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Presseaussendungen

Donnerstag, 21. Juni 2018

Sonnhof European Ayurveda®: Vorreiter von Ayurveda in Österreich

Wien (OTS) - Hotelmarken sind ein zentrales Element der heimischen Tourismusbranche. Angesichts einer stetig zunehmenden Wettbewerbsintensität auf vielen touristischen Märkten und dem daraus resultierenden Bedarf an Orientierung, Identifikation und Differenzierung gewinnen Marken zunehmend an Bedeutung. Inmitten der Fülle an Informationen erzeugen starke Marken eine höhere Aufmerksamkeit.

Hotelmarken beeinflussen die Urlaubsentscheidungen und steigern den Wert von Hotels. Insbesondere im Bereich der „Medical Hospitality“ müssen Marken über ein klares Profil verfügen und für eine klare Abgrenzung sorgen. "Die Prodinger Beratungsgruppe hat mit dem Hotel Brand Monitor ein beispielgebendes Verfahren zur monetären Bewertung von Marken entwickelt", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Gruppe.

In der jüngsten Bewertung wurde der Sonnhof European Ayurveda® bewertet. Diese löst als Marke andere Assoziationen aus als ein regulärer Hotelbetrieb.

Der Sonnhof European Ayurveda® in Hinterthiersee hat sich mit seinen 31 Zimmer auf das Thema Ayurveda spezialisiert. Familie Mauracher hat die indische Heilkunst Ayurveda nach dem Motto „Tirol meets India“ nach Tirol gebracht und an westliche Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse angepasst und nun einzigartig weiterentwickelt. European Ayurveda® basiert auf einem drei Säulen Prinzip mit Diagnose & Behandlung, Ayurvedische Ernährung und Yoga & Mind-Detox & Meditation.

Mit fundiertem Fachwissen, Spezialisten aus Indien, einem erfahrenem Arzt und dem Sonnhof Expertenteam wird das ganzheitliche Konzept des Ayurveda in die Lebensweise integriert. Das Ergebnis ist eine einzigartige Symbiose aus ayurvedischer Lebenslehre und europäischer Kultur.

Der Sonnhof hat sich durch das European Ayurveda® ein internationales Stammpublikum aufgebaut. Der Gast ist bereit für seine Gesundheit und Ayurveda tief in die Tasche zu greifen, da die Zielgruppe des Sonnhof European Ayurveda® beim Wertvollsten, dem eigenen Körper, nicht spart. Durch die Innovationskraft ist die Marke „Sonnhof European Ayurveda®“ auf der Attraktivitätsachse nach oben geklettert und konnte ihre Profitabilität stark erhöhen. Das Ayurveda Resort hat es geschafft, ein Hot Spot für Ayurveda in Österreich zu sein und sich eine eigene Ayurveda Fangemeinde aufzubauen.

Der Sonnhof European Ayurveda® erreichte durch seine frühzeitige Positionierung im Ayurveda Segment und klaren Differenzierung zu anderen Angeboten in der Region eine sehr starke Marke. Durch das vorhandene Angebot agiert das Hotel so gut wie unabhängig von der Destination. Vor allem im österreichischen und bayrischen Raum ist der Sonnhof European Ayurveda® klarer Marktführer im Angebot von Ayurveda.

Hinter dem Konzept European Ayurveda® steht ein familiengeführtes Familienunternehmen mit Familie Mauracher, die die Leidenschaft zu Ayurveda lebt und selbst im Unternehmen mitarbeitet. Das Team besteht aus hoch qualifizierten Mitarbeitern, die dem Qualitätsanspruch des Hotels folge leisten und den Markenanspruch des European Ayurveda® an den Gast weitertransportieren.

Der Hotel Brand Monitor basiert auf unterschiedlichen Faktoren. Einerseits wird mit der Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mit Kennzahlen wie Gesamtkapitalrentabili­tät, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen mit Gästebewertungen und Social Media in Relation gesetzt.

Zusammenfassend lassen sich folgende Aussagen aus der Bewertung ableiten:

  • Die Marke ist sehr profitabel und liegt bei den Benchmarks über dem Branchenschnitt
  • Die Marke Sonnhof European Ayurveda® hat eine klare Vision für die Zukunft
  • In der Öffentlichkeit wirkt die Marke sehr glaubwürdig
  • Die Marke verkörpert einen hohen monetären Markenwert
  • Die Marke ist sehr stark und hat ein klares Profil und eine klare Abgrenzung
  • Die Marke hat eine hohe Reputation

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Montag, 18. Juni 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Wo sind die Mitarbeiter, wie kann ich sie finden und motivieren?

Wien (OTS) - „Sag mir, wo die Mitarbeiter sind, wo sind sie geblieben...“ So könnte die Neuauflage eines bekannten Song-Klassikers heutzutage lauten. Unter dem Motto „Human Resources meets Employer Branding“ wollten es die Teilnehmer der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie genauer wissen und folgten gedanklich der Reise ihrer Mitarbeiter, die von der Job-Suche über die Karriere bis zum Austritt reicht.

In Zeiten von Fachkräftemangel und des „Kampfes um Talente“ ist das Thema Human Resources für viele Hoteliers ins Zentrum der strategischen Überlegungen gerückt. Daher wurden die Ausführungen über „die Reise der Mitarbeiter“ beim zweiten Präsenz-Treffen vom 5. bis 8. Juni 2018 in Wien von den 13 Direktoren, Geschäftsführern und Hoteliers aus dem 4. Lehrgang der Direktoren-Akademie (DiA) mit besonderer Spannung erwartet.

Die Reise beginnt bei der Marke

Die Reise des Mitarbeiters hat viele Stationen: Jobsuche, Bewerbung, Onboarding und einige mehr! Sie beginnt bei der Marke. Arbeitgeber-Marken schaffen jedoch nur dann Vertrauen, wenn sie innen so gelebt werden, wie sie sich nach außen präsentieren. Am Mitarbeiter-Markt gelten die gleichen Regeln wie im Gäste-Marketing!

Wie der „Spirit“ des Unternehmens erfolgreich auf die Mitarbeiter überspringt, konnten die DiA-Teilnehmer an einigen Beispielen eindrucksvoll miterleben. Etwa bei Besuchen im Hotel Altstadt Vienna, bei der Figlmüller-Restaurant-Gruppe oder im Weingut Wieninger.

„Einmal zur Marke geworden und dann ausruhen, das funktioniert nicht (mehr). Eine Marke – für Gäste, aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – braucht kontinuierliche Weiterentwicklung durch mutige Innovationen, die Gäste dabei stets im Fokus allen Tuns“, betonte Mag. Matthias Winkler, Geschäftsführer der Sacher Hotels. Die gleiche Meinung vertritt auch Elke Berger, Human Resources Director von Metro Cash & Carry Österreich: „Der Großhandel hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Kundenbetreuung und die laufende Abstimmung über Servicelösungen und Innovationen sind uns wichtiger denn je. Mehr Kundenanforderungen bedeuten aber gleichzeitig mehr Anforderungen an die Mitarbeiter“. Denn warum beschäftigt Metro Österreich einen Sterne-Koch und einen Profi-Barkeeper in der Zentrale? Größtenteils natürlich um das Warensortiment state-of-the-art zu halten. Ein toller Nebeneffekt sei aber auch die Wirkung auf die Arbeitgeber-Marke, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen: „Wir haben Kompetenz im Haus besonders für F&B-Trends“.

Die Reise des Mitarbeiters designen

Die DiA-Teilnehmer hatten schon im Rahmen der eLearning-Session ihre Situation am Arbeitgeber-Markt eingeschätzt. Im Präsenzmodul hieß es dann, von den Besten zu lernen und durch Vorträge und Best Practice-Beispiele an der Umsetzung der eigenen Arbeitgeber-Marke zu arbeiten. Entlang der Reise des Mitarbeiters von der Suche über die Mitarbeiter-Entwicklung bis zum Austritt und „Botschafter des Unternehmens“ gilt es, die eigene Marke sichtbar und erlebbar zu machen. Viele Impulse und Praxistipps rund um die Reise unserer Mitarbeiter – jetzt gibt es in der Umsetzung viel zu tun, lautete der Tenor der Teilnehmer an dem Treffen.

QUERdenken gefragt

Sich mit Employer Branding auseinanderzusetzen ist essentiell, um Mitarbeiter zu finden und langfristig zu halten. In der DiA wurde auch eine weitere Perspektive betrachtet: welche Konzepte sind denkbar, um mit weniger Mitarbeitern auskommen? Bewusst wurde als Veranstaltungsort das Arcotel Donauzentrum Wien gewählt: ein schlankes Angebot für Gäste und 100% Catering. Ja, das geht. Quer-Denken und von anderen Branchen lernen, wird die Devise der erfolgreichen Produkt-Entwicklung bleiben. Der letzte Abend im Rollercoaster Restaurant mit Tablet-Bestellung und „Achterbahn“-Zustellung zeigte: es wird künftig viele erfolgreiche Produkte mit weniger Mitarbeiter-Einsatz geben. Bis dahin wird an der eigenen Arbeitgebermarke zu arbeiten sein.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet im Mai 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Dienstag, 29. Mai 2018

„Derzeit günstige Zinslandschaft für weitere Konsolidierungsschritte nützen!“

Wien (OTS) - Die familiengeführte Hotellerie hat meist zu wenig Zeit für vorausschauende Planung oder das Durchspielen von Risikoszenarien. Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wie denn der durchschnittliche Hotelbetrieb mit unerwarteten Belastungen fertigwerden kann. Denn ein Zinsschock von zwei Prozent gehört ja zu den durchaus realistischen Szenarien.

Dr. Franz Hartl, Lektor MCI Management Center Innsbruck, und IBS Institut für berufsbegleitende Studien und früherer ÖHT-Geschäftsführer, sowie Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe haben deshalb ein typisches Salzburger Ferienhotel einem Stresstest unterzogen. Mit solchen Tests lässt sich schnell feststellen, wie sich ein Unternehmen auf betriebswirtschaftlich neue Gegebenheiten bzw. Belastungen sowie auf Bonitätsbeurteilungen von Banken am besten vorbereiten kann.

Stresstest an einem Beispielbetrieb (4/5-Sterne)

[Klick zur Tabellen-Ansicht] (https://www.ots.at/redirect/prodinger1)

Nimmt man als Testvariable die sehr übliche Kennzahl „Entschuldungsdauer“, die sich aus Fremdkapital gebrochen durch Cashflow errechnet, so bewegt sich der untersuchte Betrieb in der derzeitigen Zinsumgebung mit einer Entschuldungsdauer von 14 Jahren noch im „grünen Bereich“. Er liegt knapp unter der vom Reorganisationsgesetz geforderten Kennzahlengrenze von 15 Jahren.

Ein Zinsanstieg von vergleichsweise bescheidenen 2% würde bewirken, dass bei diesem Beispielhotel die Entschuldungsdauer auf 18 Jahre steigt. Mit einem Anstieg der Provisionen von 15% auf 17% und einem künftigen OTA-Buchungsanteil von 24% würde die Entschuldungsdauer sogar auf 19 Jahre klettern.

Der Betrieb käme voraussichtlich in mehr oder weniger ausgeprägte Zahlungsschwierigkeiten. Das Liquiditätsziel würde bei dem simulierten Zinsschock im kritischen Bereich liegen. Dazu kann eine mögliche Erhöhung der Vertriebskosten bei den Buchungsplattformen (OTAs) kommen. Der Zinsschock wäre dabei in seinen Auswirkungen wesentlich kritischer, weil er rund 3% der Einnahmen konsumiert, während die Provisionserhöhung nur knapp 1% kosten würde.

Die Zinslandschaft nützen

"Gerade mittelständische Unternehmen haben, wie gesagt, meist viel zu wenig Zeit, um sich mit vorausschauender Planung oder verschiedenen Risikoszenarien intensiv zu beschäftigen. Bei Banken würden solche Veränderungen der Betriebswirtschaften sofort in die Ratingnote und damit in die Bonitätseinstufung mit einfließen. Dadurch könnte eine Negativspirale ausgelöst werden", warnt Thomas Reisenzahn.

Der Stresstest macht deutlich, dass es geboten erscheint, die derzeit günstige Zinslandschaft für eine weitere Konsolidierung zu nutzen und bei künftigen Finanzierungen der Frage eines möglichen Zinsanstieges mehr Beachtung zu schenken (etwa durch Abschluss eines Fixzins- oder ERP-Kredites). Daneben sind mögliche Widerwärtigkeiten aus der Provisionslandschaft im Auge zu behalten.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 25. April 2018

Die Hotellerie und die "Wohlfühlatmosphäre" von Hotelzimmern

Wien (OTS) - Nachdem der „Hotel Trend Guide“ in Kooperation mit dem Fachverband Hotellerie und dem Zukunftsinstitut publiziert wurde, hat jetzt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE die Wohlfühlatmosphäre von Hotelzimmern erforscht. In der neuen Studie wurden zusammen mit renommierten Experten die wichtigsten Voraussetzungen für erholsamen Schlaf und eine ideale Hotelatmosphäre erarbeitet. Der aktuelle Leitfaden gibt den Hoteliers konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung zeitgemäßer Anforderungen.

Das Hotel wird für den Gast für einen bestimmten Zeitraum zum neuen Zuhause. Durch sensibles Eingehen auf das Thema Schlaf kann es sich eine neue Positionierung verschaffen. Bereits beim Betreten des Hotelzimmers kann der Gast angenehm überrascht werden, durch Maßnahmen, die sich schnell und einfach umsetzen lassen. Derzeit spielen das Raumklima und die Atmosphäre in vielen Betrieben noch eine eher untergeordnete Rolle, weshalb diese Themen in vorliegender Studie, neben anderen Bereichen, ausführlich behandelt werden.

Weiters lässt sich in Österreich bereits ein Gegentrend zur allgegenwärtigen Onlinegesellschaft beobachten. Viele Gäste entscheiden sich im Urlaub bewusst gegen die Nutzung ihrer Smartphones. Bei den touristischen Angeboten gibt es hier noch einen beträchtlichen Nachholbedarf, um auch diese immer wichtiger werdende Zielgruppe zu gewinnen.

Ein weiterer aktueller Punkt betrifft die demographische Entwicklung. Durch die Urbanisierung ziehen immer mehr Menschen in die Stadt, wo sie zwangsläufig Lärm und Licht stärker ausgesetzt sind. Auch in Hotels spielen Umwelteinflüsse eine bedeutende Rolle, denn Lärm und Licht vermindern unzweifelhaft die Schlafqualität der Gäste.

Hauptverantwortlich für die Schlafqualität ist das Bett. Das Bett ist das wichtigste Möbelstück im Hotelzimmer, doch leider wird darauf zu wenig Bedacht genommen. Bereits 15 % der Gäste leiden unter Rücken- oder Gelenkschmerzen, wodurch die Anforderungen an das Hotelmobiliar in den letzten Jahren enorm gestiegen sind. In der Studie werden die Voraussetzungen für ein gutes Bett untersucht und die wichtigsten Einflussfaktoren, wie etwa die richtige Kissen- und Matratzenwahl, dargestellt. Schon die Bauweise des Bettgerüsts kann beispielsweise die Hygiene im Zimmer erhöhen und das Ungeziefer-Risiko minimieren.

„Die Zukunft des Schlafens in der Hotellerie“ zeigt auf, welche Trends zu beobachten und welche Maßnahmen gesetzt werden müssen, um die Anforderungen der Gäste optimal erfüllen zu können.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 15. März 2018

Touristische Zukunftstrends 2018

Was auf die Hotellerie in den nächsten Jahren zukommt: Ein Vorblick nach der ITB

Von „Selbstoptimierung“ und „Individualisierung“ über neue Formen der Sharing Economy bis hin zum Bedürfnis nach Entschleunigung als attraktive Angebotsidee: So richtig vielfältig sind die neuen Herausforderungen, denen sich die heimische Hotellerie schon in naher Zukunft zu stellen hat. Dabei zeichnen sich in den meisten Bereichen durchaus vielversprechende Geschäftsfelder ab. „Die Hotellerie darf diese Entwicklungen nicht verschlafen. Mit Sicherheit gibt es in Zukunft Nachfrage nach Angeboten, die den neuen Trends Rechnung tragen“, erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, anlässlich eines ITB Trend-Workshops, bei dem sich namhafte Experten mit den „Triebkräften der touristischen Entwicklung“ befassten.

Individualisierung und Selbstoptimierung

Yoga, Chia, Laser Therapien für die Blutbahn, Elektromagnetische Wellen für eine positive Bewusstseinsveränderung - das Geschäft mit der Selbstoptimierung brummt und ein Ende dieses Booms ist nicht abzusehen. Neben Gesundheit, Ernährung und Wellness profitiert auch der Tourismus zunehmend vom Trend zur Selbstdarstellung. Als Folge einer starken Individualisierung, die sich dem Wohlstandszuwachs verdankt, gibt es kaum mehr „Normalbiographien“. Selbstbestimmung und -verwirklichung sind die Werte, die in der Gesellschaft hochgehalten werden. Aus diesem Grund richtet sich ein immer größerer Teil des Marktgeschehens nicht mehr an herkömmlichen Standards aus, sondern muss auf individuelle Gästebedürfnisse zugeschnitten werden.

Gegentrend zur Digitalisierung

Die Digitalisierung und die ständigen Diskussionen rund um künstliche Intelligenz führen bei vielen Leuten zu Reizüberflutung und Stress. Diese Entwicklung erreicht heute schon einen Sättigungspunkt, an dem entgegengesetzte Tendenzen spürbar werden. Bis zu 48 % der Gäste buchen noch immer in Reisebüros[1]. Der vorübergehende Verzicht auf permanente Verfügbar- und Erreichbarkeit wird zu einem neuen Wunsch, die „Entschleunigung“ damit zur attraktiven Angebotsidee. Die bewussten „Offliner“ - von den Retro-Klapphandy-Telefonierern bis zu den Käufern von Vinyl-Platten -sind Vorboten einer Sehnsucht nach „Analogität“. „Der Gegentrend darf aber nicht als prinzipielle Abwendung von der digitalen Vernetzung verstanden werden, sondern vielmehr als steigendes Verlangen nach einem ergänzenden Angebot an Entschleunigung, Reflexion und Privatheit“, wie Marco Riederer, Leiter Revenue Management & e-Commerce der Prodinger Tourismusberatung, betont.

„Ja“ zum Älterwerden

Bemerkenswert, so ein weiterer Aspekt der Ergebnisse des Zukunftsworkshops, sind auch die zahlreichen Initiativen, die das Altern neu definieren. Die „neuen Alten“ bejahen das Älterwerden. Die arbeitsfreie Phase, in der die Menschen gesundheitlich gut beisammen sind, wird immer länger. Dies bietet Raum für Selbstentfaltung und Lebensstile, die der Hotellerie neue Kunden zuführen können. Bei den Reisen selbst wächst aber auch die Sensibilität dafür, wie man reist. E-Mobilität und Zugreisen werden an Bedeutung gewinnen. Die Sharing Economy führt zu neuen Formen des miteinander Agierens, wie beispielsweise im „Co-Working Space“ für den Urlaub.

Im Vormarsch sind „Mixed Use-Konzeptionen“, die auch für Ferienhotels von Interesse sind. Hotels haben meist teure Flächen und können diese auch anderen Nutzern (Pop Up Stores, etc.) überlassen, was sich günstig auf die „sonstigen Erträge“ auswirkt.

Digitale Fehleinschätzung

Ausdrücklich warnt Reisenzahn vor einer Fehleinschätzung der Digitalisierung. Die derzeitige Diskussion über Digitalisierung in der Hotellerie erfasse den Kern der Thematik nicht. Seit 2017 würden sich Veranstaltungen zu diesem Thema geradezu überschlagen. Doch wie soll man ein weitgehend jobloses Hotel in der Zukunft argumentieren, wenn zwei Drittel der Staatseinnahmen aus dem Faktor Arbeit stammen? Sollen da wirklich Roboter das Ruder übernehmen? Chatbots, virtuelle Sprachassistenten und smarte Hotels werden zur Hilfestellung, aber nicht zum Ersatz. Über Digitalisierung zu sprechen sei höchstens in der Vermarktung, im Revenue Management und in Betriebsabläufen mit einem hohen Standardisierungsgrad gut und wichtig. Angesichts der hohen Online-Anfragevolumina in Destinationen und Tourismusverbänden ist „digitale Buchbarkeit“ dort sogar essenziell. Bei der Angebotsgestaltung an Ort und Stelle hat Digitalisierung aber nichts verloren. Dies beweisen die „Digital Detox Hotels“ und „Hideaways zum Abtauchen“, die inzwischen die Hotelrankings anführen. Digitale Hotels sind hingegen bei vielen Milieus eher Hemmfaktoren denn Anreize. „Diese Milieus suchen vielmehr nach Schlüsselerlebnissen an außergewöhnlichen Orten, um der globalen digitalen Gleichschaltung zu entkommen und sich für ein paar Tage im Einklang mit der Natur zu fühlen“, fassen Reisenzahn und Riederer zusammen.

Die wichtigsten Triebkräfte der Veränderung im Tourismus

  • Der Markt für Reisen wird dynamischer und komplexer. Gäste verhalten sich zunehmend unberechenbarer, obwohl (oder gerade weil) die Reiseplanung so einfach ist, wie noch nie. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und disruptive Modelle wie Airbnb verändern das Urlaubsverhalten massiv.
  • Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird zunehmen. Allerdings müssen in Zukunft durch den Einsatz von KI nicht nur Sehnsüchtige geweckt, sondern vielmehr auch die individuellen Beziehungen und Handlungen des Gastes zum jeweiligen Hotel berücksichtigt werden.

Soziale Triebkräfte

  • Anhaltender Zuzug der Menschen vom Land in die Stadt (20 Prozent der Menschen leben in Städten). Das Ländliche wird zu einem Teil der Städte, und die Stadt rückt näher zum Land. Das Landleben wird in die Stadt hereingeholt.
  • In wenigen Jahren bilden „die neuen Alten“ in Westeuropa die Mehrheit. Die neuen Alten hadern nicht mit dem leben, sondern sind deutlich vitaler, fortschrittlicher und innovativer und erfreuen sich in ihrer arbeitsfreien Phase an sehr guter Gesundheit.
  • Super You. Aus einem medizinischen Reparaturbetrieb wird in Zukunft eine dynamische Lebensmedizin werden, bei der es um körperliche Optimierung und Tuning geht.
  • Nach dem Tauschen von Waren, Gebrauchsgegenständen und Betten wird durch die Sharing Economy eine neue Form des Miteinander-Agierens auf uns zukommen. In Zukunft werden das Wissen und das Knowhow gegen Arbeitsleistung getauscht. Es geht um Nutzen und Mehrwert.* Menschen haben sich sehr oft in der materiellen Digitalisierungswelt verlaufen, der Tourismus kann eine neue Offline Oase werden.
  • Europa und das eigene Land sind weiterhin hoch im Kurs bei der Wahl der Urlaubsziele.

Immaterieller Luxus löst opulenten Überfluss und Statusdenken ab. Werte wie Selbstfindung, persönliche Erlebnisse, Authentizität und Zeit treten für immer mehr Gäste bei ihren Reisen in den Vordergrund.

* * *

[1] Quelle: Bitkom Research (Basis: 1.012 Befragte)

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 12. März 2018

DIE Direktoren-Akademie (DiA) für die Hotellerie startet wieder durch

Wien (OTS) - Am 6. bis 8. März 2018 war schon der vierte Startschuss der Direktoren-Akademie: 13 Direktoren, Geschäftsführer und Hoteliers lernten im ersten Modul, dass gute Mitarbeiter-Führung vor allem harte Arbeit an sich selbst bedeutet. Mit dem Online-Führungscheck PI© vor der DiA erhielten sie tiefe Einblicke in die eigene Persönlichkeitsstruktur – mit Überraschungen für den einen oder anderen.

Vollbesetzter 4. Lehrgang gestartet

Sehnsucht nach Wissen kennt keine Altersbeschränkung! „Das Durchschnittsalter der DiA IV liegt bei 39,6 Jahren. Genau das richtige Alter, um sich aktuellste Management-Werkzeuge und ein vollständiges Update des Hotel Executive Know Hows zu holen“, betont Prof. Elfriede Krempl, Leiterin der Direktoren-Akademie (DiA). Die Rolle als Hoteldirektor und Führungskraft ist eine Herausforderung an die eigene Person. Das zeigte das erste Präsenz-Modul zum Thema „Leadership“ ganz klar.

Vor dem Start erweitern die Teilnehmer mit einem wissenschaftlich fundierten Online-Führungscheck ihr Wissen über die eigenen Bedürfnisse sowie Motivatoren und dekodieren ihre Verhaltensweisen. Die Akademie legt großen Wert in die neuen Kompetenzen für Hotelmanager. Klar ist: Traditionelle Branchenerfahrung ist heute zu wenig und Patentrezepte sind obsolet.

Bin ich mutig, geduldig oder dominant?

Wer erhält als Vorgesetzter und Unternehmer schon detailliertes, ehrliches Feedback? „Das Ergebnis war bei jedem treffend. Das bestärkt das eigene Handeln, aber rüttelt auch wach, wo noch Potential ist“, so der Tenor aller Teilnehmer. Jeder Teilnehmer wird über die gesamte Akademie-Dauer unterstützt, seine eigenen Grenzen auszuloten und zu verschieben, bestehende Denkmuster in Frage zu stellen und alte Glaubenssätze durch bewusste Entscheidungen zu ersetzen.

„Nur wenn du wagst, Dinge zu tun, die Du bisher noch nicht beherrscht hast, wirst du wachsen“, erklärt Elfriede Krempl. „Unternehmer und Geschäftsführer stehen ganz oben auf der Karriereleiter – der Großteil der DiA-Teilnehmer schon seit vielen Jahren. Da ist eine umfassende Bestandsaufnahme und Reflexion der eigenen Führungsrolle fast schon Pflicht“, ergänzt Mag. (FH) Tina Brandstetter, Co-Leiterin der DiA. Wichtig sei vor allem, dass jeder mit seiner eigenen Persönlichkeit führt. Er muss spüren, wie er auf andere Menschen wirkt und sich selbst im komplexen Arbeitsalltag organisieren und motivieren kann.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet im Mai 2019. Details zur DiA unter [generatio.at] (http://generatio.at/).

Generatio Hotel Management Consulting
Prof. Elfriede Krempl
e.krempl@generatio.at

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 27. Februar 2018

Vom Hoteldirektor zum Eigentümer

Wien (OTS) - "Es gibt sehr viele engagierte Hotelmanager und -managerinnen, die sich schwer damit tun, in die kapitalintensive „Hotellerie“ als Eigentümer einzusteigen", sagt Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Steuerberatung. In den meisten Fällen kann das benötigte Eigenkapital nicht aufgebracht werden. Auf Seiten der Hoteleigentümer kommt es häufig dann zu Problemen, wenn keine Angehörigen die Unternehmensnachfolge antreten möchten. Meistens scheidet auch der Verkauf des Hotels an einen Mitbewerber aus, weil die Eigentümer den Fortbestand des Hotels sicherstellen wollen.

Im Prodinger Modell des „Buy-in“ können motivierte Führungskräfte an das Hotel gebunden werden, ohne sofort viel Kapital bereitstellen zu müssen. Es werden dabei die schrittweise Übergabe sowie entsprechende Finanzierungsraten vereinbart. Dieses Modell der „Buy-in-Hospitality“ erleichtert somit die Finanzierung.

Es erfolgt eine Belastung über die Gewinne mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Nach dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung erfolgt die Finanzierung für den Übernehmer aus laufenden Gewinnen, d.h. der Übernehmer verzichtet zugunsten des Übergebers auf Gewinne und bringt so die Kaufpreisraten auf. Charakteristisch ist, dass die Zahlungen an die scheidenden Eigentümer regelmäßig erfolgen, aber deren Höhe nicht immer gleich ausfällt, da sich diese an der Unternehmensperformance orientiert. Die Prodinger Beratungsgruppe entwickelt dazu die vertraglichen und steuerlichen Möglichkeiten. "Dies schafft eine solide Basis dafür, dass Übergaben erleichtert werden und Hotelbetriebe in passende neue Hände kommen können", fasst Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe zusammen.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Dr. Manfred Schekulin
m.schekulin@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 31. Januar 2018

Neue Guidelines für Tourismusverbände

Wien (OTS) - Mit dem neuen Pauschalreisegesetz haben Tourismusverbände und Destinationen, welche Pauschalreisen und/oder verbundene Reiseleistungen anbieten, einiges zu beachten. Ein aktueller Leitfaden dazu wurde von Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner und der Prodinger Beratungsgruppe erstellt.

Für Verträge, die nach dem 01.07.2018 geschlossen werden, gilt das neue Pauschalreisegesetz (PRG), das der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichlinie dient. Das ist für Tourismusverbände oder Destinationen relevant, wenn sie in ihren Pauschalen Beherbergungsleistungen mit sonstigen Reiseleistungen, wie z.B. Beförderung oder Skipass etc. kombinieren. Eine solche Kombination wurde prinzipiell auch schon jetzt als Reiseveranstaltungsvertrag angesehen, mit dem neuen PRG wird der Schutzbereich des Pauschalreiserechts jedoch weiter ausgedehnt.

„Die geänderte Richtlinie hat vor allem Auswirkungen auf die konkrete Abwicklung des Buchungsvorgangs, vor allem im Onlinebereich, den erweiterten Umfang der Haftung von Reiseveranstaltern gegenüber Vermittlern von verbundenen Reiseleistungen, den unterschiedlichen Umfang von vorvertraglichen Informationspflichten und verpflichtenden Insolvenzabsicherungen“, unterstreicht Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner.

Grundsätzlich müssen für eine Pauschalreise Reiseleistungen aus zwei der folgenden vier Kategorien kombiniert werden:

1. Beförderung einer Person 2. Unterbringung einer Person 3. Autovermietung oder Vermietung anderer Kraftfahrzeuge 4. Sonstige Reiseleistung, die nicht wesensmäßiger Bestandteil einer der anderen Reiseleistungen ist. Dazu gehören unter anderem Eintrittskarten für Konzerte, Sportveranstaltungen oder Themenparks, Ausflüge, Führungen, Skipässe, Vermietung von Sportausrüstungen (Skiausrüstungen), Wellnessbehandlungen, …

Während es bei der Kombination der Unterbringung mit Beförderung und Autovermietung keine Wertgrenzen oder sonstigen Erfordernisse gibt und somit immer eine Pauschalreise zustande kommt, wurde bei den sonstigen Reiseleistungen das Erfordernis vorgesehen, dass diese zumindest einen Wert von 25 % am Gesamtwert der Kombination der Reiseleistungen ausmachen oder als wesentliches Merkmal der Kombination beworben werden oder auch sonst ein wesentliches Merkmal der Kombination sind.

„Keine Pauschalreise liegt vor, wenn die Reisedauer weniger als 24 Stunden beträgt oder keine Übernachtung umfasst. Auch Geschäftsreisen können vom Pauschalreisegesetz umfasst sein“, sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Von einer verbundenen Reiseleistung spricht man, wenn die Kombination der Reiseleistungen aus mindestens zwei verschiedenen Kategorien in zwei separaten Verträgen (z.B. Beherbergungsvertrag mit Hotel und eigener Vertrag betreffend Skiausrüstung mit Skischule)

  • bei einem einzigen Kontakt mit einer Vertriebsstelle (z.B. bei einer Onlinebuchung auf der Webseite des Tourismusverbandes) im Rahmen eines Buchungsvorganges und einer getrennten Auswahl und getrennten Zahlung der einzelnen Reiseleistungen erfolgt oder
  • bei einer Onlinebuchung der Erwerb mindestens einer weiteren Reiseleistung eines Drittanbieters (z.B. Skischule) in gezielter Weise vermittelt wird (z.B. Verlinkung von Webseiten, die einen Vertragsabschluss mit dem Gast zum Ziel haben) und der Vertragsabschluss mit diesem Anbieter binnen 24 Stunden nach Abschluss des Beherbergungsvertrages mit dem Hotel erfolgt.

Für verbundene Reiseleistungen gelten ebenso die vorab dargestellten Erfordernisse für sonstige Reiseleistungen.

Konsequenzen für Tourismusverbände:

Je nachdem, wie zukünftig der konkrete Buchungsvorgang gestaltet wird, entscheidet sich, ob ein Tourismusverband als Reiseveranstalter, Vermittler von verbundenen Reiseleistungen oder lediglich Vermittler einzelner Reiseleistungen, auf welche das Pauschalreisegesetz nicht anwendbar ist, tätig wird.

Im [Prodinger-Leitfaden] (http://bit.ly/2nufazh) werden die möglichen Optionen für Tourismusverbände dargestellt und auch ausgeführt, wie die Stellung als Reiseveranstalter vermieden werden kann.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 16 -1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt
+43 662 823133
office@legalcounsel.at

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Mittwoch, 10. Januar 2018

Österreichs Tourismusjahr 2016/2017: Fehlerteufel zu spät entdeckt

Wien (OTS) - Wie wird aus einem erfreulichen Nächtigungs-Zuwachs ein deutliches Nächtigungs-Minus? Die Antwort ist einfach: Indem bei Erstellung einer Excel-Datei ein falsches Summen-Zeichen eigegeben wird. So geschehen in jener topaktuellen Analyse von T.A.I. über Österreichs Tourismusjahr 2016/2017, die in der Ausgabe am 11. Jänner 2018 erscheint. Nicht einmal die routinemäßige Kontrolle der erhobenen Zahlen vor Drucklegung brachte den Fehler zu Tage, der sich in der verwendeten Formel versteckt hatte. Entdeckt wurde er erst, als die gesamte T.A.I.-Auflage bereits unterwegs zu den AbonnentInnen war. Peinlich.

Was tun?

1. Alles nochmals nachrechnen und die richtigen Zahlen ermitteln; 2. Den Artikel mit den korrekten Daten neu schreiben und online stellen; 3. All das über APA-OTS kommunizieren, was hiermit geschieht.

Bleibt als Erkenntnis, dass

  • alles doppelt und dreifach kontrolliert werden muss,
  • Österreichs Tourismus einen großartigen Erfolgslauf verzeichnet (dies obwohl das Tourismusjahr 2016/2017 alles andere als gut begonnen hatte) und
  • die T.A.I.-Story über Österreichs Tourismusjahr 2016/2017 nun weit intensiver gelesen wird, als es ohne diesen peinlichen Schnitzer der Fall gewesen wäre!

In diesem Sinne möchte sich T.A.I. für den Fehler in aller Form entschuldigen. Die richtige Fassung wurde bereits auf [www.tai.at] (http://www.tai.at) online gestellt und zwar unter folgendem Link: [http://bit.ly/2CY27AW] (http://bit.ly/2CY27AW)

Viel Spaß beim Lesen auch und vor allem der T.A.I. Ausgabe am 11. Jänner 2018!

T.A.I. – Tourist Austria International
Das Leitmedium für Österreichs wichtigsten Wirtschaftszweig
Chefredaktion
Mag. Christopher Norden
FB: FN 128299a HG Wien
T. +43 1 588 81 61
E. norden@tai.at
W. www.tai.at

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Donnerstag, 16. November 2017

Datenschutzgrundverordnung: Was Hoteliers tun müssen

Wien (OTS) - Im Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Hoteliers müssen künftig detailliert darlegen, welche Daten ihrer Gäste von ihnen verarbeitet werden, wo diese liegen und wohin sie weitergeben werden. Generell sollten sich Unternehmen gut auf den Einführungstermin der Datenschutzverordnung vorbereiten, denn bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro (!) oder vier Prozent des Umsatzes.

Diese Datenschutz-Grundverordnung regelt insbesondere den Umgang mit personenbezogenen Daten. "Es wird vorgegeben, unter welchen Voraussetzungen Hoteliers die Daten der Gäste speichern und für Marketingaktivitäten verarbeiten dürfen", sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind Touristiker in der Pflicht, im Umgang mit Gästedaten peinlichst genau vorzugehen

Die wichtigsten Punkte betreffen folgende Bereiche:

  • Aktive Einwilligung der Gäste erforderlich In den Hotels werden persönliche Daten verarbeitet und die Gäste müssen sich künftig damit einverstanden erklären. Bisher genügte es, dass der Gast der Nutzung nicht aktiv widersprach. Das beutet nun, dass ein Newsletter-Versand oder ein Gästemailing nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Gastes möglich ist.
  • Dokumentationspflicht Zu mehr bürokratischem Aufwand für die Hoteliers dürfte die Neureglung der Nachweis- und Rechenschaftspflichten führen. So müssen Hoteliers dokumentieren, dass sie alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um personenbezogene Daten rechtskonform zu bearbeiten. Das Hotel muss also beweisen, dass es alles richtiggemacht hat.
  • Ausarbeitung eines Notfallplans was bei Datenmissbrauch zu tun ist; der Gesetzgeber hat hier eine Meldepflicht bei der Behörde binnen 72 Stunden festgelegt.

Die Prodinger Beratungsgruppe und die Atricon-Croup unterstützen Hotelbetriebe bei der Umsetzung der neuen Anforderungen. Ein [Quick-Check für eine erste Evaluierung im Hotel] (http://bit.ly/2sJznXS) und eine [Zusammenfassung zur Datenschutz-Grundverordnung] (http://bit.ly/2FjirKx) inklusive Auswirkungen wurden erstellt und stehen der Hotellerie zur Verfügung.

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Thomas Reisenzahn, t.reisenzahn@prodinger.at
Marco Riederer, m.riederer@prodinger.at

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Donnerstag, 09. November 2017

Zur Nationalratsangelobung: "Keine Angst vor Türkis-Blau!“

Wien (OTS) - Die Schlagwortpolitik des Wahlkampfes und der derzeitigen Regierungsverhandlungen sollte baldigst abgelegt werden. "Es gibt eine Vielzahl dringend benötigter Maßnahmen, die schleunigst ins zukünftige Regierungsprogramm aufgenommen gehören", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, zur aktuellen innenpolitischen Situation.

Dafür braucht es eine starke Regierung, die willens und in der Lage ist, die notwendigen Entscheidungen auch gegen die zu erwartenden heftigen Widerstände zu treffen. Die Lohnsteuervorteile aus der letzten Steuerreform, die übrigens vom Tourismus finanziert worden ist, verpuffen gerade wieder. Inzwischen werden die Nettolöhne vom Staat neuerlich angeknabbert, wenn Löhne erhöht werden und eine nächste Progressionsstufe erreicht wird. Das sind die Folgen der ominösen kalten Progression. "Die Lohnentwicklung gehört schon längst an die Inflation gekoppelt", betont Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. Die USt.-Erhöhung auf Beherbergung (von zehn auf 13 Prozent) und die widersprüchliche Umsetzung der Registrierkassenverordnung scheinen die größten Rohrkrepierer der jüngsten Vergangenheit zu sein. "Jede Erhöhung des Umsatzsteuersatzes ist im harten internationalen Wettbewerb ein enormer Ertragsnachteil. In einer Dienstleistungs- und Beschäftigungsbranche wie der Hotellerie wirkt sich dieser Konkurrenznachteil verheerend aus. Hohe Lohnabgaben und hohe Verbrauchersteuern passen einfach nicht zusammen und gehören so schnell wie möglich gesenkt", so Thomas Reisenzahn.

Tourismusbetriebe, die auf keine „paradiesischen Papiere" zurückgreifen können und voll in der Realökonomie vor Ort in ihren Betrieben stehen, verstehen nicht, dass der Steuerflucht von Internetkonzernen wie Airbnb nicht vehementer entgegengetreten wird. Die Big Four der Wirtschaftsberater zeichnen sich auch nicht mit diesen dubiosen Praktiken aus, die solche "Sunshine" Geschäfte ermöglichen.

"Denn eines, was die neue Regierung mit Sicherheit braucht, sind „Push-Effekte“ seitens des bewährten Devisenbringers Tourismus, also Mehreinnahmen als Folge einer vernünftigen gerechten Wirtschaftsbelebung durch eine schnelle und sinnvolle Steuerentlastung“, appelliert Stefan Rohrmoser an die Regierungsverhandler, jetzt die richtigen Pflöcke einzuschlagen.

[Ideenpapier für die Koalitionsverhandlungen] (http://bit.ly/2eHOpak)

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Dienstag, 24. Oktober 2017

„Weingut Hillinger“ hat Markenwert von 10 Mill. Euro. Eine der erfolgreichsten Weinmarken in Österreich

Wien (OTS) - Die Markenbekanntheit erreicht mit 71 Prozent der Bevölkerung einen sehr beachtlichen Wert. Die Prodinger Beratungsgruppe hat daraufhin erstmals den monetären Wert der Marke bewertet und beziffert diesen mit knapp 10 Millionen Euro.

Weinmarken sind eines der zentralen Elemente in den Genusswelten. Sie dominieren das Marketing und beeinflussen Entscheidungen am Verkaufsregal und in den Weinkarten der Restaurants. Dieser Markenwert ist meist ein noch verstecktes Kapital. Mit dem „Brand Monitor“ der Prodinger Beratungsgruppe wird diese Wissenslücke geschlossen, erstmals lässt sich jetzt der monetäre Wert einer Marke feststellen.

Der Brand Monitor macht deutlich, dass die Marke „Weingut Leo Hillinger“ mit einer gestützten Bekanntheit von 71 % nach dem Weingut Lenz Moser (78%) mit Abstand eine der bekanntesten Weinmarken in Österreich ist. Von führenden Weinguides erhalten die Hillinger-Weine regelmäßig hohe Punktewertungen und Auszeichnungen.

Die Marke wird sehr gut gemanagt und hat ein großes Potenzial für die Zukunft. Damit verkörpert sie auch einen hohen monetären Wert. "In der 27-jährigen Geschichte des Unternehmens ist es dem Eigentümer, Leo Hillinger, gelungen, eine der agilsten Weinmarken in Österreich zu positionieren", hebt der Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, Thomas Reisenzahn, hervor: "Mit einem Gesamterlös von über 18 Millionen Euro und unter Berücksichtigung der Mitarbeiter-Vollzeitäquivalente ist Hillinger auch einer der größten Arbeitgeber in der Region“. Der Markenwert des Weingutes wird von der Prodinger Gruppe konkret mit knapp 10 Millionen Euro beziffert.

Mit dem BRAND MONITOR lässt sich der monetäre Wert und die Bekanntheit einer Marke bestimmen.

Der Brand Monitor basiert auf einer Reihe unterschiedlicher Faktoren. Einerseits wird anhand einer Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mittels Gesamtrentabilität, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen von Weinbewertungen (wie beispielsweise des Falstaff-Weinguides) entsprechend in Relation gesetzt.

Im neuen Buch „Konsequenz“ erfährt man mehr über das Erfolgsgeheimnis und die Marketing-Strategien von Leo Hillinger

Erfolgreiche Winzer stehen nicht nur für ein Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Kunden ab, transportieren Werte und verkörpern Emotionen und Sehnsüchte. Die Konsequenz, mit der die mannigfachen Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg angegangen und gemeistert werden, macht den Werdegang der Branchengrößen nur umso bemerkenswerter und auch für ein breiteres Publikum lesenswert.

Es ist daher erfreulich, dass Leo Hilllinger den oft steinigen Weg zur erfolgreichen Marke jetzt auch in Buchform („Konsequenz“, egoth-Verlag) nachgezeichnet hat. Der Protagonist erzählt darin „aus dem Nähkästchen“ über seine Marketing-Strategien und gibt Tipps zur praktischen Markenführung im wirtschaftlichen Alltag.

Prodinger Beratungsgruppe

Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See.

Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International. Die Prodinger Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo‘s Travel mit 26 Standorten weltweit.

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Freitag, 20. Oktober 2017

Nachlese: Alternative Finanzierungsmethoden auf dem Vormarsch! …oder doch nicht?

Wien/Zell am See (OTS) - Unter dem Titel „Ist alles Gold was glänzt?“ lud die Prodinger Gruppe gemeinsam mit dem Club Tourismus zu einer Kooperationsveranstaltung nach Zell am See, um über alternative Finanzierungsformen und den „Boom“ der Crowdfinanzierung zu diskutieren.

Crowdinvesting und Crowdfunding sind Schlagworte, die seit Inkrafttreten des Alternativfinanzierungsgesetzes (15.09.2015) gerade in den letzten 2 Jahren medial stark diskutiert wurden. Grund genug, um die touristische Nutzung der Crowd anzusprechen, den Marketing-Effekt zu hinterfragen und über weitere Finanzierungsmethoden nachzudenken.

Eine gute und kreative Idee für ein Projekt ist oft schnell zur Hand – doch woher die nötigen finanziellen Mittel für das Vorhaben nehmen? Immer häufiger ist von Crowdfunding und Crowdinvesting die Rede. Die Idee dahinter: Eine Vielzahl an Geldgebern nutzt spezielle Internetplattformen, um durch kleine Beiträge konkrete Projekte zu finanzieren.

Vorträge und Podium waren hochkarätig besetzt.

Nachdem Stefan Rohrmoser (Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung) in das Thema eingeführt und über stabile Finanzierung, Vermögensplanung und die Entwicklung am Finanzmarkt referiert hat, brachte er dem Auditorium neben der Wichtigkeit der Vorbereitung des Bankgesprächs auch weitere Finanzierungs-Alternativen näher: Zu diesen gehören Time-Sharing, Privatinvestoren, Buy-to-let und Immobilieninvestmentfonds.

Dr. Manfred Parigger (Bereichsleiter Finanzdienstleistungen Hogast Einkaufsgenossenschaft) vertiefte die von Rohrmoser angesprochenen Themen und erklärte eindrucksvoll, worauf es bei der Beantragung von Finanzierungen in der Praxis ankommt. Die Hausbank ist meist nachwievor der beste Partner und Projekte gehören nicht nur sorgfältig geprüft, sondern Finanzierungsangebote auch in ihrer Gesamtheit verglichen. Neben Preiskonditionen sind insbesondere Sicherheiten, Auszahlungsvoraussetzungen, Verpflichtungen, Zustimmungserfordernisse, Kündigungsgründe und Kündigungsfristen wichtig.

Im Anschluss daran stellte DI MMag. Paul Pöltner (einer der beiden Geschäftsführer) die heimische Crowdinvesting-Plattform CONDA.at vor, welche 2013 online ging und bereits knapp 90 Projekte erfolgreich begleitet hat. „Dabei geht es nicht um reine Ideen-Finanzierung, sondern um das Finanzieren von greifbaren und gut geplanten Geschäftskonzepten“, unterstreicht Pöltner das Ziel von Crowdinvesting. Hauptkriterium einer erfolgreichen Kampagne ist immer der Kampagnenstart, denn nur wer gleich zu Beginn die Aufmerksamkeit und die Investitionsbereitschaft seiner Stammgäste anspricht, hat auch eine realistische Chance darauf, weitere Geldgeber anzulocken – kaum jemand investiert jedoch in ein Projekt, das bereits seit Tagen online ist und noch keine Unterstützung erlangt hat.

Mag. Kleemann (Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank) schockierte die Teilnehmer eingangs mit seiner Darlegung, warum Crowdinvesting für die Tourismusfinanzierung NICHT geeignet ist. Tatsächlich kommt es auf das Verhältnis an und Crowdinvesting kann im Finanzierungs-Mix sehr wohl eine wichtige Rolle spielen. Mit we4tourism wurde eine Plattform geschaffen, die mehr kann als bestehende Portale, denn als Tourismusportal werden regelmäßig aktuelle News und Blogbeiträge aus der Branche für die Tourismus-interessierte Crowd aber auch die so wichtigen Akteure im Tourismus (Unternehmer, Start-ups, Finanzierungspartner, Promoter, …) zur Verfügung gestellt. Das bislang erfolgreichste Projekt von we4tourism ist sicherlich die Teilfinanzierung der COOEE alpin Hotels von Hermann Maier und Rainer Schönfelder.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Mag. Sperrer (Geschäftsführer SST Touristik Vertrieb) stellte noch eine weitere Finanzierungs-Alternative vor, bei der der Ansatz verfolgt wird, notwendige Investitionen mit leeren Zimmern zu bezahlen: Ein Modell, dass immer mehr Anklang findet, aber eher für kleinere Investitionen geeignet ist.

Die von Moderator Marco Riederer (Präsident Club Tourismus) gestellte Frage, ob nach dem Urteil vom obersten Gerichtshof (tausende Kreditnehmer in Österreich haben zu viel Zinsen bezahlt) nun auch Gewerbebetriebe Chancen haben, künftig negative Zinsen zurückzubekommen, wurde von den Anwesenden Experten fast einheitlich verneint. Im Grunde sei jeder Fall einzeln zu prüfen, es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es einen Fall geben könnte, bei dem Aussicht auf Rückzahlung besteht.

Weit erfreulicher war dann doch die Aussicht auf neue Förderungen 2018. Bleibt nur zu hoffen, dass diese dann an die Erfolge der vergangenen Investitionszuwachsprämie anschließen können…

* * * Partnerveranstaltung von [Prodinger] (http://www.prodinger.at/) und [Club Tourismus] (http://www.club-tourismus.org/)

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Donnerstag, 05. Oktober 2017

Eine unendliche Geschichte: Die Energieabgabenvergütung

Wien/Zell am See (OTS) - In der Causa „Energieabgabenvergütung“ wurden Stellungnahmen des BMWFW und BMF beim VwGH (Verwaltungsgerichtshof) eingebracht. Es ist bedenklich, wie die Ministerien eigentlich den Dienstleistungsbetrieben damit schaden. Obwohl der EuGH in der Frage der EU-Widrigkeit bereits im Sinne der Hotellerie entschieden hat, legt der VwGH erneut weitere Einwende dem EuGH zur Entscheidung vor. Er soll entscheiden, ob die Einschränkung auf Produktionsbetriebe dem Unionsrecht entspricht. „Die Prodinger Steuerberatung wird mit ihrem Klienten Dilly‘s Resort erneut den Weg zum EuGH bestreiten, damit nicht eine ganze Branche ausgegrenzt wird. Wir erwarten uns ein klares Signal von der neuen Regierung,“ sagt Stefan Rohrmoser von Prodinger Steuerberatung.

Chronologie

2012: Auf Anregung der Prodinger Gruppe wurden mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) renommierte Rechtsanwaltskanzleien mit der Abwicklung der VwGH- und VfGH-Beschwerden beauftragt. Der VfGH kam zu dem Schluss, dass es „dem Gesetzgeber freisteht, im Hinblick auf die typischerweise unterschiedliche Wettbewerbssituation im Recht der Energieabgabenvergütung zwischen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben zu differenzieren und letztere davon auszuschließen.“

2013: Prodinger hat nun auf eigene Kosten den weiteren Verfahrensweg zum VwGH bestritten. Dieser sah auch keine europarechtlichen Bedenken, weil die Regelung aufgrund der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO 2008) freigestellt sei und sie auch im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden sei (Anm.: Diese Rechtsansicht kann nach der vorliegenden Entscheidung des EuGHs (Europäischer Gerichtshof) vom 21.07.2016 nicht mehr aufrechterhalten werden).

2015: Als steuerliche Vertretung von Dilly´s Resort beantragte Prodinger eine ausführliche Berufungs- bzw. Beschwerdeergänzung beim BFG Linz, dieses wiederum stellte auf Grund unionsrechtlicher Bedenken einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH.

07/2016: Der EuGH hat im Juli klargestellt, dass die Energieabgabenvergütung eine staatliche Beihilfe darstellt. Diese wäre auch zur Genehmigung der EU-Kommission vorzulegen. In dieser Entscheidung hält der EuGH dezidiert fest, dass die Mitgliedstaaten verpflichtet sind, zum einen bei der Kommission alle Maßnahmen mit Beihilfecharakter anzumelden. Die unionsrechtlichen Voraussetzungen wurden nicht erfüllt.

Die EuGH-Entscheidung und die darin festgestellte Verletzung von Unionsrecht bewirkt, dass die Einschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe noch nicht in Kraft getreten ist. Dies bedeutet aber, dass der Hotellerie wegen vorenthaltener Rückvergütungen mehr als € 100 Millionen ausbezahlt werden müssen – und zwar rückwirkend seit 2011, oder dass die Produktionsbetriebe die rechtwidrig erhaltenen Vorteile rückerstatten müssen.

11/2016: Das Finanzministerium wehrte sich gegen das EuGH-Urteil und hat nochmals eine Amtsrevision beim VwGH eingebracht. Gemeinsam mit seinem Klienten Horst Dilly und dem schon im Verfahren vor dem EuGH mit dieser Angelegenheit befassten RA Dr. Markus Kroner hat Prodinger eine Revisionsbeantwortung beim VwGH eingebracht.

10/2017: Der VwGH stellt einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH. Die Energieabgabenvergütung geht nun in eine weitere Runde und wird zur unendlichen Geschichte. Eine endgültige Entscheidung lässt weiter auf sich warten, doch Prodinger bleibt für die Hotellerie am Ball.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
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Mittwoch, 27. September 2017

Saint Elmo's beteiligt sich an PRODINGER|GFB Tourismusmarketing - Serviceplan Gruppe verstärkt Expertise im Tourismusmarketing

Salzburg (OTS) - Mit der Integration der Tourismus-Experten von PRODINGER|GFB und Saint Elmo's stärkt die Serviceplan Gruppe ihre Position im Wachstumsmarkt Tourismus. Durch die Beteiligung an PRODINGER|GFB Tourismusmarketing wird Saint Elmo's Travel eine der führenden Full-Service-Agenturen im Tourismus. 55 Tourismusexperten arbeiten an mehreren Standorten in Deutschland, Österreich und Südtirol für touristische Markt- und Innovationsführer. Gleichzeitig bündelt Saint Elmo´s Travel die Kompetenzen aus der Serviceplan Gruppe (Serviceplan, Mediaplus, Plan.net, Facit) für den Bereich Tourismus.

Saint Elmo's Travel und PRODINGER Tourismusmarketing betreuen Marken aus allen Bereichen der touristischen Wertschöpfungskette - von Destinationen, Tourismusorganisationen und -verbänden, Seilbahnen und Infrastrukturanbietern über Hotels bis hin zu Unternehmen aus der Gastronomie und der Sport- und Freizeitindustrie. Zu den bestehenden Kunden zählen beispielsweise Europas größter Outdoorpark AREA 47 (Ötztal), Dolomiti Superski, die Großglockner Hochalpenstraße, Oberstdorf Kleinwalsertal, Emilia Romagna, Slowenien Tourismus, Sölden, Davos Klosters, Südtirols Süden, die Tirol Werbung und eine Reihe von Top-Hotels. Das Münchner Travel-Team ist jetzt unter einem Dach mit den Kreativen von Saint Elmo's und den Mediaexperten von Mediateam360°, um künftig ganzheitliche Kommunikationslösungen für Tourismuskunden gewährleisten zu können. Die Standorte in Österreich und Südtirol arbeiten unverändert für Markt- und Innovationsführer aus den jeweiligen Regionen.

„Unser gemeinsamer Anspruch ist es, die relevanteste Tourismusagentur für den deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zu werden. Wir bringen mit PRODINGER|GFB Tourismusmarketing 25 Jahre Tourismus-Kompetenz in Saint Elmo's Travel ein. Zusammen mit der Serviceplan Gruppe können wir ab sofort auch unseren international ausgerichteten Kunden ein Rundum-Service sowie maßgeschneiderte und innovative Lösungen aus einer Hand anbieten“, sagt Hannes Haller, Gründer, Partner und Geschäftsführer von PRODINGER|GFB Tourismusmarketing. Hannes Haller wird bei Saint Elmo's Travel als Partner das Wachstum im DACH-Raum verantworten. In der Geschäftsführung wird er ergänzt durch die geschäftsführenden Partner Verena Feyock und Stephan Kalinka, die auch schon viele Jahre für PRODINGER|GFB Tourismusmarketing tätig sind.

In der Prodinger Gruppe freut man sich über die Ausdehnung des Netzwerkes und wird sich verstärkt auf die Bereiche Steuerberatung, Tourismusberatung, Tourismusmarketing und Hotelimmobilien konzentrieren.

Florian Freiherr von Hornstein, Partner bei der Serviceplan Gruppe, ergänzt: „Tourismus gehört zu einem der weltweit wichtigsten Wachstumsmärkte, gleichzeitig wird das Geschäft immer internationaler. Diese Entwicklung passt perfekt mit der Internationalisierung von Serviceplan zusammen“.

SAINT ELMO'S

Die Saint Elmo´s Agenturgruppe mit Standorten in München, Hamburg und Berlin sowie acht internationalen Hubs zur Betreuung von Tourismus-Kunden in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz realisiert ganzheitliche Kommunikationslösungen. 200 Mitarbeiter arbeiten an integrierten Kampagnen für Kunden wie Expert, Vodafone, SPORT 2000, Gelbe Seiten, Berentzen, Flughafen München, Generali etc. Die Agentur wurde 2001 gegründet und ist Teil der Serviceplan-Gruppe. Nach der kreativen Verstärkung mit AvL Berlin und Saint Elmo's Travel entwickelt sich Saint Elmo´s zu einer der größten integrierten Fullservice Agenturen in Deutschland. Weitere Infos unter [www.saint-elmos.com] (http://www.saint-elmos.com/)

PRODINGER BERATUNGSGRUPPE

Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig. Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International. Die Prodinger Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo‘s Travel mit 26 Standorten weltweit.

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Donnerstag, 21. September 2017

Direktorenakademie (DiA) und Prodinger Beratungsgruppe gehen strategische Partnerschaft ein – BILD

Wien (OTS) - Öfter als man denkt, haben erfahrene Geschäftsführer bzw. Direktoren in der Hotellerie ein Bedürfnis, sich fortzubilden, allerdings stellen sie ganz besondere Ansprüche an ihre Weiterbildung. Prof. Elfriede Krempl und Mag. Tina Brandstetter bieten seit einigen Jahren mit ihrer „Generatio“ ein ganz auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Programm. Die Branchenkennerinnen gelten in Fachkreisen als erste Adresse, besonders mit ihren Lehrgängen im Rahmen der Direktorenakademie für erfahrene Hotelmanager (DiA).

Im Interesse der Zukunft der Direktorenakademie war es für Krempl der logische nächste Schritt, einen passenden strategischen Partner zu finden. Die Wahl fiel aus guten Gründen auf die Prodinger Beratungsgruppe: Mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 13 Standorten in Österreich und Deutschland stehen laufend in intensivem Austausch mit Unternehmen und Institutionen aus der Tourismusbranche. Das Leistungsportfolio reicht von der Steuer- und Tourismusberatung über Marketing bis zu Immobilientransaktionen. „Wir suchen oft für Hotel-Eigentümer hoch qualifizierte Geschäftsführer und Direktoren. Mit der DiA können wir diese Führungskräfte bestmöglich in den Betrieben einsetzen“, sagt Mag. Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung. „Wir haben viele gemeinsame Kunden, die wir ab sofort noch besser betreuen können. Unsere Themen ergänzen sich perfekt und es stimmt in dieser neuen Partnerschaft auch die Chemie“, bestätigt Elfriede Krempl.

Thomas Reisenzahn und Elfriede Krempl haben lange Zeit in der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) erfolgreich zusammengearbeitet, auch mit Stefan Rohrmoser besteht seit dieser Zeit bestes Einvernehmen. „Wir machen mit Prodinger in erster Linie Beratung, und sehr oft kommen wir mit Kunden während eines Projekts zur Erkenntnis, dass als nächster Schritt eine Fortbildung für die Geschäftsführer ideal wäre. Mit Generatio und DiA an unserer Seite haben wir jetzt ein passendes Angebot, das allen Beteiligten ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, zeigen sich Rohrmoser und Reisenzahn überzeugt.

Auch Krempl und Brandstetter sehen viele Vorteile: „Wir haben in der Erwachsenenbildung immer kürzere Entwicklungszyklen, sowohl bei den Inhalten als auch bei der Vermittlung dieser Inhalte. Die Prodinger Beratungsgruppe hat die Kapazitäten, diese Innovationszyklen mit uns zu bedienen und gemeinsamen weiterzuentwickeln“.

Für die Teilnehmer der DiA bleiben die wichtigsten Dinge gleich, Krempl und Brandstetter werden die Akademie weiterhin gewohnt professionell leiten und betreuen. Auch die gut eingeführte Kombination aus kurzen Präsenzzeiten und praktischen E-Learning Einheiten wird beibehalten: „Dieses System kommt hervorragend an. Wir werden es mit Unterstützung unseres neuen Partners maximal verfeinern und noch besser machen“.

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Thomas Reisenzahn
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GENÈRATIO
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Dienstag, 19. September 2017

Alternative Finanzierungsmethoden auf dem Vormarsch! …oder doch nicht?

Wien/Zell am See (OTS) - Kürzlich hat der oberste Gerichtshof (OGH) in einem Urteil festgestellt, dass tausende Kreditnehmer in Österreich zuviel Zinsen bezahlt haben. Müssen in Zukunft negative Zinsen auch für Gewerbebetriebe zurückbezahlt werden?

Projekte werden oft durch die Crowd (mit)finanziert. Welche Erfolgsaussichten ergeben sich durch Crowdfunding/Crowdinvesting für den Tourismus und halten die neuen Finanzierungsmethoden auch, was sie versprechen?

Die Investitionszuwachsprämie war in Salzburg und auch auf Bundesebene ein voller Erfolg und wurde von den Unternehmen stärker als fast alle anderen Fördermaßnahmen der letzten Jahre angenommen. Welche Möglichkeiten ergeben sich für 2018?

Termin: Mittwoch, 11. Oktober 2017, ab 16:00 Uhr

Ort: Büro Prodinger Zell am See, Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See

Vortragende und Themenfelder:

Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung

  • Stabile Finanzierung und Vermögensplanung
  • Entwicklungen am Finanzmarkt
  • Bankengespräch, Kreditvertrag, Konditionen
  • Inputs/Erfahrungen zu Alternativen wie Time-Sharing, Buy-to-let: das strukturierte Hotel, Immobilieninvestmentfonds (in Städten) und Privatinvestoren (HNWI)

MMag. Dr. Manfred Parigger, Bereichsleiter Finanzdienstleistungen Hogast Einkaufsgenossenschaft

  • Beantragung von Finanzierungen – Worauf kommt es an?
  • Erfahrungsberichte aus Hotellerie & Gastgewerbe

DI MMag. Paul Pöltner, Co-Gründer und Vorstand von Conda Crowdinvesting

  • Was bieten Crowdfunding-/Crowdinvesting Plattformen?
  • Indikatoren für erfolgreiche Projekte

Mag. Wolfgang Kleemann, Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank

  • Möglichkeiten durch Förderungen
  • Erfolgsgeschichte <a href="http://www.we4tourism.at" target="_blank">www.we4tourism.at</a>

Moderation: Marco Riederer (Präsident Club Tourismus)

Aufgrund der begehrten Plätze bitten wir Sie um rasche Anmeldung. Ihre Teilnahme ist unentgeltlich, aber WERTvoll!

[Hier geht’s zur Einladung als .pdf] (http://bit.ly/2frtjdB)

Anmeldung: Sandra Pichler [s.pichler@prodinger.at] (mailto:s.pichler@prodinger.at) +43 6542 736 61 – 1644

Partnerveranstaltung von [Prodinger] (http://www.prodinger.at/) und [Club Tourismus] (http://www.club-tourismus.org/)

Alternative Finanzierungsformen auf dem Vormarsch Hermann Maier und Rainer Schönfelder haben es getan und ihr Hotelprojekt durch die Crowd (mit)finanzieren lassen. Nicht zuletzt durch dieses Musterbeispiel einer erfolgreichen Kampagne hat Crowdfunding/Crowdinvesting den Tourismus-Mainstream erreicht. Aber halten die neuen Finanzierungsmethoden auch, was sie versprechen? Gemeinsam mit dem Club Tourismus dürfen wir am 11. Oktober in unsere Räumlichkeiten in Zell am See einladen und über alternative Finanzierungsformen diskutieren. Datum: 11.10.2017, 16:00 - 20:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: http://bit.ly/2frtjdB

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Marco Riederer
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m.riederer@prodinger.at

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Mittwoch, 06. September 2017

Ideenpapier für die Hotellerie: „Die Beutelschneiderei gehört abgeschafft!“

Zell am See/Wien (OTS) - Die letzte Tarifreform war für die Mitarbeiterlöhne positiv, aber neue Belastungen naschen schon wieder an den Bruttolöhnen kräftig mit, weshalb die Beschäftigten real abermals nicht mehr verdienen. "Das ungute Phänomen „kalte Progression“ wurde nicht abgeschafft", kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung.

Das Zusammentreffen von sinkenden Aufenthaltsdauern und fallenden Preisen bewirkt, dass die Auslastung der gewerblichen Betriebe weiter bei 40 Prozent verharrt. Unter dem Strich steht mehr als jedes zweite Bett leer, und die Preise liegen noch immer unter dem Wert von 2008 -also der Zeit vor der Krise. Trotz der positiven Nächtigungsentwicklung führte die Erhöhung der Umsatzsteuer auf 13% zu einer Stagnation der Betriebsergebnisse. Seit 2010 sind die Personal- und Wareneinsatzkosten um 21% gestiegen. 1,1 Mrd. € wurde an Provisionen bezahlt. Die Summe der zu bezahlenden Umsatzsteuer hat sich in den letzten vier Jahren um fast 60% erhöht.

All dies hat zur Folge, dass Aufwendungen in die Infrastruktur als Basis für brauchbare betriebswirtschaftliche Ergebnisse immer öfter nicht mehr leistbar sind. Und dies vor dem Hintergrund eines zunehmenden internationalen Konkurrenzdrucks. "In Ländern, in denen die Umsatzsteuer gesenkt wurde, wächst hingegen die Kraft zur Innenfinanzierung. Diese Mitbewerber stehen stabiler da als heimische Betriebe", bringt es Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, auf den Punkt.

Bis 2020 stehen rund 800 Hotels in Österreich vor der Weitergabe. Bei 80 Prozent davon geht es um Übergaben innerhalb der eigenen Familien. Diese Übergaben erfolgen in Form einer Erbschaft beziehungsweise einer Schenkung an die neuen Besitzer. In einigen Partei-Programmen kommen Substanzsteuern wie Erbschaft- und Schenkungssteuer wieder vor. Für Betriebe sind zwar „Freibeträge“ vorgesehen, und für die Weitergabe von Hotels innerhalb der Familie gibt es Sonderregelungen. Doch sind Hotels nicht immer gleich Hotels. Insbesondre wären die geltenden steuerlichen Unterschiede zwischen Privat- und Betriebsvermögen zu beachten. So kommt gerade in der Hotellerie aus steuerlichen Gründen häufig der Fall einer Vermietung oder Verpachtung des privaten Immobilienvermögens an eine Betriebsgesellschaft vor. Auch in anderen Konstellationen würde die Besteuerung von Privatvermögen auf Hotelbetriebe durchschlagen.

Die meisten Betriebe arbeiten am Rande der Rentabilität und haben, insbesondere bei Übergaben, keine Kapazitäten mehr für politisch motivierte Steuerexperimente, fasst Reisenzahn zusammen. Die Prodinger Gruppe ist überzeugt, dass keine sinnvollen Veränderungen im bestehenden System ohne Kraftanstrengung möglich sind.

Link zum Ideenpapier: [http://bit.ly/2wxAREn] (http://bit.ly/2eHOpak)

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Dienstag, 22. August 2017

Das „Biohotel Stanglwirt“ steht für eine der erfolgreichsten familiengeführten Hotelmarken in Österreich

Wien/Zell am See (OTS) - Hotelmarken sind ein zentrales Element der heimischen Tourismusbranche. Sie dominieren das Marketing, beeinflussen Urlaubsentscheidungen und steigern den Wert von Destinationen. Vor allem kann auch die eigene Hotelbilanz gehörig davon profitieren. Wenig bekannt ist hingegen, wie eine Hotelmarke und das damit verbundene Kapital richtig zu bewerten ist. "Die Prodinger Gruppe hat deshalb mit dem Hotel Brand Monitor ein beispielgebendes Verfahren zur monetären Bewertung von Hotelmarken entwickelt", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Gruppe.

"Es war für uns ein besonders ehrenvoller und spannender Auftrag, das Biohotel Stanglwirt nach diesem Verfahren zu bewerten", sagt Reisenzahn, "Die herzlich-familiäre Atmosphäre, kombiniert mit erstklassigem 5 Sterne-Service, hat ja schon viele bekannte Akzente in der Hotellerie gesetzt. Dem Biohotel Stanglwirt ist es damit gelungen, seine Marke durch häufige Innovationen, Vielfalt sowie steigende Dienstleistungsqualität kräftig aufzuladen und auf diesem Wege im Alpenraum eine unverwechselbare Stellung zu erobern. Das Hotel hat für sich gleichsam ein eigenständiges Tirolbild geschaffen, aufbauend auf den Elementen Gasthaus, Landwirtschaft sowie Vermarktung eigener Produkte".

Dem „Stanglwirt" gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die sich wie ein roter Faden durch alle Berührungspunkte des Hotels zieht. Dazu kommt eine architektonische Planung, die diese Inszenierung von Anfang an unterstützt. Über die Jahre wurde damit eine „einzigartige Darstellung für alle Sinne“ entwickelt, unterstreicht Patrick Stoiser, Bewertungsprofi bei Prodinger.

Mit einem Gesamterlös von über 33 Millionen € ist der Stanglwirt das umsatzstärkste Hotel in Tirol, und unter Berücksichtigung der Mitarbeiter-Vollzeitäquivalente der größte Arbeitgeber der heimischen Ferienhotellerie (292 Mitarbeiter). Neben dem Hotel Sacher Wien und dem Hilton Stadtpark zählt der Stanglwirt zu den „Umsatzkaisern" in Österreich.

Das Hotel erreicht in der Berichterstattung in unterschiedlichsten Medien eine Reichweite von über 400 Millionen Kontakten pro Jahr. Im Gegensatz zu herkömmlicher Werbung, die gekauft wird, ist diese authentische Medienpräsenz praktisch unbezahlbar für die Region und für Tirol. Redaktioneller Inhalt, Interviews, Fotos, Videos und besondere Ereignisse wie die legendäre Weißwurstparty sorgten 2015 für eine "Medien-Wertäquivalenz" von über 10 Millionen €. Der Markenwert des Biohotels wird von der Prodinger Gruppe ebenfalls mit über 12 Millionen € beziffert.

Der Hotel Brand Monitor basiert auf unterschiedlichen Faktoren. Einerseits wird mit der Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mit Hilfe von Gesamtkapitalrentabilität, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen zu Gästebewertungen und Social Media in Relation gesetzt. Zusammenfassend lassen sich folgende Aussagen aus der Bewertung ableiten:

  • Die Marke ist sehr profitabel und liegt bei den Benchmarks über dem Branchenschnitt
  • Die Marke Biohotel Stanglwirt hat eine klare Vision für die Zukunft
  • Die Marke wird gut gemanagt und wird von der neuen Führungsgeneration bereits kontinuierlich weiterentwickelt
  • In der Öffentlichkeit wirkt die Marke sehr glaubwürdig
  • Die Marke verkörpert einen hohen monetären Markenwert
  • Die Marke ist sehr stark und hat ein klares Profil und eine klare Abgrenzung
  • Die Marke hat eine hohe Reputation

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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PRESSESPIEGEL

STEUERNEWS

Dienstag, 24. April 2018

Wie erfährt die Finanz von Kapitalabflüssen?

Mit der Steuerreform 2015 wurde auch das sogenannte Kapitalabfluss-Meldegesetz geschaffen. Dieses Gesetz verpflichtet unter anderem alle Banken, Kapitalabflüsse ab mindestens € 50.000,00 von Konten oder Depots natürlicher Personen an das Bundesministerium für Finanzen zu melden. Ausgenommen von dieser Meldepflicht sind z. B. Kapitalabflüsse von Geschäftskonten oder Anderkonten von Rechtsanwälten, Notaren und Wirtschaftstreuhändern.

Kapitalabflüsse, im Sinne dieser Reglung, sind:

  • die Auszahlung und Überweisung von Sicht-, Termin- und Spareinlagen,
  • die Auszahlung und Überweisung im Rahmen der Erbringung von Zahlungsdiensten oder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Bundesschätzen,
  • die Übertragung von Eigentum an Wertpapieren mittels Schenkung im Inland sowie
  • die Verlagerung von Wertpapieren in ausländische Depots.

Auch Umwidmungen eines bestehenden Kontos in ein Geschäftskonto sowie die Überweisung von einem Privatkonto auf ein Geschäftskonto stellen Kapitalabflüsse dar.

Um mögliche Umgehungsmodelle zu vermeiden, besteht auch Meldepflicht, wenn der Kapitalabfluss in mehreren Vorgängen, zwischen denen offenkundig eine Verbindung gegeben ist, getätigt wurde.

Die Bank hat die entsprechende Meldung jeweils bis zum letzten Tag des auf den Kapitalabfluss folgenden Monats abzugeben.

Zudem müssen Banken auch Zuflüsse auf Konten und Depots von natürlichen Personen oder liechtensteinischen Stiftungen ab € 50.000,00 melden, wenn sie getätigt wurden aus der Schweiz zwischen dem 1.7.2011 und dem 31.12.2012 oder aus Liechtenstein zwischen dem 1.1.2012 und dem 31.12.2013.

Die Finanz prüft nun verstärkt diese Meldungen und fordert oft standardmäßig eine Vielzahl an Unterlagen ein.

Stand: 25. April 2018

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Dienstag, 24. April 2018

Registrierkasse: Wie funktioniert der laufende Betrieb?

Sie haben geklärt, ob Sie eine Registrierkasse benötigen, welche Umsätze zu erfassen sind, die Registrierkasse angeschafft und samt Sicherheitseinheit bei der Finanz registriert und in Betrieb genommen? Nach Erstellung und Prüfung des Startbelegs beginnt der laufende Betrieb. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Bestimmungen dazu:

Welche Kontrollbelege und Sicherungen müssen erstellt werden?

  • Zu jedem Monatsende sind die Zwischenstände des Umsatzzählers zu ermitteln (Monatszähler) und als Barumsatz mit Betrag Null (0) zu speichern. Die meisten Kassensysteme bieten dafür eine Extra-Anwendung an.
  • Zu jedem Ende eines Kalenderjahres muss ein Jahresabschluss gemacht werden. Dafür kann der Monatsbeleg für Dezember verwendet werden, muss jedoch zusätzlich als Jahresbeleg ausgedruckt werden. Der Jahresbeleg ist mit der Belegcheck-App des Finanzministeriums zu prüfen.
  • Zumindest quartalsweise ist das vollständige Datenerfassungsprotokoll extern zu speichern. Das gespeicherte Protokoll ist laut Bundesabgabenordnung mindestens sieben Jahre aufzubewahren. 

Was ist bei einem Ausfall der Sicherheitseinheit zu tun?

Die Barumsätze sind auf einer anderen Registrierkasse mit funktionierender Sicherheitseinheit zu erfassen. Wenn dies nicht möglich ist, verwenden Sie für die zwischenzeitlichen Barumsätze die Zeichenkette „Sicherheitseinrichtung ausgefallen“ anstatt des Signatur- oder Siegelwertes, und versehen Sie den Beleg mit einem entsprechenden Vermerk. Nach der Reparatur ist über die Belege, die während des jeweiligen Ausfalles mit dem Hinweis „Sicherheitseinrichtung ausgefallen“ zu versehen waren, ein Sammelbeleg mit Betrag Null (0) zu erstellen. Der Beleg ist im Datenerfassungsprotokoll zu speichern.

Wenn die Sicherheitseinheit nicht nur vorübergehend (laut BMF für mehr als 48 Stunden) ausfällt, müssen Beginn und Ende des Ausfalls ohne unnötigen Aufschub (laut BMF binnen einer Woche) über FinanzOnline gemeldet werden.

Was ist bei einem Ausfall der Registrierkasse zu tun?

Zur Fehlerbehebung wenden Sie sich am besten an den Kassenhersteller. Weichen Sie in der Zwischenzeit auf eine funktionierende Kasse aus oder – wenn das nicht möglich ist – nehmen Sie die Ausstellung der Belege samt Zweitschrift händisch vor. Die händischen Zweitschriften sind nach der Reparatur nachzuerfassen (eine Bezugnahme auf den händischen Beleg ist laut Finanzministerium ausreichend) und aufzubewahren.

Werden Buchungen vorgenommen, die die Fehlersuche unterstützen, sind diese als Trainingsbuchungen zu kennzeichnen.

Ist die Reparatur nicht möglich oder sind Daten beschädigt, muss das alte Datenerfassungsprotokoll gesichert werden und die Registrierkasse außer Betrieb genommen werden. Eine neuerliche Inbetriebnahme ist erforderlich.

Wenn die Registrierkasse nicht nur vorübergehend ausfällt (laut BMF für mehr als 48 Stunden), müssen Beginn und Ende des Ausfalls und eine allfällige Außerbetriebnahme ohne unnötigen Aufschub (laut BMF binnen einer Woche) über FinanzOnline gemeldet werden.

Was ist bei einer geplanten Außerbetriebnahme der Registrierkasse zu tun?

Erstellen Sie einen Schlussbeleg mit Betrag Null und sichern Sie das Datenerfassungsprotokoll. Bewahren Sie beides entsprechend der Vorschriften der Bundesabgabenordnung für mindestens sieben Jahre auf. Melden Sie die Außerbetriebnahme mittels FinanzOnline. Die Meldung ist laut Bundesministerium für Finanzen nur dann erforderlich, wenn die Registrierkasse geplant dauerhaft außer Betrieb genommen wird – also nicht bei Betriebsferien oder zwischen den Saisonen bei einem Saisonbetrieb.

Stand: 25. April 2018

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Dienstag, 24. April 2018

Was ist bei Managerversicherungen steuerlich zu beachten?

Manager, Geschäftsführer und Prokuristen sehen sich zunehmend mit persönlichen Haftungsfragen konfrontiert.

Sogenannte D&O-Versicherungen (Vermögensschadenversicherungen) versuchen, dieses Haftungsrisiko zu reduzieren. Nur welche steuerlichen Auswirkungen ergeben sich daraus? Laut Rechtsmeinung des BMFs in den Lohnsteuerrichtlinien sind Haftpflichtversicherungen zur Abdeckung eines Vermögensschadens infolge Fehlhandelns von Führungskräften steuerlich wie folgt zu behandeln:

Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer und Begünstigter

In diesem Fall sind die Prämienzahlungen beim Unternehmen Betriebsausgaben. Beim Manager liegt kein Vorteil aus dem Dienstverhältnis vor.

Arbeitnehmer ist Versicherungsnehmer, Begünstigter ist der Arbeitgeber

Hier sind die Prämienzahlungen beim Arbeitnehmer Werbungskosten. Im Versicherungsfall liegen beim Arbeitgeber Einnahmen vor.

Arbeitnehmer ist Versicherungsnehmer und Begünstigter

Auch hier sind die Prämienzahlungen beim Arbeitnehmer Werbungskosten. Im Versicherungsfall hat der Arbeitnehmer Einnahmen denen die Schadenszahlungen an den Arbeitgeber als Werbungskosten gegenüberstehen (unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze).

Arbeitnehmer ist Versicherungsnehmer, Begünstigter ist geschädigter Dritter

Die Prämienzahlungen sind beim Arbeitnehmer Werbungskosten, keine Einnahmen im Versicherungsfall.

Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer, Begünstigter ist geschädigter Dritter

Die Prämienzahlungen sind beim Arbeitgeber Betriebsausgaben, kein Vorteil aus dem Dienstverhältnis beim Arbeitnehmer.

Stand: 25. April 2018

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Dienstag, 24. April 2018

Was ist die Grundsteuer?

Von der Politik werden gelegentlich Vermögenssteuern thematisiert. Eine bestehende Vermögenssteuer ist die Grundsteuer, die der Gemeinde zugutekommt.

Der Grundsteuer unterliegt inländischer Grundbesitz wie

  • das land- und forstwirtschaftliche Vermögen
  • das Grundvermögen
  • das Betriebsvermögen, soweit es in Betriebsgrundstücken besteht.

Von der Grundsteuer befreit ist unter anderem bestimmter Grundbesitz des Bundes, des Roten Kreuzes, der freiwilligen Feuerwehren, von Sportvereinen, von Kirchen oder Religionsgemeinschaften oder auch z. B. Grundbesitz für den öffentlichen Verkehr. Zudem können Bundesländer mit Landesgesetzen zeitlich befristete Grundsteuerbefreiungen festlegen (z. B. für neue geförderte Wohnobjekte), die dann z. B. bei der Gemeinde beantragt werden können.

Steuerschuldner der Grundsteuer ist grundsätzlich der Eigentümer oder Berechtigte. Besteuerungsgrundlage ist der für den Veranlagungszeitraum maßgebende Einheitswert. Auf den Einheitswert ist eine Steuermesszahl (maximal 2 ‰) anzuwenden. Die Steuermesszahl wird beeinflusst, je nachdem ob es sich um land- und forstwirtschaftliches Vermögen, Einfamilienhäuser oder Mietwohngrundstücke oder eben ein allgemeines Grundstück handelt. Auf die Steuermesszahl wenden die Gemeinden einen Hebesatz bis zu 500 % an. Daraus ergibt sich, dass die Grundsteuer höchstens 1 % des Einheitswertes beträgt.

Die Grundsteuer wird von den Gemeinden eingehoben und wird am 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11. zu je einem Viertel des Jahresbetrages fällig. Übersteigt der Jahresbetrag nicht € 75,00, so wird die Steuer am 15.5. mit dem Jahresbetrag fällig.

Zusätzlich zur Grundsteuer gibt es auch noch eine Abgabe von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und die Bodenwertabgabe für unbebaute Grundstücke.

Stand: 25. April 2018

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Dienstag, 24. April 2018

Umsatzsteuer: Was ist eine Großreparatur bei Gebäuden?

Ändern sich bei einem Gebäude, das der Unternehmer als Anlagevermögen verwendet, die Verhältnisse, die im Kalenderjahr der erstmaligen Verwendung für den Vorsteuerabzug maßgebend waren, so ist in einem bestimmten Ausmaß eine Berichtigung des Vorsteuerabzuges durchzuführen. Dies gilt sinngemäß auch für Vorsteuerbeträge, die bei Gebäuden auf Kosten von Großreparaturen entfallen.

Der Begriff „Großreparatur“ wurde nun vom Verwaltungsgerichtshof in einer Entscheidung genauer definiert. Daraufhin hat das BMF auch die Umsatzsteuerrichtlinien angepasst:

Eine „Großreparatur“ im Sinne der Umsatzsteuer sei ein

  • nicht aktivierungspflichtiger (zum Berichtigungszeitpunkt nicht vollständig verbrauchter) Aufwand,
  • der nicht „regelmäßig“ erwächst und
  • von dem sich sagen lässt, er falle „ins Gewicht“. Das ist auch gegeben, wenn der Aufwand, in Relation zum „gesamten Anschaffungswert“ des Grundstücks bzw. Gebäudes, nur gering ist.

(In der entsprechenden Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes war die Wertrelation von Großreparatur zu Gebäude nur 2 %.)

Stand: 25. April 2018

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Dienstag, 24. April 2018

Wie kann ich meine Abgaben entrichten?

Laut Bundesabgabenordnung gelten Abgaben u. a. als entrichtet

  • bei Überweisung auf das Postscheckkonto oder ein sonstiges Konto des Finanzamtes am Tag der Gutschrift
  • bei Barzahlungen am Tag der Zahlung oder bei Abnahme von Bargeld durch den Vollstrecker am Tag der Abnahme
  • bei Einzahlung mit Erlagschein am Tag, der sich aus dem Tagesstempel des Aufgabepostamtes ergibt
  • bei Einzahlung durch Postanweisung, wenn der eingezahlte Betrag
    • dem Finanzamt bar ausbezahlt wird, am Tag der Auszahlung
    • auf das Postscheckkonto des Finanzamtes überwiesen wird, am Tag der Überweisung durch das Abgabepostamt
  • bei Umbuchung oder Überrechnung von Guthaben eines Abgabepflichtigen
    • auf Abgabenschuldigkeiten desselben Abgabepflichtigen am Tag der Entstehung der Guthaben
    • auf Abgabenschuldigkeiten eines anderen Abgabepflichtigen am Tag der nachweislichen Antragstellung, frühestens jedoch am Tag der Entstehung der Guthaben

Grundsätzlich kommen alle zivilrechtlich zulässigen Entrichtungsformen auch für Abgaben in Betracht. So sind z. B. auch Zahlungen mit Scheck möglich, eine Hingabe von Wechsel jedoch explizit nicht.

Respirofrist

Erfolgt bei Postanweisung, Überweisung oder Verrechnungsscheck die Gutschrift (bzw. Auszahlung) zwar verspätet, aber noch innerhalb von drei Tagen nach Ablauf der zur Entrichtung einer Abgabe zustehenden Frist, so bleibt grundsätzlich die Verspätung ohne Rechtsfolgen. In den Lauf der dreitägigen Frist werden Samstage, Sonntage, gesetzliche Feiertage, der Karfreitag und der 24.12. nicht eingerechnet.

Electronic Banking

Überweisungen (auch jene durch Postanweisungen) haben mittels Electronic-Banking zu erfolgen, wenn dies dem Abgabepflichtigen zumutbar ist. Die elektronische Überweisung ist dann zumutbar, wenn der Zahlungspflichtige das ihm von seinem Kreditinstitut zur Verfügung gestellte Electronic-Banking-System bereits zur Entrichtung von Abgaben oder für andere Zahlungen nutzt und er über einen Internetanschluss verfügt.

Die Beauftragung zur Entrichtung von Abgaben durch elektronische Überweisung hat entweder

  • im Electronic-Banking-System mittels der Funktion „Finanzamtszahlung“ (wenn verfügbar), oder
  • im Wege des „eps“-Verfahrens in FinanzOnline

Stand: 25. April 2018

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Dienstag, 24. April 2018

Was ist eine Blockchain?

Im Geschäftsleben treten, wenn für Geschäfte ein gewisses Vertrauen notwendig ist, oft Vermittler auf, zu denen die Geschäftspartner Vertrauen haben. So werden z. B. für Geldüberweisungen Banken beauftragt.

Vertrauen kann aber auch grundsätzlich durch ein Netzwerk von Nutzer sichergestellt werden, ohne einen Dritten zu involvieren. Als technische Basis kann eine sogenannte Blockchain verwendet werden. Dabei werden Datensätzen, wie z. B. die Transaktion einer Geldüberweisung, ein eindeutiger Code (Hashwert) angefügt. Durch eine besondere Verkettung von Blöcken von Datensätzen (Blockchain) wird sichergestellt, dass einzelne Transaktionen nicht geändert werden können, ohne dass dies nicht sofort erkennbar wird. Die Blockchain wird nun nicht zentral auf einem Server gespeichert, sondern jeder Nutzer hat grundsätzlich die gesamte Blockchain dezentral verfügbar. Änderungen eines einzelnen Nutzers würden also sehr schnell erkannt, da sich der Hashwert der Kette ändert.

Alle Transaktionen in der Blockchain sind offengelegt – somit kann jeder im Netzwerk sofort erkennen, ob jemand die finanziellen Mittel für eine Transaktion hat. Die Akteure einer Blockchain treten allerdings nur unter einem Pseudonym auf – die Identität ist so geschützt, obwohl alle Transaktionen offengelegt sind.

Die Blockchain-Technologie wird für digitale Währungen aber bereits auch für andere Bereiche des Geschäftslebens eingesetzt – Tendenz steigend.

Stand: 25. April 2018

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Montag, 26. März 2018

Sind Rabatte an Angehörige beim Arbeitnehmer als Sachbezug zu versteuern?

Rabatte, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern (allen oder bestimmten Gruppen) gewähren, sind unter bestimmten Voraussetzungen von der Einkommensteuer befreit. Folgende Grenzwerte sind zu beachten:

  • Der Mitarbeiterrabatt übersteigt im Einzelfall nicht 20 %.
  • Bei Rabatten über 20 % werden die Rabatte insoweit steuerpflichtig, als ihr Gesamtbetrag € 1.000,00 im Kalenderjahr übersteigt.

Das BMF hat nun in der letzten Wartung der Lohnsteuerrichtlinien auch seine Rechtsansicht dargelegt, wie vorzugehen ist, wenn Angehörigen von Mitarbeitern Rabatte gewährt werden.

Bezieht der Arbeitnehmer die vergünstigten Waren und Dienstleistungen selbst und trägt er auch den wirtschaftlichen Aufwand dafür, dann gilt die oben genannte Regelung auch dann, wenn die Waren einer Person zugeordnet werden können, wie z. B. bei einer Saisonkarte.

Erwerben Angehörige eines Mitarbeiters selbst Waren und Dienstleistungen mit bis zu 20 % Mitarbeiterrabatt, so sind die Begünstigungen grundsätzlich nicht anwendbar und der Vorteil aus dem Dienstverhältnis ist als Sachbezug beim Arbeitnehmer zu versteuern.

Wenn Angehörige selbst Waren und Dienstleistungen mit mehr als 20 % Rabatt im Einzelfall erwerben, so sind diese Mitarbeiterrabatte beim Arbeitnehmer insoweit steuerpflichtig, als der Gesamtbetrag der Rabatte im Kalenderjahr € 1.000,00 übersteigt. Laut Rechtsansicht des BMF in den Lohnsteuerrichtlinien ist diese Vorgangsweise aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung möglich. Dabei ist zu beachten, dass jedoch alle anderen Voraussetzungen der Steuerbefreiung, wie z. B. kein Weiterverkauf der Waren, gegeben sein müssen. Der Betrag, der in Summe € 1.000,00 im Jahr übersteigt, wird beim Mitarbeiter ein steuerpflichtiger Sachbezug.

Stand: 26. März 2018

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Montag, 26. März 2018

Senkung der Umsatzsteuer für Beherbergung von 13 % auf 10 %

Der Umsatzsteuersatz soll von 13 % auf 10 % gesenkt werden für

  • die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen samt Nebenleistungen (als Nebenleistung ist auch ein ortsübliches Frühstück anzusehen, wenn der Preis hiefür im Beherbergungsentgelt enthalten ist) und
  • die Vermietung von Grundstücken für Campingzwecke samt Nebenleistungen, wenn dafür ein einheitliches Benützungsentgelt entrichtet wird.

Die Änderung soll laut Regierungsvorlage mit 1.11.2018 in Kraft treten und erstmals auf Umsätze und sonstige Sachverhalte anwendbar sein, die nach dem 31.10.2018 ausgeführt werden bzw. sich ereignen.

Somit wird die Erhöhung der USt für Beherbergung und Camping durch die Steuerreform 2015/16 wieder zurückgenommen. Auch die entsprechenden Berechnungen für die Aufteilung von Pauschalangeboten von Beherbergung und Verköstigung werden damit wieder hinfällig. Die weitere Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.

Stand: 26. März 2018

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Montag, 26. März 2018

Welche Meldezeiträume sind für Umsatzsteuervoranmeldung und Zusammenfassende Meldung zu beachten?

Abhängig vom Umsatz des Vorjahres sind von den meisten Unternehmen beim Finanzamt regelmäßig Umsatzsteuervoranmeldungen (UVA), eine Umsatzsteuerjahreserklärung und bei innergemeinschaftlichen Sachverhalten Zusammenfassende Meldungen (ZM) zu erstellen und grundsätzlich verpflichtend elektronisch abzugeben. Hier eine Übersicht zu den Meldezeiträumen und den damit verbundenen wesentlichsten Bestimmungen:

Vorjahresumsätze bis € 30.000,00

Kleinunternehmer

In der Regel haben Kleinunternehmer (Umsatz im Veranlagungszeitraum nicht mehr als € 30.000,00) keine Umsatzsteuerjahreserklärung abzugeben. Eine Zusammenfassende Meldung ist quartalsmäßig abzugeben, wenn ein meldepflichtiger Umsatz erbracht wurde. Der Kleinunternehmer hat dann eine Umsatzsteuerjahreserklärung abzugeben bzw. ist zur Zahlung der Umsatzsteuer verpflichtet, wenn er Steuer zu entrichten hat, wie beispielsweise wenn Steuer auf Rechnungen ausgewiesen ist (Steuerschuld kraft Rechnungslegung), wenn die Steuerschuld auf ihn übergeht, die Erwerbsschwelle überschritten wird (oder bei Verzicht auf diese) und bei Anwendung der Differenzbesteuerung.

Bei Verzicht auf die Kleinunternehmerbefreiung

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist für jedes Quartal zu erstellen und aufzubewahren. Die Unternehmer müssen die UVA jedoch nicht an das Finanzamt übermitteln (außer bei einem Vorsteuer-Überschuss oder man wird vom Finanzamt dazu aufgefordert). Eine sich ergebende Zahllast ist als Vorauszahlung an das Finanzamt zu überweisen. Eine Zusammenfassende Meldung ist bei meldepflichtigen Umsätzen jedes Quartal abzugeben. Die Umsatzsteuerjahreserklärung ist abzugeben.

Vorjahresumsätze von € 30.000,00 bis € 100.000,00

Die Umsatzsteuervoranmeldung und die Zusammenfassende Meldung sind von diesen Unternehmern je Quartal zu erstellen und beim Finanzamt einzureichen. Auch die Vorauszahlung ist je Quartal zu entrichten. Durch fristgerechte Abgabe einer UVA für den ersten Kalendermonat des Veranlagungszeitraumes kann man jedoch freiwillig die Abgabe von monatlichen UVAs für das gesamte Jahr wählen. Eine Umsatzsteuerjahreserklärung ist abzugeben.

Vorjahresumsätze über € 100.000,00

Wurde im Vorjahr mehr als € 100.000,00 Umsatz erzielt, so ist die Umsatzsteuervoranmeldung und die Zusammenfassende Meldung monatlich zu erstellen und beim Finanzamt abzugeben, die Vorauszahlung ist monatlich zu entrichten. Eine Umsatzsteuerjahreserklärung ist abzugeben.

Fälligkeitstag

  • Für Einreichung UVA/Entrichtung der Vorauszahlung: 15. des auf den Voranmeldungszeitraum (Monat/Quartal) zweitfolgenden Kalendermonats
  • Für Einreichung ZM: mit Ablauf des auf den Meldezeitraum (Monat/Quartal) folgenden Kalendermonats

Stand: 26. März 2018

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