WhatsApp

AKTUELLES

Presseaussendungen, Pressemeldungen, Fachartikel, Veranstaltungen und Steuernews. Das alles sollten Sie nicht versäumen!

Presseaussendungen

Montag, 13. Januar 2020

Kann sich die Hotellerie noch mit klassischen Mitteln finanzieren?

Wien (OTS) - Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum und für jede Qualitätsverbesserung im Tourismus ist ein solides und breit aufgestelltes Finanzierungsangebot. Welche betrieblichen Voraussetzungen mögen die Banken, damit sie beste Konditionen vergeben? Diese und weitere Fragen werden bei der tirolweiten Roadshow behandelt.

Viele Unternehmen denken jetzt wieder an eine Ausweitung oder Angebotsverbesserung und investieren in ihren Betrieb. Trotz der hohen Baukosten wird vielerorts eifrig geplant. Das Volumen der Kreditansuchen hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt, der Kapitalbedarf steigt. Nun gilt es, das niedrige Zinsniveau auszunützen. Oft ist es nicht einfach, zwischen fixen, variablen Zinsen und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Je innovativer die Investition, desto größer die Risiken, und desto höhere Eigenkapitalanforderungen werden an den Unternehmer gestellt.

Termine

  • 21.01.2020, Oberland (Imst, Landeck & Reutte) Trofana Tyrol, An der Au 1, 6493 Mils bei Imst
  • 24.01.2020, Osttirol Grandhotel Lienz, Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 2, 9900 Lienz
  • 29.01.2020, Unterland (Kitzbühel & Kufstein) Stanglwirt, Kaiserweg 1, 6353 Going
  • 31.01.2020, Innsbruck Stadt & Innsbruck Land Hotel Adlers, Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck
  • 12.02.2020, Schwaz Gasthof Post, Oberdorf 6, 6261 Strass im Zillertal

Programm

  • ab 10.00 Uhr - Begrüßung & Come together für einen guten Start in den Tag inklusive stärkendem Imbiss
  • 10.30 Uhr - Input Prodinger Gruppe
  • 11.00 Uhr - Podiumsdiskussion mit Mario Gerber, Thomas Reisenzahn (Prodinger Gruppe) und einem regionalen Bankenvertreter
  • Moderation: Günther Schimatzek

Kann sich die Hotellerie noch mit klassischen Mitteln finanzieren? LAbg. Mario Gerber, Obmann der WKÖ-Fachgruppe Hotellerie in Tirol, lädt zur Roadshow und zum Branchenfrühstück der Tiroler Hotellerie. Termine • 21.01.2020, Oberland (Imst, Landeck & Reutte) Trofana Tyrol, An der Au 1, 6493 Mils bei Imst • 24.01.2020, Osttirol Grandhotel Lienz, Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 2, 9900 Lienz • 29.01.2020, Unterland (Kitzbühel & Kufstein) Stanglwirt, Kaiserweg 1, 6353 Going • 31.01.2020, Innsbruck Stadt & Innsbruck Land Hotel Adlers, Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck • 12.02.2020, Schwaz Gasthof Post, Oberdorf 6, 6261 Strass im Zillertal Datum: 21.1.2020, 10:00 - 12:00 Uhr Ort: Trofana Tyrol An der Au 1, 6493 Mils Url: https://newsletter.wko.at/sys/r.aspx?sub=lvZLV_xTxyR&tid=0-RiHoQ-13G21p&link=9gMT

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 12. Dezember 2019

„STAHR - Erfolg ist planbar“ reüssiert auf der Frankfurter Buchmesse

Wien (OTS) - Das von der Prodinger Beratungsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Trauner Verlag überarbeitete Standardwerk für erfolgreiches Hotelmanagement „STAHR - Erfolg ist planbar“ wurde auf der kürzlich zu Ende gegangenen Frankfurter Buchmesse im Rahmen des „Literarischen Wettbewerbs 2019“ mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Das von den Autoren Julia Hopfner, Thomas Reisenzahn, Patrick Stoiser und Achim Hartmann auf den aktuellsten Stand gebrachte Buch richtet sich an Führungskräfte und Berater in der Hotellerie und Gastronomie.

Der in der Branche stark gefragte Verrechnungsstandard (STAHR -Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) bringt Struktur und Einheitlichkeit in die oft verwirrende Zahlenwelt und dient den Betrieben damit als Grundlage für den Aufbau eines professionellen Controllings-Systems. „Im Tourismus ist es sehr wichtig, dass man seine Kunden kennt, aber mindestens genauso wichtig, dass man auch seine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Griff hat“, fasst Mag. Achim Hartmann zusammen.

Best Practice-Beispiele sowie „Experts Insights“ ermöglichen eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis. Das Werk eignet sich auch bestens für Seminare und Lehrgänge im Rahmen einer zeitgemäßen Tourismusausbildung. „Nicht bloß Theorie! STAHR unterstützt als praktisches Werkzeug in der Führung von Hotels und Restaurants und ermöglicht eine ständige Vergleichbarkeit mit Mitbewerbern“, ergänzt Patrick Stoiser.

Das von den Juroren der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) prämierte Buch ist im Trauner Verlag, Linz, erschienen.

„STAHR wird als Verrechnungsstandard in der Hotellerie verwendet und es ist eine besondere Ehre, dass mit dem Buch auch auf Schulen, Universitäten und Fachhochschulen gelehrt wird“, unterstreicht Thomas Reisenzahn die Bedeutung von STAHR.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Mittwoch, 06. November 2019

Top Seminar liefert Denkanstöße für die Ferienhotellerie von morgen: „HOTELLERIE 2020: INSTRUMENTE FÜR DEN ERFOLG“

Wien (OTS) - „Instrumente für den Erfolg“. Unter diesem Motto informieren Experten der Prodinger Beratungsgruppe und der WK Tirol am [Donnerstag, den 28. November in der Villa Blanka in Innsbruck] (https://veranstaltung.wktirol.at?eid=13000 ) über die aktuellsten Erkenntnisse und Methoden zur Steigerung des unternehmerischen Erfolgs in der Familienhotellerie. Im Vordergrund stehen Tipps für profitable Strategien und praxisnahes Handeln. Das Top-Seminar gibt den Teilnehmern sofort umsetzbare Tools an die Hand, die den Hotelbetrieb zum gesicherten Erfolg führen.

"Das Top-Seminar für Führungskräfte eröffnet ein kompaktes und umfassendes Bild über die wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Hotelführung", erklärt LAbg. Mario Gerber, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der WK Tirol. Die ganztägige Veranstaltung bietet den Teilnehmern ein reichhaltiges Programm aus den vier Schwerpunktbereichen Strategie, Planung und Steuerung (mit dem Verrechnungsstandard STAHR), Führung & Leadership sowie operatives Management.

Im einleitenden Referat über Strategie und Positionierung werden die jüngsten touristischen Trends besprochen. Daraus ergeben sich „4 steps to profile“, eine Methode, den Strategieprozess im Betrieb umzusetzen. Es folgen Referate über relevante Gästegruppen („Was erwarten einzelne Gästemilieus von einem Hotel in Tirol?“) sowie über die Bedeutung der Hotelmarke („Was leisten Marken im touristischen System?“).

Nach der Mittagspause stehen die Themen Pricing/Vertrieb („Der Einfluss des Preises auf die Hotel-Entscheidung“ sowie „optimale Preisstrategien’“) und Smarte Daten für die Hotellerie („Hoteldaten -das Öl der Zukunft“) auf dem Programm. Abgerundet wird der Zukunftstag mit dem Thema Benchmarking. „Führen mit wenigen Zahlen“ lautet hier das Erfolgsrezept.

Vortragende sind Fachleute der Prodinger Beratungsgruppe. Die Gruppe ist auf Methoden spezialisiert, die helfen, den Hotelalltag besser zu meistern. Der Fortbildungstag eröffnet eine gute Gelegenheit, das eigene Netzwerk zu vergrößern und ganz allgemein vom Erfahrungsaustausch mit Kollegen zu profitieren. "Das Tagesseminar gibt Inspirationen und Denkanstöße für die Welt der Ferienhotellerie von morgen", fasst Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe zusammen.

HOTELLERIE 2020: INSTRUMENTE FÜR DEN ERFOLG „Instrumente für den Erfolg“ Unter diesem Motto informieren Experten der Prodinger Beratungsgruppe und der WK Tirol am Donnerstag, den 28. November in der Villa Blanka in Innsbruck über die aktuellsten Erkenntnisse und Methoden zur Steigerung des unternehmerischen Erfolgs in der Familienhotellerie. Datum: 28.11.2019, 09:30 - 17:00 Uhr Ort: Villa Blanka Weiherburggasse 8, 6020 Innsbruck Url: https://veranstaltung.wktirol.at?eid=13000

PRODINGER Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Fachgruppe Hotellerie | Tiroler Wirtschaftskammer
Romana Traunfellner
+43 5 90 90 5 1219
hotellerie@wktirol.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 24. Oktober 2019

Ressorthotellerie legte im Sommer 2019 zu

Wien (OTS) - Der anfangs nasskalte Saisonstart und die Feiertagsverschiebungen konnten im Verlauf der heurigen Sommersaison vollauf kompensiert werden. Aufgrund des nachfolgend sehr guten Ferienwetters sind die Ergebnisse in der 4/5-Sterne Hotellerie deutlich gestiegen. Der RevPAR (Revenue per available Room) legte von Mai bis August 2019 von 57,7 auf 62,6 Euro um 8,5% zu. Dies geht aus den von der Prodinger Beratungsgruppe vorgelegten Betriebskennzahlen für den Sommer dieses Jahres hervor. Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von 4- und 5-Sterne-Ferienhotels in Salzburg, Tirol, Kärnten und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

Wie die Ergebnisse zu lesen sind

Der RevPAR misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz und der im Hotel verfügbaren Zimmer-Kapazität. Bei näherer Analyse kommt dabei die Winterdominanz der österreichischen Ferienhotellerie deutlich zum Ausdruck, da der RevPar in der kalten Jahreszeit bei 108 Euro liegt. Damit zeigt sich ganz klar, dass der Winter für die Profitabilität im Jahresdurchschnitt viel stärker verantwortlich ist.

Beim TRevPAR (Total revenue per available room) wird der gesamte Umsatz (Nettoumsatz) des Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt, wobei auch die Offenhaltungstage berücksichtigt werden. Der TRevPAR ist mit 8,7% stärker angestiegen als der RevPAR.

Ertragskraft weiterhin unter Druck

Was den abgelaufenen Sommer betrifft, sind die Steigerungen der Gesamterlöse pro Zimmer mit über 20% auf den ersten Blick sehr erfreulich. Schaut man jedoch genauer hin, so ging das operative Ergebnis (GOP Gross Operating Profit) nach Abzug des gesamten Wareneinsatzes, der Mitarbeiterkosten und der gesamten Aufwendungen von 16,5% auf 13,6% zurück. Insbesondere schlagen die steigenden Vertriebskosten und die Abhängigkeit vieler Ferienhotels von den Veranstaltern und OTAs zu Buche.

Diese machen in den Sommermonaten einen wesentlichen höheren Anteil aus. Der wichtigste Kostenfaktor in einem Dienstleistungsbetrieb sind und bleiben die Mitarbeiter. In den Ferienhotels waren im Sommer um gut 6% mehr Mitarbeiter (zu Vollzeitäquivalenten) beschäftigt. Die Gesamterlöse pro Beschäftigten sind um 7,5% gestiegen. Die Mitarbeiterkosten erreichen im Verhältnis zum Gesamtertrag beachtliche 38%. Zwar wurde von allen politischen Parteien eine Abgabensenkung bei den Lohnkosten versprochen, trotzdem erhöhten sich die lohnabhängigen Abgaben im Sommer 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 12%.

Prodinger Marktbericht Ferienhotellerie

In ihren Analysen fasst die Prodinger Beratungsgruppe Ferienbetriebe anonymisiert in einem Marktbericht zusammen. In diesem Bericht werden branchenspezifische Kennzahlen nach dem Verrechnungsstandard STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) für Betriebe aus den Bundesländern Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten detailliert aufgeschlüsselt. Der STAHR-Verrechnungsstandard errang kürzlich bei der internationalen Buchmesse in Frankfurt eine Silbermedaille in der Kategorie Wirtschaftsfachbücher. Der Marktbericht stellt ein aussagekräftiges Instrument zur Steuerung eines Ferienhotels dar. Im Hinblick auf kommende Investitionen und Entscheidungen liefern die Prodinger-Betriebsvergleiche mit dem STAHR-Standard auch Banken und Investoren eine hochqualifizierte fachliche Entscheidungshilfe. Die Zahlen gelten auch, wie oben geschildert, als erster Gradmesser für die saisonalen Wertschöpfungseffekte aus der Ferienhotellerie.

PRODINGER Steuerberatung
Roland Pfeffer
Tel.: +43 6542 73661 1582
r.pfeffer@prodinger.at

PRODINGER Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Mittwoch, 09. Oktober 2019

Die „Leisure-Welt“ gewinnt neue Freunde

Wien (OTS) - Die weltweit größte Immobilien-Messe, die Expo Real in München, war kürzlich Schauplatz eines spannenden Expertengesprächs zur Zukunft der Ferienhotellerie. Die Gesprächsrunde stand unter dem Titel „Im Leisure-Hype: Resorts, Villas & Homes“. Wie dabei zu hören war, fokussieren sich Hotelgruppen plötzlich auf Ressorthotels und entdecken dabei Gewinn versprechende Nischen. Einzelhändler und Reiseveranstalter investieren in Ferienhotels, Ketten gründen eigene Ferienwohnungsportale.

Resorts finden, so die überwiegende Expertenmeinung, inzwischen wieder mehr Freunde in der Immobilien-Welt. In diesem Segment habe es massive Veränderungen gegeben, das Angebot sei enorm gewachsen. Radikale Umbrüche prägten das Hier und Jetzt in diesem Immobilien-Segment: „Wer in diesen Zeiten erfolgreich bleiben möchte, der muss gestern bereits das morgen verstanden haben. Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur mit wirklicher Innovationskraft bewältigen“.

Chris Stephenson, Direktor Homes & Villas Europa für Marriott Hotels, war extra aus London angereist, um in der Talkrunde über den Leisure-Hype das etwas andere Modell der größten Kette der Welt vorzustellen. Weitere Teilnehmer der hochkarätigen Gesprächsrunde waren Dr. Christian Hirmer, Chef der Hirmer Gruppe (ein Retailer kauft die Betreibergesellschaft Travel Charme Hotels), Dr. Otmar Michaeler, Chef der Falkensteiner Hotels (die nur in noch Resorts machen) sowie der Chef der kroatischen Gruppe Valamar (die von Glamping bis 5 Sterne alles anbietet), Dr. Franz Lanschützer. Moderiert wurde die Runde von Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Die Diskutanten analysierten die Marktgegebenheiten und kamen zum Fazit, dass die derzeitige Situation der Leisure-Welt durch maßgebliche Veränderungen gekennzeichnet ist: Neue Entwicklungen und Technologie-Updates, neue Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt sowie ein gesellschaftlicher Wandel sind nur einige der Herausforderungen. In der Praxis bedeuten diese Veränderungen, dass Gäste innovative Inszenierungen, kulinarische Erlebnisse, modernes Design und eine hohe Servicequalität erwarten.

Es legen zwar die Nächtigungszahlen in der Ressorthotellerie und geringfügig auch die Average Room Rates zu, doch bleibt das Wachstum des durchschnittlichen Zimmerverkaufspreises hinter der Inflation zurück, waren sich die Experten sich einig. Es steigen die Mitarbeiterkosten, weil der Arbeitsmarkt leergefegt ist. Vielen offene Stellen sind ausgeschrieben, auch in anderen Ländern. Mitarbeiterarme Hotelkonzepte funktionieren in der Ressorthotellerie weniger gut als im städtischen Bereich. Konzepte, die auf kleinere Personalressourcen setzen und es trotzdem schaffen, einen ansprechenden Service zu bieten, sind noch Mangelware, fassten die Teilnehmer zusammen.

Auf den gesellschaftlichen Paradigmenwechsel müsse die Branche ebenfalls reagieren. Wenn immer mehr Menschen in der Stadt leben, wächst die Sehnsucht nach dem Land. Es steigt der Wunsch nach Erholungsurlauben. Die Mobilitätsvoraussetzungen müssen aber mitbedacht werden, da Pkw-Zulassungen und Führerscheinausstellungen rapide zurückgehen. Ressorthotels müssen dementsprechend auch die Mobilität in den Destinationen berücksichtigen.

Eine weitere Herausforderung ergibt sich dann, wenn die Direktbuchungsbemühungen nicht so funktionieren wie geplant. Thomas Cook hat dies der Ressorthotellerie deutlich vor Augen geführt. Diese weiß nun, wie es ist, wenn die Abhängigkeit von den Reisemittlern im Sommer nur durch den Individualtourismus im Winter querfinanziert werden kann.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 05. September 2019

Ideenpapier für die Hotellerie: „Taten statt Worthülsen“

Wien (OTS) - Die Prodinger Gruppe hat in den letzten Jahren bereits mehrere substanzielle Steuerreformvorschläge erarbeitet und der Politik präsentiert. In Hinblick auf die kommende Nationalratswahl und die Koalitionsverhandlungen haben die Prodinger-Spezialisten jetzt ein weiteres aktuelles Ideenpapier zur Zukunftssicherung der Hotellerie unter dem Titel „Taten statt Worthülsen“ vorgelegt.

Es sind die international erfolgreichen Tourismusunternehmen, auf die Österreich besonders stolz sein kann. Die Betriebe stehen für Nächtigungsrekorde und sorgen für eine hohe volkswirtschaftliche Wertschöpfung. Der Staat profitiert vom steigenden Lohnvolumen in der Dienstleistungsbranche und erzielt damit ein höheres Steueraufkommen.

Dass der Tourismus in Österreich aber kein „Selbstläufer" ist, zeigen die nackten Zahlen. Zwar kommen mehr Gäste und auch die Erlöse steigen leicht, doch kommen letztere in den Betriebsergebnissen nicht an, da auch die Kosten zunehmend wachsen. Insbesondere für Mitarbeiter, Energie und Provisionen nimmt der Aufwand stetig zu. Rechnet man die günstigen Zinsen aus den Bilanzen heraus, hat sich die Gewinnmarge de facto in den letzten Jahren verringert.

Daher ist es eine zentrale Aufgabe der Politik, die heimischen Vorzeigebetriebe zu entlasten, heißt es in dem Papier. „Der Tourismusstandort Österreich braucht „Taten“ und eine Steuerreform, die nicht nur angekündigt, sondern auch umgesetzt wird. Vor allem die Dienstleistung am Gast muss entlastet werden!“, fordert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, mit Nachdruck.

Im System „Österreich“ versickert viel Geld; Stichworte Föderalismus und Bürokratie.

Das kommende Regierungs- und Koalitionsprogramm muss die Grundlagen für eine starke Konjunktur schaffen. Das Prodinger Papier „Taten statt Worthülsen“ bringt im Einzelnen auf den Punkt, welche Entlastungsmaßnahmen die am 29. September 2019 zu wählende Regierung konkret angehen muss. Im Steuersystem müssen die Hürden für Investitionen abgebaut werden. Seit der Verlängerung der Abschreibung für Gebäude von 25 auf 33 und seit 2016 auf 40 Jahre (!) ist die Diskrepanz zur tatsächlichen Nutzungsdauer dramatisch gestiegen. Keinem Gast kann ein 40 Jahre altes Badezimmer oder ein Schwimmbad aus den 70er-Jahren zugemutet werden. „Mit dem von uns entwickelten Vorschlag einer funktionalen Afa kommt es zu einer Glättung der Abschreibungstangente und damit zu einer verbesserten Aussagekraft der Bilanzbilder sowie zu einer Heranführung an die Realität", betont Reisenzahn.

Die geplante Tarifreform hätte auf die Dienstleistungslöhne im Tourismus einen positiven Effekt. Leider haben aber derzeit neue Belastungen an den Bruttolöhnen schon wieder kräftig mitgenascht, weshalb die Beschäftigten real abermals nicht mehr verdienen. „Das ungute Phänomen der „kalten Progression“ wurde nicht abgeschafft, sondern nur mit Worthülsen umschrieben“, kritisiert Thomas Reisenzahn und fordert Taten.

PRODINGER BERATUNGSGRUPPE
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 03. September 2019

„Taten statt Worthülsen“

Wien (OTS) - In der Prodinger Beratungsgruppe haben wir den Sommer genutzt, um Ideen für die Hotellerie aufzuspüren und zu überdenken. Im vergangenen Regierungsprogramm wurden zu wenig Taten gesetzt; zu viele Worthülsen sind übrig geblieben. Das vorliegende Ideenpapier enthält Empfehlungen für die nächste Regierung. Diese hat keine Zeit zu verlieren, um jene Defizite zu beheben, die den heimischen Tourismus schwächen.

  • Hotel am Stephansplatz, Stephansplatz 9, 1010 Wien
  • Donnerstag, 5. September 2019 um 9 Uhr (Frühstück)

Wir bitten um Anmeldung unter tourismusberatung@prodinger.at

Pressefrühstück zur Präsentation des Ideenpapiers "Taten statt Worthülsen" Eine von Thomas Reisenzahn und Marco Riederer präsentierte Studie zur Zukunftssicherung der Hotellerie. Datum: 5.9.2019, 09:00 - 10:00 Uhr Ort: Hotel am Stephansplatz Stephansplatz 9, 1010 Wien

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Montag, 27. Mai 2019

Winter Marktbericht Ressorthotellerie: Auslastung und operativer Erfolg in der Ferienhotellerie gesunken

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2018/19 (November 2018 bis März 2019). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

In der abgelaufenen Wintersaison 2018/19 ist die Betten-Auslastung in der 4/5-Sterne Hotellerie gegenüber dem Vorjahr um 5% schwächer ausgefallen, wie aus dem Marktbericht von der Prodinger Beratungsgruppe hervorgeht. Zunächst führten die ausbleibenden Schneefälle zu zaghaften Anfragen und Buchungen. Auch das Schneechaos im Jänner verunsicherte viele potenzielle Gäste. Der späte Ostertermin sorgte von Vornherein für eine durchaus schwierige Ausgangslage, erklärt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Gegenüber dem Rekordwinter 2017/18 musste man daher im abgelaufenen Winter ein Nächtigungs-Minus von 3,8% hinnehmen. Dennoch stiegen die Gesamterlöse pro Nächtigung zwischen November und März um 7,2% gegenüber dem Vorjahr.

Der RevPAR (Revenue per available Room), der das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den verfügbaren Zimmern misst, konnte von € 138,- auf € 144,- um 4,9% zulegen.

In den Betrieben waren um 3,7% mehr Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) als im Vorjahr angestellt. Die Mitarbeiterkosten in Relation zum Umsatz stiegen von 27,7% auf 28,9%. Der Wareneinsatz ist zum Vorjahr in etwa gleichgeblieben.

Das operative Ergebnis, das mit dem GOP (Gross Operating Profit) gemessen wird, war im Winter 2018/19 rückläufig. Der GOPPAR (GOP per available Room) ging um 4,1% zurück.

In der Wintersaison 2018/19 ist die Differenz zwischen Erträgen und den operativen Kosten höher ausgefallen. Den Betrieben bleibt weniger Geld zur Deckung der Abschreibungen und der Fremdkapitalzinsen über, wie aus dem Prodinger Marktbericht hervorgeht.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass derzeit in der Ferienhotellerie die steigenden Kosten nicht mit Ertragssteigerungen abgefangen werden können. Ein Wermutstropfen ist die Niedrigzinspolitik, die für die nötige Bilanzkosmetik sorgt.

Für die Hotelbetriebe ist die Umsetzung der Steuerreform eine dringende Notwendigkeit, fasst Thomas Reisenzahn zusammen.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Montag, 20. Mai 2019

Prodinger: Mitarbeiterbeteiligungen der Nutzen aus Steuerreform

Wien (OTS) - Will ein Unternehmen mit Hilfe engagierter Mitarbeiter seinen Wert steigern, ist deren Beteiligung dafür ein geeignetes Instrument. Erfolgreiche Beispiele finden sich in den verschiedensten Branchen. Nun gibt es auch im Tourismus ein passendes Modell, langjährigen und motivierten Mitarbeitern Beteiligungen und Bonifikationen zu übertragen.

Mitarbeiterbeteiligung ist in der Hotellerie im Vormarsch. Immer mehr Hoteliers lassen ihre Mitarbeiter schon jetzt am Erfolg des Betriebes teilhaben. Zusätzlich ermöglicht die Regierung im Zuge der Steuerreform künftig eine steuerfreie Mitarbeiterbonifikation von bis zu € 3.000 pro Mitarbeiter und Jahr. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die Dienstleistungsbranche“, erklärt Thomas Reisenzahn. In Zukunft können Prämiensysteme sehr gut steuerneutral abgewickelt werden.

Um die sich aus der Steuerreform ergebenden Vorteile optimal nutzen zu können, hat Prodinger ein umfassendes Mitarbeiterbeteiligungsmodell entwickelt. Dieses integriert finanzwirtschaftliche, personalwirtschaftliche und steuerliche Aspekte und beinhaltet u.a. folgende Leistungen:

  • Steuerliche Behandlung von Weiterbildungs- und Bonifikationszahlungen (Vorbereitung auf die Mitarbeitererfolgsbeteiligung: Befreiung von Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten)
  • Leitfaden für Mitarbeitergespräche als Basis für Bonifikationen
  • Vertragliche Vereinbarungen
  • Bonifikationsregelung und Bonifikationsschlüssel (Qualität der Dienstleistung, Bestimmung der Zielwerte für die Prämienausschüttung)
  • Weiterbildung als Bonifikation

„Durch die Steuerreform wird die Partizipation am Erfolg des Hotelbetriebes für Mitarbeiter noch attraktiver“, erläutert Reisenzahn. Derzeit werden die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Wie Reisenzahn weiters erklärt wird die Regierung bei dieser Steuererleichterung vermutlich darauf drängen, dass nicht nur die Besserverdiener im mittleren und höheren Management (Kadermitarbeiter im Hotel) davon profitieren. Auch sollen die Mitarbeiterbeteiligungsmodelle nicht zum Schlupfloch für steuerschonende Gehaltssprünge verwendet werden können. Bezüglich der Bemessung der 10% Gewinngrenze ab 2022 bei unterjährig endenden Dienstverhältnissen werde es sinnvoll sein, auf Antrag den vorjährigen Gewinn als Basis heranzuziehen. „Die Zeit bis zum gesetzlichen Inkrafttreten muss jetzt genutzt werden“, fasst Reisenzahn zusammen.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Freitag, 17. Mai 2019

Generation Baby Boomer meets Generations X bis Z

Wien (OTS) - Lebenslanges Lernen ist nicht nur Motto der Akademie, sondern der Beweis, dass es bei Hoteldirektoren & Geschäftsführern bereits gelebt wird. Das Durchschnittsalter der DiA-Teilnehmer konnte im 5. Lehrgang wieder gesteigert werden: von 42 auf 45 Jahre!

Vollbesetzter 5. Lehrgang am 7. Mai 2019 gestartet

Die Steigerung des Durchschnittsalters auf 45 Jahre freut Akademie-Leiterin Prof. Elfriede Krempl natürlich ganz besonders. Die Idee ist aufgegangen: Lebenslanges Lernen ist Realität geworden. Die langjährige persönliche Erfahrung der Teilnehmer führt zur hohen Qualität des Diskussions-Austauschs mit den erstklassigen Referenten und Hotelierskollegen.

„Das macht die DiA so einzigartig und fundiert. Besonders spannend ist auch die Zusammensetzung der Gruppe: 4 unterschiedliche Generationen, von der Nachkriegsgeneration über Baby Boomer bis hin zur Generation X und Y, zeigen die Verschiedenartigkeit der Werte und Einstellungen im Umgang miteinander auf“, fügt Elfriede Krempl dazu.

Generationen-Verständnis gehört zum Führungs-Handwerk

Missverständnisse zwischen den Generationen werden auch in der Mitarbeiter-Führung immer wieder zur Zerreißprobe. Im ersten DiA-Präsenzmodul zum Thema Führung und Leadership war das Verstehen und Annehmen des Wertewandels der unterschiedlichen Generationen ein Kernthema. Für den Baby Boomer (geb. 1956-65) hat Arbeit den höchsten Stellenwert und daher wurden diese später als „Worcaholics“ bezeichnet.

„Dagegen wuchs die Generation Y (geb. 1981-95) in einer unsicheren Welt mit Wirtschaftskrisen und Jobverlust der Eltern auf. Das prägt. Nun lebt die Generation Y im Jetzt: jetzt genießen, jetzt Freizeit konsumieren, jetzt leben“, weiss Akademie-Leiterin Mag. (FH) Tina Brandstetter und fügt hinzu: „Was in der Theorie so einfach klingt, muss aber erst im Mindset, in der Einstellung und in der Lebensphilosophie der Führungskräfte verankert werden.“

„A mind is like a parachut – it doesn’t work if it is not open.“ Zitat Frank Zappa

Denn die nächste Generation Z, die derzeitigen Lehrlinge und Nachwuchskräfte (geb. ab 1996) haben nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von maximal 30 Sekunden. Die herkömmlichen Kommunikations- & Trainings-Methoden greifen da nicht mehr. Wie neue Trainings-Methoden aussehen, welche Vereinbarungen getroffen und wie das eigene Mindset „generationen-fit“ gemacht wird, haben die Teilnehmer des 5. DiA-Lehrgangs im ersten Modul diskutiert und gelernt.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung. Alle relevanten Themen von Management und Führung sind abgedeckt. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert. Der 5. Lehrgang startete ausgebucht am 7. Mai 2019 mit dem ersten Präsenzmodul. 15 Präsenztage, 6 Module ergänzt mit ausgeklügelten E-Learning-Tools, enden im Mai 2020. Der nächste Lehrgang – DiA VI - startet im Sommer 2020. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://www.direktoren-akademie.at)

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

Artikel aufrufen
Mittwoch, 08. Mai 2019

Prodinger zum fünften Mal "Steuerberater des Jahres"

Qualitätssiegel für "ausgezeichnete persönliche Betreuung, profundes Spezialwissen und ein breites Netzwerkangebot"

Beim diesjährigen Wettbewerb um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner bereits zum fünften Mal in Folge die begehrte Trophäe in der Kategorie "Steuerberater des Jahres – Allrounder" gesichert. Die ausgezeichnete persönliche Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder den Ausschlag gegeben.

"Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards unserer Kanzlei und spiegelt die enorme Leistung des gesamten Teams wider“, freuen sich die Geschäftsführer Mag. Sonja Eder und Mag. Manfred Leitinger der Kanzlei Prodinger Leitinger. Die begehrte Trophäe wurde anlässlich eines Galaabends in den Wiener Sophiensälen überreicht, wo es zum fünften Mal in Folge hieß: And the winner is „Kanzlei Prodinger Leitinger aus Salzburg“!

„Wir sehen den ´Mehrfachsieg´ als Bestätigung dafür, dass wir in die richtige Richtung gehen. Für uns ist die Auszeichnung auch ein Ansporn, uns weiter zu entwickeln und das Angebot für die Klienten laufend auszubauen“, erklärten beide Prodinger-Geschäftsführer bei der Übernahme des "Oscars für Steuerberater", offiziell "Abakus".

Die Prodinger Kanzleien danken an dieser Stelle auch ihrem Gründer Dr. Erwin Prodinger, der vor wenigen Wochen verstorben ist.

Die Prodinger Gruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden und hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als fixe und viel beachtete Institution in der Branche. Die über 10.000 eingegangenen Nominierungen wurden von einer hochkarätigen Fachjury kritisch bewertet. Anhand transparenter und vordefinierter Kriterien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres". Das Qualitätssiegel würdigt Fachkompetenz und Spezialisierung von Beratungsunternehmen gerade mit Blick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite der Beratung.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Mag. Manfred Leitinger
m.leitinger@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 30. April 2019

Steuerentlastung mit wichtigen Akzenten

Eine weitere längst überfällige Tarifsenkung, die zu begrüßen ist und einen Ausgleich zur kalten Progression darstellt.

Dass der größte Teil der Entlastung in die Senkung der drei unteren Lohn- und Einkommens-Tarife fließt, ist zu begrüßen. Aber man sollte nicht vergessen, dass es sich letztlich um keine Senkung, sondern um eine Refundierung der kalten Progression handelt. Die kalte Progression ist bekanntlich nichts anderes als eine versteckte Steuererhöhung. Sie entsteht, wenn der Mitarbeiter jährlich durch eine Lohnerhöhung mehr verdient, somit mehr Steuern zahlt, obwohl der reale Wert seines Einkommens inflationsbereinigt gar nicht oder nur gering gestiegen ist.

"Die sofortige Abschaffung der kalten Progression (nicht erst 2023) und eine Vereinfachung der Lohnsteuerberechnung wären zusammen ein noch effizienteres Konjunktur-Ankurbelungsprogramm" stellt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, fest.

Arbeit ist und bleibt weiterhin viel zu hoch besteuert, und die Lohnverrechnung ist viel zu kompliziert.

Alleine für das Anlegen eines Mitarbeiters im Lohnsteuersystem benötigt man 40 Minuten. Statt an den Tarifen nur ein bisschen zu schrauben, gehört das ganze System radikal vereinfacht. Ein richtiger Schritt ist die Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung, die noch auf die Praktikabilität für den Tourismus überprüft gehört.

Auf die Causa prima für die Hotellerie, die Abschreibung wurde vergessen!

Die Hotelimmobilie ist betriebsnotwendig und die derzeitigen Abschreibungszeiten bilden keinen Investitionszyklus ab. Für neue, abnutzbare Anlagegüter soll es im Hotel eine funktionale Abschreibung geben. Mit der derzeitigen Abschreibungsfrist von 40 Jahren produzieren wir am Markt vorbei, da keiner von uns im Urlaub in einem derart abgewohnten Zimmer schlafen möchte. Es braucht hier mehr Flexibilität, damit wirksame Investitionsanreize entstehen.

Niedrige Abgaben, an den Nutzwerten orientierte realistische Abschreibungen sowie Freibeträge sind die besten Mittel, um Investitionen zu stimulieren. Die Stärkung der Eigenkapitalbasis muss durch eine niedrige Besteuerung belohnt werden.

Im Hotelvertrieb erleben wir gerade eine digitale Revolution

Diese beschert den Betrieben so viele Buchungen über Online-Kanäle wie noch nie. Sehr viele Unternehmer stehen jetzt an dem entscheidenden Punkt, sich gegenüber neuen Technologien noch mehr zu öffnen. Investitionen in dieser Richtung sind daher heute noch wichtiger als vor einigen Jahren. "Auch die Bagatellen im Steuerdschungel sollten möglichst rasch ausgeholzt werden. An der Spitze stehen hier Lustbarkeitsabgabe und Grundbucheintragungsgebühr. Auch die Streichung der Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung gehört angegangen", fasst Reisenzahn zusammen.

Weiters gehören Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung steuerlich erleichtert, damit die Niedrigzinsphase voll genutzt werden kann.

Prodinger Beratungsgruppe

Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See.

Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 02. April 2019

STAHR: Ein Erfolgsrezept tourt durch Österreich

Wien (OTS) - Das vom PRODINGER Team und dem Linzer TRAUNER Verlag neu publizierte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) wird der interessierten Fachöffentlichkeit in einer Roadshow vorgestellt.

Der erfolgreiche Start mit 80 Teilnehmern aus der Hotellerie unterstreicht, wie stark das einstige Randthema „Controlling in der Hotellerie“ heute den Alltag von Eigentümern und Führungskräften aus der Hotellerie prägt.

Hoteliers stehen einem harten Preiskampf, verändertem Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind Sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmern, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele zeigt der bewährte Ratgeber, wie sich Standards produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lassen.

Die nächsten Termine der STAHR Info-Tour

  • Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming
  • Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going

Uhrzeit: jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer und Lukas Prodinger (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) vermitteln in den Informationsveranstaltungen allen interessierten Entscheidungsträgern und Führungskräften ein praxisnahes und zeitgemäßes Know-How insbesondere zu folgenden Bereichen:

  • Kompakte Informationen über die gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks.
  • Aktuelle Benchmarkzahlen im Vergleich – wo steht mein Betrieb?
  • Was tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht?
  • Positionierung des Betriebes mit den „4 steps to profile“ von Prodinger.
  • Das neue Arbeitszeitgesetz – wir erklären die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende.

„Die Renaissance des bewährten und auf den jüngsten Stand gebrachten Standardwerkes zeigt, wie wichtig der kompetente Umgang mit neuen Herausforderungen geworden ist. Das in dem Handbuch übersichtlich zusammengefasste Rüstzeug gibt jedem mehr Sicherheit. Dies erlaubt eine solide Basis für den Geschäftserfolg. Ganz so, wie wir gemäß dem Motto unseres Buches gerne festhalten: STAHR: Erfolg ist planbar!“ so Mitautor Thomas Reisenzahn in einer ersten Reaktion auf das erfreuliche Echo auf das Werk.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar Das PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden zwei weitere Veranstaltungen in Tirol statt. Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going; • Kompakte Informationen über die gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks. • Aktuelle Benchmarkzahlen im Vergleich – wo steht mein Betrieb? • Was tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? • Positionierung des Betriebes mit den „4 steps to profile“ von Prodinger. • Das neue Arbeitszeitgesetz – wir erklären die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende. Datum: 9.4.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Alpenresort Schwarz 4614 Mieming Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

PRODINGER Tourismusberatung
Julia Hopfner LL.B.
+43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 12. März 2019

PRODINGER und der TRAUNER Verlag: Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar

Wien (OTS) - Das PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden vier Veranstaltungen in der Steiermark, in Salzburg und in Tirol statt.

Die Termine:

Dienstag, 26. März, Hotel Brückenwirt in St. Johann im Pongau; Mittwoch, 27. März, Romantik Hotel Seevilla in Altaussee; Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going;

Uhrzeit jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Hoteliers stehen heute einem harten Preiskampf, einem veränderten Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmen, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie sich der erwähnte Standard produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lässt.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) geben in der Veranstaltungsreihe allen teilnehmenden Entscheidungsträgern und Führungskräften auf kompakte und praxisnahe Weise ein bestmögliches Werkzeug zur Beantwortung aktueller Fragen in die Hand.

Die Teilnehmer erfahren, welche Hotelkennzahlen und Benchmarks in der Betriebsführung sowie in der Investitions- und Finanzierungsphase am wichtigsten sind. Ein Vergleich aktueller Benchmarkzahlen erlaubt eine solide Standortbestimmung - „Wo steht mein Betrieb im Vergleich zu anderen?“. Was ist zu tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? Welche STAHR-Kennzahlen verwenden die Banken? Weiters haben die Teilnehmer die Möglichkeit, anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis eigene Kennzahlen zu verwenden. Mit den „4 steps to profile“ zeigen die Prodinger-Experten den Weg zu einer erfolgreichen Positionierung und zu einer überlegten Strategie.

Ein weiteres aktuelles Thema ist das neue Arbeitszeitgesetz, das etliche Fragen mit sich gebracht hat. Die Vortragenden informieren über die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende und klären darüber auf, was beim neuen Arbeitszeitgesetz und beim Durchrechnen von Ruhezeiten zu berücksichtigen ist.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar Experten informieren über die Bedeutung fundierter Planung und Steigerung der Rentabilität im Hotel. Das PRODINGER Team und der TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Zu diesem Thema gibt es eine unentgeltliche aber WERTvolle Veranstaltungsreihe in St. Johann im Pongau (Brückenwirt), Altaussee (Romantik Hotel Seevilla), Obermieming (Alpenresort Schwarz) und Going (Stanglwirt). Datum: 26.3.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Hotel Brückenwirt Hauptstraße 78, 5600 St. Johann im Pongau Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

PRODINGER Tourismusberatung
Julia Hopfner LL.B.
+43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 21. Februar 2019

Tourismusausschuss: Ein Sommer der Rekorde?

Wien (OTS) - Die Sommersaison 2018 wurde quer durch alle Berichte als „Sommer der Rekorde“ gefeiert. Doch hält diese Interpretation auch den Fakten stand? Welche Problemfelder ergeben sich bei einer mittelfristigen Vorschau auf die nächsten Jahre? Die Prodinger Beratungsgruppe mit Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer und früherer langjähriger Geschäftsführer der Österreichischen Hoteliervereinigung, versuchte darauf vor dem Tourismusausschuss des Parlaments eine Antwort zu geben. Auf der Tagesordnung des in regelmäßigen Abständen zusammentretenden Tourismusausschusses standen bei dessen Sitzung am Donnerstag, 21. Februar, eine Diskussion über den aktuellen „Plan T - Masterplan Tourismus“, das Referat über „Die betriebliche Situation in der Hotellerie“ (Reisenzahn) sowie ein Vortrag von ÖHT-Generaldirektor Wolfgang Kleemann.

Reisenzahn leitete seine Ausführungen mit einem kurzen Rückblick ein. Während Nächtigungen (+ 18,9%), Auslastung (+ 10,8%) und Bettenzahl (+7,3%) zwischen 2007 und 2018 gestiegen sind, sind die realen Umsätze pro Nächtigung in der heimischen Hotellerie von 2000 bis 2017 um 15,8% zurückgegangen.

Ein Blick auf die Kostenentwicklung zeigt, dass die Kostenschere in allen Hotelkategorien weiter auseinandergeht. Die Mitarbeiterkosten in der 4- und 5-Sterne-Hotellerie sind gemessen am Umsatz im letzten Sommer von 37,1% auf 39,2% angestiegen; die übrigen Betriebsaufwendungen sind insbesondere bei der Energie und bei den Provisionen gestiegen. Nach den aktuellsten Zahlen sinken die Margen (GOP / Gross Operating Profit, also das Ergebnis nach Abzug von Wareneinsatz, Mitarbeiterkosten und gesamtem operativen Aufwand) und der Winter finanziert den Sommer quer. „Wir sehen also: der Sommer bringt nicht überall Geld in die Kassen“, betonte Reisenzahn.

Stresstest für Hotels deckt Schwachstellen auf

In Hinblick auf künftige Entwicklungen ist ein von Prodinger durchgeführter Stresstest für Hotels besonders aufschlussreich. Als Beispielbetrieb wurde ein Ferienhotel der 4- und 5-Sterne-Kategorie mit Medianwerten genommen. Dieser wurde auf seine Stressresistenz untersucht. Angenommen wurde ein mittelfristiger Zinsanstieg von 2%, eine Verteuerung der Kommission von Reiseplattformen (OTA’s) um ebenfalls 2% sowie eine Steigerung der Mitarbeiterkosten um 3,5%. Das Fazit dieses Tests: Bei gleichzeitigem Eintreten aller drei (gar nicht unwahrscheinlichen) Szenarien und ohne Weiterverrechnung der

Kostensteigerungen an den Endkunden ergibt sich für die Betriebe durch die Dreifachbelastung ein regelrechter „Dreifachschock“. Ein gesunder Betrieb mit einer gerade noch akzeptablen Entschuldungsdauer würde bereits bei einem simulierten Zinsschock von 2% in den kritischen Bereich von 16 Jahren Entschuldung kommen.

Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen

Allein der Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen, weil er rund 3% der Einnahmen auffressen würde. Die übrigen Stressannahmen zeigen, dass bei den derzeit geltenden günstigen Rahmenbedingungen der Referenzbetrieb seine Liquidität aufrechterhalten kann und kreditfähig ist. Sobald jedoch kleinere oder gar größere Stresssituationen eintreten, ist die wirtschaftliche Stabilität gefährdet.

Folgende Vorschläge wurden präsentiert

Für die Absicherung der Hotellerie listet Reisenzahn vor dem Tourismusausschuss eine Reihe von Empfehlungen auf, die dringend umgesetzt werden sollten:

  • Vereinfachung der Mitarbeiterverrechnung und Vereinheitlichung der Bemessungsgrundlagen,
  • Abschaffung der kalten Progression,
  • Realistische Abschreibungsdauern (Nutzungsdauer der Gebäude, insbes. von Mitarbeiterhäusern wieder auf 33 Jahre senken; funktionale AfA für sich schnell abnutzende Komponenten)
  • Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages von 20%,
  • Mitarbeiterbeteiligung: Ermöglichung einer steuer- und sozialversicherungsfreien Auszahlung, alternativ: gewinnabhängige Ansparung im Unternehmen,
  • Schaffung eines Absetzbetrages für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge,
  • praxisorientierte Vereinfachung der Regelung bei Aushilfen,
  • AirBnB: Festlegung der Meldepflicht und Überprüfung der Umsatzsteuerpflicht sämtlicher über die Plattform abgewickelten Umsätze.

PRODINGER Tourismusberatung
+43 1 890 730 9
tourismusberatung@prodinger.at

Artikel aufrufen
Freitag, 30. November 2018

T.A.I. (Tourist Austria International) „Leitartikel“: Die Wirkung von Airbnb & Co. am Beispiel Wien

Wien (OTS) - Ferienwohnungen („rented appartments“) gewannen dank der „sharing economy“ (Airbnb & Co.) im September-Vergleich bei den Nächtigungen in Wien um 48,8 Prozent dazu, die Übernachtungen in Hotels gingen um –0,1 Prozent zurück. Noch deutlicher wird der Vormarsch der „rented appartments“ im längerfristigen Vergleich. Das ist das Ergebnis einer Analyse von T.A.I., die anhand der Nächtigungs- und Umsatz-Statistiken des WienTourismus die September-Werte von 2013 bis 2018 untersuchte.

Die Gesamt-Nächtigungen in der Bundeshauptstadt legten im Fünfjahres-Vergleich (September 2013 mit September 2018) um 23,5 Prozent zu. Jene der Hotels und Pensionen wuchsen mit 17,7 Prozent deutlich geringer. Die Ferienwohnungen („rented appartments“) verzehnfachten im selben Zeitraum ihr Volumen (plus 1.013,5 Prozent). Ihr Anteil am Gesamt-Nächtigungsvolumen Wiens schoss von 0,8 Prozent im September 2013 auf heuer 7,5 Prozent nach oben.

Diese Entwicklung schlägt sich auch bei den von WienTourismus erhobenen Umsätzen nieder: Der Anteil der Hotels und Pensionen an den Gesamt-Umsätzen sank von 96,5 Prozent im September 2013 auf 90,7 Prozent im September 2018.

Einen Lichtblick gibt es jedoch von Seiten der Hotellerie: Gegenüber dem Vorjahr konnte die Hotellerie ihre Position gemessen am Umsatz pro Nächtigung nicht nur halten, sondern sogar verbessern (plus 22,4 Prozent gegenüber 19,4 Prozent aller Betriebe).

Die ausführliche Analyse mit weiteren Details inkl. Graphiken findet sich auf [www.tai.at] (http://bit.ly/2DQ1CIh).

T.A.I. Fachzeitungsverlag
Christopher Norden
norden@tai.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 20. November 2018

Prodinger Beratungsgruppe strukturiert sich neu und baut Immobiliensparte weiter aus

Wien (OTS) - Die erweiterte Prodinger-Sparte „Immobilien“ wird künftig von Stefan Rohrmoser gemeinsam mit Thomas Reisenzahn geleitet. "Aufgabe von „Prodinger Immobilien“ ist es, das bestehende Portfolio mittels Transaktions-Beratungen bei Verkauf/Ankauf mit dem Schwerpunkt „Tourismus“ auszubauen", informiert Lukas Prodinger, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Zell am See, das dahinterstehende Konzept.

Vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie oftmals fehlender Betriebsnachfolgen ist es im touristischen Immobilienmarkt schwierig geworden, attraktive Fortführungs- und Verwertungskonzepte zu finden. Die alpine Ferienhotellerie wird von vielen Investoren noch links liegen gelassen, obwohl mit dem passenden Hotelprodukt das Risiko hier nicht größer ist als in der Stadthotellerie. Insbesondere mit Buy-to-let Konzepten wurden in Zweisaison-Destinationen sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf diese Weise konnten nachhaltig funktionierende Hotelbetriebe positioniert werden. Es ist daher sinnvoll, diesen Geschäftsbereich der Prodinger Beratungsgruppe verstärkt auszubauen, meint Stefan Rohrmoser von der Prodinger Beratungsgruppe.

Prodinger Immobilien unterstützt ihre Kunden in folgenden Geschäftsfeldern:

  • Gesamte Verkaufs- und Verkaufspreiseinschätzung
  • Vertragsunterstützung bei Pachtverträgen (Pächter/Verpächter)
  • Bestimmung des Pachtansatzes
  • Betreibersuche und -auswahl
  • Unterstützung bei Vertragsverhandlungen (Betreiber- und Kaufverträge)
  • Due-Diligence- Überprüfungen
  • Bewertung (Sachverständigen-konform) von Bestandsobjekten (Einzelhotels/Hotelportfolios) und Hotelprojekten
  • Standort- und Marktuntersuchungen
  • Machbarkeitsstudien (‚Feasibility Studies‘)
  • Plausibilisierung von Machbarkeitsstudien Dritter
  • Beratung bei der Projektentwicklung
  • Finanzierung

Um das langfristige Wachstum zu sichern wird sich Stefan Rohrmoser auf diesen Prodinger Geschäftsbereich voll konzentrieren. „Wir freuen uns sehr, einen so ausgewiesenen Fachmann für diesen spannenden Immobilien-Bereich gewonnen zu haben“, sagt Lukas Prodinger. Nach der Beendigung der Partnerschaft mit der GFB Unternehmensberatung und der Eröffnung eines neuen Standortes in Wien wird somit der nächste Wachstumsschritt in der Prodinger Beratungsgruppe eingeleitet.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 18. Oktober 2018

Planung und Controlling: Neues Fachbuch setzt Standards für Tourismusbetriebe

  • Beratungsunternehmen Prodinger und der Trauner Verlag präsentierten in Wien Neuauflage des “STAHR”
  • Strategische Unternehmensführung und effiziente Planung durch aussagekräftige Kennzahlen
  • Aktuelle Erhebung im Tourismus belegt kritische Betriebskennzahlen in der Hotellerie

Trotz laufend neuer Rekordzahlen bei Gästeankünften und Nächtigungen sieht sich der heimische Tourismus mit einem massiven Problem konfrontiert: Die Schere zwischen steigenden Kosten und Erlösen pro Nächtigung wird größer. Eine umso bedeutendere Rolle kommt in Beherbergungsbetrieben künftig einer effizienten Unternehmensplanung mittels strategischem Controlling zu. Die Prodinger Beratungsgruppe und der österreichische Trauner Verlag haben heute in Wien ein neues Fachbuch präsentiert, das sich in diesem Bereich als Standardwerk für Berater und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie etablieren wird.

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet der rund 250 Seiten starke “STAHR” (steht für: Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung und professionelles Controlling. Das Konzept des Handbuchs basiert auf der Idee, ein gemeinsames Berichtswesen für Hotels und Restaurants zu entwickeln, auf dessen Basis Controlling in den Betrieben eingeführt und das als Grundlage für zwischenbetriebliche Vergleiche herangezogen werden kann. Der STAHR hilft Hotels und Gastronomen, ein Controlling-System aufzubauen und ihre Ergebnisse zu vergleichen. Konkrete Maßnahmen unterstützen die Betriebsführung bei Problemen rechtzeitig gegenzusteuern.

Betriebliche Kennzahlen vergleichbar machen

“Die Hotellerie hat in jüngster Zeit viel in ein Produkt investiert, für welches der Markt nicht mehr bereit ist, das gleiche wie vor einigen Jahren zu zahlen”, erklärte Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung und Mitautor des “STAHR”, bei der Buchvorstellung in Wien. “Starker Wettbewerb, kurzfristige Auslastungen, hohe Lohnnebenkosten und Investitionsdruck zur Qualitätsverbesserung bedrohen den Gewinn und die Liquidität vieler Unternehmen. Die Herausforderung liegt in den nächsten Jahren in einer effizienten Unternehmensführung und diese umfasst neben der Festlegung einer wirkungsvollen Strategie auch deren praktische Umsetzung. Möglich wird dies aber erst durch das Verfügbarmachen von vergleichbaren betrieblichen Kennzahlen.”

Aktuelle Zahlen: Gesamterlöse steigen, operative Margen sinken

Reisenzahn nennt als Beispiel die aussagekräftige “Gross Operating Profit Marge (GOP Marge)”. Laut einer aktuellen Betriebskennzahlenerhebung, die Prodinger im Sommer 2018 bei Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg durchgeführt hat, stiegen dort zwar im Vergleich zum Vorjahr die Gesamterlöse pro Nächtigung, das operative Betriebsergebnis fiel jedoch in allen Bereichen in Prozent des Umsatzes. Im Median verloren die Betriebe und die GOP-Marge ging von 20,2 auf 16,3 Prozent zurück. “Die Erlössteigerungen im Betrachtungszeitraum waren zu gering, um die steigenden Aufwendungen und höheren Kosten bei Personal, Energie und Provisionen zu kompensieren”, so der Unternehmensberater.

Erfolg ist planbar

Um derartige Messungen in die Unternehmensplanung zu integrieren wurde das „STAHR-Abrechnungssystem für Hotels und Restaurants“ erstmalig bereits vor rund 20 Jahren von Prof. Heinz Huber entwickelt. Die Prodinger Beratungsgruppe hat die Rechte übernommen, um diesen Standard für die Hotellerie und Gastronomie weiterzuentwickeln und zu beweisen: Erfolg ist planbar. Nun ist das Fachbuch in einer Neuauflage beim Linzer Trauner Verlag erschienen. Neben Thomas Reisenzahn fungieren Patrick Stoiser und Achim Hartmann als weitere Autoren.

Auch als E-Book erhältlich, verlinkte Zusatzinfos im Web

“Bei dem Buch handelt es sich in dieser Form um eine grundlegend neue Aufbereitung, sowohl inhaltlich als auch sprachlich und visuell ist der STAHR nun wieder absolut zeitgemäß”, betont Verlegerin Sonja Trauner. “Vor allem die neuen Elemente ‘Expert Insights’ und ‘STAHR-Best-Practice-Beispiel’ machen das Buch noch verständlicher und besonders praxistauglich. Zusätzlich zum gedruckten Buch steht der STAHR nun auch als E-Book zur Verfügung und über unsere neue Trauner-Digibox im Web wird der Inhalt laufend mit aktuellen Zusatzinfos angereichert.”

Neues Fachbuch: STAHR - Erfolg ist planbar

  • Reisenzahn, Stoiser, Hartmann 250 Seiten
  • Erschienen im Trauner Verlag
  • ISBN 978-3-99062-358-9
  • Subskriptionspreis bis 30.11.2018: 49,90 Euro
  • Ladenpreis ab 01.12.2018: 59,90 Euro

Mehr Informationen online:[ www.trauner.at] (http://www.trauner.at/)

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 09. Oktober 2018

Buch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" & Präsentation der aktuellen Betriebskennzahlen Sommer 2018

Buch-Präsentation "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag:

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet das Buch STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung, sowie eine professionelle Unternehmensführung. Das Werk gilt damit als Standardwerk für Hotelmanager und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie. In dem Buch erfahren Tourismusunternehmen mehr zu den gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks der Branche, die mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen lassen.

Präsentation Betriebskennzahlen vom Sommer 2018:

Im Rahmen der Pressekonferenz werden die aktuellen Betriebskennzahlen der Sommersaison 2018 präsentiert (Mai bis August), die auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg basieren.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 10:30 Uhr

Hotel Am Parkring Parkring 12, 1010 Wien Veranstaltungsraum: El Panorama

Ihre Gesprächspartner: - Mag. Sonja Trauner, TRAUNER Verlag - Mag. Achim Hartmann, Universitätslektor KFU Graz, WU Wien; Unternehmenscoach - Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung, Zell am See - Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung, Wien

Pressekonferenz für Buch-Präsentation der Neuauflage "STAHR - Erfolg ist planbar" & aktuelle Betriebskennzahlen Buch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag und Präsentation der Betriebskennzahlen vom Sommer 2018 (Mai bis August) Datum: 18.10.2018, 10:30 - 12:00 Uhr Ort: Hotel Am Parkring Veranstaltungsraum: El Panorama Parkring 12, 1010 Wien

Anmeldung Pressekonferenz:
Nina Pöllmann
Tel.: +43 1 8907309, n.poellmann@prodinger.at

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen

PRESSESPIEGEL

Salzburger Nachrichten vom 13.01.2020

Das edle Weiß hat seinen Preis

trend vom 10.01.2020

Tourismus

Hotel & Touristik vom 09.12.2019

5 Schritte zur erfolgreichen Investition

Die Salzburgerin vom 06.12.2019

Prodinger feiert neue Perspektiven

Gewinn vom 04.12.2019

Haus im Schnee

Tiroler Tageszeitung vom 04.12.2019

158 neue Gästebetten, aber nur vier neue Jobs

TAI Tourist. Austria. International vom 15.11.2019

Seminar liefert Denkanstöße für Ferienhotellerie von morgen.

Lust & leben vom 11.11.2019

JEDER UNTER SEINEM DACH

Tiroler Tageszeitung vom 11.11.2019

Experte stellt Förderungen für Top-Hotellerie in Frage

Hotel & Touristik vom 05.11.2019

Die Kennzahlen der Ressort-Hotellerie

STEUERNEWS

Donnerstag, 09. Januar 2020

Was ist zum Thema Steuern im Regierungsprogramm 2020-2024 vorgesehen?

Im Regierungsprogramm 2020-2024 sind unter anderem auch die geplanten Änderungen im Bereich Steuern dargestellt. Im Folgenden finden Sie eine (unvollständige) Übersicht über ausgewählte Gesetzesvorhaben:

Steuerentlastung

  • In der Einkommensteuer sollen die erste, zweite und dritte Stufe des Tarifs reduziert werden: von 25 % auf 20 %, 35 % auf 30 % und 42 % auf 40 %.
  • Die Untergrenze des Familienbonus Plus soll von € 250 auf € 350 pro Kind und der Gesamtbetrages von € 1.500 auf € 1.750 Euro pro Kind erhöht werden
  • Für die Inanspruchnahme des Gewinnfreibetrages sollen Investitionen erst ab € 100.000 notwendig sein.
  • Der Körperschaftsteuersatz soll von 25 % auf 21 % gesenkt werden.
  • Ökologische bzw. ethische Investitionen sollen von der KESt befreit werden.
  • Gewinnbeteiligungen der Belegschaft sollen steuerlich begünstigt werden.
  • Ein Maßnahmenbündel soll Einkünfte aus Landwirtschaft entlasten, wie z. B. die Erhöhung der Buchführungsgrenzen auf € 700.000 oder einer 3-Jahres-Verteilung für Gewinne in der Landwirtschaft.
  • Für Einnahmen-Ausgabenrechner soll die Möglichkeit eines Gewinnrücktrages geschaffen werden.

Ökosoziale Marktwirtschaft

  • Die Flugticketabgabe soll auf € 12 vereinheitlicht werden (Erhöhung von Kurzstrecke und Mittelstrecke, Senkung der Langstrecke).
  • Erhöhung der NoVA und Überarbeitung CO2-Formel ohne Deckelung
  • Maßnahmen gegen den Tanktourismus und LKW-Schwerverkehr aus dem Ausland
  • Ökologisierung der LKW-Maut, des Dienstwagenprivilegs für neue Dienstwägen und des Pendlerpauschales
  • Bis 2022 sollen aufkommensneutral klimaschädliche Emissionen bepreist und Unternehmen sowie Private sektoral entlastet werden.

Steuerstrukturreform

  • Neukodifizierung des Einkommensteuerrechtes
  • Vereinfachung der Besteuerung und des Feststellungsverfahrens von Personengesellschaften
  • Zusammenlegung der Einkunftsarten Gewerbebetrieb und selbständige Arbeit
  • Zusammenfassung von Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen unter dem Begriff abzugsfähige Privatausgaben
  • Prüfung der Anpassung der Grenzbeträge der Progressionsstufen auf Basis der Inflation der Vorjahre (kalte Progression)

Weitere Vorhaben

  • Eine Behaltefrist für eine Kapitalertragsteuerbefreiung für Kursgewinne bei Wertpapieren und Fondsprodukten soll erarbeitet werden.
  • Prüfung der Ausweitung der Spendenabsetzbarkeit auf weitere gemeinnützige Organisationen und ein Steueranreizmodell für die österreichische Filmproduktion
  • Senkung des USt-Satzes für Damenhygieneartikel
  • Steuerliche Begünstigung von Unterstützungsleistungen von umweltfreundlicher betrieblicher Mobilität von Mitarbeitern (z. B. Radfahren, Elektroräder)
  • Umstrukturierung und Anpassung der Tabaksteuer
  • Prüfung der Abschaffung der Mindestkörperschaftsteuer
  • Abschaffung der Schaumweinsteuer
  • Evaluierung der Regelung zur Einlagenrückzahlung
  • Prüfung der Regelungen im Bereich der Abschreibungsmethoden
  • Unternehmen sollen einen Rechtsanspruch auf Durchführung einer Betriebsprüfung haben, soweit es bestehende Prüfkapazitäten zulassen.
  • Suche nach praktikablen Regelungen zur Abgrenzung von Dienst- und Werkverträgen
  • Vereinfachung der Lohnverrechnung
  • Abschaffung der Veröffentlichungspflicht in Papierform in der Wiener Zeitung
  • Senkung des GmbH-Mindeststammkapitals auf € 10.000
  • Leichtere Absetzbarkeit von Arbeitszimmern
  • Erhöhung der Freigrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auf € 1.000. Eine weitere Erhöhung auf € 1.500 für GWG mit besonderer Energieeffizienzklasse ist geplant.

Zudem sollen weiter Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerbetrug gesetzt werden.

Die Umsetzung der geplanten Gesetzesvorhaben bleibt abzuwarten.

Bild: EtiAmmos - stock.adobe.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Wie lauten Ihre guten Vorsätze für Ihr Unternehmen?

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit der guten Vorsätze. Im Jänner sind Fitnessstudios gut besucht und viele versuchen, ihr privates Rauchverbot umzusetzen.

Was haben Sie sich für Ihr Unternehmen vorgenommen?

Wurde mit der Unternehmensplanung im alten Jahr noch nicht begonnen, so ist es nun höchste Zeit. Konkrete Überlegungen können sein:

  • Welche Produkte sollen forciert werden?
  • Welche Investitionen werden dieses Jahr notwendig sein?
  • Passt die Qualifikation des Teams zu diesen Plänen?
  • Wie viel Umsatz braucht das Unternehmen, um die Kosten zu decken?
  • Wie regle ich meine Nachfolge?

Setzen Sie sich mit Ihren Führungskräften zusammen und erarbeiten Sie gemeinsam aus den Erkenntnissen, die Sie im Vorjahr gemacht haben, die Vorgaben für das Jahr 2020. Was sind die neuen Trends und wie wird sich der Markt entwickeln? Gehen Sie Ihre langfristigen Unternehmensentwicklungspläne durch und nehmen Sie eventuell Anpassungen vor.

Das Wichtigste dabei ist jedoch, sich erreichbare konkrete Ziele zu setzen und diese auch umzusetzen. Werden die Ziele in Planzahlen übersetzt, so kann deren Erreichung mit einem monatlichen Controlling genau überwacht werden. Bei Abweichungen können Sie sofort gegensteuern.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: maxsim - Fotolia.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

GSVG-Sozialversicherungswerte für 2020

Krankenversicherung 
Beitragssatz6,80 %
Höchstbeitragsgrundlage pro Monat€ 6.265,00
Höchstbeitragsgrundlage pro Jahr€ 75.180,00
Mindestbeitragsgrundlage pro Monat€ 460,66
Mindestbeitragsgrundlage pro Jahr€ 5.527,92
Pensionsversicherung 
Beitragssatz18,50 %
Höchstbeitragsgrundlage pro Monat€ 6.265,00
Höchstbeitragsgrundlage pro Jahr€ 75.180,00
Mindestbeitragsgrundlage pro Monat€ 574,36
Mindestbeitragsgrundlage pro Jahr€ 6.892,32
Unfallversicherung 
Beitrag zur Unfallversicherung 
monatlich€ 10,09
jährlich€ 121,08

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: ra2 studio - Fotolia.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Platz schaffen im Regal: Wie lange müssen Unterlagen aufbewahrt werden?

Grundsätzlich müssen Bücher, Aufzeichnungen, Belege und Geschäftspapiere entsprechend der Bundesabgabenordnung sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Die Frist beginnt am Ende des Jahres, für das die Buchungen vorgenommen wurden, zu laufen. Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr läuft die Frist am Ende des Jahres weg, in dem das Wirtschaftsjahr endet.

Bei Unterlagen, die in einem für die Abgabenerhebung betreffenden anhängigen Verfahren von Bedeutung sind oder in einem gerichtlichen oder behördlichen Verfahren als Beweismittel dienen, verlängert sich die Frist auf unbestimmte Zeit.

Für bestimmte Unterlagen gibt es eigene Aufbewahrungsfristen, wie z. B.

  • 22 Jahre: Für Unterlagen, die Grundstücke im Sinne des § 2 des Grunderwerbsteuergesetzes betreffen.
  • 10 Jahre: Für alle Aufzeichnungen, die bei Inanspruchnahme des sogenannten Mini-One-Stop-Shop zu führen sind.

Bitte beachten Sie, dass Betriebsprüfungen bis zehn Jahre zurück möglich sind. Daher kann es sinnvoll sein, Unterlagen auch so lange aufzuheben. Auch Unterlagen über Eigentums- oder Bestandsrechte und Arbeitsverträge sollten länger aufgehoben werden.

Beim Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie im Privatvermögen sollten alle Unterlagen, die mit dem Kauf, einem Zu- und Umbau oder einer Großreparatur in Zusammenhang stehen, für Zwecke der Berechnung der Immobilienertragsteuer bei einem späteren Verkauf unbefristet auf-bewahrt werden.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: photo 5000 - stock.adobe.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Wie ist der Sachbezug für KFZ mit geringen CO2-Emissionen für 2020 geregelt?

Besteht für einen Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein Firmen-Kfz privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal € 960,00 monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern. Für Kraftfahrzeuge mit einem geringen CO2-Emissionswert sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal € 720,00 anzusetzen. In einer eigenen Info weist nun das BMF darauf hin, was bei Anschaffungen in 2020 gilt:

Erstzulassung des Pkw bis zum 31.3.2020

Es gilt die Grenze bei 118 g CO2/km bezogen auf das NEFZ-Prüfverfahren (alte Sachbezugswerteverordnung).

Erstzulassung des Pkw ab dem 1.4.2020

Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein ausgewiesen, gilt die neue Grenze von 141 g CO2/km (neue Sachbezugswerteverordnung).Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein NICHT ausgewiesen, gilt die Grenze von 118 g CO2/km entsprechend der alten Sachbezugswerteverordnung.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: Rasulov - stock.adobe.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Keine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung ohne Abgabe einer Zusammenfassenden Meldung!

Wie bereits berichtet, wurden die materiell-rechtlichen Voraussetzungen hinsichtlich der Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen ab 2020 erweitert. Die Steuerbefreiung kommt unter anderem nicht zur Anwendung, wenn der Lieferer seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Zusammenfassenden Meldung (ZM) nicht nachgekommen ist oder sein Versäumnis nicht zur Zufriedenheit der zuständigen Behörden ordnungsgemäß begründet hat. Die Rechtsmeinung des Finanzministeriums dazu ist, dass wenn keine oder nur eine unvollständige oder unrichtige Zusammenfassende Meldung für die Lieferung abgegeben wird, die innergemeinschaftliche Lieferung steuerpflichtig ist. Abweichend davon ist die Steuerbefreiung dennoch zu gewähren, wenn der liefernde Unternehmer sein Versäumnis (Nichtabgabe, Unvollständigkeit oder Unrichtigkeit) zur Zufriedenheit der zuständigen Steuerbehörde ordnungsgemäß begründet und die Zusammenfassende Meldung entsprechend berichtigt bzw. nachträglich abgibt. Eine ordnungsgemäße Begründung kann beispielsweise in Fällen vorliegen, wenn bei erfolgter Umgründung des Erwerbers versehentlich dessen alte UID Nummer verwendet wurde.

In welchem Meldezeitraum ist eine innergemeinschaftliche Lieferung einzutragen?

Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ist

  • die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer jedes Erwerbers und
  • die Summe der Bemessungsgrundlagen der an den Erwerber im entsprechenden Meldezeitraum ausgeführten innergemeinschaftlichen Warenlieferungen in die ZM einzutragen.

Ausschlaggebend für welchen Meldezeitraum eine Lieferung in die Zusammenfassende Meldung einzutragen ist, ist also das Datum der Ausführung der Lieferung. Das Datum der Rechnung oder der Eingang der Zahlung am Bankkonto ist hingegen nicht relevant. Dies gilt sowohl für Sollversteuerer als auch für Istversteuerer.

Wie und bis wann ist die ZM zu übermitteln?

Die Zusammenfassende Meldung ist elektronisch mittels FinanzOnline einzureichen. Die Ausgabe einer entsprechenden Datei mit den notwendigen Informationen erfolgt meist aus der Buchhaltungssoftware. Die in der ZM enthaltenen Informationen tauschen die Finanzverwaltungen der EU-Mitgliedstaaten untereinander aus. Eine ZM ist monatlich abzugeben, wenn der Unternehmer seine Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) ebenfalls monatlich übermittelt. Hat der Unternehmer seine UVA quartalsweise abzugeben, bleibt es auch bei der quartalsweisen Übermittlung der ZM. Die Übermittlung hat in beiden Fällen bis zum Ende des Folgemonats zu erfolgen. Beachten Sie, dass dies 15 Tage früher ist als der UVA-Abgabe-Zeitpunkt. Die ZM z. B. für den Monat Jänner 2020 ist also bis spätestens 29. Februar 2020 zu übermitteln.

Strafen

Die ZM gilt als Abgabenerklärung. Ihre Einreichung kann daher mit einer Zwangsstrafe von bis zu € 5.000,00 erzwungen werden. Wird die ZM zu spät abgegeben, kann ein Verspätungszuschlag von bis zu 1 % der Summe aller zu meldenden Bemessungsgrundlagen festgesetzt werden (höchstens € 2.200,00). Zudem kann nun ab 2020 die Steuerfreiheit der Lieferung versagt werden, wenn der Lieferer seiner Verpflichtung zur Abgabe einer (ZM) nicht korrekt nachgekommen ist.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: kamonrat - stock.adobe.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Was ändert sich ab 2020 bei der Meldung des wirtschaftlichen Eigentümers?

Sorgfaltspflichten

Die Identität der wirtschaftlichen Eigentümer war auch bisher schon einmal jährlich festzustellen und bei Änderungen entsprechend neu zu melden. Die dabei geltenden Sorgfaltspflichten laut WiEReG werden ab 10.01.2020 nun ausführlicher beschrieben. Klargestellt wird, dass angemessene, präzise und aktuelle Informationen über die wirtschaftlichen Eigentümer zu erheben sind. Diese Informationen können aus öffentlichen Registern (insbesondere Firmenbuch) und privaten Urkunden (z. B. Gesellschafts-, Stimmbindungs- oder Treuhandverträgen) gewonnen werden. Außerdem sind genaue Angaben zu der Art des wirtschaftlichen Eigentums (z. B. Beteiligungsausmaß oder Stimmrechte) vorzulegen. Zugleich werden die flankierenden Straftatbestände konkretisiert und erweitert. Neu ist dabei etwa, dass bei einem Verstoß gegen die fünfjährige Aufbewahrungspflicht für relevante Dokumente und Informationen empfindliche Geldstrafen drohen.

Subsidiäre Meldung

Sofern keine andere natürliche Person die Voraussetzungen erfüllt, waren ersatzweise auch schon bisher die Geschäftsführer der Gesellschaft zu melden. Ab 10.01.2020 muss bei dieser subsidiären Meldung außerdem gemeldet werden, ob die Gesellschaft tatsächlich keine wirtschaftlichen Eigentümer hat oder diese trotz Ausschöpfung aller zumutbaren Möglichkeiten nicht festgestellt werden konnten.

Öffentliche Einsichtnahme

Ab 10.01.2020 kann jeder kostenpflichtige Auszüge aus dem Register der wirtschaftlichen Eigentümer anfordern. Bestimmte Informationen (wie beispielsweise Beteiligungshöhe, Ausmaß der Stimmrechte, Adressen der wirtschaftliche Eigentümer) werden in diesen Auszügen allerdings nicht offengelegt.

Weitere wichtige Änderungen

Neu ist auch, dass bei Treuhandverhältnissen künftig der kontrollierte Gesellschaftsanteil angegeben werden muss. Außerdem wird der Anwendungsbereich des WiEReG auf ausländische Trusts und trustähnliche Vereinbarungen, die im Inland geschäftlich tätig sind oder Liegenschaften erwerben, erweitert. Ab dem 10.11.2020 erhalten berufsmäßige Parteienvertreter (z. B. Steuerberater) zudem die Möglichkeit, alle Dokumente, die zur Feststellung der wirtschaftlichen Eigentümer notwendig sind (z. B. Organigramm, Gesellschafts-, Stimmbindungs-, Treuhandvertrag), als sogenanntes "Compliance Package" über das Unternehmensserviceportal einzureichen.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: nmann77 - Fotolia.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Was gibt es Neues bei den Steuern zum Jahresbeginn?

Der Jahresbeginn bringt eine Fülle von steuerlichen Änderungen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht von ausgewählten gesetzlichen Änderungen:

Einkommensteuer

Niedrige Einkommen werden bei der Veranlagung für das Jahr 2020 durch eine Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrages bzw. Pensionistenabsetzbetrages entlastet. Kleinunternehmer (Umsatz bis € 35.000,00) mit bestimmten Einkünften können bezogen auf die Einkommensteuer eine neue Pauschalierung in Anspruch nehmen. Die Grenze für die Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde von € 400,00 auf € 800,00 angehoben. Bei betrieblichen Einkünften gilt dies für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2019 beginnen. Die Pflichtveranlagungstatbestände bei beschränkt Steuerpflichtigen wurden erweitert.

Umsatzsteuer

In der Umsatzsteuer wurden das Reihengeschäft, die Zuordnung der bewegten Lieferung und das grenzüberschreitende Konsignationslager einheitlich normiert. Elektronische Publikationen unterliegen nun einem Steuersatz von 10 %, statt bisher 20 %. Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ist seit Jahresbeginn die Mitteilung der UID vom Kunden an deren Lieferanten und die Abgabe der ZM durch den Lieferanten eine materiell-rechtliche Voraussetzung für die Steuerbefreiung. Die Umsatzgrenze für die Steuerbefreiung von Kleinunternehmern in der Umsatzsteuer wurde von € 30.000,00 auf € 35.000,00 angehoben. Online-Plattformen müssen bei bestimmten Umsätzen Informationen für die Abgabenerhebung aufzeichnen und elektronisch übermitteln. Große Konzerne haben 5 % ihrer digitalen Werbeumsätze in Österreich als Digitalsteuer abzuführen.

Lohnverrechnung – Mitarbeiterkosten

Die Auflösungsabgabe für den Dienstgeber entfällt, und zwar, wenn das Ende der Beschäftigung eines Mitarbeiters, ausgelöst durch z. B. eine Arbeitgeberkündigung oder einvernehmliche Auflösung, nach dem 31.12.2019 liegt. Der Nachtschwerarbeitsbeitrag wird auf 3,8 % erhöht. Der Zuschlag gemäß des Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetzes (IESG) wird auf 0,20 % reduziert (bisher 0,35 %). Die neuen Sachbezugswerte für Dienstwohnungen sind zu beachten, der Zinssatz für unverzinsliche Arbeitgeberdarlehen bleibt mit 0,5 % gleich wie im Vorjahr. Sonstige Bezüge, die mit den festen Steuersätzen behandelt werden können, sind nun mit dem Jahressechstel fix begrenzt (verpflichtende Aufrollung). Ab Jahresbeginn besteht auch Lohnsteuerabzugspflicht für ausländische Dienstgeber ohne Betriebsstätte in Österreich, wenn unbeschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer beschäftigt werden.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: EtiAmmos - stock.adobe.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Wie lauten Ihre guten Vorsätze für Ihr Unternehmen?

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit der guten Vorsätze. Im Jänner sind Fitnessstudios gut besucht und viele versuchen, ihr privates Rauchverbot umzusetzen.

Was haben Sie sich für Ihr Unternehmen vorgenommen?

Wurde mit der Unternehmensplanung im alten Jahr noch nicht begonnen, so ist es nun höchste Zeit. Konkrete Überlegungen können sein:

  • Welche Produkte sollen forciert werden?
  • Welche Investitionen werden dieses Jahr notwendig sein?
  • Passt die Qualifikation des Teams zu diesen Plänen?
  • Wie viel Umsatz braucht das Unternehmen, um die Kosten zu decken?
  • Wie regle ich meine Nachfolge?

Setzen Sie sich mit Ihren Führungskräften zusammen und erarbeiten Sie gemeinsam aus den Erkenntnissen, die Sie im Vorjahr gemacht haben, die Vorgaben für das Jahr 2020. Was sind die neuen Trends und wie wird sich der Markt entwickeln? Gehen Sie Ihre langfristigen Unternehmensentwicklungspläne durch und nehmen Sie eventuell Anpassungen vor.

Das Wichtigste dabei ist jedoch, sich erreichbare konkrete Ziele zu setzen und diese auch umzusetzen. Werden die Ziele in Planzahlen übersetzt, so kann deren Erreichung mit einem monatlichen Controlling genau überwacht werden. Bei Abweichungen können Sie sofort gegensteuern.

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: maxsim - Fotolia.com

Donnerstag, 19. Dezember 2019

GSVG-Sozialversicherungswerte für 2020

Krankenversicherung 
Beitragssatz6,80 %
Höchstbeitragsgrundlage pro Monat€ 6.265,00
Höchstbeitragsgrundlage pro Jahr€ 75.180,00
Mindestbeitragsgrundlage pro Monat€ 460,66
Mindestbeitragsgrundlage pro Jahr€ 5.527,92
Pensionsversicherung 
Beitragssatz18,50 %
Höchstbeitragsgrundlage pro Monat€ 6.265,00
Höchstbeitragsgrundlage pro Jahr€ 75.180,00
Mindestbeitragsgrundlage pro Monat€ 574,36
Mindestbeitragsgrundlage pro Jahr€ 6.892,32
Unfallversicherung 
Beitrag zur Unfallversicherung 
monatlich€ 10,09
jährlich€ 121,08

Stand: 19. Dezember 2019

Bild: ra2 studio - Fotolia.com

Diese Webseite verwendet Cookies.
Damit Sie unsere Website optimal nutzen können, speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.