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Presseaussendungen, Pressemeldungen, Fachartikel, Veranstaltungen und Steuernews. Das alles sollten Sie nicht versäumen!

Presseaussendungen

Freitag, 07. Dezember 2018

„Buy-to-let“: Eine Chance für die Hotellerie

Wien (OTS) - Hoteliers sehen sich bei der Kapitalbeschaffung für Neu-oder Ausbauprojekte für klassische Hotels im Alpenraum in der Regel mit der Herausforderung konfrontiert, dass derartige Projekte ohne hohen Eigenkapitalanteil finanztechnisch nicht darstellbar sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Ertragswert eines Hotels im Alpenraum bei üblichen Marktpreisen und professionellem Management im aktuellen Marktumfeld deutlich unter dessen Anlagekosten liegt bzw. der erzielte Cash-flow nicht für eine gänzliche Fremdkapitaltilgung ausreicht. Neue Projekte sind kaum überlebensfähig und gewinnbringend. Somit sind Umwegrenditen und Quersubventionen in der Kapitalbeschaffung nötig, will man zu einem rentablen Ergebnis kommen.

Eine gute Möglichkeit, hier erfolgreich zu agieren, bieten „Buy-to-let“ Modelle. Sie stellen eine Alternative zur Bankenfinanzierung dar und liegen im gemeinsamen Interesse von Investoren und Hoteliers. Zudem zeigen sie in der „heißen Diskussion um kalte Betten“ neue Wege auf.

Bei dem aus dem angelsächsischen Raum kommenden Buy-to-let Konzept („der Gast als Hoteleigentümer“) kauft der Investor ein Hotelzimmer oder Apartment zum Zwecke der Vermietung, welche über das bestehende Hotel erfolgt. Der Investor verfügt über keine Schlüsselhoheit, da er seine Aufenthalte über die Hotelrezeption abwickelt. Er kann die gekaufte Einheit in einem zeitlich eingeschränkten Ausmaß selber nutzen, im Rahmen des Hotelbetriebs vermieten oder auch frei verkaufen. Seine Investition ist im Grundbuch eingetragen und wie jedes Wohnungseigentum abgesichert.

Die Hoteleinheiten können nicht nach den persönlichen Vorlieben des Investors eingerichtet werden. Die Einheit wird als Teil des Hotels professionell vermarktet und Buchungen, auch jene des Eigentümers, laufen über die Hotelrezeption. Die Interessen von Betreibern und Eigentümern stimmen überein, wobei touristische Interessen immer im Vordergrund stehen.

Auch in Österreich gewinnt das neue Instrument zur indirekten Hotelfinanzierung vermehrt an Popularität. Ein gutes Beispiel ist das Buy-to-let Konzept von AlpenParks, bei dem typische Elemente von Hotellerie und Parahotellerie zu einem Hybrid verschmelzen. Bei der AlpenParks-Konzeption kommen flexible Raum- und Servicekonzepte zum Einsatz. Geboten wird nach den Saisonzeiten ein 24 Stunden-Service an der Hotelrezeption und eine funktionstüchtige Küchenzeile, ergänzt durch ein flexibles Hotel Room Service.

Hoteliers wie Mario Marcati aus Seefeld (Eröffnung 2019) oder die Familie Gerns aus Saalbach konnten ihre Betriebe auf diese Weise mit dem AlpenParks Konzept erfolgreich weiterentwickeln. Hervorzuheben ist, dass es sich dabei um kein Investorenmodell handelt, sondern um kommerziell tätige, betreibergeführte Hotelbetriebe, bei denen die Unternehmerfamilien in der Entwicklung wie auch im operativen Betrieb voll eingebunden sind. Die hotelmäßig bewirtschafteten AlpenParks-Hotels helfen den Unternehmern bei der Betriebsführung und in der Entwicklung der Immobilie durch eine standardisierte und erprobte Konzeption.

Das neue AlpenParks Hotel & Apartment Sonnleiten umfasst Hotelapartments, Zimmer und Suiten mit Terrasse oder Balkon, die meisten mit eigener Sauna. Das bekannte Restaurant TROADKASTEN mit Bar und Lounge, der Schwimmteich (ab Sommer 2019), gesicherte und beheizte Skidepots, gesicherte Bikedepots mit Lademöglichkeit, Tiefgarage mit E-Ladestationen sowie zahlreiche Hotel-Serviceleistungen wie kostenloses WLAN garantieren Ihnen im Sonnleiten entspannte, komfortable, lässige und individuelle Urlaubstage.

Birgit und Dino Gerns führten über 20 Jahre und in dritter Generation den Familienbetrieb Sonnleiten. In gleichberechtigter Partnerschaft mit AlpenParks sind sie sowohl bei der Errichtung als auch als Betreiber des neuen Sonnleiten aus voller Überzeugung voll eingebunden.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 30. November 2018

T.A.I. (Tourist Austria International) „Leitartikel“: Die Wirkung von Airbnb & Co. am Beispiel Wien

Wien (OTS) - Ferienwohnungen („rented appartments“) gewannen dank der „sharing economy“ (Airbnb & Co.) im September-Vergleich bei den Nächtigungen in Wien um 48,8 Prozent dazu, die Übernachtungen in Hotels gingen um –0,1 Prozent zurück. Noch deutlicher wird der Vormarsch der „rented appartments“ im längerfristigen Vergleich. Das ist das Ergebnis einer Analyse von T.A.I., die anhand der Nächtigungs- und Umsatz-Statistiken des WienTourismus die September-Werte von 2013 bis 2018 untersuchte.

Die Gesamt-Nächtigungen in der Bundeshauptstadt legten im Fünfjahres-Vergleich (September 2013 mit September 2018) um 23,5 Prozent zu. Jene der Hotels und Pensionen wuchsen mit 17,7 Prozent deutlich geringer. Die Ferienwohnungen („rented appartments“) verzehnfachten im selben Zeitraum ihr Volumen (plus 1.013,5 Prozent). Ihr Anteil am Gesamt-Nächtigungsvolumen Wiens schoss von 0,8 Prozent im September 2013 auf heuer 7,5 Prozent nach oben.

Diese Entwicklung schlägt sich auch bei den von WienTourismus erhobenen Umsätzen nieder: Der Anteil der Hotels und Pensionen an den Gesamt-Umsätzen sank von 96,5 Prozent im September 2013 auf 90,7 Prozent im September 2018.

Einen Lichtblick gibt es jedoch von Seiten der Hotellerie: Gegenüber dem Vorjahr konnte die Hotellerie ihre Position gemessen am Umsatz pro Nächtigung nicht nur halten, sondern sogar verbessern (plus 22,4 Prozent gegenüber 19,4 Prozent aller Betriebe).

Die ausführliche Analyse mit weiteren Details inkl. Graphiken findet sich auf [www.tai.at] (http://bit.ly/2DQ1CIh).

T.A.I. Fachzeitungsverlag
Christopher Norden
norden@tai.at

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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Planung und Controlling: Neues Fachbuch setzt Standards für Tourismusbetriebe

  • Beratungsunternehmen Prodinger und der Trauner Verlag präsentierten in Wien Neuauflage des “STAHR”
  • Strategische Unternehmensführung und effiziente Planung durch aussagekräftige Kennzahlen
  • Aktuelle Erhebung im Tourismus belegt kritische Betriebskennzahlen in der Hotellerie

Trotz laufend neuer Rekordzahlen bei Gästeankünften und Nächtigungen sieht sich der heimische Tourismus mit einem massiven Problem konfrontiert: Die Schere zwischen steigenden Kosten und Erlösen pro Nächtigung wird größer. Eine umso bedeutendere Rolle kommt in Beherbergungsbetrieben künftig einer effizienten Unternehmensplanung mittels strategischem Controlling zu. Die Prodinger Beratungsgruppe und der österreichische Trauner Verlag haben heute in Wien ein neues Fachbuch präsentiert, das sich in diesem Bereich als Standardwerk für Berater und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie etablieren wird.

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet der rund 250 Seiten starke “STAHR” (steht für: Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung und professionelles Controlling. Das Konzept des Handbuchs basiert auf der Idee, ein gemeinsames Berichtswesen für Hotels und Restaurants zu entwickeln, auf dessen Basis Controlling in den Betrieben eingeführt und das als Grundlage für zwischenbetriebliche Vergleiche herangezogen werden kann. Der STAHR hilft Hotels und Gastronomen, ein Controlling-System aufzubauen und ihre Ergebnisse zu vergleichen. Konkrete Maßnahmen unterstützen die Betriebsführung bei Problemen rechtzeitig gegenzusteuern.

Betriebliche Kennzahlen vergleichbar machen

“Die Hotellerie hat in jüngster Zeit viel in ein Produkt investiert, für welches der Markt nicht mehr bereit ist, das gleiche wie vor einigen Jahren zu zahlen”, erklärte Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung und Mitautor des “STAHR”, bei der Buchvorstellung in Wien. “Starker Wettbewerb, kurzfristige Auslastungen, hohe Lohnnebenkosten und Investitionsdruck zur Qualitätsverbesserung bedrohen den Gewinn und die Liquidität vieler Unternehmen. Die Herausforderung liegt in den nächsten Jahren in einer effizienten Unternehmensführung und diese umfasst neben der Festlegung einer wirkungsvollen Strategie auch deren praktische Umsetzung. Möglich wird dies aber erst durch das Verfügbarmachen von vergleichbaren betrieblichen Kennzahlen.”

Aktuelle Zahlen: Gesamterlöse steigen, operative Margen sinken

Reisenzahn nennt als Beispiel die aussagekräftige “Gross Operating Profit Marge (GOP Marge)”. Laut einer aktuellen Betriebskennzahlenerhebung, die Prodinger im Sommer 2018 bei Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg durchgeführt hat, stiegen dort zwar im Vergleich zum Vorjahr die Gesamterlöse pro Nächtigung, das operative Betriebsergebnis fiel jedoch in allen Bereichen in Prozent des Umsatzes. Im Median verloren die Betriebe und die GOP-Marge ging von 20,2 auf 16,3 Prozent zurück. “Die Erlössteigerungen im Betrachtungszeitraum waren zu gering, um die steigenden Aufwendungen und höheren Kosten bei Personal, Energie und Provisionen zu kompensieren”, so der Unternehmensberater.

Erfolg ist planbar

Um derartige Messungen in die Unternehmensplanung zu integrieren wurde das „STAHR-Abrechnungssystem für Hotels und Restaurants“ erstmalig bereits vor rund 20 Jahren von Prof. Heinz Huber entwickelt. Die Prodinger Beratungsgruppe hat die Rechte übernommen, um diesen Standard für die Hotellerie und Gastronomie weiterzuentwickeln und zu beweisen: Erfolg ist planbar. Nun ist das Fachbuch in einer Neuauflage beim Linzer Trauner Verlag erschienen. Neben Thomas Reisenzahn fungieren Patrick Stoiser und Achim Hartmann als weitere Autoren.

Auch als E-Book erhältlich, verlinkte Zusatzinfos im Web

“Bei dem Buch handelt es sich in dieser Form um eine grundlegend neue Aufbereitung, sowohl inhaltlich als auch sprachlich und visuell ist der STAHR nun wieder absolut zeitgemäß”, betont Verlegerin Sonja Trauner. “Vor allem die neuen Elemente ‘Expert Insights’ und ‘STAHR-Best-Practice-Beispiel’ machen das Buch noch verständlicher und besonders praxistauglich. Zusätzlich zum gedruckten Buch steht der STAHR nun auch als E-Book zur Verfügung und über unsere neue Trauner-Digibox im Web wird der Inhalt laufend mit aktuellen Zusatzinfos angereichert.”

Neues Fachbuch: STAHR - Erfolg ist planbar

  • Reisenzahn, Stoiser, Hartmann 250 Seiten
  • Erschienen im Trauner Verlag
  • ISBN 978-3-99062-358-9
  • Subskriptionspreis bis 30.11.2018: 49,90 Euro
  • Ladenpreis ab 01.12.2018: 59,90 Euro

Mehr Informationen online:[ www.trauner.at] (http://www.trauner.at/)

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 09. Oktober 2018

Buch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" & Präsentation der aktuellen Betriebskennzahlen Sommer 2018

Buch-Präsentation "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag:

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet das Buch STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung, sowie eine professionelle Unternehmensführung. Das Werk gilt damit als Standardwerk für Hotelmanager und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie. In dem Buch erfahren Tourismusunternehmen mehr zu den gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks der Branche, die mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen lassen.

Präsentation Betriebskennzahlen vom Sommer 2018:

Im Rahmen der Pressekonferenz werden die aktuellen Betriebskennzahlen der Sommersaison 2018 präsentiert (Mai bis August), die auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg basieren.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 10:30 Uhr

Hotel Am Parkring Parkring 12, 1010 Wien Veranstaltungsraum: El Panorama

Ihre Gesprächspartner: - Mag. Sonja Trauner, TRAUNER Verlag - Mag. Achim Hartmann, Universitätslektor KFU Graz, WU Wien; Unternehmenscoach - Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung, Zell am See - Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung, Wien

Pressekonferenz für Buch-Präsentation der Neuauflage "STAHR - Erfolg ist planbar" & aktuelle BetriebskennzahlenBuch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag und Präsentation der Betriebskennzahlen vom Sommer 2018 (Mai bis August)Datum: 18.10.2018, 10:30 - 12:00 Uhr Ort: Hotel Am Parkring Veranstaltungsraum: El Panorama Parkring 12, 1010 Wien

Anmeldung Pressekonferenz:
Nina Pöllmann
Tel.: +43 1 8907309, n.poellmann@prodinger.at

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 26. September 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Gesamt-Kunstwerk Marke & Marketing

Wien (OTS) - Die Effizienz des Einsatzes des Marketing-Budgets ist von der Klarheit in der eigenen Markendefinition abhängig, waren sich die Experten im 3. Präsenz-Modul des 4. Lehrgangs der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA) einig. Zu wissen, ob die Marketing-Kosten dem Branchenvergleich halten, ist gut. Zu wissen, dass das Marketing auch effizient ist, ist besser.

Das Marketing-Budget der Teilnehmer der ersten vier DiA-Lehrgänge gemessen in Prozent der Umsätze ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Es liegt im Durchschnitt bei 5,7% (siehe angehängte Grafik) und ist verglichen mit dem ÖHT-Bilanzvergleich, der 2-4% Marketing-Kosten in % des Umsatzes ausweist, relativ hoch. Gleiches gilt für das Online-Marketing-Budget, das im Durchschnitt bei 1,3% des Umsatzes liegt - wenngleich mit großen Ausreißern nach oben bis zu 5%.

Effizientes Marketing resultiert aus EINER verständlichen, durchgängigen Botschaft

Alle Kontaktpunkte – online wie offline, Bild- wie Text-Sprache – müssen die gleiche Botschaft vermitteln. Das erzeugt beim potenziellen Gast ein einheitliches Bild – die Hotel-Marke! In der DiA lernen die Teilnehmer, die Marken-Definition klar zu erarbeiten.

Trendfelder schaffen den Perspektiven-Wechsel im Kopf

Thomas Reisenzahn, Prodinger Tourismusberatung, öffnete in seinem Workshop den Blick nach außen. Insbesondere wurden Trends beschrieben, die sich im Umfeld der Hotellerie abzeichnen. Für die Teilnehmer wurde dabei klar, in welche Richtung sich Hotelbetriebe weiter entwickeln können.

Die Marke ist ein faires Versprechen an die Gäste

Eine Marke zu schaffen, heißt aber auch, den Gästen langfristig Vertrauen und kontinuierliche Leistung zu geben. „Orientierung statt ein ‚Bauchladen für alle Gäste'“, fasst Prof. Elfriede Krempl, Leiterin der DiA, das Erfolgsrezept zum Aufbau einer Marke zusammen. Denn an guter Hardware mangle es viel seltener als an der Sicherstellung von konstanten Wiederholungen von hervorragenden Leistungen.

Marken-Botschaft im Online Marketing heißt deep support für die Gäste

„‚deep support’ bedeutet, dass ich innerhalb meiner Marke und Leistung Themenführer bin“, so der Online Experte Michael Anfang, Vertriebswerk Innsbruck. Auch im Online Marketing ist die Marke das A&O. „Pass im Online Marketing auf deine Marke auf – sonst wirst du ‚geschluckt’, unterstrich er immer wieder. Es wird zum Gesamt-Kunstwerk, wenn das Marketing auf der einer klaren und zukunftsgerichteten Marken-Definition aufbaut.

Über die Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA)

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer mit einem Altersmix von 28 bis 60 Jahren konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet online im April 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Donnerstag, 26. Juli 2018

Tiroler Tourismusförderung: nächtigungsstarke Tourismusgemeinden benachteiligt

Innsbruck (OTS) - In Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr werden Vorhaben mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserungen in Hotellerie und Gastronomie“ und „touristische Infrastruktureinrichtungen“ nicht gefördert.

Das Ziel der neuen [Tiroler Tourismusförderung] (https://www.ots.at/redirect/tirol43) ist die Sicherung der positiven Entwicklung des Tourismus zur Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Gefördert werden sollen qualitätsverbessernde Maßnahmen in Hotellerie und Gastronomie, Investitionen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Dorfgasthäuser sowie auch Investitionen in die touristische Infrastruktur. Des Weiteren werden auch Investitionen zur Errichtung neuer bzw. zur Verbesserung bestehender Mitarbeiterunterkünfte unterstützt, wobei die Unterkünfte sanitär voll ausgestattet sein und dem Standard des Hauses entsprechen müssen. Die geförderten Mitarbeiterunterkünfte dürfen nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.

Vielen Tiroler Tourismusgemeinden hilft diese Investitionsförderung, die Qualität bestehender Einrichtungen zu verbessern. Allerdings gilt die Förderung mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserung“ und „Touristische Infrastruktur“ nicht für Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr. „Dies bedeutet, dass keine der nächtigungsstarken Tiroler Tourismusgemeinden in den Genuss dieser beiden Förderungen kommt“, kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, dieses offenkundige Ungleichgewicht: „Bei der Schaffung zusätzlicher Gästebetten und von Neubauten in tourismusintensiven Orten ist eine Einschränkung der Förderung nachvollziehbar, nicht aber bei bestehenden Betrieben, wo dies ausschließlich der Qualitätsverbesserung dient“.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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Montag, 14. Mai 2018

Winter-Marktbericht Ressorthotellerie: hilfreiche „early“-Effekte

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2017/18 (November 2017 bis März 2018). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

Aufgrund der sehr guten Schneeverhältnisse sind die Ergebnisse in der 4/5-Sterne Hotellerie deutlich gestiegen. Der RevPAR (Revenue per available Room) konnte im Zeitraum November bis März von € 90,00 auf € 108,00 gesteigert werden. Dies sind +20% beim Median und +16% im oberen Quartil (von € 125,00 auf € 145,00). Der Revenue per available Room oder Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz zu der im Hotel verfügbaren Zimmer-Kapazität.

Die Nächtigungen sind mit rund 5% Steigerung beim Median und 12% im oberen Quartil weniger gestiegen als der RevPAR. Im Durchschnitt wurden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg um 6,5 % mehr Gästenächtigungen gezählt als im Winter des Vorjahres.

Beim TrevPAR (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Dieser stieg beim Median von € 230,00 auf € 236,00 und im oberen Quartil sogar von € 295,00 auf € 330,00. Die 12% Steigerung beim TrevPAR im oberen Quartil zeigt deutlich, dass die Top Hotels sich insbesondere durch Nicht-Logis Erlöse absetzen. Die Gäste sind spendierfreudiger bei F&B (Food & Beverage) und sonstigen Erlösen. Es ist eindeutig festzustellen, dass die Umsatzkaiser am stärksten von den exzellenten Winterbedingungen profitieren.

Die Bettenauslastung war stetig konstant, nur im Top Segment konnte die Auslastung von 82% auf 92% gesteigert werden. Der Wareneinsatz in Prozent ist gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben.

Der GOP (Gross Operating Profit – operative Betriebsergebnis) stieg in allen Bereichen in % des Umsatzes. Der GOP per available room (GOPPAR) hat im unteren Quartil sogar um 23% zugelegt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich durch die „early“-Effekte des sehr frühen Saisonstartes und frühen Ostertermin eine konzentrierte Saison ergeben hat, verbunden mit einem ausgezeichneten betriebswirtschaftlichen Ergebnis.

Der RevPAR (Revenue per available Room) misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den im Hotel verfügbaren Zimmern. Die verfügbaren Zimmer müssen mit der Anzahl der Offenhaltungstage des Betriebes multipliziert werden.

Beim TrevPARV (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz (Nettoumsatz) des Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Hierbei müssen auch wieder die Offenhaltungstage berücksichtigt werden.

Beim GOPPAR (GOP per available room) wird der GOP (Gross Operating profit) der Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Diese Kennzahl zeigt im Gegensatz zum RevPAR auch die entstandenen Kosten. Der GOP ist das Ergebnis nach Abzug des gesamten Wareneinsatzes, der gesamten Personalkosten und der gesamten operativen Aufwendungen.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 11. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Vortragende

  • Roland Pfeffer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Einleitung und Strategieplanung
  • Jan Kubben, Leiter Prodinger Managementberatung Instrumente zur Unternehmenssteuerung
  • Achim Hartmann, Universitätslektor, Karl-Franzens-Universität Graz Sicht der Banken bei Investitionen
  • Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung Markenwert-Verstecktes Potenzial

[Weitere Informationen] (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180504_OTS0004)

Veranstaltung: Liquidität steigern & auf Erfolgskurs bleibenVeranstaltung zum Thema: "Höhere Wertschöpfung durch Planung". Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. In Kurven zum Ziel und zur Strategie: Welche Pläne möchte ich realisieren und wie komme ich dazu? Wo will ich in Zukunft stehen? Welche Schritte müssen dafür gesetzt werden? Wie Ihr Unternehmen von Wachstum profitiert und wie sich Investitionen auf Ihre Finanzplanung auswirken. Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung. Zielplanung für ein besseres Banken-Rating. Welche Bedeutung hat die Marke des Betriebes auf den Unternehmenswert?Datum: 17.5.2018, 17:00 - 19:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: https://www.prodinger.at/veranstaltung-liquiditaet-wertschoepfung/

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 8907309
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 04. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Im Einzelnen geht es um folgende Fragen:

  • Wie profitiert ein Unternehmen von Wachstum und wie wirken sich Investitionen auf die Finanzplanung aus?
  • Was sind die Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung?
  • Wie erstellt man eine effektive Zielplanung für ein besseres Banken-Rating?
  • Welche Bedeutung hat die Marke eines Betriebes für den Unternehmenswert?

Nur mit einer richtigen Finanzplanung behält ein Unternehmen die Übersicht darüber, ob es über das Jahr gerechnet mit unterschiedlichen Erlösen all seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Ist das nicht der Fall, wird die Liquidität eingeschränkt. Deshalb rückt die Finanzplanung mit ins Zentrum jeder unternehmerischen Tätigkeit.

Neben der kurzfristigen Liquiditätsplanung geht es langfristig auch darum, den Kapitalbedarf zu ermitteln, der für Investitionspläne, Wachstum und mögliche Entwicklungsprojekte notwendig ist. Die zur Meisterung dieser Aufgaben hilfreiche „Prodinger Finanzplanung“ bildet Erträge, Cash-flow und Bilanzpositionen automatisiert ab, erklärt Roland Pfeffer von der Prodinger Steuerberatung in Hinblick auf das angekündigte Unternehmer-Seminar.

Bei diesem werden, so Pfeffer weiter, gut verständliche und praxisorientierte Anleitungen zur finanziellen Unternehmenssteuerung vermittelt, verbunden mit Hinweisen, Tipps und Best-Practice Beispielen. „Gute Finanzplanung ermöglicht es Unternehmen, Projekte möglichst umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Unsere neuen Tools zur Finanzplanung helfen dabei entscheidend, Erträge, den Cash-flow und Bilanzpositionen gut im Auge zu behalten“, fasst Pfeffer zusammen.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 20. April 2018

Prodinger zum vierten Mal "Steuerberater des Jahres"

Wien (OTS) - Beim diesjährigen Wettbewerb 2018 um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner aus Salzburg bereits zum vierten Mal den Titel in der Kategorie "Steuerberater des Jahres - Allrounder " gesichert.

Die fundierte Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder zur Mehrheit der abgegebenen Stimmen in Salzburg geführt.

Die Prodinger Gruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden und hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Bei der feierlichen Verleihung am gestrigen Abend in den Sofiensälen in Wien nahmen die Geschäftsführer Mag. Manfred Leitinger und Mag. Sonja Eder die begehrte Auszeichnung entgegen.

"Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards unserer Kanzlei und das umfangreiche Fachwissen unserer Berater. Der Preis spiegelt die enorme Leistung des gesamten Teams wider", freuten sich Manfred Leitinger und Sonja Eder in einer ersten Reaktion auf die viel beachtete Anerkennung.

Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe 2015 ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als ein Fixpunkt der Branche. Die über 2.000 eingegangenen Nominierungen wurden von einer hochkarätigen Fachjury kritisch bewertet. Anhand transparenter und vordefinierter Kriterien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres" aus. Das Qualitätssiegel würdigt die Fachkompetenz und die Spezialisierung von Beratungsunternehmen vor allem in Hinblick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite in der Beratung.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Mag. Manfred Leitinger
m.leitinger@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 27. März 2018

Der Rückstand muss nun aufgeholt werden

Wien (OTS) - Die Prodinger Gruppe macht auf die noch „offenen Baustellen“ aufmerksam

Das Echo der Jubeljodler über die Rückführung der Mehrwertsteuer von 13 auf das ursprüngliche Niveau von 10 Prozent hallt in alle Täler hinein. Die zur Schau gestellte Freude ist groß, und die nicht eingehaltenen Versprechen [im Vorfeld der Steuerreform 2015/16 ] (https://www.ots.at/redirect/tai)sind schnell vergessen. In Wirklichkeit reduzierte die zwischenzeitliche Erhöhung die Betriebserlöse um rund 300 Millionen Euro (2016-2018), und die Umstellungskosten von hochgerechnet 55 Millionen Euro werden sich noch jahrelang in den Bilanzen negativ bemerkbar machen. Bei stagnierenden Umsätzen - das Niveau von 2006 wurde erst 2017 erreicht - und beim tiefsten Stand der Marktanteile internationaler Ankünfte war die damalige Aktion ein Bärendienst an der Branche. Dieser Rückstand muss nun aufgeholt werden.

Die Investitionszuwachsprämie, die Schwung in die Qualitätsverbesserung gebracht hat, wird eingestellt. Der [Beschäftigungsbonus] (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170530_OTS0116/) hat außer Chaos in der Verwaltung nichts gebracht. Die kalte Progression wird die Löhne und Gehälter auch weiterhin kräftig reduzieren. Darüber hinaus wird die Datenschutzgrundverordnung für noch mehr Bürokratie sorgen. Ein Versäumnis ist auch bei der Pauschalreiserichtlinie festzustellen: Diese tritt EU-weit bereits mit 1. Juli 2018 in Kraft und den heimischen Betrieben liegt immer noch keine Pauschalreiseverordnung vor. In der Causa „Energieabgabenrückvergütung“ hat der EuGH in der Frage der EU-Widrigkeit bereits im Sinne der Hotellerie entschieden. Der VwGH hat erneut politische Einwende dem EuGH vorgelegt.

Es muss jetzt zu Steuererleichterungen kommen. Ebenso zu Erleichterungen bei der Abschreibung von Investitionen in Hotels und Zimmer. Die derzeitige Abschreibungsfrist von 40 Jahren ist definitiv zu lang: „Keiner von uns will seinen Urlaub in einem Hotel verbringen, das derart abgewohnt ist“, macht Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, auf die noch "offenen Baustellen" aufmerksam. „All dies ist im Rahmen der nächsten großen Steuerreform zu erledigen, inklusive einer Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 25 Prozent“, so der Tourismus- und Steuerexperte.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
s.rohrmoser@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Neue Chancen, Tourismus und Landwirtschaft miteinander zu vernetzen!

Wien (OTS) - Immer mehr Touristen, speziell die jetzt auf den Markt drängende Generation junger Reisender, legen hohen Wert auf die Authentizität ihrer Ferienerlebnisse. Von diesem Trend können sowohl Landwirtschaft als auch Tourismus unmittelbar profitieren. Durch sinnvolle Vernetzung landwirtschaftlicher Leistungen und touristischer Angebote auf lokaler Ebene ergeben sich Chancen für beide Bereiche.

Die Kompetenzen für Landwirtschaft und Tourismus wurden von der Regierung im Ministerium unter Führung von BM Elisabeth Köstinger zusammengeführt, was eine Reihe neuer Perspektiven eröffnet. Das neu geschaffene Ministerium führt den Titel „Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus“.

Konkrete Handlungsempfehlungen, wie Tourismus und Landwirtschaft das Wachstumspotenzial der Digitalisierung nutzen können, finden sich im Positionspapier „Gestaltung der digitalen Zukunft Österreichs“, das von Experten des KPMG Beratungsunternehmens unter Mitwirkung der Prodinger Gruppe erarbeitet wurde. "Anhand zahlreicher Tiefeninterviews im Vorfeld und bei aktiven Diskussionen im Rahmen von Workshops konnten sieben visionäre Geschäftsmöglichkeiten für die österreichische Wirtschaft identifiziert werden", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Die Prodinger Gruppe gestaltete mit Fachexperten den ersten Teil der Studie: „[Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus] (http://bit.ly/2zHqFaA)“.

KPMG ist ein Netzwerk rechtlich selbständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung.

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Thomas Reisenzahn
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Donnerstag, 31. August 2017

Die richtigen Vertriebsstrategien für Hotels

Wien, München (OTS) - Nach mehr als zwei Jahren hat jetzt der italienische Senat ein neues Wettbewerbsgesetz bestätigt. Das Gesetz enthält auch einen Artikel bezüglich Parität. Mit dem gefällten Entscheid fallen nun auch in Italien die Best-Preis-Klauseln der Hotelbuchungsplattformen (Online Travel Agency, OTA) weg, die es den italienischen Hotelbetrieben bisher verboten haben, auf den eigenen Webseiten günstigere Konditionen anzubieten als über die OTAs.

Die Prodinger Tourismusmarketing und die Tourismusberatung überprüften die ersten Monate nach dem Fall der Ratenparität in Österreich und kamen auf folgende Ergebnisse:

Gleich wie in Frankreich versuchen die OTAs derzeit mit allen Mitteln, ihre Paritätsklauseln durchzusetzen und das funktioniert in einem Oligopolmarkt auch ziemlich gut. Die Plattformen legen derzeit Programme auf, mit denen sie ihrerseits die selbst verlangte Ratenparität unterlaufen können. Die Bestpreisgarantie bleibt bestehen, denn nur mit dem versprochen niedrigsten Preis auf ihren Portalen können diese punkten. So werden beispielsweise auch Buchungsanreize in Form von neuen Gutscheinsytemen angeboten und auf eigene Kosten finanzieren die OTAs etwaige Preisdifferenzen zu Hotels und fragen nach Ermäßigungen bei Hotels an.

Die Situation hat sich also kaum geändert und die Marktmacht verfestigt sich weiter.

„Gerade in der hart umkämpften Stadthotellerie sollte ein besonderes Augenmerk auf die Preisentwicklung gelegt werden, denn die Buchungsportale (OTAs) rund um Booking.com werden sich von ihrem Kunden-Versprechen des besten Preises nicht verabschieden.“ skizziert Marco Riederer von der Prodinger Tourismusmarketing. Freiwillige Ratenparität durch eine "Preferred"-Mitgliedschaft, besseres Ranking für gleiche Preise oder der Einsatz von Kommissionen, um die Preise gleich zu halten, sind einige der Zügel, die weiterhin in den Händen der OTAs bleiben.

„Die richtigen Rezepte für die Hotelbetriebe liegen nun vermehrt in der richtigen Auswahl der Vertriebspartner und der strategischen Steuerung der Preise.“ ergänzt Hannes Haller, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusmarketing. Es eröffnen sich zweifelsfrei neue Chancen, doch diese müssen auch klug genutzt werden. Sonst geht der Schuss nach hinten los… (Durch den Weiterverkauf von Kontingenten durch Reiseveranstalter haben die Hotels ohnehin schon lange keine Preishoheit mehr.)

Die Prodinger Tourismusmarketing empfiehlt folgende Strategie für höhere Umsätze und mehr direkte Buchungen auf der eigenen Website:

  • Einfache, usability-optimierte Booking-Engine auf der eigenen Website einbinden
  • Vorteile bei Direktbuchung schnell und gut ersichtlich darstellen (Bestpreisgarantie, Zimmerkategorien, vergünstigter Parkplatz, Flexibilität bei Sonderwünschen etc.)
  • Die eigene Booking-Engine mit Google My Business verknüpfen
  • Klare auf den Forecast ausgerichtete Vertriebsstrategie (SEA, Facebook, sonstige Online-Plattformen) mit laufender Conversion-Optimierung
  • Aktuelle und auf den Recherche-Zeitpunkt des Gastes optimierte Web-Inhalte
  • Lockerung der oftmals immer noch starren Preislisten und Überprüfung auf preispsychologische Effekte
  • Überprüfung der Buchungskonditionen
  • Beschäftigung mit Suchmaschinenoptimierung

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
m.riederer@prodinger.at
+43 6542 736 61 - 1644

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Prodinger Beratungsgruppe Strukturiert Sich Neu Und Baut Immobiliensparte Weiter Aus

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Prodinger Beratungsgruppe strukturiert sich neu und baut Immobiliensparte weiter aus

STEUERNEWS

Dienstag, 27. November 2018

Was ist eine disruptive Innovation?

Wenn ein bereits erfolgreiches Produkt oder eine erfolgreiche Dienstleistung ersetzt oder vollständig vom Markt verdrängt wird oder die Spielregeln am Markt komplett geändert werden, so spricht man von einer disruptiven Technologie oder einer disruptiven Innovation. Wird ein Produkt nur verbessert, so wird dies als inkrementelle Innovation bezeichnet.

Disruptive Innovationen entstehen oft am unteren Ende des Marktes, also jenem Teil, der für etablierte Unternehmen mit ihren bereits erfolgreichen Produkten eher uninteressant ist. Oder diese Innovationen starten in neuen Märkten, die die disruptiven Unternehmen selbst erschaffen.

Für die etablierten Anbieter entsteht dies meist unerwartet. Die Angreifer kommen auch oft gar nicht aus der eigenen Branche.

Wenn die Qualität der disruptiven Innovation steigt, hat sie die Chance auch im Massenmarkt anzukommen. So konnten Digitalkameras aufgrund der schlechten Qualität der Bilder vorerst nicht erfolgreich sein. Der Vorteil aber, dass die Bilder sofort angesehen werden können und nicht jedes Bild entwickelt werden musste, wog schwer. Mit fortschreitender Verbesserung der Qualität verdrängte die digitale Fotografie die analoge vom Markt.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Anpassung von Absetzbeträgen 2019

Wenn sich Kinder ständig in einem anderen Staat der EU/des EWR oder in der Schweiz aufhalten, so werden ab 2019 der Alleinverdienerabsetzbetrag, der Alleinerzieherabsetzbetrag, der Unterhaltsabsetzbetrag, der Kindermehrbetrag und der Familienbonus Plus an das Preisniveau im jeweiligen Land angepasst.

Der Finanzminister hat nun in einer aktuellen Verordnung auf Basis der Daten des statistischen Amtes der EU festgelegt, welcher Anpassungsfaktor für welches Land (insgesamt 31 Länder) zur Anwendung kommt.

So wird beispielsweise der Familienbonus Plus (€ 125,00 pro Monat für Kinder, die sich in Österreich aufhalten) für Kinder, die sich ständig in der Schweiz aufhalten auf € 190,00 pro Monat und für Kinder, die sich ständig in Bulgarien aufhalten auf € 56,25 pro Monat angepasst.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Was ist eine disruptive Innovation?

Wenn ein bereits erfolgreiches Produkt oder eine erfolgreiche Dienstleistung ersetzt oder vollständig vom Markt verdrängt wird oder die Spielregeln am Markt komplett geändert werden, so spricht man von einer disruptiven Technologie oder einer disruptiven Innovation. Wird ein Produkt nur verbessert, so wird dies als inkrementelle Innovation bezeichnet.

Disruptive Innovationen entstehen oft am unteren Ende des Marktes, also jenem Teil, der für etablierte Unternehmen mit ihren bereits erfolgreichen Produkten eher uninteressant ist. Oder diese Innovationen starten in neuen Märkten, die die disruptiven Unternehmen selbst erschaffen.

Für die etablierten Anbieter entsteht dies meist unerwartet. Die Angreifer kommen auch oft gar nicht aus der eigenen Branche.

Wenn die Qualität der disruptiven Innovation steigt, hat sie die Chance auch im Massenmarkt anzukommen. So konnten Digitalkameras aufgrund der schlechten Qualität der Bilder vorerst nicht erfolgreich sein. Der Vorteil aber, dass die Bilder sofort angesehen werden können und nicht jedes Bild entwickelt werden musste, wog schwer. Mit fortschreitender Verbesserung der Qualität verdrängte die digitale Fotografie die analoge vom Markt.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Sozialversicherung der Selbständigen (GSVG)

Voraussichtliche Werte für 2019

Nachstehend geben wir Ihnen einen Überblick über die Beitragssätze und Beitragsgrundlagen der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft.

Pensionsversicherung
Beitragssatz18,50 %
Höchstbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 6.090,00
Höchstbeitragsgrundlage 
pro Jahr€ 73.080,00
Mindestbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 654,25
Mindestbeitragsgrundlage 
pro Jahr€ 7.851,00
Krankenversicherung
Beitragssatz7,65 %
Höchstbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 6.090,00
Höchstbeitragsgrundlage 
pro Jahr€ 73.080,00
Mindestbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 446,81
Mindestbeitragsgrundlage 
pro Jahr€ 5.361,71
Unfallversicherung 
Beitrag zur Unfallversicherung 
monatlich€ 9,79
jährlich€ 117,48

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Wie vermeide ich Steuerfallen bei Weihnachtsgeschenken?

Damit die Freude über Weihnachtsgeschenke allseits ungetrübt bleibt, informieren wir Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter und Kunden möglichst steuerschonend beschenken können.

Geschenke an Mitarbeiter

Für den Arbeitgeber sind die Geschenke Betriebsausgaben und mindern als solche den Gewinn.

War der Arbeitgeber beim Erwerb der Mitarbeitergeschenke zum Vorsteuerabzug berechtigt, muss er für sie auch Umsatzsteuer abführen. Bemessungsgrundlage ist der Einkaufspreis zuzüglich Nebenkosten, bei Eigenherstellung des Geschenks sind es die Selbstkosten. Die Umsatzsteuerpflicht besteht nur für geringfügige Geschenke nicht z. B. für Getränke am Arbeitsplatz.

Für den Mitarbeiter handelt es sich bei Geschenken vom Arbeitgeber um Sachzuwendungen. Grundsätzlich unterliegen solche Zuwendungen genauso wie Entgeltzahlungen der Lohnsteuer. Der geldwerte Vorteil aus der Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z. B. Betriebsausflüge, kulturelle Veranstaltungen, Betriebsfeiern) bis zu einer Höhe von € 365,00 jährlich und dabei empfangene Sachzuwendungen (z. B. Weihnachtsgeschenke) bis zu einer Höhe von € 186,00 jährlich sind allerdings steuerfrei. Solche Geschenke können auch Autobahnvignetten, nicht in bar ablösbare Gutscheine oder Geschenkmünzen sein. Das Geschenk darf aber nicht den Charakter einer individuellen Entlohnung haben, sondern sollte ein allgemeines Geschenk an alle Mitarbeiter sein. Geldzuwendungen sind immer steuerpflichtig.

Geschenke an Kunden

Grundsätzlich sind Weihnachtsgeschenke an Kunden sogenannte „Repräsentationsaufwände“ und als solche für den Unternehmer nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig. Denn Repräsentationsaufwendungen sind immer von privaten Motiven mitgetragen. Hingegen können bestimmte Werbegeschenke, z. B. Kugelschreiber mit Firmenlogo, als Betriebsausgaben abgesetzt werden.

Kundengeschenke sind in der Regel dann umsatzsteuerpflichtig, wenn der Unternehmer beim Erwerb des Geschenks zum Vorsteuerabzug berechtigt war. Das ist bei Repräsentationsaufwendungen nicht der Fall, bei Werbegeschenken schon. Jedoch sind Werbegeschenke bis zu einem Wert von € 40,00 (ohne USt.) pro Kalenderjahr und Kunden von der Umsatzsteuer ausgenommen. Geringwertige Werbeträger, wie Kugelschreiber oder Feuerzeuge, sind vernachlässigbar und auch nicht für die 40-Euro-Grenze mit zu berechnen. Warenmuster für Zwecke des Unternehmens unterliegen grundsätzlich nicht der Umsatzsteuerpflicht.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Wie können Arbeitnehmer schon ab Jänner 2019 den Familienbonus Plus nutzen?

Der Familienbonus Plus ist – wie bereits berichtet – ein Absetzbetrag von der Lohn- bzw. Einkommensteuer und soll Familien steuerlich entlasten.

Dieser Absetzbetrag kann unter bestimmten Voraussetzungen bei Dienstnehmern nicht erst mit der Steuerveranlagung für das Jahr 2019, sondern bereits ab Jänner 2019 in der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigt werden.

Arbeitnehmer

Zu diesem Zweck müssen Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber das kürzlich erweiterte Formular E30 abgeben. Das Formular wurde unter anderem um Daten zum Familienbonus ergänzt. Am Formular sind vom Arbeitnehmer unter anderem je Kind Name, SV-Nummer, Geburtsdatum und Wohnsitzstaat anzugeben. Zudem ist anzugeben, ob man den ganzen oder halben Familienbonus Plus beansprucht. Bezieht man selbst (oder der Partner) Familienbeihilfe, so ist ein Nachweis über den Familienanspruch beizulegen. Ist man Unterhaltszahler, so ist ein Nachweis über die Unterhaltszahlung (z. B. Zahlungsnachweis über bisherige Unterhaltszahlungen, Vorlage des Gerichtsbeschlusses über die Unterhaltsverpflichtung) beizulegen. Ändern sich die Verhältnisse, sind diese dem Arbeitgeber binnen einem Monat bekannt zu geben.

Arbeitgeber

Der Arbeitgeber hat die Erklärung des Arbeitnehmers und die vorgelegten Nachweise zum Lohnkonto zu nehmen und im Lohnkonto die entsprechenden Daten anzugeben. Wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, ist der Familienbonus Plus bei der Lohnverrechnung dieses Dienstnehmers zu berücksichtigen.

Zu beachten ist allerdings unter anderem:

  • Der Familienbonus Plus kann für ein Kind nur bei einem Arbeitgeber berücksichtigt werden.
  • Bei der laufenden Lohnverrechnung kann es zu keiner Berücksichtigung der Aufteilung bei Unterhaltsfällen mit überwiegender Kostentragung von Kinderbetreuungskosten (90:10) kommen. Dies kann nur in der Veranlagung beantragt werden.
  • Der Arbeitgeber darf den Familienbonus Plus nur bis zu jenem Monat berücksichtigen, in welchem das Kind seinen 18. Geburtstag hat. Danach wäre wiederum ein Formular E30 mit den notwendigen Nachweisen (aufrechte Familienbeihilfenberechtigung) vom Arbeitnehmer vorzulegen.

Veranlagung

Wurde ein Familienbonus Plus bei der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigt, obwohl die Voraussetzungen nicht vorlagen oder ergibt sich, dass ein zu hoher Betrag berücksichtigt wurde, führt dies zu einer Pflichtveranlagung beim Arbeitnehmer.

Wichtig ist auch, dass der Arbeitnehmer bei Abgabe einer Steuererklärung (Arbeitnehmerveranlagung oder Einkommensteuererklärung) für ein Jahr, in dem der Familienbonus Plus schon unterjährig berücksichtigt wurde, den Familienbonus Plus auch in der Steuererklärung beantragt. Andernfalls kommt es zu einer Nachversteuerung.

Im Zuge der Veranlagung kann auch eine andere Aufteilung beantragt werden.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Sachbezug bei unverzinslichem Gehaltsvorschuss 2019

Für die Zinsersparnis eines unverzinslichen Gehaltsvorschusses oder Arbeitgeberdarlehens ist laut aktuellem Erlass des Bundesministeriums für Finanzen auch in 2019 (wie in 2018) ein Sachbezug in Höhe 0,5 % p. a. des aushaftenden Kapitals anzusetzen.

Falls ein niedrigerer Zinssatz bei der Berechnung der Zinsen zur Anwendung kommt, ist die Differenz zum Referenzzinssatz zu versteuern. Allerdings besteht ein Freibetrag in Höhe von € 7.300,00, sodass nur vom übersteigenden Betrag ein Sachbezug zu ermitteln ist.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Bausparprämie 2019

Das BMF hat in einem Erlass die Höhe der Bausparprämie für das Kalenderjahr 2019 unverändert mit 1,5 % der prämienbegünstigt geleisteten Bausparkassenbeiträge (maximal € 18,00) festgelegt.

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Sozialversicherung der Selbständigen (GSVG)

Voraussichtliche Werte für 2019

Nachstehend geben wir Ihnen einen Überblick über die Beitragssätze und Beitragsgrundlagen der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft.

Pensionsversicherung

Beitragssatz18,50 %
Höchstbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 6.090,00
pro Jahr€ 73.080,00
Mindestbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 654,25
pro Jahr€ 7.851,00

Krankenversicherung

Beitragssatz7,65 %
Höchstbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 6.090,00
pro Jahr€ 73.080,00
Mindestbeitragsgrundlage 
pro Monat€ 446,81
pro Jahr€ 5.361,71

Unfallversicherung

Beitrag zur Unfallversicherung 
monatlich€ 9,79
jährlich€ 117,48

Stand: 27. November 2018

Dienstag, 27. November 2018

Können nichtbuchführende Gewerbetreibende ihren Gewinn auch pauschal ermitteln?

Das Einkommensteuergesetz kennt unterschiedliche Möglichkeiten, den Gewinn oder die Betriebsausgaben auch pauschal zu ermitteln. Diese Möglichkeiten sind immer an bestimmte Voraussetzungen gebunden und betreffen jeweils unterschiedliche Gruppen von Steuerpflichtigen.

Laut einer eigenen Verordnung können auch bestimmte Gruppen von Gewerbetreibenden ihre Betriebsausgaben pauschal ermitteln. Voraussetzung ist u. a., dass keine Buchführungspflicht besteht und auch keine ordnungsmäßigen Bücher geführt werden, die eine Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich ermöglichen.

Die Verordnung listet 54 unterschiedliche Gewerbezweige mit individuellen Durchschnittssätzen für Betriebsausgaben auf, wie z. B. Bandagisten 9,5 %, Bäcker 11,5 %, Elektroinstallateure 8,5 %, Fliesenleger 8,3 %, Fotografen 14,4 %, Friseure 9,2 %, Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure 14,3 %, Gärtner 9,7 %, Grafisches Gewerbe 11,0 %, Maler, Anstreicher und Lackierer 11,9 % und Tischler 10,4 %.

Neben den mittels eines Durchschnittssatzes berechneten Betriebsausgaben sind bei der Gewinnermittlung entsprechend dieser Pauschalierungsverordnung noch nachstehende Betriebsausgaben zu berücksichtigen:

  • Wareneingang an Rohstoffen, Halberzeugnissen, Hilfsstoffen und Zutaten
  • Löhne und Gehälter samt Dienstgeberabgaben
  • Fremdlöhne, soweit diese in die gewerbliche Leistung eingehen,
  • Absetzung für Abnutzung, ein Restbuchwert bei Verkauf, Tausch oder Entnahme, GWG
  • bestimmte steuerfreie Beträge
  • Ausgaben für Miete oder Pacht, Energie, Beheizung, Post und Telefon (laut Zahlungsbelegen)
  • abgeführte Umsatzsteuer – abzüglich Umsatzsteuer vom Eigenverbrauch – und Vorsteuer für aktivierungspflichtige Aufwendungen
  • Beiträge zur Pflichtversicherung in der gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sowie Beiträge zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung

Die Verordnung wurde im Laufe des Jahres 2018 zweimal geändert. So können nun auch Unternehmer, die eine vollständige Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen, die Pauschalierung anwenden. Zudem wurde das Erfordernis eines Wareneingangsbuches gestrichen.

Stand: 27. November 2018

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