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Presseaussendungen

Mittwoch, 09. Oktober 2019

Die „Leisure-Welt“ gewinnt neue Freunde

Wien (OTS) - Die weltweit größte Immobilien-Messe, die Expo Real in München, war kürzlich Schauplatz eines spannenden Expertengesprächs zur Zukunft der Ferienhotellerie. Die Gesprächsrunde stand unter dem Titel „Im Leisure-Hype: Resorts, Villas & Homes“. Wie dabei zu hören war, fokussieren sich Hotelgruppen plötzlich auf Ressorthotels und entdecken dabei Gewinn versprechende Nischen. Einzelhändler und Reiseveranstalter investieren in Ferienhotels, Ketten gründen eigene Ferienwohnungsportale.

Resorts finden, so die überwiegende Expertenmeinung, inzwischen wieder mehr Freunde in der Immobilien-Welt. In diesem Segment habe es massive Veränderungen gegeben, das Angebot sei enorm gewachsen. Radikale Umbrüche prägten das Hier und Jetzt in diesem Immobilien-Segment: „Wer in diesen Zeiten erfolgreich bleiben möchte, der muss gestern bereits das morgen verstanden haben. Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur mit wirklicher Innovationskraft bewältigen“.

Chris Stephenson, Direktor Homes & Villas Europa für Marriott Hotels, war extra aus London angereist, um in der Talkrunde über den Leisure-Hype das etwas andere Modell der größten Kette der Welt vorzustellen. Weitere Teilnehmer der hochkarätigen Gesprächsrunde waren Dr. Christian Hirmer, Chef der Hirmer Gruppe (ein Retailer kauft die Betreibergesellschaft Travel Charme Hotels), Dr. Otmar Michaeler, Chef der Falkensteiner Hotels (die nur in noch Resorts machen) sowie der Chef der kroatischen Gruppe Valamar (die von Glamping bis 5 Sterne alles anbietet), Dr. Franz Lanschützer. Moderiert wurde die Runde von Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Die Diskutanten analysierten die Marktgegebenheiten und kamen zum Fazit, dass die derzeitige Situation der Leisure-Welt durch maßgebliche Veränderungen gekennzeichnet ist: Neue Entwicklungen und Technologie-Updates, neue Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt sowie ein gesellschaftlicher Wandel sind nur einige der Herausforderungen. In der Praxis bedeuten diese Veränderungen, dass Gäste innovative Inszenierungen, kulinarische Erlebnisse, modernes Design und eine hohe Servicequalität erwarten.

Es legen zwar die Nächtigungszahlen in der Ressorthotellerie und geringfügig auch die Average Room Rates zu, doch bleibt das Wachstum des durchschnittlichen Zimmerverkaufspreises hinter der Inflation zurück, waren sich die Experten sich einig. Es steigen die Mitarbeiterkosten, weil der Arbeitsmarkt leergefegt ist. Vielen offene Stellen sind ausgeschrieben, auch in anderen Ländern. Mitarbeiterarme Hotelkonzepte funktionieren in der Ressorthotellerie weniger gut als im städtischen Bereich. Konzepte, die auf kleinere Personalressourcen setzen und es trotzdem schaffen, einen ansprechenden Service zu bieten, sind noch Mangelware, fassten die Teilnehmer zusammen.

Auf den gesellschaftlichen Paradigmenwechsel müsse die Branche ebenfalls reagieren. Wenn immer mehr Menschen in der Stadt leben, wächst die Sehnsucht nach dem Land. Es steigt der Wunsch nach Erholungsurlauben. Die Mobilitätsvoraussetzungen müssen aber mitbedacht werden, da Pkw-Zulassungen und Führerscheinausstellungen rapide zurückgehen. Ressorthotels müssen dementsprechend auch die Mobilität in den Destinationen berücksichtigen.

Eine weitere Herausforderung ergibt sich dann, wenn die Direktbuchungsbemühungen nicht so funktionieren wie geplant. Thomas Cook hat dies der Ressorthotellerie deutlich vor Augen geführt. Diese weiß nun, wie es ist, wenn die Abhängigkeit von den Reisemittlern im Sommer nur durch den Individualtourismus im Winter querfinanziert werden kann.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 05. September 2019

Ideenpapier für die Hotellerie: „Taten statt Worthülsen“

Wien (OTS) - Die Prodinger Gruppe hat in den letzten Jahren bereits mehrere substanzielle Steuerreformvorschläge erarbeitet und der Politik präsentiert. In Hinblick auf die kommende Nationalratswahl und die Koalitionsverhandlungen haben die Prodinger-Spezialisten jetzt ein weiteres aktuelles Ideenpapier zur Zukunftssicherung der Hotellerie unter dem Titel „Taten statt Worthülsen“ vorgelegt.

Es sind die international erfolgreichen Tourismusunternehmen, auf die Österreich besonders stolz sein kann. Die Betriebe stehen für Nächtigungsrekorde und sorgen für eine hohe volkswirtschaftliche Wertschöpfung. Der Staat profitiert vom steigenden Lohnvolumen in der Dienstleistungsbranche und erzielt damit ein höheres Steueraufkommen.

Dass der Tourismus in Österreich aber kein „Selbstläufer" ist, zeigen die nackten Zahlen. Zwar kommen mehr Gäste und auch die Erlöse steigen leicht, doch kommen letztere in den Betriebsergebnissen nicht an, da auch die Kosten zunehmend wachsen. Insbesondere für Mitarbeiter, Energie und Provisionen nimmt der Aufwand stetig zu. Rechnet man die günstigen Zinsen aus den Bilanzen heraus, hat sich die Gewinnmarge de facto in den letzten Jahren verringert.

Daher ist es eine zentrale Aufgabe der Politik, die heimischen Vorzeigebetriebe zu entlasten, heißt es in dem Papier. „Der Tourismusstandort Österreich braucht „Taten“ und eine Steuerreform, die nicht nur angekündigt, sondern auch umgesetzt wird. Vor allem die Dienstleistung am Gast muss entlastet werden!“, fordert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, mit Nachdruck.

Im System „Österreich“ versickert viel Geld; Stichworte Föderalismus und Bürokratie.

Das kommende Regierungs- und Koalitionsprogramm muss die Grundlagen für eine starke Konjunktur schaffen. Das Prodinger Papier „Taten statt Worthülsen“ bringt im Einzelnen auf den Punkt, welche Entlastungsmaßnahmen die am 29. September 2019 zu wählende Regierung konkret angehen muss. Im Steuersystem müssen die Hürden für Investitionen abgebaut werden. Seit der Verlängerung der Abschreibung für Gebäude von 25 auf 33 und seit 2016 auf 40 Jahre (!) ist die Diskrepanz zur tatsächlichen Nutzungsdauer dramatisch gestiegen. Keinem Gast kann ein 40 Jahre altes Badezimmer oder ein Schwimmbad aus den 70er-Jahren zugemutet werden. „Mit dem von uns entwickelten Vorschlag einer funktionalen Afa kommt es zu einer Glättung der Abschreibungstangente und damit zu einer verbesserten Aussagekraft der Bilanzbilder sowie zu einer Heranführung an die Realität", betont Reisenzahn.

Die geplante Tarifreform hätte auf die Dienstleistungslöhne im Tourismus einen positiven Effekt. Leider haben aber derzeit neue Belastungen an den Bruttolöhnen schon wieder kräftig mitgenascht, weshalb die Beschäftigten real abermals nicht mehr verdienen. „Das ungute Phänomen der „kalten Progression“ wurde nicht abgeschafft, sondern nur mit Worthülsen umschrieben“, kritisiert Thomas Reisenzahn und fordert Taten.

PRODINGER BERATUNGSGRUPPE
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 27. Mai 2019

Winter Marktbericht Ressorthotellerie: Auslastung und operativer Erfolg in der Ferienhotellerie gesunken

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2018/19 (November 2018 bis März 2019). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

In der abgelaufenen Wintersaison 2018/19 ist die Betten-Auslastung in der 4/5-Sterne Hotellerie gegenüber dem Vorjahr um 5% schwächer ausgefallen, wie aus dem Marktbericht von der Prodinger Beratungsgruppe hervorgeht. Zunächst führten die ausbleibenden Schneefälle zu zaghaften Anfragen und Buchungen. Auch das Schneechaos im Jänner verunsicherte viele potenzielle Gäste. Der späte Ostertermin sorgte von Vornherein für eine durchaus schwierige Ausgangslage, erklärt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Gegenüber dem Rekordwinter 2017/18 musste man daher im abgelaufenen Winter ein Nächtigungs-Minus von 3,8% hinnehmen. Dennoch stiegen die Gesamterlöse pro Nächtigung zwischen November und März um 7,2% gegenüber dem Vorjahr.

Der RevPAR (Revenue per available Room), der das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den verfügbaren Zimmern misst, konnte von € 138,- auf € 144,- um 4,9% zulegen.

In den Betrieben waren um 3,7% mehr Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) als im Vorjahr angestellt. Die Mitarbeiterkosten in Relation zum Umsatz stiegen von 27,7% auf 28,9%. Der Wareneinsatz ist zum Vorjahr in etwa gleichgeblieben.

Das operative Ergebnis, das mit dem GOP (Gross Operating Profit) gemessen wird, war im Winter 2018/19 rückläufig. Der GOPPAR (GOP per available Room) ging um 4,1% zurück.

In der Wintersaison 2018/19 ist die Differenz zwischen Erträgen und den operativen Kosten höher ausgefallen. Den Betrieben bleibt weniger Geld zur Deckung der Abschreibungen und der Fremdkapitalzinsen über, wie aus dem Prodinger Marktbericht hervorgeht.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass derzeit in der Ferienhotellerie die steigenden Kosten nicht mit Ertragssteigerungen abgefangen werden können. Ein Wermutstropfen ist die Niedrigzinspolitik, die für die nötige Bilanzkosmetik sorgt.

Für die Hotelbetriebe ist die Umsetzung der Steuerreform eine dringende Notwendigkeit, fasst Thomas Reisenzahn zusammen.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 20. Mai 2019

Prodinger: Mitarbeiterbeteiligungen der Nutzen aus Steuerreform

Wien (OTS) - Will ein Unternehmen mit Hilfe engagierter Mitarbeiter seinen Wert steigern, ist deren Beteiligung dafür ein geeignetes Instrument. Erfolgreiche Beispiele finden sich in den verschiedensten Branchen. Nun gibt es auch im Tourismus ein passendes Modell, langjährigen und motivierten Mitarbeitern Beteiligungen und Bonifikationen zu übertragen.

Mitarbeiterbeteiligung ist in der Hotellerie im Vormarsch. Immer mehr Hoteliers lassen ihre Mitarbeiter schon jetzt am Erfolg des Betriebes teilhaben. Zusätzlich ermöglicht die Regierung im Zuge der Steuerreform künftig eine steuerfreie Mitarbeiterbonifikation von bis zu € 3.000 pro Mitarbeiter und Jahr. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die Dienstleistungsbranche“, erklärt Thomas Reisenzahn. In Zukunft können Prämiensysteme sehr gut steuerneutral abgewickelt werden.

Um die sich aus der Steuerreform ergebenden Vorteile optimal nutzen zu können, hat Prodinger ein umfassendes Mitarbeiterbeteiligungsmodell entwickelt. Dieses integriert finanzwirtschaftliche, personalwirtschaftliche und steuerliche Aspekte und beinhaltet u.a. folgende Leistungen:

  • Steuerliche Behandlung von Weiterbildungs- und Bonifikationszahlungen (Vorbereitung auf die Mitarbeitererfolgsbeteiligung: Befreiung von Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten)
  • Leitfaden für Mitarbeitergespräche als Basis für Bonifikationen
  • Vertragliche Vereinbarungen
  • Bonifikationsregelung und Bonifikationsschlüssel (Qualität der Dienstleistung, Bestimmung der Zielwerte für die Prämienausschüttung)
  • Weiterbildung als Bonifikation

„Durch die Steuerreform wird die Partizipation am Erfolg des Hotelbetriebes für Mitarbeiter noch attraktiver“, erläutert Reisenzahn. Derzeit werden die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Wie Reisenzahn weiters erklärt wird die Regierung bei dieser Steuererleichterung vermutlich darauf drängen, dass nicht nur die Besserverdiener im mittleren und höheren Management (Kadermitarbeiter im Hotel) davon profitieren. Auch sollen die Mitarbeiterbeteiligungsmodelle nicht zum Schlupfloch für steuerschonende Gehaltssprünge verwendet werden können. Bezüglich der Bemessung der 10% Gewinngrenze ab 2022 bei unterjährig endenden Dienstverhältnissen werde es sinnvoll sein, auf Antrag den vorjährigen Gewinn als Basis heranzuziehen. „Die Zeit bis zum gesetzlichen Inkrafttreten muss jetzt genutzt werden“, fasst Reisenzahn zusammen.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 17. Mai 2019

Generation Baby Boomer meets Generations X bis Z

Wien (OTS) - Lebenslanges Lernen ist nicht nur Motto der Akademie, sondern der Beweis, dass es bei Hoteldirektoren & Geschäftsführern bereits gelebt wird. Das Durchschnittsalter der DiA-Teilnehmer konnte im 5. Lehrgang wieder gesteigert werden: von 42 auf 45 Jahre!

Vollbesetzter 5. Lehrgang am 7. Mai 2019 gestartet

Die Steigerung des Durchschnittsalters auf 45 Jahre freut Akademie-Leiterin Prof. Elfriede Krempl natürlich ganz besonders. Die Idee ist aufgegangen: Lebenslanges Lernen ist Realität geworden. Die langjährige persönliche Erfahrung der Teilnehmer führt zur hohen Qualität des Diskussions-Austauschs mit den erstklassigen Referenten und Hotelierskollegen.

„Das macht die DiA so einzigartig und fundiert. Besonders spannend ist auch die Zusammensetzung der Gruppe: 4 unterschiedliche Generationen, von der Nachkriegsgeneration über Baby Boomer bis hin zur Generation X und Y, zeigen die Verschiedenartigkeit der Werte und Einstellungen im Umgang miteinander auf“, fügt Elfriede Krempl dazu.

Generationen-Verständnis gehört zum Führungs-Handwerk

Missverständnisse zwischen den Generationen werden auch in der Mitarbeiter-Führung immer wieder zur Zerreißprobe. Im ersten DiA-Präsenzmodul zum Thema Führung und Leadership war das Verstehen und Annehmen des Wertewandels der unterschiedlichen Generationen ein Kernthema. Für den Baby Boomer (geb. 1956-65) hat Arbeit den höchsten Stellenwert und daher wurden diese später als „Worcaholics“ bezeichnet.

„Dagegen wuchs die Generation Y (geb. 1981-95) in einer unsicheren Welt mit Wirtschaftskrisen und Jobverlust der Eltern auf. Das prägt. Nun lebt die Generation Y im Jetzt: jetzt genießen, jetzt Freizeit konsumieren, jetzt leben“, weiss Akademie-Leiterin Mag. (FH) Tina Brandstetter und fügt hinzu: „Was in der Theorie so einfach klingt, muss aber erst im Mindset, in der Einstellung und in der Lebensphilosophie der Führungskräfte verankert werden.“

„A mind is like a parachut – it doesn’t work if it is not open.“ Zitat Frank Zappa

Denn die nächste Generation Z, die derzeitigen Lehrlinge und Nachwuchskräfte (geb. ab 1996) haben nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von maximal 30 Sekunden. Die herkömmlichen Kommunikations- & Trainings-Methoden greifen da nicht mehr. Wie neue Trainings-Methoden aussehen, welche Vereinbarungen getroffen und wie das eigene Mindset „generationen-fit“ gemacht wird, haben die Teilnehmer des 5. DiA-Lehrgangs im ersten Modul diskutiert und gelernt.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung. Alle relevanten Themen von Management und Führung sind abgedeckt. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert. Der 5. Lehrgang startete ausgebucht am 7. Mai 2019 mit dem ersten Präsenzmodul. 15 Präsenztage, 6 Module ergänzt mit ausgeklügelten E-Learning-Tools, enden im Mai 2020. Der nächste Lehrgang – DiA VI - startet im Sommer 2020. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://www.direktoren-akademie.at)

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Mittwoch, 08. Mai 2019

Prodinger zum fünften Mal "Steuerberater des Jahres"

Qualitätssiegel für "ausgezeichnete persönliche Betreuung, profundes Spezialwissen und ein breites Netzwerkangebot"

Beim diesjährigen Wettbewerb um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner bereits zum fünften Mal in Folge die begehrte Trophäe in der Kategorie "Steuerberater des Jahres – Allrounder" gesichert. Die ausgezeichnete persönliche Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder den Ausschlag gegeben.

"Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards unserer Kanzlei und spiegelt die enorme Leistung des gesamten Teams wider“, freuen sich die Geschäftsführer Mag. Sonja Eder und Mag. Manfred Leitinger der Kanzlei Prodinger Leitinger. Die begehrte Trophäe wurde anlässlich eines Galaabends in den Wiener Sophiensälen überreicht, wo es zum fünften Mal in Folge hieß: And the winner is „Kanzlei Prodinger Leitinger aus Salzburg“!

„Wir sehen den ´Mehrfachsieg´ als Bestätigung dafür, dass wir in die richtige Richtung gehen. Für uns ist die Auszeichnung auch ein Ansporn, uns weiter zu entwickeln und das Angebot für die Klienten laufend auszubauen“, erklärten beide Prodinger-Geschäftsführer bei der Übernahme des "Oscars für Steuerberater", offiziell "Abakus".

Die Prodinger Kanzleien danken an dieser Stelle auch ihrem Gründer Dr. Erwin Prodinger, der vor wenigen Wochen verstorben ist.

Die Prodinger Gruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden und hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als fixe und viel beachtete Institution in der Branche. Die über 10.000 eingegangenen Nominierungen wurden von einer hochkarätigen Fachjury kritisch bewertet. Anhand transparenter und vordefinierter Kriterien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres". Das Qualitätssiegel würdigt Fachkompetenz und Spezialisierung von Beratungsunternehmen gerade mit Blick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite der Beratung.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Mag. Manfred Leitinger
m.leitinger@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 30. April 2019

Steuerentlastung mit wichtigen Akzenten

Eine weitere längst überfällige Tarifsenkung, die zu begrüßen ist und einen Ausgleich zur kalten Progression darstellt.

Dass der größte Teil der Entlastung in die Senkung der drei unteren Lohn- und Einkommens-Tarife fließt, ist zu begrüßen. Aber man sollte nicht vergessen, dass es sich letztlich um keine Senkung, sondern um eine Refundierung der kalten Progression handelt. Die kalte Progression ist bekanntlich nichts anderes als eine versteckte Steuererhöhung. Sie entsteht, wenn der Mitarbeiter jährlich durch eine Lohnerhöhung mehr verdient, somit mehr Steuern zahlt, obwohl der reale Wert seines Einkommens inflationsbereinigt gar nicht oder nur gering gestiegen ist.

"Die sofortige Abschaffung der kalten Progression (nicht erst 2023) und eine Vereinfachung der Lohnsteuerberechnung wären zusammen ein noch effizienteres Konjunktur-Ankurbelungsprogramm" stellt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, fest.

Arbeit ist und bleibt weiterhin viel zu hoch besteuert, und die Lohnverrechnung ist viel zu kompliziert.

Alleine für das Anlegen eines Mitarbeiters im Lohnsteuersystem benötigt man 40 Minuten. Statt an den Tarifen nur ein bisschen zu schrauben, gehört das ganze System radikal vereinfacht. Ein richtiger Schritt ist die Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung, die noch auf die Praktikabilität für den Tourismus überprüft gehört.

Auf die Causa prima für die Hotellerie, die Abschreibung wurde vergessen!

Die Hotelimmobilie ist betriebsnotwendig und die derzeitigen Abschreibungszeiten bilden keinen Investitionszyklus ab. Für neue, abnutzbare Anlagegüter soll es im Hotel eine funktionale Abschreibung geben. Mit der derzeitigen Abschreibungsfrist von 40 Jahren produzieren wir am Markt vorbei, da keiner von uns im Urlaub in einem derart abgewohnten Zimmer schlafen möchte. Es braucht hier mehr Flexibilität, damit wirksame Investitionsanreize entstehen.

Niedrige Abgaben, an den Nutzwerten orientierte realistische Abschreibungen sowie Freibeträge sind die besten Mittel, um Investitionen zu stimulieren. Die Stärkung der Eigenkapitalbasis muss durch eine niedrige Besteuerung belohnt werden.

Im Hotelvertrieb erleben wir gerade eine digitale Revolution

Diese beschert den Betrieben so viele Buchungen über Online-Kanäle wie noch nie. Sehr viele Unternehmer stehen jetzt an dem entscheidenden Punkt, sich gegenüber neuen Technologien noch mehr zu öffnen. Investitionen in dieser Richtung sind daher heute noch wichtiger als vor einigen Jahren. "Auch die Bagatellen im Steuerdschungel sollten möglichst rasch ausgeholzt werden. An der Spitze stehen hier Lustbarkeitsabgabe und Grundbucheintragungsgebühr. Auch die Streichung der Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung gehört angegangen", fasst Reisenzahn zusammen.

Weiters gehören Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung steuerlich erleichtert, damit die Niedrigzinsphase voll genutzt werden kann.

Prodinger Beratungsgruppe

Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See.

Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 02. April 2019

STAHR: Ein Erfolgsrezept tourt durch Österreich

Wien (OTS) - Das vom PRODINGER Team und dem Linzer TRAUNER Verlag neu publizierte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) wird der interessierten Fachöffentlichkeit in einer Roadshow vorgestellt.

Der erfolgreiche Start mit 80 Teilnehmern aus der Hotellerie unterstreicht, wie stark das einstige Randthema „Controlling in der Hotellerie“ heute den Alltag von Eigentümern und Führungskräften aus der Hotellerie prägt.

Hoteliers stehen einem harten Preiskampf, verändertem Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind Sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmern, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele zeigt der bewährte Ratgeber, wie sich Standards produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lassen.

Die nächsten Termine der STAHR Info-Tour

  • Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming
  • Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going

Uhrzeit: jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer und Lukas Prodinger (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) vermitteln in den Informationsveranstaltungen allen interessierten Entscheidungsträgern und Führungskräften ein praxisnahes und zeitgemäßes Know-How insbesondere zu folgenden Bereichen:

  • Kompakte Informationen über die gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks.
  • Aktuelle Benchmarkzahlen im Vergleich – wo steht mein Betrieb?
  • Was tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht?
  • Positionierung des Betriebes mit den „4 steps to profile“ von Prodinger.
  • Das neue Arbeitszeitgesetz – wir erklären die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende.

„Die Renaissance des bewährten und auf den jüngsten Stand gebrachten Standardwerkes zeigt, wie wichtig der kompetente Umgang mit neuen Herausforderungen geworden ist. Das in dem Handbuch übersichtlich zusammengefasste Rüstzeug gibt jedem mehr Sicherheit. Dies erlaubt eine solide Basis für den Geschäftserfolg. Ganz so, wie wir gemäß dem Motto unseres Buches gerne festhalten: STAHR: Erfolg ist planbar!“ so Mitautor Thomas Reisenzahn in einer ersten Reaktion auf das erfreuliche Echo auf das Werk.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbarDas PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden zwei weitere Veranstaltungen in Tirol statt.Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going;• Kompakte Informationen über die gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks. • Aktuelle Benchmarkzahlen im Vergleich – wo steht mein Betrieb? • Was tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? • Positionierung des Betriebes mit den „4 steps to profile“ von Prodinger. • Das neue Arbeitszeitgesetz – wir erklären die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende.Datum: 9.4.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Alpenresort Schwarz 4614 Mieming Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

PRODINGER Tourismusberatung
Julia Hopfner LL.B.
+43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at

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Dienstag, 12. März 2019

PRODINGER und der TRAUNER Verlag: Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar

Wien (OTS) - Das PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden vier Veranstaltungen in der Steiermark, in Salzburg und in Tirol statt.

Die Termine:

Dienstag, 26. März, Hotel Brückenwirt in St. Johann im Pongau; Mittwoch, 27. März, Romantik Hotel Seevilla in Altaussee; Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going;

Uhrzeit jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Hoteliers stehen heute einem harten Preiskampf, einem veränderten Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmen, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie sich der erwähnte Standard produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lässt.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) geben in der Veranstaltungsreihe allen teilnehmenden Entscheidungsträgern und Führungskräften auf kompakte und praxisnahe Weise ein bestmögliches Werkzeug zur Beantwortung aktueller Fragen in die Hand.

Die Teilnehmer erfahren, welche Hotelkennzahlen und Benchmarks in der Betriebsführung sowie in der Investitions- und Finanzierungsphase am wichtigsten sind. Ein Vergleich aktueller Benchmarkzahlen erlaubt eine solide Standortbestimmung - „Wo steht mein Betrieb im Vergleich zu anderen?“. Was ist zu tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? Welche STAHR-Kennzahlen verwenden die Banken? Weiters haben die Teilnehmer die Möglichkeit, anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis eigene Kennzahlen zu verwenden. Mit den „4 steps to profile“ zeigen die Prodinger-Experten den Weg zu einer erfolgreichen Positionierung und zu einer überlegten Strategie.

Ein weiteres aktuelles Thema ist das neue Arbeitszeitgesetz, das etliche Fragen mit sich gebracht hat. Die Vortragenden informieren über die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende und klären darüber auf, was beim neuen Arbeitszeitgesetz und beim Durchrechnen von Ruhezeiten zu berücksichtigen ist.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbarExperten informieren über die Bedeutung fundierter Planung und Steigerung der Rentabilität im Hotel.Das PRODINGER Team und der TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Zu diesem Thema gibt es eine unentgeltliche aber WERTvolle Veranstaltungsreihe in St. Johann im Pongau (Brückenwirt), Altaussee (Romantik Hotel Seevilla), Obermieming (Alpenresort Schwarz) und Going (Stanglwirt).Datum: 26.3.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Hotel Brückenwirt Hauptstraße 78, 5600 St. Johann im Pongau Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

PRODINGER Tourismusberatung
Julia Hopfner LL.B.
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Donnerstag, 21. Februar 2019

Tourismusausschuss: Ein Sommer der Rekorde?

Wien (OTS) - Die Sommersaison 2018 wurde quer durch alle Berichte als „Sommer der Rekorde“ gefeiert. Doch hält diese Interpretation auch den Fakten stand? Welche Problemfelder ergeben sich bei einer mittelfristigen Vorschau auf die nächsten Jahre? Die Prodinger Beratungsgruppe mit Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer und früherer langjähriger Geschäftsführer der Österreichischen Hoteliervereinigung, versuchte darauf vor dem Tourismusausschuss des Parlaments eine Antwort zu geben. Auf der Tagesordnung des in regelmäßigen Abständen zusammentretenden Tourismusausschusses standen bei dessen Sitzung am Donnerstag, 21. Februar, eine Diskussion über den aktuellen „Plan T - Masterplan Tourismus“, das Referat über „Die betriebliche Situation in der Hotellerie“ (Reisenzahn) sowie ein Vortrag von ÖHT-Generaldirektor Wolfgang Kleemann.

Reisenzahn leitete seine Ausführungen mit einem kurzen Rückblick ein. Während Nächtigungen (+ 18,9%), Auslastung (+ 10,8%) und Bettenzahl (+7,3%) zwischen 2007 und 2018 gestiegen sind, sind die realen Umsätze pro Nächtigung in der heimischen Hotellerie von 2000 bis 2017 um 15,8% zurückgegangen.

Ein Blick auf die Kostenentwicklung zeigt, dass die Kostenschere in allen Hotelkategorien weiter auseinandergeht. Die Mitarbeiterkosten in der 4- und 5-Sterne-Hotellerie sind gemessen am Umsatz im letzten Sommer von 37,1% auf 39,2% angestiegen; die übrigen Betriebsaufwendungen sind insbesondere bei der Energie und bei den Provisionen gestiegen. Nach den aktuellsten Zahlen sinken die Margen (GOP / Gross Operating Profit, also das Ergebnis nach Abzug von Wareneinsatz, Mitarbeiterkosten und gesamtem operativen Aufwand) und der Winter finanziert den Sommer quer. „Wir sehen also: der Sommer bringt nicht überall Geld in die Kassen“, betonte Reisenzahn.

Stresstest für Hotels deckt Schwachstellen auf

In Hinblick auf künftige Entwicklungen ist ein von Prodinger durchgeführter Stresstest für Hotels besonders aufschlussreich. Als Beispielbetrieb wurde ein Ferienhotel der 4- und 5-Sterne-Kategorie mit Medianwerten genommen. Dieser wurde auf seine Stressresistenz untersucht. Angenommen wurde ein mittelfristiger Zinsanstieg von 2%, eine Verteuerung der Kommission von Reiseplattformen (OTA’s) um ebenfalls 2% sowie eine Steigerung der Mitarbeiterkosten um 3,5%. Das Fazit dieses Tests: Bei gleichzeitigem Eintreten aller drei (gar nicht unwahrscheinlichen) Szenarien und ohne Weiterverrechnung der

Kostensteigerungen an den Endkunden ergibt sich für die Betriebe durch die Dreifachbelastung ein regelrechter „Dreifachschock“. Ein gesunder Betrieb mit einer gerade noch akzeptablen Entschuldungsdauer würde bereits bei einem simulierten Zinsschock von 2% in den kritischen Bereich von 16 Jahren Entschuldung kommen.

Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen

Allein der Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen, weil er rund 3% der Einnahmen auffressen würde. Die übrigen Stressannahmen zeigen, dass bei den derzeit geltenden günstigen Rahmenbedingungen der Referenzbetrieb seine Liquidität aufrechterhalten kann und kreditfähig ist. Sobald jedoch kleinere oder gar größere Stresssituationen eintreten, ist die wirtschaftliche Stabilität gefährdet.

Folgende Vorschläge wurden präsentiert

Für die Absicherung der Hotellerie listet Reisenzahn vor dem Tourismusausschuss eine Reihe von Empfehlungen auf, die dringend umgesetzt werden sollten:

  • Vereinfachung der Mitarbeiterverrechnung und Vereinheitlichung der Bemessungsgrundlagen,
  • Abschaffung der kalten Progression,
  • Realistische Abschreibungsdauern (Nutzungsdauer der Gebäude, insbes. von Mitarbeiterhäusern wieder auf 33 Jahre senken; funktionale AfA für sich schnell abnutzende Komponenten)
  • Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages von 20%,
  • Mitarbeiterbeteiligung: Ermöglichung einer steuer- und sozialversicherungsfreien Auszahlung, alternativ: gewinnabhängige Ansparung im Unternehmen,
  • Schaffung eines Absetzbetrages für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge,
  • praxisorientierte Vereinfachung der Regelung bei Aushilfen,
  • AirBnB: Festlegung der Meldepflicht und Überprüfung der Umsatzsteuerpflicht sämtlicher über die Plattform abgewickelten Umsätze.

PRODINGER Tourismusberatung
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tourismusberatung@prodinger.at

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Freitag, 30. November 2018

T.A.I. (Tourist Austria International) „Leitartikel“: Die Wirkung von Airbnb & Co. am Beispiel Wien

Wien (OTS) - Ferienwohnungen („rented appartments“) gewannen dank der „sharing economy“ (Airbnb & Co.) im September-Vergleich bei den Nächtigungen in Wien um 48,8 Prozent dazu, die Übernachtungen in Hotels gingen um –0,1 Prozent zurück. Noch deutlicher wird der Vormarsch der „rented appartments“ im längerfristigen Vergleich. Das ist das Ergebnis einer Analyse von T.A.I., die anhand der Nächtigungs- und Umsatz-Statistiken des WienTourismus die September-Werte von 2013 bis 2018 untersuchte.

Die Gesamt-Nächtigungen in der Bundeshauptstadt legten im Fünfjahres-Vergleich (September 2013 mit September 2018) um 23,5 Prozent zu. Jene der Hotels und Pensionen wuchsen mit 17,7 Prozent deutlich geringer. Die Ferienwohnungen („rented appartments“) verzehnfachten im selben Zeitraum ihr Volumen (plus 1.013,5 Prozent). Ihr Anteil am Gesamt-Nächtigungsvolumen Wiens schoss von 0,8 Prozent im September 2013 auf heuer 7,5 Prozent nach oben.

Diese Entwicklung schlägt sich auch bei den von WienTourismus erhobenen Umsätzen nieder: Der Anteil der Hotels und Pensionen an den Gesamt-Umsätzen sank von 96,5 Prozent im September 2013 auf 90,7 Prozent im September 2018.

Einen Lichtblick gibt es jedoch von Seiten der Hotellerie: Gegenüber dem Vorjahr konnte die Hotellerie ihre Position gemessen am Umsatz pro Nächtigung nicht nur halten, sondern sogar verbessern (plus 22,4 Prozent gegenüber 19,4 Prozent aller Betriebe).

Die ausführliche Analyse mit weiteren Details inkl. Graphiken findet sich auf [www.tai.at] (http://bit.ly/2DQ1CIh).

T.A.I. Fachzeitungsverlag
Christopher Norden
norden@tai.at

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Dienstag, 20. November 2018

Prodinger Beratungsgruppe strukturiert sich neu und baut Immobiliensparte weiter aus

Wien (OTS) - Die erweiterte Prodinger-Sparte „Immobilien“ wird künftig von Stefan Rohrmoser gemeinsam mit Thomas Reisenzahn geleitet. "Aufgabe von „Prodinger Immobilien“ ist es, das bestehende Portfolio mittels Transaktions-Beratungen bei Verkauf/Ankauf mit dem Schwerpunkt „Tourismus“ auszubauen", informiert Lukas Prodinger, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Zell am See, das dahinterstehende Konzept.

Vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie oftmals fehlender Betriebsnachfolgen ist es im touristischen Immobilienmarkt schwierig geworden, attraktive Fortführungs- und Verwertungskonzepte zu finden. Die alpine Ferienhotellerie wird von vielen Investoren noch links liegen gelassen, obwohl mit dem passenden Hotelprodukt das Risiko hier nicht größer ist als in der Stadthotellerie. Insbesondere mit Buy-to-let Konzepten wurden in Zweisaison-Destinationen sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf diese Weise konnten nachhaltig funktionierende Hotelbetriebe positioniert werden. Es ist daher sinnvoll, diesen Geschäftsbereich der Prodinger Beratungsgruppe verstärkt auszubauen, meint Stefan Rohrmoser von der Prodinger Beratungsgruppe.

Prodinger Immobilien unterstützt ihre Kunden in folgenden Geschäftsfeldern:

  • Gesamte Verkaufs- und Verkaufspreiseinschätzung
  • Vertragsunterstützung bei Pachtverträgen (Pächter/Verpächter)
  • Bestimmung des Pachtansatzes
  • Betreibersuche und -auswahl
  • Unterstützung bei Vertragsverhandlungen (Betreiber- und Kaufverträge)
  • Due-Diligence- Überprüfungen
  • Bewertung (Sachverständigen-konform) von Bestandsobjekten (Einzelhotels/Hotelportfolios) und Hotelprojekten
  • Standort- und Marktuntersuchungen
  • Machbarkeitsstudien (‚Feasibility Studies‘)
  • Plausibilisierung von Machbarkeitsstudien Dritter
  • Beratung bei der Projektentwicklung
  • Finanzierung

Um das langfristige Wachstum zu sichern wird sich Stefan Rohrmoser auf diesen Prodinger Geschäftsbereich voll konzentrieren. „Wir freuen uns sehr, einen so ausgewiesenen Fachmann für diesen spannenden Immobilien-Bereich gewonnen zu haben“, sagt Lukas Prodinger. Nach der Beendigung der Partnerschaft mit der GFB Unternehmensberatung und der Eröffnung eines neuen Standortes in Wien wird somit der nächste Wachstumsschritt in der Prodinger Beratungsgruppe eingeleitet.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Planung und Controlling: Neues Fachbuch setzt Standards für Tourismusbetriebe

  • Beratungsunternehmen Prodinger und der Trauner Verlag präsentierten in Wien Neuauflage des “STAHR”
  • Strategische Unternehmensführung und effiziente Planung durch aussagekräftige Kennzahlen
  • Aktuelle Erhebung im Tourismus belegt kritische Betriebskennzahlen in der Hotellerie

Trotz laufend neuer Rekordzahlen bei Gästeankünften und Nächtigungen sieht sich der heimische Tourismus mit einem massiven Problem konfrontiert: Die Schere zwischen steigenden Kosten und Erlösen pro Nächtigung wird größer. Eine umso bedeutendere Rolle kommt in Beherbergungsbetrieben künftig einer effizienten Unternehmensplanung mittels strategischem Controlling zu. Die Prodinger Beratungsgruppe und der österreichische Trauner Verlag haben heute in Wien ein neues Fachbuch präsentiert, das sich in diesem Bereich als Standardwerk für Berater und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie etablieren wird.

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet der rund 250 Seiten starke “STAHR” (steht für: Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung und professionelles Controlling. Das Konzept des Handbuchs basiert auf der Idee, ein gemeinsames Berichtswesen für Hotels und Restaurants zu entwickeln, auf dessen Basis Controlling in den Betrieben eingeführt und das als Grundlage für zwischenbetriebliche Vergleiche herangezogen werden kann. Der STAHR hilft Hotels und Gastronomen, ein Controlling-System aufzubauen und ihre Ergebnisse zu vergleichen. Konkrete Maßnahmen unterstützen die Betriebsführung bei Problemen rechtzeitig gegenzusteuern.

Betriebliche Kennzahlen vergleichbar machen

“Die Hotellerie hat in jüngster Zeit viel in ein Produkt investiert, für welches der Markt nicht mehr bereit ist, das gleiche wie vor einigen Jahren zu zahlen”, erklärte Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung und Mitautor des “STAHR”, bei der Buchvorstellung in Wien. “Starker Wettbewerb, kurzfristige Auslastungen, hohe Lohnnebenkosten und Investitionsdruck zur Qualitätsverbesserung bedrohen den Gewinn und die Liquidität vieler Unternehmen. Die Herausforderung liegt in den nächsten Jahren in einer effizienten Unternehmensführung und diese umfasst neben der Festlegung einer wirkungsvollen Strategie auch deren praktische Umsetzung. Möglich wird dies aber erst durch das Verfügbarmachen von vergleichbaren betrieblichen Kennzahlen.”

Aktuelle Zahlen: Gesamterlöse steigen, operative Margen sinken

Reisenzahn nennt als Beispiel die aussagekräftige “Gross Operating Profit Marge (GOP Marge)”. Laut einer aktuellen Betriebskennzahlenerhebung, die Prodinger im Sommer 2018 bei Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg durchgeführt hat, stiegen dort zwar im Vergleich zum Vorjahr die Gesamterlöse pro Nächtigung, das operative Betriebsergebnis fiel jedoch in allen Bereichen in Prozent des Umsatzes. Im Median verloren die Betriebe und die GOP-Marge ging von 20,2 auf 16,3 Prozent zurück. “Die Erlössteigerungen im Betrachtungszeitraum waren zu gering, um die steigenden Aufwendungen und höheren Kosten bei Personal, Energie und Provisionen zu kompensieren”, so der Unternehmensberater.

Erfolg ist planbar

Um derartige Messungen in die Unternehmensplanung zu integrieren wurde das „STAHR-Abrechnungssystem für Hotels und Restaurants“ erstmalig bereits vor rund 20 Jahren von Prof. Heinz Huber entwickelt. Die Prodinger Beratungsgruppe hat die Rechte übernommen, um diesen Standard für die Hotellerie und Gastronomie weiterzuentwickeln und zu beweisen: Erfolg ist planbar. Nun ist das Fachbuch in einer Neuauflage beim Linzer Trauner Verlag erschienen. Neben Thomas Reisenzahn fungieren Patrick Stoiser und Achim Hartmann als weitere Autoren.

Auch als E-Book erhältlich, verlinkte Zusatzinfos im Web

“Bei dem Buch handelt es sich in dieser Form um eine grundlegend neue Aufbereitung, sowohl inhaltlich als auch sprachlich und visuell ist der STAHR nun wieder absolut zeitgemäß”, betont Verlegerin Sonja Trauner. “Vor allem die neuen Elemente ‘Expert Insights’ und ‘STAHR-Best-Practice-Beispiel’ machen das Buch noch verständlicher und besonders praxistauglich. Zusätzlich zum gedruckten Buch steht der STAHR nun auch als E-Book zur Verfügung und über unsere neue Trauner-Digibox im Web wird der Inhalt laufend mit aktuellen Zusatzinfos angereichert.”

Neues Fachbuch: STAHR - Erfolg ist planbar

  • Reisenzahn, Stoiser, Hartmann 250 Seiten
  • Erschienen im Trauner Verlag
  • ISBN 978-3-99062-358-9
  • Subskriptionspreis bis 30.11.2018: 49,90 Euro
  • Ladenpreis ab 01.12.2018: 59,90 Euro

Mehr Informationen online:[ www.trauner.at] (http://www.trauner.at/)

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 09. Oktober 2018

Buch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" & Präsentation der aktuellen Betriebskennzahlen Sommer 2018

Buch-Präsentation "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag:

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet das Buch STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung, sowie eine professionelle Unternehmensführung. Das Werk gilt damit als Standardwerk für Hotelmanager und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie. In dem Buch erfahren Tourismusunternehmen mehr zu den gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks der Branche, die mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen lassen.

Präsentation Betriebskennzahlen vom Sommer 2018:

Im Rahmen der Pressekonferenz werden die aktuellen Betriebskennzahlen der Sommersaison 2018 präsentiert (Mai bis August), die auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg basieren.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 10:30 Uhr

Hotel Am Parkring Parkring 12, 1010 Wien Veranstaltungsraum: El Panorama

Ihre Gesprächspartner: - Mag. Sonja Trauner, TRAUNER Verlag - Mag. Achim Hartmann, Universitätslektor KFU Graz, WU Wien; Unternehmenscoach - Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung, Zell am See - Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung, Wien

Pressekonferenz für Buch-Präsentation der Neuauflage "STAHR - Erfolg ist planbar" & aktuelle BetriebskennzahlenBuch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag und Präsentation der Betriebskennzahlen vom Sommer 2018 (Mai bis August)Datum: 18.10.2018, 10:30 - 12:00 Uhr Ort: Hotel Am Parkring Veranstaltungsraum: El Panorama Parkring 12, 1010 Wien

Anmeldung Pressekonferenz:
Nina Pöllmann
Tel.: +43 1 8907309, n.poellmann@prodinger.at

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 26. September 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Gesamt-Kunstwerk Marke & Marketing

Wien (OTS) - Die Effizienz des Einsatzes des Marketing-Budgets ist von der Klarheit in der eigenen Markendefinition abhängig, waren sich die Experten im 3. Präsenz-Modul des 4. Lehrgangs der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA) einig. Zu wissen, ob die Marketing-Kosten dem Branchenvergleich halten, ist gut. Zu wissen, dass das Marketing auch effizient ist, ist besser.

Das Marketing-Budget der Teilnehmer der ersten vier DiA-Lehrgänge gemessen in Prozent der Umsätze ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Es liegt im Durchschnitt bei 5,7% (siehe angehängte Grafik) und ist verglichen mit dem ÖHT-Bilanzvergleich, der 2-4% Marketing-Kosten in % des Umsatzes ausweist, relativ hoch. Gleiches gilt für das Online-Marketing-Budget, das im Durchschnitt bei 1,3% des Umsatzes liegt - wenngleich mit großen Ausreißern nach oben bis zu 5%.

Effizientes Marketing resultiert aus EINER verständlichen, durchgängigen Botschaft

Alle Kontaktpunkte – online wie offline, Bild- wie Text-Sprache – müssen die gleiche Botschaft vermitteln. Das erzeugt beim potenziellen Gast ein einheitliches Bild – die Hotel-Marke! In der DiA lernen die Teilnehmer, die Marken-Definition klar zu erarbeiten.

Trendfelder schaffen den Perspektiven-Wechsel im Kopf

Thomas Reisenzahn, Prodinger Tourismusberatung, öffnete in seinem Workshop den Blick nach außen. Insbesondere wurden Trends beschrieben, die sich im Umfeld der Hotellerie abzeichnen. Für die Teilnehmer wurde dabei klar, in welche Richtung sich Hotelbetriebe weiter entwickeln können.

Die Marke ist ein faires Versprechen an die Gäste

Eine Marke zu schaffen, heißt aber auch, den Gästen langfristig Vertrauen und kontinuierliche Leistung zu geben. „Orientierung statt ein ‚Bauchladen für alle Gäste'“, fasst Prof. Elfriede Krempl, Leiterin der DiA, das Erfolgsrezept zum Aufbau einer Marke zusammen. Denn an guter Hardware mangle es viel seltener als an der Sicherstellung von konstanten Wiederholungen von hervorragenden Leistungen.

Marken-Botschaft im Online Marketing heißt deep support für die Gäste

„‚deep support’ bedeutet, dass ich innerhalb meiner Marke und Leistung Themenführer bin“, so der Online Experte Michael Anfang, Vertriebswerk Innsbruck. Auch im Online Marketing ist die Marke das A&O. „Pass im Online Marketing auf deine Marke auf – sonst wirst du ‚geschluckt’, unterstrich er immer wieder. Es wird zum Gesamt-Kunstwerk, wenn das Marketing auf der einer klaren und zukunftsgerichteten Marken-Definition aufbaut.

Über die Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA)

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer mit einem Altersmix von 28 bis 60 Jahren konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet online im April 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
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Donnerstag, 26. Juli 2018

Tiroler Tourismusförderung: nächtigungsstarke Tourismusgemeinden benachteiligt

Innsbruck (OTS) - In Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr werden Vorhaben mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserungen in Hotellerie und Gastronomie“ und „touristische Infrastruktureinrichtungen“ nicht gefördert.

Das Ziel der neuen [Tiroler Tourismusförderung] (https://www.ots.at/redirect/tirol43) ist die Sicherung der positiven Entwicklung des Tourismus zur Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Gefördert werden sollen qualitätsverbessernde Maßnahmen in Hotellerie und Gastronomie, Investitionen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Dorfgasthäuser sowie auch Investitionen in die touristische Infrastruktur. Des Weiteren werden auch Investitionen zur Errichtung neuer bzw. zur Verbesserung bestehender Mitarbeiterunterkünfte unterstützt, wobei die Unterkünfte sanitär voll ausgestattet sein und dem Standard des Hauses entsprechen müssen. Die geförderten Mitarbeiterunterkünfte dürfen nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.

Vielen Tiroler Tourismusgemeinden hilft diese Investitionsförderung, die Qualität bestehender Einrichtungen zu verbessern. Allerdings gilt die Förderung mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserung“ und „Touristische Infrastruktur“ nicht für Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr. „Dies bedeutet, dass keine der nächtigungsstarken Tiroler Tourismusgemeinden in den Genuss dieser beiden Förderungen kommt“, kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, dieses offenkundige Ungleichgewicht: „Bei der Schaffung zusätzlicher Gästebetten und von Neubauten in tourismusintensiven Orten ist eine Einschränkung der Förderung nachvollziehbar, nicht aber bei bestehenden Betrieben, wo dies ausschließlich der Qualitätsverbesserung dient“.

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Montag, 14. Mai 2018

Winter-Marktbericht Ressorthotellerie: hilfreiche „early“-Effekte

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2017/18 (November 2017 bis März 2018). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

Aufgrund der sehr guten Schneeverhältnisse sind die Ergebnisse in der 4/5-Sterne Hotellerie deutlich gestiegen. Der RevPAR (Revenue per available Room) konnte im Zeitraum November bis März von € 90,00 auf € 108,00 gesteigert werden. Dies sind +20% beim Median und +16% im oberen Quartil (von € 125,00 auf € 145,00). Der Revenue per available Room oder Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz zu der im Hotel verfügbaren Zimmer-Kapazität.

Die Nächtigungen sind mit rund 5% Steigerung beim Median und 12% im oberen Quartil weniger gestiegen als der RevPAR. Im Durchschnitt wurden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg um 6,5 % mehr Gästenächtigungen gezählt als im Winter des Vorjahres.

Beim TrevPAR (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Dieser stieg beim Median von € 230,00 auf € 236,00 und im oberen Quartil sogar von € 295,00 auf € 330,00. Die 12% Steigerung beim TrevPAR im oberen Quartil zeigt deutlich, dass die Top Hotels sich insbesondere durch Nicht-Logis Erlöse absetzen. Die Gäste sind spendierfreudiger bei F&B (Food & Beverage) und sonstigen Erlösen. Es ist eindeutig festzustellen, dass die Umsatzkaiser am stärksten von den exzellenten Winterbedingungen profitieren.

Die Bettenauslastung war stetig konstant, nur im Top Segment konnte die Auslastung von 82% auf 92% gesteigert werden. Der Wareneinsatz in Prozent ist gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben.

Der GOP (Gross Operating Profit – operative Betriebsergebnis) stieg in allen Bereichen in % des Umsatzes. Der GOP per available room (GOPPAR) hat im unteren Quartil sogar um 23% zugelegt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich durch die „early“-Effekte des sehr frühen Saisonstartes und frühen Ostertermin eine konzentrierte Saison ergeben hat, verbunden mit einem ausgezeichneten betriebswirtschaftlichen Ergebnis.

Der RevPAR (Revenue per available Room) misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den im Hotel verfügbaren Zimmern. Die verfügbaren Zimmer müssen mit der Anzahl der Offenhaltungstage des Betriebes multipliziert werden.

Beim TrevPARV (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz (Nettoumsatz) des Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Hierbei müssen auch wieder die Offenhaltungstage berücksichtigt werden.

Beim GOPPAR (GOP per available room) wird der GOP (Gross Operating profit) der Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Diese Kennzahl zeigt im Gegensatz zum RevPAR auch die entstandenen Kosten. Der GOP ist das Ergebnis nach Abzug des gesamten Wareneinsatzes, der gesamten Personalkosten und der gesamten operativen Aufwendungen.

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Freitag, 11. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Vortragende

  • Roland Pfeffer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Einleitung und Strategieplanung
  • Jan Kubben, Leiter Prodinger Managementberatung Instrumente zur Unternehmenssteuerung
  • Achim Hartmann, Universitätslektor, Karl-Franzens-Universität Graz Sicht der Banken bei Investitionen
  • Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung Markenwert-Verstecktes Potenzial

[Weitere Informationen] (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180504_OTS0004)

Veranstaltung: Liquidität steigern & auf Erfolgskurs bleibenVeranstaltung zum Thema: "Höhere Wertschöpfung durch Planung". Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. In Kurven zum Ziel und zur Strategie: Welche Pläne möchte ich realisieren und wie komme ich dazu? Wo will ich in Zukunft stehen? Welche Schritte müssen dafür gesetzt werden? Wie Ihr Unternehmen von Wachstum profitiert und wie sich Investitionen auf Ihre Finanzplanung auswirken. Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung. Zielplanung für ein besseres Banken-Rating. Welche Bedeutung hat die Marke des Betriebes auf den Unternehmenswert?Datum: 17.5.2018, 17:00 - 19:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: https://www.prodinger.at/veranstaltung-liquiditaet-wertschoepfung/

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Freitag, 04. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Im Einzelnen geht es um folgende Fragen:

  • Wie profitiert ein Unternehmen von Wachstum und wie wirken sich Investitionen auf die Finanzplanung aus?
  • Was sind die Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung?
  • Wie erstellt man eine effektive Zielplanung für ein besseres Banken-Rating?
  • Welche Bedeutung hat die Marke eines Betriebes für den Unternehmenswert?

Nur mit einer richtigen Finanzplanung behält ein Unternehmen die Übersicht darüber, ob es über das Jahr gerechnet mit unterschiedlichen Erlösen all seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Ist das nicht der Fall, wird die Liquidität eingeschränkt. Deshalb rückt die Finanzplanung mit ins Zentrum jeder unternehmerischen Tätigkeit.

Neben der kurzfristigen Liquiditätsplanung geht es langfristig auch darum, den Kapitalbedarf zu ermitteln, der für Investitionspläne, Wachstum und mögliche Entwicklungsprojekte notwendig ist. Die zur Meisterung dieser Aufgaben hilfreiche „Prodinger Finanzplanung“ bildet Erträge, Cash-flow und Bilanzpositionen automatisiert ab, erklärt Roland Pfeffer von der Prodinger Steuerberatung in Hinblick auf das angekündigte Unternehmer-Seminar.

Bei diesem werden, so Pfeffer weiter, gut verständliche und praxisorientierte Anleitungen zur finanziellen Unternehmenssteuerung vermittelt, verbunden mit Hinweisen, Tipps und Best-Practice Beispielen. „Gute Finanzplanung ermöglicht es Unternehmen, Projekte möglichst umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Unsere neuen Tools zur Finanzplanung helfen dabei entscheidend, Erträge, den Cash-flow und Bilanzpositionen gut im Auge zu behalten“, fasst Pfeffer zusammen.

Prodinger Tourismusberatung
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PRESSESPIEGEL

APA OTS Online vom 10.10.2019

Die „Leisure-Welt“ gewinnt neue Freunde

ÖGZ vom 04.10.2019

Neues aus dem Direktvertrieb

www.a1.net vom 04.10.2019

Auf diese Gäste können Hotels zählen

Hotel & Touristik vom 04.10.2019

Billiges Bargeld, teure Plastikkarten?

Extradienst vom 02.10.2019

Taten statt Worthülsen

Tiroler Tageszeitung vom 23.09.2019

Hoher Standard, zu niedriger Preis

www.tai.at vom 20.09.2019

10 Punkte für erfolgreiche Tourismus-Zukunft

ÖGZ vom 20.09.2019

Das müsste jetzt getan werden!

TAI Tourist. Austria. International vom 20.09.2019

Politik auf dem Tourismus-Prüfsiand

Die Kronenzeitung Online vom 10.09.2019

Hotels kämpfen mit den Kosten

STEUERNEWS

Montag, 07. Oktober 2019

Welche Änderungen bringt die im Nationalrat beschlossene Steuerreform?

Der Nationalrat hat kurz vor der Wahl am 19. September das Steuerreformgesetz 2020, das Abgabenänderungsgesetz 2020 und eine Finanzorganisationsreform beschlossen. Im Folgenden finden Sie eine (unvollständige) Auswahl von einigen wesentlichen Änderungen durch diese Gesetzesbeschlüsse:

Steuerreformgesetz 2020

Einkommensteuer

  • Für Kleinunternehmer (Umsatz bis € 35.000,00) mit Einnahmen-Ausgabenrechnung wurde eine neue Pauschalierung ab 2020 geschaffen. Die Anwendung der Pauschalierung soll nur bei Einkünften aus Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit mit Ausnahme von Einkünften aus einer Tätigkeit als Gesellschafter-Geschäftsführer, Aufsichtsratsmitglied oder Stiftungsvorstand möglich sein. Eine weitere Voraussetzung ist, dass grundsätzlich jene Umsätze (z. B. auch Auslandsumsätze), die zu Einkünften im Sinne der Pauschalierung führen, im Veranlagungsjahr € 35.000,00 nicht überschreiten. Neben den pauschalen Betriebsausgaben (45 % der Betriebseinnahmen, allerdings nur 20 % bei Dienstleistungsunternehmen) sind im Wesentlichen außer den Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung keine weiteren Betriebsausgaben zu berücksichtigen. Der Grundfreibetrag kann jedoch angewendet werden. Auch für Mitunternehmerschaften (Personengesellschaften) ist diese Pauschalierung unter bestimmten Voraussetzungen anwendbar.
  • Die Grenze für die Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern wird von € 400,00 auf € 800,00 angehoben. Dies gilt für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2019 beginnen.
  • Für den Verkehrsabsetzbetrag von Arbeitnehmern gibt es einen Zuschlag von € 300, wenn das Einkommen € 15.500,00 im Kalenderjahr nicht übersteigt. Dieser Zuschlag schleift sich zwischen einem Einkommen von € 15.500,00 und € 21.500,00 auf Null ein. Auch ist eine um bis zu € 300,00 höhere SV-Rückerstattung möglich (Deckelung von maximal 50 % von bestimmten Werbungskosten und der berechneten Einkommensteuer unter Null). Der Zuschlag bzw. die höhere SV-Rückerstattung kann erst bei der Veranlagung für das Jahr 2020 geltend gemacht werden (also frühestens im Jahr 2021).
  • Der Pensionistenabsetzbetrag und der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag werden um € 200,00 Euro erhöht und ab 2020 € 600,00 bzw. € 964,00 betragen. Pensionisten erhalten statt bisher € 110,00 ab 2020 maximal € 300,00 SV-Rückerstattung, gedeckelt mit der berechneten Einkommensteuer unter Null sowie mit maximal 75 % bestimmter Werbungskosten.
  • Die Freibeträge bei Behinderung wurden wesentlich erhöht.
  • Beschränkt steuerpflichtige Personen sind ab 2020 bei zwei oder mehr lohnsteuerpflichtigen Dienstverhältnissen verpflichtet eine Veranlagung durchzuführen.

Sozialversicherung

  • Der Krankenversicherungsbeitrag, den Selbständige und Bauern selbst zu leisten haben, sinkt ab 2020 von 7,65 % auf 6,8 %.

Umsatzsteuer

  • Mit der Steuerreform 2020 wurden auch die sogenannten Quickfixes der EU in der Umsatzsteuer umgesetzt: Reihengeschäfte, die Zuordnung der bewegten Lieferung und das grenzüberschreitende Konsignationslager wurden einheitlich normiert.
  • Elektronische Publikationen unterliegen ab 2020 einem Steuersatz von nur mehr 10 %.
  • Bei innergemeinschaftlichen Lieferung ist die Mitteilung der UID vom Kunden an deren Lieferanten und die Abgabe der ZM durch den Lieferanten eine materiell-rechtliche Voraussetzung für die Steuerbefreiung.
  • Die Umsatzgrenze für die Steuerbefreiung von Kleinunternehmern in der Umsatzsteuer wird ab 2020 von € 30.000,00 auf € 35.000,00 angehoben werden.
  • Elektro-Krafträder (Emissionswert von 0 Gramm pro Kilometer) sollen bei unternehmerischer Nutzung auch zum Vorsteuerabzug berechtigen.

Körperschaftsteuer

  • Das Abzugsverbot für bestimmte Zinsen und Lizenzgebühren soll nicht zur Anwendung kommen, wenn eine ausreichende Besteuerung der Zinsen und Lizenzgebühren aufgrund der Hinzurechnungsbesteuerung sichergestellt ist.
  • Aufgrund einer geänderten EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Steuervermeidungspraktiken wurden auch weitere Regelungen zu hybriden Gestaltungen normiert.

Normverbrauchsabgabe (NoVA)

  • Bei der Berechnung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) wurde das Verfahren zur Feststellung des C02/km-Wertes umgestellt. Dadurch erhöhen sich die festgestellten C02-Emissionswerte. Die bestehende NoVA-Formel wurde nun annäherungsweise an die neuen C02-Emissionswerte angepasst.
  • Auch für Krafträder soll die NoVA künftig auf Basis der C02-Emissionswerte erhoben werden.
  • Eine neue NoVA-Befreiung wurde unter bestimmten Voraussetzungen für Menschen mit Behinderungen eingeführt.

Motorbezogene Versicherungssteuer

  • Die Bemessungsgrundlage für die motorbezogene Versicherungssteuer wurde unter anderem auch unter Berücksichtigung des CO2-Ausstoßes umgestaltet.
  • Zudem werden hier Änderungen im Bereich der Befreiung für Menschen mit Behinderung vorgenommen.

Abgabenänderungsgesetz 2020

Der Nationalrat hat auch das Abgabenänderungsgesetz 2020 (AbgÄG 2020) noch vor der Wahl beschlossen. Darin enthalten sind unter anderem das neue Digitalsteuergesetz und wesentliche Änderungen in der Umsatzsteuer. Im Folgenden ein (unvollständiger) Überblick über die neuen Bestimmungen.

Das Digitalsteuergesetz 2020 bestimmt im Wesentlichen, dass große Konzerne, die weltweit einen Umsatz von € 750 Millionen und davon einen digitalen Werbeumsatz in Österreich von € 25 Millionen erzielen, künftig einer österreichische Digitalsteuer von 5 % für bestimmte Umsätze im Bereich der Online-Werbung unterliegen. Bemessungsgrundlage ist das Entgelt, das der Onlinewerbeleister von einem Auftraggeber erhält, vermindert um Ausgaben für Vorleistungen anderer Onlinewerbeleister, die nicht Teil seiner multinationalen Unternehmensgruppe sind.

Im Umsatzsteuergesetz sind unter anderem folgende Änderungen vorgesehen (Überblick):

  • Online Plattformen sollen ab 2021 selbst bei bestimmten grenzüberschreitenden Lieferungen aus Drittstaaten an Private als Lieferer gelten. Somit kann die österreichische Finanzverwaltung der Plattform die Steuer vorschreiben.
  • Buchungsplattformen (elektronische Schnittstellen, die Lieferungen und sonstige Leistungen im Inland unterstützen) sollen ab 2020 alle Buchungen und Umsätze aufzeichnen und den Behörden bekannt geben. Verletzt die Plattform ihre diesbezügliche Sorgfalt, so kann sie bei nicht versteuerten Umsätzen haftbar gemacht werden.
  • Lieferungen von Paketen aus Drittstaaten bis zu einem Warenwert von € 22,00 sind bisher von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. Diese Befreiung soll spätestens ab 1.1.2021 entfallen.
  • Liefert ein EU-Unternehmer an Private in Österreich, so unterlag dies bisher grundsätzlich erst ab einer Lieferschwelle von € 35.000,00 des Unternehmers nach Österreich der Umsatzsteuerpflicht. Ab 2021 soll diese Schwelle entfallen, nur Kleinstunternehmen (Umsätze bis € 10.000,00) sollen davon ausgenommen sein.

Aufgrund des EU-Meldepflichtgesetzes (EU-MPfG) müssen „Intermediäre“, wie z. B. Steuerberater, ab 1.7.2020 bestimmte grenzüberschreitende Steuergestaltungen melden. Dies betrifft auch Steuergestaltungen, die seit 25.6.2018 umgesetzt worden sind.

Finanz-Organisationsreformgesetz 2020

Mit dem Finanz-Organisationsreformgesetz werden unter anderem künftig die unterschiedlichen Behörden der Finanz in folgende fünf Ämter zusammengefasst: Finanzamt Österreich, Zollamt Österreich, Finanzamt für Großbetriebe, Amt für Betrugsbekämpfung und dem Prüfdienst für lohnabhängige Abgaben und Beiträge.

Stand: 07. Oktober 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Netzwerken – aber richtig!

Der Aufbau und die Pflege von Kontakten ist für jeden Unternehmer ein wesentlicher Teil seines Erfolges. Beachten Sie dabei folgende Tipps:

  • die gegenseitige Unterstützung steht im Vordergrund. Erwarten Sie aber nicht immer sofort eine Gegenleistung, wenn Sie Ihren Netzwerkpartner unterstützen können.
  • überlegen Sie, wen Sie in Ihrem beruflichen Netzwerk haben wollen und suchen Sie, wenn möglich, eine entsprechende Kontaktmöglichkeit. Bereiten Sie sich auf wichtige Gespräche vor, indem Sie mögliche gemeinsame Themen und Interessen feststellen.
  • virtuelles oder persönliches Networking? Die Kombination aus beidem führt zum Erfolg. Persönliche Gespräche hinterlassen meist einen stärkeren Eindruck als eine nur virtuelle Kontaktaufnahme.
  • bringen Sie auch Vielfalt in Ihr Netzwerk. Personen mit anderem beruflichen Hintergrund bringen Sie möglicherweise auf neue kreative Ideen und Geschäftsmöglichkeiten in Ihrer eigenen Branche. Suchen Sie also nach Anlässen, wo Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zusammenkommen.
  • Achten Sie auf Ihre Körpersprache und Mimik. Freundliches Auftreten und Blickkontakt sind in jedem persönlichen Gespräch das Minimum. Ihr Interesse an einem Thema sollte sich auch in Ihrer Gestik und Mimik wiederfinden.

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Wie sind Kosten eines Strafverfahrens steuerlich absetzbar?

Laut Einkommensteuergesetz sind Strafen und Geldbußen, die von einem Gericht, einer Verwaltungsbehörde oder einem Organ der Europäischen Union verhängt werden, sowie Verbandsgeldbußen nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz generell steuerlich nicht abzugsfähig.

Laut einer aktuellen Wartung der Einkommensteuerrichtlinien sind Verfahrenskosten aber abzugsfähig, wenn die zur Last gelegte Handlung ausschließlich und unmittelbar aus der betrieblichen Tätigkeit heraus erklärbar und damit betrieblich veranlasst ist. Dies gilt sinngemäß auch für Verfahrenskosten in Zusammenhang mit einem Rücktritt von der Verfolgung.

Gestrichen wurde durch die letzte Wartung, dass die Abzugsfähigkeit davon abhängt, ob das Verfahren mit der Verhängung einer Strafe endet oder nicht.

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Wie kann ein Unternehmer Kilometergeld steuerlich absetzen?

Nutzt ein Einzelunternehmer sein Kfz zu weniger als 50 % für betriebliche Zwecke, so befindet sich das Fahrzeug im Privatvermögen des Steuerpflichtigen. Steuerlich besteht in diesem Fall ein Wahlrecht, ob die auf den betrieblichen Anteil entfallenden tatsächlichen Kosten angesetzt werden oder das amtliche Kilometergeld verrechnet wird. Das amtliche Kilometergeld kann laut Einkommensteuerrichtlinien höchstens für 30.000 km pro Kalenderjahr angesetzt werden (das heißt, es sind maximal € 12.600,00 als Betriebsausgaben absetzbar). Liegt die Kilometerzahl für betriebliche Fahrten bei mehr als 30.000 km pro Kalenderjahr, wird in den meisten Fällen das Kfz ohnehin dem Betriebsvermögen zuzurechnen und folglich der tatsächliche Aufwand geltend zu machen sein. Wird das Kilometergeld abgesetzt, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Parkgebühren und Mauten) abgegolten. Lediglich Schäden aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unfallkosten) können allenfalls zusätzlich geltend gemacht werden.

FahrzeugeAmtliches km-Geld in € je km
Pkw€ 0,42
für jeden Mitfahrer bzw. Mitfahrerin€ 0,05
Motorfahrrad und Motorrad€ 0,24
Fahrrad€ 0,38

Der Nachweis der Fahrtkosten kann laut Rechtsmeinung der Finanz in den Einkommensteuerrichtlinien mittels eines Fahrtenbuches bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, erbracht werden.

Tipp: Fahrtkosten des Unternehmers sind in der Regel auch abzugsfähig für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte.

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Regelbedarfssätze für Unterhaltsleistungen für 2020

Ein Unterhaltsabsetzbetrag kann unter bestimmten Voraussetzungen zur steuerlichen Entlastung geltend gemacht werden, wenn der gesetzliche Unterhalt geleistet wird, und

  • das Kind sich in einem Mitgliedstaat der EU, EWR-Staat oder der Schweiz aufhält,
  • das Kind nicht dem Haushalt des Steuerpflichtigen angehört und
  • für das Kind keine Familienbeihilfe bezogen wird.

Wenn keine vertragliche, gerichtliche oder behördliche Festsetzung der Unterhaltsleistung erfolgt ist, wird der Unterhaltsabsetzbetrag nur dann zuerkannt, wenn der vereinbarten Unterhaltsverpflichtung in vollem Ausmaß nachgekommen wurde und die Regelbedarfssätze nicht unterschritten wurden.

Die Regelbedarfssätze werden jedes Jahr neu festgelegt. Für die Regelbedarfssätze 2020 siehe Tabelle.

Altersgruppe 
0 – 3 Jahre€ 212,00
3 – 6 Jahre€ 272,00
6 – 10 Jahre€ 350,00
10 – 15 Jahre€ 399,00
15 – 19 Jahre€ 471,00
19 – 28 Jahre€ 590,00

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Können Sponsorzahlungen von der Steuer abgesetzt werden?

Freiwillige Zuwendungen wie Sponsorzahlungen sind grundsätzlich nicht steuerlich abzugsfähig. Die Einkommensteuerrichtlinien führen aber aus, dass Sponsorzahlungen eines Unternehmers allerdings dann Betriebsausgaben sind, wenn sie nahezu ausschließlich auf wirtschaftlicher Grundlage beruhen und als eine angemessene Gegenleistung für die vom Gesponserten übernommene Verpflichtung zu Werbeleistungen angesehen werden können. Der Sponsortätigkeit muss eine breite öffentliche Werbewirkung zukommen. Die Werbeleistung sollte gut mit Beweisstücken, wie Fotos, Zeitungsausschnitten, Tonmitschnitten usw. dokumentiert werden. Zudem empfiehlt sich der Abschluss eines schriftlichen Sponsorvertrages in dem Ort, Zeitpunkt und Umfang der Werbeleistungen sowie die jeweiligen Leistungsverantwortlichen schriftlich festgehalten werden.

Die Rechtsmeinung der Finanz in den Einkommensteuerrichtlinien zu zwei Einzelfällen ist wie folgt:

Sportler und Sportvereine

Diese müssen Werbeleistungen zusagen, die erforderlichenfalls auch durch den Sponsor rechtlich erzwungen werden können. Der gesponserte Sportler oder Künstler muss sich als Werbeträger eignen. Die vereinbarte Reklame muss ersichtlich sein (etwa durch Aufschrift am Sportgerät oder auf der Sportkleidung, Führung des Sponsornamens in der Vereinsbezeichnung). Auch eine Wiedergabe in den Massenmedien unterstützt die Werbefunktion. Ist der Verein nur einem kleinen Personenkreis bekannt, ist eine typische Werbewirksamkeit nicht gegeben.

Kulturelle Veranstaltungen

Der gesponserte Veranstalter hat hier nur eingeschränkte Möglichkeiten, für den Sponsor als Werbeträger aufzutreten. Es kommt daher in besonderem Maße auch auf die (regionale) Bedeutung der Veranstaltung und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit an. Entsprechend den Einkommensteuerrichtlinien hat die Finanz keine Bedenken, Sponsorleistungen für z. B. kulturelle Veranstaltungen (insbesondere Opern- und Theateraufführungen sowie Kinofilme) mit entsprechender Breitenwirkung als Betriebsausgaben anzuerkennen, wenn das Sponsoring in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Davon kann ausgegangen werden, wenn der Sponsor nicht nur anlässlich der Veranstaltung (etwa im Programmheft) erwähnt wird, sondern auch in der kommerziellen Firmenwerbung (z. B. Inserat- oder Plakatwerbung) auf die Sponsortätigkeit hingewiesen oder darüber in den Massenmedien redaktionell berichtet wird.

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Was ist eine offene Gesellschaft (OG)?

Möchte man mit einem oder mehreren Partnern ein Unternehmen gründen, so ist dies in unterschiedlichen Rechtsformen möglich. Im Folgenden informieren wir Sie über die wesentlichen Merkmale einer dieser Möglichkeiten, nämlich der Rechtsform der Offenen Gesellschaft (OG).

Eine OG besteht aus mindestens zwei Gesellschaftern, die alle für die Schulden der Gesellschaft unmittelbar, unbeschränkt, solidarisch und persönlich haften. Als Gesellschafter kommen sowohl natürliche als auch juristische Personen in Frage. Ist der Gesellschafter eine natürliche Person, so haftet er auch mit seinem Privatvermögen.

Bei Gründung einer OG muss ein Gesellschaftsvertrag zwischen den Gesellschaftern abgeschlossen werden. Für den Gesellschaftsvertrag gibt es grundsätzlich keine gesetzlichen Formvorschriften, die Schriftform ist aber zu empfehlen. Im Gegensatz zum GmbH-Gesellschaftsvertrag ist der OG-Gesellschaftsvertrag nicht notariatsaktpflichtig. Die OG ist von den Gesellschaftern zur Eintragung in das Firmenbuch anzumelden. Durch die Eintragung entsteht die OG.

Die Firma einer OG kann auf dreierlei Art gebildet werden: Personenfirma, Sachfirma oder Fantasiefirma. Die Verwendung eines Fantasiewortes ist dann zulässig, wenn sie zur Kennzeichnung des Unternehmers geeignet ist, Unterscheidungskraft besitzt und keine Angaben enthält, die zur Irreführung geeignet sind. Alle drei Arten haben die Gemeinsamkeit, dass sie zwingend den Zusatz „offene Gesellschaft“ oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung, insbesondere „OG“, führen müssen. Bei freien Berufen gelten Sonderbestimmungen.

Wenn der Gesellschaftsvertrag keine anderen Bestimmungen enthält, ist aufgrund des Gesetzes jeder Gesellschafter berechtigt und verpflichtet, die Gesellschaft zu vertreten. Auch wenn ein Gesellschafter von Vertretungs- oder Geschäftsführungsbefugnissen per Gesellschaftsvertrag ausgeschlossen wird, kommt es zu keiner Haftungsbeschränkung dieses Gesellschafters gegenüber den Gläubigern.

Für die erforderliche Gewerbeberechtigung (diese muss auf die Gesellschaft lauten) bedarf es eines gewerberechtlichen Geschäftsführers. Bei einem reglementierten Gewerbe muss der gewerberechtliche Geschäftsführer entweder ein Gesellschafter der OG sein oder ein voll versicherungspflichtiger Arbeitnehmer, der in einem Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft steht, welches mindestens die Hälfte der wöchentlichen Normalarbeitszeit ausmacht.

Die OG selbst ist weder körperschaftsteuerpflichtig noch einkommensteuerpflichtig. Ertragsteuerlich ist sie kein eigenes Steuersubjekt, die Umsatzsteuer ist jedoch von der Gesellschaft abzuführen. Der Gewinn der OG wird auf Ebene der Gesellschaft ermittelt und den einzelnen Gesellschaftern zugerechnet. Einkommensteuerpflichtig sind somit die Gesellschafter mit ihrem Gewinnanteil. Erhält der Gesellschafter von der OG Vergütungen – z. B. für seine Mitarbeit oder die Überlassung von Wirtschaftsgütern –, so gelten diese in der Regel als Gewinn, der dem Gesellschafter vorab zugewiesen wird und bei diesem steuerpflichtig ist.

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Was wurde durch das EU-Finanz-Anpassungsgesetz 2019 geändert?

Das EU-Finanz-Anpassungsgesetz (EU-FinAnpG) besteht als umfangreiches Gesetzespaket aus mehreren Einzelgesetzen, die eine Vielzahl von unterschiedlichen EU-Richtlinien in nationales Recht umsetzen. Im Folgenden ein grober Überblick über einige aus steuerlicher Sicht ausgewählte betroffene Rechtsbereiche:

Das EU-Besteuerungsstreitbeilegungsgesetz (EU-BStbG) normiert ein Verfahren von Besteuerungsstreitigkeiten zwischen EU-Mitgliedstaaten, welche durch unterschiedliche Auslegungen von Doppelbesteuerungsabkommen entstehen können. Dadurch sollen ab 1.9.2019 Streitigkeiten aufgrund von Mehrfachbesteuerungen besser beigelegt werden können. Dies erfordert auch einige Änderungen der Bundesabgabenordnung (BAO).

Änderungen des Finanzstrafgesetzes, welche mit 23.7.2019 in Kraft traten, betreffen unter anderem den grenzüberschreitenden Umsatzsteuerbetrug (Karussellbetrug), die gewerbsmäßige Tatbegehung, die Erhöhung der Höchststrafdrohungen bei Steuer- und Zolldelikten, den Strafrahmen bei Abgabenbetrug und die Zuständigkeitsgrenze für den Spruchsenat.

Es kam auch aufgrund der Umsetzung der 5. Geldwäscherichtlinie unter anderem zu Änderungen im Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG). Diese Anpassungen betreffen zum Beispiel die jährlichen Sorgfaltspflichten der Rechtsträger, die Übermittlung von Compliance Packages, die Strafbestimmungen sowie Trusts und trustähnliche Vereinbarungen. Bisher konnte bei Vorliegen eines berechtigten Interesses in das Register eingesehen werden. Dies soll ab 10.1.2020 durch eine öffentliche Einsicht in das Register ersetzt werden.

Stand: 26. September 2019

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Donnerstag, 26. September 2019

Netzwerken – aber richtig!

Der Aufbau und die Pflege von Kontakten ist für jeden Unternehmer ein wesentlicher Teil seines Erfolges. Beachten Sie dabei folgende Tipps:

  • die gegenseitige Unterstützung steht im Vordergrund. Erwarten Sie aber nicht immer sofort eine Gegenleistung, wenn Sie Ihren Netzwerkpartner unterstützen können.
  • überlegen Sie, wen Sie in Ihrem beruflichen Netzwerk haben wollen und suchen Sie, wenn möglich, eine entsprechende Kontaktmöglichkeit. Bereiten Sie sich auf wichtige Gespräche vor, indem Sie mögliche gemeinsame Themen und Interessen feststellen.
  • virtuelles oder persönliches Networking? Die Kombination aus beidem führt zum Erfolg. Persönliche Gespräche hinterlassen meist einen stärkeren Eindruck als eine nur virtuelle Kontaktaufnahme.
  • bringen Sie auch Vielfalt in Ihr Netzwerk. Personen mit anderem beruflichen Hintergrund bringen Sie möglicherweise auf neue kreative Ideen und Geschäftsmöglichkeiten in Ihrer eigenen Branche. Suchen Sie also nach Anlässen, wo Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zusammenkommen.
  • Achten Sie auf Ihre Körpersprache und Mimik. Freundliches Auftreten und Blickkontakt sind in jedem persönlichen Gespräch das Minimum. Ihr Interesse an einem Thema sollte sich auch in Ihrer Gestik und Mimik wiederfinden.

Stand: 26. September 2019

Bild: Romolo Tavani - Fotolia.com

Donnerstag, 26. September 2019

Wie sind Kosten eines Strafverfahrens steuerlich absetzbar?

Laut Einkommensteuergesetz sind Strafen und Geldbußen, die von einem Gericht, einer Verwaltungsbehörde oder einem Organ der Europäischen Union verhängt werden, sowie Verbandsgeldbußen nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz generell steuerlich nicht abzugsfähig.

Laut einer aktuellen Wartung der Einkommensteuerrichtlinien sind Verfahrenskosten aber abzugsfähig, wenn die zur Last gelegte Handlung ausschließlich und unmittelbar aus der betrieblichen Tätigkeit heraus erklärbar und damit betrieblich veranlasst ist. Dies gilt sinngemäß auch für Verfahrenskosten in Zusammenhang mit einem Rücktritt von der Verfolgung.

Gestrichen wurde durch die letzte Wartung, dass die Abzugsfähigkeit davon abhängt, ob das Verfahren mit der Verhängung einer Strafe endet oder nicht.

Stand: 26. September 2019

Bild: Yabresse - Fotolia.com

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