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Presse­aussendungen

Wien (OTS) - Zu dieser spannenden Frage nahmen Branchenexperten in einem Pressegespräch am 4. März im Hotel Rasmushof in Kitzbühel Stellung. Hotelier Sepp Schellhorn sowie Thomas Reisenzahn, Marco Riederer und Roland Pfeffer (Prodinger Beratungsgruppe) lieferten dabei konkrete Antworten auf aktuelle Fragen.

Nach einem von Sorgen und Ungewissheiten gekennzeichneten Saisonverlauf ist zuletzt wieder Optimismus aufgekommen. Man geht davon aus, dass der Höhepunkt der Pandemie überwunden ist und sich die Nachfrage in der Ferienhotellerie wieder erholt. Dem gegenüber stehen die Entwicklungen des aktuellen Weltgeschehens (Einmarsch Russlands in die Ukraine), die wieder zu volatilen touristischen Zeiten führen werden.

Trotzdem wäre es ein Erfolg, wenn die Ferienhotels in den Winterdestinationen heuer mit 70 Prozent des Ergebnisses aus dem Winter 2018/19 durchkommen. Der Gesamtumsatz pro verfügbarem Zimmer (gemessen an den Offenhaltetagen) ging in der Ferienhotellerie von Nov. bis Jänner um 37,0 Prozent zurück (zu 2019/20).

Der notwendige Aufbau eines Liquiditätspolsters war in der Wintersaison 2021/22 nicht möglich, da die Förderungen zwar die Verluste abdeckten, aber keine Liquidität erzeugten. Viel Eigenkapital wurde verbrannt, bedauert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Das Problem der geringen Eigenkapitalquote wird sich deutlich verschärfen. Gutes Rating wird andererseits immer mehr zur Voraussetzung für Finanzierbarkeit. Kürzer werdende Produktlebenszyklen und spezifische Gästebedürfnisse schaffen Probleme in der Finanzierung insbesondere für kleine Unternehmen. Am Ende der Krise droht dadurch ein Systembruch.

Hier schlagen die Experten eine befristete Übergangsregelung bis 31.12.2023 vor, wonach das Vermögen (die stillen Reserven) begünstigt mit dem Viertel-Steuersatz aufgewertet werden und die Bilanzen das echte Eigenkapital aufweisen. Dadurch wird die Bonität gestärkt und die Abschreibungsbasis langfristig erhöht. Auch Für die vielen anstehenden Betriebsübergaben wäre das eine wesentliche Erleichterung.

"Die Branche hat mit tiefgreifenden Umwälzungen zu tun“, fasst Hotelier und Tourismus-Denker Schellhorn die Lage zusammen. Es sind dies:

  • Der Fachkräftemangel und die sich daraus ergebenden steigenden Kosten
  • Der Überhang an Gästebetten in der Ferienhotellerie
  • Absehbar steigende Finanzierungskosten
  • Ein verändertes Gäste- und Buchungsverhalten und die
  • Orientierungslosigkeit der Politik, darauf zu reagieren

Erforderlich, so Schellhorn, ist ein „Plan 1“ für den Tourismus seitens der Politik. Wer soll für wen wann werben (Stichwort Föderalismus)? Welche Ziele sind für die nächste Dekade realistisch? 150 Millionen Nächtigungen oder doch vielleicht andere Parameter? Weiters braucht es steuerliche Anreizsysteme, um Betriebe schließen zu können (Stichworte: Aufwertungsbilanz und Strukturbereinigung), eine dramatische Entlastung des Faktors Arbeit, alternative Finanzierungsformen sowie Wettbewerbsfähigkeit im Kontext der Nachbarländer.

Der Fachkräftemangel hat sich durch Corona nochmals zugespitzt. Zusätzliche Effekte, wie beinahe zwei fehlende Lehrlings-Jahrgänge und das Wissen um ein soziales Auffangnetz, habe viele Dienstnehmer dazu bewogen, auf andere Branchen auszuweichen. Die Experten sprechen sich daher u.a. für ein steuerfreies Bedienungsgeld von 5 Prozent für die Tourismusbeschäftigten und eine Vereinfachung der Lohnverrechnung aus. „Dienstleistung wird in Zukunft um einiges mehr kosten. Daran werden sich die Gäste gewöhnen müssen“, hält Reisenzahn fest.

[Link zum Langtext mit detaillierten Inhalten] (https://bit.ly/35FrnuL)

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Das schon länger bestehende Interesse an Hotel-Immobilien in alpinen Ferienregionen hat in jüngster Zeit nochmals zugenommen. Ausschlaggebend für den unübersehbaren Trend sind der gerade in Pandemiezeiten stark ausgeprägte Wunsch nach Immobiliensicherheit und die erhofften guten Renditen.

Tatsächlich ist die Ferienhotellerie im Vergleich zur Stadthotellerie bisher recht gut aus der Corona-Krise gekommen. Insbesondere die letzten Wintermonate haben gezeigt, dass Buchungen und die Performance wieder anspringen. Wie Marktbeobachter feststellen gibt es eine „Flucht von Investoren aus der Stadt“, was eine größere Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten in Berghotels ausgelöst hat. Immer mehr Projektentwickler sehen hingegen noch länger keinen Spielraum für Wachstum im urbanen Raum, weshalb sie verstärkt nach Potenzialen in den Alpen Ausschau halten.

Richtungsweisende Branchenveranstaltung am 19. Mai in Kitzbühel

Experten der Firma Prodinger, die rund 500 Hotelbetriebe in den Bereichen Steuerberatung, Tourismusberatung und Wirtschaftsberatung betreuen, weisen darauf hin, dass es der Ferienhotellerie noch länger deutlich besser gehen wird als den Stadtbetrieben. In der Realität sind aber geeignete Betriebe und Top-Lagen in den führenden Ferienregionen rar gesät.

Beim „Prodinger Summit“ am 19. Mai in Kitzbühel treffen einander Privat- und Konzernhoteliers, Immobilienexperten, Steuerfachleute, Hotelarchitekten und CEOs internationaler Hotelgruppen, um sich über die jüngsten Trends und Zukunftsperspektiven der alpinen Ferienhotellerie auszutauschen. Zur Sprache kommen werden auch neue Beherbergungsformen wie Tiny-Houses, Baumhotels und Glamping. All diese Varianten sind im Aufwind und erfreuen sich einer regen Nachfrage. Beim Prodinger-Summit werden die Fallstricke solcher Angebote durchleuchtet. Auch die „Hassliebe zu Investorenmodellen“ -wobei letztere zwischen Finanzierungsalternative und groben Raumordnungsbedenken pendeln - steht auf der Agenda dieser Pionier-Veranstaltung. Preissteigerungen bei Stahl, Bauholz und Dämmstoffen und die Engpässe bei Baumaterialien machen Neu- und Umbaumaßnahmen teuer. Beim Prodinger-Summit verraten Insider, wie trotzdem gute Lösungen für künftige Vorhaben gefunden werden können.

Folgende Referenten haben bereits bestätigt:

  • Jörg Thomas Böckeler, Dorint Hotels & Resorts
  • Gerhard Brix, Alps Resorts
  • DI Andreas Falch, Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung
  • Susanne Friedrich, Deutsche Hospitality
  • Marco Höglinger, Awayo
  • Ike Ikrath, Hotel Haus Hirt
  • Markus Lück, 12.18. Hotel Collection
  • Alexandra Mossakowski, INTEGRAL Markt- und Meinungsforschungsges.m.b.H
  • Johannes Schopf, Baumhotel Kopfing
  • Mag. Josef Schwaiger, Eder Hotels
  • Dr. Harald Vill, Vill Partner Rechtsanwälte
  • Florian Werner, Arlberg Hospiz Hotel
  • Alexander Winter, Arcona Hotels & Resorts

Moderation: Tarek Leitner, ORF

Zeit und Ort:

Der „Prodinger Summit“ geht am Donnerstag, 19. Mai 2022, von 10.00 bis 16.30 Uhr über die Bühne. Ort der Veranstaltung ist das Hotel Rasmushof, Hermann Reisch Weg 15, 6370 Kitzbühel.

[Link zum Aviso] (https://bit.ly/3JQUtGp)

Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1544
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Entscheider aus der alpinen Hotelimmobilien-Wirtschaft und der Hotellerie treffen einander am 19. Mai in Kitzbühel zum Gipfelgespräch. Thema dieses vom Beratungsunternehmen Prodinger einberufenen Experten-„Summits“ ist der unübersehbar gewordene Boom der alpinen Ferienhotellerie.

Gute Renditen und der Wunsch nach Krisensicherheit führten während der Pandemie zu einem regelrechten Run auf Immobilien der Ferienhotellerie. Justament am Höhepunkt der härtesten Tourismuskrise entsteht dadurch eine Vielzahl an neuen Hotelprojekten. Die Performance der Ferienhotellerie hat bereits das Bettenwachstum in den Städten überholt. Viele Investoren schenken dieser Entwicklung vermehrte Aufmerksamkeit. Private und Hotelgruppen erkennen die Marktchancen und reagieren mit innovativen Hotelkonzepten und alternativen Übernachtungsformen. „Der Facettenreichtum der Branche hat neue Höhen erreicht, die Lust auf Expansion scheint ungebrochen“, charakterisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die gegenwärtige Lage.

Es entstanden kreative Modelle der Hotelfinanzierung und Veranlagung. Manche Investorenmodelle, wie „Buy-to-let“, gerieten jedoch in Kritik. Betreiber und Gemeinden vertreten oft unterschiedliche Standpunkte. „Deshalb halten wir es für wichtig, die Situation grundlegend zu beleuchten. Wir wollen herausfinden, welche Chancen die alpine Ferienimmobilienbranche heute tatsächlich bietet“, unterstreicht Reisenzahn die Aktualität der Veranstaltung.

In der Hahnenkamm-Metropole kommen Hoteliers, Betreiber von Ferien-Immobilien, Immobilienexperten, Steuerfachleute, Hotelarchitekten und CEOs internationaler Hotelgruppen zusammen. Die Teilnehmer erfahren ganz konkret, was die alpine Hotel- und Ferienimmobilienbranche wirklich braucht, nicht zuletzt im oft heiklen Zusammenspiel mit den Stakeholdern des Ortes.

Programmschwerpunkte dieser Pionierveranstaltung sind u.a.

  • Welche Anforderungen haben die Gäste der Zukunft?
  • Die neuen Hipster - was suchen und finden sie in den Alpen?
  • Welche Investitionen lohnen sich jetzt?
  • Wie viel ist meine Hotelimmobilie wert und wie erfolgt die Bewertung?
  • Hotelgruppen „fliehen“ aus der Stadt in die Berge - warum?
  • Was steckt hinter den ungeliebten Investorenmodellen (Buy-to-let)?
  • Wie können kalte Betten vermieden werden?
  • Was kann eine Destination zur Entwicklung spannender Hotelkonzepte beitragen?
  • Was erwarten Investoren und Hotelgruppen von den Destinationen?
  • Und was erwarten Gemeinden von den Hotelprojekten?

Der „Prodinger-Summit“ findet am Donnerstag, 19. Mai 2022, von 10.00 bis 16.30 Uhr statt.

Veranstaltungsort ist das Hotel Rasmushof, Hermann Reisch Weg 15, 6370 Kitzbühel.

Der Run auf die alpinen Ferienhotels Entscheider aus der alpinen Hotelimmobilien-Wirtschaft und der Hotellerie treffen einander am 19. Mai in Kitzbühel zum Gipfelgespräch. Thema ist der unübersehbar gewordene Boom der alpinen Ferienhotellerie. Datum: 19.5.2022, 10:00 - 16:30 Uhr Ort: Golf-Hotel Rasmushof Hermann Reisch Weg 15, 6370 Kitzbühel Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2022/01/27/run-auf-alpine-ferienimmobilien/

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich intensiv mit allen vorliegenden Daten und Zahlen auseinanderzusetzen. Passend zur unerwarteten „vierten Welle“, auf welche die Branche wieder neue Antworten finden muss, ist jetzt die Neuauflage des bewährten Verrechnungsstandards STAHR II (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) erschienen. Erfahrene Branchenkenner beschreiben darin Wege und Möglichkeiten, aus dieser Krise herauszufinden.

Wie die jüngsten Entwicklungen dramatisch betätigen, wird Covid-19 die Branche auch in diesem Winter fest im Würgegriff halten. Alle Szenarien und Analysen von Prodinger gehen davon aus, dass die Geschäftstätigkeit im Tourismus weiter sehr unsicher bleibt, eine Folge der stark schwankenden Corona-Zahlen in Österreich und den wichtigsten Nahmärkten. Für die Ferienregionen erwartet Prodinger einen Rückgang der Nächtigungen in der Wintersaison 2021/22 um 15 % im Vergleich zur letzten „normalen“ Wintersaison 2018/19. Eine schwächere Nachfrage führt automatisch zu einer schlechteren Preisdurchsetzung. Die Situation am Arbeitsmarkt verteuert wiederum ganz allgemein die Kosten für Dienstleistungen.

Gerade in volatilen und wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist Controlling, Planung und die Ausrichtung des Betriebes nicht nur für große Hotels wichtig. Kleine und mittelständische Betriebe sind den gleichen Risiken und Einflüssen ausgesetzt. In der Covid-19 Krise müssen Unternehmen ständig Entscheidungen treffen. Jede dieser Entscheidungen ist mit einem Risiko verbunden. Oft ist es notwendig, schnell zu handeln. Für Vorbereitung und Reaktion bleibt wenig Zeit. Das macht es immer schwieriger, ein Unternehmen unter Kontrolle zu behalten. Hotellerie und Gastronomie stehen damit vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger sind eine fundierte Planung und ein professionelles Controlling. Der STAHR II unterstützt alle engagierten Unternehmen dabei.

Das Prodinger Team und der Trauner Verlag haben das Werk überarbeitet und erweitert. Die soeben erschienene 2. Auflage wurde speziell auf unbeständige Zeiten ausgerichtet, erklärt Thomas Reisenzahn von Prodinger und Mitautor des „STAHR II“ anlässlich der Vorstellung der Neuauflage: „Führungskräften in Hotellerie und Gastronomie wird mit dem Handbuch ein bestmögliches Werkzeug zur Beantwortung aktueller Fragen an die Hand gegeben“. Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Tourismusexperten bietet das rund 250 Seiten starke Werk das Rüstzeug für fundierte Planung und professionelles Controlling, unterstreicht Mag. Sonja Trauner vom Trauner Verlag. „Das Konzept des Buches basiert auf der Idee, ein gemeinsames Berichtswesen für Hotels und Restaurants zu entwickeln. Auf dieser Basis können aufschlussreiche zwischenbetriebliche Vergleiche hergestellt werden“, fasst Mag. Sonja Trauner zusammen.

Link zum Buch: [STAHR II - Erfolg ist planbar (trauner.at)] (https://www.ots.at/redirect/trauner)

Autoren:

  • Thomas Reisenzahn, Prodinger Tourismusberatung
  • Achim Hartmann, selbstständiger Unternehmensberater
  • Katarina Gori, TUMA Unternehmensberatung

Die STAHR II - Fachartikel wurden von folgenden Experten/-innen erstellt:

  • Harald Hafner, hotmama – hospitality & tourism marketing management
  • Dr. Franz Hartl, Direktor a.D. der ÖHT
  • Marco Riederer, MA, Prodinger Tourismusberatung
  • Mag. Peter Voitshofer, KMU Forschung Austria
  • Manuela Wiesinger-Grabmer, Controlling Service
  • Prof. Elfriede Krempl, Genératio Hotel Management Consulting
  • Mag. (FH) Tina Brandstetter, Genératio Hotel Management Consulting
  • Dr. Peter Laimer, Statistik Austria
  • Wolfgang Burgschwaiger, Übergossene Alm

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Auch wenn ein neuartiges Tourismusforum wie der von Prodinger Tourismusberatung, St. Elmo’s und Project-M initiierte TalkTourism im Salzburger Hangar-7 langfristige Perspektiven in den Mittelpunkt rückt, bleiben die pandemiebedingten Hindernisse nicht ungesagt.

So konfrontierte der genesene Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer die 500 virtuellen und die 50 vor Ort eingeladenen Teilnehmer*innen mit konkreten Erscheinungen. „Jedes Mal rote Covid-Ampel beschert den Hotels Stornos“ forderte er weiterhin höchste Aufmerksamkeit ein. So garantierte er, dass sich das Land Salzburg von Antigen-Tests verabschieden und ausschließlich auf die sichereren PCR-Tests fokussieren werde.

Die weiteren Referenten setzten sich im am 20. Oktober 2021 erstmals durchgeführten Format grundsätzlicher mit der Fragestellung „Welche touristischen Produkte und Dienstleistungen machen den Unterschied?“ auseinander. Dr. David Bosshart, Präsident der Gottlieb Duttweiler Stiftung, bettete die Beantwortung in Gesellschaftstrends ein: „Unsere Welt wird immer fraktionierter und vernetzter. Aber je vernetzter die Wirtschaft ist, desto mehr imitieren und kopieren wir“, zeigte er ein typisches Paradoxon auf, das die Chance künftige Erfolge reduziert. Eine markante Pandemie-Entwicklung sei die wachsende physische Distanz und die damit verbundene Reduktion des sinnlichen Erlebens. Auf der anderen Seite seien wir mehr Zeitmenschen geworden. Für den Alpenraum stelle sich aber ein deutlicher Hoffnungsschimmer dar: Glück ist klein, reich, sicher, kühl und - mit Einschränkungen - auch alt.

Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, analysierte die Änderungen bei Werten und Grundorientierungen: „Workation wird uns erhalten bleiben, Konnektivität hat gewonnen, Serviced Apartments sind schon seit einiger Zeit der Treiber: Aber was auch gilt: Die Beschleunigungsmaschine hat sich wieder in Gang gesetzt.“ Aus all diesen Tatsachen entwickeln sich neue Angebote und Hotelformen. So führte Erich Falkensteiner, Chairman der Falkensteiner-Michaeler-Tourismus-Gesellschaft (FMTG) eindrucksvoll neue Hotelprojekte vor, die den kompletten Lebenszyklus vom Kinderhotel bis zum Haus für junge Paare abbilden.

Die Präsenz erfolgreicher Manager zeigte aber, dass nicht alles komplett neu aufgebaut werden muss. Im Gegenteil warnte Bosshart davor, trotz der notwendigen höheren Risikobereitschaft nicht gutes Bestehendes zunichte zu machen. Doch das Statement von Reisenzahn blieb unbestritten: „Wer in Zukunft erfolgreich bleiben möchte, sollte bereits heute das Morgen verstehen lernen.“

Weitere Elemente des TalkTourism richteten sich auf die Schlüsselthemen Active Sports und Gesundheitstourismus. Im Anschluss an die wertvollen Praxisbeispiele und Zukunftsthemen fand ein eine hochkarätig besetzte Podiusmdiskussion im "Talk im Hangar-7"-Format statt.

* * * Die Prodinger Beratungsgruppe betreut über 500 Beherbergungsbetriebe in den Bereichen Steuerberatung, Marketing und Tourismusberatung. Mit rund 220 Mitarbeitern sind wir an 8 Standorten tätig. Die Beratungsgruppe unterstützt Investoren, Hotelbetreiber und Hotelgruppen bei der Entscheidungsfindung und Absicherung von Hotelprojekten.

Im Jahr 2001 als klassische Werbeagentur gegründet, vereint Saint Elmo‘s heute alle wichtigen Marketingdisziplinen unter einem Dach. Mit zielgerichteten Strategen, datenverliebten Techies, kreativen Gestaltern und leidenschaftlichen Geschichtenerzählern an Bord beschreiten wir neue Wege in der Markenkommunikation und schaffen Erlebnisse, die Menschen begeistern und Marken nach vorne bringen.

PROJECT M ist eine führende Strategieberatung für die Tourismus-und Freizeitwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 werden #WERTSTIFTEND namhafte Unternehmen, Bundes- und Landesorganisationen, Städte, Heilbäder & Kurorte, Destinationen und Verbände im Tourismus beraten und in der Umsetzung begleitet.

* * *

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Steuerreform steht: Zu den Eckpunkten des vorgestellten Maßnahmenpakets zählen unter anderem neue Tarifstufen für Einkommen, ein Klimabonus und eine CO2-Bepreisung fürs Autofahren und Heizen.

Doch was bedeutet die Reform konkret für den heimischen Tourismus?

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger selbst sprach von einer „erheblichen Entlastung“ für die Branche. Und grundsätzlich sei das auch nicht falsch, meint Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung: „Gerade die Senkung der Körperschaftssteuer und die neuen Tarifstufen sind auf jeden Fall positiv zu sehen.“ Allerdings müsse man berücksichtigen, dass die KöSt nur für einen Teil der Betriebe (nämlich Kapitalgesellschaften) gelte und die Senkung der Tarifstufen durch die kalte Progression quasi wieder zunichtegemacht werde. „Das ist also gewissermaßen eine halbherzige Geschichte“, sagt Reisenzahn. Der Gewinnfreibetrag wird von 13 auf 15 Prozent erhöht. Diesen Freibetrag können alle natürlichen Personen mit betrieblichen Einkunftsarten in Anspruch nehmen, unabhängig davon, ob sie ihren Gewinn mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung ermitteln.

Dazu passe die von der Regierung angedachte Art und Weise der Gegenfinanzierung: „Man setzt dabei stark auf Wachstum – da muss man halt hoffen, dass dieses Wachstum auch wirklich einsetzt“, so Reisenzahn. Genau das könnte allerdings in einigen Bundesländern, z.B. in Tirol, zu einem Problem werden, steht dies doch im Widerspruch zum kürzlich präsentierten „Tiroler Weg“ und der damit einhergehenden Bettenobergrenze. „Wenn in bestimmten Regionen keine neuen Betten mehr entstehen können“, so Reisenzahn, „wie soll dann Wachstum stattfinden?“ Der Investitionsfreibetrag könnte eine Motivation sein, in Qualität und Ökologisierung zu investieren. Insbesondere wäre dieser steuerliche Anreiz bei den derzeitigen hohen Baukosten eine Kompensation. Die Wertgrenze bei Geringwertigen Wirtschaftsgütern, die sofort zur Gänze als Betriebsausgabe abgesetzt werden können, wurde bereits mit 1. Jänner 2020 von 400 auf 800 Euro erhöht. Diese wird jetzt noch einmal angehoben: die Höhe wird dann bei 1000 Euro liegen.

Rückgänge im Reiseverkehr aufgrund der geplanten CO2-Abgabe für Autofahrer erwartet sich der Experte allerdings nicht. Steuerprivilegien des Flugverkehrs blieben trotz geplanter Kerosinsteuer erhalten.

Dafür verweist er auf einige wesentliche Punkte, die von der „ökosozialen Steuerreform“ nicht abgedeckt würden – darunter insbesondere verwaltungstechnische Hürden wie die höchst komplizierte Lohnkostenverrechnung. Allein deren Beseitigung hätte bei den Unternehmen zu einer enormen Ersparnis geführt. Ein neues Mitarbeiter-Beteiligungsmodell sieht vor, dass Unternehmen, die etwa Gewinnprämien an ihre Beschäftigten auszahlen, ihre Arbeitnehmer mit bis zu 3000 Euro steuerfrei am Gewinn eines Unternehmens beteiligen können. "Hier müssen wir auf die Ausformulierung im Gesetzestext warten. Alle Maßnahmen zur steuerneutralen Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind zu begrüßen“, betont der Tourismus-Insider.

Aufgrund der prekären Mitarbeitersituation steuert die Branche auf eine sehr kritische Wintersaison zu. Mitarbeiter, die im Tourismus beschäftigt sind, müssen mit Ihrer Arbeitsleistung fehlende Rekrutierungen anderer Kollegen auffangen. Daher schlägt die Prodinger Beratungsgruppe ein steuerfreies Bedienungsgeld von 5 Prozent für die Tourismusbeschäftigten vor. „Dienstleistung wird in Zukunft um einiges mehr kosten. Daran müssen sich die Gäste gewöhnen“, unterstreicht Reisenzahn.

Immerhin: Bei der Steuerreform von 2015 sprach die Branche noch von einem „Todesstoß“ für den Tourismus. Davon ist dieses Mal keine Rede – zumindest vorerst.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - In einem dieser Produkte, dem legendären Hangar-7 am Salzburger Flughafen, wird am Mittwoch, 20. Oktober 2021 ab 14 Uhr genau diesen Fragen von Experten und Beratern nachgegangen. Aus einer Vielzahl von Tourismusveranstaltungen ragt “TalkTourism“ durch seinen interdisziplinären Ansatz und der Kombination von Qualität und Kompaktheit heraus.

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Tourismus, von Kommunen und Medien diskutieren mit den Tourismus-Experten die massiven Veränderungen, mit denen sich die über lange Zeit erfolgsverwöhnte Branche heute konfrontiert sieht. Grundidee der Veranstaltung: Wer in Zukunft erfolgreich bleiben möchte, sollte bereits heute das Morgen verstehen lernen.

Beim „TalkTourism“ richtet sich am 20. Oktober im Hangar-7 der Fokus auf die Schlüsselthemen Active Sports, Hospitality und Gesundheitstourismus. Dabei sollen - ausgehend von den unbestrittenen Post-Corona-Trends im Konsum- und Freizeitverhalten - Antworten auf folgende Fragen gefunden werden:

  • Welche Auswirkungen haben die Trends auf Destinationen und die einzelnen Leistungsträger in Freizeit und Tourismus?
  • Wie sehen die Geschäfts- und Betriebsmodelle der Zukunft in den Schlüsselbereichen aus?
  • Wie sollen sich touristische und freizeitbezogene Schlüsselinfrastrukturen zukunftsfähig aufstellen?
  • Welche Stellschrauben müssen gedreht werden, um gestärkt in die Zukunft zu gehen?
  • Was kann man von erfolgreichen Best Practice-Beispielen lernen?

Marktveränderungen und Technologie-Updates, Neugestaltung der Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt sowie der gesellschaftliche Wandel sind einige der Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Auch die touristischen Infrastrukturen in den Destinationen sind einem teils dramatischen Wandel unterzogen, der Anpassungen und Neupositionierungen erfordert. Nur so kann die nötige Resilienz erreicht und den Herausforderungen getrotzt werden.

Am „TalkTourism“ beteiligen sich bekannte Persönlichkeiten, darunter

  • Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer
  • Dr. Bertram Barth (INTEGRAL Markt- und Meinungsforschungsgesellschaft)
  • Erich Bernard (BWM Architekten und Partner)
  • Dr. David Bosshart (GDI Gottlieb Duttweiler Institute)
  • Daniel Eickworth (Hirmer Immobilien)
  • Erich Falkensteiner (Falkensteiner Michaeler Tourism Group)
  • Verena Feyock (Saint Elmo’s Tourismusmarketing)
  • Bärbel Frey (AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG)
  • Dr. Andreas Keck (KECK Medical)
  • Thomas Nußmüller (Red Bull GmbH)
  • Cornelius Obier (PROJECT M GmbH)
  • Thomas Reisenzahn (Prodinger & Partner)
  • Anne Riedler (Sport Kessler GmbH)
  • Mag. Mathias Schattleitner (Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH)
  • Sepp Schellhorn (Der Seehof Goldegg)
  • Martin Schobert (Saint Elmo‘s Tourismusmarketing)
  • Mag. Oliver Schwarz (Ötztal Tourismus)
  • Reinhard Stocker (Red Bull Hangar-7 GmbH)
  • Catherine Wilson (Mountainbiketourismus-Expertin Schottland)

Basis für „TalkTourism“ sind Studien, die von ausgewiesenen Fachleuten zu den Bereichen Active Sports, Hospitality und Gesundheitstourismus erstellt wurden. Diese werden einführend von den drei Studienleitern vorgestellt. Ergänzend dazu findet eine Podiumsdiskussion mit den geladenen Experten statt.

„TalkTourism“ zeichnet sich durch seine bewusst geringe Teilnehmerzahl, die den engen persönlichen Kontakt garantiert, aus. Zusätzlich versteht sich „TalkTourism“ als hybride Veranstaltung, welche die beiden Veranstaltungsebenen (analog + digital) perfekt kombiniert. Der in jeglicher Hinsicht kompakte Event findet am 20. Oktober von 14.00 bis 18.00 h in zwei Blöcken statt.

Die Ergebnisse des Talk Tourism werden von den Veranstaltern Prodinger Tourismusberatung, St. Elmo´s Tourismusmarketing und Project M in einer gemeinsamen Studie zusammengefasst.

Unter folgendem Link kommen Sie zur Anmeldung für die Zoom-Veranstaltung: [https://bit.ly/39rKS8Y] (https://bit.ly/39rKS8Y)

* * * Die Prodinger Beratungsgruppe betreut über 500 Beherbergungsbetriebe in den Bereichen Steuerberatung, Marketing und Tourismusberatung. Mit rund 220 Mitarbeitern sind wir an 8 Standorten tätig. Die Beratungsgruppe unterstützt Investoren, Hotelbetreiber und Hotelgruppen bei der Entscheidungsfindung und Absicherung von Hotelprojekten.

Im Jahr 2001 als klassische Werbeagentur gegründet, vereint Saint Elmo‘s heute alle wichtigen Marketingdisziplinen unter einem Dach. Mit zielgerichteten Strategen, datenverliebten Techies, kreativen Gestaltern und leidenschaftlichen Geschichtenerzählern an Bord beschreiten wir neue Wege in der Markenkommunikation und schaffen Erlebnisse, die Menschen begeistern und Marken nach vorne bringen.

PROJECT M ist eine führende Strategieberatung für die Tourismus-und Freizeitwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 werden #WERTSTIFTEND namhafte Unternehmen, Bundes- und Landesorganisationen, Städte, Heilbäder & Kurorte, Destinationen und Verbände im Tourismus beraten und in der Umsetzung begleitet.

20.10., TalkTourism im Hangar-7 Welche touristischen Produkte, Dienstleistungen und Infrastrukturen sind der Schlüssel zum Erfolg? Genau diese Frage möchten führende Experten und Berater aus der Tourismuswirtschaft am 20. Oktober 2021 in einer hybriden Veranstaltung, mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Tourismus, Kommunen und Medien beantworten. Datum: 20.10.2021, 14:00 - 19:30 Uhr Ort: Hangar-7 Wilhelm-Spazier-Straße 7A, 5020 Salzburg Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2021/09/01/20-10-talk-tourism/

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Buchungen dürften nicht nur heuer, sondern voraussichtlich noch längere Zeit deutlich hinter dem Vor-Corona-Niveau von 2019 zurückbleiben. Der angestrebte Neustart wird damit zu einer riesigen Herausforderung, ein einfaches „Herausimpfen“ wird sicher nicht genügen.

Vor diesem Hintergrund hat die Prodinger Beratungsgruppe jetzt ein Strategiepapier erarbeitet, das eine Reihe überaus konkreter Vorschläge zur Absicherung der heimischen Tourismusbetriebe enthält. Dabei geht es keineswegs um ein Zurück zu einem „Business as usual“ mit Mengenwachstum und zu geringen Margen. „Wir legen vielmehr eine auf künftige Entwicklungen hin ausgerichtete, umfassende „To Do“-Liste vor, die von der Politik berücksichtigt und Punkt für Punkt abgearbeitet werden sollte.“, führt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe aus.

Zum weiterhin aktuellen Thema Corona-Pandemie fordern die Experten, dass Betretungsverbote in Hotels und Gaststätten im kommenden Winter keinesfalls mehr verordnet werden. Die Anwendung der erprobten 3G-Regel sollte ausreichen. Ein Zutrittsverbot für Ungeimpfte würde die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen touristischen Märkten massiv einschränken. Für Betriebe, die freiwillig eine 2G-Regelung fahren (Mitarbeiter und Gäste), sollten Corona-bedingte Beschränkungen ganz entfallen. Letztlich sei eine neue Balance aus Sicherheit und Eigenverantwortung gefragt.

Beihilfen, die nicht ganz rund funktionieren, sollte die Regierung entsprechend adaptieren. Tatsächlich wurde bisher ein zu hoher Mix angeboten, der aus Verlustersatz, Fixkostenzuschuss, Umsatzsteuer und Ausfallsbonus bestand. Im Grunde wäre es besser gewesen, man hätte einfach den Verlustersatz durchgeführt. Auch die legistische Umsetzung war mangels Zeit suboptimal.

Steuerliche Aufwertung auf den Verkehrswert

Bei den derzeitigen Umsatzeinbrüchen „dank“ der Corona-Krise wäre jede Eigenkapitalstärkung ein Überlebenselixier. Unbedingt eingeführt werden sollte eine mögliche Aufwertung der Buchwerte auf den Verkehrswert einer Liegenschaft. Durch die Bewertung der gesamten Liegenschaft mit den Verkehrswerten ließe sich in den Bilanzen das echte Eigenkapital darstellen. Dies würde die Bonität stärken und langfristig die Abschreibungsbasis erhöhen. Hier schlagen die Prodinger-Experten eine bis 31.12.2022 befristete Übergangsregelung vor, wonach das Vermögen mit dem Viertel-Steuersatz über mehrere Jahre verteilt begünstigt aufgewertet werden kann.

Betriebsübergaben und Exit-Szenarien

Auch für die vielen anstehenden Betriebsübergaben wäre eine solche Aufwertungsoption eine wesentliche Erleichterung. Da die Bereitschaft zu Betriebsübernahmen ohnehin begrenzt ist, sollte ähnlich dem Abschmelzmodell bei er deutschen Erbschaftssteuer die Steuerbelastung aus der Aufwertung überhaupt wegfallen, wenn der Betrieb zumindest 7 Jahre vom Nachfolger fortgeführt wird.

Da Betriebsaufgaben oft mit hohen steuerlichen Belastungen verbunden sind, werden „Zombieunternehmen“ mitunter noch jahrelang fortgeführt, sehr zum Schaden gesunder Unternehmen, die preislich massiv unterboten werden. Prodinger schlägt eine steuerfreie Aufgabe bis 31.12.2022 vor. Ab 1.1.2023 soll eine Betriebsaufgabe mit einem Viertel-Steuersatz belastet sein.

Weitere Punkte in der Analyse befassen sich mit dem Eigenkapital („eine marktübliche Verzinsung des ins Unternehmen eingebrachten Eigenkapitals steuerlich abzugsfähig machen“), der zinsenmäßigen Gleichbehandlung eines dem Betrieb hingegebenen Privatdarlehens mit Fremdkapital, der Rechtsformneutralität der Besteuerung nicht entnommener Gewinne, der Investitionsprämie und der Behandlung von Fremdkapital. „Gezielte Investitionsanreize als Geheimnis für mehr Wachstum sollten auch in den kommenden Jahren im Vordergrund stehen“, fasst Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Beratungsgruppe, diesen Bereich zusammen.

Im Bereich der Mitarbeiterkosten ist den Beratern neben einer Entlastung des Faktors Arbeit vor allem eine RADIKALE Vereinfachung der Personalverrechnung ein Anliegen. „Österreich hat die komplizierteste Lohnverrechnung der Welt! Die Prodinger Lohnverrechner werden im Schnitt alle zwei Wochen mit Änderungen bei den Finanzgesetzen konfrontiert“, schildert Thomas Reisenzahn von Prodinger, diese Situation. Ein Ausweg wäre eine einheitliche Dienstgeberabgabe mit radikaler Reduktion der Beitragsgruppen, eine einheitliche Erhebung durch eine Behörde (Betriebsstätten-Finanzamt) sowie die sofortige (und schon mehrfach versprochene) Abschaffung der kalten Progression.

Erfolgsbeteiligung

Mitarbeiter sollten mehr Chancen bekommen, Mitunternehmer zu werden. Prämiensysteme (variable Lohnbestandteile) könnten sehr gut steuerneutral abgewickelt werden. Die steuer- und SV-freie Auszahlung von Gewinnanteilen führt auch zu einer zusätzlichen Motivation der Mitarbeiter. Neue Steuerstufen sollen schließlich für „mehr Netto vom Brutto“ sorgen. Ein Bündel von Ideen zur Ökologisierung des Steuersystems sowie Strukturfragen (einheitliche Tourismusabgaben und -gesetze) runden das dieser Tage vorgelegte Kompendium ab.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Situation ist, speziell für die Hotellerie, eine unglaubliche Herausforderung. Gefragt sind neue Denkansätze, Pläne und Ideen. Vor diesem Hintergrund lädt die Prodinger Beratungsgruppe am 30.6. zu einem weiteren Termin der hochkarätig besetzten Fortbildungsveranstaltung. Im Mittelpunkt des eintägigen Seminars in Salzburg steht die „neue Beziehung zum eigenen Betrieb“.

„Wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen, Stundungen nicht mehr möglich sind und die Umsätze wieder Deckungsbeiträge bringen sollen, dann müssen durchdachte Strategien greifen. Viele Unterstützungsprogramme haben auch steuerliche Auswirkungen auf die Betriebe. Je früher sich Hoteliers mit den Folgen der Post-Corona-Welt auseinandersetzen, desto besser“, formuliert Thomas Reisenzahn, einer der Top-Referenten und Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Grundidee hinter der Veranstaltung.

Mittelständische Hoteliers erhalten Antworten auf die drängende Frage „Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Spuren hinterlässt Corona? Wie verändern sich die Werte und die Grundorientierung in der Nach-Corona-Gesellschaft?
  • Touristische Trends nach Corona & krisensichere Beherbergungsformen.
  • Ein Ausblick auf Nachfrage und Betriebswirtschaften im Jahr 2021. Vom Corona-Ersatzumsatz zum realen Erlös.
  • Hotelfinanzierung. Sicher ist, dass nichts sicher bleibt!
  • Die Fortbestehens-Prognose - Eine Planung für Hotels mit Zukunft.
  • Digitalisierung. Nun verstärkt die Covid-19-Krise den Wandel.
  • Post-Corona-Pricing: Zurück an den Start? Welche Rolle spielt nun das Revenue Management?
  • Empfehlungen für Eigenkapitalmaßnahmen und Überbrückungen.
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Die Referenten Thomas Reisenzahn, Marco Riederer, Roland Pfeffer und Manfred Schekulin sind Spezialisten aus Steuerberatung, Tourismusberatung und Marketing. Veranstaltungsort ist das Elixhauser Wirt Romantik Spa Hotel in Salzburg-Elixhausen (Mittwoch, 30. Juni, 10 bis 17.00 h).

Infos und Anmeldung unter [www.prodinger-tourismusberatung.at] (https://bit.ly/32hcry0)

30.06. | Zurück auf die Erfolgsspur in Salzburg „Wo stehe ich mit meinem Unternehmen in der Krise? Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“ Mittelständische Hoteliers erhalten jetzt eine wertvolle Antwort. Datum: 30.6.2021, 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Romantik Spa Hotel Elixhauser Wirt Dorfstraße 14, 5161 Salzburg-Elixhausen Url: https://bit.ly/32hcry0

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Offener Brief der Prodinger Steuerberatung, Autor: Christoph Magauer (Geschäftsführer Prodinger)

Mit einem Bündel von Hilfsmaßnahmen versucht die Regierung, gegen die verheerenden Folgen der Corona-Pandemie anzukämpfen. Bei allem Optimismus ist es dringend notwendig, damit verbundene extreme Missstände aufzuzeigen, um rechtzeitig Anpassungen vornehmen zu können. Denn vielen Betroffenen (und auch Interessensvertretern) sind die Probleme noch nicht bewusst. Tatsache ist, dass wir mit 31.8. und 31.12.2021 auf den Gipfel des Problemberges der Hilfsmaßnahmen zusteuern!

Die Steuerberatungsgruppe Prodinger hat schon seit dem ersten Lockdown mehrmals auf diverse Ungereimtheiten hingewiesen. Derzeit ergibt sich beispielsweise das folgende massive Problem: Der Gesetzgeber ermöglicht es, einen gewährten Umsatzersatz zurückzuzahlen, damit stattdessen ein Ausfallbonus in Verbindung mit dem Fixkostenzuschuss beantragt werden kann. Technisch ist der Antrag für den Ausfallbonus allerdings erst möglich, wenn die Rückzahlung des Umsatzersatzes durch die Cofag (Covid 19-Finanzierungsagentur des Bundes) entsprechend verbucht wurde. Die Praxis zeigt, dass dies der Cofag nicht zeitnah gelingt. Dies beraubt die Unternehmer ihrer rechtlich eingeräumten Möglichkeiten, nur, weil der Gesetzgeber die Fristen zu kurz festsetzte. Prodinger weiß von Fällen, bei denen die Rückbuchung durch die Cofag über zwei Monate nicht gelang.

Es kann nicht sein, dass rechtlich eingeräumte Wahlrechte an der Umsetzung durch die Cofag scheitern. Hier muss unbedingt reagiert werden! Es sollten alle Fristen wieder geöffnet und generell verlängert werden. Ansonsten drängt sich das Gefühl auf, dass man die Fristen bewusst (zu) kurz festgelegt hat. Im Sinne eines „fair play“ ist der zeitliche Druck also unbedingt zu entschärfen.

Ausfallbonus und Umsatzersatz mit viel zu kurzen Fristen

Der Umsatzersatz für indirekt betroffene Unternehmen ist dermaßen komplex, dass ein Unternehmer kaum selbständig diesen Antrag einbringen kann. Auch beim Ausfallbonus gibt es sehr komplexe Sachverhalte. Der guten Absicht, Wirtschaftshilfen zu gewähren, sollte man nicht mit unnötig kurzen Firsten entgegentreten.

Richtig wild wird’s mit Ablauf des 31.8.2021 (Ablauf Antragsfrist Fixkostenzuschuss 1) bzw. 31.12.2021 (Ablauf Antragsfrist Fixkostenzuschuss 800). Es gibt in Bezug auf den Verlustersatz auch noch den 30.6.2021.

Wo liegen hier die Probleme?

Wenn ein Antrag (ob abgerechnet oder nicht) nach dieser Frist durch eine Kontrolle einen vermeintlichen Mangel aufweist, ist der gesamte Zuschuss zurückzuzahlen. Da die Frist aber abgelaufen ist besteht keine Möglichkeit mehr einen neuerlichen Antrag einzubringen. Da hilft auch die kleine Toleranzgrenze von drei Prozent beim Fixkostenzuschuss 800 wenig. Drei Prozent sind lächerlich wenig und beim Fixkostenzuschuss 1 gibt es diese Toleranz gar nicht.

All dies erscheint in einem Rechtsstaat zumindest als äußerst verwunderlich und wahrscheinlich auch verfassungsrechtlich höchst problematisch. Die Prüforgane stützen sich überwiegend auf den Fragenkatalog zur Wirtschaftshilfe (FAQ). Dieser Katalog hat aber, wie die Steuerrichtlinien, keine gesetzliche Relevanz und es kommt dadurch zu massiven Problemen. Vor allem wird bei Prüfungen darauf zurückgegriffen. Es standen diese Punkte bei der Beantragung aber noch gar nicht zur Verfügung. Einige davon finden außerdem unserer Ansicht nach keine Deckung in der jeweiligen Verordnung. Nur, und das muss man sich vor Augen halten, gibt es keinen Rechtsweg. Rechtsstaat gute Nacht!

Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der Praxis (es gäbe viel mehr Beispiele, unsere Kollegen können auch ein Lied davon singen): Ein eingereichter Antrag für den Fixkostenzuschuss 1 wurde erst nach zwei Monaten einer Prüfung unterzogen. Die Antragssumme lag über 250.000 Euro und war für das Unternehmen von essentieller Bedeutung. Der Antrag wurde schlussendlich wegen nicht einmal 100 Euro abgewiesen. Noch konnte man den Antrag neu einbringen, da die Frist 31.8.2021 nicht verstrichen ist. Ob dies aber ökonomisch und gerecht ist, kann stark bezweifelt werden. Zumal aus dem Gesetzeswerk nicht erkennbar ist, ob die fraglichen 100 Euro zustehen oder nicht. Ein Verlustersatzantrag wurde von der Finanz kontrolliert und für in Ordnung befunden. Die Cofag lehnte den Antrag dann allerdings ab. Man versteht die Welt nicht mehr. Wenn die Finanz schon kontrollieren soll, soll auch deren Expertise anerkannt werden.

Zusammenfassend sei gesagt: Es ist unbedingt erforderlich, dass die angeführten Fristen verlängert und geprüfte Anträge allenfalls berichtigt werden, nicht aber eine Rückzahlung der gesamten Summe zu erfolgen hat. Es sollte also eine Korrekturmöglichkeit eingebaut und die Frist für Erstanträge bis 31.12.2022 verlängert werden. Korrekturmöglichkeiten sollten an die BAO Fristen angepasst werden, damit diese im Gleichklang mit Betriebsprüfungen abgewickelt werden können. Denn sonst würde es sich nicht um einen Zuschuss, sondern um ein Darlehen handeln!

Es ergeht der dringende und höfliche Appell an die politisch Verantwortlichen und die Interessensvertretungen, sich dieses Problems anzunehmen.

Prodinger Situationsberichte:

  • 01.04.2020, [Shut Down oder shoot-down?] (<a href="https://bit.ly/3t5TJ7H" target="_blank">https://bit.ly/3t5TJ7H</a>) Heimische Unternehmen knapp vor dem endgültigen Kollaps
  • 19.05.2020, [Was der Tourismus zur Wiederbelebung dringend braucht] (<a href="https://bit.ly/3gW9lbt" target="_blank">https://bit.ly/3gW9lbt</a>)
  • 10.12.2020, [Corona L(Kn)ockdown und die staatlichen Hilfsmaßnahmen] (<a href="https://bit.ly/2QzlDvi" target="_blank">https://bit.ly/2QzlDvi</a>)

Mag.jur. Christoph Magauer
+43 6562 6296
c.magauer@prodinger.at

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Situation ist, speziell für die Hotellerie, eine unglaubliche Herausforderung. Gefragt sind neue Denkansätze, Pläne und Ideen. Vor diesem Hintergrund lädt die Prodinger Beratungsgruppe im Mai zu zwei hochaktuellen Fortbildungsveranstaltungen in Kitzbühel (11.5.) und Salzburg (20.5.). Im Mittelpunkt der mit Top-Experten besetzten eintägigen Veranstaltungen steht die „neue Beziehung zum eigenen Betrieb“.

"Wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen, Stundungen nicht mehr möglich sind und die Umsätze wieder Deckungsbeiträge bringen sollen, dann müssen durchdachte Strategien greifen. Viele Unterstützungsprogramme haben auch steuerliche Auswirkungen auf die Betriebe. Je früher sich Hoteliers mit den Folgen der Post-Corona-Welt auseinandersetzen, desto besser“, formuliert Thomas Reisenzahn, einer der Top-Referenten und Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Grundidee hinter der Veranstaltung. Mittelständische Hoteliers erhalten Antworten auf die drängende Frage „Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Spuren hinterlässt Corona? Wie verändern sich die Werte und die Grundorientierung in der Nach-Corona-Gesellschaft?
  • Touristische Trends nach Corona & krisensichere Beherbergungsformen.
  • Ein Ausblick auf Nachfrage und Betriebswirtschaften im Jahr 2021. Vom Corona-Ersatzumsatz zum realen Erlös.
  • Hotelfinanzierung. Sicher ist, dass nichts sicher bleibt!
  • Die Fortbestehens-Prognose - Eine Planung für Hotels mit Zukunft.
  • Digitalisierung. Nun verstärkt die Covid-19-Krise den Wandel.
  • Post-Corona-Pricing: Zurück an den Start? Welche Rolle spielt nun das Revenue Management?
  • Empfehlungen für Eigenkapitalmaßnahmen und Überbrückungen.
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Die Referenten Thomas Reisenzahn, Marco Riederer, Roland Pfeffer und Manfred Schekulin sind Spezialisten aus Steuerberatung, Tourismusberatung und Marketing. Veranstaltungsorte sind das Dienstag, ERIKA Boutiquehotel in Kitzbühel (Dienstag, 11. Mai, von 10 bis 17 h) und das COOL MAMA Hotel Sky Restaurant in Salzburg (Donnerstag, 20. Mai, ebenfalls 10 bis 17 h).

Zurück auf die Erfolgsspur in Kitzbühel Die Fortbildungs-Veranstaltungen finden unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln statt. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein negatives Testergebnis mit. Datum: 11.5.2021, 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Hotel Erika Josef Pirchl Straße 21, 6370 Kitzbühel Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2021/04/07/11-20-5-zuruck-auf-die-erfolgsspur/

Zurück auf die Erfolgsspur in Salzburg Die Fortbildungs-Veranstaltungen finden unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln statt. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein negatives Testergebnis mit. Datum: 20.5.2021, 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Hotel "Cool Mama" Josef-Brandstätter-Straße 1, 5020 Salzburg Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2021/04/07/11-20-5-zuruck-auf-die-erfolgsspur/

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Situation ist, speziell für die Hotellerie, eine unglaubliche Herausforderung. Gefragt sind neue Denkansätze, Pläne und Ideen. Vor diesem Hintergrund lädt die Prodinger Beratungsgruppe im Mai zu zwei hochaktuellen Fortbildungsveranstaltungen in Kitzbühel (11.5.) und Salzburg (20.5.). Im Mittelpunkt der mit Top-Experten besetzten eintägigen Veranstaltungen steht die „neue Beziehung zum eigenen Betrieb“.

"Wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen, Stundungen nicht mehr möglich sind und die Umsätze wieder Deckungsbeiträge bringen sollen, dann müssen durchdachte Strategien greifen. Viele Unterstützungsprogramme haben auch steuerliche Auswirkungen auf die Betriebe. Je früher sich Hoteliers mit den Folgen der Post-Corona-Welt auseinandersetzen, desto besser“, formuliert Thomas Reisenzahn, einer der Top-Referenten und Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Grundidee hinter der Veranstaltung.

Mittelständische Hoteliers erhalten Antworten auf die drängende Frage „Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Spuren hinterlässt Corona? Wie verändern sich die Werte und die Grundorientierung in der Nach-Corona-Gesellschaft?
  • Touristische Trends nach Corona & krisensichere Beherbergungsformen.
  • Ein Ausblick auf Nachfrage und Betriebswirtschaften im Jahr 2021. Vom Corona-Ersatzumsatz zum realen Erlös.
  • Hotelfinanzierung. Sicher ist, dass nichts sicher bleibt!
  • Die Fortbestehens-Prognose - Eine Planung für Hotels mit Zukunft.
  • Digitalisierung. Nun verstärkt die Covid-19-Krise den Wandel.
  • Post-Corona-Pricing: Zurück an den Start? Welche Rolle spielt nun das Revenue Management?
  • Empfehlungen für Eigenkapitalmaßnahmen und Überbrückungen.
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Die Referenten Thomas Reisenzahn, Marco Riederer, Roland Pfeffer und Manfred Schekulin sind Spezialisten aus Steuerberatung, Tourismusberatung und Marketing. Veranstaltungsorte sind das Hotel Kitzhof Mountain Design Resort in Kitzbühel (Dienstag, 11. Mai, von 10 bis 17 h) und das COOL MAMA Hotel Sky Restaurant in Salzburg (Donnerstag, 20. Mai, ebenfalls 10 bis 17 h).

Infos und Anmeldung unter [www.prodinger-tourismusberatung.at] (https://bit.ly/32hcry0)

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Scharfe Worte zur abermaligen Verlängerung des katastrophalen Lockdowns für die Hotellerie findet die Prodinger Beratungsgruppe, die mehr als 500 Hotelbetriebe in Österreich betreut und damit direkt am Puls des Geschehens ist.

„Es gibt immer mehr ergreifende unternehmerische Schicksale, die uns zu Ohren kommen. Sie alle zeigen, dass das Vertrauen in die Politik aufgebraucht ist. Die jüngste Entscheidungsfindung ist weder nachvollziehbar noch vermittelbar“, hält Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, in einer kritischen Stellungnahme fest.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat eine [Übersicht der Corona Hilfsmaßnahmen] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung2) erstellt, die die Komplexität auf den Punkt bringt.

Nachfolgend eine Zusammenfassung bitterer Erkenntnisse aus unzähligen Betriebsbegleitungen:

  • Auszahlungen aus den Corona-Hilfsmaßnahmen dauern viel zu lange und bringen die Betriebe extrem in Bedrängnis.
  • Gegenseitige Abhängigkeiten der Maßnahmen bzw. Ausschließungen sind auch für Steuerexperten sehr schwer zu managen und bremsen einander gegenseitig aus.
  • Hinzu kommt, dass die Antragsfristen, wie etwa beim Umsatzersatz, sehr kurz sind.
  • Es gibt immer wieder neue Regelungen bei den Hilfsprogrammen und oft andere Anspruchsvoraussetzungen. Beispielsweise liegt der Umsatzrückgang beim Ausfallsbonus bei 40% und beim Fixkostenzuschuss II bei 30%. Das macht die Abwicklung extrem kompliziert und unübersichtlich.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Niemand könne mehr nachvollziehen, dass es sich jetzt zum wiederholten Male um die „epidemiologisch wichtigsten Wochen“ handeln soll und die Öffnungsperspektive wieder nach hinten verschoben wird. Aussagen wie „vielleicht Ostern“ machten jede seriöse Planung unmöglich. Das Konzept des Reintestens findet hier keine Beachtung.

"So oder so sei der Winter ein Totalausfall und der Ausblick auf das Frühjahr ebenfalls alles andere als rosig", stellt Mag. Christoph Magauer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, im Interesse vieler Betroffener fest. Die peinliche Impfstoffbeschaffungsaktion verschlägt einem regelrecht die Sprache. Es wäre eine gute Gelegenheit für die EU gewesen hier mit Kompetenz aufzuzeigen. Das wurde leider zu Lasten der Wirtschaft und Arbeitsplätze sträflich verabsäumt!

Die viel propagierten Corona-Hilfsmaßnahmen sind bürokratisch dermaßen aufgebläht, dass man vom Anliegen der schnellen und unbürokratischen Hilfe weit entfernt ist. Die Themen der Nachkontrollen sind haarsträubend!

Viele Betriebe haben in der derzeitigen Situation ihre Sicherheit in Planung und Betriebsführung verloren. Der Tourismus ist unverschuldet in eine gewaltige wirtschaftliche Krise geschlittert. Aus dieser werde man sich realistischer Weise erst im Jahr 2022 „herausimpfen“ können. „Daher müssen jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um zusammen mit den notwendigen Hilfsmaßnahmen die betriebswirtschaftliche und finanzielle Situation der Hotelbetriebe abzusichern“, betont auch Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Es gelte vor allem, die finanzielle Situation der Unternehmen durch Stärkung der Eigenkapitalbasis rasch zu verbessern.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat, wie berichtet, verschiedene [Vorschläge zur Stärkung des Eigenkapitals] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung.prodinger2) erarbeitet und schlägt eine rasche Aufwertungsmöglichkeit auf den Verkehrswert der Liegenschaft vor. Viele Hotelbetriebe im Familienbesitz haben durch die Erlöseinbrüche infolge des Dauer-Lockdowns und der historisch geringen Eigenkapitalquote Probleme mit der Bonität. Betriebsnachfolgen sind fast unmöglich geworden. Das niedrige Eigenkapital ist zum Teil durch niedrige Buchwerte der Hotelliegenschaft bei erheblichen stillen Reserven bedingt. Hier braucht es rasch eine Aufwertungsmöglichkeit, um die realen Vermögenswerte abzubilden. Durch die Bewertung von Grund und Gebäude mit dem Verkehrswert statt dem Buchwert ließen sich die tatsächlichen Vermögenswerte in den Jahresbilanzen darstellen. Damit kann die Bilanz das echte Eigenkapital ausweisen. Die Bonität wird gestärkt und die Abschreibungsbasis erhöht.

"Mit einem Viertel-Steuersatz wird das Vermögen bis zu einer befristeten Übergangsregelung bis 31. Dezember 2022 aufgewertet. Wird innerhalb von sieben Jahren verkauft, kommt die volle Steuer zur Anwendung", fasst Dr. Manfred Schekulin, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, die konkreten Vorschläge zur notwendigen Unterstützung der Betriebe zusammen.

Weiters wartet die Branche in einigen Bundesländern seit Monaten auf die Auszahlungen aus dem Epidemiegesetz, das den Betrieben zwei Wochen des Verdienstentgangs für den März 2020 zugesteht, erinnert Schekulin an eine entsprechende Verordnung: „Die Auszahlung ist außer Streit gestellt, nur das Geld ist ist bis dato nicht eingelangt. Wer eine hundertprozentige Schließung anordnet ist auch zu hundert Prozent dafür verantwortlich und muss sich auch um die Begleichung der Rechnung kümmern“.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Offener Brief der Prodinger Steuerberatung, Autor: Christoph Magauer (Geschäftsführer Prodinger)

"Bereits im Frühjahr haben wir die staatlichen Hilfsmaßnahmen, von denen es ja einige gibt, beleuchtet!"

Die verschiedenen, zahlreichen Anlaufstellen und Programme fordern nicht nur die betroffenen Unternehmen, sondern auch den unterstützenden Berater heraus.

Immerhin handelt es ich um

  • AWS und ÖHT für die Garantien und Kredite
  • Wirtschaftskammer (!) für den Härtefallfonds
  • Finanzamt für Fixkostenzuschuss I und II, Stundungen, Umsatzersatz (mit sinnlos kurzen Fristen!), usw.
  • AMS für die Kurzarbeit
  • AWS für die Investitionsprämie
  • Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat für das Epidemiegesetz

Im Kern bleiben nach wie vor viele Kritikpunkte aus dem Frühjahr aufrecht, auch wenn man vor allem im Steuerrecht etliche sehr brauchbare Instrumente eingeführt hat. Leider sind diese aber im Detail noch stark verbesserungsbedürftig.

Nach wie vor ist mir unverständlich, warum z.B. über die Kurzarbeit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zur gesetzlichen Höchstversicherungsgrenze massiv unterstützt werden, während Unternehmer z.B. beim Fixkostenzuschuss 800.000 Euro mit knapp 2.666 Euro gedeckelt sind. Als Mindestbetrag wäre das zu verstehen aber nicht als Deckel!

Verlustrücktrag

Steuerlich hat man erstmalig einen Verlustrücktrag eingeführt. Somit sollen Verluste aus 2020 oder 2021 auf Vorjahre rückübertragen werden können, wenn man im Vorjahr Gewinne versteuern musste. Eine sehr gute Idee, doch leider stellt man beim genauen Studium fest, dass Verluste aus 2021 lediglich bei Wirtschaftsjahren übertragen werden können, aber nicht bei Steuerpflichtigen, die als Stichtag den 31.12. eines jeden Jahres haben. Diese Differenzierung ist komplett unverständlich und muss unbedingt saniert werden.

Mit 30.9.2020 lief eine Spezialregelung in der BAO (323c) aus

Konkret konnte man bis 30.9.2020 bspw. Vorsteuerguthaben, die nach dem 10.05.2020 bekanntgegeben werden, befristet bis 30.09.2020 ungekürzt rückzahlen lassen, obwohl ein Abgabenrückstand besteht, für den Zahlungserleichterungen aufrecht sind oder beantragt wurden. Häufige Anwendungsfälle sind z.B. Vorsteuerbeträge aus Lieferantenrechnungen. Somit ist dies nach wie vor ein ganz wichtiger Baustein für die Aufrechterhaltung der Liquidität. Diese Möglichkeit sollte unbedingt bis zum Ende der Covid-Krise verlängert werden.

Fixkostenzuschüsse

Die Fixkostenzuschüsse I und 800.000 sind hinsichtlich Ihrer Tragweite nach wie vor meilenweit voneinander entfernt. Es ist auch nicht ersichtlich, warum man die Staffelung nach wie vor unbedingt aufrechterhalten hat (das habe ich bereits im Frühjahr kritisiert) und zudem wesentliche Fixkosten nicht abdeckt. Es wäre viel einfacher, einen Fixkostenzuschuss vorzusehen.

Man muss leider feststellen, dass es wieder einmal gelungen ist, die Bürokratie explodieren zu lassen. Schnelle und einfache Hilfe hätte anders aussehen müssen. So sind alle mit der Abwicklung komplett überlastet.

Grundsätzlich geht der Fixkostenzusschuss 800.000 Euro in die richtige Richtung: Keine Staffelung, sondern lineare Abdeckung der Fixkosten entsprechend dem Umsatzrückgang. Wenn man sich aber im Detail näher mit den Fixkosten beschäftigt, kommt man gelegentlich ins Staunen. Beispielsweise gehört die Grundsteuer nach Ansicht der Cofag nicht zu den Fixkosten. Fixkosten sind nach Ansicht der Cofag nur jene, denen eine Art Gegenleistung gegenübersteht. Aber was sollte deutlicher zu den Fixkosten gehören als eine Grundsteuer?

Das Fass zum Überlaufen bringt aber die Aussage zur Afa. Hier kann man in den Richtlinien zum Punkt 4.1.1 b nachlesen, welche Afa gemeint ist. Abgedeckt werden soll nur die Afa für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, wenn das betreffende Wirtschaftsgut unmittelbar der betrieblichen Tätigkeit dient und entweder vor dem 16. September 2020 angeschafft wurde oder vor dem 16. September 2020 vom Unternehmen bestellt und vor dem jeweiligen gemäß Punkt 4.2.2 gewählten Betrachtungszeitraum in Betrieb genommen wurde.

Hier kann man schnell über das Wort "angeschafft" stolpern. Denn ein selbst errichtetes Gebäude ist nicht angeschafft, sondern hergestellt!! Warum die Afa für hergestellte Wirtschaftsgüter weniger zu den Fixkosten gehören sollte als bei angeschafften Gütern ist unverständlich. Hier liegt aus unserer Sicht ein ganz massives Problem vor, welches sofort gelöst werden muss, da dieser Punkt das Eigenkapital und die Liquidität der Unternehmen unmittelbar betrifft. Warum jemand, der ein Gebäude gekauft hat, seine Fixkosten ersetzt bekommt und jener, der es bauen lässt, nicht, ist nicht verständlich.

Investitionsprämie

Vor allem wird es dann zur Lachnummer, wenn man sich die Richtlinien zur Investitionsprämie anschaut. Da ist es genau umgekehrt: Wenn man ein Gebäude kauft (außer von einem Verkäufer mit entsprechender Gewerbeberechtigung), erhält man keine Investitionsprämie. Für selbst hergestellte Wirtschaftsgüter sehr wohl.

Verbesserungspotential vorhanden

Man kann anhand der oben angeführten Punkte gut erkennen, dass die Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen im Detail noch einiger Verbesserungen bedarf. Man kommt mit dem Lesen und Abwägen der Möglichkeiten gar nicht mehr nach. Zum Beispiel wird eine 100%-Garantie beim FKZ 800.000 abgezogen! Das wusste man aber bei der Inanspruchnahme der Garantie noch gar nicht. Nun kann man sich als Betroffener Gedanken machen, wie das Problem zu lösen ist. Eine geringere Garantiesumme schadet hingegen nicht. Somit werden in diesem Fall die besseren Unternehmen abgestraft.

Unbedingt erforderlich ist (wie schon mehrmals von der Prodinger Gruppe angeregt) die Möglichkeit, stille Reserven im Anlagevermögen unternehmensrechtlich aufwerten zu können. Die Bilanzen zeigen oft in keiner Weise die Verkehrswertverhältnisse. Andererseits würde eine solche Aufwertung gerade jetzt in der Krise das dringend notwendige Eigenkapital aufbessern.

Prodinger Steuerberatung
Mag.jur. Christoph Magauer
c.magauer@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe meldet sich in der derzeitigen unsicheren Situation mit Verbesserungsvorschlägen zum Thema Kurzarbeit zu Wort: Den Hoteliers, die unmittelbar vom Lockdown ab 3. November betroffen sind oder Unternehmen, die die Corona-Kurzarbeit nur für den Monat November 2020 beantragt haben, hilft es, dass Mitarbeiter im November (bzw. für die Dauer des Lockdowns) nur zehn Prozent arbeiten müssen (und nicht 30 %, wie aktuell in der Kurzarbeitsphase 3 geregelt).

„Problematisch ist die Lage jener Betriebe, meist Ferienhotels mit dem überwiegenden Anteil an startenden Mitarbeitern, die im November vielerorts ohnehin geschlossen haben und voraussichtlich erst Mitte Dezember öffnen“, betont Lukas Prodinger von der Prodinger Steuerberatung. Die Beschäftigungsverhältnisse in diesen Betrieben starten somit erst zu diesen Zeitpunkten und gleichzeitig ist nach aktueller Rechtslage die Kurzarbeit 3 erst mit 1. Februar 2021 möglich. „Hier liegt derzeit der Hase im Pfeffer“, beschreibt Prodinger die Schwierigkeit der praktischen Anwendung mit deutlichen Worten.

Kurzarbeit erst nach einem Beitragsmonat möglich

Auf Grund der Regelung, dass eine Kurzarbeit erst nach einem vollen Beitragsmonat möglich ist, überlegen viele Hotelbetriebe und Gaststätten, ihren Betrieb für diesen Winter überhaupt nicht zu öffnen.

Die Aussicht auf mögliche weitere Lockdowns im Jänner und Februar und das damit einhergehende Risiko, die volle Lohnbelastung tragen zu müssen, erscheint im Verhältnis zu groß und steht in keinem Verhältnis zum eigenen Einsatz. „Wir müssen den Betrieben die Angst nehmen und eine Option auf Kurzarbeit zulassen, damit der Jobmotor der letzten Jahre nicht noch weiter ins Stottern kommt. Den Betrieben muss geholfen werden, damit sie ihre Tore für das Publikum öffnen können“, fasst Prodinger zusammen. Es gibt verschiedene Szenarien, die allerdings alle zu dem gleichen Schluss kommen: Für Saisonverträge und eine funktionierende Wintersaison muss die Wartefrist des Beitragsmonats fallen.

Die Prodinger Gruppe rechnet mehrere Tausend Hotelmitarbeiter in der Lohnverrechnung ab.

Prodinger Beratungsgruppe, Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at
Tel.: 01/890 730 9

Wien (OTS) - Prodinger: „Lage der Saisonhotellerie katastrophal, Betriebe brauchen Sofortmaßnahmen!“

Anders als die meisten durch die Coronakrise geschädigten Unternehmer haben viele Hoteliers und Gastronomiebetriebe (Tirol) Anspruch auf Entschädigung für ihren Verdienstentgang. Denn Hotels in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten wurden im März geschlossen, bevor die Regierung mit ihrem „Covid-19-Maßnahmengesetz" die Schadenersatzansprüche für stillgelegte Unternehmen gestrichen hat.

Im Sommer veröffentlichte die Regierung eine Verordnung, die die Berechnung der Entschädigungsansprüche genau regelt. Es geht bei den Entschädigungen um die ersten zwei Wochen ab 15. März – maßgeblich war damals das Epidemiegesetz, das eine Entschädigung vorsieht, und nicht das erste Covidgesetz. Danach wurden die Verordnungen von den einzelnen Bezirkshauptmannschaften auf die neue Rechtsgrundlage umgestellt – aus Betriebsschließungen wurden Betretungsverbote für Gäste. "Seit Monaten warten die Betriebe auf die Auszahlungen des Verdienstentgangs", sagt Mag. Lukas Prodinger von der Prodinger Steuerberatung.

Der infolge der jüngsten Reisewarnungen erfolgte Einbruch bei den Buchungen für die kommende Wintersaison wirkt sich katastrophal auf die Liquidität der Betriebe aus. Anzahlungen für gesicherte Buchungen bleiben aus und es fehlen die finanziellen Mittel, um über den Herbst zu kommen. „Daher ist es äußerst wichtig, der Verordnung nachzukommen und die Entschädigungen in den nächsten Tagen auszuzahlen“, richtet Dr. Manfred Schekulin von Prodinger einen dringenden Appell an die zuständigen Behörden.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at
01/8907309

Wien (OTS) - Ein Aufatmen geht durch die Corona-gebeutelte Beherbergungswirtschaft. Eine neue Verordnung des Gesundheitsministers sieht endlich konkrete Entschädigungen auf Basis des Epidemiegesetzes vor. Damit konnte ein alter Zankapfel zwischen Behörden und betroffenen Hoteliers beseitigt werden, schätzt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Tourismusberatung die jüngste Entwicklung positiv ein: "In der seit Wochen heftig geführten Diskussion über mögliche Vergütungen als Ausgleich für die Mitte März 2020 behördlich verordneten Betriebsschließungen haben sich offenbar wirtschaftliche Vernunft und auch Verständnis für die Situation der Hotellerie durchgesetzt. Ein weiterführender Erfolg wird in der Branche sehr positiv gesehen, da es doch um viel Geld geht".

Bekanntlich waren in einigen Bundesländern Tourismusbetriebe auf Basis des Epidemiegesetzes behördlich geschlossen worden. Dieses Gesetz sieht Entschädigungen für die betroffenen Unternehmen vor. Die jetzt vom Gesundheitsminister erlassene Verordnung regelt, wie die Ansprüche auf Entschädigung nach dem Epidemiegesetz berechnet und abgewickelt werden können.

Die betroffenen Betriebe waren zu Beginn der Corona-Krise gemäß § 20 des Epidemiegesetzes 1950 geschlossen worden. In diesem Fall sieht das Epidemiegesetz eine relevante Vergütung für den dadurch ausgelösten Verdienstentgang vor. Da es vor der aktuellen Pandemie diesbezüglich kaum Fälle gab, war bisher keine allgemein gültige Berechnungsmethode für diesen Verdienstentgang bekannt. In der Praxis wurden verschiedene Verfahren angewandt, die entweder den fehlenden Deckungsbeitrag ermitteln (Umsatzentfall abzüglich der variablen Kosten) oder das tatsächlich erwirtschaftete Ergebnis während der Schließung einem theoretisch möglichen Ergebnis gegenüberstellen.

Die Vergütungsanträge gemäß Epidemiegesetz waren bei den jeweiligen Bezirkshauptmannschaften einzubringen. Um hier eine einheitliche Vorgangsweise und Richtlinie für die Bearbeitung der Fälle durch die Behörde zu schaffen, hat der Gesundheitsminister die oben erwähnte Verordnung erlassen („EpG-Berechnungs-Verordnung“). „Wir hatten die Möglichkeit, unsere Erfahrungen und Anregungen zur Berechnung eines praktikablen und mit vertretbarem Aufwand feststellbaren Entschädigungsbetrages einzubringen“, erklärt Dr. Manfred Schekulin von Prodinger, der in dieser Streitfrage als Experte involviert war. Die Federführung für die Bundesländer hatte übrigens LH Wilfried Haslauer inne.

Ausgangspunkt bzw. Vergleichsmaßstab ist das EBITDA, oder vereinfacht ausgedrückt das Betriebsergebnis (zur Erklärung: EBITDA steht für „ Earning Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“, also „Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte“).

Folgende Berechnungsmethode liegt dem zugrunde (Die Verordnung sieht folgenden Ablauf vor):

  • Ermittlung des EBITDA im Monat der Schließung nach dem Epidemiegesetz (März 2020)
  • Ermittlung des EBITDA im entsprechenden Vorjahreszeitraum (März 2019)
  • Wertsicherung des Vorjahresergebnisses, das heißt Hochrechnung auf ein theoretisch zu erwartendes Ergebnis für das heurige Jahr abgeleitet aus der Ergebnisveränderung der Monate Jänner und Februar gegenüber dem Vorjahr.
  • Vergleich des IST-Ergebnisses März 2020 mit dem hochgerechneten SOLL-Ergebnis = Verdienstentgang für März 2020

Es wird ein einheitliches Formular im Excelformat geben, in dem diese Ableitungen nachvollziehbar darzustellen sind (Bei der Prodinger Beratungsgruppe ist dieses Formular erhältlich). Die Behörden können sie damit leicht überprüfen. Gegenüber den bisher eingereichten Berechnungen können sich je nach Berechnungsmethode positive oder negative Abweichungen ergeben.

Zu beachten ist, dass die diversen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen (insbesondere Fixkostenzuschuss und Härtefallfonds) gegenseitig angerechnet werden, sodass es hier zu keiner Doppelförderung kommen kann. Auch allfällige Zahlungen einer Betriebsunterbrechungsversicherung kürzen den Anspruch.

Sollte ursprünglich irrtümlicherweise der Antrag auf Vergütung nach Epidemiegesetz nicht innerhalb der 6-Wochenfrist nach Ende der behördlichen Schließung eingebracht worden sein, stellt dies kein Problem dar, da in einer der letzten Novellierungen die Antragsfrist auf 3 Monate verlängert wurde und alle abgelaufenen Fristen im Zusammenhang mit COVID-19 mit 07.07.2020 neu zu laufen begonnen haben. Faktisch können daher bis 07.10.2020 noch Anträge bei der zuständigen BH eingebracht werden.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Neun-Punkte-Plan mit zentralen Forderungen: Lohnabgaben reformieren, Eigenkapital anders bewerten und steuerneutrale Betriebsaufgaben ermöglichen - Weiters notwendig sind Verlustrücktrag und Regelung für Aushilfen bei der Wiederbelebung.

Das Corona-Jahr wird der heimischen Hotellerie den bisher schlimmsten Absturz bringen. Den Betrieben droht ein Verlust von bis zu 4,2 Milliarden Euro. In der Gastronomie könnten die Einbußen rund 3,3 Milliarden Euro betragen - zusammen also bis zu siebeneinhalb Milliarden Euro. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund hat die Prodinger BERATUNGSGRUPPE jetzt einen Neun-Punkte-Plan für die Operation Wiederaufbau erstellt, dessen zentrale Punkte dringend umzusetzen sind.

Mitarbeiter und Unternehmer

Gerade im Tourismus sind Löhne und Gehälter entscheidend dafür, ob es in den nächsten Jahren wieder wettbewerbsfähige Hotelleistungen geben wird oder nicht. Es braucht daher ein Szenario für eine Post-Corona-Kurzarbeit. Eine Verlängerung des Kurzarbeitsprogramms und Anpassung an die tatsächliche Krisendauer ist unausweichlich.

Die Covid-19 Maßnahmen haben den Unternehmerlohn vergessen. Es sollte dringend eine Gleichbehandlung zur Kurzarbeitsregelung geschaffen werden. „Nachdenklich stimmt vor allem der Umstand, dass viele Unternehmer versuchen ihre Dienstnehmer über die Kurzarbeit weiter zu beschäftigen, der Unternehmer selber aber oftmals bei den Unterstützungsmaßnahmen durch den Rost fällt“, sagt Mag. Christoph Magauer von der Prodinger Steuerberatung. Im Gegenteil durften diese Unternehmer oft auch noch ohne Unterstützung die Beträge für die Kurzarbeit vorstrecken. Die Wertschätzung gegenüber den Unternehmen lässt leider sehr zu wünschen übrig!

Personalverrechnung grundlegend reformieren

Die Prodinger Tourismus- und Steuerberatung ist in viele Betriebsabläufe der Hotellerie involviert und weiß daher aus erster Hand, wo die Probleme liegen: Die hochgezüchtete Personalverrechnung ist heute in manchen Bereichen so schwer durchschaubar und unflexibel, dass sie mit der komplexen „neuen Normalität“ nicht mithalten kann. Dies wird insbesondere bei den Kurzarbeitsfällen deutlich. „Auch wird zu viel zwischen Bruttolohn und Nettolohn abgezweigt. So verdienen die Mitarbeiter zu wenig und die Betriebe müssen zu viel bezahlen“, erklärt Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Steuerberatung mit Nachdruck. Wie Schekulin hervorhebt, braucht es eine einheitliche Dienstgeberabgabe. Die Bemessungsgrundlagen müssen vereinheitlicht werden. "Wir müssen weg von der kompliziertesten Lohnverrechnung der Welt".

Aushilfen

Aushilfen konnten bis zum 31.12.2019 an 18 Tagen im Jahr abgabenfrei beschäftigt werden. Diese Regelung war zu kompliziert und ist ausgelaufen. Seither gibt es keine Lösung! Wenn die Betriebe weniger Gäste und eine geringe Planungssicherheit haben, brauchen sie ein flexibles und praxisgerechtes Aushilfenmodell. Es sollte möglich sein, eine pauschalierte Dienstgeberabgabe (für Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten) von 25% abzuführen, mit Endbesteuerungswirkung nach dem Vorbild der KESt und gleichzeitiger Limitierung der Endbesteuerung je Aushilfe mit der 12-fachen Geringfügigkeitsgrenze p.a. (Eine Überprüfung ist anhand der übermittelten Lohnzettel jederzeit möglich).

Steuerneutrale Betriebsaufgabe befristet ermöglichen

Eine Betriebsaufgabe ist oft mit hohen steuerlichen Belastungen verbunden (Versteuerung stiller Reserven), sodass "Zombieunternehmen" noch jahrelang fortgeführt und die gesunden Unternehmen preislich massiv unterboten werden. Findet sich kein Käufer, muss die Steuerlast aus privaten Mitteln aufgebracht werden. Prodinger schlägt eine befristete Regelung vor, die zur notwendigen Strukturbereinigung eine steuerfreie Betriebsaufgabe bis 31.12.2022 ermöglicht. Dies stärkt die lebensfähigen Betriebe und verhindert Insolvenzen.

Ab 2023 soll die Betriebsaufgabe mit einem Viertel-Steuersatz belastet sein, da sich die stillen Reserven oft über lange Zeit aufgebaut haben und entsprechend Scheingewinne aus der Geldentwertung zu versteuern sind. Derzeit ist lediglich bei Steuerpflichtigen über 60 Jahren der halbe Einkommensteuersatz möglich. Das Alterslimit ist zu streichen.

Eigenkapital gehört anders bewertet

Das Problem der geringen Eigenkapitalquote wird sich durch die Covid-19 Krise nochmals deutlich verschärfen. Bei den Überbrückungsfinanzierungen war diese Problematik bei der Beurteilung der Anträge schon jetzt eine große Herausforderung. "Hier schlagen wir eine befristete Übergangsregelung bis 31.12.2022 vor, wonach das Vermögen begünstigt mit dem Viertel-Steuersatz aufgewertet werden kann und die Bilanzen das echte Eigenkapital aufweisen. Dadurch wird die Bonität gestärkt und langfristig die Abschreibungsbasis erhöht", erläutert Schekulin. Für die vielen anstehenden Betriebsübernahmen wäre das eine wesentliche Erleichterung. Da die Bereitschaft zu Betriebsbernahmen im Tourismus ohnehin rar ist, soll ähnlich dem Abschmelzmodell der deutschen Erbschaftsteuer die Steuerbelastung überhaupt wegfallen, wenn der Betrieb zumindest 5 Jahre vom Nachfolger fortgeführt wird.

Benachteiligung von Eigenfinanzierung abschaffen

Viele Betriebe werden zusätzliche Geldmittel vom Eigentümer brauchen. Legt man das Geld bei der Bank an, beträgt die Steuerbelastung 25% KESt, gibt man die Gelder seiner eigenen Gesellschaft, geht die Steuerlast bis 55%. „Es muss für Gesellschafterdarlehen auch die günstigere KESt gelten“, fasst Magauer zusammen.

Verlustrücktrag

Um eine Pleitewelle zu verhindern und Eigenkapital zu stärken, braucht es aber noch weitere Instrumente. "Unternehmen müssen ihr Eigenkapital, das massiv abschmilzt, steuerfrei wieder auffüllen und Verluste in diesem Jahr mit vergangenen Gewinnen gegenrechnen können", heißt es in dem Strategiepapier. Heuer werden viele Betriebe einen Verlust schreiben und mit Steuernachzahlungen für das Vorjahr belastet sein. Wie in anderen Ländern soll die Möglichkeit geschaffen werden, den heurigen Verlust mit dem Gewinn des Vorjahres zu verrechnen, um nicht in der Krise Steuern für ein gutes Vorjahr zu zahlen.

Fixkostenzuschuss

Die Hotellerie ist eine Branche mit sehr hohen Fixkosten, sodass die derzeitige Regelung der Fixkostenzuschüsse aus dem Hilfsfonds an der wirtschaftlichen Realität weit vorbeigeht. Bei einem Umsatzausfall von beispielsweise 50% werden 25% der Fixkosten ersetzt – und das nur für 3 Monate! Für die fehlende Fixkostendeckung nach diesen 3 Monaten sind die Betriebe auf zusätzliche Kreditaufnahmen angewiesen. Allfällige Vergütungen für den Verdienstentgang nach Epidemiegesetz kürzen in voller Höhe den Fixkostenzuschuss selbst, und nicht die Fixkosten als Basis für die Berechnung des Zuschusses. Diese Berechnungsmethode muss dringend geändert werden.

Investitionsförderung

Für 2021 sollte schließlich ein Investitionszuschuss auf Anschaffungs-und Herstellungskosten in Höhe von 10 Prozent eingeführt werden, um dringende Investitionen zu ermöglichen.

PRODINGER Beratungsgruppe

Dr. Manfred Schekulin
+43 6412 4077 0 | m.schekulin@prodinger.at
Mag.jur. Christoph Magauer
+43 6562 6296 | c.magauer@prodinger.at

Pressespiegel

Steuernews

Auf Grund des sich mehr und mehr zuspitzenden Fachkräftemangels suchen Unternehmen immer neue Wege, um zu qualifizierten Mitarbeitern zu kommen. Eine Möglichkeit ist das sogenannte Reverse Recruiting. Dabei bewirbt sich nicht der Bewerber auf eine offene Stelle eines Unternehmens, sondern das Unternehmen bewirbt sich bei potenziellen Kandidaten.

Die Kandidaten legen auf einer Plattform ein Profil mit Lebenslauf, Fähigkeiten, gewünschtem Job und Arbeitsort an. Dies ist oft für die Kandidaten kostenlos. Das Unternehmen kann nun (meist) kostenpflichtig nach geeigneten potenziellen neuen Mitarbeitern suchen. Die Daten der Kandidaten sind zu Beginn noch anonymisiert. Das suchende Unternehmen tritt nun über die Plattform in Kontakt mit dem Kandidaten und stellt sich vor. Nun kann sich der Kandidat entscheiden, ob er die Anfrage annimmt und sein Profil freigibt.

Insbesondere die jüngere Generation fühlt sich von dieser Art des Recruitings angesprochen.

Als Unternehmen sollte man auf Folgendes achten:

  • Legen Sie besonderes Augenmerk auf Ihre erste Kontaktaufnahme. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.
  • Vermeiden Sie Standardanschreiben. Gehen Sie auf die Informationen und Wünsche im Kandidaten-Profil ein.

Stand: 28. Juli 2022

Bild: contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Einkünfte aus der Einspeisung von elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen in das öffentliche Netz stellen grundsätzlich Einkünfte aus Gewerbebetrieb dar, die steuerpflichtig sind, sofern der Veranlagungsfreibetrag von € 730,00 überschritten wird. Durch die gestiegenen Energiepreise wären viele private Photovoltaikbesitzer mit der Abgabe von Steuererklärungen konfrontiert.

Durch eine gesetzliche Änderung im Abgabenänderungsgesetz 2022 wurden ab der Veranlagung 2022 Einkünfte natürlicher Personen aus der Einspeisung von bis zu 12.500 kWh elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen von der Einkommensteuer befreit, wenn die Engpassleistung der jeweiligen Anlage die Grenze von 25 kWp nicht überschreitet.

Die Erläuterungen zur Gesetzesänderung führen dazu unter anderem aus, dass bei Überschreiten der 12.500 kWh eine anteilige Befreiung zur Anwendung kommt (im Sinne eines Freibetrages). Der Freibetrag bezieht sich auf den einzelnen Steuerpflichtigen. Wird eine Anlage von mehreren Personen betrieben, steht der Freibetrag somit mehrmals zu. Ist andererseits ein Steuerpflichtiger an mehreren Anlagen beteiligt, steht ihm der Freibetrag nur einmal zu.

Stand: 28. Juli 2022

Bild: stokkete - stock.adobe.com

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die in Österreich seit 2019 geltende Indexierung der Familienbeihilfe für Kinder, die sich ständig in der EU/EWR/Schweiz aufhalten, nicht mit dem EU-Recht konform ist. Dies gilt auch für bestimmte familienbezogene Absetzbeträge.

Diese Indexierung bedeutet

  • für Kinder in Bulgarien, Deutschland, Estland, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn oder Zypern geringere Beihilfen und
  • für Kinder in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz oder dem Vereinigten Königreich höhere Beihilfen

als für jene Kinder, die sich in Österreich aufhalten.

Diese Regelung entfällt nun im Bereich der Familienbeihilfe und für den Kinderabsetzbetrag rückwirkend per 1.1.2019. Für Kinder, für die geringere Beihilfen bezogen wurden, kommt es zu einer automationsunterstützten Nachzahlung von Familienbeilhilfe und Kinderabsetzbetrag. Bei fehlenden Daten (z. B. keine aktuelle Kontonummer) kann ein Antrag gestellt werden. Familienbeihilfenbeträge und Kinderabsetzbeträge für Kinder, für die höhere Beihilfen geltend gemacht wurden, gelten bis zum 30.6.2022 als rechtmäßig zuerkannt und sind nicht zurückzubezahlen.

Auch für die familienbezogenen Absetzbeträge (Familienbonus Plus, Alleinverdiener-, Alleinerzieher, Kinder- und Unterhaltsabsetzbetrag und Kindermehrbetrag) entfallen die Bestimmungen der Indexierung. Wurden bei der Veranlagung 2019 – 2021 niedriger indexierte Beträge angewendet, so werden die Bescheide rückwirkend geändert und die Differenz wird überwiesen.

Die neue Regelung ist 2022 bereits in der Lohnverrechnung zu berücksichtigen (bis spätestens 30.9.2022 ist eine Aufrollung durchzuführen). Bei höher indexierten Beträgen gelten die neuen Regelungen ganzjährig ab 2023. In der Lohnverrechnung müssen bis Juli 2022 die höher indexierten Beträge verwendet werden und danach die nicht indexierten Beträge. Auch bei der Veranlagung 2022 kommt es dann zu einer analogen Aufteilung.

Die entsprechenden gesetzlichen Regelungen wurden im österreichischen Parlament bereits beschlossen. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt war aber bei Onlinestellung noch abzuwarten.

Stand: 28. Juli 2022

Bild: fizkes - stock.adobe.com

Nachdem für Arbeitnehmer bereits im letzten Jahr eine Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Öffi-Tickets in Kraft getreten ist, hat nun das Parlament im kürzlich beschlossenen Abgabenänderungsgesetz 2022 auch eine neue pauschale Teilabsetzbarkeit von Öffi-Tickets für den Bereich der Betriebsausgaben normiert.

Als Betriebsausgaben gelten ab der Veranlagung 2022 explizit auch die Ausgaben für eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für Massenbeförderungsmittel (z. B. Klimaticket), soweit die Fahrten durch den Betrieb veranlasst sind. Ohne weiteren Nachweis können 50 % der aufgewendeten Kosten für eine nicht übertragbare Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für Einzelpersonen geltend gemacht werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass diese Karte auch für betrieblich veranlasste Fahrten verwendet wird.

Laut Erläuterungen zu dieser Gesetzesänderung sind Aufpreise für Familienkarten, für die Übertragbarkeit der Wochen-, Monats- oder Jahreskarte (Mitnutzung durch andere Personen), für die Mitnahme von Hunden oder Fahrrädern sowie Aufpreise für die Nutzung der 1. Klasse für Einzelfahrten von dieser Pauschalregelung nicht erfasst. Es ist aber auch weiterhin möglich, die tatsächlichen Kosten für Netzkarten anzusetzen. In diesem Fall ist der betriebliche Nutzungsanteil in Bezug auf sämtliche Kosten zu ermitteln und glaubhaft zu machen.

Aus umsatzsteuerlicher Sicht muss für den Vorsteuerabzug die tatsächliche unternehmerische Nutzung nachgewiesen werden. Gemischt genutzte Leistungen können jedoch zu 100 % dem Privatvermögen zugeordnet werden und kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden. In diesem Fall sind ertragsteuerlich die Ausgaben inklusive Umsatzsteuer (brutto) maßgebend, sodass bei Inanspruchnahme der Pauschalregelung 50 % der Kosten der Wochen-, Monats- oder Jahreskarte inklusive USt als Betriebsausgaben abgezogen werden können.

Stand: 28. Juli 2022

Bild: Halfpoint - stock.adobe.com

Unter der Schnupperlehre versteht man berufspraktische Tage und individuelle Berufsorientierungstage, welche Schülerinnen oder Schülern die Möglichkeit bieten, den Arbeitsalltag bei potenziellen künftigen Arbeitgebern zu erfahren. Da im Rahmen der Schnupperlehre keine Arbeitsleistung geschuldet wird und dementsprechend keine Beitragspflichten ausgelöst werden, ist diese gegenüber anderen Tätigkeiten, wie Pflichtpraktika oder der Ferialarbeit, abzugrenzen. Charakteristische Merkmale der Schnupperlehre sind:

  • Es handelt sich um aktive Schülerinnen oder Schüler im oder nach dem 8. Schuljahr.
  • Es liegt kein Dienstverhältnis in wirtschaftlicher und persönlicher Abhängigkeit gegen Entgelt vor.
  • Die Tätigkeit erfolgt unentgeltlich und die Schülerin oder der Schüler erhält vom Betrieb weder ein Taschengeld noch Sachbezüge.
  • Eine individuelle Berufsorientierung während der Unterrichtszeit ist an höchstens fünf Tagen pro Unterrichtsjahr für Schülerinnen oder Schüler ab der 8. Schulstufe möglich.
  • Die individuelle Berufsorientierung außerhalb der Unterrichtszeit ist für Schülerinnen oder Schüler im oder nach dem 8. Schuljahr möglich und überschreitet nicht die Dauer von 15 Tagen pro Unternehmen und Kalenderjahr.
  • Die Initiative zur Absolvierung geht jeweils von der Schülerin, dem Schüler oder den jeweiligen Erziehungsberechtigten aus.
  • Die Erziehungsberechtigten müssen der Schnupperlehre explizit zustimmen.
  • Die Schülerin oder der Schüler wurde auf alle relevanten Rechtsvorschriften hingewiesen.

Abwicklung in der Sozialversicherung

Es muss keine Anmeldung bei der Sozialversicherung vorgenommen werden. Die Schülerin bzw. der Schüler unterliegt während der Schnupperlehre der gesetzlichen Unfallversicherung für Schülerinnen oder Schüler.

Abwicklung im Steuerrecht

Aufgrund der Unentgeltlichkeit der Tätigkeit ergibt sich keine Lohnsteuerpflicht.

Abwicklung im Arbeitsrecht

Im Rahmen der Schnupperlehre besteht weder Anspruch auf Entgelt laut Kollektivvertrag, noch gebührt Urlaubs-, Feiertags- oder Krankenentgelt. Beiträge zur Betrieblichen Vorsorge fallen nicht an.

Stand: 28. Juli 2022

Bild: auremar - stock.adobe.com

Das Parlament hat ein Teuerungsentlastungspaket beschlossen, welches im steuerlichen Bereich unter anderem folgende Eckpunkte umfasst:

  • Erhöhung des Kindermehrbetrages rückwirkend ab 1.1.2022 auf € 550,00
  • Die bereits beschlossene Erhöhung des Familienbonus Plus (auf € 2.000,16 p.a. bzw. € 650,16 p.a.) wird von bisher 1.7.2022 auf 1.1.2022 vorgezogen.
  • Arbeitnehmern und Pensionisten steht unter bestimmten Voraussetzungen (keine Einmalzahlung zur Teuerungsabgeltung) für das Kalenderjahr 2022 ein Teuerungsabsetzbetrag in Höhe von € 500,00 zu. Dieser Absetzbetrag reduziert die zu bezahlende Einkommensteuer.
    • Bei Anspruch auf den Verkehrsabsetzbetrag steht der Teuerungsabsetzbetrag bis zu einem Einkommen von € 18.200,00 im Kalenderjahr zu und vermindert sich einschleifend bis € 24.500,00 auf null.
    • Bei Anspruch auf den (erhöhten) Pensionistenabsetzbetrag steht der Teuerungsabsetzbetrag bis zu laufenden Pensionseinkünften von € 20.500,00 im Kalenderjahr zu und vermindert sich einschleifend bis € 25.500,00 auf null.
    • Auch die Negativsteuer (SV Rückerstattung) wird für das Kalenderjahr 2022 erhöht.
  • Teuerungsprämie: Zulagen und Bonuszahlungen, die der Arbeitgeber in den Kalenderjahren 2022 und 2023 aufgrund der Teuerung zusätzlich gewährt (Teuerungsprämie), sind unter bestimmten Voraussetzungen bis zu € 3.000,00 pro Jahr steuerfrei (€ 1.000,00 davon, nur wenn die Zahlung aufgrund bestimmter lohngestaltender Vorschriften erfolgt). Die Teuerungsprämie ist auch von der Sozialversicherung und den Lohnnebenkosten befreit. Eine gemeinsame Deckelung mit der steuerfreien Gewinnbeteiligung ist zu beachten.
  • Die Familienbeihilfe erhöht sich für den August 2022 um eine Einmalzahlung von € 180,00 für jedes Kind.
  • Mit 1.1.2023 wird der Unfallversicherungsbeitrag im Bereich des ASVG von 1,2% auf 1,1% abgesenkt werden.
  • Die Bepreisung von CO2 Emissionen wird anstatt mit 1. Juli 2022 mit 1. Oktober 2022 beginnen.
  • Für unterschiedliche Personengruppen (Entlastung von vulnerablen Gruppen) wird ein Teuerungsausgleich in der Höhe von € 300,00 gewährt werden.
  • Bestimmte Pensionisten mit geringen Pensionen erhalten im September 2022 eine – von der Höhe ihrer Pension abhängigen – außerordentliche Einmalzahlung.
  • Mit einer Änderung des Klimabonusgesetzes wird der Klimabonus für 2022 einmalig auf € 250,00 erhöht werden. Die Bezieher des regionalen Klimabonus sollen zusätzliche einen Anti-Teuerungsbonus in Höhe von € 250,00 erhalten. Dieser Anti-Teuerungsbonus soll bis zu einer Einkommensteuer-Stufe von 50 % steuerfrei sein. Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr erhalten 50 % des Betrages.

Die entsprechenden Gesetze zu obigen Änderungen wurde im Parlament bereits beschlossen. Entsprechend dem Vortrag an den Ministerrat sind noch folgende Schritte geplant (bei Onlinestellung noch keine Gesetzesvorlage):

  • Eine Strompreiskompensation soll 2022 für Unternehmen einen Teil der indirekten CO2-Kosten rückvergüten. Zudem sollen Unternehmen, die besonders unten den hohen Energiekosten leiden, für 2022 einen Zuschuss zu den Mehrkosten erhalten.
  • Die sogenannte „kalte Progression“ soll ab 2023 insofern abgeschafft werden, dass Grenzbeträge der Progressionsstufen – mit Ausnahme der 55 % Stufe - sowie negativsteuerfähige Absetzbeträge (Verkehrsabsetzbetrag, Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag, Pensionistenabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag, Alleinerzieher- und Alleinverdienerabsetzbetrag) automatisch um zwei Drittel der Inflation vom Zeitraum Juli bis Juni ab 01.01. des Folgejahres angehoben werden. Die Bundesregierung soll gesetzlich verpflichtet werden, jährlich im Ausmaß des restlichen Volumens von ein Drittel der Wirkung der kalten Progression einen Gesetzesvorschlag an den Nationalrat vorzulegen, der Entlastungsmaßnahmen von Erwerbstätigen und/oder Pensionisten im Ausmaß dieses Volumens beinhaltet.
  • Ab 01.01.2023 soll das Reha-, Kranken- und Umschulungsgeld, die Studienbeihilfe, die Familienbeihilfe und der Kinderabsetzbetrag sowie das Kinderbetreuungsgeld (inkl. Familienzeitbonus) jährlich valorisiert werden.
  • Der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (DB) soll um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 % abgesenkt werden.

Stand: 06. Juli 2022

Bild: vegefox.com - stock.adobe.com

Das Parlament ein Teuerungsentlastungspaket beschlossen, welches im steuerlichen Bereich unter anderem folgende Eckpunkte umfasst:

  • Erhöhung des Kindermehrbetrages rückwirkend ab 1.1.2022 auf € 550,00
  • Die bereits beschlossene Erhöhung des Familienbonus Plus (auf € 2.000,16 p.a. bzw. € 650,16 p.a.) wird von bisher 1.7.2022 auf 1.1.2022 vorgezogen.
  • Arbeitnehmern und Pensionisten steht unter bestimmten Voraussetzungen (keine Einmalzahlung zur Teuerungsabgeltung) für das Kalenderjahr 2022 ein Teuerungsabsetzbetrag in Höhe von € 500,00 zu. Dieser Absetzbetrag reduziert die zu bezahlende Einkommensteuer.
    • Bei Anspruch auf den Verkehrsabsetzbetrag steht der Teuerungsabsetzbetrag bis zu einem Einkommen von € 18.200,00 im Kalenderjahr zu und vermindert sich einschleifend bis € 24.500,00 auf null.
    • Bei Anspruch auf den (erhöhten) Pensionistenabsetzbetrag steht der Teuerungsabsetzbetrag bis zu laufenden Pensionseinkünften von € 20.500,00 im Kalenderjahr zu und vermindert sich einschleifend bis € 25.500,00 auf null.
    • Auch die Negativsteuer (SV Rückerstattung) wird für das Kalenderjahr 2022 erhöht.
  • Teuerungsprämie: Zulagen und Bonuszahlungen, die der Arbeitgeber in den Kalenderjahren 2022 und 2023 aufgrund der Teuerung zusätzlich gewährt (Teuerungsprämie), sind unter bestimmten Voraussetzungen bis zu € 3.000,00 pro Jahr steuerfrei (€ 1.000,00 davon, nur wenn die Zahlung aufgrund bestimmter lohngestaltender Vorschriften erfolgt). Die Teuerungsprämie ist auch von der Sozialversicherung und den Lohnnebenkosten befreit. Eine gemeinsame Deckelung mit der steuerfreien Gewinnbeteiligung ist zu beachten.
  • Die Familienbeihilfe erhöht sich für den August 2022 um eine Einmalzahlung von € 180,00 für jedes Kind.
  • Mit 1.1.2023 wird der Unfallversicherungsbeitrag im Bereich des ASVG von 1,2% auf 1,1% abgesenkt werden.
  • die Bepreisung von CO2 Emissionen wird anstatt mit 1. Juli 2022 mit 1. Oktober 2022 beginnen.
  • Für unterschiedliche Personengruppen (Entlastung von vulnerablen Gruppen) wird ein Teuerungsausgleich in der Höhe von € 300,00 gewährt werden.
  • Bestimmte Pensionisten mit geringen Pensionen erhalten im September 2022 eine – von der Höhe ihrer Pension abhängigen – außerordentliche Einmalzahlung.
  • Mit einer Änderung des Klimabonusgesetzes wird der Klimabonus für 2022 einmalig auf € 250,00 erhöht werden. Die Bezieher des regionalen Klimabonus sollen zusätzliche einen Anti-Teuerungsbonus in Höhe von € 250,00 erhalten. Dieser Anti-Teuerungsbonus soll bis zu einer Einkommensteuer-Stufe von 50 % steuerfrei sein. Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr erhalten 50 % des Betrages.

Die entsprechenden Gesetze zu obigen Änderungen wurde im Parlament bereits beschlossen. Entsprechend dem Vortrag an den Ministerrat sind noch folgende Schritte geplant (bei Onlinestellung noch keine Gesetzesvorlage):

  • Eine Strompreiskompensation soll 2022 für Unternehmen einen Teil der indirekten CO2-Kosten rückvergüten. Zudem sollen Unternehmen, die besonders unten den hohen Energiekosten leiden, für 2022 einen Zuschuss zu den Mehrkosten erhalten.
  • Die sogenannte „kalte Progression“ soll ab 2023 insofern abgeschafft werden, dass Grenzbeträge der Progressionsstufen – mit Ausnahme der 55 % Stufe - sowie negativsteuerfähige Absetzbeträge (Verkehrsabsetzbetrag, Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag, Pensionistenabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag, Alleinerzieher- und Alleinverdienerabsetzbetrag) automatisch um zwei Drittel der Inflation vom Zeitraum Juli bis Juni ab 01.01. des Folgejahres angehoben werden. Die Bundesregierung soll gesetzlich verpflichtet werden, jährlich im Ausmaß des restlichen Volumens von ein Drittel der Wirkung der kalten Progression einen Gesetzesvorschlag an den Nationalrat vorzulegen, der Entlastungsmaßnahmen von Erwerbstätigen und/oder Pensionisten im Ausmaß dieses Volumens beinhaltet.
  • Ab 01.01.2023 soll das Reha-, Kranken- und Umschulungsgeld, die Studienbeihilfe, die Familienbeihilfe und der Kinderabsetzbetrag sowie das Kinderbetreuungsgeld (inkl. Familienzeitbonus) jährlich valorisiert werden.
  • Der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (DB) soll um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 % abgesenkt werden.

Stand: 05. Juli 2022

Bild: vegefox.com - stock.adobe.com

Das ursprünglich bis Ende Juni befristete Kurzarbeitsmodell wurde im Rahmen der Phase 6 bis Ende des Jahres 2022 verlängert. Die ab 1. Juli 2022 gültige Kurzarbeitsrichtlinie sieht dabei Änderungen im Antragsverfahren sowie bei den Vergütungszuschlägen vor.

Verfahrensablauf:

  • Mindestens drei Wochen vor Beginn der geplanten Kurzarbeit ist die regional zuständige AMS Geschäftsstelle über die Kurzarbeitsabsicht zu informieren (e-AMS).
  • In Folge der Anzeige führt das AMS ein Beratungsverfahren mit dem Unternehmen und Sozialpartnern durch, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sowie alternative Abfederungsmaßnahmen (z.B. Urlaubsabbau etc.) zu prüfen. Das Ergebnis des Beratungsverfahrens wird im Rahmen des Beratungsprotokolls festgehalten.
  • Soll die Kurzarbeit in Anspruch genommen werden, so sind der Kurzarbeitsantrag, die Sozialpartnervereinbarung (Version 11.0) sowie das Beratungsprotokoll über das eAMS-Konto vor Beginn der geplanten Kurzarbeit hochzuladen.
  • Nach Zustimmung der Sozialpartner im Webportal entscheidet das AMS über den Kurzarbeitsantrag.

Beihilfe:

Analog zur bisherigen Regelung werden die kurzarbeitsbedingten Mehrkosten abzüglich eines Selbstbehalts von 15 % ersetzt.

Mindestarbeitszeit:

Die Arbeitszeit muss im Durchschnitt mindestens 50 % der vorherigen Normalarbeitszeit betragen. Eine Unterschreitung ist nur mit besonderer Begründung (nach Genehmigung der Beilage 2) möglich.

Entgeltanspruch während der Kurzarbeit:

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die in die Kategorie 80 % fallen, erhalten einen Zuschlag von 16 % auf das Mindestbruttoentgelt laut Entgelt-Tabelle nach § 37b Abs. 6 AMSG. Jene Arbeiternehmer oder Arbeitnehmerinnen, die in die Kategorie 85 % fallen, erhalten einen Zuschlag von 9 %.

Informationspflicht:

Arbeitgeber, welche Kurzarbeit in Anspruch nehmen, müssen nach Vorlage der Teilabrechnungen beim AMS die Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerinnen individuell und nachweislich über die abgerechneten Ausfallsstunden informieren.

Stand: 05. Juli 2022

Bild: pathdoc - stock.adobe.com

Egal wie gut die eigene Verkaufsmannschaft ist, es gilt: Die beste Erfolgsquote hat meist ein Weiterempfehler. Er ist vertrauenswürdig und von Ihren Angeboten glaubhaft überzeugt. Wenn sein Kollege, Partner oder Freund mit Ihren Leistungen weniger zufrieden ist, ist er in gewisser Weise daran beteiligt. Deshalb werden nur wirklich hochzufriedene Kunden ein Unternehmen weiterempfehlen.

Daher das Wichtigste beim sogenannten Empfehlungsmarketing: Leisten Sie gute Arbeit! Kompetenz, Aufmerksamkeit und Zuverlässigkeit sind für Ihre Kunden wichtig. Auch entscheidend ist es, guten Service anzubieten: Das können z. B. komfortable, gut beschilderte Parkplätze vor Ihrem Geschäft oder eine gut gestaltete Webseite mit wertvollen Inhalten sein.

Auch gutes Beschwerdemanagement sorgt für gutes oder schlechtes Image. Wer einen verärgerten Klienten alleine lässt, wird schnell schlechten Ruf ernten – insbesondere in den sozialen Medien. In einem ersten Schritt gilt es daher, dem Kunden Raum zu geben, dass er seinem Ärger Luft macht. Danach müssen Sie ihm glaubhaft vermitteln, dass Sie alles daransetzen, ihn trotzdem zufriedenstellen zu können. Gelingt das, so wird im Idealfall aus einem Fehler sogar eine Weiterempfehlung.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Pixel-Shot - stock.adobe.com

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerabsetzbetrag und vermindert direkt die zu zahlende Einkommensteuer. Mit der Steuerreform wurden ab 1.7.2022 die Absetzbeträge je Kind und Monat erhöht. Mit dem Teuerungsentlastungspaket wird diese Erhöhung nun rückwirkend per 1.1.2022 durchgeführt. Der Arbeitgeber hat für seine Arbeitnehmer eine Aufrollung so bald wie möglich, jedoch spätestens bis 30. September 2022 durchzuführen, sofern die technischen und organisatorischen Möglichkeiten dazu vorliegen.

  bis 31.12.2021 ab 1.1.2022
für Kinder bis 18 Jahre € 125,00/Monat € 166,68/Monat
für volljährige Kinder € 41,68/Monat € 54,18/Monat

Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Familienbonus ist, dass für das Kind Familienbeihilfe gewährt wird, und dass es sich ständig in einem Mitgliedstaat der EU/des EWR oder in der Schweiz aufhält. Für Kinder, die sich in Drittländern aufhalten, steht kein Familienbonus zu.

Für Kinder, die in anderen EU-/EWR-Ländern oder in der Schweiz leben, werden die Beträge per Verordnung des BMF auf Basis der vom Statistischen Amt der Europäischen Union veröffentlichten vergleichenden Preisniveaus indexiert. Die Höhe wird alle zwei Jahre neu angepasst.

Der Familienbonus Plus kann entweder während des Jahres in der laufenden Lohnverrechnung (Formular E 30) oder in der Arbeitnehmerveranlagung bzw. Steuererklärung berücksichtigt werden.

Stand: 05. Juli 2022

Bild: JackF - stock.adobe.com

Der Nationalrat hat am 19.5.2022 eine Verlängerung der bestehenden Erleichterungen des gesellschaftsrechtlichen COVID-19-Gesetzes hinsichtlich der Aufstellungs- und Offenlegungsfristen für Unterlagen der Rechnungslegung (Jahresabschlüsse) beschlossen.

Die Offenlegungsfrist für die Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag 31.12.2021 (und für Jahresabschlüsse mit davor liegenden Bilanzstichtagen, bei denen die Frist für die Aufstellung nach § 222 Abs. 1 UGB am 16.3.2020 noch nicht abgelaufen war) verlängert sich demnach von neun auf zwölf Monate. Die Frist für die generelle Aufstellung des Jahresabschlusses (Aufstellungsfrist) wird von fünf auf neun Monate erstreckt.

In Anlehnung an die bisherige Regelung soll auch für Bilanzstichtage nach dem 31.12.2021 eine Einschleifregelung zur Anwendung kommen, wonach die Offenlegungsfrist für die Bilanzstichtage 31.1.2022 und 28.2.2022 ebenfalls am 31.12.2022 endet. Ab dem Bilanzstichtag 31.3.2022 gilt dann wieder eine Offenlegungsfrist von neun Monaten, sofern die 12-Monatsfrist bis dahin nicht im Dauerrecht verankert wird. Für Unterlagen der Rechnungslegung, bei denen der Bilanzstichtag nach dem 31.12.2021, aber vor dem 30.4.2022 liegt, ist die Bestimmung mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Aufstellungsfrist spätestens am 30.9.2022 und die Offenlegungsfrist spätestens am 31.12.2022 endet.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: skywalk154 - stock.adobe.com

Seit 1.7.2021 schon kann ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte (z. B. auch das Klimaticket) steuerfrei zur Verfügung stellen oder die entsprechenden Kosten steuerfrei ersetzen, sofern die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist. Es fallen dafür keine Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds oder Kommunalsteuer an und auch im Bereich der Sozialversicherung gilt Beitragsfreiheit für die durch den Dienstgeber für seine Dienstnehmer übernommenen Kosten der Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für ein Massenbeförderungsmittel, wenn die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist.

Das Finanzministerium hat auf seiner Homepage in Form von häufigen Fragen und Antworten und in der Wartung der Lohnsteuerrichtlinien 2021 seine Rechtsmeinung zu einigen Fragen veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung von einigen wesentlichen Punkten zum Thema Pendlerpauschale und Kostenübernahme des Öffi-Tickets durch den Arbeitgeber:

Wird dem Arbeitnehmer eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte zur Verfügung gestellt, kann nur für jene Strecke ein Pendlerpauschale steuerlich beantragt werden, die nicht davon umfasst ist. Wird dem Arbeitnehmer ein Öffi-Ticket vom Arbeitgeber gezahlt bzw. zur Verfügung gestellt, das nicht den gesamten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte umfasst, ist die nicht vom Öffi-Ticket umfasste Wegstrecke so zu behandeln wie die Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Die Höhe des Pendlerpauschales für die Teilstrecke ist jedoch mit dem fiktiven Pendlerpauschale für die Gesamtstrecke (zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) begrenzt.

Auch wenn ein Arbeitnehmer überwiegend auf Kosten des Arbeitgebers durch Zahlung bzw. Zurverfügungstellung des Öffi-Tickets zwischen Wohnung und Arbeitsstätte befördert wird, steht dem Arbeitnehmer das Pendlerpauschale nicht zu. Dies liegt dann vor, wenn der Arbeitnehmer ein Öffi-Ticket für mehr als die Hälfte der Arbeitstage im Lohnzahlungszeitraum (bezahlt bzw. zur Verfügung gestellt) bekommt und dieses Ticket die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte umfasst. Dabei ist für jeden Kalendermonat das Überwiegen zu beurteilen, ob an mehr als der Hälfte der Arbeitstage ein Öffi-Ticket zur Verfügung steht (z. B. bei Monatskarte mit Gültigkeit von 10.5. bis 10.6. kein Pendlerpauschale für Mai, für Juni hingegen schon).

Kostenbeiträge des Arbeitnehmers zum Öffi-Ticket sind grundsätzlich dem Anteil der Privatnutzung des Öffi-Tickets zuzuordnen und sind daher nicht als Werbungskosten abzugsfähig. Dies gilt nicht, wenn das Öffi-Ticket eine Streckenkarte zwischen Wohnung und Arbeitsstätte darstellt. In diesem Fall ist ein Kostenbeitrag des Arbeitnehmers bis maximal zur Höhe des in seinem konkreten Fall in Frage kommenden Pendlerpauschales als Werbungskosten abzugsfähig. Der Pendlereuro steht nicht zu.

Zu beachten ist auch, dass für den Zeitraum Mai 2022 bis Juni 2023 die monatlichen Pauschbeträge des Pendlerpauschales sowie auch die Beträge des Pendlereuros erhöht wurden.
Die Regierungsvorlage zum Abgabenänderungsgesetz 2022 sieht zum Thema Öffi-Ticket und Pendlerpauschale gesetzliche Änderungen ab 2023 vor. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung dieses Artikels noch abzuwarten.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Animaflora PicsStock - stock.adobe.com

Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer Wohnraum kostenlos oder verbilligt zur Verfügung, ist als monatlicher Quadratmeterwert der jeweils am 31.10. des Vorjahres geltende Richtwert gemäß Richtwertgesetz bezogen auf das Wohnflächenausmaß anzusetzen.

Dieser Richtwert wurde nun per 1.4.2022 neu festgelegt und ist somit für Sachbezüge für Dienstwohnungen ab 1.1.2023 maßgeblich:

Bundesland Richtwert pro m² Wohnflächenausmaß
Neu ab 1.4.2022
Für Sachbezugswerte ab 2023
Alt seit 1.4.2019
Für Sachbezugswerte 2020 bis 2022
Burgenland € 5,61 € 5,30
Kärnten € 7,20 € 6,80
Niederösterreich € 6,31 € 5,96
Oberösterreich € 6,66 € 6,29
Salzburg € 8,50 € 8,03
Steiermark € 8,49 € 8,02
Tirol € 7,50 € 7,09
Vorarlberg € 9,44 € 8,92
Wien € 6,15 € 5,81

Dieser Wert kann in bestimmten Fällen durch Abschläge vermindert werden. Kostenbeiträge des Arbeitnehmers vermindern den Sachbezugswert. Weitere Bestimmungen zur Berechnung des Sachbezugswerts – insbesondere bei gemieteten Wohnungen – sind zu beachten.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Vitaliy - stock.adobe.com

Egal wie gut die eigene Verkaufsmannschaft ist, es gilt: Die beste Erfolgsquote hat meist ein Weiterempfehler. Er ist vertrauenswürdig und von Ihren Angeboten glaubhaft überzeugt. Wenn sein Kollege, Partner oder Freund mit Ihren Leistungen weniger zufrieden ist, ist er in gewisser Weise daran beteiligt. Deshalb werden nur wirklich hochzufriedene Kunden ein Unternehmen weiterempfehlen.

Daher das Wichtigste beim sogenannten Empfehlungsmarketing: Leisten Sie gute Arbeit! Kompetenz, Aufmerksamkeit und Zuverlässigkeit sind für Ihre Kunden wichtig. Auch entscheidend ist es, guten Service anzubieten: Das können z. B. komfortable, gut beschilderte Parkplätze vor Ihrem Geschäft oder eine gut gestaltete Webseite mit wertvollen Inhalten sein.

Auch gutes Beschwerdemanagement sorgt für gutes oder schlechtes Image. Wer einen verärgerten Klienten alleine lässt, wird schnell schlechten Ruf ernten – insbesondere in den sozialen Medien. In einem ersten Schritt gilt es daher, dem Kunden Raum zu geben, dass er seinem Ärger Luft macht. Danach müssen Sie ihm glaubhaft vermitteln, dass Sie alles daransetzen, ihn trotzdem zufriedenstellen zu können. Gelingt das, so wird im Idealfall aus einem Fehler sogar eine Weiterempfehlung.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Pixel-Shot - stock.adobe.com

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerabsetzbetrag und vermindert direkt die zu zahlende Einkommensteuer. Mit der Steuerreform wurden ab 1.7.2022 die Absetzbeträge je Kind und Monat erhöht. Mit dem Teuerungsentlastungspaket wird diese Erhöhung nun rückwirkend per 1.1.2022 durchgeführt. Der Arbeitgeber hat für seine Arbeitnehmer eine Aufrollung so bald wie möglich, jedoch spätestens bis 30. September 2022 durchzuführen, sofern die technischen und organisatorischen Möglichkeiten dazu vorliegen.

  bis 31.12.2021 ab 1.1.2022
für Kinder bis 18 Jahre € 125,00/Monat € 166,68/Monat
für volljährige Kinder € 41,68/Monat € 54,18/Monat

Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Familienbonus ist, dass für das Kind Familienbeihilfe gewährt wird, und dass es sich ständig in einem Mitgliedstaat der EU/des EWR oder in der Schweiz aufhält. Für Kinder, die sich in Drittländern aufhalten, steht kein Familienbonus zu.

Für Kinder, die in anderen EU-/EWR-Ländern oder in der Schweiz leben, werden die Beträge per Verordnung des BMF auf Basis der vom Statistischen Amt der Europäischen Union veröffentlichten vergleichenden Preisniveaus indexiert. Die Höhe wird alle zwei Jahre neu angepasst.

Der Familienbonus Plus kann entweder während des Jahres in der laufenden Lohnverrechnung (Formular E 30) oder in der Arbeitnehmerveranlagung bzw. Steuererklärung berücksichtigt werden.

Stand: 05. Juli 2022

Bild: JackF - stock.adobe.com

Der Nationalrat hat am 19.5.2022 eine Verlängerung der bestehenden Erleichterungen des gesellschaftsrechtlichen COVID-19-Gesetzes hinsichtlich der Aufstellungs- und Offenlegungsfristen für Unterlagen der Rechnungslegung (Jahresabschlüsse) beschlossen.

Die Offenlegungsfrist für die Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag 31.12.2021 (und für Jahresabschlüsse mit davor liegenden Bilanzstichtagen, bei denen die Frist für die Aufstellung nach § 222 Abs. 1 UGB am 16.3.2020 noch nicht abgelaufen war) verlängert sich demnach von neun auf zwölf Monate. Die Frist für die generelle Aufstellung des Jahresabschlusses (Aufstellungsfrist) wird von fünf auf neun Monate erstreckt.

In Anlehnung an die bisherige Regelung soll auch für Bilanzstichtage nach dem 31.12.2021 eine Einschleifregelung zur Anwendung kommen, wonach die Offenlegungsfrist für die Bilanzstichtage 31.1.2022 und 28.2.2022 ebenfalls am 31.12.2022 endet. Ab dem Bilanzstichtag 31.3.2022 gilt dann wieder eine Offenlegungsfrist von neun Monaten, sofern die 12-Monatsfrist bis dahin nicht im Dauerrecht verankert wird. Für Unterlagen der Rechnungslegung, bei denen der Bilanzstichtag nach dem 31.12.2021, aber vor dem 30.4.2022 liegt, ist die Bestimmung mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Aufstellungsfrist spätestens am 30.9.2022 und die Offenlegungsfrist spätestens am 31.12.2022 endet.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: skywalk154 - stock.adobe.com

Seit 1.7.2021 schon kann ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte (z. B. auch das Klimaticket) steuerfrei zur Verfügung stellen oder die entsprechenden Kosten steuerfrei ersetzen, sofern die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist. Es fallen dafür keine Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds oder Kommunalsteuer an und auch im Bereich der Sozialversicherung gilt Beitragsfreiheit für die durch den Dienstgeber für seine Dienstnehmer übernommenen Kosten der Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für ein Massenbeförderungsmittel, wenn die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist.

Das Finanzministerium hat auf seiner Homepage in Form von häufigen Fragen und Antworten und in der Wartung der Lohnsteuerrichtlinien 2021 seine Rechtsmeinung zu einigen Fragen veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung von einigen wesentlichen Punkten zum Thema Pendlerpauschale und Kostenübernahme des Öffi-Tickets durch den Arbeitgeber:

Wird dem Arbeitnehmer eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte zur Verfügung gestellt, kann nur für jene Strecke ein Pendlerpauschale steuerlich beantragt werden, die nicht davon umfasst ist. Wird dem Arbeitnehmer ein Öffi-Ticket vom Arbeitgeber gezahlt bzw. zur Verfügung gestellt, das nicht den gesamten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte umfasst, ist die nicht vom Öffi-Ticket umfasste Wegstrecke so zu behandeln wie die Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Die Höhe des Pendlerpauschales für die Teilstrecke ist jedoch mit dem fiktiven Pendlerpauschale für die Gesamtstrecke (zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) begrenzt.

Auch wenn ein Arbeitnehmer überwiegend auf Kosten des Arbeitgebers durch Zahlung bzw. Zurverfügungstellung des Öffi-Tickets zwischen Wohnung und Arbeitsstätte befördert wird, steht dem Arbeitnehmer das Pendlerpauschale nicht zu. Dies liegt dann vor, wenn der Arbeitnehmer ein Öffi-Ticket für mehr als die Hälfte der Arbeitstage im Lohnzahlungszeitraum (bezahlt bzw. zur Verfügung gestellt) bekommt und dieses Ticket die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte umfasst. Dabei ist für jeden Kalendermonat das Überwiegen zu beurteilen, ob an mehr als der Hälfte der Arbeitstage ein Öffi-Ticket zur Verfügung steht (z. B. bei Monatskarte mit Gültigkeit von 10.5. bis 10.6. kein Pendlerpauschale für Mai, für Juni hingegen schon).

Kostenbeiträge des Arbeitnehmers zum Öffi-Ticket sind grundsätzlich dem Anteil der Privatnutzung des Öffi-Tickets zuzuordnen und sind daher nicht als Werbungskosten abzugsfähig. Dies gilt nicht, wenn das Öffi-Ticket eine Streckenkarte zwischen Wohnung und Arbeitsstätte darstellt. In diesem Fall ist ein Kostenbeitrag des Arbeitnehmers bis maximal zur Höhe des in seinem konkreten Fall in Frage kommenden Pendlerpauschales als Werbungskosten abzugsfähig. Der Pendlereuro steht nicht zu.

Zu beachten ist auch, dass für den Zeitraum Mai 2022 bis Juni 2023 die monatlichen Pauschbeträge des Pendlerpauschales sowie auch die Beträge des Pendlereuros erhöht wurden.
Die Regierungsvorlage zum Abgabenänderungsgesetz 2022 sieht zum Thema Öffi-Ticket und Pendlerpauschale gesetzliche Änderungen ab 2023 vor. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung dieses Artikels noch abzuwarten.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Animaflora PicsStock - stock.adobe.com

Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer Wohnraum kostenlos oder verbilligt zur Verfügung, ist als monatlicher Quadratmeterwert der jeweils am 31.10. des Vorjahres geltende Richtwert gemäß Richtwertgesetz bezogen auf das Wohnflächenausmaß anzusetzen.

Dieser Richtwert wurde nun per 1.4.2022 neu festgelegt und ist somit für Sachbezüge für Dienstwohnungen ab 1.1.2023 maßgeblich:

Bundesland Richtwert pro m² Wohnflächenausmaß
Neu ab 1.4.2022
Für Sachbezugswerte ab 2023
Alt seit 1.4.2019
Für Sachbezugswerte 2020 bis 2022
Burgenland € 5,61 € 5,30
Kärnten € 7,20 € 6,80
Niederösterreich € 6,31 € 5,96
Oberösterreich € 6,66 € 6,29
Salzburg € 8,50 € 8,03
Steiermark € 8,49 € 8,02
Tirol € 7,50 € 7,09
Vorarlberg € 9,44 € 8,92
Wien € 6,15 € 5,81

Dieser Wert kann in bestimmten Fällen durch Abschläge vermindert werden. Kostenbeiträge des Arbeitnehmers vermindern den Sachbezugswert. Weitere Bestimmungen zur Berechnung des Sachbezugswerts – insbesondere bei gemieteten Wohnungen – sind zu beachten.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Vitaliy - stock.adobe.com

Im Rahmen einer kürzlich ergangenen Entscheidung hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden, dass die Einschränkung des Betriebsausgabenabzugs für Sozialplanabfertigungen verfassungswidrig ist, weil diese nicht mit individuell vereinbarten freiwilligen Abfertigungen gleichgesetzt werden können.

Aufhebung des Abzugsverbots für Abfertigungszahlungen

Im Bestreben überdimensionierte freiwillige Abfertigungen und Abfindungen möglichst unattraktiv zu gestalten, hat der Gesetzgeber mit Wirkung ab 1.3.2014 komplexe Regelungen zur Einschränkung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Entgelt- und Abfertigungszahlungen eingeführt. Während gesetzliche Abfertigungen voll abzugsfähig sind, ist die Abzugsfähigkeit von sogenannten freiwilligen Abfertigungen, wozu entsprechend dem Gesetzeswortlaut auch solche im Rahmen von Sozialplänen gehören, mit dem Ausmaß des beim Zahlungsempfänger lohnsteuerbegünstigten Betrages (Besteuerung mit 6 %) bzw. fiktiv begünstigten Betrages (im Hinblick auf die Abfertigung Neu) begrenzt.

Im Rahmen einer jüngst ergangenen Entscheidung hat der VfGH diese Gleichsetzung von Sozialplanabfertigungen und freiwilligen individualvereinbarten Abfertigungen nunmehr als gleichheitswidrig erkannt. Begründet wird dies damit, dass die wesentlich ungleichen Sachverhalte einer individuell vereinbarten freiwilligen Abfertigung im Rahmen einer Arbeitgeberkündigung einerseits und Sozialplanabfertigungen im Zuge einer Betriebsänderung andererseits nicht gleich behandelt werden können. Der VfGH hat daher entschieden, dass das Betriebsausgabenabzugsverbot für Sozialplanabfertigungen gegen den Gleichheitssatz verstößt, da die Regelung zu sachlich nicht begründbaren Differenzierungen führt.

Die Entscheidung des VfGH entfaltet, abgesehen von bereits anhängigen Fällen, allerdings erst zukünftig Wirkung, weil dem Gesetzgeber eine Reparaturfrist zur Änderung der maßgeblichen Bestimmung bis 31.12.2022 eingeräumt wurde.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Sebastian Duda - stock.adobe.com

Die aktuelle humanitäre Katastrophe in der Ukraine hat auch in Österreich eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Dabei stellt sich in der Folge häufig die Frage, ob Geld- oder Sachspenden, sowohl im betrieblichen als auch im privaten Bereich, von der Steuer abgesetzt werden können. Das österreichische Finanzministerium (BMF) hat diesbezüglich im Rahmen einer Information jüngst Stellung bezogen.

Spenden aus dem Betriebsvermögen

Geld- oder Sachspenden aus dem Betriebsvermögen sind dann abzugsfähig, wenn diese entweder gemäß § 4a Einkommensteuergesetz (EStG) für begünstigte Einrichtungen oder gemäß § 4 Abs. 4 Z 9 EStG in Katastrophenfällen mit Werbezweck geleistet werden. § 4a EStG knüpft die Abzugsfähigkeit (Deckelung mit 10 % des Gewinns vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrags) daran, dass die Spende zweckgebunden an eine begünstigte Einrichtung geleistet wird. Die konkret begünstigten Einrichtungen sind einerseits direkt im Gesetz angeführt oder andererseits Empfänger, die zum Zeitpunkt der Spende über einen gültigen Spendenbegünstigungsbescheid verfügen und somit in der Liste der begünstigten Spendenempfänger beim BMF geführt werden.

Gemäß § 4 Abs. 4 Z 9 EStG 1988 haben Unternehmen zudem die Möglichkeit, Hilfeleistungen in Geld- oder Sachwerten, die sie im Zusammenhang mit akuten Katastrophen im In- oder Ausland tätigen, steuerlich als Betriebsausgaben geltend zu machen. Als Katastrophenfall kommen dabei unter anderem kriegerische Ereignisse in Betracht. Die Abzugsfähigkeit der Ausgaben ist betraglich nicht begrenzt. Voraussetzung für die steuerliche Behandlung als Betriebsausgaben ist allerdings die primäre Werbewirksamkeit der Ausgabe, weshalb auch inhaltlich keine Zuwendungen oder Spenden vorliegen, sondern Werbeaufwendungen. An die Werbewirksamkeit der Aufwendung selbst werden hier jedoch keine allzu hohen Anforderungen gestellt, sodass beispielweise Berichte in Lokal- und Branchenmedien, Schreiben an Kunden oder auch diesbezügliche „Werbung“ auf der eigenen Homepage als ausreichend zu erachten wären.

Spenden aus dem Privatvermögen

Bei Privatpersonen können Spenden an begünstigte Einrichtungen als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Von dieser Steuerbegünstigung sind allerdings nur Geldspenden und keine Sachspenden erfasst, wobei das Ausmaß der Geltendmachung mit 10 % des Gesamtbetrages der Einkünfte des jeweiligen Jahres beschränkt ist. Die begünstigten Spenden werden in der Folge direkt von der Spendenorganisation an die Finanzverwaltung gemeldet und fließen dann automatisch in die Veranlagung des Spenders mit ein.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: RafMaster - stock.adobe.com

Egal wie gut die eigene Verkaufsmannschaft ist, es gilt: Die beste Erfolgsquote hat meist ein Weiterempfehler. Er ist vertrauenswürdig und von Ihren Angeboten glaubhaft überzeugt. Wenn sein Kollege, Partner oder Freund mit Ihren Leistungen weniger zufrieden ist, ist er in gewisser Weise daran beteiligt. Deshalb werden nur wirklich hochzufriedene Kunden ein Unternehmen weiterempfehlen.

Daher das Wichtigste beim sogenannten Empfehlungsmarketing: Leisten Sie gute Arbeit! Kompetenz, Aufmerksamkeit und Zuverlässigkeit sind für Ihre Kunden wichtig. Auch entscheidend ist es, guten Service anzubieten: Das können z. B. komfortable, gut beschilderte Parkplätze vor Ihrem Geschäft oder eine gut gestaltete Webseite mit wertvollen Inhalten sein.

Auch gutes Beschwerdemanagement sorgt für gutes oder schlechtes Image. Wer einen verärgerten Klienten alleine lässt, wird schnell schlechten Ruf ernten – insbesondere in den sozialen Medien. In einem ersten Schritt gilt es daher, dem Kunden Raum zu geben, dass er seinem Ärger Luft macht. Danach müssen Sie ihm glaubhaft vermitteln, dass Sie alles daransetzen, ihn trotzdem zufriedenstellen zu können. Gelingt das, so wird im Idealfall aus einem Fehler sogar eine Weiterempfehlung.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Pixel-Shot - stock.adobe.com

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerabsetzbetrag und vermindert direkt die zu zahlende Einkommensteuer. Mit der Steuerreform wurden ab 1.7.2022 die Absetzbeträge je Kind und Monat erhöht. Mit dem Teuerungsentlastungspaket wird diese Erhöhung nun rückwirkend per 1.1.2022 durchgeführt. Der Arbeitgeber hat für seine Arbeitnehmer eine Aufrollung so bald wie möglich, jedoch spätestens bis 30. September 2022 durchzuführen, sofern die technischen und organisatorischen Möglichkeiten dazu vorliegen.

  bis 31.12.2021 ab 1.1.2022
für Kinder bis 18 Jahre € 125,00/Monat € 166,68/Monat
für volljährige Kinder € 41,68/Monat € 54,18/Monat

Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Familienbonus ist, dass für das Kind Familienbeihilfe gewährt wird, und dass es sich ständig in einem Mitgliedstaat der EU/des EWR oder in der Schweiz aufhält. Für Kinder, die sich in Drittländern aufhalten, steht kein Familienbonus zu.

Für Kinder, die in anderen EU-/EWR-Ländern oder in der Schweiz leben, werden die Beträge per Verordnung des BMF auf Basis der vom Statistischen Amt der Europäischen Union veröffentlichten vergleichenden Preisniveaus indexiert. Die Höhe wird alle zwei Jahre neu angepasst.

Der Familienbonus Plus kann entweder während des Jahres in der laufenden Lohnverrechnung (Formular E 30) oder in der Arbeitnehmerveranlagung bzw. Steuererklärung berücksichtigt werden.

Stand: 05. Juli 2022

Bild: JackF - stock.adobe.com

Der Nationalrat hat am 19.5.2022 eine Verlängerung der bestehenden Erleichterungen des gesellschaftsrechtlichen COVID-19-Gesetzes hinsichtlich der Aufstellungs- und Offenlegungsfristen für Unterlagen der Rechnungslegung (Jahresabschlüsse) beschlossen.

Die Offenlegungsfrist für die Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag 31.12.2021 (und für Jahresabschlüsse mit davor liegenden Bilanzstichtagen, bei denen die Frist für die Aufstellung nach § 222 Abs. 1 UGB am 16.3.2020 noch nicht abgelaufen war) verlängert sich demnach von neun auf zwölf Monate. Die Frist für die generelle Aufstellung des Jahresabschlusses (Aufstellungsfrist) wird von fünf auf neun Monate erstreckt.

In Anlehnung an die bisherige Regelung soll auch für Bilanzstichtage nach dem 31.12.2021 eine Einschleifregelung zur Anwendung kommen, wonach die Offenlegungsfrist für die Bilanzstichtage 31.1.2022 und 28.2.2022 ebenfalls am 31.12.2022 endet. Ab dem Bilanzstichtag 31.3.2022 gilt dann wieder eine Offenlegungsfrist von neun Monaten, sofern die 12-Monatsfrist bis dahin nicht im Dauerrecht verankert wird. Für Unterlagen der Rechnungslegung, bei denen der Bilanzstichtag nach dem 31.12.2021, aber vor dem 30.4.2022 liegt, ist die Bestimmung mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Aufstellungsfrist spätestens am 30.9.2022 und die Offenlegungsfrist spätestens am 31.12.2022 endet.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: skywalk154 - stock.adobe.com

Seit 1.7.2021 schon kann ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte (z. B. auch das Klimaticket) steuerfrei zur Verfügung stellen oder die entsprechenden Kosten steuerfrei ersetzen, sofern die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist. Es fallen dafür keine Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds oder Kommunalsteuer an und auch im Bereich der Sozialversicherung gilt Beitragsfreiheit für die durch den Dienstgeber für seine Dienstnehmer übernommenen Kosten der Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für ein Massenbeförderungsmittel, wenn die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist.

Das Finanzministerium hat auf seiner Homepage in Form von häufigen Fragen und Antworten und in der Wartung der Lohnsteuerrichtlinien 2021 seine Rechtsmeinung zu einigen Fragen veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung von einigen wesentlichen Punkten zum Thema Pendlerpauschale und Kostenübernahme des Öffi-Tickets durch den Arbeitgeber:

Wird dem Arbeitnehmer eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte zur Verfügung gestellt, kann nur für jene Strecke ein Pendlerpauschale steuerlich beantragt werden, die nicht davon umfasst ist. Wird dem Arbeitnehmer ein Öffi-Ticket vom Arbeitgeber gezahlt bzw. zur Verfügung gestellt, das nicht den gesamten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte umfasst, ist die nicht vom Öffi-Ticket umfasste Wegstrecke so zu behandeln wie die Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Die Höhe des Pendlerpauschales für die Teilstrecke ist jedoch mit dem fiktiven Pendlerpauschale für die Gesamtstrecke (zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) begrenzt.

Auch wenn ein Arbeitnehmer überwiegend auf Kosten des Arbeitgebers durch Zahlung bzw. Zurverfügungstellung des Öffi-Tickets zwischen Wohnung und Arbeitsstätte befördert wird, steht dem Arbeitnehmer das Pendlerpauschale nicht zu. Dies liegt dann vor, wenn der Arbeitnehmer ein Öffi-Ticket für mehr als die Hälfte der Arbeitstage im Lohnzahlungszeitraum (bezahlt bzw. zur Verfügung gestellt) bekommt und dieses Ticket die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte umfasst. Dabei ist für jeden Kalendermonat das Überwiegen zu beurteilen, ob an mehr als der Hälfte der Arbeitstage ein Öffi-Ticket zur Verfügung steht (z. B. bei Monatskarte mit Gültigkeit von 10.5. bis 10.6. kein Pendlerpauschale für Mai, für Juni hingegen schon).

Kostenbeiträge des Arbeitnehmers zum Öffi-Ticket sind grundsätzlich dem Anteil der Privatnutzung des Öffi-Tickets zuzuordnen und sind daher nicht als Werbungskosten abzugsfähig. Dies gilt nicht, wenn das Öffi-Ticket eine Streckenkarte zwischen Wohnung und Arbeitsstätte darstellt. In diesem Fall ist ein Kostenbeitrag des Arbeitnehmers bis maximal zur Höhe des in seinem konkreten Fall in Frage kommenden Pendlerpauschales als Werbungskosten abzugsfähig. Der Pendlereuro steht nicht zu.

Zu beachten ist auch, dass für den Zeitraum Mai 2022 bis Juni 2023 die monatlichen Pauschbeträge des Pendlerpauschales sowie auch die Beträge des Pendlereuros erhöht wurden.
Die Regierungsvorlage zum Abgabenänderungsgesetz 2022 sieht zum Thema Öffi-Ticket und Pendlerpauschale gesetzliche Änderungen ab 2023 vor. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung dieses Artikels noch abzuwarten.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Animaflora PicsStock - stock.adobe.com

Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer Wohnraum kostenlos oder verbilligt zur Verfügung, ist als monatlicher Quadratmeterwert der jeweils am 31.10. des Vorjahres geltende Richtwert gemäß Richtwertgesetz bezogen auf das Wohnflächenausmaß anzusetzen.

Dieser Richtwert wurde nun per 1.4.2022 neu festgelegt und ist somit für Sachbezüge für Dienstwohnungen ab 1.1.2023 maßgeblich:

Bundesland Richtwert pro m² Wohnflächenausmaß
Neu ab 1.4.2022
Für Sachbezugswerte ab 2023
Alt seit 1.4.2019
Für Sachbezugswerte 2020 bis 2022
Burgenland € 5,61 € 5,30
Kärnten € 7,20 € 6,80
Niederösterreich € 6,31 € 5,96
Oberösterreich € 6,66 € 6,29
Salzburg € 8,50 € 8,03
Steiermark € 8,49 € 8,02
Tirol € 7,50 € 7,09
Vorarlberg € 9,44 € 8,92
Wien € 6,15 € 5,81

Dieser Wert kann in bestimmten Fällen durch Abschläge vermindert werden. Kostenbeiträge des Arbeitnehmers vermindern den Sachbezugswert. Weitere Bestimmungen zur Berechnung des Sachbezugswerts – insbesondere bei gemieteten Wohnungen – sind zu beachten.

Stand: 28. Juni 2022

Bild: Vitaliy - stock.adobe.com

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