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Presseaussendungen

Dienstag, 12. März 2019

PRODINGER und der TRAUNER Verlag: Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar

Wien (OTS) - Das PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden vier Veranstaltungen in der Steiermark, in Salzburg und in Tirol statt.

Die Termine:

Dienstag, 26. März, Hotel Brückenwirt in St. Johann im Pongau; Mittwoch, 27. März, Romantik Hotel Seevilla in Altaussee; Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going;

Uhrzeit jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Hoteliers stehen heute einem harten Preiskampf, einem veränderten Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmen, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie sich der erwähnte Standard produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lässt.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) geben in der Veranstaltungsreihe allen teilnehmenden Entscheidungsträgern und Führungskräften auf kompakte und praxisnahe Weise ein bestmögliches Werkzeug zur Beantwortung aktueller Fragen in die Hand.

Die Teilnehmer erfahren, welche Hotelkennzahlen und Benchmarks in der Betriebsführung sowie in der Investitions- und Finanzierungsphase am wichtigsten sind. Ein Vergleich aktueller Benchmarkzahlen erlaubt eine solide Standortbestimmung - „Wo steht mein Betrieb im Vergleich zu anderen?“. Was ist zu tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? Welche STAHR-Kennzahlen verwenden die Banken? Weiters haben die Teilnehmer die Möglichkeit, anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis eigene Kennzahlen zu verwenden. Mit den „4 steps to profile“ zeigen die Prodinger-Experten den Weg zu einer erfolgreichen Positionierung und zu einer überlegten Strategie.

Ein weiteres aktuelles Thema ist das neue Arbeitszeitgesetz, das etliche Fragen mit sich gebracht hat. Die Vortragenden informieren über die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende und klären darüber auf, was beim neuen Arbeitszeitgesetz und beim Durchrechnen von Ruhezeiten zu berücksichtigen ist.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbarExperten informieren über die Bedeutung fundierter Planung und Steigerung der Rentabilität im Hotel.Das PRODINGER Team und der TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Zu diesem Thema gibt es eine unentgeltliche aber WERTvolle Veranstaltungsreihe in St. Johann im Pongau (Brückenwirt), Altaussee (Romantik Hotel Seevilla), Obermieming (Alpenresort Schwarz) und Going (Stanglwirt).Datum: 26.3.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Hotel Brückenwirt Hauptstraße 78, 5600 St. Johann im Pongau Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

PRODINGER Tourismusberatung
Julia Hopfner LL.B.
+43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at

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Donnerstag, 21. Februar 2019

Tourismusausschuss: Ein Sommer der Rekorde?

Wien (OTS) - Die Sommersaison 2018 wurde quer durch alle Berichte als „Sommer der Rekorde“ gefeiert. Doch hält diese Interpretation auch den Fakten stand? Welche Problemfelder ergeben sich bei einer mittelfristigen Vorschau auf die nächsten Jahre? Die Prodinger Beratungsgruppe mit Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer und früherer langjähriger Geschäftsführer der Österreichischen Hoteliervereinigung, versuchte darauf vor dem Tourismusausschuss des Parlaments eine Antwort zu geben. Auf der Tagesordnung des in regelmäßigen Abständen zusammentretenden Tourismusausschusses standen bei dessen Sitzung am Donnerstag, 21. Februar, eine Diskussion über den aktuellen „Plan T - Masterplan Tourismus“, das Referat über „Die betriebliche Situation in der Hotellerie“ (Reisenzahn) sowie ein Vortrag von ÖHT-Generaldirektor Wolfgang Kleemann.

Reisenzahn leitete seine Ausführungen mit einem kurzen Rückblick ein. Während Nächtigungen (+ 18,9%), Auslastung (+ 10,8%) und Bettenzahl (+7,3%) zwischen 2007 und 2018 gestiegen sind, sind die realen Umsätze pro Nächtigung in der heimischen Hotellerie von 2000 bis 2017 um 15,8% zurückgegangen.

Ein Blick auf die Kostenentwicklung zeigt, dass die Kostenschere in allen Hotelkategorien weiter auseinandergeht. Die Mitarbeiterkosten in der 4- und 5-Sterne-Hotellerie sind gemessen am Umsatz im letzten Sommer von 37,1% auf 39,2% angestiegen; die übrigen Betriebsaufwendungen sind insbesondere bei der Energie und bei den Provisionen gestiegen. Nach den aktuellsten Zahlen sinken die Margen (GOP / Gross Operating Profit, also das Ergebnis nach Abzug von Wareneinsatz, Mitarbeiterkosten und gesamtem operativen Aufwand) und der Winter finanziert den Sommer quer. „Wir sehen also: der Sommer bringt nicht überall Geld in die Kassen“, betonte Reisenzahn.

Stresstest für Hotels deckt Schwachstellen auf

In Hinblick auf künftige Entwicklungen ist ein von Prodinger durchgeführter Stresstest für Hotels besonders aufschlussreich. Als Beispielbetrieb wurde ein Ferienhotel der 4- und 5-Sterne-Kategorie mit Medianwerten genommen. Dieser wurde auf seine Stressresistenz untersucht. Angenommen wurde ein mittelfristiger Zinsanstieg von 2%, eine Verteuerung der Kommission von Reiseplattformen (OTA’s) um ebenfalls 2% sowie eine Steigerung der Mitarbeiterkosten um 3,5%. Das Fazit dieses Tests: Bei gleichzeitigem Eintreten aller drei (gar nicht unwahrscheinlichen) Szenarien und ohne Weiterverrechnung der

Kostensteigerungen an den Endkunden ergibt sich für die Betriebe durch die Dreifachbelastung ein regelrechter „Dreifachschock“. Ein gesunder Betrieb mit einer gerade noch akzeptablen Entschuldungsdauer würde bereits bei einem simulierten Zinsschock von 2% in den kritischen Bereich von 16 Jahren Entschuldung kommen.

Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen

Allein der Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen, weil er rund 3% der Einnahmen auffressen würde. Die übrigen Stressannahmen zeigen, dass bei den derzeit geltenden günstigen Rahmenbedingungen der Referenzbetrieb seine Liquidität aufrechterhalten kann und kreditfähig ist. Sobald jedoch kleinere oder gar größere Stresssituationen eintreten, ist die wirtschaftliche Stabilität gefährdet.

Folgende Vorschläge wurden präsentiert

Für die Absicherung der Hotellerie listet Reisenzahn vor dem Tourismusausschuss eine Reihe von Empfehlungen auf, die dringend umgesetzt werden sollten:

  • Vereinfachung der Mitarbeiterverrechnung und Vereinheitlichung der Bemessungsgrundlagen,
  • Abschaffung der kalten Progression,
  • Realistische Abschreibungsdauern (Nutzungsdauer der Gebäude, insbes. von Mitarbeiterhäusern wieder auf 33 Jahre senken; funktionale AfA für sich schnell abnutzende Komponenten)
  • Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages von 20%,
  • Mitarbeiterbeteiligung: Ermöglichung einer steuer- und sozialversicherungsfreien Auszahlung, alternativ: gewinnabhängige Ansparung im Unternehmen,
  • Schaffung eines Absetzbetrages für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge,
  • praxisorientierte Vereinfachung der Regelung bei Aushilfen,
  • AirBnB: Festlegung der Meldepflicht und Überprüfung der Umsatzsteuerpflicht sämtlicher über die Plattform abgewickelten Umsätze.

PRODINGER Tourismusberatung
+43 1 890 730 9
tourismusberatung@prodinger.at

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Dienstag, 20. November 2018

Prodinger Beratungsgruppe strukturiert sich neu und baut Immobiliensparte weiter aus

Wien (OTS) - Die erweiterte Prodinger-Sparte „Immobilien“ wird künftig von Stefan Rohrmoser gemeinsam mit Thomas Reisenzahn geleitet. "Aufgabe von „Prodinger Immobilien“ ist es, das bestehende Portfolio mittels Transaktions-Beratungen bei Verkauf/Ankauf mit dem Schwerpunkt „Tourismus“ auszubauen", informiert Lukas Prodinger, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Zell am See, das dahinterstehende Konzept.

Vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie oftmals fehlender Betriebsnachfolgen ist es im touristischen Immobilienmarkt schwierig geworden, attraktive Fortführungs- und Verwertungskonzepte zu finden. Die alpine Ferienhotellerie wird von vielen Investoren noch links liegen gelassen, obwohl mit dem passenden Hotelprodukt das Risiko hier nicht größer ist als in der Stadthotellerie. Insbesondere mit Buy-to-let Konzepten wurden in Zweisaison-Destinationen sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf diese Weise konnten nachhaltig funktionierende Hotelbetriebe positioniert werden. Es ist daher sinnvoll, diesen Geschäftsbereich der Prodinger Beratungsgruppe verstärkt auszubauen, meint Stefan Rohrmoser von der Prodinger Beratungsgruppe.

Prodinger Immobilien unterstützt ihre Kunden in folgenden Geschäftsfeldern:

  • Gesamte Verkaufs- und Verkaufspreiseinschätzung
  • Vertragsunterstützung bei Pachtverträgen (Pächter/Verpächter)
  • Bestimmung des Pachtansatzes
  • Betreibersuche und -auswahl
  • Unterstützung bei Vertragsverhandlungen (Betreiber- und Kaufverträge)
  • Due-Diligence- Überprüfungen
  • Bewertung (Sachverständigen-konform) von Bestandsobjekten (Einzelhotels/Hotelportfolios) und Hotelprojekten
  • Standort- und Marktuntersuchungen
  • Machbarkeitsstudien (‚Feasibility Studies‘)
  • Plausibilisierung von Machbarkeitsstudien Dritter
  • Beratung bei der Projektentwicklung
  • Finanzierung

Um das langfristige Wachstum zu sichern wird sich Stefan Rohrmoser auf diesen Prodinger Geschäftsbereich voll konzentrieren. „Wir freuen uns sehr, einen so ausgewiesenen Fachmann für diesen spannenden Immobilien-Bereich gewonnen zu haben“, sagt Lukas Prodinger. Nach der Beendigung der Partnerschaft mit der GFB Unternehmensberatung und der Eröffnung eines neuen Standortes in Wien wird somit der nächste Wachstumsschritt in der Prodinger Beratungsgruppe eingeleitet.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Planung und Controlling: Neues Fachbuch setzt Standards für Tourismusbetriebe

  • Beratungsunternehmen Prodinger und der Trauner Verlag präsentierten in Wien Neuauflage des “STAHR”
  • Strategische Unternehmensführung und effiziente Planung durch aussagekräftige Kennzahlen
  • Aktuelle Erhebung im Tourismus belegt kritische Betriebskennzahlen in der Hotellerie

Trotz laufend neuer Rekordzahlen bei Gästeankünften und Nächtigungen sieht sich der heimische Tourismus mit einem massiven Problem konfrontiert: Die Schere zwischen steigenden Kosten und Erlösen pro Nächtigung wird größer. Eine umso bedeutendere Rolle kommt in Beherbergungsbetrieben künftig einer effizienten Unternehmensplanung mittels strategischem Controlling zu. Die Prodinger Beratungsgruppe und der österreichische Trauner Verlag haben heute in Wien ein neues Fachbuch präsentiert, das sich in diesem Bereich als Standardwerk für Berater und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie etablieren wird.

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet der rund 250 Seiten starke “STAHR” (steht für: Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung und professionelles Controlling. Das Konzept des Handbuchs basiert auf der Idee, ein gemeinsames Berichtswesen für Hotels und Restaurants zu entwickeln, auf dessen Basis Controlling in den Betrieben eingeführt und das als Grundlage für zwischenbetriebliche Vergleiche herangezogen werden kann. Der STAHR hilft Hotels und Gastronomen, ein Controlling-System aufzubauen und ihre Ergebnisse zu vergleichen. Konkrete Maßnahmen unterstützen die Betriebsführung bei Problemen rechtzeitig gegenzusteuern.

Betriebliche Kennzahlen vergleichbar machen

“Die Hotellerie hat in jüngster Zeit viel in ein Produkt investiert, für welches der Markt nicht mehr bereit ist, das gleiche wie vor einigen Jahren zu zahlen”, erklärte Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung und Mitautor des “STAHR”, bei der Buchvorstellung in Wien. “Starker Wettbewerb, kurzfristige Auslastungen, hohe Lohnnebenkosten und Investitionsdruck zur Qualitätsverbesserung bedrohen den Gewinn und die Liquidität vieler Unternehmen. Die Herausforderung liegt in den nächsten Jahren in einer effizienten Unternehmensführung und diese umfasst neben der Festlegung einer wirkungsvollen Strategie auch deren praktische Umsetzung. Möglich wird dies aber erst durch das Verfügbarmachen von vergleichbaren betrieblichen Kennzahlen.”

Aktuelle Zahlen: Gesamterlöse steigen, operative Margen sinken

Reisenzahn nennt als Beispiel die aussagekräftige “Gross Operating Profit Marge (GOP Marge)”. Laut einer aktuellen Betriebskennzahlenerhebung, die Prodinger im Sommer 2018 bei Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg durchgeführt hat, stiegen dort zwar im Vergleich zum Vorjahr die Gesamterlöse pro Nächtigung, das operative Betriebsergebnis fiel jedoch in allen Bereichen in Prozent des Umsatzes. Im Median verloren die Betriebe und die GOP-Marge ging von 20,2 auf 16,3 Prozent zurück. “Die Erlössteigerungen im Betrachtungszeitraum waren zu gering, um die steigenden Aufwendungen und höheren Kosten bei Personal, Energie und Provisionen zu kompensieren”, so der Unternehmensberater.

Erfolg ist planbar

Um derartige Messungen in die Unternehmensplanung zu integrieren wurde das „STAHR-Abrechnungssystem für Hotels und Restaurants“ erstmalig bereits vor rund 20 Jahren von Prof. Heinz Huber entwickelt. Die Prodinger Beratungsgruppe hat die Rechte übernommen, um diesen Standard für die Hotellerie und Gastronomie weiterzuentwickeln und zu beweisen: Erfolg ist planbar. Nun ist das Fachbuch in einer Neuauflage beim Linzer Trauner Verlag erschienen. Neben Thomas Reisenzahn fungieren Patrick Stoiser und Achim Hartmann als weitere Autoren.

Auch als E-Book erhältlich, verlinkte Zusatzinfos im Web

“Bei dem Buch handelt es sich in dieser Form um eine grundlegend neue Aufbereitung, sowohl inhaltlich als auch sprachlich und visuell ist der STAHR nun wieder absolut zeitgemäß”, betont Verlegerin Sonja Trauner. “Vor allem die neuen Elemente ‘Expert Insights’ und ‘STAHR-Best-Practice-Beispiel’ machen das Buch noch verständlicher und besonders praxistauglich. Zusätzlich zum gedruckten Buch steht der STAHR nun auch als E-Book zur Verfügung und über unsere neue Trauner-Digibox im Web wird der Inhalt laufend mit aktuellen Zusatzinfos angereichert.”

Neues Fachbuch: STAHR - Erfolg ist planbar

  • Reisenzahn, Stoiser, Hartmann 250 Seiten
  • Erschienen im Trauner Verlag
  • ISBN 978-3-99062-358-9
  • Subskriptionspreis bis 30.11.2018: 49,90 Euro
  • Ladenpreis ab 01.12.2018: 59,90 Euro

Mehr Informationen online:[ www.trauner.at] (http://www.trauner.at/)

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 09. Oktober 2018

Buch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" & Präsentation der aktuellen Betriebskennzahlen Sommer 2018

Buch-Präsentation "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag:

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet das Buch STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung, sowie eine professionelle Unternehmensführung. Das Werk gilt damit als Standardwerk für Hotelmanager und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie. In dem Buch erfahren Tourismusunternehmen mehr zu den gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks der Branche, die mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen lassen.

Präsentation Betriebskennzahlen vom Sommer 2018:

Im Rahmen der Pressekonferenz werden die aktuellen Betriebskennzahlen der Sommersaison 2018 präsentiert (Mai bis August), die auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg basieren.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 10:30 Uhr

Hotel Am Parkring Parkring 12, 1010 Wien Veranstaltungsraum: El Panorama

Ihre Gesprächspartner: - Mag. Sonja Trauner, TRAUNER Verlag - Mag. Achim Hartmann, Universitätslektor KFU Graz, WU Wien; Unternehmenscoach - Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung, Zell am See - Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung, Wien

Pressekonferenz für Buch-Präsentation der Neuauflage "STAHR - Erfolg ist planbar" & aktuelle BetriebskennzahlenBuch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag und Präsentation der Betriebskennzahlen vom Sommer 2018 (Mai bis August)Datum: 18.10.2018, 10:30 - 12:00 Uhr Ort: Hotel Am Parkring Veranstaltungsraum: El Panorama Parkring 12, 1010 Wien

Anmeldung Pressekonferenz:
Nina Pöllmann
Tel.: +43 1 8907309, n.poellmann@prodinger.at

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 26. September 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Gesamt-Kunstwerk Marke & Marketing

Wien (OTS) - Die Effizienz des Einsatzes des Marketing-Budgets ist von der Klarheit in der eigenen Markendefinition abhängig, waren sich die Experten im 3. Präsenz-Modul des 4. Lehrgangs der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA) einig. Zu wissen, ob die Marketing-Kosten dem Branchenvergleich halten, ist gut. Zu wissen, dass das Marketing auch effizient ist, ist besser.

Das Marketing-Budget der Teilnehmer der ersten vier DiA-Lehrgänge gemessen in Prozent der Umsätze ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Es liegt im Durchschnitt bei 5,7% (siehe angehängte Grafik) und ist verglichen mit dem ÖHT-Bilanzvergleich, der 2-4% Marketing-Kosten in % des Umsatzes ausweist, relativ hoch. Gleiches gilt für das Online-Marketing-Budget, das im Durchschnitt bei 1,3% des Umsatzes liegt - wenngleich mit großen Ausreißern nach oben bis zu 5%.

Effizientes Marketing resultiert aus EINER verständlichen, durchgängigen Botschaft

Alle Kontaktpunkte – online wie offline, Bild- wie Text-Sprache – müssen die gleiche Botschaft vermitteln. Das erzeugt beim potenziellen Gast ein einheitliches Bild – die Hotel-Marke! In der DiA lernen die Teilnehmer, die Marken-Definition klar zu erarbeiten.

Trendfelder schaffen den Perspektiven-Wechsel im Kopf

Thomas Reisenzahn, Prodinger Tourismusberatung, öffnete in seinem Workshop den Blick nach außen. Insbesondere wurden Trends beschrieben, die sich im Umfeld der Hotellerie abzeichnen. Für die Teilnehmer wurde dabei klar, in welche Richtung sich Hotelbetriebe weiter entwickeln können.

Die Marke ist ein faires Versprechen an die Gäste

Eine Marke zu schaffen, heißt aber auch, den Gästen langfristig Vertrauen und kontinuierliche Leistung zu geben. „Orientierung statt ein ‚Bauchladen für alle Gäste'“, fasst Prof. Elfriede Krempl, Leiterin der DiA, das Erfolgsrezept zum Aufbau einer Marke zusammen. Denn an guter Hardware mangle es viel seltener als an der Sicherstellung von konstanten Wiederholungen von hervorragenden Leistungen.

Marken-Botschaft im Online Marketing heißt deep support für die Gäste

„‚deep support’ bedeutet, dass ich innerhalb meiner Marke und Leistung Themenführer bin“, so der Online Experte Michael Anfang, Vertriebswerk Innsbruck. Auch im Online Marketing ist die Marke das A&O. „Pass im Online Marketing auf deine Marke auf – sonst wirst du ‚geschluckt’, unterstrich er immer wieder. Es wird zum Gesamt-Kunstwerk, wenn das Marketing auf der einer klaren und zukunftsgerichteten Marken-Definition aufbaut.

Über die Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA)

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer mit einem Altersmix von 28 bis 60 Jahren konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet online im April 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Donnerstag, 26. Juli 2018

Tiroler Tourismusförderung: nächtigungsstarke Tourismusgemeinden benachteiligt

Innsbruck (OTS) - In Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr werden Vorhaben mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserungen in Hotellerie und Gastronomie“ und „touristische Infrastruktureinrichtungen“ nicht gefördert.

Das Ziel der neuen [Tiroler Tourismusförderung] (https://www.ots.at/redirect/tirol43) ist die Sicherung der positiven Entwicklung des Tourismus zur Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Gefördert werden sollen qualitätsverbessernde Maßnahmen in Hotellerie und Gastronomie, Investitionen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Dorfgasthäuser sowie auch Investitionen in die touristische Infrastruktur. Des Weiteren werden auch Investitionen zur Errichtung neuer bzw. zur Verbesserung bestehender Mitarbeiterunterkünfte unterstützt, wobei die Unterkünfte sanitär voll ausgestattet sein und dem Standard des Hauses entsprechen müssen. Die geförderten Mitarbeiterunterkünfte dürfen nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.

Vielen Tiroler Tourismusgemeinden hilft diese Investitionsförderung, die Qualität bestehender Einrichtungen zu verbessern. Allerdings gilt die Förderung mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserung“ und „Touristische Infrastruktur“ nicht für Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr. „Dies bedeutet, dass keine der nächtigungsstarken Tiroler Tourismusgemeinden in den Genuss dieser beiden Förderungen kommt“, kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, dieses offenkundige Ungleichgewicht: „Bei der Schaffung zusätzlicher Gästebetten und von Neubauten in tourismusintensiven Orten ist eine Einschränkung der Förderung nachvollziehbar, nicht aber bei bestehenden Betrieben, wo dies ausschließlich der Qualitätsverbesserung dient“.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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Montag, 14. Mai 2018

Winter-Marktbericht Ressorthotellerie: hilfreiche „early“-Effekte

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2017/18 (November 2017 bis März 2018). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

Aufgrund der sehr guten Schneeverhältnisse sind die Ergebnisse in der 4/5-Sterne Hotellerie deutlich gestiegen. Der RevPAR (Revenue per available Room) konnte im Zeitraum November bis März von € 90,00 auf € 108,00 gesteigert werden. Dies sind +20% beim Median und +16% im oberen Quartil (von € 125,00 auf € 145,00). Der Revenue per available Room oder Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz zu der im Hotel verfügbaren Zimmer-Kapazität.

Die Nächtigungen sind mit rund 5% Steigerung beim Median und 12% im oberen Quartil weniger gestiegen als der RevPAR. Im Durchschnitt wurden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg um 6,5 % mehr Gästenächtigungen gezählt als im Winter des Vorjahres.

Beim TrevPAR (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Dieser stieg beim Median von € 230,00 auf € 236,00 und im oberen Quartil sogar von € 295,00 auf € 330,00. Die 12% Steigerung beim TrevPAR im oberen Quartil zeigt deutlich, dass die Top Hotels sich insbesondere durch Nicht-Logis Erlöse absetzen. Die Gäste sind spendierfreudiger bei F&B (Food & Beverage) und sonstigen Erlösen. Es ist eindeutig festzustellen, dass die Umsatzkaiser am stärksten von den exzellenten Winterbedingungen profitieren.

Die Bettenauslastung war stetig konstant, nur im Top Segment konnte die Auslastung von 82% auf 92% gesteigert werden. Der Wareneinsatz in Prozent ist gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben.

Der GOP (Gross Operating Profit – operative Betriebsergebnis) stieg in allen Bereichen in % des Umsatzes. Der GOP per available room (GOPPAR) hat im unteren Quartil sogar um 23% zugelegt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich durch die „early“-Effekte des sehr frühen Saisonstartes und frühen Ostertermin eine konzentrierte Saison ergeben hat, verbunden mit einem ausgezeichneten betriebswirtschaftlichen Ergebnis.

Der RevPAR (Revenue per available Room) misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den im Hotel verfügbaren Zimmern. Die verfügbaren Zimmer müssen mit der Anzahl der Offenhaltungstage des Betriebes multipliziert werden.

Beim TrevPARV (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz (Nettoumsatz) des Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Hierbei müssen auch wieder die Offenhaltungstage berücksichtigt werden.

Beim GOPPAR (GOP per available room) wird der GOP (Gross Operating profit) der Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Diese Kennzahl zeigt im Gegensatz zum RevPAR auch die entstandenen Kosten. Der GOP ist das Ergebnis nach Abzug des gesamten Wareneinsatzes, der gesamten Personalkosten und der gesamten operativen Aufwendungen.

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Thomas Reisenzahn
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Freitag, 11. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Vortragende

  • Roland Pfeffer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Einleitung und Strategieplanung
  • Jan Kubben, Leiter Prodinger Managementberatung Instrumente zur Unternehmenssteuerung
  • Achim Hartmann, Universitätslektor, Karl-Franzens-Universität Graz Sicht der Banken bei Investitionen
  • Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung Markenwert-Verstecktes Potenzial

[Weitere Informationen] (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180504_OTS0004)

Veranstaltung: Liquidität steigern & auf Erfolgskurs bleibenVeranstaltung zum Thema: "Höhere Wertschöpfung durch Planung". Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. In Kurven zum Ziel und zur Strategie: Welche Pläne möchte ich realisieren und wie komme ich dazu? Wo will ich in Zukunft stehen? Welche Schritte müssen dafür gesetzt werden? Wie Ihr Unternehmen von Wachstum profitiert und wie sich Investitionen auf Ihre Finanzplanung auswirken. Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung. Zielplanung für ein besseres Banken-Rating. Welche Bedeutung hat die Marke des Betriebes auf den Unternehmenswert?Datum: 17.5.2018, 17:00 - 19:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: https://www.prodinger.at/veranstaltung-liquiditaet-wertschoepfung/

Prodinger Tourismusberatung
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Freitag, 04. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Im Einzelnen geht es um folgende Fragen:

  • Wie profitiert ein Unternehmen von Wachstum und wie wirken sich Investitionen auf die Finanzplanung aus?
  • Was sind die Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung?
  • Wie erstellt man eine effektive Zielplanung für ein besseres Banken-Rating?
  • Welche Bedeutung hat die Marke eines Betriebes für den Unternehmenswert?

Nur mit einer richtigen Finanzplanung behält ein Unternehmen die Übersicht darüber, ob es über das Jahr gerechnet mit unterschiedlichen Erlösen all seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Ist das nicht der Fall, wird die Liquidität eingeschränkt. Deshalb rückt die Finanzplanung mit ins Zentrum jeder unternehmerischen Tätigkeit.

Neben der kurzfristigen Liquiditätsplanung geht es langfristig auch darum, den Kapitalbedarf zu ermitteln, der für Investitionspläne, Wachstum und mögliche Entwicklungsprojekte notwendig ist. Die zur Meisterung dieser Aufgaben hilfreiche „Prodinger Finanzplanung“ bildet Erträge, Cash-flow und Bilanzpositionen automatisiert ab, erklärt Roland Pfeffer von der Prodinger Steuerberatung in Hinblick auf das angekündigte Unternehmer-Seminar.

Bei diesem werden, so Pfeffer weiter, gut verständliche und praxisorientierte Anleitungen zur finanziellen Unternehmenssteuerung vermittelt, verbunden mit Hinweisen, Tipps und Best-Practice Beispielen. „Gute Finanzplanung ermöglicht es Unternehmen, Projekte möglichst umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Unsere neuen Tools zur Finanzplanung helfen dabei entscheidend, Erträge, den Cash-flow und Bilanzpositionen gut im Auge zu behalten“, fasst Pfeffer zusammen.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
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Freitag, 20. April 2018

Prodinger zum vierten Mal "Steuerberater des Jahres"

Wien (OTS) - Beim diesjährigen Wettbewerb 2018 um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner aus Salzburg bereits zum vierten Mal den Titel in der Kategorie "Steuerberater des Jahres - Allrounder " gesichert.

Die fundierte Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder zur Mehrheit der abgegebenen Stimmen in Salzburg geführt.

Die Prodinger Gruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden und hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Bei der feierlichen Verleihung am gestrigen Abend in den Sofiensälen in Wien nahmen die Geschäftsführer Mag. Manfred Leitinger und Mag. Sonja Eder die begehrte Auszeichnung entgegen.

"Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards unserer Kanzlei und das umfangreiche Fachwissen unserer Berater. Der Preis spiegelt die enorme Leistung des gesamten Teams wider", freuten sich Manfred Leitinger und Sonja Eder in einer ersten Reaktion auf die viel beachtete Anerkennung.

Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe 2015 ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als ein Fixpunkt der Branche. Die über 2.000 eingegangenen Nominierungen wurden von einer hochkarätigen Fachjury kritisch bewertet. Anhand transparenter und vordefinierter Kriterien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres" aus. Das Qualitätssiegel würdigt die Fachkompetenz und die Spezialisierung von Beratungsunternehmen vor allem in Hinblick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite in der Beratung.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Mag. Manfred Leitinger
m.leitinger@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 27. März 2018

Der Rückstand muss nun aufgeholt werden

Wien (OTS) - Die Prodinger Gruppe macht auf die noch „offenen Baustellen“ aufmerksam

Das Echo der Jubeljodler über die Rückführung der Mehrwertsteuer von 13 auf das ursprüngliche Niveau von 10 Prozent hallt in alle Täler hinein. Die zur Schau gestellte Freude ist groß, und die nicht eingehaltenen Versprechen [im Vorfeld der Steuerreform 2015/16 ] (https://www.ots.at/redirect/tai)sind schnell vergessen. In Wirklichkeit reduzierte die zwischenzeitliche Erhöhung die Betriebserlöse um rund 300 Millionen Euro (2016-2018), und die Umstellungskosten von hochgerechnet 55 Millionen Euro werden sich noch jahrelang in den Bilanzen negativ bemerkbar machen. Bei stagnierenden Umsätzen - das Niveau von 2006 wurde erst 2017 erreicht - und beim tiefsten Stand der Marktanteile internationaler Ankünfte war die damalige Aktion ein Bärendienst an der Branche. Dieser Rückstand muss nun aufgeholt werden.

Die Investitionszuwachsprämie, die Schwung in die Qualitätsverbesserung gebracht hat, wird eingestellt. Der [Beschäftigungsbonus] (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170530_OTS0116/) hat außer Chaos in der Verwaltung nichts gebracht. Die kalte Progression wird die Löhne und Gehälter auch weiterhin kräftig reduzieren. Darüber hinaus wird die Datenschutzgrundverordnung für noch mehr Bürokratie sorgen. Ein Versäumnis ist auch bei der Pauschalreiserichtlinie festzustellen: Diese tritt EU-weit bereits mit 1. Juli 2018 in Kraft und den heimischen Betrieben liegt immer noch keine Pauschalreiseverordnung vor. In der Causa „Energieabgabenrückvergütung“ hat der EuGH in der Frage der EU-Widrigkeit bereits im Sinne der Hotellerie entschieden. Der VwGH hat erneut politische Einwende dem EuGH vorgelegt.

Es muss jetzt zu Steuererleichterungen kommen. Ebenso zu Erleichterungen bei der Abschreibung von Investitionen in Hotels und Zimmer. Die derzeitige Abschreibungsfrist von 40 Jahren ist definitiv zu lang: „Keiner von uns will seinen Urlaub in einem Hotel verbringen, das derart abgewohnt ist“, macht Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, auf die noch "offenen Baustellen" aufmerksam. „All dies ist im Rahmen der nächsten großen Steuerreform zu erledigen, inklusive einer Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 25 Prozent“, so der Tourismus- und Steuerexperte.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
s.rohrmoser@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Neue Chancen, Tourismus und Landwirtschaft miteinander zu vernetzen!

Wien (OTS) - Immer mehr Touristen, speziell die jetzt auf den Markt drängende Generation junger Reisender, legen hohen Wert auf die Authentizität ihrer Ferienerlebnisse. Von diesem Trend können sowohl Landwirtschaft als auch Tourismus unmittelbar profitieren. Durch sinnvolle Vernetzung landwirtschaftlicher Leistungen und touristischer Angebote auf lokaler Ebene ergeben sich Chancen für beide Bereiche.

Die Kompetenzen für Landwirtschaft und Tourismus wurden von der Regierung im Ministerium unter Führung von BM Elisabeth Köstinger zusammengeführt, was eine Reihe neuer Perspektiven eröffnet. Das neu geschaffene Ministerium führt den Titel „Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus“.

Konkrete Handlungsempfehlungen, wie Tourismus und Landwirtschaft das Wachstumspotenzial der Digitalisierung nutzen können, finden sich im Positionspapier „Gestaltung der digitalen Zukunft Österreichs“, das von Experten des KPMG Beratungsunternehmens unter Mitwirkung der Prodinger Gruppe erarbeitet wurde. "Anhand zahlreicher Tiefeninterviews im Vorfeld und bei aktiven Diskussionen im Rahmen von Workshops konnten sieben visionäre Geschäftsmöglichkeiten für die österreichische Wirtschaft identifiziert werden", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Die Prodinger Gruppe gestaltete mit Fachexperten den ersten Teil der Studie: „[Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus] (http://bit.ly/2zHqFaA)“.

KPMG ist ein Netzwerk rechtlich selbständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 31. August 2017

Die richtigen Vertriebsstrategien für Hotels

Wien, München (OTS) - Nach mehr als zwei Jahren hat jetzt der italienische Senat ein neues Wettbewerbsgesetz bestätigt. Das Gesetz enthält auch einen Artikel bezüglich Parität. Mit dem gefällten Entscheid fallen nun auch in Italien die Best-Preis-Klauseln der Hotelbuchungsplattformen (Online Travel Agency, OTA) weg, die es den italienischen Hotelbetrieben bisher verboten haben, auf den eigenen Webseiten günstigere Konditionen anzubieten als über die OTAs.

Die Prodinger Tourismusmarketing und die Tourismusberatung überprüften die ersten Monate nach dem Fall der Ratenparität in Österreich und kamen auf folgende Ergebnisse:

Gleich wie in Frankreich versuchen die OTAs derzeit mit allen Mitteln, ihre Paritätsklauseln durchzusetzen und das funktioniert in einem Oligopolmarkt auch ziemlich gut. Die Plattformen legen derzeit Programme auf, mit denen sie ihrerseits die selbst verlangte Ratenparität unterlaufen können. Die Bestpreisgarantie bleibt bestehen, denn nur mit dem versprochen niedrigsten Preis auf ihren Portalen können diese punkten. So werden beispielsweise auch Buchungsanreize in Form von neuen Gutscheinsytemen angeboten und auf eigene Kosten finanzieren die OTAs etwaige Preisdifferenzen zu Hotels und fragen nach Ermäßigungen bei Hotels an.

Die Situation hat sich also kaum geändert und die Marktmacht verfestigt sich weiter.

„Gerade in der hart umkämpften Stadthotellerie sollte ein besonderes Augenmerk auf die Preisentwicklung gelegt werden, denn die Buchungsportale (OTAs) rund um Booking.com werden sich von ihrem Kunden-Versprechen des besten Preises nicht verabschieden.“ skizziert Marco Riederer von der Prodinger Tourismusmarketing. Freiwillige Ratenparität durch eine "Preferred"-Mitgliedschaft, besseres Ranking für gleiche Preise oder der Einsatz von Kommissionen, um die Preise gleich zu halten, sind einige der Zügel, die weiterhin in den Händen der OTAs bleiben.

„Die richtigen Rezepte für die Hotelbetriebe liegen nun vermehrt in der richtigen Auswahl der Vertriebspartner und der strategischen Steuerung der Preise.“ ergänzt Hannes Haller, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusmarketing. Es eröffnen sich zweifelsfrei neue Chancen, doch diese müssen auch klug genutzt werden. Sonst geht der Schuss nach hinten los… (Durch den Weiterverkauf von Kontingenten durch Reiseveranstalter haben die Hotels ohnehin schon lange keine Preishoheit mehr.)

Die Prodinger Tourismusmarketing empfiehlt folgende Strategie für höhere Umsätze und mehr direkte Buchungen auf der eigenen Website:

  • Einfache, usability-optimierte Booking-Engine auf der eigenen Website einbinden
  • Vorteile bei Direktbuchung schnell und gut ersichtlich darstellen (Bestpreisgarantie, Zimmerkategorien, vergünstigter Parkplatz, Flexibilität bei Sonderwünschen etc.)
  • Die eigene Booking-Engine mit Google My Business verknüpfen
  • Klare auf den Forecast ausgerichtete Vertriebsstrategie (SEA, Facebook, sonstige Online-Plattformen) mit laufender Conversion-Optimierung
  • Aktuelle und auf den Recherche-Zeitpunkt des Gastes optimierte Web-Inhalte
  • Lockerung der oftmals immer noch starren Preislisten und Überprüfung auf preispsychologische Effekte
  • Überprüfung der Buchungskonditionen
  • Beschäftigung mit Suchmaschinenoptimierung

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
m.riederer@prodinger.at
+43 6542 736 61 - 1644

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PRESSESPIEGEL

Kitzbüheler Anzeiger vom 28.02.2019

Vermerkt

Hotel & Design vom 25.02.2019

Ein Fenster in die (nahe) Zukunft

www.regionews.at vom 22.02.2019

Tourismusausschuss - Ein Sommer der Rekorde?

www.kitzanzeiger.at vom 22.02.2019

AirBnB – Der Feind in meinem Bett?

FPÖ Tirol vom 22.02.2019

Hauser: "Die Tourismuswirtschaft mit wirtschaftlich realistischeren Abschreibungsdauern weiter entlasten"

ÖGZ vom 22.02.2019

Weiterbildung

tourismus-information.at vom 21.02.2019

Köstinger: Plan T – Masterplan Tourismus soll im März präsentiert werden

tourismus-information.at vom 21.02.2019

Hörl zur Abschreibung für Hotels: Künftiges Modell muss echte Steuerfairness und Investitionsanreize bringen!

tourismus-information.at vom 21.02.2019

Tourismusausschuss: Ein Sommer der Rekorde?

tourismuspresse Online vom 21.02.2019

Tourismusausschuss: Ein Sommer der Rekorde?

STEUERNEWS

Montag, 25. Februar 2019

Wie führt man Controlling bei einem KMU ein?

Die Antwort auf diese Frage hängt vom jeweiligen Entwicklungsstand der Buchhaltung ab, da sich der Controllinggedanke meistens als Weiterentwicklung der Finanzbuchhaltung ergibt. Außerdem beeinflussen Branche, Entwicklungsstand, Organisation sowie spezielle Wünsche des Managements die jeweilige Vorgehensweise.

Häufig bietet sich aber folgende Reihenfolge für die Entwicklung bzw. Einführung eines Controllingsystems an:

  • Einführung einer Vorschaurechnung bzw. einer Planung samt Soll/Ist-Vergleichen auf Basis der Zahlen der Finanzbuchhaltung. Ziel dabei ist die Sicherung des Ertrages und der Liquidität des Unternehmens.
  • Einführung einer aussagefähigen Kosten- bzw. Deckungsbeitragsrechnung. Hier ist auf Artikelebene auf eine genügend genaue Differenzierung der variablen Kosten zu achten, um damit eine Deckungsbeitragsrechnung für die Beurteilung von Produkten, Kunden und Regionen betreiben zu können.
  • Kontinuierliche Verbesserung des Controllingsystems und Überprüfung der Relevanz neuer Fragestellungen aus dem internen wie auch externen Bereich für das Controllingsystem.

Dieser gesamte Prozess ist durch unternehmensinterne Überzeugungsarbeit zu unterstützen. Dabei hat ein Controller eine Vorbildfunktion in eigener Sache bei der Handhabung von Budgets und Forecasts.

Stand: 25. Februar 2019

Montag, 25. Februar 2019

Warnung des Finanzministeriums: ACHTUNG vor Internetbetrügern

Immer wieder melden die Medien Betrugsfälle die mittels gefälschter E-Mails durchgeführt werden (sogenannte Phishing-Mails). Auch das Bundesministerium für Finanzen warnt laufend vor Internetbetrügern.

Dabei wird versucht, mit gefälschten E-Mails und Telefonanrufen im Namen des Finanzministeriums an persönliche Daten der Opfer zu kommen. Die betrügerischen E-Mails haben beispielweise den Betreff „Ihre Steuerrückzahlung“ und informieren den Empfänger, dass er eine Steuerrückerstattung bekommt und zu diesem Zweck die Aktualisierung der Informationen seines Bankkontos erforderlich ist.

Stand: 25. Februar 2019

Montag, 25. Februar 2019

Was sind wesentliche steuerliche Fragen für die Rechtsformwahl?

Für die Auswahl der optimalen Rechtsform sind jedenfalls Haftungsfragen sowie organisatorische und betriebswirtschaftliche Fragestellungen zu bedenken. Zentrales Entscheidungskriterium ist aber auch immer wieder die steuerliche Optimierung.

Wesentliche Entscheidungskriterien, ob beispielsweise eine Personengesellschaft oder eine GmbH das bessere „steuerliche Kleid“ für Ihr Unternehmen in der Zukunft ist, sind folgende Fragen:

  • Wie hoch wird der Gewinn der Personengesellschaft bzw. der GmbH sein?
  • Wie hoch werden die Investitionen sein, die für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag verwendet werden können?
  • Wie hoch werden die Geschäftsführerbezüge bei der GmbH sein?
  • Wie hoch werden die Ausschüttungen bzw. Privatentnahmen sein?

Für die Beantwortung dieser Fragen wird es erforderlich sein, die Entwicklung Ihres Unternehmens für die kommenden Jahre möglichst genau zu planen.

Beispielrechnungen zeigen, dass GmbHs bei hohem Einkommen und wenig Ausschüttungen Vorteile bieten. Einzelunternehmen bzw. Personengesellschaften hingegen haben bei geringerem Einkommen oder bei hohen Entnahmen und bei voller Nutzung des 13%igen Gewinnfreibetrags aus steuerlicher Sicht die Nase vorne.

Eine pauschale Aussage, bei welcher Rechtsform weniger an Steuern und Abgaben in den kommenden Jahren zu entrichten sein wird, ist nicht machbar. Die individuelle Situation muss genau beleuchtet werden, und es müssen vor allem auch alle nichtsteuerlichen Entscheidungskriterien berücksichtigt werden.

Stand: 25. Februar 2019

Montag, 25. Februar 2019

Welche steuerlichen Auswirkungen hat der Brexit?

Das Bundesministerium für Finanzen hat eine umfangreiche Information veröffentlicht, wie ein Austritt des Vereinigten Königreiches in Österreich steuerlich zu betrachten ist.

Stimmt das britische Parlament dem Austrittsabkommen zu, würde das Vereinigte Königreich während der „Übergangsphase“ bis Ende 2020 im Wesentlichen wie ein EU-Mitgliedstaat behandelt werden. Steuerlich wären damit vorerst keine wesentlichen Änderungen zu erwarten.

Ein ungeregelter Austritt hätte allerdings vielfältige kurzfristige steuerliche Auswirkungen. Hier eine Übersicht zu den wichtigsten steuerlichen Informationen des BMF für diesen Fall:

Ertragsteuern

Nach einem ungeregelten Brexit gilt das Vereinigte Königreich für Unternehmer als Drittstaat. Alle Begünstigungen, die sich auf den EU/EWR-Raum beziehen, können nicht mehr in Anspruch genommen werden. Dies gilt für Vorgänge nach einem Brexit. So kommt es im Falle eines Wegzuges eines Unternehmens nach dem Brexit zur sofortigen Besteuerung, und es kann kein Antrag auf Ratenzahlung gestellt werden. Ein Wegzug vor Eintritt des Brexit führt allerdings nicht zur sofortigen Besteuerung bzw. keiner sofortigen Fälligstellung allfälliger Raten. Auch Konzerne mit verbundenen Unternehmen im Vereinigten Königreich und in Nordirland sind von diversen Änderungen betroffen.

Umsatzsteuer

Bei einem ungeregelten Brexit werden für Unternehmer aus echten steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen nach UK echte steuerfreie Ausfuhrlieferungen und aus innergemeinschaftlichen Erwerben eine umsatzsteuerliche Einfuhr (Einfuhrumsatzsteuer). Diese Tatbestände sind gesetzlich unterschiedlich geregelt und es sind auch unterschiedliche Formvorschriften zu beachten. Weiters hat ein Brexit in der Umsatzsteuer unter anderem Auswirkungen auf die Zusammenfassende Meldung, Dreiecksgeschäfte, den Versandhandel, bestimmte Katalogleistungen, den umsatzsteuerlichen Mini-One-Stop-Shop (MOSS), die Verlagerung des Leistungsortes, die innergemeinschaftliche Güterbeförderung, innergemeinschaftliche Restaurantleistungen, die Rechnungslegung bei im Vereinigten Königreich steuerbaren B2B-Dienstleistungen und auf den Fiskalvertreter.

Privatpersonen

Nicht nur Unternehmer sind betroffen, auch für Private hat ein ungeregelter Brexit Auswirkungen auf die Wegzugsbesteuerung. Da das Vereinigte Königreich dann in Hinkunft ein Drittstaat ist, kommen in vielen Bereichen auch die steuerlichen Bestimmungen, die Drittstaaten betreffen, zur Anwendung. Dies kann unter anderem Einkommensteuerbefreiungen, Sonderausgaben oder Pensionskassenbeiträge betreffen. Auch für Kinder, die sich im Vereinigten Königreich befinden, können der Kinderabsetzbetrag, der Familienbonus Plus, der Unterhaltsabsetzbetrag, der Alleinverdienerabsetzbetrag, der Alleinerzieherabsetzbetrag oder der Kindermehrbetrag nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden.

Versicherungssteuer

Hat ein britisches Versicherungsunternehmen im Falle eines ungeregelten Brexit keinen Bevollmächtigten zur Entgegennahme des Versicherungsentgeltes in Österreich bestellt, so muss der Versicherungsnehmer selbst die Versicherungssteuer für die Zahlung des Versicherungsentgeltes bei in Österreich steuerpflichtigen Versicherungsverhältnissen berechnen, erklären und entrichten.

Zu beachten ist auch ein neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich.

Stand: 25. Februar 2019

Montag, 25. Februar 2019

Familienbonus Plus: Wie ist mit laufenden Änderungen umzugehen?

Die aktuell geänderten Lohnsteuerrichtlinien des Finanzministeriums widmen sich nun auch dem Thema, wie mit unterjährigen Änderungen beim Familienbonus Plus umzugehen ist. 

Ändern sich die Verhältnisse beim Arbeitnehmer, so hat dies der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber innerhalb eines Monats mittels des Formulars E31 zu melden. Folgende Änderungen sind beispielweise bekanntzugeben:

  • Wegfall der Familienbeihilfe
  • Änderung des Wohnsitzstaates des Kindes
  • Wechsel des Familienbeihilfeberechtigten
  • Wegfall des Anspruchs auf den Unterhaltsabsetzbetrag

Der Arbeitgeber hat nun ab dem Zeitpunkt der Meldung über die Änderung der Verhältnisse den Familienbonus Plus, beginnend mit dem von der Änderung betroffenen Monat, entsprechend zu berücksichtigen. Dies kann in der Lohnverrechnung eine Aufrollung erforderlich machen.

Die gewählte Aufteilung des Familienbonus Plus (d. h. zur Gänze oder zur Hälfte) kann von den Steuerpflichtigen während eines Kalenderjahres nur bei einer Änderung der maßgebenden Verhältnisse verändert werden.

Wichtig ist auch, dass der Arbeitgeber den Familienbonus Plus jedenfalls nicht mehr berücksichtigen darf ab dem Folgemonat, sobald das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Beispiel: 18. Geburtstag am 15. Mai, keine Berücksichtigung mehr im Juni. Wenn der Arbeitnehmer eine neuerliche Erklärung (Formular E30) und einen Nachweis über das Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen vorlegt, kann der Familienbonus Plus (in geringerer Höhe) weiter berücksichtigt werden. Bei Wegfall der Familienbeihilfe, ist aber jedenfalls kein Familienbonus Plus mehr zu berücksichtigen.

Stand: 25. Februar 2019

Montag, 25. Februar 2019

Vermietung: Was ist die Basis für die Abschreibung?

Vermietet man eine Wohnung oder ein Gebäude aus dem Privatvermögen, so ist für diese Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in der Regel Einkommensteuer zu bezahlen. Steuermindernd wirkt dabei die Abschreibung des Gebäudes, die auf Basis der Anschaffungs- oder Herstellungskosten berechnet wird.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Bestimmungen, welche als Basis für die Berechnung der Abschreibung heranzuziehen ist:

Tatsächliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten

Dies ist der Standardfall und kommt insbesondere zur Anwendung bei

  • erstmaliger Vermietung eines unmittelbar vor dem Vermietungsbeginn angeschafften Gebäudes,
  • erstmaliger Vermietung eines nicht unmittelbar vor dem Vermietungsbeginn angeschafften Gebäudes des Neuvermögens. Neuvermögen liegt vor, wenn das Gebäude zum 31.3.2012 steuerverfangen war. Dies ist regelmäßig gegeben, wenn die Anschaffung ab dem 1.4.2002 erfolgte.

Fiktive Anschaffungskosten

Die Bemessung der Abschreibung auf Basis der fiktiven Anschaffungskosten erfolgt bei erstmaliger Vermietung eines Gebäudes des Altvermögens. Altvermögen liegt vor, wenn das Grundstück zum 31.3.2012 nicht steuerverfangen war. Dies liegt regelmäßig vor, wenn das Gebäude vor dem 1.4.2002 angeschafft wurde.

Die fiktiven Anschaffungskosten umfassen den Betrag, der aufgewendet hätte werden müssen, um das Gebäude zu erwerben. Er ist im Schätzungsweg auf Grundlage einer Liegenschaftsbewertung zu ermitteln. 

Fortsetzung der Abschreibung des Rechtsvorgängers

Die AfA des Rechtsvorgängers ist bei unentgeltlichem Erwerb fortzusetzen, wenn (Rechtslage für Übertragungen nach dem 31.7.2008)

  • die Vermietung des Rechtsvorgängers ohne Unterbrechung fortgesetzt wird,
  • das Gebäude bereits früher einmal vermietet war, und man beginnt neuerlich mit der Vermietung.

Abweichend vom Ansatz der AfA des Rechtsvorgängers bestehen laut Einkommensteuerrichtlinien keine Bedenken, die fiktiven Anschaffungskosten heranzuziehen, wenn bei einem unentgeltlichen Erwerb

  • zwischen der Beendigung der Vermietung durch den Rechtsvorgänger oder
  • der im Zuge eines unentgeltlichen Erwerbes erfolgten Beendigung des Mietverhältnisses

und dem neuerlichen Beginn der Vermietung durch den Steuerpflichtigen ein Zeitraum von mehr als zehn Jahren liegt.

Wird ein Gebäude, das aus dem Betriebsvermögen ausgeschieden ist, vermietet so gelten eigene Bestimmungen.

Stand: 25. Februar 2019

Montag, 25. Februar 2019

Haftet der Arbeitgeber für den Familienbonus Plus bei unrichtigen Angaben des Dienstnehmers?

Wie bereits berichtet kann der Familienbonus Plus bereits bei der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigt werden. Die aktuelle Wartung der Lohnsteuerrichtlinien trifft zur Haftung des Arbeitgebers nun folgende Aussagen:

Der Arbeitnehmer hat das Formular E30 mit den entsprechenden Angaben zum Kind beim Arbeitgeber abzugeben. Zudem muss der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber einen Nachweis über den Familienbeihilfenbezug (kann vom Arbeitnehmer direkt vom Finanzamt oder über FinanzOnline angefordert werden) bzw. im Falle eines unterhaltszahlenden Elternteils den Nachweis über die Leistung des gesetzlichen Unterhalts vorlegen. Dies kann beispielsweise hinsichtlich der tatsächlichen Leistungen durch einen aktuellen Zahlungsnachweis erfolgen. Erhält der Arbeitgeber einen Nachweis über die bisher erfolgte Unterhaltszahlung und nimmt er diese zum Lohnkonto, so löst die spätere Säumigkeit des Unterhaltsverpflichteten keine Haftung des Arbeitgebers hinsichtlich des Familienbonus Plus aus.

Auch nachträgliche Berichtigungen – z. B. im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung – führen in der Regel nicht zur Annahme einer unrichtigen Einbehaltung und Abfuhr der Lohnsteuer, wenn der Arbeitgeber die Lohnsteuer unter Berücksichtigung von Erklärungen des Arbeitnehmers richtig berechnet und einbehalten hat.

Bei offensichtlich unrichtigen Angaben darf der Arbeitgeber den Familienbonus Plus allerdings nicht berücksichtigen. So besteht eine Haftung des Arbeitgebers wegen unrichtiger Angaben in der Erklärung des Arbeitnehmers dann, wenn offensichtlich unrichtige Erklärungen des Arbeitnehmers beim Steuerabzug berücksichtigt wurden. Dies wäre in Fällen von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz gegeben.

Stand: 25. Februar 2019

Mittwoch, 06. Februar 2019

Umsatzsteuer: Ist-Besteuerung bei Freiberuflern seit 1.1.2019 erweitert

Die Umsatzsteuer ist grundsätzlich nach dem Sollprinzip zu ermitteln, d. h. die Umsatzsteuer ist im Wesentlichen für in Rechnung gestellte Umsätze (vereinbartes Entgelt, Sollbesteuerung) und nicht erst bei Bezahlung des Kunden (vereinnahmtes Entgelt, Ist-Besteuerung) zu berechnen.

Nachteil der Sollbesteuerung ist, dass der Unternehmer oft die Umsatzsteuer schon an das Finanzamt abführen muss, obwohl der Kunde die Rechnung noch nicht bezahlt hat.

Von der verpflichtenden Sollbesteuerung gibt es bestimmte Ausnahmen, die nun mit 1.1.2019 erweitert wurden.

Bisher mussten unter anderem Unternehmer, die bestimmte, im Einkommensteuergesetz aufgezählte, freiberufliche Tätigkeiten ausüben, und berufsrechtlich zugelassene Gesellschaften und gesetzliche Prüfungs- und Revisionsverbände verpflichtend die Ist-Besteuerung anwenden, außer es wurde ein Antrag auf Sollbesteuerung gestellt.

Seit 1.1.2019 wurde diese Ist-Besteuerung auf Unternehmer, die der Art nach eine (im Einkommensteuergesetz aufgezählte) freiberufliche Tätigkeit ausüben, erweitert. Somit sind nun auch die entsprechenden freiberuflichen Kapitalgesellschaften, ohne der Notwendigkeit einer berufsrechtlichen Zulassung, von der Ist-Besteuerung umfasst.

Eine freiberufliche Kapitalgesellschaft, die bisher die Umsatzsteuer verpflichtend nach dem Sollprinzip errechnete und nun mit der Gesetzesänderung zur Ist-Besteuerung verpflichtet wäre, kann allerdings auch auf die Sollbesteuerung optieren. Ein Antrag auf Sollbesteuerung muss spätestens zum Termin der Abgabe (Erstellung) der ersten Voranmeldung für diesen Veranlagungszeitraum gestellt werden.

Stand: 06. Februar 2019

Dienstag, 29. Januar 2019

Wie kann ich meinen Umsatz planen?

Ein Umsatzplan besteht aus den abzusetzenden Produkten oder Dienstleistungen, der geplanten absetzbaren Menge und dem Preis pro Stück oder Einheit. Multipliziert man die Anzahl mit dem Nettopreis pro Stück oder Einheit, ergibt sich der Gesamtumsatz. Bei einer größeren Anzahl von Produkten empfiehlt es sich, diese in mehreren Produktgruppen zusammenzufassen.

Im Absatzplan legen Sie fest, wie viele Einheiten Sie von welchem Produkt verkaufen wollen. Für die Planung sind Informationen über die Absatzmengen der vergangenen Jahre sowie die Plan- und Ist-Zahlen des aktuellen Geschäftsjahres nützlich. Daraus lassen sich eventuelle Trends erkennen, die die Planung erleichtern. Auch die Entwicklungen des Marktes können Einfluss auf den Absatz der Produkte oder Leistungen haben. In der Preisplanung müssen Sie die Preise festlegen, die Sie im Planungszeitraum für Ihre Produkte erzielen möchten.

Eine weitere Möglichkeit der Umsatzplanung ist die Ermittlung von Maximal- und Minimalumsatz. Mit der Mindestumsatzplanung ermitteln Sie den Umsatz, der erforderlich ist, um die Kosten abzudecken. Dabei wird von unten nach oben ein Soll-Umsatz ermittelt. Den Maximalumsatz können Sie ermitteln, indem Sie die herstellbaren Mengen mit den Marktpreisen multiplizieren. Bei dieser Methode wird allerdings nicht berücksichtigt, ob diese Mengen auch tatsächlich am Markt absetzbar sind.

Stand: 29. Jänner 2019

Dienstag, 29. Januar 2019

Wie kann ich per Handy-App Arztrechnungen bei der Sozialversicherung zur Vergütung einreichen?

Neben den Online-Serviceportalen der Sozialversicherungsträger können Sie auch mit Ihrem Mobiltelefon über unterschiedliche Apps Rechnungen zur Rückerstattung bei Ihrem Sozialversicherungsträger einreichen. Dies erfolgt meist über eine sogenannte sichere Verbindung mittels der Handy-Signatur, d. h. bevor Sie diese Services nutzen können, müssen Sie sich eine Handysignatur besorgen (weitere Informationen dazu auf www.buergerkarte.at). Die Handy-Signatur wirkt wie Ihre amtliche elektronische Unterschrift.

Für GKK-Versicherte: MeineSV Cash

Mit der App „MeineSV CASH“ können GKK-Versicherte z. B. ihre Rechnungen von Wahlärzten, Wahltherapeuten oder von Heilbehelfen als Anträge auf Kostenerstattungen einreichen. Dabei wird die Rechnung mit dem Smartphone fotografiert und mit der App bei der Gebietskrankenkasse eingereicht.

Für SVA-Versicherte: SVA-App

Diese App bietet SVA-Versicherten (z. B. Selbständigen) die Funktionen, eine Rechnung zur Vergütung oder eine Verordnung zur Bewilligung einzureichen. Dazu werden z. B. mit dem Handy die Rechnung und die Zahlungsbestätigung gescannt und die Erstattung nach Eingabe der Kontodaten (falls nicht hinterlegt) beantragt. Weiters können Anträge eingesehen werden (z. B. bereits eingereichte Rechnungen) und auch eine Versicherungsbestätigung, eine Saldenbestätigung, ein Versicherungsdatenauszug oder das Gesundheitskonto abgerufen werden.

MeineSV Check

Mit dieser App können Sie keine Rechnungen einreichen, aber folgende Daten abrufen:

  • Krankenversicherung: Bei welchem Krankenversicherungsträger sind Sie versichert?
  • Arztbesuche: Wann haben Sie zuletzt welchen Arzt besucht?
  • Daten Ihrer e-card, wie z. B. auch Ihre europäische Krankenversicherung-Kartennummer
  • Versicherungsdatenauszug: Durch Eingabe eines Zeitraumes wird ein Auszug Ihrer Versicherungsdaten angezeigt.

Stand: 29. Jänner 2019

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