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Presseaussendungen

Mittwoch, 01. April 2020

Shut Down oder shoot-down? Heimische Unternehmen knapp vor dem endgültigen Kollaps

Wien (OTS) - „Wenn Betriebe nicht überleben, braucht man sich über Kurzarbeit keine Gedanken zu machen“

Freitag, der 13.3.2020, wird uns allen für immer in Erinnerung bleiben.

Seit diesem Tag ist unser Leben nicht mehr wie es war, und es wird, davon müssen wir leider ausgehen, auch lange nicht mehr so sein. Viele Unternehmer werden heute von massiven Existenzängsten geplagt, es fehlt ihnen jede Perspektive. Wie es ihnen in diesen schweren Tagen und Wochen innerlich geht, wenn die Umsätze um bis zu 90 Prozent einbrechen oder ganz ausbleiben und sich die Aufbauarbeit vieler Jahre gleichsam von einem Tag auf den anderen in nichts auflöst, ist bei der Politik leider nur eine Randnotiz wert.

Wenn dann Medien die Ansicht von Nationalbankchef Robert Holzmann zur Krise kolportieren, es sei dies „eine Zeit der Marktbereinigung“ und es werde kaum ein Schaden für die heimische Volkswirtschaft „über zehn Jahre hinaus“ entstehen, dann dreht es manchem der schwer getroffenen Unternehmer buchstäblich den Magen um. Denn für die mit üppigen Ruhebezügen ausgestatteten Nationalbank-Pensionisten wird es jedenfalls keine so einschneidenden Auswirkungen geben wie für die Unternehmer und viele ihrer Dienstnehmer.

In den politischen Aussagen der letzten Tage fehlt es unserer Ansicht nach ganz eindeutig an Empathie und Verständnis für die Lage der Unternehmer, die in ihrer Existenz bedroht sind.

Mit Freitag, den 27.3.2020, waren erstmals Anträge beim Härteausfallfonds möglich. Bis dahin hatte man die AMS-Formulare für die Kurzarbeit schon mehrmals geändert und auch inhaltlich laufend angepasst. Hier wird also im wahrsten Sinn des Wortes das Pferd von hinten aufgezäumt. Denn wenn Unternehmen nicht überleben, braucht man sich über Kurzarbeit keine Gedanken zu machen!

Mit dem Ausbleiben der Gäste fällt für die heimischen Betriebe die Existenzgrundlage weg. Was nicht wegfällt ist die Bürokratie. So stehen beispielsweise all jene, die für die Personalverrechnung verantwortlich sind, kurz vor der totalen Verzweiflung. Es gibt immer mehr ungeklärte Fragen, die in diesen Tagen in der Praxis auftauchen. Sie müssen ein wahres Verwaltungsmonster abwickeln, mit den Entscheidungsträgern kommunizieren und all das ohne ein einwandfreies rechtliches Rahmenwerk im Rücken.

Es ist ja wunderbar, wie darauf geachtet wird, dass so viele Arbeitnehmer wie möglich in den Betrieben beschäftigt bleiben - und der Unternehmer das ganze Wagnis trägt. Dieser darf ja auch den Mitarbeiterstand während der Kurzarbeit nicht verändern. Und es besteht danach auch noch ein einmonatiger Kündigungsschutz.

Wie soll ein Unternehmer wissen, wie es weitergeht, wie soll er entscheiden können angesichts der unsicheren Perspektiven?! Wo bleibt für ihn die Planungssicherheit?! Als Unternehmer soll er den Dienstnehmern Sicherheit geben und darf selber voll im Risiko und damit im Regen stehen bleiben. Eine Fehlentwicklung, die leider seit Jahren in Österreich immer öfter zu beobachten ist.

Wie großzügig die Stundungen bei Finanz und der Gebietskörperschaften propagiert wurden! Unbeantwortet bleiben hingegen allfällige Haftungsfragen im Zuge einer Insolvenz. Auch völlig unklar ist, wie es mit diesen Stundungen dann generell weitergeht.

Keiner ergreift das Wort für die Unternehmer und Unternehmerinnen, die oft mit ihrem persönlichen Hab und Gut für die Investitionen und die damit zusammenhängenden Finanzierungen haften. Sie werden dann beim Antrag auf Überbrückungsfinanzierungen und beim Härtefallfonds zu einem Datenstriptease aufgefordert, dessen Sinn und Zweck allerdings nicht immer ersichtlich ist. Aus unserer Sicht werden hier Daten, die nicht entscheidungsrelevant sind, überflüssigerweise eingefordert. Über Finanz-Online wären diese leicht verfügbar gewesen.

Es muss sofort überdacht werden, die Kriterien des Unternehmensreorganisationsgesetzes (URG) hier als Entscheidungsparameter festzumachen. Es gibt eine Reihe von Argumenten, die diese Kriterien als nicht allein ausschlaggebend erscheinen lassen. Wenn die Bank einer Finanzierung zustimmen würde, warum sollte dies dann anhand der URG-Kriterien nicht möglich sein?

Diese Woche soll ein neues Hilfsprogramm aufgelegt werden. Der sogenannte Notfallfonds. Bleibt zu hoffen, dass dieser den Unternehmern unbürokratisch, ohne Datenstriptease und schnell unter die Arme greift. Das ist die letzte Chance vor dem endgültigen Kollaps.

Prodinger Steuerberatung
Mag.jur. Christoph Magauer
c.magauer@prodinger.at

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Donnerstag, 27. Februar 2020

Präsentation der Analyse: Touristische Gutscheinmodelle „nach Verfügbarkeit“

Wien (OTS) - Prodinger und Hoxami präsentierten eine Studie zum Einsatz touristischer Gutscheinmodelle, bei denen Gutscheine „nach Verfügbarkeit“ eingelöst werden können.

Um am touristisch umkämpften Markt für die richtigen Zielgruppen relevant zu bleiben, müssen Hotels laufend in Weiterentwicklung und Instandhaltung investieren. Vor allem bei Saisonbetrieben ein oft schwieriges Unterfangen, wenn Investitionen in der Zwischensaison bei schwacher Liquidität stattfinden sollen. Abseits der klassischen Bankenfinanzierung haben sich daher seit einigen Jahren auch vermehrt alternative Finanzierungsmethoden etabliert.

„Tatsache ist, dass den Hoteliers oft nicht genug liquide Mittel für notwendige Investitionen zur Verfügung stehen – Und das teuerste im Hotel ist ein leeres Bett!“, legt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer in der Prodinger Beratungsgruppe, die Ausgangssituation für die Analyse der betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Kompensationsmodellen dar. Im Rahmen dieses Modells können diverse Leistungen (von der Renovierung über neue Einrichtung bis hin zur monatlichen Booking.com-Provision) finanziert werden, indem durch das Fintech Hoxami die Lieferanten-Rechnungen bezahlt werden. Im Gegenzug erhält Hoxami vom Hotelier - ansonsten leerbleibende - Zimmer auf Gutscheinbasis.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat dies zum Anlass genommen, um zu analysieren, ob diese Kompensationsmodelle eine gangbare Alternative in der Distribution und im Finanzierungsbereich (zur Erhöhung der Liquidität) darstellen. Denn wer seine Liquidität über einen längeren Zeitraum im Voraus planen kann ist klar im Vorteil.

Anhand der Zahlen von Beispielbetrieben wurden verschiedene Szenarien (Übernahme von Provisionszahlungen bzw. Anschaffung von Mobiliar) berechnet. In der Analyse ist zu sehen, dass die Übernahme bestehender Rechnungen durch Hoxami sowohl den GOP als auch den Cashflow positiv beeinflusst.

Die Ergebnisse der Analyse können wie folgt zusammengefasst werden:

1. Der Gutscheinvertrieb ist vor allem für die gehobene Hotellerie interessant, denn Gäste suchen hohe Qualität zu einem guten Preis. In einem Niedrigpreissegment fehlt aus Gästesicht der Anreiz. 2. Gerade in Feriendestinationen, die saisonalen Auslastungsschwankungen unterliegen, bieten sich innovative Vertriebserweiterungen an, die es schaffen, auch in auslastungsschwachen Zeiten Gäste anzuziehen. 3. Durch den richtig geplanten Einsatz von Kompensationsmodellen, wie bspw. durch das innovative FinTech Hoxami, kann der Vertriebsmix erweitert werden, ohne dass das normale Buchungskontingent angegriffen wird. 4. Bei geplanten Investitionen ist in vielen Fällen Leasing eine günstige Finanzierungs-Variante (Leasing finanziert Investitionen bilanzneutral, liquiditätsschonend und kostenoptimiert). Die besten Ergebnisse lassen sich allerdings mit Kompensationsmodellen bzw. mit einer Kombination aus Leasing und dem Modell „Ware gegen leeres Zimmer“ erzielen.

„Die spannende Herausforderung beim Einsatz alternativer Finanzierungen wie jener des Hoxami-Modells ´Ware gegen leeres Zimmer´ liegt in der Kombination von Finanzierungsentscheidung und strategisch überlegter Planung der Vertriebserweiterung um Gutscheingäste“, fasst Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung zusammen.

„Ein Hotelier, 'der rechnen kann', wird nicht erst bei Liquiditätsengpässen leere Zimmer, die er sonst nicht loswerden würde, für die Übernahme von Rechnungen anbieten, sondern das Modell in seinen Finanzierungsmix integrieren“, ergänzt Gerhard Sperrer, Geschäftsführer der Hoxami Touristik Handel GmbH.

Prodinger Beratungsgruppe
Marco Riederer
+43 1 890 730 9
m.riederer@prodinger.at

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Mittwoch, 05. Februar 2020

Budgetfinanzierung durch Strafen?

Wien (OTS) - Mit Jahresbeginn wurden die materiell- und formell-rechtlichen Voraussetzungen hinsichtlich der Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen erweitert. Hier gibt es allerdings neuerdings einen Fallstrick:

Die Steuerbefreiung kommt unter anderem dann nicht zur Anwendung, wenn der Lieferer seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Zusammenfassenden Meldung (ZM) nicht nachgekommen ist oder wenn er sein Versäumnis nicht zur Zufriedenheit der zuständigen Behörden ordnungsgemäß begründet hat. Die Rechtsmeinung des Finanzministeriums dazu ist nämlich, dass die innergemeinschaftliche Lieferung steuerpflichtig ist, wenn keine oder nur eine unvollständige oder unrichtige ZM für die Lieferung abgegeben wird, oder wenn die Abgabe verspätet ist (Ende des Folgemonats - es gilt hier nicht die gleiche Frist wie bei der UVA!). "Das bedeutet aber im Klartext: für diese Lieferung fällt dann in Österreich Mehrwertsteuer an", kritisiert Prodinger-Partner Mag. Christoph Magauer in einer aktuellen Stellungnahme.

Ausschlaggebend für welchen Meldezeitraum eine Lieferung in die Zusammenfassende Meldung einzutragen ist, ist das Datum der Ausführung der Lieferung. Das bedeutet, dass in der betrieblichen Organisation hierauf unbedingt Bedacht zu nehmen ist, da der Lieferzeitpunkt oft vor dem Rechnungsdatum liegt. Dazu kommt, dass nach dem Umsatzsteuergesetz die Rechnung spätestens ein Monat nach der Lieferung erstellt werden muss. In so einem Fall wäre der Steuerschaden dann schon eingetreten!

Nach Meinung des Experten ist insbesondere zu bedenken, dass dies auch für Einnahmen/Ausgabenrechner gilt. Das bedeutet z.B. bei einer Lieferung im Mai, Rechnungsstellung im Juni und Zahlung im August, dass die ZM für den Monat Mai spätestens am 30. Juni zu erfolgen hat. Die Buchhaltung würde diesen Sachverhalt erst mit Zahlung im August verarbeiten!

Die verspätete Abgabe der ZM konnte immer schon sanktioniert werden. Neu ist allerdings, dass eine innergemeinschaftliche Lieferung nun ein formelles Mascherl bekommt, welches bei Nichtvorliegen zu erheblichem finanziellen Schaden führen wird. "Man liest und spricht immer von der Verschlankung der Verwaltung - was mit der hier beschriebenen Regelung eindeutig konterkariert wird", betont Christoph Magauer.

Prodinger Beratungsgruppe
Mag.jur. Christoph Magauer
+43 6562 6296
c.magauer@prodinger.at

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Montag, 13. Januar 2020

Kann sich die Hotellerie noch mit klassischen Mitteln finanzieren?

Wien (OTS) - Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum und für jede Qualitätsverbesserung im Tourismus ist ein solides und breit aufgestelltes Finanzierungsangebot. Welche betrieblichen Voraussetzungen mögen die Banken, damit sie beste Konditionen vergeben? Diese und weitere Fragen werden bei der tirolweiten Roadshow behandelt.

Viele Unternehmen denken jetzt wieder an eine Ausweitung oder Angebotsverbesserung und investieren in ihren Betrieb. Trotz der hohen Baukosten wird vielerorts eifrig geplant. Das Volumen der Kreditansuchen hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt, der Kapitalbedarf steigt. Nun gilt es, das niedrige Zinsniveau auszunützen. Oft ist es nicht einfach, zwischen fixen, variablen Zinsen und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Je innovativer die Investition, desto größer die Risiken, und desto höhere Eigenkapitalanforderungen werden an den Unternehmer gestellt.

Termine

  • 21.01.2020, Oberland (Imst, Landeck & Reutte) Trofana Tyrol, An der Au 1, 6493 Mils bei Imst
  • 24.01.2020, Osttirol Grandhotel Lienz, Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 2, 9900 Lienz
  • 29.01.2020, Unterland (Kitzbühel & Kufstein) Stanglwirt, Kaiserweg 1, 6353 Going
  • 31.01.2020, Innsbruck Stadt & Innsbruck Land Hotel Adlers, Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck
  • 12.02.2020, Schwaz Gasthof Post, Oberdorf 6, 6261 Strass im Zillertal

Programm

  • ab 10.00 Uhr - Begrüßung & Come together für einen guten Start in den Tag inklusive stärkendem Imbiss
  • 10.30 Uhr - Input Prodinger Gruppe
  • 11.00 Uhr - Podiumsdiskussion mit Mario Gerber, Thomas Reisenzahn (Prodinger Gruppe) und einem regionalen Bankenvertreter
  • Moderation: Günther Schimatzek

Kann sich die Hotellerie noch mit klassischen Mitteln finanzieren? LAbg. Mario Gerber, Obmann der WKÖ-Fachgruppe Hotellerie in Tirol, lädt zur Roadshow und zum Branchenfrühstück der Tiroler Hotellerie. Termine • 21.01.2020, Oberland (Imst, Landeck & Reutte) Trofana Tyrol, An der Au 1, 6493 Mils bei Imst • 24.01.2020, Osttirol Grandhotel Lienz, Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 2, 9900 Lienz • 29.01.2020, Unterland (Kitzbühel & Kufstein) Stanglwirt, Kaiserweg 1, 6353 Going • 31.01.2020, Innsbruck Stadt & Innsbruck Land Hotel Adlers, Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck • 12.02.2020, Schwaz Gasthof Post, Oberdorf 6, 6261 Strass im Zillertal Datum: 21.1.2020, 10:00 - 12:00 Uhr Ort: Trofana Tyrol An der Au 1, 6493 Mils Url: https://newsletter.wko.at/sys/r.aspx?sub=lvZLV_xTxyR&tid=0-RiHoQ-13G21p&link=9gMT

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 12. Dezember 2019

„STAHR - Erfolg ist planbar“ reüssiert auf der Frankfurter Buchmesse

Wien (OTS) - Das von der Prodinger Beratungsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Trauner Verlag überarbeitete Standardwerk für erfolgreiches Hotelmanagement „STAHR - Erfolg ist planbar“ wurde auf der kürzlich zu Ende gegangenen Frankfurter Buchmesse im Rahmen des „Literarischen Wettbewerbs 2019“ mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Das von den Autoren Julia Hopfner, Thomas Reisenzahn, Patrick Stoiser und Achim Hartmann auf den aktuellsten Stand gebrachte Buch richtet sich an Führungskräfte und Berater in der Hotellerie und Gastronomie.

Der in der Branche stark gefragte Verrechnungsstandard (STAHR -Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) bringt Struktur und Einheitlichkeit in die oft verwirrende Zahlenwelt und dient den Betrieben damit als Grundlage für den Aufbau eines professionellen Controllings-Systems. „Im Tourismus ist es sehr wichtig, dass man seine Kunden kennt, aber mindestens genauso wichtig, dass man auch seine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Griff hat“, fasst Mag. Achim Hartmann zusammen.

Best Practice-Beispiele sowie „Experts Insights“ ermöglichen eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis. Das Werk eignet sich auch bestens für Seminare und Lehrgänge im Rahmen einer zeitgemäßen Tourismusausbildung. „Nicht bloß Theorie! STAHR unterstützt als praktisches Werkzeug in der Führung von Hotels und Restaurants und ermöglicht eine ständige Vergleichbarkeit mit Mitbewerbern“, ergänzt Patrick Stoiser.

Das von den Juroren der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) prämierte Buch ist im Trauner Verlag, Linz, erschienen.

„STAHR wird als Verrechnungsstandard in der Hotellerie verwendet und es ist eine besondere Ehre, dass mit dem Buch auch auf Schulen, Universitäten und Fachhochschulen gelehrt wird“, unterstreicht Thomas Reisenzahn die Bedeutung von STAHR.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 05. Dezember 2019

Impulse für die Ferienhotellerie von morgen

Wien (OTS) - „Hotellerie 2020: Instrumente für den Erfolg“. Unter diesem Motto veranstalteten die [Prodinger Beratungsgruppe] (https://tourismusberatung.prodinger.at/) und die WK Tirol am Donnerstag, 28. November, einen Zukunftstag in der Villa Blanka in Innsbruck. Präsentiert wurden aktuellste Erkenntnisse und Methoden zur Steigerung des unternehmerischen Erfolgs in der Familienhotellerie. Leitmotive des Tages waren „profitable Strategien“ und „praxisnahes Handeln“ in den Schwerpunktbereichen Strategie, Planung und Steuerung (auf Basis des Verrechnungsstandards STAHR), Führung & Leadership sowie operatives Management.

Am Vormittag standen die jüngsten touristischen Trends im Fokus. Diskutiert wurden die Bedeutung relevanter Gästegruppen, deren Bedürfnisse sowie die Bedeutung der Hotelmarke. Mit dem von Prodinger entwickelten Tool [„4 Steps to Profile“] (https://bit.ly/2r1URiF) steht ein probates Mittel zur Verfügung, den Strategieprozess im Betrieb konkret umzusetzen.

Nach der Mittagspause beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem Thema [Pricing und Vertrieb] (http://bit.ly/2LmVvOB). Dabei wurden u.a. unterschiedliche Phasen des Revenue Managements sowie die wichtigsten Einflussfaktoren auf den Preis veranschaulicht. Anschließend thematisierten die Vortragenden „smarte Daten im Tourismus“ und gaben Antworten darauf, welche Daten man mit welchen Technologien effizient zum eigenen Vorteil nutzen kann.

Das Finale des Zukunftstages stand ganz im Zeichen der Betriebswirtschaft und eines effektiven Benchmarkings. [„Führen mit wenigen Zahlen“] (https://bit.ly/2sKoMwd) lautet hier das Erfolgsrezept.

„Gerade für Familienbetriebe sind die im Akkord erscheinenden Veränderungen im technologischen Bereich, auf dem Arbeitsmarkt sowie in der Gesellschaft kaum zu bewältigen. Vorrangiges Ziel war es daher, die Teilnehmer mit innovativen und praxisnahen Methoden zu inspirieren, die ihnen konkret helfen, ihr Unternehmen zu einem gesicherten Erfolg zu führen“, fasst Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe zusammen.

PRODINGER Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 06. November 2019

Top Seminar liefert Denkanstöße für die Ferienhotellerie von morgen: „HOTELLERIE 2020: INSTRUMENTE FÜR DEN ERFOLG“

Wien (OTS) - „Instrumente für den Erfolg“. Unter diesem Motto informieren Experten der Prodinger Beratungsgruppe und der WK Tirol am [Donnerstag, den 28. November in der Villa Blanka in Innsbruck] (https://veranstaltung.wktirol.at?eid=13000 ) über die aktuellsten Erkenntnisse und Methoden zur Steigerung des unternehmerischen Erfolgs in der Familienhotellerie. Im Vordergrund stehen Tipps für profitable Strategien und praxisnahes Handeln. Das Top-Seminar gibt den Teilnehmern sofort umsetzbare Tools an die Hand, die den Hotelbetrieb zum gesicherten Erfolg führen.

"Das Top-Seminar für Führungskräfte eröffnet ein kompaktes und umfassendes Bild über die wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Hotelführung", erklärt LAbg. Mario Gerber, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der WK Tirol. Die ganztägige Veranstaltung bietet den Teilnehmern ein reichhaltiges Programm aus den vier Schwerpunktbereichen Strategie, Planung und Steuerung (mit dem Verrechnungsstandard STAHR), Führung & Leadership sowie operatives Management.

Im einleitenden Referat über Strategie und Positionierung werden die jüngsten touristischen Trends besprochen. Daraus ergeben sich „4 steps to profile“, eine Methode, den Strategieprozess im Betrieb umzusetzen. Es folgen Referate über relevante Gästegruppen („Was erwarten einzelne Gästemilieus von einem Hotel in Tirol?“) sowie über die Bedeutung der Hotelmarke („Was leisten Marken im touristischen System?“).

Nach der Mittagspause stehen die Themen Pricing/Vertrieb („Der Einfluss des Preises auf die Hotel-Entscheidung“ sowie „optimale Preisstrategien’“) und Smarte Daten für die Hotellerie („Hoteldaten -das Öl der Zukunft“) auf dem Programm. Abgerundet wird der Zukunftstag mit dem Thema Benchmarking. „Führen mit wenigen Zahlen“ lautet hier das Erfolgsrezept.

Vortragende sind Fachleute der Prodinger Beratungsgruppe. Die Gruppe ist auf Methoden spezialisiert, die helfen, den Hotelalltag besser zu meistern. Der Fortbildungstag eröffnet eine gute Gelegenheit, das eigene Netzwerk zu vergrößern und ganz allgemein vom Erfahrungsaustausch mit Kollegen zu profitieren. "Das Tagesseminar gibt Inspirationen und Denkanstöße für die Welt der Ferienhotellerie von morgen", fasst Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe zusammen.

HOTELLERIE 2020: INSTRUMENTE FÜR DEN ERFOLG „Instrumente für den Erfolg“ Unter diesem Motto informieren Experten der Prodinger Beratungsgruppe und der WK Tirol am Donnerstag, den 28. November in der Villa Blanka in Innsbruck über die aktuellsten Erkenntnisse und Methoden zur Steigerung des unternehmerischen Erfolgs in der Familienhotellerie. Datum: 28.11.2019, 09:30 - 17:00 Uhr Ort: Villa Blanka Weiherburggasse 8, 6020 Innsbruck Url: https://veranstaltung.wktirol.at?eid=13000

PRODINGER Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Fachgruppe Hotellerie | Tiroler Wirtschaftskammer
Romana Traunfellner
+43 5 90 90 5 1219
hotellerie@wktirol.at

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Donnerstag, 24. Oktober 2019

Ressorthotellerie legte im Sommer 2019 zu

Wien (OTS) - Der anfangs nasskalte Saisonstart und die Feiertagsverschiebungen konnten im Verlauf der heurigen Sommersaison vollauf kompensiert werden. Aufgrund des nachfolgend sehr guten Ferienwetters sind die Ergebnisse in der 4/5-Sterne Hotellerie deutlich gestiegen. Der RevPAR (Revenue per available Room) legte von Mai bis August 2019 von 57,7 auf 62,6 Euro um 8,5% zu. Dies geht aus den von der Prodinger Beratungsgruppe vorgelegten Betriebskennzahlen für den Sommer dieses Jahres hervor. Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von 4- und 5-Sterne-Ferienhotels in Salzburg, Tirol, Kärnten und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

Wie die Ergebnisse zu lesen sind

Der RevPAR misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz und der im Hotel verfügbaren Zimmer-Kapazität. Bei näherer Analyse kommt dabei die Winterdominanz der österreichischen Ferienhotellerie deutlich zum Ausdruck, da der RevPar in der kalten Jahreszeit bei 108 Euro liegt. Damit zeigt sich ganz klar, dass der Winter für die Profitabilität im Jahresdurchschnitt viel stärker verantwortlich ist.

Beim TRevPAR (Total revenue per available room) wird der gesamte Umsatz (Nettoumsatz) des Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt, wobei auch die Offenhaltungstage berücksichtigt werden. Der TRevPAR ist mit 8,7% stärker angestiegen als der RevPAR.

Ertragskraft weiterhin unter Druck

Was den abgelaufenen Sommer betrifft, sind die Steigerungen der Gesamterlöse pro Zimmer mit über 20% auf den ersten Blick sehr erfreulich. Schaut man jedoch genauer hin, so ging das operative Ergebnis (GOP Gross Operating Profit) nach Abzug des gesamten Wareneinsatzes, der Mitarbeiterkosten und der gesamten Aufwendungen von 16,5% auf 13,6% zurück. Insbesondere schlagen die steigenden Vertriebskosten und die Abhängigkeit vieler Ferienhotels von den Veranstaltern und OTAs zu Buche.

Diese machen in den Sommermonaten einen wesentlichen höheren Anteil aus. Der wichtigste Kostenfaktor in einem Dienstleistungsbetrieb sind und bleiben die Mitarbeiter. In den Ferienhotels waren im Sommer um gut 6% mehr Mitarbeiter (zu Vollzeitäquivalenten) beschäftigt. Die Gesamterlöse pro Beschäftigten sind um 7,5% gestiegen. Die Mitarbeiterkosten erreichen im Verhältnis zum Gesamtertrag beachtliche 38%. Zwar wurde von allen politischen Parteien eine Abgabensenkung bei den Lohnkosten versprochen, trotzdem erhöhten sich die lohnabhängigen Abgaben im Sommer 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 12%.

Prodinger Marktbericht Ferienhotellerie

In ihren Analysen fasst die Prodinger Beratungsgruppe Ferienbetriebe anonymisiert in einem Marktbericht zusammen. In diesem Bericht werden branchenspezifische Kennzahlen nach dem Verrechnungsstandard STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) für Betriebe aus den Bundesländern Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten detailliert aufgeschlüsselt. Der STAHR-Verrechnungsstandard errang kürzlich bei der internationalen Buchmesse in Frankfurt eine Silbermedaille in der Kategorie Wirtschaftsfachbücher. Der Marktbericht stellt ein aussagekräftiges Instrument zur Steuerung eines Ferienhotels dar. Im Hinblick auf kommende Investitionen und Entscheidungen liefern die Prodinger-Betriebsvergleiche mit dem STAHR-Standard auch Banken und Investoren eine hochqualifizierte fachliche Entscheidungshilfe. Die Zahlen gelten auch, wie oben geschildert, als erster Gradmesser für die saisonalen Wertschöpfungseffekte aus der Ferienhotellerie.

PRODINGER Steuerberatung
Roland Pfeffer
Tel.: +43 6542 73661 1582
r.pfeffer@prodinger.at

PRODINGER Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 09. Oktober 2019

Die „Leisure-Welt“ gewinnt neue Freunde

Wien (OTS) - Die weltweit größte Immobilien-Messe, die Expo Real in München, war kürzlich Schauplatz eines spannenden Expertengesprächs zur Zukunft der Ferienhotellerie. Die Gesprächsrunde stand unter dem Titel „Im Leisure-Hype: Resorts, Villas & Homes“. Wie dabei zu hören war, fokussieren sich Hotelgruppen plötzlich auf Ressorthotels und entdecken dabei Gewinn versprechende Nischen. Einzelhändler und Reiseveranstalter investieren in Ferienhotels, Ketten gründen eigene Ferienwohnungsportale.

Resorts finden, so die überwiegende Expertenmeinung, inzwischen wieder mehr Freunde in der Immobilien-Welt. In diesem Segment habe es massive Veränderungen gegeben, das Angebot sei enorm gewachsen. Radikale Umbrüche prägten das Hier und Jetzt in diesem Immobilien-Segment: „Wer in diesen Zeiten erfolgreich bleiben möchte, der muss gestern bereits das morgen verstanden haben. Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur mit wirklicher Innovationskraft bewältigen“.

Chris Stephenson, Direktor Homes & Villas Europa für Marriott Hotels, war extra aus London angereist, um in der Talkrunde über den Leisure-Hype das etwas andere Modell der größten Kette der Welt vorzustellen. Weitere Teilnehmer der hochkarätigen Gesprächsrunde waren Dr. Christian Hirmer, Chef der Hirmer Gruppe (ein Retailer kauft die Betreibergesellschaft Travel Charme Hotels), Dr. Otmar Michaeler, Chef der Falkensteiner Hotels (die nur in noch Resorts machen) sowie der Chef der kroatischen Gruppe Valamar (die von Glamping bis 5 Sterne alles anbietet), Dr. Franz Lanschützer. Moderiert wurde die Runde von Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Die Diskutanten analysierten die Marktgegebenheiten und kamen zum Fazit, dass die derzeitige Situation der Leisure-Welt durch maßgebliche Veränderungen gekennzeichnet ist: Neue Entwicklungen und Technologie-Updates, neue Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt sowie ein gesellschaftlicher Wandel sind nur einige der Herausforderungen. In der Praxis bedeuten diese Veränderungen, dass Gäste innovative Inszenierungen, kulinarische Erlebnisse, modernes Design und eine hohe Servicequalität erwarten.

Es legen zwar die Nächtigungszahlen in der Ressorthotellerie und geringfügig auch die Average Room Rates zu, doch bleibt das Wachstum des durchschnittlichen Zimmerverkaufspreises hinter der Inflation zurück, waren sich die Experten sich einig. Es steigen die Mitarbeiterkosten, weil der Arbeitsmarkt leergefegt ist. Vielen offene Stellen sind ausgeschrieben, auch in anderen Ländern. Mitarbeiterarme Hotelkonzepte funktionieren in der Ressorthotellerie weniger gut als im städtischen Bereich. Konzepte, die auf kleinere Personalressourcen setzen und es trotzdem schaffen, einen ansprechenden Service zu bieten, sind noch Mangelware, fassten die Teilnehmer zusammen.

Auf den gesellschaftlichen Paradigmenwechsel müsse die Branche ebenfalls reagieren. Wenn immer mehr Menschen in der Stadt leben, wächst die Sehnsucht nach dem Land. Es steigt der Wunsch nach Erholungsurlauben. Die Mobilitätsvoraussetzungen müssen aber mitbedacht werden, da Pkw-Zulassungen und Führerscheinausstellungen rapide zurückgehen. Ressorthotels müssen dementsprechend auch die Mobilität in den Destinationen berücksichtigen.

Eine weitere Herausforderung ergibt sich dann, wenn die Direktbuchungsbemühungen nicht so funktionieren wie geplant. Thomas Cook hat dies der Ressorthotellerie deutlich vor Augen geführt. Diese weiß nun, wie es ist, wenn die Abhängigkeit von den Reisemittlern im Sommer nur durch den Individualtourismus im Winter querfinanziert werden kann.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 05. September 2019

Ideenpapier für die Hotellerie: „Taten statt Worthülsen“

Wien (OTS) - Die Prodinger Gruppe hat in den letzten Jahren bereits mehrere substanzielle Steuerreformvorschläge erarbeitet und der Politik präsentiert. In Hinblick auf die kommende Nationalratswahl und die Koalitionsverhandlungen haben die Prodinger-Spezialisten jetzt ein weiteres aktuelles Ideenpapier zur Zukunftssicherung der Hotellerie unter dem Titel „Taten statt Worthülsen“ vorgelegt.

Es sind die international erfolgreichen Tourismusunternehmen, auf die Österreich besonders stolz sein kann. Die Betriebe stehen für Nächtigungsrekorde und sorgen für eine hohe volkswirtschaftliche Wertschöpfung. Der Staat profitiert vom steigenden Lohnvolumen in der Dienstleistungsbranche und erzielt damit ein höheres Steueraufkommen.

Dass der Tourismus in Österreich aber kein „Selbstläufer" ist, zeigen die nackten Zahlen. Zwar kommen mehr Gäste und auch die Erlöse steigen leicht, doch kommen letztere in den Betriebsergebnissen nicht an, da auch die Kosten zunehmend wachsen. Insbesondere für Mitarbeiter, Energie und Provisionen nimmt der Aufwand stetig zu. Rechnet man die günstigen Zinsen aus den Bilanzen heraus, hat sich die Gewinnmarge de facto in den letzten Jahren verringert.

Daher ist es eine zentrale Aufgabe der Politik, die heimischen Vorzeigebetriebe zu entlasten, heißt es in dem Papier. „Der Tourismusstandort Österreich braucht „Taten“ und eine Steuerreform, die nicht nur angekündigt, sondern auch umgesetzt wird. Vor allem die Dienstleistung am Gast muss entlastet werden!“, fordert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, mit Nachdruck.

Im System „Österreich“ versickert viel Geld; Stichworte Föderalismus und Bürokratie.

Das kommende Regierungs- und Koalitionsprogramm muss die Grundlagen für eine starke Konjunktur schaffen. Das Prodinger Papier „Taten statt Worthülsen“ bringt im Einzelnen auf den Punkt, welche Entlastungsmaßnahmen die am 29. September 2019 zu wählende Regierung konkret angehen muss. Im Steuersystem müssen die Hürden für Investitionen abgebaut werden. Seit der Verlängerung der Abschreibung für Gebäude von 25 auf 33 und seit 2016 auf 40 Jahre (!) ist die Diskrepanz zur tatsächlichen Nutzungsdauer dramatisch gestiegen. Keinem Gast kann ein 40 Jahre altes Badezimmer oder ein Schwimmbad aus den 70er-Jahren zugemutet werden. „Mit dem von uns entwickelten Vorschlag einer funktionalen Afa kommt es zu einer Glättung der Abschreibungstangente und damit zu einer verbesserten Aussagekraft der Bilanzbilder sowie zu einer Heranführung an die Realität", betont Reisenzahn.

Die geplante Tarifreform hätte auf die Dienstleistungslöhne im Tourismus einen positiven Effekt. Leider haben aber derzeit neue Belastungen an den Bruttolöhnen schon wieder kräftig mitgenascht, weshalb die Beschäftigten real abermals nicht mehr verdienen. „Das ungute Phänomen der „kalten Progression“ wurde nicht abgeschafft, sondern nur mit Worthülsen umschrieben“, kritisiert Thomas Reisenzahn und fordert Taten.

PRODINGER BERATUNGSGRUPPE
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 03. September 2019

„Taten statt Worthülsen“

Wien (OTS) - In der Prodinger Beratungsgruppe haben wir den Sommer genutzt, um Ideen für die Hotellerie aufzuspüren und zu überdenken. Im vergangenen Regierungsprogramm wurden zu wenig Taten gesetzt; zu viele Worthülsen sind übrig geblieben. Das vorliegende Ideenpapier enthält Empfehlungen für die nächste Regierung. Diese hat keine Zeit zu verlieren, um jene Defizite zu beheben, die den heimischen Tourismus schwächen.

  • Hotel am Stephansplatz, Stephansplatz 9, 1010 Wien
  • Donnerstag, 5. September 2019 um 9 Uhr (Frühstück)

Wir bitten um Anmeldung unter tourismusberatung@prodinger.at

Pressefrühstück zur Präsentation des Ideenpapiers "Taten statt Worthülsen" Eine von Thomas Reisenzahn und Marco Riederer präsentierte Studie zur Zukunftssicherung der Hotellerie. Datum: 5.9.2019, 09:00 - 10:00 Uhr Ort: Hotel am Stephansplatz Stephansplatz 9, 1010 Wien

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 27. Mai 2019

Winter Marktbericht Ressorthotellerie: Auslastung und operativer Erfolg in der Ferienhotellerie gesunken

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2018/19 (November 2018 bis März 2019). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

In der abgelaufenen Wintersaison 2018/19 ist die Betten-Auslastung in der 4/5-Sterne Hotellerie gegenüber dem Vorjahr um 5% schwächer ausgefallen, wie aus dem Marktbericht von der Prodinger Beratungsgruppe hervorgeht. Zunächst führten die ausbleibenden Schneefälle zu zaghaften Anfragen und Buchungen. Auch das Schneechaos im Jänner verunsicherte viele potenzielle Gäste. Der späte Ostertermin sorgte von Vornherein für eine durchaus schwierige Ausgangslage, erklärt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Gegenüber dem Rekordwinter 2017/18 musste man daher im abgelaufenen Winter ein Nächtigungs-Minus von 3,8% hinnehmen. Dennoch stiegen die Gesamterlöse pro Nächtigung zwischen November und März um 7,2% gegenüber dem Vorjahr.

Der RevPAR (Revenue per available Room), der das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den verfügbaren Zimmern misst, konnte von € 138,- auf € 144,- um 4,9% zulegen.

In den Betrieben waren um 3,7% mehr Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) als im Vorjahr angestellt. Die Mitarbeiterkosten in Relation zum Umsatz stiegen von 27,7% auf 28,9%. Der Wareneinsatz ist zum Vorjahr in etwa gleichgeblieben.

Das operative Ergebnis, das mit dem GOP (Gross Operating Profit) gemessen wird, war im Winter 2018/19 rückläufig. Der GOPPAR (GOP per available Room) ging um 4,1% zurück.

In der Wintersaison 2018/19 ist die Differenz zwischen Erträgen und den operativen Kosten höher ausgefallen. Den Betrieben bleibt weniger Geld zur Deckung der Abschreibungen und der Fremdkapitalzinsen über, wie aus dem Prodinger Marktbericht hervorgeht.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass derzeit in der Ferienhotellerie die steigenden Kosten nicht mit Ertragssteigerungen abgefangen werden können. Ein Wermutstropfen ist die Niedrigzinspolitik, die für die nötige Bilanzkosmetik sorgt.

Für die Hotelbetriebe ist die Umsetzung der Steuerreform eine dringende Notwendigkeit, fasst Thomas Reisenzahn zusammen.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 20. Mai 2019

Prodinger: Mitarbeiterbeteiligungen der Nutzen aus Steuerreform

Wien (OTS) - Will ein Unternehmen mit Hilfe engagierter Mitarbeiter seinen Wert steigern, ist deren Beteiligung dafür ein geeignetes Instrument. Erfolgreiche Beispiele finden sich in den verschiedensten Branchen. Nun gibt es auch im Tourismus ein passendes Modell, langjährigen und motivierten Mitarbeitern Beteiligungen und Bonifikationen zu übertragen.

Mitarbeiterbeteiligung ist in der Hotellerie im Vormarsch. Immer mehr Hoteliers lassen ihre Mitarbeiter schon jetzt am Erfolg des Betriebes teilhaben. Zusätzlich ermöglicht die Regierung im Zuge der Steuerreform künftig eine steuerfreie Mitarbeiterbonifikation von bis zu € 3.000 pro Mitarbeiter und Jahr. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die Dienstleistungsbranche“, erklärt Thomas Reisenzahn. In Zukunft können Prämiensysteme sehr gut steuerneutral abgewickelt werden.

Um die sich aus der Steuerreform ergebenden Vorteile optimal nutzen zu können, hat Prodinger ein umfassendes Mitarbeiterbeteiligungsmodell entwickelt. Dieses integriert finanzwirtschaftliche, personalwirtschaftliche und steuerliche Aspekte und beinhaltet u.a. folgende Leistungen:

  • Steuerliche Behandlung von Weiterbildungs- und Bonifikationszahlungen (Vorbereitung auf die Mitarbeitererfolgsbeteiligung: Befreiung von Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten)
  • Leitfaden für Mitarbeitergespräche als Basis für Bonifikationen
  • Vertragliche Vereinbarungen
  • Bonifikationsregelung und Bonifikationsschlüssel (Qualität der Dienstleistung, Bestimmung der Zielwerte für die Prämienausschüttung)
  • Weiterbildung als Bonifikation

„Durch die Steuerreform wird die Partizipation am Erfolg des Hotelbetriebes für Mitarbeiter noch attraktiver“, erläutert Reisenzahn. Derzeit werden die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Wie Reisenzahn weiters erklärt wird die Regierung bei dieser Steuererleichterung vermutlich darauf drängen, dass nicht nur die Besserverdiener im mittleren und höheren Management (Kadermitarbeiter im Hotel) davon profitieren. Auch sollen die Mitarbeiterbeteiligungsmodelle nicht zum Schlupfloch für steuerschonende Gehaltssprünge verwendet werden können. Bezüglich der Bemessung der 10% Gewinngrenze ab 2022 bei unterjährig endenden Dienstverhältnissen werde es sinnvoll sein, auf Antrag den vorjährigen Gewinn als Basis heranzuziehen. „Die Zeit bis zum gesetzlichen Inkrafttreten muss jetzt genutzt werden“, fasst Reisenzahn zusammen.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
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Freitag, 17. Mai 2019

Generation Baby Boomer meets Generations X bis Z

Wien (OTS) - Lebenslanges Lernen ist nicht nur Motto der Akademie, sondern der Beweis, dass es bei Hoteldirektoren & Geschäftsführern bereits gelebt wird. Das Durchschnittsalter der DiA-Teilnehmer konnte im 5. Lehrgang wieder gesteigert werden: von 42 auf 45 Jahre!

Vollbesetzter 5. Lehrgang am 7. Mai 2019 gestartet

Die Steigerung des Durchschnittsalters auf 45 Jahre freut Akademie-Leiterin Prof. Elfriede Krempl natürlich ganz besonders. Die Idee ist aufgegangen: Lebenslanges Lernen ist Realität geworden. Die langjährige persönliche Erfahrung der Teilnehmer führt zur hohen Qualität des Diskussions-Austauschs mit den erstklassigen Referenten und Hotelierskollegen.

„Das macht die DiA so einzigartig und fundiert. Besonders spannend ist auch die Zusammensetzung der Gruppe: 4 unterschiedliche Generationen, von der Nachkriegsgeneration über Baby Boomer bis hin zur Generation X und Y, zeigen die Verschiedenartigkeit der Werte und Einstellungen im Umgang miteinander auf“, fügt Elfriede Krempl dazu.

Generationen-Verständnis gehört zum Führungs-Handwerk

Missverständnisse zwischen den Generationen werden auch in der Mitarbeiter-Führung immer wieder zur Zerreißprobe. Im ersten DiA-Präsenzmodul zum Thema Führung und Leadership war das Verstehen und Annehmen des Wertewandels der unterschiedlichen Generationen ein Kernthema. Für den Baby Boomer (geb. 1956-65) hat Arbeit den höchsten Stellenwert und daher wurden diese später als „Worcaholics“ bezeichnet.

„Dagegen wuchs die Generation Y (geb. 1981-95) in einer unsicheren Welt mit Wirtschaftskrisen und Jobverlust der Eltern auf. Das prägt. Nun lebt die Generation Y im Jetzt: jetzt genießen, jetzt Freizeit konsumieren, jetzt leben“, weiss Akademie-Leiterin Mag. (FH) Tina Brandstetter und fügt hinzu: „Was in der Theorie so einfach klingt, muss aber erst im Mindset, in der Einstellung und in der Lebensphilosophie der Führungskräfte verankert werden.“

„A mind is like a parachut – it doesn’t work if it is not open.“ Zitat Frank Zappa

Denn die nächste Generation Z, die derzeitigen Lehrlinge und Nachwuchskräfte (geb. ab 1996) haben nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von maximal 30 Sekunden. Die herkömmlichen Kommunikations- & Trainings-Methoden greifen da nicht mehr. Wie neue Trainings-Methoden aussehen, welche Vereinbarungen getroffen und wie das eigene Mindset „generationen-fit“ gemacht wird, haben die Teilnehmer des 5. DiA-Lehrgangs im ersten Modul diskutiert und gelernt.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung. Alle relevanten Themen von Management und Führung sind abgedeckt. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert. Der 5. Lehrgang startete ausgebucht am 7. Mai 2019 mit dem ersten Präsenzmodul. 15 Präsenztage, 6 Module ergänzt mit ausgeklügelten E-Learning-Tools, enden im Mai 2020. Der nächste Lehrgang – DiA VI - startet im Sommer 2020. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://www.direktoren-akademie.at)

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Mittwoch, 08. Mai 2019

Prodinger zum fünften Mal "Steuerberater des Jahres"

Qualitätssiegel für "ausgezeichnete persönliche Betreuung, profundes Spezialwissen und ein breites Netzwerkangebot"

Beim diesjährigen Wettbewerb um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner bereits zum fünften Mal in Folge die begehrte Trophäe in der Kategorie "Steuerberater des Jahres – Allrounder" gesichert. Die ausgezeichnete persönliche Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder den Ausschlag gegeben.

"Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards unserer Kanzlei und spiegelt die enorme Leistung des gesamten Teams wider“, freuen sich die Geschäftsführer Mag. Sonja Eder und Mag. Manfred Leitinger der Kanzlei Prodinger Leitinger. Die begehrte Trophäe wurde anlässlich eines Galaabends in den Wiener Sophiensälen überreicht, wo es zum fünften Mal in Folge hieß: And the winner is „Kanzlei Prodinger Leitinger aus Salzburg“!

„Wir sehen den ´Mehrfachsieg´ als Bestätigung dafür, dass wir in die richtige Richtung gehen. Für uns ist die Auszeichnung auch ein Ansporn, uns weiter zu entwickeln und das Angebot für die Klienten laufend auszubauen“, erklärten beide Prodinger-Geschäftsführer bei der Übernahme des "Oscars für Steuerberater", offiziell "Abakus".

Die Prodinger Kanzleien danken an dieser Stelle auch ihrem Gründer Dr. Erwin Prodinger, der vor wenigen Wochen verstorben ist.

Die Prodinger Gruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden und hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als fixe und viel beachtete Institution in der Branche. Die über 10.000 eingegangenen Nominierungen wurden von einer hochkarätigen Fachjury kritisch bewertet. Anhand transparenter und vordefinierter Kriterien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres". Das Qualitätssiegel würdigt Fachkompetenz und Spezialisierung von Beratungsunternehmen gerade mit Blick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite der Beratung.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Mag. Manfred Leitinger
m.leitinger@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 30. April 2019

Steuerentlastung mit wichtigen Akzenten

Eine weitere längst überfällige Tarifsenkung, die zu begrüßen ist und einen Ausgleich zur kalten Progression darstellt.

Dass der größte Teil der Entlastung in die Senkung der drei unteren Lohn- und Einkommens-Tarife fließt, ist zu begrüßen. Aber man sollte nicht vergessen, dass es sich letztlich um keine Senkung, sondern um eine Refundierung der kalten Progression handelt. Die kalte Progression ist bekanntlich nichts anderes als eine versteckte Steuererhöhung. Sie entsteht, wenn der Mitarbeiter jährlich durch eine Lohnerhöhung mehr verdient, somit mehr Steuern zahlt, obwohl der reale Wert seines Einkommens inflationsbereinigt gar nicht oder nur gering gestiegen ist.

"Die sofortige Abschaffung der kalten Progression (nicht erst 2023) und eine Vereinfachung der Lohnsteuerberechnung wären zusammen ein noch effizienteres Konjunktur-Ankurbelungsprogramm" stellt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, fest.

Arbeit ist und bleibt weiterhin viel zu hoch besteuert, und die Lohnverrechnung ist viel zu kompliziert.

Alleine für das Anlegen eines Mitarbeiters im Lohnsteuersystem benötigt man 40 Minuten. Statt an den Tarifen nur ein bisschen zu schrauben, gehört das ganze System radikal vereinfacht. Ein richtiger Schritt ist die Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung, die noch auf die Praktikabilität für den Tourismus überprüft gehört.

Auf die Causa prima für die Hotellerie, die Abschreibung wurde vergessen!

Die Hotelimmobilie ist betriebsnotwendig und die derzeitigen Abschreibungszeiten bilden keinen Investitionszyklus ab. Für neue, abnutzbare Anlagegüter soll es im Hotel eine funktionale Abschreibung geben. Mit der derzeitigen Abschreibungsfrist von 40 Jahren produzieren wir am Markt vorbei, da keiner von uns im Urlaub in einem derart abgewohnten Zimmer schlafen möchte. Es braucht hier mehr Flexibilität, damit wirksame Investitionsanreize entstehen.

Niedrige Abgaben, an den Nutzwerten orientierte realistische Abschreibungen sowie Freibeträge sind die besten Mittel, um Investitionen zu stimulieren. Die Stärkung der Eigenkapitalbasis muss durch eine niedrige Besteuerung belohnt werden.

Im Hotelvertrieb erleben wir gerade eine digitale Revolution

Diese beschert den Betrieben so viele Buchungen über Online-Kanäle wie noch nie. Sehr viele Unternehmer stehen jetzt an dem entscheidenden Punkt, sich gegenüber neuen Technologien noch mehr zu öffnen. Investitionen in dieser Richtung sind daher heute noch wichtiger als vor einigen Jahren. "Auch die Bagatellen im Steuerdschungel sollten möglichst rasch ausgeholzt werden. An der Spitze stehen hier Lustbarkeitsabgabe und Grundbucheintragungsgebühr. Auch die Streichung der Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung gehört angegangen", fasst Reisenzahn zusammen.

Weiters gehören Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung steuerlich erleichtert, damit die Niedrigzinsphase voll genutzt werden kann.

Prodinger Beratungsgruppe

Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See.

Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 02. April 2019

STAHR: Ein Erfolgsrezept tourt durch Österreich

Wien (OTS) - Das vom PRODINGER Team und dem Linzer TRAUNER Verlag neu publizierte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) wird der interessierten Fachöffentlichkeit in einer Roadshow vorgestellt.

Der erfolgreiche Start mit 80 Teilnehmern aus der Hotellerie unterstreicht, wie stark das einstige Randthema „Controlling in der Hotellerie“ heute den Alltag von Eigentümern und Führungskräften aus der Hotellerie prägt.

Hoteliers stehen einem harten Preiskampf, verändertem Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind Sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmern, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele zeigt der bewährte Ratgeber, wie sich Standards produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lassen.

Die nächsten Termine der STAHR Info-Tour

  • Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming
  • Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going

Uhrzeit: jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer und Lukas Prodinger (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) vermitteln in den Informationsveranstaltungen allen interessierten Entscheidungsträgern und Führungskräften ein praxisnahes und zeitgemäßes Know-How insbesondere zu folgenden Bereichen:

  • Kompakte Informationen über die gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks.
  • Aktuelle Benchmarkzahlen im Vergleich – wo steht mein Betrieb?
  • Was tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht?
  • Positionierung des Betriebes mit den „4 steps to profile“ von Prodinger.
  • Das neue Arbeitszeitgesetz – wir erklären die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende.

„Die Renaissance des bewährten und auf den jüngsten Stand gebrachten Standardwerkes zeigt, wie wichtig der kompetente Umgang mit neuen Herausforderungen geworden ist. Das in dem Handbuch übersichtlich zusammengefasste Rüstzeug gibt jedem mehr Sicherheit. Dies erlaubt eine solide Basis für den Geschäftserfolg. Ganz so, wie wir gemäß dem Motto unseres Buches gerne festhalten: STAHR: Erfolg ist planbar!“ so Mitautor Thomas Reisenzahn in einer ersten Reaktion auf das erfreuliche Echo auf das Werk.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar Das PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden zwei weitere Veranstaltungen in Tirol statt. Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going; • Kompakte Informationen über die gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks. • Aktuelle Benchmarkzahlen im Vergleich – wo steht mein Betrieb? • Was tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? • Positionierung des Betriebes mit den „4 steps to profile“ von Prodinger. • Das neue Arbeitszeitgesetz – wir erklären die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende. Datum: 9.4.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Alpenresort Schwarz 4614 Mieming Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

PRODINGER Tourismusberatung
Julia Hopfner LL.B.
+43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at

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Dienstag, 12. März 2019

PRODINGER und der TRAUNER Verlag: Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar

Wien (OTS) - Das PRODINGER Team und der Linzer TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Das in diesem Standardwerk für fundierte Planung und professionelles Controlling gesammelte Wissen wird nun auch in einer Vortragsreihe einem interessierten Fachpublikum nähergebracht. Unter dem Motto „Erfolg ist planbar“ finden vier Veranstaltungen in der Steiermark, in Salzburg und in Tirol statt.

Die Termine:

Dienstag, 26. März, Hotel Brückenwirt in St. Johann im Pongau; Mittwoch, 27. März, Romantik Hotel Seevilla in Altaussee; Dienstag, 9. April, Alpenresort Schwarz in Obermieming; Mittwoch, 10. April, Hotel Stanglwirt in Going;

Uhrzeit jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist für Hoteliers unentgeltlich, aber WERTvoll.

Hoteliers stehen heute einem harten Preiskampf, einem veränderten Buchungsverhalten sowie sich ständig ändernden Marktbedingungen gegenüber. Um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, sind sie gut beraten, sich ständig „neu zu erfinden“ und ihre Arbeitsweise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der STAHR-Standard ermöglicht es den Unternehmen, mit relativ einfachen Maßnahmen auf die jeweils aktuellen Herausforderungen zu reagieren und damit ihre Rentabilität zu steigern. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie sich der erwähnte Standard produktiv für den eigenen Unternehmenserfolg einsetzen lässt.

Die Vortragenden Thomas Reisenzahn (Autor STAHR, GF Prodinger Tourismusberatung), Roland Pfeffer (GF Prodinger Steuerberatung), Achim Hartmann (Autor STAHR, Unternehmenscoach), Julia Hopfner (Prodinger Tourismusberatung) und Cornelia Schmelz (Prodinger Lohnverrechnung) geben in der Veranstaltungsreihe allen teilnehmenden Entscheidungsträgern und Führungskräften auf kompakte und praxisnahe Weise ein bestmögliches Werkzeug zur Beantwortung aktueller Fragen in die Hand.

Die Teilnehmer erfahren, welche Hotelkennzahlen und Benchmarks in der Betriebsführung sowie in der Investitions- und Finanzierungsphase am wichtigsten sind. Ein Vergleich aktueller Benchmarkzahlen erlaubt eine solide Standortbestimmung - „Wo steht mein Betrieb im Vergleich zu anderen?“. Was ist zu tun, wenn das Ergebnis von der Planung abweicht? Welche STAHR-Kennzahlen verwenden die Banken? Weiters haben die Teilnehmer die Möglichkeit, anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis eigene Kennzahlen zu verwenden. Mit den „4 steps to profile“ zeigen die Prodinger-Experten den Weg zu einer erfolgreichen Positionierung und zu einer überlegten Strategie.

Ein weiteres aktuelles Thema ist das neue Arbeitszeitgesetz, das etliche Fragen mit sich gebracht hat. Die Vortragenden informieren über die Mitarbeiter-Abrechnung zum Saisonende und klären darüber auf, was beim neuen Arbeitszeitgesetz und beim Durchrechnen von Ruhezeiten zu berücksichtigen ist.

Aktuelle Vortragsreihe - Erfolg ist planbar Experten informieren über die Bedeutung fundierter Planung und Steigerung der Rentabilität im Hotel. Das PRODINGER Team und der TRAUNER Verlag haben das bewährte STAHR-Handbuch („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) neu publiziert. Zu diesem Thema gibt es eine unentgeltliche aber WERTvolle Veranstaltungsreihe in St. Johann im Pongau (Brückenwirt), Altaussee (Romantik Hotel Seevilla), Obermieming (Alpenresort Schwarz) und Going (Stanglwirt). Datum: 26.3.2019, 14:00 - 16:00 Uhr Ort: Hotel Brückenwirt Hauptstraße 78, 5600 St. Johann im Pongau Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2019/02/12/roadshow-stahr-erfolg-ist-planbar/

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Julia Hopfner LL.B.
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Donnerstag, 21. Februar 2019

Tourismusausschuss: Ein Sommer der Rekorde?

Wien (OTS) - Die Sommersaison 2018 wurde quer durch alle Berichte als „Sommer der Rekorde“ gefeiert. Doch hält diese Interpretation auch den Fakten stand? Welche Problemfelder ergeben sich bei einer mittelfristigen Vorschau auf die nächsten Jahre? Die Prodinger Beratungsgruppe mit Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer und früherer langjähriger Geschäftsführer der Österreichischen Hoteliervereinigung, versuchte darauf vor dem Tourismusausschuss des Parlaments eine Antwort zu geben. Auf der Tagesordnung des in regelmäßigen Abständen zusammentretenden Tourismusausschusses standen bei dessen Sitzung am Donnerstag, 21. Februar, eine Diskussion über den aktuellen „Plan T - Masterplan Tourismus“, das Referat über „Die betriebliche Situation in der Hotellerie“ (Reisenzahn) sowie ein Vortrag von ÖHT-Generaldirektor Wolfgang Kleemann.

Reisenzahn leitete seine Ausführungen mit einem kurzen Rückblick ein. Während Nächtigungen (+ 18,9%), Auslastung (+ 10,8%) und Bettenzahl (+7,3%) zwischen 2007 und 2018 gestiegen sind, sind die realen Umsätze pro Nächtigung in der heimischen Hotellerie von 2000 bis 2017 um 15,8% zurückgegangen.

Ein Blick auf die Kostenentwicklung zeigt, dass die Kostenschere in allen Hotelkategorien weiter auseinandergeht. Die Mitarbeiterkosten in der 4- und 5-Sterne-Hotellerie sind gemessen am Umsatz im letzten Sommer von 37,1% auf 39,2% angestiegen; die übrigen Betriebsaufwendungen sind insbesondere bei der Energie und bei den Provisionen gestiegen. Nach den aktuellsten Zahlen sinken die Margen (GOP / Gross Operating Profit, also das Ergebnis nach Abzug von Wareneinsatz, Mitarbeiterkosten und gesamtem operativen Aufwand) und der Winter finanziert den Sommer quer. „Wir sehen also: der Sommer bringt nicht überall Geld in die Kassen“, betonte Reisenzahn.

Stresstest für Hotels deckt Schwachstellen auf

In Hinblick auf künftige Entwicklungen ist ein von Prodinger durchgeführter Stresstest für Hotels besonders aufschlussreich. Als Beispielbetrieb wurde ein Ferienhotel der 4- und 5-Sterne-Kategorie mit Medianwerten genommen. Dieser wurde auf seine Stressresistenz untersucht. Angenommen wurde ein mittelfristiger Zinsanstieg von 2%, eine Verteuerung der Kommission von Reiseplattformen (OTA’s) um ebenfalls 2% sowie eine Steigerung der Mitarbeiterkosten um 3,5%. Das Fazit dieses Tests: Bei gleichzeitigem Eintreten aller drei (gar nicht unwahrscheinlichen) Szenarien und ohne Weiterverrechnung der

Kostensteigerungen an den Endkunden ergibt sich für die Betriebe durch die Dreifachbelastung ein regelrechter „Dreifachschock“. Ein gesunder Betrieb mit einer gerade noch akzeptablen Entschuldungsdauer würde bereits bei einem simulierten Zinsschock von 2% in den kritischen Bereich von 16 Jahren Entschuldung kommen.

Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen

Allein der Zinsschock hätte überaus kritische Auswirkungen, weil er rund 3% der Einnahmen auffressen würde. Die übrigen Stressannahmen zeigen, dass bei den derzeit geltenden günstigen Rahmenbedingungen der Referenzbetrieb seine Liquidität aufrechterhalten kann und kreditfähig ist. Sobald jedoch kleinere oder gar größere Stresssituationen eintreten, ist die wirtschaftliche Stabilität gefährdet.

Folgende Vorschläge wurden präsentiert

Für die Absicherung der Hotellerie listet Reisenzahn vor dem Tourismusausschuss eine Reihe von Empfehlungen auf, die dringend umgesetzt werden sollten:

  • Vereinfachung der Mitarbeiterverrechnung und Vereinheitlichung der Bemessungsgrundlagen,
  • Abschaffung der kalten Progression,
  • Realistische Abschreibungsdauern (Nutzungsdauer der Gebäude, insbes. von Mitarbeiterhäusern wieder auf 33 Jahre senken; funktionale AfA für sich schnell abnutzende Komponenten)
  • Wiedereinführung des Investitionsfreibetrages von 20%,
  • Mitarbeiterbeteiligung: Ermöglichung einer steuer- und sozialversicherungsfreien Auszahlung, alternativ: gewinnabhängige Ansparung im Unternehmen,
  • Schaffung eines Absetzbetrages für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge,
  • praxisorientierte Vereinfachung der Regelung bei Aushilfen,
  • AirBnB: Festlegung der Meldepflicht und Überprüfung der Umsatzsteuerpflicht sämtlicher über die Plattform abgewickelten Umsätze.

PRODINGER Tourismusberatung
+43 1 890 730 9
tourismusberatung@prodinger.at

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PRESSESPIEGEL

Tiroler Tageszeitung vom 02.04.2020

Existenz äng ste im Touri smus, Kr itik an „Da te nstript ease“

Leadersnet by Opinion Leaders Networ Newsletter vom 30.03.2020

"Die derzeitige Situation erfordert schnelles und entschlossenes Handeln! "

Salzburger Nachrichten aus Stadt und Land vom 10.03.2020

„Chalets werden vom Markt gefordert"

ÖGZ vom 06.03.2020

Gutscheine "nach Verfügbarkeit"

Hotel & Touristik vom 05.03.2020

Simplicity im Hotel

Leadersnet by Opinion Leaders Networ Newsletter vom 02.03.2020

Neues Gutschein-Modell für Hotels: Ware gegen Zimmer

Tiroler Tageszeitung Kompakt vom 28.02.2020

Gutschein für leere Zimmer

Tiroler Tageszeitung vom 21.02.2020

Druck für Tourismus-Entlastung

Kronen Zeitung Tirol vom 20.02.2020

Die Wahrheit hinter Tourismus-Rekorden

Kronen Zeitung Tirol vom 20.02.2020

Neue Methoden der Hotel-Finanzierung

STEUERNEWS

Freitag, 27. März 2020

Coronavirus: Was bringt der Härtefallfonds für EPU und Kleinstunternehmer?

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus treffen viele Kleinst- und Ein-Personen-Unternehmer (EPU) wirtschaftlich besonders hart. Um die Liquidität dieser Unternehmer trotz Auftragsausfällen und Umsatzeinbußen sicherzustellen, wurde ein mit einer Milliarde Euro dotierter Härtefallfonds eingerichtet.

Wer wird gefördert?

Förderungen aus dem Härtefallfonds können von

  • Ein-Personen-Unternehmern,
  • Neuen Selbstständigen (z.B. Trainern, Künstlern),
  • Freien Dienstnehmern,
  • Angehörigen der freien Berufe (z.B. Ärzten),
  • Kleinstunternehmern, die Arbeitnehmer im Ausmaß von höchstens zehn Vollzeitäquivalenten beschäftigen, und
  • Gesellschafter, die nach dem GSVG oder FSVG pflichtversichert sind,

beantragt werden.

Wann wird gefördert?

Ein Härtefall ist gegeben, wenn zumindest einer der folgenden Umstände eingetreten ist:

  • Der Unternehmer kann seine laufenden Kosten nicht mehr decken,
  • Der Betrieb des Unternehmers ist von einem behördlichen Betretungsverbot nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz betroffen oder
  • Der Unternehmer erleidet Umsatzeinbußen von mindestens 50 % verglichen mit dem entsprechenden Monat des Vorjahres (besteht das Unternehmen kürzer als ein Jahr, kann stattdessen eine Planungsrechnung herangezogen werden).

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds setzen jedenfalls eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung und Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb über der Geringfügigkeitsgrenze von € 5.527,92 jährlich voraus. Sofern das Einkommen vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr mehr als 80 % der sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen hat, sind Förderungen aus dem Härtefallfonds hingegen ausgeschlossen.

Darüber hinaus stehen unter anderem bei bestehender Mehrfachversicherung in der Kranken- oder Pensionsversicherung und bei zusätzlichen Einkünften (zB aus einer unselbstständigen Beschäftigung) über der Geringfügigkeitsgrenze von € 460,66 monatlich ebenfalls keine Förderungen aus dem Härtefallfonds zu.

Der umfangreiche Katalog an persönlichen und sachlichen Anspruchsvoraussetzungen ist in den Förderrichtlinien der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ausführlich geregelt und kann unter der Internetadresse https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-foerderrichtlinien.html tagesaktuell abgerufen werden.

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds werden als nicht rückzahlbarer Barzuschuss gewährt. Dabei sind sowohl eine einmalige Soforthilfe (sogenannte „Phase 1“) als auch eine zeitlich begrenzte Unterstützungsleistung (sogenannte „Phase 2“) vorgesehen.

Im Rahmen Soforthilfe („Phase 1“) können, sofern der Antragsteller einen Einkommensteuerbescheid für das Veranlagungsjahr 2017 (oder jünger) verfügt, entweder

  • € 500,- bei einem Nettojahreseinkommen von weniger als € 6.000,- oder
  • € 1.000,- bei einem Nettojahreseinkommen ab € 6.000,-

als Barzuschuss gewährt werden. Verfügt der Antragsteller über keinen entsprechenden Einkommensteuerbescheid, dann ist die Soforthilfe jedenfalls mit € 500,- gedeckelt.

Die laufende Unterstützungsleistung („Phase 2“) wird voraussichtlich anhand der tatsächlichen Umsatzeinbußen ermittelt und dabei bis zu € 2.000,- monatlich für längstens drei Monate betragen. Die Details dazu werden derzeit noch ausgearbeitet.

Wie können Förderungen aus dem Härtefallfonds beantragt werden?

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds werden von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) vergeben.

Anträge auf Soforthilfe („Phase 1“) können ab dem 27.03.2020, 17:00 Uhr, elektronisch unter der Internetadresse https://mein.wko.at/GPDBPortal/haertefonds/haertefonds.html gestellt werden.

Ab wann Anträge auf eine laufende Unterstützungsleistung aus dem Härtefallfonds („Phase 2“) gestellt werden können, steht derzeit noch nicht fest.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 27.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie unter https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html.

Stand: 27. März 2020

Bild: everythingpossible - Fotolia.com

Freitag, 27. März 2020

Coronavirus: Was bringt der Härtefallfonds für EPU und Kleinstunternehmer?

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus treffen viele Kleinst- und Ein-Personen-Unternehmer (EPU) wirtschaftlich besonders hart. Um die Liquidität dieser Unternehmer trotz Auftragsausfällen und Umsatzeinbußen sicherzustellen, wurde ein mit einer Milliarde Euro dotierter Härtefallfonds eingerichtet.

Wer wird gefördert?

Förderungen aus dem Härtefallfonds können von

  • Ein-Personen-Unternehmern,
  • Neuen Selbstständigen (z.B. Trainern, Künstlern),
  • Freien Dienstnehmern,
  • Angehörigen der freien Berufe (z.B. Ärzten),
  • Kleinstunternehmern, die Arbeitnehmer im Ausmaß von höchstens zehn Vollzeitäquivalenten beschäftigen, und
  • Gesellschafter, die nach dem GSVG oder FSVG pflichtversichert sind,

beantragt werden.

Wann wird gefördert?

Ein Härtefall ist gegeben, wenn zumindest einer der folgenden Umstände eingetreten ist:

  • Der Unternehmer kann seine laufenden Kosten nicht mehr decken,
  • Der Betrieb des Unternehmers ist von einem behördlichen Betretungsverbot nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz betroffen oder
  • Der Unternehmer erleidet Umsatzeinbußen von mindestens 50 % verglichen mit dem entsprechenden Monat des Vorjahres (besteht das Unternehmen kürzer als ein Jahr, kann stattdessen eine Planungsrechnung herangezogen werden).

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds setzen jedenfalls eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung und Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb über der Geringfügigkeitsgrenze von € 5.527,92 jährlich voraus. Sofern das Einkommen vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr mehr als 80 % der sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen hat, sind Förderungen aus dem Härtefallfonds hingegen ausgeschlossen.

Darüber hinaus stehen unter anderem bei bestehender Mehrfachversicherung in der Kranken- oder Pensionsversicherung und bei zusätzlichen Einkünften (zB aus einer unselbstständigen Beschäftigung) über der Geringfügigkeitsgrenze von € 460,66 monatlich ebenfalls keine Förderungen aus dem Härtefallfonds zu.

Der umfangreiche Katalog an persönlichen und sachlichen Anspruchsvoraussetzungen ist in den Förderrichtlinien der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ausführlich geregelt und kann unter der Internetadresse https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-foerderrichtlinien.html tagesaktuell abgerufen werden.

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds werden als nicht rückzahlbarer Barzuschuss gewährt. Dabei sind sowohl eine einmalige Soforthilfe (sogenannte „Phase 1“) als auch eine zeitlich begrenzte Unterstützungsleistung (sogenannte „Phase 2“) vorgesehen.

Im Rahmen Soforthilfe („Phase 1“) können, sofern der Antragsteller einen Einkommensteuerbescheid für das Veranlagungsjahr 2017 (oder jünger) verfügt, entweder

  • € 500,- bei einem Nettojahreseinkommen von weniger als € 6.000,- oder
  • € 1.000,- bei einem Nettojahreseinkommen ab € 6.000,-

als Barzuschuss gewährt werden. Verfügt der Antragsteller über keinen entsprechenden Einkommensteuerbescheid, dann ist die Soforthilfe jedenfalls mit € 500,- gedeckelt.

Die laufende Unterstützungsleistung („Phase 2“) wird voraussichtlich anhand der tatsächlichen Umsatzeinbußen ermittelt und dabei bis zu € 2.000,- monatlich für längstens drei Monate betragen. Die Details dazu werden derzeit noch ausgearbeitet.

Wie können Förderungen aus dem Härtefallfonds beantragt werden?

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds werden von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) vergeben.

Anträge auf Soforthilfe („Phase 1“) können ab dem 27.03.2020, 17:00 Uhr, elektronisch unter der Internetadresse https://mein.wko.at/GPDBPortal/haertefonds/haertefonds.html gestellt werden.

Ab wann Anträge auf eine laufende Unterstützungsleistung aus dem Härtefallfonds („Phase 2“) gestellt werden können, steht derzeit noch nicht fest.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 27.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie unter https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html.

Stand: 27. März 2020

Bild: everythingpossible - Fotolia.com

Freitag, 27. März 2020

Coronavirus: Was bringt der Härtefallfonds für EPU und Kleinstunternehmer?

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus treffen viele Kleinst- und Ein-Personen-Unternehmer (EPU) wirtschaftlich besonders hart. Um die Liquidität dieser Unternehmer trotz Auftragsausfällen und Umsatzeinbußen sicherzustellen, wurde ein mit einer Milliarde Euro dotierter Härtefallfonds eingerichtet.

Wer wird gefördert?

Förderungen aus dem Härtefallfonds können von

  • Ein-Personen-Unternehmern,
  • Neuen Selbstständigen (z.B. Trainern, Künstlern),
  • Freien Dienstnehmern,
  • Angehörigen der freien Berufe (z.B. Ärzten),
  • Kleinstunternehmern, die Arbeitnehmer im Ausmaß von höchstens zehn Vollzeitäquivalenten beschäftigen, und
  • Gesellschafter, die nach dem GSVG oder FSVG pflichtversichert sind,

beantragt werden.

Wann wird gefördert?

Ein Härtefall ist gegeben, wenn zumindest einer der folgenden Umstände eingetreten ist:

  • Der Unternehmer kann seine laufenden Kosten nicht mehr decken,
  • Der Betrieb des Unternehmers ist von einem behördlichen Betretungsverbot nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz betroffen oder
  • Der Unternehmer erleidet Umsatzeinbußen von mindestens 50 % verglichen mit dem entsprechenden Monat des Vorjahres (besteht das Unternehmen kürzer als ein Jahr, kann stattdessen eine Planungsrechnung herangezogen werden).

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds setzen jedenfalls eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung und Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb über der Geringfügigkeitsgrenze von € 5.527,92 jährlich voraus. Sofern das Einkommen vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr mehr als 80 % der sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen hat, sind Förderungen aus dem Härtefallfonds hingegen ausgeschlossen.

Darüber hinaus stehen unter anderem bei bestehender Mehrfachversicherung in der Kranken- oder Pensionsversicherung und bei zusätzlichen Einkünften (zB aus einer unselbstständigen Beschäftigung) über der Geringfügigkeitsgrenze von € 460,66 monatlich ebenfalls keine Förderungen aus dem Härtefallfonds zu.

Der umfangreiche Katalog an persönlichen und sachlichen Anspruchsvoraussetzungen ist in den Förderrichtlinien der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ausführlich geregelt und kann unter der Internetadresse https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-foerderrichtlinien.html tagesaktuell abgerufen werden.

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds werden als nicht rückzahlbarer Barzuschuss gewährt. Dabei sind sowohl eine einmalige Soforthilfe (sogenannte „Phase 1“) als auch eine zeitlich begrenzte Unterstützungsleistung (sogenannte „Phase 2“) vorgesehen.

Im Rahmen Soforthilfe („Phase 1“) können, sofern der Antragsteller einen Einkommensteuerbescheid für das Veranlagungsjahr 2017 (oder jünger) verfügt, entweder

  • € 500,- bei einem Nettojahreseinkommen von weniger als € 6.000,- oder
  • € 1.000,- bei einem Nettojahreseinkommen ab € 6.000,-

als Barzuschuss gewährt werden. Verfügt der Antragsteller über keinen entsprechenden Einkommensteuerbescheid, dann ist die Soforthilfe jedenfalls mit € 500,- gedeckelt.

Die laufende Unterstützungsleistung („Phase 2“) wird voraussichtlich anhand der tatsächlichen Umsatzeinbußen ermittelt und dabei bis zu € 2.000,- monatlich für längstens drei Monate betragen. Die Details dazu werden derzeit noch ausgearbeitet.

Wie können Förderungen aus dem Härtefallfonds beantragt werden?

Die Förderungen aus dem Härtefallfonds werden von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) vergeben.

Anträge auf Soforthilfe („Phase 1“) können ab dem 27.03.2020, 17:00 Uhr, elektronisch unter der Internetadresse https://mein.wko.at/GPDBPortal/haertefonds/haertefonds.html gestellt werden.

Ab wann Anträge auf eine laufende Unterstützungsleistung aus dem Härtefallfonds („Phase 2“) gestellt werden können, steht derzeit noch nicht fest.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 27.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie unter https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html.

Stand: 27. März 2020

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Mittwoch, 25. März 2020

Corona-Kurzarbeit

Im Folgenden finden Sie die Eckpunkte zur sogenannten Corona-Kurzarbeit (bzw. COVID-19-Kurzarbeit). Details zu dieser Regelung werden laufend angepasst.

Was ist Kurzarbeit?

Durch Kurzarbeit sollen Arbeitskosten für den Arbeitgeber temporär verringert werden und Kündigungen verhindert werden. Die Normalarbeitszeit wird dabei vorübergehende herabgesetzt (bis zu 90%). Die Beschäftigten erhalten dennoch den Großteil Ihres bisherigen Nettobezuges weiter (Nettoentgeltgarantie). Das Arbeitsmarktservice (AMS) ersetzt dem Arbeitgeber einen Großteil der Mehrkosten.

Was sind die Eckpunkte?

  • Die Corona-Kurzarbeit kann für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten abgeschlossen werden und kann bei Bedarf um 3 Monate verlängert werden. Die Corona Kurzarbeit kann auch rückwirkend per 1.3.2020 beantragt werden.
  • Im gesamten Kurzarbeitszeitszeitraum muss die Normalarbeitszeit mindestens 10% betragen, kann jedoch zeitweise auch Null sein.
  • Zum förderbaren Personenkreis zählen alle Arbeitnehmer, auch Lehrlinge (wenn von Sozialpartnervereinbarung umschlossen) und ASVG versicherte Mitglieder der geschäftsführenden Organe.
  • Die Arbeitnehmer sollen ihren Alturlaub und Zeitguthaben vor und während der Kurzarbeit zur Gänze konsumieren. Diesbezüglich ist der Nachweis eines ernstlichen Bemühens erforderlich.
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen über € 2.685 erhalten ein Entgelt von 80% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen zwischen € 1.700 und € 2.685 erhalten 85%, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen unter € 1.700 erhalten 90%, Lehrlinge erhalten 100%.
  • Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer neben dem Entgelt für die reduzierte Arbeitszeit zu einem bestimmten Teil auch die ausfallende Arbeitszeit zu vergüten. Die entstandenen Mehrkosten bis zur Höchstbeitragsgrundlage übernimmt zu einem Großteil das Arbeitsmarktservice. Dies betrifft auch die Sozialversicherungsbeiträge des Dienstgebers und die sonstigen lohnbezogenen Dienstgeberabgaben.
  • Kündigungen während der Kurzarbeit und einen Monat danach sind in der Regel nicht möglich.
  • Im Urlaub und Krankenstand gebührt das volle Entgelt wie vor der Kurzarbeit.

Was ist erforderlich?

Der genaue Verfahrensablauf ist je Bundesland verschieden.

Online-Infos des AMS sind zu finden unter COVID-19-Kurzarbeit mit einem eigenem Rechner für COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe .

Auszufüllen sind unter anderem folgende Dokumente:

  • „Sozialpartnervereinbarung – Betriebsvereinbarung“ oder „Sozialpartnervereinbarung-Einzelvereinbarung“
  • AMS Antragsformulare (Corona-19-Kurzarbeit Begehren)
  • Kurze Begründung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Coronavirus)

Individuelle Beratung erforderlich

Dieser Text umfasst nur die Eckpunkte der neuen Kurzarbeitsregelung. Kurzarbeit ist nicht in jeder Situation die beste Wahl um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Für Fragen zu Details und für die Beurteilung der Situation Ihres Betriebs ist eine individuelle Beratung unerlässlich.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.ams.at und unter www.wko.at/corona.

Stand: 25. März 2020

Bild: Drobot Dean - Fotolia.com

Mittwoch, 25. März 2020

Coronavirus: Sonderregelungen des Finanzministeriums

Das Finanzministerium hat in einer eigenen BMF-Info vom 24.3.2020 die aktuellen Sonderregelungen betreffend des Coronavirus erweitert. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu diesen Regelungen. Die Details finden Sie hier auf der Homepage des Finanzministeriums.

Voraussetzungen

Voraussetzung für alle Maßnahmen ist, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Corona-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Voraussetzung für die Anwendung einer Maßnahme ist jeweils, dass die individuelle Betroffenheit sorgfältig geprüft wurde und dass glaubhaft gemacht werden kann, dass ein Notstand vorliegt, der auf die negativen Auswirkungen Corona-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Das Finanzamt geht mit der Antragstellung davon aus, dass diese Voraussetzung vorliegt.

Einkommensteuer- oder Körperschafsteuervorauszahlungen für das Jahr 2020

Steuerpflichtige, die von einer durch das Coronavirus bedingten Ertragseinbuße betroffen sind, können bis 31.10.2020 einen Antrag auf Herabsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 stellen.

Wird der Steuerpflichtige von den Folgen des durch das Corona-Virus ausgelösten Notstandes liquiditätsmäßig derart betroffen, dass er die Vorauszahlung festzusetzenden Höhe nicht bezahlen kann, kann er beim Finanzamt beantragen, die Einkommensteuer- oder die Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 zur Gänze nicht festzusetzen oder die Festsetzung auf einen Betrag zu beschränken, der niedriger ist, als die voraussichtliche Jahressteuer 2020.

Das Finanzamt hat zudem von einer Festsetzung von Nachforderungszinsen von Amts wegen Abstand zu nehmen, wenn aus der Herabsetzung oder dem Wegfall der Vorauszahlungen bei der (nach Ablauf des Jahres 2020 erfolgenden) Veranlagung der Einkommen- oder Körperschaftsteuer für 2020 Nachforderungszinsen resultieren.

Abgabeneinhebung

Der Steuerpflichtige kann beantragen, die Entrichtung einer Abgabe hinauszuschieben (Stundung) oder deren Entrichtung in Raten zu gewähren. Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit hat das Finanzamt eine Stundung bis längstens 30. September 2020 bzw. eine Ratenzahlung bis 30. September 2020 zu gewähren. In diesen Fällen kann zudem beantragt werden, von der Festsetzung von Stundungszinsen abzusehen. Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit unterbleibt die Festsetzung von Stundungszinsen.

Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt beantragen, einen bereits festgesetzten Säumniszuschlag zu stornieren (nicht festzusetzen). Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit hat die Stornierung zu erfolgen.

Fristerstreckung für die Einreichung von Jahres-Abgabenerklärungen 2019

Die Jahres-Abgabenerklärungen des Jahres 2019 für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, die Umsatzsteuer sowie für die Feststellung der Einkünfte wären bis Ende April bzw. bis Ende Juni 2020 einzureichen (Anmerkung: Für Abgabenerklärungen, die ein Steuerberater für seinen Klienten einreicht, können andere Fristen gelten). Für die genannten Abgabenerklärungen des Jahres 2019 wird diese Frist allgemein bis 31. August 2020 erstreckt.

Abstandnahme von der Festsetzung von Verspätungszuschlägen

Von der Festsetzung von Verspätungszuschlägen wird generell abgesehen, wenn die Versäumung der Frist vor dem 1. September 2020 eintritt.

Einbringung und Bearbeitung der Anträge

Die Anträge sind bevorzugt über FinanzOnline einzubringen (Funktion „VZ-Herabsetzung“ oder „Zahlungserleichterungen“). Für Steuerpflichtige, die FinanzOnline nicht verwenden, ist auf der BMF-Homepage ein Formular verfügbar (Kombinierter Antrag zu Sonderregelungen betreffend Coronavirus, SR 1-CoV) welches an corona@bmf.gv.at gesendet werden kann.

Sämtliche Anträge zu den oben angeführten Maßnahmen sind von den zuständigen Stellen sofort zu bearbeiten.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen finden Sie unter https://www.bmf.gv.at/public/informationen/informationen-coronavirus.html.

Stand: 16. März 2020

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Mittwoch, 25. März 2020

Corona-Kurzarbeit

Im Folgenden finden Sie die Eckpunkte zur sogenannten Corona-Kurzarbeit (bzw. COVID-19-Kurzarbeit). Details zu dieser Regelung werden laufend angepasst.

Was ist Kurzarbeit?

Durch Kurzarbeit sollen Arbeitskosten für den Arbeitgeber temporär verringert werden und Kündigungen verhindert werden. Die Normalarbeitszeit wird dabei vorübergehende herabgesetzt (bis zu 90%). Die Beschäftigten erhalten dennoch den Großteil Ihres bisherigen Nettobezuges weiter (Nettoentgeltgarantie). Das Arbeitsmarktservice (AMS) ersetzt dem Arbeitgeber einen Großteil der Mehrkosten.

Was sind die Eckpunkte?

  • Die Corona-Kurzarbeit kann für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten abgeschlossen werden und kann bei Bedarf um 3 Monate verlängert werden. Die Corona Kurzarbeit kann auch rückwirkend per 1.3.2020 beantragt werden.
  • Im gesamten Kurzarbeitszeitszeitraum muss die Normalarbeitszeit mindestens 10% betragen, kann jedoch zeitweise auch Null sein.
  • Zum förderbaren Personenkreis zählen alle Arbeitnehmer, auch Lehrlinge (wenn von Sozialpartnervereinbarung umschlossen) und ASVG versicherte Mitglieder der geschäftsführenden Organe.
  • Die Arbeitnehmer sollen ihren Alturlaub und Zeitguthaben vor und während der Kurzarbeit zur Gänze konsumieren. Diesbezüglich ist der Nachweis eines ernstlichen Bemühens erforderlich.
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen über € 2.685 erhalten ein Entgelt von 80% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen zwischen € 1.700 und € 2.685 erhalten 85%, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen unter € 1.700 erhalten 90%, Lehrlinge erhalten 100%.
  • Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer neben dem Entgelt für die reduzierte Arbeitszeit zu einem bestimmten Teil auch die ausfallende Arbeitszeit zu vergüten. Die entstandenen Mehrkosten bis zur Höchstbeitragsgrundlage übernimmt zu einem Großteil das Arbeitsmarktservice. Dies betrifft auch die Sozialversicherungsbeiträge des Dienstgebers und die sonstigen lohnbezogenen Dienstgeberabgaben.
  • Kündigungen während der Kurzarbeit und einen Monat danach sind in der Regel nicht möglich.
  • Im Urlaub und Krankenstand gebührt das volle Entgelt wie vor der Kurzarbeit.

Was ist erforderlich?

Der genaue Verfahrensablauf ist je Bundesland verschieden.

Online-Infos des AMS sind zu finden unter COVID-19-Kurzarbeit mit einem eigenem Rechner für COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe .

Auszufüllen sind unter anderem folgende Dokumente:

  • „Sozialpartnervereinbarung – Betriebsvereinbarung“ oder „Sozialpartnervereinbarung-Einzelvereinbarung“
  • AMS Antragsformulare (Corona-19-Kurzarbeit Begehren)
  • Kurze Begründung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Coronavirus)

Individuelle Beratung erforderlich

Dieser Text umfasst nur die Eckpunkte der neuen Kurzarbeitsregelung. Kurzarbeit ist nicht in jeder Situation die beste Wahl um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Für Fragen zu Details und für die Beurteilung der Situation Ihres Betriebs ist eine individuelle Beratung unerlässlich.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.ams.at und unter www.wko.at/corona.

Stand: 25. März 2020

Bild: Drobot Dean - Fotolia.com

Mittwoch, 25. März 2020

Coronavirus: Sonderregelungen des Finanzministeriums

Das Finanzministerium hat in einer eigenen BMF-Info vom 24.3.2020 die aktuellen Sonderregelungen betreffend des Coronavirus erweitert. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu diesen Regelungen. Die Details finden Sie hier auf der Homepage des Finanzministeriums.

Voraussetzungen

Voraussetzung für alle Maßnahmen ist, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Corona-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Voraussetzung für die Anwendung einer Maßnahme ist jeweils, dass die individuelle Betroffenheit sorgfältig geprüft wurde und dass glaubhaft gemacht werden kann, dass ein Notstand vorliegt, der auf die negativen Auswirkungen Corona-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Das Finanzamt geht mit der Antragstellung davon aus, dass diese Voraussetzung vorliegt.

Einkommensteuer- oder Körperschafsteuervorauszahlungen für das Jahr 2020

Steuerpflichtige, die von einer durch das Coronavirus bedingten Ertragseinbuße betroffen sind, können bis 31.10.2020 einen Antrag auf Herabsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 stellen.

Wird der Steuerpflichtige von den Folgen des durch das Corona-Virus ausgelösten Notstandes liquiditätsmäßig derart betroffen, dass er die Vorauszahlung festzusetzenden Höhe nicht bezahlen kann, kann er beim Finanzamt beantragen, die Einkommensteuer- oder die Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 zur Gänze nicht festzusetzen oder die Festsetzung auf einen Betrag zu beschränken, der niedriger ist, als die voraussichtliche Jahressteuer 2020.

Das Finanzamt hat zudem von einer Festsetzung von Nachforderungszinsen von Amts wegen Abstand zu nehmen, wenn aus der Herabsetzung oder dem Wegfall der Vorauszahlungen bei der (nach Ablauf des Jahres 2020 erfolgenden) Veranlagung der Einkommen- oder Körperschaftsteuer für 2020 Nachforderungszinsen resultieren.

Abgabeneinhebung

Der Steuerpflichtige kann beantragen, die Entrichtung einer Abgabe hinauszuschieben (Stundung) oder deren Entrichtung in Raten zu gewähren. Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit hat das Finanzamt eine Stundung bis längstens 30. September 2020 bzw. eine Ratenzahlung bis 30. September 2020 zu gewähren. In diesen Fällen kann zudem beantragt werden, von der Festsetzung von Stundungszinsen abzusehen. Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit unterbleibt die Festsetzung von Stundungszinsen.

Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt beantragen, einen bereits festgesetzten Säumniszuschlag zu stornieren (nicht festzusetzen). Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit hat die Stornierung zu erfolgen.

Fristerstreckung für die Einreichung von Jahres-Abgabenerklärungen 2019

Die Jahres-Abgabenerklärungen des Jahres 2019 für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, die Umsatzsteuer sowie für die Feststellung der Einkünfte wären bis Ende April bzw. bis Ende Juni 2020 einzureichen (Anmerkung: Für Abgabenerklärungen, die ein Steuerberater für seinen Klienten einreicht, können andere Fristen gelten). Für die genannten Abgabenerklärungen des Jahres 2019 wird diese Frist allgemein bis 31. August 2020 erstreckt.

Abstandnahme von der Festsetzung von Verspätungszuschlägen

Von der Festsetzung von Verspätungszuschlägen wird generell abgesehen, wenn die Versäumung der Frist vor dem 1. September 2020 eintritt.

Einbringung und Bearbeitung der Anträge

Die Anträge sind bevorzugt über FinanzOnline einzubringen (Funktion „VZ-Herabsetzung“ oder „Zahlungserleichterungen“). Für Steuerpflichtige, die FinanzOnline nicht verwenden, ist auf der BMF-Homepage ein Formular verfügbar (Kombinierter Antrag zu Sonderregelungen betreffend Coronavirus, SR 1-CoV) welches an corona@bmf.gv.at gesendet werden kann.

Sämtliche Anträge zu den oben angeführten Maßnahmen sind von den zuständigen Stellen sofort zu bearbeiten.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen finden Sie unter https://www.bmf.gv.at/public/informationen/informationen-coronavirus.html.

Stand: 16. März 2020

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Mittwoch, 25. März 2020

Corona-Kurzarbeit

Im Folgenden finden Sie die Eckpunkte zur sogenannten Corona-Kurzarbeit (bzw. COVID-19-Kurzarbeit). Details zu dieser Regelung werden laufend angepasst.

Was ist Kurzarbeit?

Durch Kurzarbeit sollen Arbeitskosten für den Arbeitgeber temporär verringert werden und Kündigungen verhindert werden. Die Normalarbeitszeit wird dabei vorübergehende herabgesetzt (bis zu 90%). Die Beschäftigten erhalten dennoch den Großteil Ihres bisherigen Nettobezuges weiter (Nettoentgeltgarantie). Das Arbeitsmarktservice (AMS) ersetzt dem Arbeitgeber einen Großteil der Mehrkosten.

Was sind die Eckpunkte?

  • Die Corona-Kurzarbeit kann für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten abgeschlossen werden und kann bei Bedarf um 3 Monate verlängert werden. Die Corona Kurzarbeit kann auch rückwirkend per 1.3.2020 beantragt werden.
  • Im gesamten Kurzarbeitszeitszeitraum muss die Normalarbeitszeit mindestens 10% betragen, kann jedoch zeitweise auch Null sein.
  • Zum förderbaren Personenkreis zählen alle Arbeitnehmer, auch Lehrlinge (wenn von Sozialpartnervereinbarung umschlossen) und ASVG versicherte Mitglieder der geschäftsführenden Organe.
  • Die Arbeitnehmer sollen ihren Alturlaub und Zeitguthaben vor und während der Kurzarbeit zur Gänze konsumieren. Diesbezüglich ist der Nachweis eines ernstlichen Bemühens erforderlich.
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen über € 2.685 erhalten ein Entgelt von 80% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen zwischen € 1.700 und € 2.685 erhalten 85%, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen unter € 1.700 erhalten 90%, Lehrlinge erhalten 100%.
  • Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer neben dem Entgelt für die reduzierte Arbeitszeit zu einem bestimmten Teil auch die ausfallende Arbeitszeit zu vergüten. Die entstandenen Mehrkosten bis zur Höchstbeitragsgrundlage übernimmt zu einem Großteil das Arbeitsmarktservice. Dies betrifft auch die Sozialversicherungsbeiträge des Dienstgebers und die sonstigen lohnbezogenen Dienstgeberabgaben.
  • Kündigungen während der Kurzarbeit und einen Monat danach sind in der Regel nicht möglich.
  • Im Urlaub und Krankenstand gebührt das volle Entgelt wie vor der Kurzarbeit.

Was ist erforderlich?

Der genaue Verfahrensablauf ist je Bundesland verschieden.

Online-Infos des AMS sind zu finden unter COVID-19-Kurzarbeit mit einem eigenem Rechner für COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe .

Auszufüllen sind unter anderem folgende Dokumente:

  • „Sozialpartnervereinbarung – Betriebsvereinbarung“ oder „Sozialpartnervereinbarung-Einzelvereinbarung“
  • AMS Antragsformulare (Corona-19-Kurzarbeit Begehren)
  • Kurze Begründung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Coronavirus)

Individuelle Beratung erforderlich

Dieser Text umfasst nur die Eckpunkte der neuen Kurzarbeitsregelung. Kurzarbeit ist nicht in jeder Situation die beste Wahl um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Für Fragen zu Details und für die Beurteilung der Situation Ihres Betriebs ist eine individuelle Beratung unerlässlich.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.ams.at und unter www.wko.at/corona.

Stand: 25. März 2020

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Mittwoch, 25. März 2020

Coronavirus: Sonderregelungen des Finanzministeriums

Das Finanzministerium hat in einer eigenen BMF-Info vom 24.3.2020 die aktuellen Sonderregelungen betreffend des Coronavirus erweitert. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu diesen Regelungen. Die Details finden Sie hier auf der Homepage des Finanzministeriums.

Voraussetzungen

Voraussetzung für alle Maßnahmen ist, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Corona-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Voraussetzung für die Anwendung einer Maßnahme ist jeweils, dass die individuelle Betroffenheit sorgfältig geprüft wurde und dass glaubhaft gemacht werden kann, dass ein Notstand vorliegt, der auf die negativen Auswirkungen Corona-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Das Finanzamt geht mit der Antragstellung davon aus, dass diese Voraussetzung vorliegt.

Einkommensteuer- oder Körperschafsteuervorauszahlungen für das Jahr 2020

Steuerpflichtige, die von einer durch das Coronavirus bedingten Ertragseinbuße betroffen sind, können bis 31.10.2020 einen Antrag auf Herabsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 stellen.

Wird der Steuerpflichtige von den Folgen des durch das Corona-Virus ausgelösten Notstandes liquiditätsmäßig derart betroffen, dass er die Vorauszahlung festzusetzenden Höhe nicht bezahlen kann, kann er beim Finanzamt beantragen, die Einkommensteuer- oder die Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 zur Gänze nicht festzusetzen oder die Festsetzung auf einen Betrag zu beschränken, der niedriger ist, als die voraussichtliche Jahressteuer 2020.

Das Finanzamt hat zudem von einer Festsetzung von Nachforderungszinsen von Amts wegen Abstand zu nehmen, wenn aus der Herabsetzung oder dem Wegfall der Vorauszahlungen bei der (nach Ablauf des Jahres 2020 erfolgenden) Veranlagung der Einkommen- oder Körperschaftsteuer für 2020 Nachforderungszinsen resultieren.

Abgabeneinhebung

Der Steuerpflichtige kann beantragen, die Entrichtung einer Abgabe hinauszuschieben (Stundung) oder deren Entrichtung in Raten zu gewähren. Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit hat das Finanzamt eine Stundung bis längstens 30. September 2020 bzw. eine Ratenzahlung bis 30. September 2020 zu gewähren. In diesen Fällen kann zudem beantragt werden, von der Festsetzung von Stundungszinsen abzusehen. Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit unterbleibt die Festsetzung von Stundungszinsen.

Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt beantragen, einen bereits festgesetzten Säumniszuschlag zu stornieren (nicht festzusetzen). Bei Vorliegen der konkreten Betroffenheit hat die Stornierung zu erfolgen.

Fristerstreckung für die Einreichung von Jahres-Abgabenerklärungen 2019

Die Jahres-Abgabenerklärungen des Jahres 2019 für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, die Umsatzsteuer sowie für die Feststellung der Einkünfte wären bis Ende April bzw. bis Ende Juni 2020 einzureichen (Anmerkung: Für Abgabenerklärungen, die ein Steuerberater für seinen Klienten einreicht, können andere Fristen gelten). Für die genannten Abgabenerklärungen des Jahres 2019 wird diese Frist allgemein bis 31. August 2020 erstreckt.

Abstandnahme von der Festsetzung von Verspätungszuschlägen

Von der Festsetzung von Verspätungszuschlägen wird generell abgesehen, wenn die Versäumung der Frist vor dem 1. September 2020 eintritt.

Einbringung und Bearbeitung der Anträge

Die Anträge sind bevorzugt über FinanzOnline einzubringen (Funktion „VZ-Herabsetzung“ oder „Zahlungserleichterungen“). Für Steuerpflichtige, die FinanzOnline nicht verwenden, ist auf der BMF-Homepage ein Formular verfügbar (Kombinierter Antrag zu Sonderregelungen betreffend Coronavirus, SR 1-CoV) welches an corona@bmf.gv.at gesendet werden kann.

Sämtliche Anträge zu den oben angeführten Maßnahmen sind von den zuständigen Stellen sofort zu bearbeiten.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen finden Sie unter https://www.bmf.gv.at/public/informationen/informationen-coronavirus.html.

Stand: 16. März 2020

Bild: weyo - Fotolia.com

Mittwoch, 25. März 2020

Corona-Kurzarbeit

Im Folgenden finden Sie die Eckpunkte zur sogenannten Corona-Kurzarbeit (bzw. COVID-19-Kurzarbeit). Details zu dieser Regelung werden laufend angepasst.

Was ist Kurzarbeit?

Durch Kurzarbeit sollen Arbeitskosten für den Arbeitgeber temporär verringert werden und Kündigungen verhindert werden. Die Normalarbeitszeit wird dabei vorübergehende herabgesetzt (bis zu 90%). Die Beschäftigten erhalten dennoch den Großteil Ihres bisherigen Nettobezuges weiter (Nettoentgeltgarantie). Das Arbeitsmarktservice (AMS) ersetzt dem Arbeitgeber einen Großteil der Mehrkosten.

Was sind die Eckpunkte?

  • Die Corona-Kurzarbeit kann für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten abgeschlossen werden und kann bei Bedarf um 3 Monate verlängert werden. Die Corona Kurzarbeit kann auch rückwirkend per 1.3.2020 beantragt werden.
  • Im gesamten Kurzarbeitszeitszeitraum muss die Normalarbeitszeit mindestens 10% betragen, kann jedoch zeitweise auch Null sein.
  • Zum förderbaren Personenkreis zählen alle Arbeitnehmer, auch Lehrlinge (wenn von Sozialpartnervereinbarung umschlossen) und ASVG versicherte Mitglieder der geschäftsführenden Organe.
  • Die Arbeitnehmer sollen ihren Alturlaub und Zeitguthaben vor und während der Kurzarbeit zur Gänze konsumieren. Diesbezüglich ist der Nachweis eines ernstlichen Bemühens erforderlich.
  • Nettoentgeltgarantie: Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen über € 2.685 erhalten ein Entgelt von 80% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen zwischen € 1.700 und € 2.685 erhalten 85%, Arbeitnehmer mit Bruttolöhnen unter € 1.700 erhalten 90%, Lehrlinge erhalten 100%.
  • Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer neben dem Entgelt für die reduzierte Arbeitszeit zu einem bestimmten Teil auch die ausfallende Arbeitszeit zu vergüten. Die entstandenen Mehrkosten bis zur Höchstbeitragsgrundlage übernimmt zu einem Großteil das Arbeitsmarktservice. Dies betrifft auch die Sozialversicherungsbeiträge des Dienstgebers und die sonstigen lohnbezogenen Dienstgeberabgaben.
  • Kündigungen während der Kurzarbeit und einen Monat danach sind in der Regel nicht möglich.
  • Im Urlaub und Krankenstand gebührt das volle Entgelt wie vor der Kurzarbeit.

Was ist erforderlich?

Der genaue Verfahrensablauf ist je Bundesland verschieden.

Online-Infos des AMS sind zu finden unter COVID-19-Kurzarbeit mit einem eigenem Rechner für COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe .

Auszufüllen sind unter anderem folgende Dokumente:

  • „Sozialpartnervereinbarung – Betriebsvereinbarung“ oder „Sozialpartnervereinbarung-Einzelvereinbarung“
  • AMS Antragsformulare (Corona-19-Kurzarbeit Begehren)
  • Kurze Begründung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Coronavirus)

Individuelle Beratung erforderlich

Dieser Text umfasst nur die Eckpunkte der neuen Kurzarbeitsregelung. Kurzarbeit ist nicht in jeder Situation die beste Wahl um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Für Fragen zu Details und für die Beurteilung der Situation Ihres Betriebs ist eine individuelle Beratung unerlässlich.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 25.03.2020 und können sich kurzfristig ändern. Aktuelle Detailinformationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.ams.at und unter www.wko.at/corona.

Stand: 25. März 2020

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