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Presse­aussendungen

Wien (OTS) - Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich intensiv mit allen vorliegenden Daten und Zahlen auseinanderzusetzen. Passend zur unerwarteten „vierten Welle“, auf welche die Branche wieder neue Antworten finden muss, ist jetzt die Neuauflage des bewährten Verrechnungsstandards STAHR II (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) erschienen. Erfahrene Branchenkenner beschreiben darin Wege und Möglichkeiten, aus dieser Krise herauszufinden.

Wie die jüngsten Entwicklungen dramatisch betätigen, wird Covid-19 die Branche auch in diesem Winter fest im Würgegriff halten. Alle Szenarien und Analysen von Prodinger gehen davon aus, dass die Geschäftstätigkeit im Tourismus weiter sehr unsicher bleibt, eine Folge der stark schwankenden Corona-Zahlen in Österreich und den wichtigsten Nahmärkten. Für die Ferienregionen erwartet Prodinger einen Rückgang der Nächtigungen in der Wintersaison 2021/22 um 15 % im Vergleich zur letzten „normalen“ Wintersaison 2018/19. Eine schwächere Nachfrage führt automatisch zu einer schlechteren Preisdurchsetzung. Die Situation am Arbeitsmarkt verteuert wiederum ganz allgemein die Kosten für Dienstleistungen.

Gerade in volatilen und wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist Controlling, Planung und die Ausrichtung des Betriebes nicht nur für große Hotels wichtig. Kleine und mittelständische Betriebe sind den gleichen Risiken und Einflüssen ausgesetzt. In der Covid-19 Krise müssen Unternehmen ständig Entscheidungen treffen. Jede dieser Entscheidungen ist mit einem Risiko verbunden. Oft ist es notwendig, schnell zu handeln. Für Vorbereitung und Reaktion bleibt wenig Zeit. Das macht es immer schwieriger, ein Unternehmen unter Kontrolle zu behalten. Hotellerie und Gastronomie stehen damit vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger sind eine fundierte Planung und ein professionelles Controlling. Der STAHR II unterstützt alle engagierten Unternehmen dabei.

Das Prodinger Team und der Trauner Verlag haben das Werk überarbeitet und erweitert. Die soeben erschienene 2. Auflage wurde speziell auf unbeständige Zeiten ausgerichtet, erklärt Thomas Reisenzahn von Prodinger und Mitautor des „STAHR II“ anlässlich der Vorstellung der Neuauflage: „Führungskräften in Hotellerie und Gastronomie wird mit dem Handbuch ein bestmögliches Werkzeug zur Beantwortung aktueller Fragen an die Hand gegeben“. Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Tourismusexperten bietet das rund 250 Seiten starke Werk das Rüstzeug für fundierte Planung und professionelles Controlling, unterstreicht Mag. Sonja Trauner vom Trauner Verlag. „Das Konzept des Buches basiert auf der Idee, ein gemeinsames Berichtswesen für Hotels und Restaurants zu entwickeln. Auf dieser Basis können aufschlussreiche zwischenbetriebliche Vergleiche hergestellt werden“, fasst Mag. Sonja Trauner zusammen.

Link zum Buch: [STAHR II - Erfolg ist planbar (trauner.at)] (https://www.ots.at/redirect/trauner)

Autoren:

  • Thomas Reisenzahn, Prodinger Tourismusberatung
  • Achim Hartmann, selbstständiger Unternehmensberater
  • Katarina Gori, TUMA Unternehmensberatung

Die STAHR II - Fachartikel wurden von folgenden Experten/-innen erstellt:

  • Harald Hafner, hotmama – hospitality & tourism marketing management
  • Dr. Franz Hartl, Direktor a.D. der ÖHT
  • Marco Riederer, MA, Prodinger Tourismusberatung
  • Mag. Peter Voitshofer, KMU Forschung Austria
  • Manuela Wiesinger-Grabmer, Controlling Service
  • Prof. Elfriede Krempl, Genératio Hotel Management Consulting
  • Mag. (FH) Tina Brandstetter, Genératio Hotel Management Consulting
  • Dr. Peter Laimer, Statistik Austria
  • Wolfgang Burgschwaiger, Übergossene Alm

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Themen des ersten TalkTourism, der von den Tourismusberatungen Prodinger Wien, St. Elmo’s München, sowie Project M, Schneestern und Incert veranstaltet wurde, waren bei aller Vielfalt durchaus „am Boden der Tatsachen“. Sie entsprachen damit nach den Analysen von Dr. Bertram Barth, Integral Markt- und Meinungsforschung, den veränderten Bedürfnissen. Nach 20 Jahren hochfliegender Träume zu Ende des vergangenen Jahrtausends, stehe seither Regrounding an. „Der Rückzug ins Private wird seit fünf Jahren durch die Klimawandel-Thematik von einer starken Zuwendung zu gesellschaftlichen Fragen getrieben“, ergänzte Barth. Die Corona-Krise sei dabei absolut kein Epochenbruch, sie knüpfe an bereits zuvor bestehenden Änderungen an. „Bei den Jüngeren hat sich über alle Milieus hinweg das Spaß-Erlebnismotiv mit Umweltbewusstsein etabliert. Eine Wertesynthese aus Party und Protest.“

Gesundheit, Natur und Digital Detox bieten Perspektiven

Corona bleibt präsent und klang immer wieder durch, ohne selbst Thema zu sein. Detlef Jarosch von Mitveranstalter Project M zeigte sich überzeugt, dass Gesundheitsdestinationen zu den Profiteuren der Pandemie zählen können: „Gesundheit ist schon seit vielen Jahren immer unter den Top3-Bedürfnissen der Menschen. Seit Corona vor allem in Verbindung mit Natur.“ Ungebrochen sei die Auszeit mit Wohlfühlelementen, mit niederschwelligem Zugang und ohne Therapeuten ein großer Markt. Aufenthalte aus medizinischen Gründen würden aber bessere Profilierungschancen bieten. Dr. Andreas Keck, Keck Medical, zeigte das komplett neue Feld der digitalisierten Gesundheitsverschreibungen, in dem 2028 eine Milliarde Euro erzielt werden – und der Tourismus nicht übersehen soll.

Einen weiteren Schnittpunkt zur Digitalisierung stellte Thomas Nußmüller, IT-Verantwortlicher der Red Bull GmbH, vor. Der Red-Bull-Ring in Spielberg, der Anfang nächsten Jahres ein neues Design bekommt, ist seit 2011 auch ein digitales Experimentierfeld. „Wir haben bei unserer e-Commerce-Plattform als Weltkonzern bewusst auf einen Local Hero, nämlich Incert aus Linz gesetzt“, ist er voll des Lobes. Die Plattform verkaufe Driving Experiences in Gutscheinform; Incert ist dabei die Orchestrierung der einzelnen Produkte gelungen, die nun in jedem einzelnen Red-Bull-Betrieb in Echtzeit verfügbar sind.

Mit noch wesentlich höheren Zahlen an aktiven Sportlern können Ski- und Bikesport aufwarten. „Die Trendstudie Corona hat bestätigt, dass Outdoor-Active-Erlebnisse zum Grundbedürfnis unserer Gesellschaft gehören“, führte Alexander Arpaci, von Mitveranstalter SCHNEESTERN aus. Mountainbike habe sich das Erfolgsmodell Skisport zum Vorbild genommen. „Naturnähe, Infrastrukturen und niederschwellige Angebote, das sind in beiden Fällen die Erfolgsfaktoren“, betonte Arpaci.

Outdoor ist ein Gegenalltag, denn 90 Prozent der Zeit verbringen wir in Räumen. Auf Reisen sind es Hotels, von denen Erich Bernard, BWM Architekten, spektakuläre Beispiele zeigte. Zunehmend geraten bei den Hotelspezialisten von BWM Innenstruktur und neue Betriebsabläufe in den Fokus. Sepp Schellhorn, Hotelier und Gastronom, wies in der abschließenden Diskussion darauf hin, dass ohne Mitarbeiter aber nichts läuft: „Unsere große Krise ist in Wahrheit, wie wir Mitarbeiter finden. Zuletzt kam rund ein Drittel unserer 230.000 Arbeitskräfte aus Osteuropa, davon kommen rund 70 Prozent nicht zurück.“ Keynote-Speaker Dr. David Bosshart, GDI Gottlieb Duttweiler Institute, dazu generell: „Kluge Migration könnte dabei Probleme reduzieren.“ Der Personalmangel sei einer der „Peaks“ bei den Ressourcen, welche die Zukunft der Gesellschaft noch mehr prägen werden. Er stellte ihn damit in eine Reihe mit den anderen Ressourcen-Engpässen: „Der Öl-Peak ist schon lange bekannt, aber wir haben auch bei den persönlichen Freiheiten, wie auch dem friktionslosen Reisen die Spitze überschritten“.

Beim Reisen, so zeigte sich Reisenzahn überzeugt, gebe es ein Verlangen nach Analogisierung und Entschleunigung, Reflexion und Privatheit. „Digital Detox, der vorübergehende Verzicht auf permanente Verfügbarkeit, ist also ein zukunftsträchtiges Reiseangebot.“ Bestätigt wurde er in dieser Auffassung von der jüngsten Integral-Forschung. „Manchmal wünsche ich mir die Zeit ohne Internet zurück“ stimmen 44 Prozent der Bevölkerung zu. Am stärksten Digital Natives, nämlich fast zwei Drittel der 15 bis 29-Jährigen. Wobei Keck warnte: „Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach. Selbstbild und Verhalten klaffen stark auseinander“. Hotels sollten zwar die Träume der Menschen vom Handy-losen Alltag befeuern, aber darauf achten, dass das Wlan immer funktioniere.

Schon unmittelbar nach der Begrüßung durch Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer stellte Moderatorin Verena Feyock vom Veranstalter St. Elmo’s klar, dass die fundierten Expertenmeinungen nicht nach einen Tag verpuffen: „Die Veranstaltung ist Bestandteil eines zweiteiligen Studien-Prozesses. Alle Inhalte des TalkTourism fließen in die sich daraus ergebende Trendstudie, die im Dezember auf tourismusperspektive.com veröffentlicht wird, ein.“

* * * Die Prodinger Beratungsgruppe betreut über 500 Beherbergungsbetriebe in den Bereichen Steuerberatung, Marketing und Tourismusberatung. Mit rund 220 Mitarbeitern sind wir an 8 Standorten tätig. Die Beratungsgruppe unterstützt Investoren, Hotelbetreiber und Hotelgruppen bei der Entscheidungsfindung und Absicherung von Hotelprojekten.

Im Jahr 2001 als klassische Werbeagentur gegründet, vereint Saint Elmo‘s heute alle wichtigen Marketingdisziplinen unter einem Dach. Mit zielgerichteten Strategen, datenverliebten Techies, kreativen Gestaltern und leidenschaftlichen Geschichtenerzählern an Bord beschreiten wir neue Wege in der Markenkommunikation und schaffen Erlebnisse, die Menschen begeistern und Marken nach vorne bringen.

PROJECT M ist eine führende Strategieberatung für die Tourismus-und Freizeitwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 werden #WERTSTIFTEND namhafte Unternehmen, Bundes- und Landesorganisationen, Städte, Heilbäder & Kurorte, Destinationen und Verbände im Tourismus beraten und in der Umsetzung begleitet.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Steuerreform steht: Zu den Eckpunkten des vorgestellten Maßnahmenpakets zählen unter anderem neue Tarifstufen für Einkommen, ein Klimabonus und eine CO2-Bepreisung fürs Autofahren und Heizen.

Doch was bedeutet die Reform konkret für den heimischen Tourismus?

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger selbst sprach von einer „erheblichen Entlastung“ für die Branche. Und grundsätzlich sei das auch nicht falsch, meint Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung: „Gerade die Senkung der Körperschaftssteuer und die neuen Tarifstufen sind auf jeden Fall positiv zu sehen.“ Allerdings müsse man berücksichtigen, dass die KöSt nur für einen Teil der Betriebe (nämlich Kapitalgesellschaften) gelte und die Senkung der Tarifstufen durch die kalte Progression quasi wieder zunichtegemacht werde. „Das ist also gewissermaßen eine halbherzige Geschichte“, sagt Reisenzahn. Der Gewinnfreibetrag wird von 13 auf 15 Prozent erhöht. Diesen Freibetrag können alle natürlichen Personen mit betrieblichen Einkunftsarten in Anspruch nehmen, unabhängig davon, ob sie ihren Gewinn mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung ermitteln.

Dazu passe die von der Regierung angedachte Art und Weise der Gegenfinanzierung: „Man setzt dabei stark auf Wachstum – da muss man halt hoffen, dass dieses Wachstum auch wirklich einsetzt“, so Reisenzahn. Genau das könnte allerdings in einigen Bundesländern, z.B. in Tirol, zu einem Problem werden, steht dies doch im Widerspruch zum kürzlich präsentierten „Tiroler Weg“ und der damit einhergehenden Bettenobergrenze. „Wenn in bestimmten Regionen keine neuen Betten mehr entstehen können“, so Reisenzahn, „wie soll dann Wachstum stattfinden?“ Der Investitionsfreibetrag könnte eine Motivation sein, in Qualität und Ökologisierung zu investieren. Insbesondere wäre dieser steuerliche Anreiz bei den derzeitigen hohen Baukosten eine Kompensation. Die Wertgrenze bei Geringwertigen Wirtschaftsgütern, die sofort zur Gänze als Betriebsausgabe abgesetzt werden können, wurde bereits mit 1. Jänner 2020 von 400 auf 800 Euro erhöht. Diese wird jetzt noch einmal angehoben: die Höhe wird dann bei 1000 Euro liegen.

Rückgänge im Reiseverkehr aufgrund der geplanten CO2-Abgabe für Autofahrer erwartet sich der Experte allerdings nicht. Steuerprivilegien des Flugverkehrs blieben trotz geplanter Kerosinsteuer erhalten.

Dafür verweist er auf einige wesentliche Punkte, die von der „ökosozialen Steuerreform“ nicht abgedeckt würden – darunter insbesondere verwaltungstechnische Hürden wie die höchst komplizierte Lohnkostenverrechnung. Allein deren Beseitigung hätte bei den Unternehmen zu einer enormen Ersparnis geführt. Ein neues Mitarbeiter-Beteiligungsmodell sieht vor, dass Unternehmen, die etwa Gewinnprämien an ihre Beschäftigten auszahlen, ihre Arbeitnehmer mit bis zu 3000 Euro steuerfrei am Gewinn eines Unternehmens beteiligen können. "Hier müssen wir auf die Ausformulierung im Gesetzestext warten. Alle Maßnahmen zur steuerneutralen Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind zu begrüßen“, betont der Tourismus-Insider.

Aufgrund der prekären Mitarbeitersituation steuert die Branche auf eine sehr kritische Wintersaison zu. Mitarbeiter, die im Tourismus beschäftigt sind, müssen mit Ihrer Arbeitsleistung fehlende Rekrutierungen anderer Kollegen auffangen. Daher schlägt die Prodinger Beratungsgruppe ein steuerfreies Bedienungsgeld von 5 Prozent für die Tourismusbeschäftigten vor. „Dienstleistung wird in Zukunft um einiges mehr kosten. Daran müssen sich die Gäste gewöhnen“, unterstreicht Reisenzahn.

Immerhin: Bei der Steuerreform von 2015 sprach die Branche noch von einem „Todesstoß“ für den Tourismus. Davon ist dieses Mal keine Rede – zumindest vorerst.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - In einem dieser Produkte, dem legendären Hangar-7 am Salzburger Flughafen, wird am Mittwoch, 20. Oktober 2021 ab 14 Uhr genau diesen Fragen von Experten und Beratern nachgegangen. Aus einer Vielzahl von Tourismusveranstaltungen ragt “TalkTourism“ durch seinen interdisziplinären Ansatz und der Kombination von Qualität und Kompaktheit heraus.

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Tourismus, von Kommunen und Medien diskutieren mit den Tourismus-Experten die massiven Veränderungen, mit denen sich die über lange Zeit erfolgsverwöhnte Branche heute konfrontiert sieht. Grundidee der Veranstaltung: Wer in Zukunft erfolgreich bleiben möchte, sollte bereits heute das Morgen verstehen lernen.

Beim „TalkTourism“ richtet sich am 20. Oktober im Hangar-7 der Fokus auf die Schlüsselthemen Active Sports, Hospitality und Gesundheitstourismus. Dabei sollen - ausgehend von den unbestrittenen Post-Corona-Trends im Konsum- und Freizeitverhalten - Antworten auf folgende Fragen gefunden werden:

  • Welche Auswirkungen haben die Trends auf Destinationen und die einzelnen Leistungsträger in Freizeit und Tourismus?
  • Wie sehen die Geschäfts- und Betriebsmodelle der Zukunft in den Schlüsselbereichen aus?
  • Wie sollen sich touristische und freizeitbezogene Schlüsselinfrastrukturen zukunftsfähig aufstellen?
  • Welche Stellschrauben müssen gedreht werden, um gestärkt in die Zukunft zu gehen?
  • Was kann man von erfolgreichen Best Practice-Beispielen lernen?

Marktveränderungen und Technologie-Updates, Neugestaltung der Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt sowie der gesellschaftliche Wandel sind einige der Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Auch die touristischen Infrastrukturen in den Destinationen sind einem teils dramatischen Wandel unterzogen, der Anpassungen und Neupositionierungen erfordert. Nur so kann die nötige Resilienz erreicht und den Herausforderungen getrotzt werden.

Am „TalkTourism“ beteiligen sich bekannte Persönlichkeiten, darunter

  • Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer
  • Dr. Bertram Barth (INTEGRAL Markt- und Meinungsforschungsgesellschaft)
  • Erich Bernard (BWM Architekten und Partner)
  • Dr. David Bosshart (GDI Gottlieb Duttweiler Institute)
  • Daniel Eickworth (Hirmer Immobilien)
  • Erich Falkensteiner (Falkensteiner Michaeler Tourism Group)
  • Verena Feyock (Saint Elmo’s Tourismusmarketing)
  • Bärbel Frey (AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG)
  • Dr. Andreas Keck (KECK Medical)
  • Thomas Nußmüller (Red Bull GmbH)
  • Cornelius Obier (PROJECT M GmbH)
  • Thomas Reisenzahn (Prodinger & Partner)
  • Anne Riedler (Sport Kessler GmbH)
  • Mag. Mathias Schattleitner (Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH)
  • Sepp Schellhorn (Der Seehof Goldegg)
  • Martin Schobert (Saint Elmo‘s Tourismusmarketing)
  • Mag. Oliver Schwarz (Ötztal Tourismus)
  • Reinhard Stocker (Red Bull Hangar-7 GmbH)
  • Catherine Wilson (Mountainbiketourismus-Expertin Schottland)

Basis für „TalkTourism“ sind Studien, die von ausgewiesenen Fachleuten zu den Bereichen Active Sports, Hospitality und Gesundheitstourismus erstellt wurden. Diese werden einführend von den drei Studienleitern vorgestellt. Ergänzend dazu findet eine Podiumsdiskussion mit den geladenen Experten statt.

„TalkTourism“ zeichnet sich durch seine bewusst geringe Teilnehmerzahl, die den engen persönlichen Kontakt garantiert, aus. Zusätzlich versteht sich „TalkTourism“ als hybride Veranstaltung, welche die beiden Veranstaltungsebenen (analog + digital) perfekt kombiniert. Der in jeglicher Hinsicht kompakte Event findet am 20. Oktober von 14.00 bis 18.00 h in zwei Blöcken statt.

Die Ergebnisse des Talk Tourism werden von den Veranstaltern Prodinger Tourismusberatung, St. Elmo´s Tourismusmarketing und Project M in einer gemeinsamen Studie zusammengefasst.

Unter folgendem Link kommen Sie zur Anmeldung für die Zoom-Veranstaltung: [https://bit.ly/39rKS8Y] (https://bit.ly/39rKS8Y)

* * * Die Prodinger Beratungsgruppe betreut über 500 Beherbergungsbetriebe in den Bereichen Steuerberatung, Marketing und Tourismusberatung. Mit rund 220 Mitarbeitern sind wir an 8 Standorten tätig. Die Beratungsgruppe unterstützt Investoren, Hotelbetreiber und Hotelgruppen bei der Entscheidungsfindung und Absicherung von Hotelprojekten.

Im Jahr 2001 als klassische Werbeagentur gegründet, vereint Saint Elmo‘s heute alle wichtigen Marketingdisziplinen unter einem Dach. Mit zielgerichteten Strategen, datenverliebten Techies, kreativen Gestaltern und leidenschaftlichen Geschichtenerzählern an Bord beschreiten wir neue Wege in der Markenkommunikation und schaffen Erlebnisse, die Menschen begeistern und Marken nach vorne bringen.

PROJECT M ist eine führende Strategieberatung für die Tourismus-und Freizeitwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 werden #WERTSTIFTEND namhafte Unternehmen, Bundes- und Landesorganisationen, Städte, Heilbäder & Kurorte, Destinationen und Verbände im Tourismus beraten und in der Umsetzung begleitet.

20.10., TalkTourism im Hangar-7 Welche touristischen Produkte, Dienstleistungen und Infrastrukturen sind der Schlüssel zum Erfolg? Genau diese Frage möchten führende Experten und Berater aus der Tourismuswirtschaft am 20. Oktober 2021 in einer hybriden Veranstaltung, mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Tourismus, Kommunen und Medien beantworten. Datum: 20.10.2021, 14:00 - 19:30 Uhr Ort: Hangar-7 Wilhelm-Spazier-Straße 7A, 5020 Salzburg Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2021/09/01/20-10-talk-tourism/

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Buchungen dürften nicht nur heuer, sondern voraussichtlich noch längere Zeit deutlich hinter dem Vor-Corona-Niveau von 2019 zurückbleiben. Der angestrebte Neustart wird damit zu einer riesigen Herausforderung, ein einfaches „Herausimpfen“ wird sicher nicht genügen.

Vor diesem Hintergrund hat die Prodinger Beratungsgruppe jetzt ein Strategiepapier erarbeitet, das eine Reihe überaus konkreter Vorschläge zur Absicherung der heimischen Tourismusbetriebe enthält. Dabei geht es keineswegs um ein Zurück zu einem „Business as usual“ mit Mengenwachstum und zu geringen Margen. „Wir legen vielmehr eine auf künftige Entwicklungen hin ausgerichtete, umfassende „To Do“-Liste vor, die von der Politik berücksichtigt und Punkt für Punkt abgearbeitet werden sollte.“, führt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe aus.

Zum weiterhin aktuellen Thema Corona-Pandemie fordern die Experten, dass Betretungsverbote in Hotels und Gaststätten im kommenden Winter keinesfalls mehr verordnet werden. Die Anwendung der erprobten 3G-Regel sollte ausreichen. Ein Zutrittsverbot für Ungeimpfte würde die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen touristischen Märkten massiv einschränken. Für Betriebe, die freiwillig eine 2G-Regelung fahren (Mitarbeiter und Gäste), sollten Corona-bedingte Beschränkungen ganz entfallen. Letztlich sei eine neue Balance aus Sicherheit und Eigenverantwortung gefragt.

Beihilfen, die nicht ganz rund funktionieren, sollte die Regierung entsprechend adaptieren. Tatsächlich wurde bisher ein zu hoher Mix angeboten, der aus Verlustersatz, Fixkostenzuschuss, Umsatzsteuer und Ausfallsbonus bestand. Im Grunde wäre es besser gewesen, man hätte einfach den Verlustersatz durchgeführt. Auch die legistische Umsetzung war mangels Zeit suboptimal.

Steuerliche Aufwertung auf den Verkehrswert

Bei den derzeitigen Umsatzeinbrüchen „dank“ der Corona-Krise wäre jede Eigenkapitalstärkung ein Überlebenselixier. Unbedingt eingeführt werden sollte eine mögliche Aufwertung der Buchwerte auf den Verkehrswert einer Liegenschaft. Durch die Bewertung der gesamten Liegenschaft mit den Verkehrswerten ließe sich in den Bilanzen das echte Eigenkapital darstellen. Dies würde die Bonität stärken und langfristig die Abschreibungsbasis erhöhen. Hier schlagen die Prodinger-Experten eine bis 31.12.2022 befristete Übergangsregelung vor, wonach das Vermögen mit dem Viertel-Steuersatz über mehrere Jahre verteilt begünstigt aufgewertet werden kann.

Betriebsübergaben und Exit-Szenarien

Auch für die vielen anstehenden Betriebsübergaben wäre eine solche Aufwertungsoption eine wesentliche Erleichterung. Da die Bereitschaft zu Betriebsübernahmen ohnehin begrenzt ist, sollte ähnlich dem Abschmelzmodell bei er deutschen Erbschaftssteuer die Steuerbelastung aus der Aufwertung überhaupt wegfallen, wenn der Betrieb zumindest 7 Jahre vom Nachfolger fortgeführt wird.

Da Betriebsaufgaben oft mit hohen steuerlichen Belastungen verbunden sind, werden „Zombieunternehmen“ mitunter noch jahrelang fortgeführt, sehr zum Schaden gesunder Unternehmen, die preislich massiv unterboten werden. Prodinger schlägt eine steuerfreie Aufgabe bis 31.12.2022 vor. Ab 1.1.2023 soll eine Betriebsaufgabe mit einem Viertel-Steuersatz belastet sein.

Weitere Punkte in der Analyse befassen sich mit dem Eigenkapital („eine marktübliche Verzinsung des ins Unternehmen eingebrachten Eigenkapitals steuerlich abzugsfähig machen“), der zinsenmäßigen Gleichbehandlung eines dem Betrieb hingegebenen Privatdarlehens mit Fremdkapital, der Rechtsformneutralität der Besteuerung nicht entnommener Gewinne, der Investitionsprämie und der Behandlung von Fremdkapital. „Gezielte Investitionsanreize als Geheimnis für mehr Wachstum sollten auch in den kommenden Jahren im Vordergrund stehen“, fasst Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Beratungsgruppe, diesen Bereich zusammen.

Im Bereich der Mitarbeiterkosten ist den Beratern neben einer Entlastung des Faktors Arbeit vor allem eine RADIKALE Vereinfachung der Personalverrechnung ein Anliegen. „Österreich hat die komplizierteste Lohnverrechnung der Welt! Die Prodinger Lohnverrechner werden im Schnitt alle zwei Wochen mit Änderungen bei den Finanzgesetzen konfrontiert“, schildert Thomas Reisenzahn von Prodinger, diese Situation. Ein Ausweg wäre eine einheitliche Dienstgeberabgabe mit radikaler Reduktion der Beitragsgruppen, eine einheitliche Erhebung durch eine Behörde (Betriebsstätten-Finanzamt) sowie die sofortige (und schon mehrfach versprochene) Abschaffung der kalten Progression.

Erfolgsbeteiligung

Mitarbeiter sollten mehr Chancen bekommen, Mitunternehmer zu werden. Prämiensysteme (variable Lohnbestandteile) könnten sehr gut steuerneutral abgewickelt werden. Die steuer- und SV-freie Auszahlung von Gewinnanteilen führt auch zu einer zusätzlichen Motivation der Mitarbeiter. Neue Steuerstufen sollen schließlich für „mehr Netto vom Brutto“ sorgen. Ein Bündel von Ideen zur Ökologisierung des Steuersystems sowie Strukturfragen (einheitliche Tourismusabgaben und -gesetze) runden das dieser Tage vorgelegte Kompendium ab.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Situation ist, speziell für die Hotellerie, eine unglaubliche Herausforderung. Gefragt sind neue Denkansätze, Pläne und Ideen. Vor diesem Hintergrund lädt die Prodinger Beratungsgruppe am 30.6. zu einem weiteren Termin der hochkarätig besetzten Fortbildungsveranstaltung. Im Mittelpunkt des eintägigen Seminars in Salzburg steht die „neue Beziehung zum eigenen Betrieb“.

„Wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen, Stundungen nicht mehr möglich sind und die Umsätze wieder Deckungsbeiträge bringen sollen, dann müssen durchdachte Strategien greifen. Viele Unterstützungsprogramme haben auch steuerliche Auswirkungen auf die Betriebe. Je früher sich Hoteliers mit den Folgen der Post-Corona-Welt auseinandersetzen, desto besser“, formuliert Thomas Reisenzahn, einer der Top-Referenten und Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Grundidee hinter der Veranstaltung.

Mittelständische Hoteliers erhalten Antworten auf die drängende Frage „Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Spuren hinterlässt Corona? Wie verändern sich die Werte und die Grundorientierung in der Nach-Corona-Gesellschaft?
  • Touristische Trends nach Corona & krisensichere Beherbergungsformen.
  • Ein Ausblick auf Nachfrage und Betriebswirtschaften im Jahr 2021. Vom Corona-Ersatzumsatz zum realen Erlös.
  • Hotelfinanzierung. Sicher ist, dass nichts sicher bleibt!
  • Die Fortbestehens-Prognose - Eine Planung für Hotels mit Zukunft.
  • Digitalisierung. Nun verstärkt die Covid-19-Krise den Wandel.
  • Post-Corona-Pricing: Zurück an den Start? Welche Rolle spielt nun das Revenue Management?
  • Empfehlungen für Eigenkapitalmaßnahmen und Überbrückungen.
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Die Referenten Thomas Reisenzahn, Marco Riederer, Roland Pfeffer und Manfred Schekulin sind Spezialisten aus Steuerberatung, Tourismusberatung und Marketing. Veranstaltungsort ist das Elixhauser Wirt Romantik Spa Hotel in Salzburg-Elixhausen (Mittwoch, 30. Juni, 10 bis 17.00 h).

Infos und Anmeldung unter [www.prodinger-tourismusberatung.at] (https://bit.ly/32hcry0)

30.06. | Zurück auf die Erfolgsspur in Salzburg „Wo stehe ich mit meinem Unternehmen in der Krise? Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“ Mittelständische Hoteliers erhalten jetzt eine wertvolle Antwort. Datum: 30.6.2021, 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Romantik Spa Hotel Elixhauser Wirt Dorfstraße 14, 5161 Salzburg-Elixhausen Url: https://bit.ly/32hcry0

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Offener Brief der Prodinger Steuerberatung, Autor: Christoph Magauer (Geschäftsführer Prodinger)

Mit einem Bündel von Hilfsmaßnahmen versucht die Regierung, gegen die verheerenden Folgen der Corona-Pandemie anzukämpfen. Bei allem Optimismus ist es dringend notwendig, damit verbundene extreme Missstände aufzuzeigen, um rechtzeitig Anpassungen vornehmen zu können. Denn vielen Betroffenen (und auch Interessensvertretern) sind die Probleme noch nicht bewusst. Tatsache ist, dass wir mit 31.8. und 31.12.2021 auf den Gipfel des Problemberges der Hilfsmaßnahmen zusteuern!

Die Steuerberatungsgruppe Prodinger hat schon seit dem ersten Lockdown mehrmals auf diverse Ungereimtheiten hingewiesen. Derzeit ergibt sich beispielsweise das folgende massive Problem: Der Gesetzgeber ermöglicht es, einen gewährten Umsatzersatz zurückzuzahlen, damit stattdessen ein Ausfallbonus in Verbindung mit dem Fixkostenzuschuss beantragt werden kann. Technisch ist der Antrag für den Ausfallbonus allerdings erst möglich, wenn die Rückzahlung des Umsatzersatzes durch die Cofag (Covid 19-Finanzierungsagentur des Bundes) entsprechend verbucht wurde. Die Praxis zeigt, dass dies der Cofag nicht zeitnah gelingt. Dies beraubt die Unternehmer ihrer rechtlich eingeräumten Möglichkeiten, nur, weil der Gesetzgeber die Fristen zu kurz festsetzte. Prodinger weiß von Fällen, bei denen die Rückbuchung durch die Cofag über zwei Monate nicht gelang.

Es kann nicht sein, dass rechtlich eingeräumte Wahlrechte an der Umsetzung durch die Cofag scheitern. Hier muss unbedingt reagiert werden! Es sollten alle Fristen wieder geöffnet und generell verlängert werden. Ansonsten drängt sich das Gefühl auf, dass man die Fristen bewusst (zu) kurz festgelegt hat. Im Sinne eines „fair play“ ist der zeitliche Druck also unbedingt zu entschärfen.

Ausfallbonus und Umsatzersatz mit viel zu kurzen Fristen

Der Umsatzersatz für indirekt betroffene Unternehmen ist dermaßen komplex, dass ein Unternehmer kaum selbständig diesen Antrag einbringen kann. Auch beim Ausfallbonus gibt es sehr komplexe Sachverhalte. Der guten Absicht, Wirtschaftshilfen zu gewähren, sollte man nicht mit unnötig kurzen Firsten entgegentreten.

Richtig wild wird’s mit Ablauf des 31.8.2021 (Ablauf Antragsfrist Fixkostenzuschuss 1) bzw. 31.12.2021 (Ablauf Antragsfrist Fixkostenzuschuss 800). Es gibt in Bezug auf den Verlustersatz auch noch den 30.6.2021.

Wo liegen hier die Probleme?

Wenn ein Antrag (ob abgerechnet oder nicht) nach dieser Frist durch eine Kontrolle einen vermeintlichen Mangel aufweist, ist der gesamte Zuschuss zurückzuzahlen. Da die Frist aber abgelaufen ist besteht keine Möglichkeit mehr einen neuerlichen Antrag einzubringen. Da hilft auch die kleine Toleranzgrenze von drei Prozent beim Fixkostenzuschuss 800 wenig. Drei Prozent sind lächerlich wenig und beim Fixkostenzuschuss 1 gibt es diese Toleranz gar nicht.

All dies erscheint in einem Rechtsstaat zumindest als äußerst verwunderlich und wahrscheinlich auch verfassungsrechtlich höchst problematisch. Die Prüforgane stützen sich überwiegend auf den Fragenkatalog zur Wirtschaftshilfe (FAQ). Dieser Katalog hat aber, wie die Steuerrichtlinien, keine gesetzliche Relevanz und es kommt dadurch zu massiven Problemen. Vor allem wird bei Prüfungen darauf zurückgegriffen. Es standen diese Punkte bei der Beantragung aber noch gar nicht zur Verfügung. Einige davon finden außerdem unserer Ansicht nach keine Deckung in der jeweiligen Verordnung. Nur, und das muss man sich vor Augen halten, gibt es keinen Rechtsweg. Rechtsstaat gute Nacht!

Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der Praxis (es gäbe viel mehr Beispiele, unsere Kollegen können auch ein Lied davon singen): Ein eingereichter Antrag für den Fixkostenzuschuss 1 wurde erst nach zwei Monaten einer Prüfung unterzogen. Die Antragssumme lag über 250.000 Euro und war für das Unternehmen von essentieller Bedeutung. Der Antrag wurde schlussendlich wegen nicht einmal 100 Euro abgewiesen. Noch konnte man den Antrag neu einbringen, da die Frist 31.8.2021 nicht verstrichen ist. Ob dies aber ökonomisch und gerecht ist, kann stark bezweifelt werden. Zumal aus dem Gesetzeswerk nicht erkennbar ist, ob die fraglichen 100 Euro zustehen oder nicht. Ein Verlustersatzantrag wurde von der Finanz kontrolliert und für in Ordnung befunden. Die Cofag lehnte den Antrag dann allerdings ab. Man versteht die Welt nicht mehr. Wenn die Finanz schon kontrollieren soll, soll auch deren Expertise anerkannt werden.

Zusammenfassend sei gesagt: Es ist unbedingt erforderlich, dass die angeführten Fristen verlängert und geprüfte Anträge allenfalls berichtigt werden, nicht aber eine Rückzahlung der gesamten Summe zu erfolgen hat. Es sollte also eine Korrekturmöglichkeit eingebaut und die Frist für Erstanträge bis 31.12.2022 verlängert werden. Korrekturmöglichkeiten sollten an die BAO Fristen angepasst werden, damit diese im Gleichklang mit Betriebsprüfungen abgewickelt werden können. Denn sonst würde es sich nicht um einen Zuschuss, sondern um ein Darlehen handeln!

Es ergeht der dringende und höfliche Appell an die politisch Verantwortlichen und die Interessensvertretungen, sich dieses Problems anzunehmen.

Prodinger Situationsberichte:

  • 01.04.2020, [Shut Down oder shoot-down?] (<a href="https://bit.ly/3t5TJ7H" target="_blank">https://bit.ly/3t5TJ7H</a>) Heimische Unternehmen knapp vor dem endgültigen Kollaps
  • 19.05.2020, [Was der Tourismus zur Wiederbelebung dringend braucht] (<a href="https://bit.ly/3gW9lbt" target="_blank">https://bit.ly/3gW9lbt</a>)
  • 10.12.2020, [Corona L(Kn)ockdown und die staatlichen Hilfsmaßnahmen] (<a href="https://bit.ly/2QzlDvi" target="_blank">https://bit.ly/2QzlDvi</a>)

Mag.jur. Christoph Magauer
+43 6562 6296
c.magauer@prodinger.at

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Situation ist, speziell für die Hotellerie, eine unglaubliche Herausforderung. Gefragt sind neue Denkansätze, Pläne und Ideen. Vor diesem Hintergrund lädt die Prodinger Beratungsgruppe im Mai zu zwei hochaktuellen Fortbildungsveranstaltungen in Kitzbühel (11.5.) und Salzburg (20.5.). Im Mittelpunkt der mit Top-Experten besetzten eintägigen Veranstaltungen steht die „neue Beziehung zum eigenen Betrieb“.

"Wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen, Stundungen nicht mehr möglich sind und die Umsätze wieder Deckungsbeiträge bringen sollen, dann müssen durchdachte Strategien greifen. Viele Unterstützungsprogramme haben auch steuerliche Auswirkungen auf die Betriebe. Je früher sich Hoteliers mit den Folgen der Post-Corona-Welt auseinandersetzen, desto besser“, formuliert Thomas Reisenzahn, einer der Top-Referenten und Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Grundidee hinter der Veranstaltung. Mittelständische Hoteliers erhalten Antworten auf die drängende Frage „Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Spuren hinterlässt Corona? Wie verändern sich die Werte und die Grundorientierung in der Nach-Corona-Gesellschaft?
  • Touristische Trends nach Corona & krisensichere Beherbergungsformen.
  • Ein Ausblick auf Nachfrage und Betriebswirtschaften im Jahr 2021. Vom Corona-Ersatzumsatz zum realen Erlös.
  • Hotelfinanzierung. Sicher ist, dass nichts sicher bleibt!
  • Die Fortbestehens-Prognose - Eine Planung für Hotels mit Zukunft.
  • Digitalisierung. Nun verstärkt die Covid-19-Krise den Wandel.
  • Post-Corona-Pricing: Zurück an den Start? Welche Rolle spielt nun das Revenue Management?
  • Empfehlungen für Eigenkapitalmaßnahmen und Überbrückungen.
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Die Referenten Thomas Reisenzahn, Marco Riederer, Roland Pfeffer und Manfred Schekulin sind Spezialisten aus Steuerberatung, Tourismusberatung und Marketing. Veranstaltungsorte sind das Dienstag, ERIKA Boutiquehotel in Kitzbühel (Dienstag, 11. Mai, von 10 bis 17 h) und das COOL MAMA Hotel Sky Restaurant in Salzburg (Donnerstag, 20. Mai, ebenfalls 10 bis 17 h).

Zurück auf die Erfolgsspur in Kitzbühel Die Fortbildungs-Veranstaltungen finden unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln statt. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein negatives Testergebnis mit. Datum: 11.5.2021, 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Hotel Erika Josef Pirchl Straße 21, 6370 Kitzbühel Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2021/04/07/11-20-5-zuruck-auf-die-erfolgsspur/

Zurück auf die Erfolgsspur in Salzburg Die Fortbildungs-Veranstaltungen finden unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln statt. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein negatives Testergebnis mit. Datum: 20.5.2021, 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Hotel "Cool Mama" Josef-Brandstätter-Straße 1, 5020 Salzburg Url: https://tourismusberatung.prodinger.at/2021/04/07/11-20-5-zuruck-auf-die-erfolgsspur/

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Die gegenwärtige Situation ist, speziell für die Hotellerie, eine unglaubliche Herausforderung. Gefragt sind neue Denkansätze, Pläne und Ideen. Vor diesem Hintergrund lädt die Prodinger Beratungsgruppe im Mai zu zwei hochaktuellen Fortbildungsveranstaltungen in Kitzbühel (11.5.) und Salzburg (20.5.). Im Mittelpunkt der mit Top-Experten besetzten eintägigen Veranstaltungen steht die „neue Beziehung zum eigenen Betrieb“.

"Wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen, Stundungen nicht mehr möglich sind und die Umsätze wieder Deckungsbeiträge bringen sollen, dann müssen durchdachte Strategien greifen. Viele Unterstützungsprogramme haben auch steuerliche Auswirkungen auf die Betriebe. Je früher sich Hoteliers mit den Folgen der Post-Corona-Welt auseinandersetzen, desto besser“, formuliert Thomas Reisenzahn, einer der Top-Referenten und Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Grundidee hinter der Veranstaltung.

Mittelständische Hoteliers erhalten Antworten auf die drängende Frage „Wie kann ich mein Hotel sicher aus der Corona-Zeit herausführen?“.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

  • Welche Spuren hinterlässt Corona? Wie verändern sich die Werte und die Grundorientierung in der Nach-Corona-Gesellschaft?
  • Touristische Trends nach Corona & krisensichere Beherbergungsformen.
  • Ein Ausblick auf Nachfrage und Betriebswirtschaften im Jahr 2021. Vom Corona-Ersatzumsatz zum realen Erlös.
  • Hotelfinanzierung. Sicher ist, dass nichts sicher bleibt!
  • Die Fortbestehens-Prognose - Eine Planung für Hotels mit Zukunft.
  • Digitalisierung. Nun verstärkt die Covid-19-Krise den Wandel.
  • Post-Corona-Pricing: Zurück an den Start? Welche Rolle spielt nun das Revenue Management?
  • Empfehlungen für Eigenkapitalmaßnahmen und Überbrückungen.
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Die Referenten Thomas Reisenzahn, Marco Riederer, Roland Pfeffer und Manfred Schekulin sind Spezialisten aus Steuerberatung, Tourismusberatung und Marketing. Veranstaltungsorte sind das Hotel Kitzhof Mountain Design Resort in Kitzbühel (Dienstag, 11. Mai, von 10 bis 17 h) und das COOL MAMA Hotel Sky Restaurant in Salzburg (Donnerstag, 20. Mai, ebenfalls 10 bis 17 h).

Infos und Anmeldung unter [www.prodinger-tourismusberatung.at] (https://bit.ly/32hcry0)

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Scharfe Worte zur abermaligen Verlängerung des katastrophalen Lockdowns für die Hotellerie findet die Prodinger Beratungsgruppe, die mehr als 500 Hotelbetriebe in Österreich betreut und damit direkt am Puls des Geschehens ist.

„Es gibt immer mehr ergreifende unternehmerische Schicksale, die uns zu Ohren kommen. Sie alle zeigen, dass das Vertrauen in die Politik aufgebraucht ist. Die jüngste Entscheidungsfindung ist weder nachvollziehbar noch vermittelbar“, hält Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, in einer kritischen Stellungnahme fest.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat eine [Übersicht der Corona Hilfsmaßnahmen] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung2) erstellt, die die Komplexität auf den Punkt bringt.

Nachfolgend eine Zusammenfassung bitterer Erkenntnisse aus unzähligen Betriebsbegleitungen:

  • Auszahlungen aus den Corona-Hilfsmaßnahmen dauern viel zu lange und bringen die Betriebe extrem in Bedrängnis.
  • Gegenseitige Abhängigkeiten der Maßnahmen bzw. Ausschließungen sind auch für Steuerexperten sehr schwer zu managen und bremsen einander gegenseitig aus.
  • Hinzu kommt, dass die Antragsfristen, wie etwa beim Umsatzersatz, sehr kurz sind.
  • Es gibt immer wieder neue Regelungen bei den Hilfsprogrammen und oft andere Anspruchsvoraussetzungen. Beispielsweise liegt der Umsatzrückgang beim Ausfallsbonus bei 40% und beim Fixkostenzuschuss II bei 30%. Das macht die Abwicklung extrem kompliziert und unübersichtlich.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Niemand könne mehr nachvollziehen, dass es sich jetzt zum wiederholten Male um die „epidemiologisch wichtigsten Wochen“ handeln soll und die Öffnungsperspektive wieder nach hinten verschoben wird. Aussagen wie „vielleicht Ostern“ machten jede seriöse Planung unmöglich. Das Konzept des Reintestens findet hier keine Beachtung.

"So oder so sei der Winter ein Totalausfall und der Ausblick auf das Frühjahr ebenfalls alles andere als rosig", stellt Mag. Christoph Magauer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, im Interesse vieler Betroffener fest. Die peinliche Impfstoffbeschaffungsaktion verschlägt einem regelrecht die Sprache. Es wäre eine gute Gelegenheit für die EU gewesen hier mit Kompetenz aufzuzeigen. Das wurde leider zu Lasten der Wirtschaft und Arbeitsplätze sträflich verabsäumt!

Die viel propagierten Corona-Hilfsmaßnahmen sind bürokratisch dermaßen aufgebläht, dass man vom Anliegen der schnellen und unbürokratischen Hilfe weit entfernt ist. Die Themen der Nachkontrollen sind haarsträubend!

Viele Betriebe haben in der derzeitigen Situation ihre Sicherheit in Planung und Betriebsführung verloren. Der Tourismus ist unverschuldet in eine gewaltige wirtschaftliche Krise geschlittert. Aus dieser werde man sich realistischer Weise erst im Jahr 2022 „herausimpfen“ können. „Daher müssen jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um zusammen mit den notwendigen Hilfsmaßnahmen die betriebswirtschaftliche und finanzielle Situation der Hotelbetriebe abzusichern“, betont auch Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Es gelte vor allem, die finanzielle Situation der Unternehmen durch Stärkung der Eigenkapitalbasis rasch zu verbessern.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat, wie berichtet, verschiedene [Vorschläge zur Stärkung des Eigenkapitals] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung.prodinger2) erarbeitet und schlägt eine rasche Aufwertungsmöglichkeit auf den Verkehrswert der Liegenschaft vor. Viele Hotelbetriebe im Familienbesitz haben durch die Erlöseinbrüche infolge des Dauer-Lockdowns und der historisch geringen Eigenkapitalquote Probleme mit der Bonität. Betriebsnachfolgen sind fast unmöglich geworden. Das niedrige Eigenkapital ist zum Teil durch niedrige Buchwerte der Hotelliegenschaft bei erheblichen stillen Reserven bedingt. Hier braucht es rasch eine Aufwertungsmöglichkeit, um die realen Vermögenswerte abzubilden. Durch die Bewertung von Grund und Gebäude mit dem Verkehrswert statt dem Buchwert ließen sich die tatsächlichen Vermögenswerte in den Jahresbilanzen darstellen. Damit kann die Bilanz das echte Eigenkapital ausweisen. Die Bonität wird gestärkt und die Abschreibungsbasis erhöht.

"Mit einem Viertel-Steuersatz wird das Vermögen bis zu einer befristeten Übergangsregelung bis 31. Dezember 2022 aufgewertet. Wird innerhalb von sieben Jahren verkauft, kommt die volle Steuer zur Anwendung", fasst Dr. Manfred Schekulin, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, die konkreten Vorschläge zur notwendigen Unterstützung der Betriebe zusammen.

Weiters wartet die Branche in einigen Bundesländern seit Monaten auf die Auszahlungen aus dem Epidemiegesetz, das den Betrieben zwei Wochen des Verdienstentgangs für den März 2020 zugesteht, erinnert Schekulin an eine entsprechende Verordnung: „Die Auszahlung ist außer Streit gestellt, nur das Geld ist ist bis dato nicht eingelangt. Wer eine hundertprozentige Schließung anordnet ist auch zu hundert Prozent dafür verantwortlich und muss sich auch um die Begleichung der Rechnung kümmern“.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Offener Brief der Prodinger Steuerberatung, Autor: Christoph Magauer (Geschäftsführer Prodinger)

"Bereits im Frühjahr haben wir die staatlichen Hilfsmaßnahmen, von denen es ja einige gibt, beleuchtet!"

Die verschiedenen, zahlreichen Anlaufstellen und Programme fordern nicht nur die betroffenen Unternehmen, sondern auch den unterstützenden Berater heraus.

Immerhin handelt es ich um

  • AWS und ÖHT für die Garantien und Kredite
  • Wirtschaftskammer (!) für den Härtefallfonds
  • Finanzamt für Fixkostenzuschuss I und II, Stundungen, Umsatzersatz (mit sinnlos kurzen Fristen!), usw.
  • AMS für die Kurzarbeit
  • AWS für die Investitionsprämie
  • Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat für das Epidemiegesetz

Im Kern bleiben nach wie vor viele Kritikpunkte aus dem Frühjahr aufrecht, auch wenn man vor allem im Steuerrecht etliche sehr brauchbare Instrumente eingeführt hat. Leider sind diese aber im Detail noch stark verbesserungsbedürftig.

Nach wie vor ist mir unverständlich, warum z.B. über die Kurzarbeit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zur gesetzlichen Höchstversicherungsgrenze massiv unterstützt werden, während Unternehmer z.B. beim Fixkostenzuschuss 800.000 Euro mit knapp 2.666 Euro gedeckelt sind. Als Mindestbetrag wäre das zu verstehen aber nicht als Deckel!

Verlustrücktrag

Steuerlich hat man erstmalig einen Verlustrücktrag eingeführt. Somit sollen Verluste aus 2020 oder 2021 auf Vorjahre rückübertragen werden können, wenn man im Vorjahr Gewinne versteuern musste. Eine sehr gute Idee, doch leider stellt man beim genauen Studium fest, dass Verluste aus 2021 lediglich bei Wirtschaftsjahren übertragen werden können, aber nicht bei Steuerpflichtigen, die als Stichtag den 31.12. eines jeden Jahres haben. Diese Differenzierung ist komplett unverständlich und muss unbedingt saniert werden.

Mit 30.9.2020 lief eine Spezialregelung in der BAO (323c) aus

Konkret konnte man bis 30.9.2020 bspw. Vorsteuerguthaben, die nach dem 10.05.2020 bekanntgegeben werden, befristet bis 30.09.2020 ungekürzt rückzahlen lassen, obwohl ein Abgabenrückstand besteht, für den Zahlungserleichterungen aufrecht sind oder beantragt wurden. Häufige Anwendungsfälle sind z.B. Vorsteuerbeträge aus Lieferantenrechnungen. Somit ist dies nach wie vor ein ganz wichtiger Baustein für die Aufrechterhaltung der Liquidität. Diese Möglichkeit sollte unbedingt bis zum Ende der Covid-Krise verlängert werden.

Fixkostenzuschüsse

Die Fixkostenzuschüsse I und 800.000 sind hinsichtlich Ihrer Tragweite nach wie vor meilenweit voneinander entfernt. Es ist auch nicht ersichtlich, warum man die Staffelung nach wie vor unbedingt aufrechterhalten hat (das habe ich bereits im Frühjahr kritisiert) und zudem wesentliche Fixkosten nicht abdeckt. Es wäre viel einfacher, einen Fixkostenzuschuss vorzusehen.

Man muss leider feststellen, dass es wieder einmal gelungen ist, die Bürokratie explodieren zu lassen. Schnelle und einfache Hilfe hätte anders aussehen müssen. So sind alle mit der Abwicklung komplett überlastet.

Grundsätzlich geht der Fixkostenzusschuss 800.000 Euro in die richtige Richtung: Keine Staffelung, sondern lineare Abdeckung der Fixkosten entsprechend dem Umsatzrückgang. Wenn man sich aber im Detail näher mit den Fixkosten beschäftigt, kommt man gelegentlich ins Staunen. Beispielsweise gehört die Grundsteuer nach Ansicht der Cofag nicht zu den Fixkosten. Fixkosten sind nach Ansicht der Cofag nur jene, denen eine Art Gegenleistung gegenübersteht. Aber was sollte deutlicher zu den Fixkosten gehören als eine Grundsteuer?

Das Fass zum Überlaufen bringt aber die Aussage zur Afa. Hier kann man in den Richtlinien zum Punkt 4.1.1 b nachlesen, welche Afa gemeint ist. Abgedeckt werden soll nur die Afa für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, wenn das betreffende Wirtschaftsgut unmittelbar der betrieblichen Tätigkeit dient und entweder vor dem 16. September 2020 angeschafft wurde oder vor dem 16. September 2020 vom Unternehmen bestellt und vor dem jeweiligen gemäß Punkt 4.2.2 gewählten Betrachtungszeitraum in Betrieb genommen wurde.

Hier kann man schnell über das Wort "angeschafft" stolpern. Denn ein selbst errichtetes Gebäude ist nicht angeschafft, sondern hergestellt!! Warum die Afa für hergestellte Wirtschaftsgüter weniger zu den Fixkosten gehören sollte als bei angeschafften Gütern ist unverständlich. Hier liegt aus unserer Sicht ein ganz massives Problem vor, welches sofort gelöst werden muss, da dieser Punkt das Eigenkapital und die Liquidität der Unternehmen unmittelbar betrifft. Warum jemand, der ein Gebäude gekauft hat, seine Fixkosten ersetzt bekommt und jener, der es bauen lässt, nicht, ist nicht verständlich.

Investitionsprämie

Vor allem wird es dann zur Lachnummer, wenn man sich die Richtlinien zur Investitionsprämie anschaut. Da ist es genau umgekehrt: Wenn man ein Gebäude kauft (außer von einem Verkäufer mit entsprechender Gewerbeberechtigung), erhält man keine Investitionsprämie. Für selbst hergestellte Wirtschaftsgüter sehr wohl.

Verbesserungspotential vorhanden

Man kann anhand der oben angeführten Punkte gut erkennen, dass die Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen im Detail noch einiger Verbesserungen bedarf. Man kommt mit dem Lesen und Abwägen der Möglichkeiten gar nicht mehr nach. Zum Beispiel wird eine 100%-Garantie beim FKZ 800.000 abgezogen! Das wusste man aber bei der Inanspruchnahme der Garantie noch gar nicht. Nun kann man sich als Betroffener Gedanken machen, wie das Problem zu lösen ist. Eine geringere Garantiesumme schadet hingegen nicht. Somit werden in diesem Fall die besseren Unternehmen abgestraft.

Unbedingt erforderlich ist (wie schon mehrmals von der Prodinger Gruppe angeregt) die Möglichkeit, stille Reserven im Anlagevermögen unternehmensrechtlich aufwerten zu können. Die Bilanzen zeigen oft in keiner Weise die Verkehrswertverhältnisse. Andererseits würde eine solche Aufwertung gerade jetzt in der Krise das dringend notwendige Eigenkapital aufbessern.

Prodinger Steuerberatung
Mag.jur. Christoph Magauer
c.magauer@prodinger.at

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe meldet sich in der derzeitigen unsicheren Situation mit Verbesserungsvorschlägen zum Thema Kurzarbeit zu Wort: Den Hoteliers, die unmittelbar vom Lockdown ab 3. November betroffen sind oder Unternehmen, die die Corona-Kurzarbeit nur für den Monat November 2020 beantragt haben, hilft es, dass Mitarbeiter im November (bzw. für die Dauer des Lockdowns) nur zehn Prozent arbeiten müssen (und nicht 30 %, wie aktuell in der Kurzarbeitsphase 3 geregelt).

„Problematisch ist die Lage jener Betriebe, meist Ferienhotels mit dem überwiegenden Anteil an startenden Mitarbeitern, die im November vielerorts ohnehin geschlossen haben und voraussichtlich erst Mitte Dezember öffnen“, betont Lukas Prodinger von der Prodinger Steuerberatung. Die Beschäftigungsverhältnisse in diesen Betrieben starten somit erst zu diesen Zeitpunkten und gleichzeitig ist nach aktueller Rechtslage die Kurzarbeit 3 erst mit 1. Februar 2021 möglich. „Hier liegt derzeit der Hase im Pfeffer“, beschreibt Prodinger die Schwierigkeit der praktischen Anwendung mit deutlichen Worten.

Kurzarbeit erst nach einem Beitragsmonat möglich

Auf Grund der Regelung, dass eine Kurzarbeit erst nach einem vollen Beitragsmonat möglich ist, überlegen viele Hotelbetriebe und Gaststätten, ihren Betrieb für diesen Winter überhaupt nicht zu öffnen.

Die Aussicht auf mögliche weitere Lockdowns im Jänner und Februar und das damit einhergehende Risiko, die volle Lohnbelastung tragen zu müssen, erscheint im Verhältnis zu groß und steht in keinem Verhältnis zum eigenen Einsatz. „Wir müssen den Betrieben die Angst nehmen und eine Option auf Kurzarbeit zulassen, damit der Jobmotor der letzten Jahre nicht noch weiter ins Stottern kommt. Den Betrieben muss geholfen werden, damit sie ihre Tore für das Publikum öffnen können“, fasst Prodinger zusammen. Es gibt verschiedene Szenarien, die allerdings alle zu dem gleichen Schluss kommen: Für Saisonverträge und eine funktionierende Wintersaison muss die Wartefrist des Beitragsmonats fallen.

Die Prodinger Gruppe rechnet mehrere Tausend Hotelmitarbeiter in der Lohnverrechnung ab.

Prodinger Beratungsgruppe, Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at
Tel.: 01/890 730 9

Wien (OTS) - Prodinger: „Lage der Saisonhotellerie katastrophal, Betriebe brauchen Sofortmaßnahmen!“

Anders als die meisten durch die Coronakrise geschädigten Unternehmer haben viele Hoteliers und Gastronomiebetriebe (Tirol) Anspruch auf Entschädigung für ihren Verdienstentgang. Denn Hotels in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten wurden im März geschlossen, bevor die Regierung mit ihrem „Covid-19-Maßnahmengesetz" die Schadenersatzansprüche für stillgelegte Unternehmen gestrichen hat.

Im Sommer veröffentlichte die Regierung eine Verordnung, die die Berechnung der Entschädigungsansprüche genau regelt. Es geht bei den Entschädigungen um die ersten zwei Wochen ab 15. März – maßgeblich war damals das Epidemiegesetz, das eine Entschädigung vorsieht, und nicht das erste Covidgesetz. Danach wurden die Verordnungen von den einzelnen Bezirkshauptmannschaften auf die neue Rechtsgrundlage umgestellt – aus Betriebsschließungen wurden Betretungsverbote für Gäste. "Seit Monaten warten die Betriebe auf die Auszahlungen des Verdienstentgangs", sagt Mag. Lukas Prodinger von der Prodinger Steuerberatung.

Der infolge der jüngsten Reisewarnungen erfolgte Einbruch bei den Buchungen für die kommende Wintersaison wirkt sich katastrophal auf die Liquidität der Betriebe aus. Anzahlungen für gesicherte Buchungen bleiben aus und es fehlen die finanziellen Mittel, um über den Herbst zu kommen. „Daher ist es äußerst wichtig, der Verordnung nachzukommen und die Entschädigungen in den nächsten Tagen auszuzahlen“, richtet Dr. Manfred Schekulin von Prodinger einen dringenden Appell an die zuständigen Behörden.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at
01/8907309

Wien (OTS) - Ein Aufatmen geht durch die Corona-gebeutelte Beherbergungswirtschaft. Eine neue Verordnung des Gesundheitsministers sieht endlich konkrete Entschädigungen auf Basis des Epidemiegesetzes vor. Damit konnte ein alter Zankapfel zwischen Behörden und betroffenen Hoteliers beseitigt werden, schätzt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Tourismusberatung die jüngste Entwicklung positiv ein: "In der seit Wochen heftig geführten Diskussion über mögliche Vergütungen als Ausgleich für die Mitte März 2020 behördlich verordneten Betriebsschließungen haben sich offenbar wirtschaftliche Vernunft und auch Verständnis für die Situation der Hotellerie durchgesetzt. Ein weiterführender Erfolg wird in der Branche sehr positiv gesehen, da es doch um viel Geld geht".

Bekanntlich waren in einigen Bundesländern Tourismusbetriebe auf Basis des Epidemiegesetzes behördlich geschlossen worden. Dieses Gesetz sieht Entschädigungen für die betroffenen Unternehmen vor. Die jetzt vom Gesundheitsminister erlassene Verordnung regelt, wie die Ansprüche auf Entschädigung nach dem Epidemiegesetz berechnet und abgewickelt werden können.

Die betroffenen Betriebe waren zu Beginn der Corona-Krise gemäß § 20 des Epidemiegesetzes 1950 geschlossen worden. In diesem Fall sieht das Epidemiegesetz eine relevante Vergütung für den dadurch ausgelösten Verdienstentgang vor. Da es vor der aktuellen Pandemie diesbezüglich kaum Fälle gab, war bisher keine allgemein gültige Berechnungsmethode für diesen Verdienstentgang bekannt. In der Praxis wurden verschiedene Verfahren angewandt, die entweder den fehlenden Deckungsbeitrag ermitteln (Umsatzentfall abzüglich der variablen Kosten) oder das tatsächlich erwirtschaftete Ergebnis während der Schließung einem theoretisch möglichen Ergebnis gegenüberstellen.

Die Vergütungsanträge gemäß Epidemiegesetz waren bei den jeweiligen Bezirkshauptmannschaften einzubringen. Um hier eine einheitliche Vorgangsweise und Richtlinie für die Bearbeitung der Fälle durch die Behörde zu schaffen, hat der Gesundheitsminister die oben erwähnte Verordnung erlassen („EpG-Berechnungs-Verordnung“). „Wir hatten die Möglichkeit, unsere Erfahrungen und Anregungen zur Berechnung eines praktikablen und mit vertretbarem Aufwand feststellbaren Entschädigungsbetrages einzubringen“, erklärt Dr. Manfred Schekulin von Prodinger, der in dieser Streitfrage als Experte involviert war. Die Federführung für die Bundesländer hatte übrigens LH Wilfried Haslauer inne.

Ausgangspunkt bzw. Vergleichsmaßstab ist das EBITDA, oder vereinfacht ausgedrückt das Betriebsergebnis (zur Erklärung: EBITDA steht für „ Earning Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“, also „Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte“).

Folgende Berechnungsmethode liegt dem zugrunde (Die Verordnung sieht folgenden Ablauf vor):

  • Ermittlung des EBITDA im Monat der Schließung nach dem Epidemiegesetz (März 2020)
  • Ermittlung des EBITDA im entsprechenden Vorjahreszeitraum (März 2019)
  • Wertsicherung des Vorjahresergebnisses, das heißt Hochrechnung auf ein theoretisch zu erwartendes Ergebnis für das heurige Jahr abgeleitet aus der Ergebnisveränderung der Monate Jänner und Februar gegenüber dem Vorjahr.
  • Vergleich des IST-Ergebnisses März 2020 mit dem hochgerechneten SOLL-Ergebnis = Verdienstentgang für März 2020

Es wird ein einheitliches Formular im Excelformat geben, in dem diese Ableitungen nachvollziehbar darzustellen sind (Bei der Prodinger Beratungsgruppe ist dieses Formular erhältlich). Die Behörden können sie damit leicht überprüfen. Gegenüber den bisher eingereichten Berechnungen können sich je nach Berechnungsmethode positive oder negative Abweichungen ergeben.

Zu beachten ist, dass die diversen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen (insbesondere Fixkostenzuschuss und Härtefallfonds) gegenseitig angerechnet werden, sodass es hier zu keiner Doppelförderung kommen kann. Auch allfällige Zahlungen einer Betriebsunterbrechungsversicherung kürzen den Anspruch.

Sollte ursprünglich irrtümlicherweise der Antrag auf Vergütung nach Epidemiegesetz nicht innerhalb der 6-Wochenfrist nach Ende der behördlichen Schließung eingebracht worden sein, stellt dies kein Problem dar, da in einer der letzten Novellierungen die Antragsfrist auf 3 Monate verlängert wurde und alle abgelaufenen Fristen im Zusammenhang mit COVID-19 mit 07.07.2020 neu zu laufen begonnen haben. Faktisch können daher bis 07.10.2020 noch Anträge bei der zuständigen BH eingebracht werden.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - Neun-Punkte-Plan mit zentralen Forderungen: Lohnabgaben reformieren, Eigenkapital anders bewerten und steuerneutrale Betriebsaufgaben ermöglichen - Weiters notwendig sind Verlustrücktrag und Regelung für Aushilfen bei der Wiederbelebung.

Das Corona-Jahr wird der heimischen Hotellerie den bisher schlimmsten Absturz bringen. Den Betrieben droht ein Verlust von bis zu 4,2 Milliarden Euro. In der Gastronomie könnten die Einbußen rund 3,3 Milliarden Euro betragen - zusammen also bis zu siebeneinhalb Milliarden Euro. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund hat die Prodinger BERATUNGSGRUPPE jetzt einen Neun-Punkte-Plan für die Operation Wiederaufbau erstellt, dessen zentrale Punkte dringend umzusetzen sind.

Mitarbeiter und Unternehmer

Gerade im Tourismus sind Löhne und Gehälter entscheidend dafür, ob es in den nächsten Jahren wieder wettbewerbsfähige Hotelleistungen geben wird oder nicht. Es braucht daher ein Szenario für eine Post-Corona-Kurzarbeit. Eine Verlängerung des Kurzarbeitsprogramms und Anpassung an die tatsächliche Krisendauer ist unausweichlich.

Die Covid-19 Maßnahmen haben den Unternehmerlohn vergessen. Es sollte dringend eine Gleichbehandlung zur Kurzarbeitsregelung geschaffen werden. „Nachdenklich stimmt vor allem der Umstand, dass viele Unternehmer versuchen ihre Dienstnehmer über die Kurzarbeit weiter zu beschäftigen, der Unternehmer selber aber oftmals bei den Unterstützungsmaßnahmen durch den Rost fällt“, sagt Mag. Christoph Magauer von der Prodinger Steuerberatung. Im Gegenteil durften diese Unternehmer oft auch noch ohne Unterstützung die Beträge für die Kurzarbeit vorstrecken. Die Wertschätzung gegenüber den Unternehmen lässt leider sehr zu wünschen übrig!

Personalverrechnung grundlegend reformieren

Die Prodinger Tourismus- und Steuerberatung ist in viele Betriebsabläufe der Hotellerie involviert und weiß daher aus erster Hand, wo die Probleme liegen: Die hochgezüchtete Personalverrechnung ist heute in manchen Bereichen so schwer durchschaubar und unflexibel, dass sie mit der komplexen „neuen Normalität“ nicht mithalten kann. Dies wird insbesondere bei den Kurzarbeitsfällen deutlich. „Auch wird zu viel zwischen Bruttolohn und Nettolohn abgezweigt. So verdienen die Mitarbeiter zu wenig und die Betriebe müssen zu viel bezahlen“, erklärt Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Steuerberatung mit Nachdruck. Wie Schekulin hervorhebt, braucht es eine einheitliche Dienstgeberabgabe. Die Bemessungsgrundlagen müssen vereinheitlicht werden. "Wir müssen weg von der kompliziertesten Lohnverrechnung der Welt".

Aushilfen

Aushilfen konnten bis zum 31.12.2019 an 18 Tagen im Jahr abgabenfrei beschäftigt werden. Diese Regelung war zu kompliziert und ist ausgelaufen. Seither gibt es keine Lösung! Wenn die Betriebe weniger Gäste und eine geringe Planungssicherheit haben, brauchen sie ein flexibles und praxisgerechtes Aushilfenmodell. Es sollte möglich sein, eine pauschalierte Dienstgeberabgabe (für Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten) von 25% abzuführen, mit Endbesteuerungswirkung nach dem Vorbild der KESt und gleichzeitiger Limitierung der Endbesteuerung je Aushilfe mit der 12-fachen Geringfügigkeitsgrenze p.a. (Eine Überprüfung ist anhand der übermittelten Lohnzettel jederzeit möglich).

Steuerneutrale Betriebsaufgabe befristet ermöglichen

Eine Betriebsaufgabe ist oft mit hohen steuerlichen Belastungen verbunden (Versteuerung stiller Reserven), sodass "Zombieunternehmen" noch jahrelang fortgeführt und die gesunden Unternehmen preislich massiv unterboten werden. Findet sich kein Käufer, muss die Steuerlast aus privaten Mitteln aufgebracht werden. Prodinger schlägt eine befristete Regelung vor, die zur notwendigen Strukturbereinigung eine steuerfreie Betriebsaufgabe bis 31.12.2022 ermöglicht. Dies stärkt die lebensfähigen Betriebe und verhindert Insolvenzen.

Ab 2023 soll die Betriebsaufgabe mit einem Viertel-Steuersatz belastet sein, da sich die stillen Reserven oft über lange Zeit aufgebaut haben und entsprechend Scheingewinne aus der Geldentwertung zu versteuern sind. Derzeit ist lediglich bei Steuerpflichtigen über 60 Jahren der halbe Einkommensteuersatz möglich. Das Alterslimit ist zu streichen.

Eigenkapital gehört anders bewertet

Das Problem der geringen Eigenkapitalquote wird sich durch die Covid-19 Krise nochmals deutlich verschärfen. Bei den Überbrückungsfinanzierungen war diese Problematik bei der Beurteilung der Anträge schon jetzt eine große Herausforderung. "Hier schlagen wir eine befristete Übergangsregelung bis 31.12.2022 vor, wonach das Vermögen begünstigt mit dem Viertel-Steuersatz aufgewertet werden kann und die Bilanzen das echte Eigenkapital aufweisen. Dadurch wird die Bonität gestärkt und langfristig die Abschreibungsbasis erhöht", erläutert Schekulin. Für die vielen anstehenden Betriebsübernahmen wäre das eine wesentliche Erleichterung. Da die Bereitschaft zu Betriebsbernahmen im Tourismus ohnehin rar ist, soll ähnlich dem Abschmelzmodell der deutschen Erbschaftsteuer die Steuerbelastung überhaupt wegfallen, wenn der Betrieb zumindest 5 Jahre vom Nachfolger fortgeführt wird.

Benachteiligung von Eigenfinanzierung abschaffen

Viele Betriebe werden zusätzliche Geldmittel vom Eigentümer brauchen. Legt man das Geld bei der Bank an, beträgt die Steuerbelastung 25% KESt, gibt man die Gelder seiner eigenen Gesellschaft, geht die Steuerlast bis 55%. „Es muss für Gesellschafterdarlehen auch die günstigere KESt gelten“, fasst Magauer zusammen.

Verlustrücktrag

Um eine Pleitewelle zu verhindern und Eigenkapital zu stärken, braucht es aber noch weitere Instrumente. "Unternehmen müssen ihr Eigenkapital, das massiv abschmilzt, steuerfrei wieder auffüllen und Verluste in diesem Jahr mit vergangenen Gewinnen gegenrechnen können", heißt es in dem Strategiepapier. Heuer werden viele Betriebe einen Verlust schreiben und mit Steuernachzahlungen für das Vorjahr belastet sein. Wie in anderen Ländern soll die Möglichkeit geschaffen werden, den heurigen Verlust mit dem Gewinn des Vorjahres zu verrechnen, um nicht in der Krise Steuern für ein gutes Vorjahr zu zahlen.

Fixkostenzuschuss

Die Hotellerie ist eine Branche mit sehr hohen Fixkosten, sodass die derzeitige Regelung der Fixkostenzuschüsse aus dem Hilfsfonds an der wirtschaftlichen Realität weit vorbeigeht. Bei einem Umsatzausfall von beispielsweise 50% werden 25% der Fixkosten ersetzt – und das nur für 3 Monate! Für die fehlende Fixkostendeckung nach diesen 3 Monaten sind die Betriebe auf zusätzliche Kreditaufnahmen angewiesen. Allfällige Vergütungen für den Verdienstentgang nach Epidemiegesetz kürzen in voller Höhe den Fixkostenzuschuss selbst, und nicht die Fixkosten als Basis für die Berechnung des Zuschusses. Diese Berechnungsmethode muss dringend geändert werden.

Investitionsförderung

Für 2021 sollte schließlich ein Investitionszuschuss auf Anschaffungs-und Herstellungskosten in Höhe von 10 Prozent eingeführt werden, um dringende Investitionen zu ermöglichen.

PRODINGER Beratungsgruppe

Dr. Manfred Schekulin
+43 6412 4077 0 | m.schekulin@prodinger.at
Mag.jur. Christoph Magauer
+43 6562 6296 | c.magauer@prodinger.at

Es gibt mehrere Varianten, um die Ansprüche zu berechnen

Als die ersten Verordnungen über die Schließung von Beherbergungs-und Seilbahnbetrieben erfolgte, gab es als Basis nur das Epidemiegesetzes. Dieses sieht vor, dass der Verdienstentgang ausgeglichen wird. Konkret bedeutet dies: Im Falle angeordneter Betriebsschließungen wegen Seuchen sind die betroffenen Betriebe zu entschädigen. Im Gegensatz dazu steht das von der Regierung mit Geltung vom 16. März erlassene Covid-19-Gesetz.

Laut dem Epidemiegesetz muss der Verdienstentgang ausgeglichen werden, nämlich das „fortgeschriebene wirtschaftliche Einkommen“. Zudem können Betriebe in bestimmten Fällen die während der Sperre angefallenen Lohnkosten zurückfordern, regelmäßig sind diese aber schon im Verdienstentgang enthalten. Die Prodinger Beratungsgruppe bietet Tools zur Berechnung des Verdienstentganges an.

Ausgangslage:

Mit der “Verordnung betreffend Schließung des Seilbahnbetriebes und von Beherbergungsbetrieben zur Eindämmung der Ausbreitung von SARS-Cov-2“, erlassen durch die Bezirkshauptmannschaften und überwiegend datiert mit 13.3.2020, wurde das Inkrafttreten mit 16.3.2020, 20 h, verfügt. Dabei wurde auf § 20 Abs.1 und Abs.4 EpG Bezug genommen. Gegen Ende März 2020 wurden diese Verordnungen aufgehoben und durch Verordnungen ersetzt, welche die Betriebsschließungen mit Bestimmungen des COVID-19-Maßnahmengesetzes BGBl I Nr. 12/2020 begründen (kundgemacht soweit erkennbar zu unterschiedlichen Zeitpunkten). In den folgenden Ausführungen geht die Prodinger Beratungsgruppe davon aus, dass ab 16.3.2020 ein Vergütungsanspruch nach EpG besteht. Verschiedene Rechtsmeinungen sehen das Ende des Anspruchs entweder am 25.3., 27.3., 2.4. oder 13.4.2020.

Wir gehen davon aus, dass die Bezirkshauptmannschaften den Verdienstentgang zahlen müssen.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Ansprüche zu berechnen?

1. Deckungsbeitrag: Umsatzentgang abzüglich variable Kosten – Basis März Vorjahr

Diese sehr einfache Berechnungsmethode wird zum Beispiel von den Prozessfinanzierern angewandt. Dabei wird der März-Umsatz des Vorjahres herangezogen, ein durchschnittlicher Tagesumsatz ermittelt und davon die ersparten (variablen) Kosten abgezogen. Die als Kostenersparnis einzusetzenden Prozentsätze sind aus den Vormonaten oder aus dem Vorjahr abzuleiten bzw. zu schätzen. Der so errechnete verlorene Deckungsbeitrag eines Tages wird mit der Anzahl der Schließtage vervielfacht.

1a. Deckungsbeitrag: Umsatzentgang abzüglich variable Kosten – Hochrechnung März 2020

Diese Berechnungsmethode ist grundsätzlich gleich wie jene unter Punkt 1, jedoch unter Berücksichtigung einer Valorisierung, abgeleitet aus der Entwicklung der Umsätze Jänner und Februar 2020 im Vergleich zu den Vorjahresumsätzen im Jänner und Februar. Mit dieser Methode wird der aktuelle Saisonverlauf besser abgebildet.

2. Gegenüberstellung IST-Bruttoeinkommen März 2019 mit IST-Bruttoeinkommen März 2020

Während die vorgenannte Methode vom fehlenden Umsatz ausgeht, wird im zweiten Fall die Verschlechterung des Einkommens, also das Monatsergebnisses betrachtet. In der einfachsten Form wird lediglich der Ist-Wert des aktuellen Monats März mit dem Ist-Wert des Vorjahresmonats März verglichen. Eine Aufteilung des aktuellen Verdienstentganges auf die Schließtage nach Epidemiegesetz und allfällige sonstige Schließungen hat zu erfolgen. Eine „Fortschreibung“ des Einkommens wie im Gesetzestext gefordert sehen wir hier aber nicht. Die Buchhaltung für März 2020 muss aufgebucht sein, um die Daten verfügbar zu haben, was bei der ersten beschriebenen Methode nicht erforderlich ist.

2a. Gegenüberstellung SOLL-Bruttoeinkommen März 2020 mit IST-Bruttoeinkommen März 2020

Diese Methode entspricht am ehesten der im Gesetz beschrieben Vorgangsweise. Es wird ein fortgeschriebenes Bruttoeinkommen hochgerechnet und mit den Ist-Daten des Monats verglichen.

Die Prodinger Beratungsgruppe führt mit den entsprechenden Tools die Berechnungen durch.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Wien (OTS) - „Wenn Betriebe nicht überleben, braucht man sich über Kurzarbeit keine Gedanken zu machen“

Freitag, der 13.3.2020, wird uns allen für immer in Erinnerung bleiben.

Seit diesem Tag ist unser Leben nicht mehr wie es war, und es wird, davon müssen wir leider ausgehen, auch lange nicht mehr so sein. Viele Unternehmer werden heute von massiven Existenzängsten geplagt, es fehlt ihnen jede Perspektive. Wie es ihnen in diesen schweren Tagen und Wochen innerlich geht, wenn die Umsätze um bis zu 90 Prozent einbrechen oder ganz ausbleiben und sich die Aufbauarbeit vieler Jahre gleichsam von einem Tag auf den anderen in nichts auflöst, ist bei der Politik leider nur eine Randnotiz wert.

Wenn dann Medien die Ansicht von Nationalbankchef Robert Holzmann zur Krise kolportieren, es sei dies „eine Zeit der Marktbereinigung“ und es werde kaum ein Schaden für die heimische Volkswirtschaft „über zehn Jahre hinaus“ entstehen, dann dreht es manchem der schwer getroffenen Unternehmer buchstäblich den Magen um. Denn für die mit üppigen Ruhebezügen ausgestatteten Nationalbank-Pensionisten wird es jedenfalls keine so einschneidenden Auswirkungen geben wie für die Unternehmer und viele ihrer Dienstnehmer.

In den politischen Aussagen der letzten Tage fehlt es unserer Ansicht nach ganz eindeutig an Empathie und Verständnis für die Lage der Unternehmer, die in ihrer Existenz bedroht sind.

Mit Freitag, den 27.3.2020, waren erstmals Anträge beim Härteausfallfonds möglich. Bis dahin hatte man die AMS-Formulare für die Kurzarbeit schon mehrmals geändert und auch inhaltlich laufend angepasst. Hier wird also im wahrsten Sinn des Wortes das Pferd von hinten aufgezäumt. Denn wenn Unternehmen nicht überleben, braucht man sich über Kurzarbeit keine Gedanken zu machen!

Mit dem Ausbleiben der Gäste fällt für die heimischen Betriebe die Existenzgrundlage weg. Was nicht wegfällt ist die Bürokratie. So stehen beispielsweise all jene, die für die Personalverrechnung verantwortlich sind, kurz vor der totalen Verzweiflung. Es gibt immer mehr ungeklärte Fragen, die in diesen Tagen in der Praxis auftauchen. Sie müssen ein wahres Verwaltungsmonster abwickeln, mit den Entscheidungsträgern kommunizieren und all das ohne ein einwandfreies rechtliches Rahmenwerk im Rücken.

Es ist ja wunderbar, wie darauf geachtet wird, dass so viele Arbeitnehmer wie möglich in den Betrieben beschäftigt bleiben - und der Unternehmer das ganze Wagnis trägt. Dieser darf ja auch den Mitarbeiterstand während der Kurzarbeit nicht verändern. Und es besteht danach auch noch ein einmonatiger Kündigungsschutz.

Wie soll ein Unternehmer wissen, wie es weitergeht, wie soll er entscheiden können angesichts der unsicheren Perspektiven?! Wo bleibt für ihn die Planungssicherheit?! Als Unternehmer soll er den Dienstnehmern Sicherheit geben und darf selber voll im Risiko und damit im Regen stehen bleiben. Eine Fehlentwicklung, die leider seit Jahren in Österreich immer öfter zu beobachten ist.

Wie großzügig die Stundungen bei Finanz und der Gebietskörperschaften propagiert wurden! Unbeantwortet bleiben hingegen allfällige Haftungsfragen im Zuge einer Insolvenz. Auch völlig unklar ist, wie es mit diesen Stundungen dann generell weitergeht.

Keiner ergreift das Wort für die Unternehmer und Unternehmerinnen, die oft mit ihrem persönlichen Hab und Gut für die Investitionen und die damit zusammenhängenden Finanzierungen haften. Sie werden dann beim Antrag auf Überbrückungsfinanzierungen und beim Härtefallfonds zu einem Datenstriptease aufgefordert, dessen Sinn und Zweck allerdings nicht immer ersichtlich ist. Aus unserer Sicht werden hier Daten, die nicht entscheidungsrelevant sind, überflüssigerweise eingefordert. Über Finanz-Online wären diese leicht verfügbar gewesen.

Es muss sofort überdacht werden, die Kriterien des Unternehmensreorganisationsgesetzes (URG) hier als Entscheidungsparameter festzumachen. Es gibt eine Reihe von Argumenten, die diese Kriterien als nicht allein ausschlaggebend erscheinen lassen. Wenn die Bank einer Finanzierung zustimmen würde, warum sollte dies dann anhand der URG-Kriterien nicht möglich sein?

Diese Woche soll ein neues Hilfsprogramm aufgelegt werden. Der sogenannte Notfallfonds. Bleibt zu hoffen, dass dieser den Unternehmern unbürokratisch, ohne Datenstriptease und schnell unter die Arme greift. Das ist die letzte Chance vor dem endgültigen Kollaps.

Prodinger Steuerberatung
Mag.jur. Christoph Magauer
c.magauer@prodinger.at

Wien (OTS) - Prodinger und Hoxami präsentierten eine Studie zum Einsatz touristischer Gutscheinmodelle, bei denen Gutscheine „nach Verfügbarkeit“ eingelöst werden können.

Um am touristisch umkämpften Markt für die richtigen Zielgruppen relevant zu bleiben, müssen Hotels laufend in Weiterentwicklung und Instandhaltung investieren. Vor allem bei Saisonbetrieben ein oft schwieriges Unterfangen, wenn Investitionen in der Zwischensaison bei schwacher Liquidität stattfinden sollen. Abseits der klassischen Bankenfinanzierung haben sich daher seit einigen Jahren auch vermehrt alternative Finanzierungsmethoden etabliert.

„Tatsache ist, dass den Hoteliers oft nicht genug liquide Mittel für notwendige Investitionen zur Verfügung stehen – Und das teuerste im Hotel ist ein leeres Bett!“, legt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer in der Prodinger Beratungsgruppe, die Ausgangssituation für die Analyse der betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Kompensationsmodellen dar. Im Rahmen dieses Modells können diverse Leistungen (von der Renovierung über neue Einrichtung bis hin zur monatlichen Booking.com-Provision) finanziert werden, indem durch das Fintech Hoxami die Lieferanten-Rechnungen bezahlt werden. Im Gegenzug erhält Hoxami vom Hotelier - ansonsten leerbleibende - Zimmer auf Gutscheinbasis.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat dies zum Anlass genommen, um zu analysieren, ob diese Kompensationsmodelle eine gangbare Alternative in der Distribution und im Finanzierungsbereich (zur Erhöhung der Liquidität) darstellen. Denn wer seine Liquidität über einen längeren Zeitraum im Voraus planen kann ist klar im Vorteil.

Anhand der Zahlen von Beispielbetrieben wurden verschiedene Szenarien (Übernahme von Provisionszahlungen bzw. Anschaffung von Mobiliar) berechnet. In der Analyse ist zu sehen, dass die Übernahme bestehender Rechnungen durch Hoxami sowohl den GOP als auch den Cashflow positiv beeinflusst.

Die Ergebnisse der Analyse können wie folgt zusammengefasst werden:

1. Der Gutscheinvertrieb ist vor allem für die gehobene Hotellerie interessant, denn Gäste suchen hohe Qualität zu einem guten Preis. In einem Niedrigpreissegment fehlt aus Gästesicht der Anreiz. 2. Gerade in Feriendestinationen, die saisonalen Auslastungsschwankungen unterliegen, bieten sich innovative Vertriebserweiterungen an, die es schaffen, auch in auslastungsschwachen Zeiten Gäste anzuziehen. 3. Durch den richtig geplanten Einsatz von Kompensationsmodellen, wie bspw. durch das innovative FinTech Hoxami, kann der Vertriebsmix erweitert werden, ohne dass das normale Buchungskontingent angegriffen wird. 4. Bei geplanten Investitionen ist in vielen Fällen Leasing eine günstige Finanzierungs-Variante (Leasing finanziert Investitionen bilanzneutral, liquiditätsschonend und kostenoptimiert). Die besten Ergebnisse lassen sich allerdings mit Kompensationsmodellen bzw. mit einer Kombination aus Leasing und dem Modell „Ware gegen leeres Zimmer“ erzielen.

„Die spannende Herausforderung beim Einsatz alternativer Finanzierungen wie jener des Hoxami-Modells ´Ware gegen leeres Zimmer´ liegt in der Kombination von Finanzierungsentscheidung und strategisch überlegter Planung der Vertriebserweiterung um Gutscheingäste“, fasst Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung zusammen.

„Ein Hotelier, 'der rechnen kann', wird nicht erst bei Liquiditätsengpässen leere Zimmer, die er sonst nicht loswerden würde, für die Übernahme von Rechnungen anbieten, sondern das Modell in seinen Finanzierungsmix integrieren“, ergänzt Gerhard Sperrer, Geschäftsführer der Hoxami Touristik Handel GmbH.

Prodinger Beratungsgruppe
Marco Riederer
+43 1 890 730 9
m.riederer@prodinger.at

Pressespiegel

Steuernews

Kunden nutzen immer häufiger soziale Medien oder andere Internetplattformen, um ihre Beschwerden anzubringen. Im Unterschied zu einer persönlich vorgetragenen Beschwerde lesen bei digitalen Beschwerden viele andere Interessenten und Kunden des Unternehmens sowohl die Beschwerde wie auch die Reaktion des Unternehmens mit. Ihr Produkt bzw. Ihr Unternehmen steht damit im Rampenlicht.

Hier einige Tipps zum besseren Umgang mit digitalen Beschwerden:

  • Finden Sie heraus, ob es sich nur um eine subjektive Meinung oder eine echte Beschwerde handelt.
  • Eine erste Reaktion sollte möglichst schnell erfolgen. Drücken Sie Ihren Dank für die Kontaktaufnahme aus, fassen Sie die Fakten der Beschwerde zusammen und vermitteln Sie dem Kunden Ihr Bedauern. Falls keine sofortige Lösung möglich ist, kündigen Sie möglichst konkret Ihren nächsten Kontakt an.
  • Vermeiden Sie in Ihrer Kommunikation in einen Verteidigungsmodus zu fallen, sonst heizt sich die Situation weiter auf.
  • Erarbeiten Sie einen Lösungsvorschlag (z. B. Gutschein, Rückerstattung, …) und wenden Sie sich an Ihren Kunden mit einem erneuten Kommentar.

Der Aufwand für die professionelle Erledigung von Beschwerden lohnt sich! Gut erledigte Beschwerden sind eine Chance, Kunden an Ihr Unternehmen zu binden und zu weiteren Käufen zu bewegen.

Stand: 01. Januar 2022

Bild: ©Vasyl/stock.adobe.com

Grundsätzlich müssen Bücher, Aufzeichnungen, Belege und Geschäftspapiere entsprechend der Bundesabgabenordnung sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Die Frist beginnt am Ende des Jahres, für das die Buchungen vorgenommen wurden, zu laufen. Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr läuft die Frist vom Ende des Jahres weg, in dem das Wirtschaftsjahr endet. Bei elektronischen Rechnungen ist die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit für die Dauer von sieben Jahren zu gewährleisten.

Bei Unterlagen, die in einem für die Abgabenerhebung betreffenden anhängigen Verfahren von Bedeutung sind oder in einem gerichtlichen oder behördlichen Verfahren als Beweismittel dienen, verlängert sich die Frist auf unbestimmte Zeit.

Für bestimmte Unterlagen gibt es eigene Aufbewahrungsfristen, wie z. B.

  • 22 Jahre: Für Unterlagen, die Grundstücke im Sinne des § 2 des Grunderwerbsteuergesetzes betreffen.
  • 10 Jahre B. für alle Aufzeichnungen, die bei Inanspruchnahme der sogenannten One-Stop-Shops zu führen sind.

Haben Sie Förderungen in Anspruch genommen, so sind auch die Bestimmungen zur Aufbewahrung der entsprechenden Förderrichtlinie zu beachten (z. B. zehn Jahre bei Investitionsprämie oder Kurzarbeitsbeihilfe).

Bitte beachten Sie, dass Betriebsprüfungen bis zehn Jahre zurück möglich sind. Daher kann es sinnvoll sein, Unterlagen auch so lange aufzuheben. Auch Unterlagen über Eigentums- oder Bestandsrechte sollten länger aufgehoben werden.

Beim Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie im Privatvermögen sollten alle Unterlagen, die mit dem Kauf, einem Zu- und Umbau oder einer Großreparatur in Zusammenhang stehen, für Zwecke der Berechnung der Immobilienertragsteuer bei einem späteren Verkauf unbefristet aufbewahrt werden.

Stand: 01. Januar 2022

Bild: Andrey Popov - stock.adobe.com

Die Steuerbefreiung für Gutscheine in Höhe von € 8,00 pro Arbeitstag soll ab dem Kalenderjahr 2022 nicht mehr nur für Mahlzeiten gelten, die in einer Gaststätte konsumiert werden. Es sollen auch jene Mahlzeiten, die zwar von einer Gaststätte oder einem Lieferservice zubereitet bzw. geliefert werden, aber beispielweise in der Wohnung des Arbeitnehmers (Homeoffice) konsumiert werden von der Lohnsteuer befreit sein. Laut Erläuterung zum Initiativantrag sollen Mahlzeiten, die nicht von einer Gaststätte oder einem Lieferservice zubereitet werden (z. B. von Supermärkten zubereitete und von einem Lieferservice zugestellte Mahlzeiten) oder Lebensmittellieferungen jedoch nicht von dieser Begünstigung (bis zu € 8,00) umfasst sein.

Gutscheine zur Bezahlung von Lebensmittel, die nicht sofort konsumiert werden müssen, sind bis zu einem Betrag von € 2,00 pro Arbeitstag steuerfrei.

Stand: 01. Januar 2022

Bild: DisobeyArt - stock.adobe.com

Im Zuge der ökosozialen Steuerreform (bei Drucklegung noch nicht beschlossen) soll die Besteuerung von Kryptowährungen neu geregelt werden. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über einige wichtige Eckpunkte dieser geplanten Neuregelungen.

Die Steuerpflicht für Einkünfte aus Kryptowährungen soll mit 1.3.2022 in Kraft treten und erstmals auf Kryptowährungen anzuwenden sein, die nach dem 28.2.2021 angeschafft wurden. Kryptowährungen, die davor angeschafft wurden, unterliegen als „Altvermögen“ nicht dem neuen Besteuerungsregime.

Die Einkünfte aus Kapitalvermögen sollen um Einkünfte aus Kryptowährungen erweitert werden. Unter Einkünften aus Kryptowährungen sind dabei gemeint

  • laufende Einkünfte wie Entgelte für die Überlassung von Kryptowährungen und der Erwerb von Kryptowährungen durch einen technischen Prozess, bei dem Leistungen zur Transaktionsverarbeitung zur Verfügung gestellt werden,
  • Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen wie der Veräußerung sowie dem Tausch gegen andere Wirtschaftsgüter und Leistungen, einschließlich gesetzlich anerkannter Zahlungsmittel. Der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere Kryptowährung stellt keine Realisierung dar.

Einkünfte aus Kryptowährungen sollen in der Regel dem besonderen Steuersatz von 27,5 % unterliegen. Bei Anwendung eines besonderen Steuersatzes soll auch bei Einkünften aus Kryptowährungen eine Verlustverrechnung mit anderen sondersteuersatzbesteuerten Kapitaleinkünften, ausgenommen mit Sparbuchzinsen und Stiftungszuwendungen, möglich sein.

Einkünfte aus Kryptowährungen sollen – sofern der besondere Steuersatz zur Anwendung gelangt – der Kapitalertragsteuerabzugspflicht (KESt) unterliegen (bei nicht öffentlich angebotenen Darlehensforderungen, die zu Einkünften aus der Überlassung von Kryptowährungen führen können, kommt der besondere Steuersatz nicht zur Anwendung). Die Verpflichtung zur Einbehaltung der Kapitalertragsteuer soll erst für Kapitalerträge vorgesehen werden, die nach dem 31.12.2023 anfallen.

Dies ist nur ein grober Überblick über die geplante Neuregelung. Umfangreiche weitere Bestimmungen sind zu beachten.

Stand: 01. Januar 2022

Bild: Blue Planet Studio - Adobe Stock.com

Im Folgenden finden Sie einen Überblick zu Fundstellen im Internet zu einigen wichtigen Corona-Zuschüssen:

www.ams.at

Corona-Kurzarbeitsbeihilfe, Starthilfe für Saisonbetriebe

www.fixkostenzuschuss.at

Ausfallsbonus , Verlustersatz, Fixkostenzuschuss 800.000

www.wko.at

Härtefallfonds als Unterstützung für Einpersonen- und Kleinstunternehmer

www.svs.at

Überbrückungsfinanzierung für Künstler und Kunstschaffende

www.ksvf.at

COVID-19-Fonds für Künstler und Kulturvermittler

www.aws.at

Comeback-Zuschuss für Film und TV-Produktionen, Überbrückungskredite, Kreditgarantien

www.npo-fonds.at

Non-Profit-Unterstützungsfonds

www.oeht.at

Schutzschirm für die Veranstaltungsbranche, Insolvenzabsicherung für Kundengelder der Reisebranche

Daneben gibt es noch eine Reihe von Unterstützungen wie Zahlungserleichterungen des Finanzministeriums (www.bmf.gv.at) und der Sozialversicherung (www.svs.at).

Dieser unvollständige Überblick ist auf dem Stand 6.12.2021. Informationen zu Förderungen im Zusammenhang mit der Coronakrise können sich kurzfristig ändern.

Stand: 01. Januar 2022

Bild: rogerphoto - stock.adobe.com

Bezieht eine in Österreich ansässige Person Einkünfte aus unselbständiger Arbeit aus ausländischen Quellen, welche in Österreich keiner Versteuerung unterliegen, so sind diese Einkünfte dennoch in Österreich im Rahmen der Steuererklärung zu erfassen. Abhängig von der Ausgestaltung des Doppelbesteuerungsabkommens sind diese Einkünfte entweder im Rahmen des Progressionsvorbehaltes oder der Anrechnungsmethode zu berücksichtigen.

Veranlagungspflicht in Österreich

Personen, die in Österreich ansässig bzw. unbeschränkt steuerpflichtig sind, müssen grundsätzlich ihr gesamtes „Welteinkommen“ in Österreich versteuern. Die ausländischen Einkünfte, welche auf Basis des Doppelbesteuerungsabkommens in Österreich von der Steuer zu entlasten sind (d. h. unter Progressionsvorbehalt steuerbefreite Einkünfte oder der Anrechnungsmethode unterliegende Einkünfte), gelten für Zwecke der Veranlagung als „andere Einkünfte“ im Sinne des § 41 Abs. 1 Z 1 EStG und lösen – sofern ihre Höhe € 730,00 im Kalenderjahr überschreitet – hierzulande eine Pflichtveranlagung aus. 

Finanzstrafrechtliche Konsequenzen

Wird in Österreich eine Erklärung der ausländischen Einkünfte für Zwecke des Progressionsvorbehaltes oder der Steueranrechnung unterlassen, so macht sich der Steuerpflichtige gemäß § 33 Abs. 1 Finanzstrafgesetz der Abgabenhinterziehung schuldig. Der maßgebliche Strafrahmen sieht dabei neben Geldstrafen ab dem Zweifachen des Verkürzungsbetrages in schweren Fällen auch Freiheitsstrafen vor, wobei die Gerichte das Vorsatzdelikt mitunter sehr weit auslegen, wie die jüngsten maßgeblichen Entscheidungen des Bundesfinanzgerichts verdeutlichen. Auch gilt es diesbezüglich zu beachten, dass die österreichische Finanzverwaltung im Rahmen des automatischen Informationsaustausches regelmäßig von den ausländischen Finanzverwaltungen über die ausländischen Einkünfte österreichischer Staatsangehöriger in Kenntnis gesetzt wird, sodass das Risiko eines Aufgriffs, vor allem in Bezug auf Einkünfte aus unselbständiger Arbeit und ausländische Pensions- und Aufsichtsratsvergütungen, äußerst hoch ist. Aus diesem Grund sollte bereits im Vorfeld des Einkünftezuflusses die steuerliche Handhabe der Auslandseinkünfte in Österreich entsprechend abgeklärt werden.

Stand: 03. Januar 2022

Bild: hanahal - Adobe Stock.com

Ab 2022 soll auch ein Arbeitsplatzpauschale für Aufwendungen aus der betrieblichen Nutzung der Wohnung als Betriebsausgabe gelten. Dabei sind folgende Voraussetzungen und Bestimmungen zu beachten:

Das Arbeitsplatzpauschale steht nur zu, wenn zur Ausübung der betrieblichen Tätigkeit kein anderer Raum zur Verfügung steht. Die Berücksichtigung von Aufwendungen entsprechend den bestehenden steuerlichen Regelungen für ein Arbeitszimmer schließt das Arbeitsplatzpauschale aus.

Bei mehreren Betrieben steht das Arbeitsplatzpauschale nur einmal zu.

Das Arbeitsplatzpauschale beträgt für ein Wirtschaftsjahr:

  • € 1.200,00, wenn im Kalenderjahr keine anderen Einkünfte aus einer aktiven Erwerbstätigkeit (aktives Dienstverhältnis oder betriebliche Tätigkeit) von mehr als € 11.000,00 erzielt werden, für die außerhalb der Wohnung ein anderer Raum zur Verfügung steht. Mit diesem Arbeitsplatzpauschale werden sämtliche Aufwendungen, die aus der betrieblichen Nutzung der Wohnung entstehen, berücksichtigt.
  • € 300,00, wenn im Kalenderjahr andere Einkünfte aus einer aktiven Erwerbstätigkeit von mehr als € 11.000,00 erzielt werden, für die außerhalb der Wohnung ein anderer Raum zur Verfügung steht. Neben diesem Arbeitsplatzpauschale sind nur Aufwendungen und Ausgaben für ergonomisch geeignetes Mobiliar (insbesondere Schreibtisch, Drehstuhl, Beleuchtung) eines in der Wohnung eingerichteten Arbeitsplatzes bis zu insgesamt € 300,00 (Höchstbetrag pro Kalenderjahr) abzugsfähig. Stehen derartige Ausgaben auch mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit in Zusammenhang, sind sie zur Gänze entweder als Werbungskosten oder als Betriebsausgaben zu berücksichtigen (keine Aufteilung).

Bei einem Rumpfwirtschaftsjahr oder bei Wegfall einer Voraussetzung ist für jeden Monat ein Zwölftel des maßgebenden Pauschalbetrages anzusetzen.

Stand: 01. Januar 2022

Bild: Studio Stadtfeld

Der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 5% gilt in den Bereichen Gastronomie, der Hotellerie, der Kulturbranche sowie des Publikationsbereichs (nicht Zeitungen und andere periodische Druckschriften) befristet bis 31. Dezember 2021.

Bitte nehmen Sie die entsprechenden Änderungen in Fakturenprogrammen und Registrierkassen vor, um ab 1.1.2022 korrekte Belege und Rechnung ausstellen zu können. Maßgeblich für die Steuersatzänderung ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Leistung.

In einer Auskunft des Finanzministeriums wird zur Umstellung ausgeführt, dass aus verwaltungsökonomischen Gründen Umsätze im Bereich der Hotellerie und Gastronomie, die in der Nacht vom 31.12.2021 auf den 1.1.2022 ausgeführt werden, einheitlich nach der Rechtslage bis 31.12.2021 oder nach der Rechtslage ab dem 1.1.2022 behandelt werden können.

Die Umsatzsteuerrichtlinien (Rechtsmeinung des Finanzministeriums) sehen bei Änderungen eines Umsatzsteuersatzes bezüglich Anzahlungen folgende Vorgangsweise vor:

Ändert sich der Steuersatz wird grundsätzlich auf den Leistungszeitpunkt bzw. Zeitpunkt der Einfuhr oder des ig. Erwerbs abgestellt.

Werden Anzahlungen geleistet, sind diese zunächst nach der Rechtslage im Zeitpunkt der Vereinnahmung zu versteuern. Ändert sich bis zum Leistungszeitpunkt die steuerrechtliche Lage, ist die Besteuerung der Anzahlung entsprechend der Rechtslage im Zeitpunkt der Leistung zu korrigieren. Es hat eine Berichtigung bereits ausgestellter Anzahlungsrechnungen zu erfolgen, die Ausstellung der Schlussrechnung richtet sich in jedem Fall nach der Rechtslage zum Zeitpunkt der Leistungserbringung.

Davon abweichend kann aus Praktikabilitätsgründen die Anzahlung in der Rechnung bereits mit jenem Steuersatz ausweisen und versteuern, der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gelten wird. Bei Inkrafttreten der Steuersatzänderung ist dann keine Rechnungsberichtigung und in den Fällen der Erhöhung des Steuersatzes auch keine Korrektur in der Steuererklärung erforderlich.

Diese Information ist auf dem Stand 22.12.2021.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: REDPIXEL - stock.adobe.com

Auf Grund der COVID-19 Krise sollen bestimmte Zulagen und Bonuszahlungen auch 2021 steuerlich begünstigt werden. Der Nationalrat hat noch vor Weihnachten beschlossen, dass Zulagen und Bonuszahlungen, die aufgrund der COVID-19-Krise zusätzlich bis Februar 2022 für das Kalenderjahr 2021 geleistet werden, bis € 3.000,00 steuerfrei sind. Es sind sind dafür auch keine Sozialversicherungsbeiträge oder Lohnnebenkosten zu entrichten.

Es muss sich dabei um zusätzliche Zahlungen handeln, die ausschließlich zu diesem Zweck geleistet werden und üblicherweise bisher nicht gewährt wurden. Sie erhöhen nicht das Jahressechstel und werden nicht auf das Jahressechstel angerechnet.

Hinweis

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 16.12.2021. Dies Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: kite_rin - stock.adobe.com

Der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 5% gilt in den Bereichen Gastronomie, der Hotellerie, der Kulturbranche sowie des Publikationsbereichs (nicht Zeitungen und andere periodische Druckschriften) befristet bis 31. Dezember 2021. Eine weitere Verlängerung der Ermäßigung ist aktuell nicht zu erwarten.

Bitte nehmen Sie zeitgerecht die entsprechenden Änderungen in Fakturenprogrammen und Registrierkassen vor, um ab 1.1.2022 korrekte Belege und Rechnung ausstellen zu können.

Diese Information ist auf dem Stand 16.12.2021.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: REDPIXEL - stock.adobe.com

Auf Grund der COVID-19 Krise sollen bestimmte Zulagen und Bonuszahlungen auch 2021 steuerlich begünstigt werden. Der Nationalrat hat noch vor Weihnachten beschlossen, dass Zulagen und Bonuszahlungen, die aufgrund der COVID-19-Krise zusätzlich bis Februar 2022 für das Kalenderjahr 2021 geleistet werden, bis € 3.000,00 steuerfrei sind.

Es muss sich dabei um zusätzliche Zahlungen handeln, die ausschließlich zu diesem Zweck geleistet werden und üblicherweise bisher nicht gewährt wurden. Sie erhöhen nicht das Jahressechstel und werden nicht auf das Jahressechstel angerechnet.

Hinweis: Diese Informationen sind auf dem Stand vom 16.12.2021. Dies Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: kite_rin - stock.adobe.com

Der Nationalrat hat am 16.12.2021 beschlossen, dass Arbeitgeber im Zeitraum von 1. November 2021 bis 31. Jänner 2022 Gutscheine im Wert von bis zu € 365,00 steuerfrei an ihre Arbeitnehmer ausgeben können. Voraussetzung ist, dass im Kalenderjahr 2021 der Freibetrag für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen nicht oder nicht zur Gänze ausgeschöpft wurde.

Laut Erläuterungen zur Gesetzesänderung sollen Gutscheine von Einzelhändlern und auch Gutscheine von Verbänden von Einzelhändlern (z.B. Einkaufsmünzen) steuerfrei sein.

Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung noch abzuwarten.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: ©thodonal/stock.adobe.com

Durch den neuerlichen Lockdown wurden auch die Hilfen aus dem Härtfall-Fonds reaktiviert. Hier einige Eckpunkt der Änderungen:

  • Für die fünf weiteren Betrachtungszeiträume November 2021 bis März 2022 sind Unterstützungsleistungen beantragbar.
  • Die Antragstellung ist vom 1.12.2021 bis 2.5.2022 möglich.
  • Für die Lockdown-Monate November und Dezember erhalten Anspruchsberechtigte mindestens € 1.100, ab Anfang 2022 mindestens € 600.
  • Im November und Dezember 2021 muss das Umsatzminus mindestens 30% und ab Anfang 2022 40% im Vergleich zum entsprechenden Monat vor der Krisenzeit betragen.
  • Der Antragstelle bzw. Geschäftsführer muss sich unter anderem an die Bestimmungen des COVID-19-Maßnahmengesetz halten. Bei einer Verwaltungsstrafe wegen Verstößen (z.B. Betretungsverbote, Unterlassung von Einlasskontrollen) müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen der Fördermaßnahme wieder. Die Förderrichtlinie mit allen Voraussetzungen sowie aktuelle und detaillierte Bestimmungen finden Sie auf www.wko.at.

Stand: 03. Dezember 2021

Bild: OceanProd - stock.adobe.com

Ein Gesetzesentwurf sieht folgende Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Entrichtung von Abgaben an die Finanz vor:

  • Eine Stundung, die bis 31. Dezember 2021 beantragt wird, ist bis 31. Jänner 2022 zu bewilligen. Stundungszinsen sollen im Zeitraum 22.11.21 – 31.1.2022 nicht anfallen.
  • Eine Neuverteilung der Raten des COVID-19-Ratenzahlungsmodells (Phase 1) soll künftig zwei Mal beantragt werden können.
  • Für den Zeitraum 22. November 2021 bis 31. Dezember 2021 soll es möglich sein, sich Gutschriften, trotz Bestehens fälliger Abgabenschuldigkeiten auf dem Abgabenkonto, zurückzahlen zu lassen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der geplanten Änderungen wieder. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung noch abzuwarten. Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf www.bmf.gv.at.

Stand: 03. Dezember 2021

Bild: Jacob Lund - stock.adobe.com

Durch den neuerlichen Lockdown wurden auch die Hilfen aus dem Härtfall-Fonds reaktiviert. Hier einige Eckpunkt der Änderungen:

  • Für die fünf weiteren Betrachtungszeiträume November 2021 bis März 2022 sind Unterstützungsleistungen beantragbar.
  • Die Antragstellung ist vom 1.12.2021 bis 2.5.2022 möglich.
  • Für die Lockdown-Monate November und Dezember erhalten Anspruchsberechtigte mindestens € 1.100, ab Anfang 2022 mindestens € 600.
  • Im November und Dezember 2021 muss das Umsatzminus mindestens 30% und ab Anfang 2022 40% im Vergleich zum entsprechenden Monat vor der Krisenzeit betragen.
  • Der Antragstelle bzw. Geschäftsführer muss sich unter anderem an die Bestimmungen des COVID-19-Maßnahmengesetz halten. Bei einer Verwaltungsstrafe wegen Verstößen (z.B. Betretungsverbote, Unterlassung von Einlasskontrollen) müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen der Fördermaßnahme wieder. Die Förderrichtlinie mit allen Voraussetzungen sowie aktuelle und detaillierte Bestimmungen finden Sie auf www.wko.at.

Stand: 03. Dezember 2021

Bild: OceanProd - stock.adobe.com

Ein Gesetzesentwurf sieht folgende Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Entrichtung von Abgaben an die Finanz vor:

  • Eine Stundung, die bis 31. Dezember 2021 beantragt wird, ist bis 31. Jänner 2022 zu bewilligen. Stundungszinsen sollen im Zeitraum 22.11.21 – 31.1.2022 nicht anfallen.
  • Eine Neuverteilung der Raten des COVID-19-Ratenzahlungsmodells (Phase 1) soll künftig zwei Mal beantragt werden können.
  • Für den Zeitraum 22. November 2021 bis 31. Dezember 2021 soll es möglich sein, sich Gutschriften, trotz Bestehens fälliger Abgabenschuldigkeiten auf dem Abgabenkonto, zurückzahlen zu lassen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der geplanten Änderungen wieder. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung noch abzuwarten. Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf www.bmf.gv.at.

Stand: 03. Dezember 2021

Bild: Jacob Lund - stock.adobe.com

Durch den neuerlichen Lockdown wurden auch die Hilfen aus dem Härtfall-Fonds reaktiviert. Hier einige Eckpunkt der Änderungen:

  • Für die fünf weiteren Betrachtungszeiträume November 2021 bis März 2022 sind Unterstützungsleistungen beantragbar.
  • Die Antragstellung ist vom 1.12.2021 bis 2.5.2022 möglich.
  • Für die Lockdown-Monate November und Dezember erhalten Anspruchsberechtigte mindestens € 1.100, ab Anfang 2022 mindestens € 600.
  • Im November und Dezember 2021 muss das Umsatzminus mindestens 30% und ab Anfang 2022 40% im Vergleich zum entsprechenden Monat vor der Krisenzeit betragen.
  • Der Antragstelle bzw. Geschäftsführer muss sich unter anderem an die Bestimmungen des COVID-19-Maßnahmengesetz halten. Bei einer Verwaltungsstrafe wegen Verstößen (z.B. Betretungsverbote, Unterlassung von Einlasskontrollen) müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen der Fördermaßnahme wieder. Die Förderrichtlinie mit allen Voraussetzungen sowie aktuelle und detaillierte Bestimmungen finden Sie auf www.wko.at.

Stand: 03. Dezember 2021

Bild: OceanProd - stock.adobe.com

Ein Gesetzesentwurf sieht folgende Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Entrichtung von Abgaben an die Finanz vor:

  • Eine Stundung, die bis 31. Dezember 2021 beantragt wird, ist bis 31. Jänner 2022 zu bewilligen. Stundungszinsen sollen im Zeitraum 22.11.21 – 31.1.2022 nicht anfallen.
  • Eine Neuverteilung der Raten des COVID-19-Ratenzahlungsmodells (Phase 1) soll künftig zwei Mal beantragt werden können.
  • Für den Zeitraum 22. November 2021 bis 31. Dezember 2021 soll es möglich sein, sich Gutschriften, trotz Bestehens fälliger Abgabenschuldigkeiten auf dem Abgabenkonto, zurückzahlen zu lassen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der geplanten Änderungen wieder. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung noch abzuwarten. Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf www.bmf.gv.at.

Stand: 03. Dezember 2021

Bild: Jacob Lund - stock.adobe.com

Durch den neuerlichen Lockdown wurden auch die Hilfen aus dem Härtfall-Fonds reaktiviert. Hier einige Eckpunkt der Änderungen:

  • Für die fünf weiteren Betrachtungszeiträume November 2021 bis März 2022 sind Unterstützungsleistungen beantragbar.
  • Die Antragstellung ist vom 1.12.2021 bis 2.5.2022 möglich.
  • Für die Lockdown-Monate November und Dezember erhalten Anspruchsberechtigte mindestens € 1.100, ab Anfang 2022 mindestens € 600.
  • Im November und Dezember 2021 muss das Umsatzminus mindestens 30% und ab Anfang 2022 40% im Vergleich zum entsprechenden Monat vor der Krisenzeit betragen.
  • Der Antragstelle bzw. Geschäftsführer muss sich unter anderem an die Bestimmungen des COVID-19-Maßnahmengesetz halten. Bei einer Verwaltungsstrafe wegen Verstößen (z.B. Betretungsverbote, Unterlassung von Einlasskontrollen) müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen der Fördermaßnahme wieder. Die Förderrichtlinie mit allen Voraussetzungen sowie aktuelle und detaillierte Bestimmungen finden Sie auf www.wko.at.

Stand: 03. Dezember 2021

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Ein Gesetzesentwurf sieht folgende Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Entrichtung von Abgaben an die Finanz vor:

  • Eine Stundung, die bis 31. Dezember 2021 beantragt wird, ist bis 31. Jänner 2022 zu bewilligen. Stundungszinsen sollen im Zeitraum 22.11.21 – 31.1.2022 nicht anfallen.
  • Eine Neuverteilung der Raten des COVID-19-Ratenzahlungsmodells (Phase 1) soll künftig zwei Mal beantragt werden können.
  • Für den Zeitraum 22. November 2021 bis 31. Dezember 2021 soll es möglich sein, sich Gutschriften, trotz Bestehens fälliger Abgabenschuldigkeiten auf dem Abgabenkonto, zurückzahlen zu lassen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 2.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der geplanten Änderungen wieder. Die Gesetzwerdung war bei Onlinestellung noch abzuwarten. Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf www.bmf.gv.at.

Stand: 03. Dezember 2021

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Die Sozialpartner haben sich auf einige Änderungen zur Kurzarbeit auf Grund des Lockdowns geeinigt – die Veröffentlichung der genehmigten Richtlinie war bei Onlinestellung dieses Artikels aber noch abzuwarten. Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Eckpunkte dieser Änderungen:

  • Für besonders betroffene Betriebe wurde die Sonderregelung bezüglich einer 100 % Beihilfenhöhe bis 31.3.2022 verlängert.
  • Als besonders betroffen gelten Unternehmen
    • Die im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 einen Umsatzrückgang von 50 % oder mehr hatten (und im Jahr 2019 und 2020 zur Umsatzsteuer veranlagungspflichtig waren) oder
    • von einem Betretungsverbot direkt betroffen sind, welches nach dem 01.07.2021 verordnet wurde.
  • Eine rückwirkende Antragstellung ist derzeit möglich. Projekt die während der Zeit des Betretungsverbotes beginnen können bis zu vier Wochen nach Beginn der Kurzarbeit eingebracht werden.
  • Neben anderen Verwaltungsvereinfachungen entfällt eine Bestätigung der wirtschaftlichen Begründung durch den Steuerberater
    • für Unternehmen die von einem Betretungsverbot betroffen sind. Das Unternehmen muss einer Branche angehören, die betroffen ist. Diese Branchen sind in einer eigenen Liste angeführt (siehe hier auf der Homepage des AMS).
    • für alle Unternehmen, wenn Sie Kurzarbeit nur für den folgenden Zeitraum beantragen:
      Oberösterreich 15.11.-16.12.2021
      Burgenland, Tirol und Vorarlberg: 22.11. – 11.12.2021
      Kärnten, Niederösterreich, Salzburg und Steiermark: 22.11. – 16.12.2021
      Wien: 22.11. – 19.12.2021

  • Die Beihilfen wird für höchstens sechs Monaten gewährt und muss spätestens am 30.06.2022 enden.
  • Der Arbeitszeitausfall darf normalerweise nicht über 50 % der Normalarbeitszeit betragen, bei besonders betroffenen Unternehmen bis zu 70 %, in Sonderfällen (z.B. Betretungsverbot) bis zu 90 %. Eine Überschreitung der 90% Ausfallzeit ist im Zuge der Abrechnung nur möglich, wenn das Unternehmen von einem verordneten Betretungsverbot direkt betroffen ist, exakt 90 % Ausfallszeit beantragt hat und die Überschreitung der 90 % nur auf den Entfall der Arbeitsleistung während eines verordneten Betretungsverbotes zurückzuführen ist.
  • Innerhalb des Kurzarbeitszeitraums sind für jeweils 2 angefangene Monate Kurzarbeit mindestens eine Woche Urlaub zu konsumieren.
  • Saisonstarthilfe für Tourismusbetriebe
    • Gilt ausschließlich für geschlossene Saisonbetriebe in bestimmten Branchen (Liste hier). Gilt nicht für öffentliche oder Non Profit Einrichtungen.
    • Gilt für Neuanstellungen (vollversicherungspflichtiges Dienstverhältnis, Wohnsitz in Österreich) zwischen 3.11. und 17.12.2021. Der Arbeitnehmer hatte kein Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber, das nach dem 25.11.2021 gelöst wurde.
    • Gebührt bis inkl. dem ersten vollentlohnten Kalendermonat (also bis 31.12.2021 oder 31.1.2022). Danach normale Beschäftigung oder notfalls Kurzarbeit.
    • Der Unternehmer bekommt 65% des laufenden Bruttoentgeltes (ohne Sonderzahlungen, Überstunden,…) plus 50 % für Lohnnebenkosten vom AMS refundiert.
    • Familienangehörige und Personen, die dem geschäftsführenden Organ des Förderungswerbers angehören (zB unternehmensrechtliche Geschäftsführer) sind nicht förderbar.
    • Die Antragstellung wird voraussichtlich ab 10.1.2022 möglich sein.
  • Zusatzzahlung für Langzeitkurzarbeitende
    • Eine zusätzliche Zahlung von netto € 500,00 sollen Arbeitnehmer bekommen, die im November 2021 in Kurzarbeit waren und seit März 2020 insgesamt 10 Monate oder länger für eine Form der Kurzarbeit angemeldet waren.
    • Gilt für Personen, die im November 2021 ein Bruttoentgelt von weniger als € 2.775,00 aufweisen.
    • Eine Antragstellung bei der Buchhaltungsagentur des Bundes (BUHAG) soll voraussichtlich ab April 2022 möglich sein.
  • Arbeitnehmer in Trinkgeldbranchen erhalten ab Dezember eine erhöhte Vergütung (Bemessungsgrundlage für die Vergütung wird um 5% erhöht). Unternehmen dieser Branchen müssen gegenüber dem AMS erklären, dass sie die Bemessungsgrundlage erhöhen, und die entsprechend höhere Vergütung auszahlen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 20.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen auf Basis von veröffentlichten Informationen des Arbeitsmarkservice und der Wirtschaftskammer wieder. Die Veröffentlichung und die Genehmigung der Richtlinie sowie die Schaffung von bestimmten rechtlichen Grundlagen sind noch ausständig. Details und aktuelle Informationen finden Sie unter www.ams.at und www.wko.at.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: ©Bacho Foto/Fotolia.com

Das Finanzministerium hat auf seiner Website Informationen zum Ausfallbonus III und zur Verlängerung des Verlustersatzes bis März 2022 in Form von „Fragen und Antworten“ veröffentlicht. Hier eine Auswahl dazu:

Ausfallbonus III:

  • Der Ausfallsbonus III wird für die Monate November 2021 bis März 2022 eingeführt.
  • Bei einem Umsatzeinbruch von mindestens 30% in den Monaten November und Dezember 2021 bzw von mindestens 40% in den Monaten Jänner bis März 2022 im Vergleich zum entsprechenden Monat aus der Vorkrisenzeit kommt je nach Branche eine Ersatzrate von 10 % bis 40 % zur Anwendung. Der Prozentsatz, der bei der Berechnung des Ausfallsbonus III mit dem Umsatzausfall zu multiplizieren ist, richtet sich nach der ÖNACE-Nr. der Branche, in der das Unternehmen im Betrachtungszeitraum überwiegend zur Erzielung seiner Umsätze beziehungsweise Umsatzerlöse tätig war (eine Auflistung dazu finden Sie hier).
  • Verglichen werden in der Regel folgende Monate:
    • November 2021 mit November 2019
    • Dezember 2021 mit Dezember 2019
    • Jänner 2022 mit Jänner 2020
    • Februar 2022 mit Februar 2020
    • März 2022 mit März 2019
  • Der maximale Auszahlungsbetrag beträgt € 80.000,00 pro Kalendermonat. Die Kurzarbeitsbeihilfe ist dabei anzurechnen.
  • Der Ausfallsbonus III kann ab dem 10. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 9. des auf den Betrachtungszeitraum viertfolgenden Kalendermonats beantragt werden. Die Antragsfrist des Ausfallbonus III für November 2021 läuft daher von 10. Dezember 2021 bis9. März 2022.

Verlängerung des Verlustersatzes bis März 2022:

  • Für den verlängert Verlustersatz können die Betrachtungszeiträume Jänner 2022, Februar 2022 und März 2022 gewählt werden. Anträge können für bis zu maximal drei Betrachtungszeiträume gestellt werden. Die Betrachtungszeiträume müssen zeitlich zusammenhängend sein. Wurde bereits ein Verlustersatz für Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 beantragt, ist eine zeitliche Lücke zwischen Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 und dem Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab dem Jänner 2022 nicht schädlich. Ein Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab dem Jänner 2022 ist getrennt von einem für Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 erhaltenen Verlustersatz zu betrachten.
  • In den beantragten Betrachtungszeiträumen muss insgesamt ein Umsatzausfall von mindestens 40 % gegeben sein.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu zwei Tranchen, die separat beantragt werden müssen. Im Rahmen der ersten Tranche können 70 % des voraussichtlichen Verlustersatzes beantragt werden. Es kann auch der gesamte Verlustersatz (100%) mit einem einzigen Antrag im Rahmen der zweiten Tranche beantragt werden.

Wie wurde die Antragsfrist für den Fixkostenzuschuss 800.000 und für den Verlustersatz I verlängert?

Mittels Verordnung wurde die Frist für offene Anträge auf Fixkostenzuschuss 800.000 und die Frist für Anträge auf Verlustersatz I um jeweils ein Quartal, dh bis 31. März 2022 verlängert. Diese Hilfsinstrumente decken Fixkosten und Verluste im Zeitraum vom 16. September 2020 bis zum 30. Juni 2021 ab. Dieser Beantragungszeitraum gilt nach wie vor.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 7.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der geplanten Änderungen der Fördermaßnahmen wieder. Die Veröffentlich der detaillierten Regelungen bleibt abzuwarten.

Stand: 07. Dezember 2021

Bild: ©thodonal/stock.adobe.com

Die Sozialpartner haben sich auf einige Änderungen zur Kurzarbeit auf Grund des Lockdowns geeinigt – die Veröffentlichung der genehmigten Richtlinie war bei Onlinestellung dieses Artikels aber noch abzuwarten. Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Eckpunkte dieser Änderungen:

  • Für besonders betroffene Betriebe wurde die Sonderregelung bezüglich einer 100 % Beihilfenhöhe bis 31.3.2022 verlängert.
  • Als besonders betroffen gelten Unternehmen
    • Die im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 einen Umsatzrückgang von 50 % oder mehr hatten (und im Jahr 2019 und 2020 zur Umsatzsteuer veranlagungspflichtig waren) oder
    • von einem Betretungsverbot direkt betroffen sind, welches nach dem 01.07.2021 verordnet wurde.
  • Eine rückwirkende Antragstellung ist derzeit möglich. Projekt die während der Zeit des Betretungsverbotes beginnen können bis zu vier Wochen nach Beginn der Kurzarbeit eingebracht werden.
  • Neben anderen Verwaltungsvereinfachungen entfällt eine Bestätigung der wirtschaftlichen Begründung durch den Steuerberater
    • für Unternehmen die von einem Betretungsverbot betroffen sind. Das Unternehmen muss einer Branche angehören, die betroffen ist. Diese Branchen sind in einer eigenen Liste angeführt (siehe hier auf der Homepage des AMS).
    • für alle Unternehmen, wenn Sie Kurzarbeit nur für den folgenden Zeitraum beantragen: Oberösterreich 15.11.-16.12.2021 Burgenland, Tirol und Vorarlberg: 22.11. – 11.12.2021 Kärnten, Niederösterreich, Salzburg und Steiermark: 22.11. – 16.12.2021 Wien: 22.11. – 19.12.2021
  • Die Beihilfen wird für höchstens sechs Monaten gewährt und muss spätestens am 30.06.2022 enden.
  • Der Arbeitszeitausfall darf normalerweise nicht über 50 % der Normalarbeitszeit betragen, bei besonders betroffenen Unternehmen bis zu 70 %, in Sonderfällen (z.B. Betretungsverbot) bis zu 90 %. Eine Überschreitung der 90% Ausfallzeit ist im Zuge der Abrechnung nur möglich, wenn das Unternehmen von einem verordneten Betretungsverbot direkt betroffen ist, exakt 90 % Ausfallszeit beantragt hat und die Überschreitung der 90 % nur auf den Entfall der Arbeitsleistung während eines verordneten Betretungsverbotes zurückzuführen ist.
  • Innerhalb des Kurzarbeitszeitraums sind für jeweils 2 angefangene Monate Kurzarbeit mindestens eine Woche Urlaub zu konsumieren.
  • Saisonstarthilfe für Tourismusbetriebe
    • Gilt ausschließlich für geschlossene Saisonbetriebe in bestimmten Branchen (Liste hier). Gilt nicht für öffentliche oder Non Profit Einrichtungen.
    • Gilt für Neuanstellungen (vollversicherungspflichtiges Dienstverhältnis, Wohnsitz in Österreich) zwischen 3.11. und 12.12.2021 (in OÖ 17.12.2021). Der Arbeitnehmer hatte kein Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber, das nach dem 25.11.2021 gelöst wurde.
    • Gebührt bis inkl. dem ersten vollentlohnten Kalendermonat (also bis 31.12.2021 oder 31.1.2022). Danach normale Beschäftigung oder notfalls Kurzarbeit.
    • Der Unternehmer bekommt 65% des laufenden Bruttoentgeltes (ohne Sonderzahlungen, Überstunden,…) plus 50 % für Lohnnebenkosten vom AMS refundiert.
    • Familienangehörige und Personen, die dem geschäftsführenden Organ des Förderungswerbers angehören (zB unternehmensrechtliche Geschäftsführer) sind nicht förderbar.
    • Die Antragstellung wird voraussichtlich ab 10.1.2022 möglich sein.
  • Zusatzzahlung für Langzeitkurzarbeitende
    • Eine zusätzliche Zahlung von netto € 500,00 sollen Arbeitnehmer bekommen, die im November 2021 in Kurzarbeit waren und seit März 2020 insgesamt 10 Monate oder länger für eine Form der Kurzarbeit angemeldet waren.
    • Gilt für Personen, die im November 2021 ein Bruttoentgelt von weniger als € 2.775,00 aufweisen.
    • Eine Antragstellung bei der Buchhaltungsagentur des Bundes (BUHAG) soll voraussichtlich ab April 2022 möglich sein.
  • Arbeitnehmer in Trinkgeldbranchen erhalten ab Dezember eine erhöhte Vergütung (Bemessungsgrundlage für die Vergütung wird um 5% erhöht). Unternehmen dieser Branchen müssen gegenüber dem AMS erklären, dass sie die Bemessungsgrundlage erhöhen, und die entsprechend höhere Vergütung auszahlen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 15.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen auf Basis von veröffentlichten Informationen des Arbeitsmarkservice und der Wirtschaftskammer wieder. Die Veröffentlichung und die Genehmigung der Richtlinie sowie die Schaffung von bestimmten rechtlichen Grundlagen sind noch ausständig. Details und aktuelle Informationen finden Sie unter www.ams.at und www.wko.at.

Stand: 17. Dezember 2021

Bild: ©Bacho Foto/Fotolia.com

Das Finanzministerium hat auf seiner Website Informationen zum Ausfallbonus III und zur Verlängerung des Verlustersatzes bis März 2022 in Form von „Fragen und Antworten“ veröffentlicht. Hier eine Auswahl dazu:

Ausfallbonus III:

  • Der Ausfallsbonus III wird für die Monate November 2021 bis März 2022 eingeführt.
  • Bei einem Umsatzeinbruch von mindestens 30% in den Monaten November und Dezember 2021 bzw von mindestens 40% in den Monaten Jänner bis März 2022 im Vergleich zum entsprechenden Monat aus der Vorkrisenzeit kommt je nach Branche eine Ersatzrate von 10 % bis 40 % zur Anwendung. Der Prozentsatz, der bei der Berechnung des Ausfallsbonus III mit dem Umsatzausfall zu multiplizieren ist, richtet sich nach der ÖNACE-Nr. der Branche, in der das Unternehmen im Betrachtungszeitraum überwiegend zur Erzielung seiner Umsätze beziehungsweise Umsatzerlöse tätig war (eine Auflistung dazu finden Sie hier).
  • Verglichen werden in der Regel folgende Monate:
    • November 2021 mit November 2019
    • Dezember 2021 mit Dezember 2019
    • Jänner 2022 mit Jänner 2020
    • Februar 2022 mit Februar 2020
    • März 2022 mit März 2019
  • Der maximale Auszahlungsbetrag beträgt € 80.000,00 pro Kalendermonat. Die Kurzarbeitsbeihilfe ist dabei anzurechnen.
  • Der Ausfallsbonus III kann ab dem 10. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 9. des auf den Betrachtungszeitraum viertfolgenden Kalendermonats beantragt werden. Die Antragsfrist des Ausfallbonus III für November 2021 läuft daher von 10. Dezember 2021 bis9. März 2022.

Verlängerung des Verlustersatzes bis März 2022:

  • Für den verlängert Verlustersatz können die Betrachtungszeiträume Jänner 2022, Februar 2022 und März 2022 gewählt werden. Anträge können für bis zu maximal drei Betrachtungszeiträume gestellt werden. Die Betrachtungszeiträume müssen zeitlich zusammenhängend sein. Wurde bereits ein Verlustersatz für Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 beantragt, ist eine zeitliche Lücke zwischen Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 und dem Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab dem Jänner 2022 nicht schädlich. Ein Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab dem Jänner 2022 ist getrennt von einem für Betrachtungszeiträume vor dem Jänner 2022 erhaltenen Verlustersatz zu betrachten.
  • In den beantragten Betrachtungszeiträumen muss insgesamt ein Umsatzausfall von mindestens 40 % gegeben sein.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu zwei Tranchen, die separat beantragt werden müssen. Im Rahmen der ersten Tranche können 70 % des voraussichtlichen Verlustersatzes beantragt werden. Es kann auch der gesamte Verlustersatz (100%) mit einem einzigen Antrag im Rahmen der zweiten Tranche beantragt werden.

Wie wurde die Antragsfrist für den Fixkostenzuschuss 800.000 und für den Verlustersatz I verlängert?

Mittels Verordnung wurde die Frist für offene Anträge auf Fixkostenzuschuss 800.000 und die Frist für Anträge auf Verlustersatz I um jeweils ein Quartal, dh bis 31. März 2022 verlängert. Diese Hilfsinstrumente decken Fixkosten und Verluste im Zeitraum vom 16. September 2020 bis zum 30. Juni 2021 ab. Dieser Beantragungszeitraum gilt nach wie vor.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 7.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der geplanten Änderungen der Fördermaßnahmen wieder. Die Veröffentlich der detaillierten Regelungen bleibt abzuwarten.

Stand: 07. Dezember 2021

Bild: ©thodonal/stock.adobe.com

Die Sozialpartner haben sich auf einige Änderungen zur Kurzarbeit auf Grund des Lockdowns geeinigt – die Veröffentlichung der genehmigten Richtlinie war bei Onlinestellung dieses Artikels aber noch abzuwarten. Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Eckpunkte dieser Änderungen, die wir mit Stand 6.12.2021 aktualisiert haben:

  • Für besonders betroffene Betriebe wurde die Sonderregelung bezüglich einer 100 % Beihilfenhöhe bis 31.3.2022 verlängert.
  • Als besonders betroffen gelten Unternehmen
    • Die im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 einen Umsatzrückgang von 50 % oder mehr hatten (und im Jahr 2019 und 2020 zur Umsatzsteuer veranlagungspflichtig waren) oder
    • von einem Betretungsverbot direkt betroffen sind, welches nach dem 01.07.2021 verordnet wurde.
  • Eine rückwirkende Antragstellung ist derzeit möglich. Projekt die während der Zeit des Betretungsverbotes beginnen können bis zu vier Wochen nach Beginn der Kurzarbeit eingebracht werden.
  • Neben anderen Verwaltungsvereinfachungen entfällt eine Bestätigung der wirtschaftlichen Begründung durch den Steuerberater
    • für Unternehmen die von einem Betretungsverbot betroffen sind. Das Unternehmen muss einer Branche angehören, die betroffen ist. Diese Branchen sind in einer eigenen Liste angeführt (siehe hier auf der Homepage des AMS).
    • für alle Unternehmen, wenn Sie Kurzarbeit nur für den Zeitraum 22.11. bis 11.12.2021 (in OÖ 15.11. bis 11.12.) beantragt wird.
  • Die Beihilfen wird für höchstens sechs Monaten gewährt und muss spätestens am 30.06.2022 enden.
  • Der Arbeitszeitausfall darf normalerweise nicht über 50 % der Normalarbeitszeit betragen, bei besonders betroffenen Unternehmen bis zu 70 %, in Sonderfällen (z.B. Betretungsverbot) bis zu 90 %. Eine Überschreitung der 90% Ausfallzeit ist im Zuge der Abrechnung nur möglich, wenn das Unternehmen von einem verordneten Betretungsverbot direkt betroffen ist, exakt 90 % Ausfallszeit beantragt hat und die Überschreitung der 90 % nur auf den Entfall der Arbeitsleistung während eines verordneten Betretungsverbotes zurückzuführen ist.
  • Innerhalb des Kurzarbeitszeitraums sind für jeweils 2 angefangene Monate Kurzarbeit mindestens eine Woche Urlaub zu konsumieren.
  • Saisonstarthilfe für Tourismusbetriebe
    • Gilt ausschließlich für geschlossene Saisonbetriebe in bestimmten Branchen (Liste hier). Gilt nicht für öffentliche oder Non Profit Einrichtungen.
    • Gilt für Neuanstellungen (vollversicherungspflichtiges Dienstverhältnis, Wohnsitz in Österreich) zwischen 3.11. und 12.12.2021 (in OÖ 17.12.2021). Der Arbeitnehmer hatte kein Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber, das nach dem 25.11.2021 gelöst wurde.
    • Gebührt bis inkl. dem ersten vollentlohnten Kalendermonat (also bis 31.12.2021 oder 31.1.2022). Danach normale Beschäftigung oder notfalls Kurzarbeit.
    • Der Unternehmer bekommt 65% des laufenden Bruttoentgeltes (ohne Sonderzahlungen, Überstunden,…) plus 50 % für Lohnnebenkosten vom AMS refundiert.
    • Familienangehörige und Personen, die dem geschäftsführenden Organ des Förderungswerbers angehören (zB unternehmensrechtliche Geschäftsführer) sind nicht förderbar.
    • Die Antragstellung wird voraussichtlich ab 10.1.2022 möglich sein.
  • Zusatzzahlung für Langzeitkurzarbeitende
    • Eine zusätzliche Zahlung von netto € 500,00 sollen Arbeitnehmer bekommen, die im November 2021 in Kurzarbeit waren und seit März 2020 insgesamt 10 Monate oder länger für eine Form der Kurzarbeit angemeldet waren.
    • Gilt für Personen, die im November 2021 ein Bruttoentgelt von weniger als € 2.775,00 aufweisen.
    • Eine Antragstellung bei der Buchhaltungsagentur des Bundes (BUHAG) soll voraussichtlich ab April 2022 möglich sein.
  • Arbeitnehmer in Trinkgeldbranchen erhalten ab Dezember eine erhöhte Vergütung (Bemessungsgrundlage für die Vergütung wird um 5% erhöht). Unternehmen dieser Branchen müssen gegenüber dem AMS erklären, dass sie die Bemessungsgrundlage erhöhen, und die entsprechend höhere Vergütung auszahlen.

Hinweis: Dieser Artikel ist auf dem Stand 6.12.2021 und gibt nur einige Eckpunkte der Änderungen auf Basis von veröffentlichten Informationen des Arbeitsmarkservice und der Wirtschaftskammer wieder. Die Veröffentlichung und die Genehmigung der Richtlinie sowie die Schaffung von bestimmten rechtlichen Grundlagen sind noch ausständig. Details und aktuelle Informationen finden Sie unter www.ams.at und www.wko.at.

Stand: 06. Dezember 2021

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