WhatsApp

AKTUELLES

Presseaussendungen, Pressemeldungen, Fachartikel, Veranstaltungen und Steuernews. Das alles sollten Sie nicht versäumen!

Presseaussendungen

Freitag, 30. November 2018

T.A.I. (Tourist Austria International) „Leitartikel“: Die Wirkung von Airbnb & Co. am Beispiel Wien

Wien (OTS) - Ferienwohnungen („rented appartments“) gewannen dank der „sharing economy“ (Airbnb & Co.) im September-Vergleich bei den Nächtigungen in Wien um 48,8 Prozent dazu, die Übernachtungen in Hotels gingen um –0,1 Prozent zurück. Noch deutlicher wird der Vormarsch der „rented appartments“ im längerfristigen Vergleich. Das ist das Ergebnis einer Analyse von T.A.I., die anhand der Nächtigungs- und Umsatz-Statistiken des WienTourismus die September-Werte von 2013 bis 2018 untersuchte.

Die Gesamt-Nächtigungen in der Bundeshauptstadt legten im Fünfjahres-Vergleich (September 2013 mit September 2018) um 23,5 Prozent zu. Jene der Hotels und Pensionen wuchsen mit 17,7 Prozent deutlich geringer. Die Ferienwohnungen („rented appartments“) verzehnfachten im selben Zeitraum ihr Volumen (plus 1.013,5 Prozent). Ihr Anteil am Gesamt-Nächtigungsvolumen Wiens schoss von 0,8 Prozent im September 2013 auf heuer 7,5 Prozent nach oben.

Diese Entwicklung schlägt sich auch bei den von WienTourismus erhobenen Umsätzen nieder: Der Anteil der Hotels und Pensionen an den Gesamt-Umsätzen sank von 96,5 Prozent im September 2013 auf 90,7 Prozent im September 2018.

Einen Lichtblick gibt es jedoch von Seiten der Hotellerie: Gegenüber dem Vorjahr konnte die Hotellerie ihre Position gemessen am Umsatz pro Nächtigung nicht nur halten, sondern sogar verbessern (plus 22,4 Prozent gegenüber 19,4 Prozent aller Betriebe).

Die ausführliche Analyse mit weiteren Details inkl. Graphiken findet sich auf [www.tai.at] (http://bit.ly/2DQ1CIh).

T.A.I. Fachzeitungsverlag
Christopher Norden
norden@tai.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 20. November 2018

Prodinger Beratungsgruppe strukturiert sich neu und baut Immobiliensparte weiter aus

Wien (OTS) - Die erweiterte Prodinger-Sparte „Immobilien“ wird künftig von Stefan Rohrmoser gemeinsam mit Thomas Reisenzahn geleitet. "Aufgabe von „Prodinger Immobilien“ ist es, das bestehende Portfolio mittels Transaktions-Beratungen bei Verkauf/Ankauf mit dem Schwerpunkt „Tourismus“ auszubauen", informiert Lukas Prodinger, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Zell am See, das dahinterstehende Konzept.

Vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie oftmals fehlender Betriebsnachfolgen ist es im touristischen Immobilienmarkt schwierig geworden, attraktive Fortführungs- und Verwertungskonzepte zu finden. Die alpine Ferienhotellerie wird von vielen Investoren noch links liegen gelassen, obwohl mit dem passenden Hotelprodukt das Risiko hier nicht größer ist als in der Stadthotellerie. Insbesondere mit Buy-to-let Konzepten wurden in Zweisaison-Destinationen sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf diese Weise konnten nachhaltig funktionierende Hotelbetriebe positioniert werden. Es ist daher sinnvoll, diesen Geschäftsbereich der Prodinger Beratungsgruppe verstärkt auszubauen, meint Stefan Rohrmoser von der Prodinger Beratungsgruppe.

Prodinger Immobilien unterstützt ihre Kunden in folgenden Geschäftsfeldern:

  • Gesamte Verkaufs- und Verkaufspreiseinschätzung
  • Vertragsunterstützung bei Pachtverträgen (Pächter/Verpächter)
  • Bestimmung des Pachtansatzes
  • Betreibersuche und -auswahl
  • Unterstützung bei Vertragsverhandlungen (Betreiber- und Kaufverträge)
  • Due-Diligence- Überprüfungen
  • Bewertung (Sachverständigen-konform) von Bestandsobjekten (Einzelhotels/Hotelportfolios) und Hotelprojekten
  • Standort- und Marktuntersuchungen
  • Machbarkeitsstudien (‚Feasibility Studies‘)
  • Plausibilisierung von Machbarkeitsstudien Dritter
  • Beratung bei der Projektentwicklung
  • Finanzierung

Um das langfristige Wachstum zu sichern wird sich Stefan Rohrmoser auf diesen Prodinger Geschäftsbereich voll konzentrieren. „Wir freuen uns sehr, einen so ausgewiesenen Fachmann für diesen spannenden Immobilien-Bereich gewonnen zu haben“, sagt Lukas Prodinger. Nach der Beendigung der Partnerschaft mit der GFB Unternehmensberatung und der Eröffnung eines neuen Standortes in Wien wird somit der nächste Wachstumsschritt in der Prodinger Beratungsgruppe eingeleitet.

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 09. Oktober 2018

Buch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" & Präsentation der aktuellen Betriebskennzahlen Sommer 2018

Buch-Präsentation "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag:

Praxisorientiert und mit zahlreichen Beiträgen von Experten der Tourismusbranche bietet das Buch STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) das Rüstzeug für eine fundierte Planung, sowie eine professionelle Unternehmensführung. Das Werk gilt damit als Standardwerk für Hotelmanager und Führungskräfte in Hotellerie und Gastronomie. In dem Buch erfahren Tourismusunternehmen mehr zu den gängigsten Hotelkennzahlen und Benchmarks der Branche, die mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen lassen.

Präsentation Betriebskennzahlen vom Sommer 2018:

Im Rahmen der Pressekonferenz werden die aktuellen Betriebskennzahlen der Sommersaison 2018 präsentiert (Mai bis August), die auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg basieren.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, um 10:30 Uhr

Hotel Am Parkring Parkring 12, 1010 Wien Veranstaltungsraum: El Panorama

Ihre Gesprächspartner: - Mag. Sonja Trauner, TRAUNER Verlag - Mag. Achim Hartmann, Universitätslektor KFU Graz, WU Wien; Unternehmenscoach - Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung, Zell am See - Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung, Wien

Pressekonferenz für Buch-Präsentation der Neuauflage "STAHR - Erfolg ist planbar" & aktuelle BetriebskennzahlenBuch-Präsentation der Neuauflage "Der STAHR - Erfolg ist planbar" vom Trauner Verlag und Präsentation der Betriebskennzahlen vom Sommer 2018 (Mai bis August)Datum: 18.10.2018, 10:30 - 12:00 Uhr Ort: Hotel Am Parkring Veranstaltungsraum: El Panorama Parkring 12, 1010 Wien

Anmeldung Pressekonferenz:
Nina Pöllmann
Tel.: +43 1 8907309, n.poellmann@prodinger.at

PRODINGER Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Mittwoch, 26. September 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Gesamt-Kunstwerk Marke & Marketing

Wien (OTS) - Die Effizienz des Einsatzes des Marketing-Budgets ist von der Klarheit in der eigenen Markendefinition abhängig, waren sich die Experten im 3. Präsenz-Modul des 4. Lehrgangs der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA) einig. Zu wissen, ob die Marketing-Kosten dem Branchenvergleich halten, ist gut. Zu wissen, dass das Marketing auch effizient ist, ist besser.

Das Marketing-Budget der Teilnehmer der ersten vier DiA-Lehrgänge gemessen in Prozent der Umsätze ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Es liegt im Durchschnitt bei 5,7% (siehe angehängte Grafik) und ist verglichen mit dem ÖHT-Bilanzvergleich, der 2-4% Marketing-Kosten in % des Umsatzes ausweist, relativ hoch. Gleiches gilt für das Online-Marketing-Budget, das im Durchschnitt bei 1,3% des Umsatzes liegt - wenngleich mit großen Ausreißern nach oben bis zu 5%.

Effizientes Marketing resultiert aus EINER verständlichen, durchgängigen Botschaft

Alle Kontaktpunkte – online wie offline, Bild- wie Text-Sprache – müssen die gleiche Botschaft vermitteln. Das erzeugt beim potenziellen Gast ein einheitliches Bild – die Hotel-Marke! In der DiA lernen die Teilnehmer, die Marken-Definition klar zu erarbeiten.

Trendfelder schaffen den Perspektiven-Wechsel im Kopf

Thomas Reisenzahn, Prodinger Tourismusberatung, öffnete in seinem Workshop den Blick nach außen. Insbesondere wurden Trends beschrieben, die sich im Umfeld der Hotellerie abzeichnen. Für die Teilnehmer wurde dabei klar, in welche Richtung sich Hotelbetriebe weiter entwickeln können.

Die Marke ist ein faires Versprechen an die Gäste

Eine Marke zu schaffen, heißt aber auch, den Gästen langfristig Vertrauen und kontinuierliche Leistung zu geben. „Orientierung statt ein ‚Bauchladen für alle Gäste'“, fasst Prof. Elfriede Krempl, Leiterin der DiA, das Erfolgsrezept zum Aufbau einer Marke zusammen. Denn an guter Hardware mangle es viel seltener als an der Sicherstellung von konstanten Wiederholungen von hervorragenden Leistungen.

Marken-Botschaft im Online Marketing heißt deep support für die Gäste

„‚deep support’ bedeutet, dass ich innerhalb meiner Marke und Leistung Themenführer bin“, so der Online Experte Michael Anfang, Vertriebswerk Innsbruck. Auch im Online Marketing ist die Marke das A&O. „Pass im Online Marketing auf deine Marke auf – sonst wirst du ‚geschluckt’, unterstrich er immer wieder. Es wird zum Gesamt-Kunstwerk, wenn das Marketing auf der einer klaren und zukunftsgerichteten Marken-Definition aufbaut.

Über die Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA)

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer mit einem Altersmix von 28 bis 60 Jahren konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet online im April 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 26. Juli 2018

Tiroler Tourismusförderung: nächtigungsstarke Tourismusgemeinden benachteiligt

Innsbruck (OTS) - In Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr werden Vorhaben mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserungen in Hotellerie und Gastronomie“ und „touristische Infrastruktureinrichtungen“ nicht gefördert.

Das Ziel der neuen [Tiroler Tourismusförderung] (https://www.ots.at/redirect/tirol43) ist die Sicherung der positiven Entwicklung des Tourismus zur Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Gefördert werden sollen qualitätsverbessernde Maßnahmen in Hotellerie und Gastronomie, Investitionen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Dorfgasthäuser sowie auch Investitionen in die touristische Infrastruktur. Des Weiteren werden auch Investitionen zur Errichtung neuer bzw. zur Verbesserung bestehender Mitarbeiterunterkünfte unterstützt, wobei die Unterkünfte sanitär voll ausgestattet sein und dem Standard des Hauses entsprechen müssen. Die geförderten Mitarbeiterunterkünfte dürfen nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.

Vielen Tiroler Tourismusgemeinden hilft diese Investitionsförderung, die Qualität bestehender Einrichtungen zu verbessern. Allerdings gilt die Förderung mit den Schwerpunkten „Qualitätsverbesserung“ und „Touristische Infrastruktur“ nicht für Gemeinden mit mehr als 500.000 Gästenächtigungen pro Jahr. „Dies bedeutet, dass keine der nächtigungsstarken Tiroler Tourismusgemeinden in den Genuss dieser beiden Förderungen kommt“, kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, dieses offenkundige Ungleichgewicht: „Bei der Schaffung zusätzlicher Gästebetten und von Neubauten in tourismusintensiven Orten ist eine Einschränkung der Förderung nachvollziehbar, nicht aber bei bestehenden Betrieben, wo dies ausschließlich der Qualitätsverbesserung dient“.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Montag, 14. Mai 2018

Winter-Marktbericht Ressorthotellerie: hilfreiche „early“-Effekte

Wien (OTS) - Die Prodinger Beratungsgruppe präsentiert die Ergebnisse der Betriebskennzahlen für den Winter 2017/18 (November 2017 bis März 2018). Die Bestandserhebung basiert auf einem repräsentativen Sample von Ferienbetrieben in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und wird pro Saison von Prodinger durchgeführt.

Aufgrund der sehr guten Schneeverhältnisse sind die Ergebnisse in der 4/5-Sterne Hotellerie deutlich gestiegen. Der RevPAR (Revenue per available Room) konnte im Zeitraum November bis März von € 90,00 auf € 108,00 gesteigert werden. Dies sind +20% beim Median und +16% im oberen Quartil (von € 125,00 auf € 145,00). Der Revenue per available Room oder Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz zu der im Hotel verfügbaren Zimmer-Kapazität.

Die Nächtigungen sind mit rund 5% Steigerung beim Median und 12% im oberen Quartil weniger gestiegen als der RevPAR. Im Durchschnitt wurden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg um 6,5 % mehr Gästenächtigungen gezählt als im Winter des Vorjahres.

Beim TrevPAR (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Dieser stieg beim Median von € 230,00 auf € 236,00 und im oberen Quartil sogar von € 295,00 auf € 330,00. Die 12% Steigerung beim TrevPAR im oberen Quartil zeigt deutlich, dass die Top Hotels sich insbesondere durch Nicht-Logis Erlöse absetzen. Die Gäste sind spendierfreudiger bei F&B (Food & Beverage) und sonstigen Erlösen. Es ist eindeutig festzustellen, dass die Umsatzkaiser am stärksten von den exzellenten Winterbedingungen profitieren.

Die Bettenauslastung war stetig konstant, nur im Top Segment konnte die Auslastung von 82% auf 92% gesteigert werden. Der Wareneinsatz in Prozent ist gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben.

Der GOP (Gross Operating Profit – operative Betriebsergebnis) stieg in allen Bereichen in % des Umsatzes. Der GOP per available room (GOPPAR) hat im unteren Quartil sogar um 23% zugelegt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich durch die „early“-Effekte des sehr frühen Saisonstartes und frühen Ostertermin eine konzentrierte Saison ergeben hat, verbunden mit einem ausgezeichneten betriebswirtschaftlichen Ergebnis.

Der RevPAR (Revenue per available Room) misst das Verhältnis zwischen dem erzielten Zimmerumsatz (Netto-Logisumsatz) zu den im Hotel verfügbaren Zimmern. Die verfügbaren Zimmer müssen mit der Anzahl der Offenhaltungstage des Betriebes multipliziert werden.

Beim TrevPARV (Total Revenue per available Room) wird der gesamte Umsatz (Nettoumsatz) des Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Hierbei müssen auch wieder die Offenhaltungstage berücksichtigt werden.

Beim GOPPAR (GOP per available room) wird der GOP (Gross Operating profit) der Hotels zu den verfügbaren Zimmern ins Verhältnis gesetzt. Diese Kennzahl zeigt im Gegensatz zum RevPAR auch die entstandenen Kosten. Der GOP ist das Ergebnis nach Abzug des gesamten Wareneinsatzes, der gesamten Personalkosten und der gesamten operativen Aufwendungen.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Freitag, 11. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Vortragende

  • Roland Pfeffer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Einleitung und Strategieplanung
  • Jan Kubben, Leiter Prodinger Managementberatung Instrumente zur Unternehmenssteuerung
  • Achim Hartmann, Universitätslektor, Karl-Franzens-Universität Graz Sicht der Banken bei Investitionen
  • Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung Markenwert-Verstecktes Potenzial

[Weitere Informationen] (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180504_OTS0004)

Veranstaltung: Liquidität steigern & auf Erfolgskurs bleibenVeranstaltung zum Thema: "Höhere Wertschöpfung durch Planung". Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. In Kurven zum Ziel und zur Strategie: Welche Pläne möchte ich realisieren und wie komme ich dazu? Wo will ich in Zukunft stehen? Welche Schritte müssen dafür gesetzt werden? Wie Ihr Unternehmen von Wachstum profitiert und wie sich Investitionen auf Ihre Finanzplanung auswirken. Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung. Zielplanung für ein besseres Banken-Rating. Welche Bedeutung hat die Marke des Betriebes auf den Unternehmenswert?Datum: 17.5.2018, 17:00 - 19:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: https://www.prodinger.at/veranstaltung-liquiditaet-wertschoepfung/

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 8907309
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Freitag, 04. Mai 2018

Höhere Wertschöpfung durch gekonnte Finanzplanung

Wien (OTS) - Gute Finanzplanung ermöglicht es, Hotelbetriebe und Projekte umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Die „Prodinger Tools“ sind dabei eine wesentliche Entscheidungshilfe, um Unternehmen dauerhaft, mit wenig Aufwand und mehr Zufriedenheit auf Erfolgskurs zu halten. Alles Wissenswerte zu diesem Thema wird bei einem Unternehmer-Seminar am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 17:00 Uhr in Zell am See vorgestellt.

Im Einzelnen geht es um folgende Fragen:

  • Wie profitiert ein Unternehmen von Wachstum und wie wirken sich Investitionen auf die Finanzplanung aus?
  • Was sind die Aufgaben und Elemente einer fundierten Planung?
  • Wie erstellt man eine effektive Zielplanung für ein besseres Banken-Rating?
  • Welche Bedeutung hat die Marke eines Betriebes für den Unternehmenswert?

Nur mit einer richtigen Finanzplanung behält ein Unternehmen die Übersicht darüber, ob es über das Jahr gerechnet mit unterschiedlichen Erlösen all seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Ist das nicht der Fall, wird die Liquidität eingeschränkt. Deshalb rückt die Finanzplanung mit ins Zentrum jeder unternehmerischen Tätigkeit.

Neben der kurzfristigen Liquiditätsplanung geht es langfristig auch darum, den Kapitalbedarf zu ermitteln, der für Investitionspläne, Wachstum und mögliche Entwicklungsprojekte notwendig ist. Die zur Meisterung dieser Aufgaben hilfreiche „Prodinger Finanzplanung“ bildet Erträge, Cash-flow und Bilanzpositionen automatisiert ab, erklärt Roland Pfeffer von der Prodinger Steuerberatung in Hinblick auf das angekündigte Unternehmer-Seminar.

Bei diesem werden, so Pfeffer weiter, gut verständliche und praxisorientierte Anleitungen zur finanziellen Unternehmenssteuerung vermittelt, verbunden mit Hinweisen, Tipps und Best-Practice Beispielen. „Gute Finanzplanung ermöglicht es Unternehmen, Projekte möglichst umfassend zu betrachten und ganzheitlich entscheiden zu können. Unsere neuen Tools zur Finanzplanung helfen dabei entscheidend, Erträge, den Cash-flow und Bilanzpositionen gut im Auge zu behalten“, fasst Pfeffer zusammen.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Freitag, 20. April 2018

Prodinger zum vierten Mal "Steuerberater des Jahres"

Wien (OTS) - Beim diesjährigen Wettbewerb 2018 um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner aus Salzburg bereits zum vierten Mal den Titel in der Kategorie "Steuerberater des Jahres - Allrounder " gesichert.

Die fundierte Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder zur Mehrheit der abgegebenen Stimmen in Salzburg geführt.

Die Prodinger Gruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden und hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Bei der feierlichen Verleihung am gestrigen Abend in den Sofiensälen in Wien nahmen die Geschäftsführer Mag. Manfred Leitinger und Mag. Sonja Eder die begehrte Auszeichnung entgegen.

"Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards unserer Kanzlei und das umfangreiche Fachwissen unserer Berater. Der Preis spiegelt die enorme Leistung des gesamten Teams wider", freuten sich Manfred Leitinger und Sonja Eder in einer ersten Reaktion auf die viel beachtete Anerkennung.

Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe 2015 ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als ein Fixpunkt der Branche. Die über 2.000 eingegangenen Nominierungen wurden von einer hochkarätigen Fachjury kritisch bewertet. Anhand transparenter und vordefinierter Kriterien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres" aus. Das Qualitätssiegel würdigt die Fachkompetenz und die Spezialisierung von Beratungsunternehmen vor allem in Hinblick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite in der Beratung.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Mag. Manfred Leitinger
m.leitinger@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Dienstag, 27. März 2018

Der Rückstand muss nun aufgeholt werden

Wien (OTS) - Die Prodinger Gruppe macht auf die noch „offenen Baustellen“ aufmerksam

Das Echo der Jubeljodler über die Rückführung der Mehrwertsteuer von 13 auf das ursprüngliche Niveau von 10 Prozent hallt in alle Täler hinein. Die zur Schau gestellte Freude ist groß, und die nicht eingehaltenen Versprechen [im Vorfeld der Steuerreform 2015/16 ] (https://www.ots.at/redirect/tai)sind schnell vergessen. In Wirklichkeit reduzierte die zwischenzeitliche Erhöhung die Betriebserlöse um rund 300 Millionen Euro (2016-2018), und die Umstellungskosten von hochgerechnet 55 Millionen Euro werden sich noch jahrelang in den Bilanzen negativ bemerkbar machen. Bei stagnierenden Umsätzen - das Niveau von 2006 wurde erst 2017 erreicht - und beim tiefsten Stand der Marktanteile internationaler Ankünfte war die damalige Aktion ein Bärendienst an der Branche. Dieser Rückstand muss nun aufgeholt werden.

Die Investitionszuwachsprämie, die Schwung in die Qualitätsverbesserung gebracht hat, wird eingestellt. Der [Beschäftigungsbonus] (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170530_OTS0116/) hat außer Chaos in der Verwaltung nichts gebracht. Die kalte Progression wird die Löhne und Gehälter auch weiterhin kräftig reduzieren. Darüber hinaus wird die Datenschutzgrundverordnung für noch mehr Bürokratie sorgen. Ein Versäumnis ist auch bei der Pauschalreiserichtlinie festzustellen: Diese tritt EU-weit bereits mit 1. Juli 2018 in Kraft und den heimischen Betrieben liegt immer noch keine Pauschalreiseverordnung vor. In der Causa „Energieabgabenrückvergütung“ hat der EuGH in der Frage der EU-Widrigkeit bereits im Sinne der Hotellerie entschieden. Der VwGH hat erneut politische Einwende dem EuGH vorgelegt.

Es muss jetzt zu Steuererleichterungen kommen. Ebenso zu Erleichterungen bei der Abschreibung von Investitionen in Hotels und Zimmer. Die derzeitige Abschreibungsfrist von 40 Jahren ist definitiv zu lang: „Keiner von uns will seinen Urlaub in einem Hotel verbringen, das derart abgewohnt ist“, macht Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, auf die noch "offenen Baustellen" aufmerksam. „All dies ist im Rahmen der nächsten großen Steuerreform zu erledigen, inklusive einer Senkung der Körperschaftssteuer von derzeit 25 Prozent“, so der Tourismus- und Steuerexperte.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
s.rohrmoser@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 28. Dezember 2017

Neue Chancen, Tourismus und Landwirtschaft miteinander zu vernetzen!

Wien (OTS) - Immer mehr Touristen, speziell die jetzt auf den Markt drängende Generation junger Reisender, legen hohen Wert auf die Authentizität ihrer Ferienerlebnisse. Von diesem Trend können sowohl Landwirtschaft als auch Tourismus unmittelbar profitieren. Durch sinnvolle Vernetzung landwirtschaftlicher Leistungen und touristischer Angebote auf lokaler Ebene ergeben sich Chancen für beide Bereiche.

Die Kompetenzen für Landwirtschaft und Tourismus wurden von der Regierung im Ministerium unter Führung von BM Elisabeth Köstinger zusammengeführt, was eine Reihe neuer Perspektiven eröffnet. Das neu geschaffene Ministerium führt den Titel „Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus“.

Konkrete Handlungsempfehlungen, wie Tourismus und Landwirtschaft das Wachstumspotenzial der Digitalisierung nutzen können, finden sich im Positionspapier „Gestaltung der digitalen Zukunft Österreichs“, das von Experten des KPMG Beratungsunternehmens unter Mitwirkung der Prodinger Gruppe erarbeitet wurde. "Anhand zahlreicher Tiefeninterviews im Vorfeld und bei aktiven Diskussionen im Rahmen von Workshops konnten sieben visionäre Geschäftsmöglichkeiten für die österreichische Wirtschaft identifiziert werden", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. Die Prodinger Gruppe gestaltete mit Fachexperten den ersten Teil der Studie: „[Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus] (http://bit.ly/2zHqFaA)“.

KPMG ist ein Netzwerk rechtlich selbständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung.

Prodinger Beratungsgruppe
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Artikel aufrufen
Donnerstag, 31. August 2017

Die richtigen Vertriebsstrategien für Hotels

Wien, München (OTS) - Nach mehr als zwei Jahren hat jetzt der italienische Senat ein neues Wettbewerbsgesetz bestätigt. Das Gesetz enthält auch einen Artikel bezüglich Parität. Mit dem gefällten Entscheid fallen nun auch in Italien die Best-Preis-Klauseln der Hotelbuchungsplattformen (Online Travel Agency, OTA) weg, die es den italienischen Hotelbetrieben bisher verboten haben, auf den eigenen Webseiten günstigere Konditionen anzubieten als über die OTAs.

Die Prodinger Tourismusmarketing und die Tourismusberatung überprüften die ersten Monate nach dem Fall der Ratenparität in Österreich und kamen auf folgende Ergebnisse:

Gleich wie in Frankreich versuchen die OTAs derzeit mit allen Mitteln, ihre Paritätsklauseln durchzusetzen und das funktioniert in einem Oligopolmarkt auch ziemlich gut. Die Plattformen legen derzeit Programme auf, mit denen sie ihrerseits die selbst verlangte Ratenparität unterlaufen können. Die Bestpreisgarantie bleibt bestehen, denn nur mit dem versprochen niedrigsten Preis auf ihren Portalen können diese punkten. So werden beispielsweise auch Buchungsanreize in Form von neuen Gutscheinsytemen angeboten und auf eigene Kosten finanzieren die OTAs etwaige Preisdifferenzen zu Hotels und fragen nach Ermäßigungen bei Hotels an.

Die Situation hat sich also kaum geändert und die Marktmacht verfestigt sich weiter.

„Gerade in der hart umkämpften Stadthotellerie sollte ein besonderes Augenmerk auf die Preisentwicklung gelegt werden, denn die Buchungsportale (OTAs) rund um Booking.com werden sich von ihrem Kunden-Versprechen des besten Preises nicht verabschieden.“ skizziert Marco Riederer von der Prodinger Tourismusmarketing. Freiwillige Ratenparität durch eine "Preferred"-Mitgliedschaft, besseres Ranking für gleiche Preise oder der Einsatz von Kommissionen, um die Preise gleich zu halten, sind einige der Zügel, die weiterhin in den Händen der OTAs bleiben.

„Die richtigen Rezepte für die Hotelbetriebe liegen nun vermehrt in der richtigen Auswahl der Vertriebspartner und der strategischen Steuerung der Preise.“ ergänzt Hannes Haller, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusmarketing. Es eröffnen sich zweifelsfrei neue Chancen, doch diese müssen auch klug genutzt werden. Sonst geht der Schuss nach hinten los… (Durch den Weiterverkauf von Kontingenten durch Reiseveranstalter haben die Hotels ohnehin schon lange keine Preishoheit mehr.)

Die Prodinger Tourismusmarketing empfiehlt folgende Strategie für höhere Umsätze und mehr direkte Buchungen auf der eigenen Website:

  • Einfache, usability-optimierte Booking-Engine auf der eigenen Website einbinden
  • Vorteile bei Direktbuchung schnell und gut ersichtlich darstellen (Bestpreisgarantie, Zimmerkategorien, vergünstigter Parkplatz, Flexibilität bei Sonderwünschen etc.)
  • Die eigene Booking-Engine mit Google My Business verknüpfen
  • Klare auf den Forecast ausgerichtete Vertriebsstrategie (SEA, Facebook, sonstige Online-Plattformen) mit laufender Conversion-Optimierung
  • Aktuelle und auf den Recherche-Zeitpunkt des Gastes optimierte Web-Inhalte
  • Lockerung der oftmals immer noch starren Preislisten und Überprüfung auf preispsychologische Effekte
  • Überprüfung der Buchungskonditionen
  • Beschäftigung mit Suchmaschinenoptimierung

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
m.riederer@prodinger.at
+43 6542 736 61 - 1644

Artikel aufrufen

PRESSESPIEGEL

www.tp-blog.at vom 13.02.2019

Gastkommentar: Besteuerung der Freizeitwohnsitze

stammgast.online vom 11.02.2019

Wann man investieren sollte...

stammgast.online vom 07.02.2019

Das neue Hotel & Touristik für den guten Start ins neue Lesejahr!

Hotel & Touristik vom 04.02.2019

ZIMMER, KÜCHE, APARTMENT?

Hotel & Touristik vom 04.02.2019

Effizienz im Hotel - und wann man investieren sollte

diepresse.com vom 02.02.2019

Die Vermessung des Skiurlaubs

Travel Express vom 29.01.2019

ÖHV

Die Presse am Sonntag vom 27.01.2019

Die Apres-Ski-Industrie

Kleine Zeitung vom 25.01.2019

Zinsschock würde Hoteliers hart treffen

trend vom 25.01.2019

Neue Hotelstrategie

STEUERNEWS

Dienstag, 24. April 2018

Wie erfährt die Finanz von Kapitalabflüssen?

Mit der Steuerreform 2015 wurde auch das sogenannte Kapitalabfluss-Meldegesetz geschaffen. Dieses Gesetz verpflichtet unter anderem alle Banken, Kapitalabflüsse ab mindestens € 50.000,00 von Konten oder Depots natürlicher Personen an das Bundesministerium für Finanzen zu melden. Ausgenommen von dieser Meldepflicht sind z. B. Kapitalabflüsse von Geschäftskonten oder Anderkonten von Rechtsanwälten, Notaren und Wirtschaftstreuhändern.

Kapitalabflüsse, im Sinne dieser Reglung, sind:

  • die Auszahlung und Überweisung von Sicht-, Termin- und Spareinlagen,
  • die Auszahlung und Überweisung im Rahmen der Erbringung von Zahlungsdiensten oder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Bundesschätzen,
  • die Übertragung von Eigentum an Wertpapieren mittels Schenkung im Inland sowie
  • die Verlagerung von Wertpapieren in ausländische Depots.

Auch Umwidmungen eines bestehenden Kontos in ein Geschäftskonto sowie die Überweisung von einem Privatkonto auf ein Geschäftskonto stellen Kapitalabflüsse dar.

Um mögliche Umgehungsmodelle zu vermeiden, besteht auch Meldepflicht, wenn der Kapitalabfluss in mehreren Vorgängen, zwischen denen offenkundig eine Verbindung gegeben ist, getätigt wurde.

Die Bank hat die entsprechende Meldung jeweils bis zum letzten Tag des auf den Kapitalabfluss folgenden Monats abzugeben.

Zudem müssen Banken auch Zuflüsse auf Konten und Depots von natürlichen Personen oder liechtensteinischen Stiftungen ab € 50.000,00 melden, wenn sie getätigt wurden aus der Schweiz zwischen dem 1.7.2011 und dem 31.12.2012 oder aus Liechtenstein zwischen dem 1.1.2012 und dem 31.12.2013.

Die Finanz prüft nun verstärkt diese Meldungen und fordert oft standardmäßig eine Vielzahl an Unterlagen ein.

Stand: 25. April 2018

Dienstag, 24. April 2018

Registrierkasse: Wie funktioniert der laufende Betrieb?

Sie haben geklärt, ob Sie eine Registrierkasse benötigen, welche Umsätze zu erfassen sind, die Registrierkasse angeschafft und samt Sicherheitseinheit bei der Finanz registriert und in Betrieb genommen? Nach Erstellung und Prüfung des Startbelegs beginnt der laufende Betrieb. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Bestimmungen dazu:

Welche Kontrollbelege und Sicherungen müssen erstellt werden?

  • Zu jedem Monatsende sind die Zwischenstände des Umsatzzählers zu ermitteln (Monatszähler) und als Barumsatz mit Betrag Null (0) zu speichern. Die meisten Kassensysteme bieten dafür eine Extra-Anwendung an.
  • Zu jedem Ende eines Kalenderjahres muss ein Jahresabschluss gemacht werden. Dafür kann der Monatsbeleg für Dezember verwendet werden, muss jedoch zusätzlich als Jahresbeleg ausgedruckt werden. Der Jahresbeleg ist mit der Belegcheck-App des Finanzministeriums zu prüfen.
  • Zumindest quartalsweise ist das vollständige Datenerfassungsprotokoll extern zu speichern. Das gespeicherte Protokoll ist laut Bundesabgabenordnung mindestens sieben Jahre aufzubewahren. 

Was ist bei einem Ausfall der Sicherheitseinheit zu tun?

Die Barumsätze sind auf einer anderen Registrierkasse mit funktionierender Sicherheitseinheit zu erfassen. Wenn dies nicht möglich ist, verwenden Sie für die zwischenzeitlichen Barumsätze die Zeichenkette „Sicherheitseinrichtung ausgefallen“ anstatt des Signatur- oder Siegelwertes, und versehen Sie den Beleg mit einem entsprechenden Vermerk. Nach der Reparatur ist über die Belege, die während des jeweiligen Ausfalles mit dem Hinweis „Sicherheitseinrichtung ausgefallen“ zu versehen waren, ein Sammelbeleg mit Betrag Null (0) zu erstellen. Der Beleg ist im Datenerfassungsprotokoll zu speichern.

Wenn die Sicherheitseinheit nicht nur vorübergehend (laut BMF für mehr als 48 Stunden) ausfällt, müssen Beginn und Ende des Ausfalls ohne unnötigen Aufschub (laut BMF binnen einer Woche) über FinanzOnline gemeldet werden.

Was ist bei einem Ausfall der Registrierkasse zu tun?

Zur Fehlerbehebung wenden Sie sich am besten an den Kassenhersteller. Weichen Sie in der Zwischenzeit auf eine funktionierende Kasse aus oder – wenn das nicht möglich ist – nehmen Sie die Ausstellung der Belege samt Zweitschrift händisch vor. Die händischen Zweitschriften sind nach der Reparatur nachzuerfassen (eine Bezugnahme auf den händischen Beleg ist laut Finanzministerium ausreichend) und aufzubewahren.

Werden Buchungen vorgenommen, die die Fehlersuche unterstützen, sind diese als Trainingsbuchungen zu kennzeichnen.

Ist die Reparatur nicht möglich oder sind Daten beschädigt, muss das alte Datenerfassungsprotokoll gesichert werden und die Registrierkasse außer Betrieb genommen werden. Eine neuerliche Inbetriebnahme ist erforderlich.

Wenn die Registrierkasse nicht nur vorübergehend ausfällt (laut BMF für mehr als 48 Stunden), müssen Beginn und Ende des Ausfalls und eine allfällige Außerbetriebnahme ohne unnötigen Aufschub (laut BMF binnen einer Woche) über FinanzOnline gemeldet werden.

Was ist bei einer geplanten Außerbetriebnahme der Registrierkasse zu tun?

Erstellen Sie einen Schlussbeleg mit Betrag Null und sichern Sie das Datenerfassungsprotokoll. Bewahren Sie beides entsprechend der Vorschriften der Bundesabgabenordnung für mindestens sieben Jahre auf. Melden Sie die Außerbetriebnahme mittels FinanzOnline. Die Meldung ist laut Bundesministerium für Finanzen nur dann erforderlich, wenn die Registrierkasse geplant dauerhaft außer Betrieb genommen wird – also nicht bei Betriebsferien oder zwischen den Saisonen bei einem Saisonbetrieb.

Stand: 25. April 2018

Dienstag, 24. April 2018

Was ist bei Managerversicherungen steuerlich zu beachten?

Manager, Geschäftsführer und Prokuristen sehen sich zunehmend mit persönlichen Haftungsfragen konfrontiert.

Sogenannte D&O-Versicherungen (Vermögensschadenversicherungen) versuchen, dieses Haftungsrisiko zu reduzieren. Nur welche steuerlichen Auswirkungen ergeben sich daraus? Laut Rechtsmeinung des BMFs in den Lohnsteuerrichtlinien sind Haftpflichtversicherungen zur Abdeckung eines Vermögensschadens infolge Fehlhandelns von Führungskräften steuerlich wie folgt zu behandeln:

Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer und Begünstigter

In diesem Fall sind die Prämienzahlungen beim Unternehmen Betriebsausgaben. Beim Manager liegt kein Vorteil aus dem Dienstverhältnis vor.

Arbeitnehmer ist Versicherungsnehmer, Begünstigter ist der Arbeitgeber

Hier sind die Prämienzahlungen beim Arbeitnehmer Werbungskosten. Im Versicherungsfall liegen beim Arbeitgeber Einnahmen vor.

Arbeitnehmer ist Versicherungsnehmer und Begünstigter

Auch hier sind die Prämienzahlungen beim Arbeitnehmer Werbungskosten. Im Versicherungsfall hat der Arbeitnehmer Einnahmen denen die Schadenszahlungen an den Arbeitgeber als Werbungskosten gegenüberstehen (unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze).

Arbeitnehmer ist Versicherungsnehmer, Begünstigter ist geschädigter Dritter

Die Prämienzahlungen sind beim Arbeitnehmer Werbungskosten, keine Einnahmen im Versicherungsfall.

Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer, Begünstigter ist geschädigter Dritter

Die Prämienzahlungen sind beim Arbeitgeber Betriebsausgaben, kein Vorteil aus dem Dienstverhältnis beim Arbeitnehmer.

Stand: 25. April 2018

Dienstag, 24. April 2018

Was ist die Grundsteuer?

Von der Politik werden gelegentlich Vermögenssteuern thematisiert. Eine bestehende Vermögenssteuer ist die Grundsteuer, die der Gemeinde zugutekommt.

Der Grundsteuer unterliegt inländischer Grundbesitz wie

  • das land- und forstwirtschaftliche Vermögen
  • das Grundvermögen
  • das Betriebsvermögen, soweit es in Betriebsgrundstücken besteht.

Von der Grundsteuer befreit ist unter anderem bestimmter Grundbesitz des Bundes, des Roten Kreuzes, der freiwilligen Feuerwehren, von Sportvereinen, von Kirchen oder Religionsgemeinschaften oder auch z. B. Grundbesitz für den öffentlichen Verkehr. Zudem können Bundesländer mit Landesgesetzen zeitlich befristete Grundsteuerbefreiungen festlegen (z. B. für neue geförderte Wohnobjekte), die dann z. B. bei der Gemeinde beantragt werden können.

Steuerschuldner der Grundsteuer ist grundsätzlich der Eigentümer oder Berechtigte. Besteuerungsgrundlage ist der für den Veranlagungszeitraum maßgebende Einheitswert. Auf den Einheitswert ist eine Steuermesszahl (maximal 2 ‰) anzuwenden. Die Steuermesszahl wird beeinflusst, je nachdem ob es sich um land- und forstwirtschaftliches Vermögen, Einfamilienhäuser oder Mietwohngrundstücke oder eben ein allgemeines Grundstück handelt. Auf die Steuermesszahl wenden die Gemeinden einen Hebesatz bis zu 500 % an. Daraus ergibt sich, dass die Grundsteuer höchstens 1 % des Einheitswertes beträgt.

Die Grundsteuer wird von den Gemeinden eingehoben und wird am 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11. zu je einem Viertel des Jahresbetrages fällig. Übersteigt der Jahresbetrag nicht € 75,00, so wird die Steuer am 15.5. mit dem Jahresbetrag fällig.

Zusätzlich zur Grundsteuer gibt es auch noch eine Abgabe von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und die Bodenwertabgabe für unbebaute Grundstücke.

Stand: 25. April 2018

Dienstag, 24. April 2018

Umsatzsteuer: Was ist eine Großreparatur bei Gebäuden?

Ändern sich bei einem Gebäude, das der Unternehmer als Anlagevermögen verwendet, die Verhältnisse, die im Kalenderjahr der erstmaligen Verwendung für den Vorsteuerabzug maßgebend waren, so ist in einem bestimmten Ausmaß eine Berichtigung des Vorsteuerabzuges durchzuführen. Dies gilt sinngemäß auch für Vorsteuerbeträge, die bei Gebäuden auf Kosten von Großreparaturen entfallen.

Der Begriff „Großreparatur“ wurde nun vom Verwaltungsgerichtshof in einer Entscheidung genauer definiert. Daraufhin hat das BMF auch die Umsatzsteuerrichtlinien angepasst:

Eine „Großreparatur“ im Sinne der Umsatzsteuer sei ein

  • nicht aktivierungspflichtiger (zum Berichtigungszeitpunkt nicht vollständig verbrauchter) Aufwand,
  • der nicht „regelmäßig“ erwächst und
  • von dem sich sagen lässt, er falle „ins Gewicht“. Das ist auch gegeben, wenn der Aufwand, in Relation zum „gesamten Anschaffungswert“ des Grundstücks bzw. Gebäudes, nur gering ist.

(In der entsprechenden Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes war die Wertrelation von Großreparatur zu Gebäude nur 2 %.)

Stand: 25. April 2018

Dienstag, 24. April 2018

Wie kann ich meine Abgaben entrichten?

Laut Bundesabgabenordnung gelten Abgaben u. a. als entrichtet

  • bei Überweisung auf das Postscheckkonto oder ein sonstiges Konto des Finanzamtes am Tag der Gutschrift
  • bei Barzahlungen am Tag der Zahlung oder bei Abnahme von Bargeld durch den Vollstrecker am Tag der Abnahme
  • bei Einzahlung mit Erlagschein am Tag, der sich aus dem Tagesstempel des Aufgabepostamtes ergibt
  • bei Einzahlung durch Postanweisung, wenn der eingezahlte Betrag
    • dem Finanzamt bar ausbezahlt wird, am Tag der Auszahlung
    • auf das Postscheckkonto des Finanzamtes überwiesen wird, am Tag der Überweisung durch das Abgabepostamt
  • bei Umbuchung oder Überrechnung von Guthaben eines Abgabepflichtigen
    • auf Abgabenschuldigkeiten desselben Abgabepflichtigen am Tag der Entstehung der Guthaben
    • auf Abgabenschuldigkeiten eines anderen Abgabepflichtigen am Tag der nachweislichen Antragstellung, frühestens jedoch am Tag der Entstehung der Guthaben

Grundsätzlich kommen alle zivilrechtlich zulässigen Entrichtungsformen auch für Abgaben in Betracht. So sind z. B. auch Zahlungen mit Scheck möglich, eine Hingabe von Wechsel jedoch explizit nicht.

Respirofrist

Erfolgt bei Postanweisung, Überweisung oder Verrechnungsscheck die Gutschrift (bzw. Auszahlung) zwar verspätet, aber noch innerhalb von drei Tagen nach Ablauf der zur Entrichtung einer Abgabe zustehenden Frist, so bleibt grundsätzlich die Verspätung ohne Rechtsfolgen. In den Lauf der dreitägigen Frist werden Samstage, Sonntage, gesetzliche Feiertage, der Karfreitag und der 24.12. nicht eingerechnet.

Electronic Banking

Überweisungen (auch jene durch Postanweisungen) haben mittels Electronic-Banking zu erfolgen, wenn dies dem Abgabepflichtigen zumutbar ist. Die elektronische Überweisung ist dann zumutbar, wenn der Zahlungspflichtige das ihm von seinem Kreditinstitut zur Verfügung gestellte Electronic-Banking-System bereits zur Entrichtung von Abgaben oder für andere Zahlungen nutzt und er über einen Internetanschluss verfügt.

Die Beauftragung zur Entrichtung von Abgaben durch elektronische Überweisung hat entweder

  • im Electronic-Banking-System mittels der Funktion „Finanzamtszahlung“ (wenn verfügbar), oder
  • im Wege des „eps“-Verfahrens in FinanzOnline

Stand: 25. April 2018

Dienstag, 24. April 2018

Was ist eine Blockchain?

Im Geschäftsleben treten, wenn für Geschäfte ein gewisses Vertrauen notwendig ist, oft Vermittler auf, zu denen die Geschäftspartner Vertrauen haben. So werden z. B. für Geldüberweisungen Banken beauftragt.

Vertrauen kann aber auch grundsätzlich durch ein Netzwerk von Nutzer sichergestellt werden, ohne einen Dritten zu involvieren. Als technische Basis kann eine sogenannte Blockchain verwendet werden. Dabei werden Datensätzen, wie z. B. die Transaktion einer Geldüberweisung, ein eindeutiger Code (Hashwert) angefügt. Durch eine besondere Verkettung von Blöcken von Datensätzen (Blockchain) wird sichergestellt, dass einzelne Transaktionen nicht geändert werden können, ohne dass dies nicht sofort erkennbar wird. Die Blockchain wird nun nicht zentral auf einem Server gespeichert, sondern jeder Nutzer hat grundsätzlich die gesamte Blockchain dezentral verfügbar. Änderungen eines einzelnen Nutzers würden also sehr schnell erkannt, da sich der Hashwert der Kette ändert.

Alle Transaktionen in der Blockchain sind offengelegt – somit kann jeder im Netzwerk sofort erkennen, ob jemand die finanziellen Mittel für eine Transaktion hat. Die Akteure einer Blockchain treten allerdings nur unter einem Pseudonym auf – die Identität ist so geschützt, obwohl alle Transaktionen offengelegt sind.

Die Blockchain-Technologie wird für digitale Währungen aber bereits auch für andere Bereiche des Geschäftslebens eingesetzt – Tendenz steigend.

Stand: 25. April 2018

Montag, 26. März 2018

Sind Rabatte an Angehörige beim Arbeitnehmer als Sachbezug zu versteuern?

Rabatte, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern (allen oder bestimmten Gruppen) gewähren, sind unter bestimmten Voraussetzungen von der Einkommensteuer befreit. Folgende Grenzwerte sind zu beachten:

  • Der Mitarbeiterrabatt übersteigt im Einzelfall nicht 20 %.
  • Bei Rabatten über 20 % werden die Rabatte insoweit steuerpflichtig, als ihr Gesamtbetrag € 1.000,00 im Kalenderjahr übersteigt.

Das BMF hat nun in der letzten Wartung der Lohnsteuerrichtlinien auch seine Rechtsansicht dargelegt, wie vorzugehen ist, wenn Angehörigen von Mitarbeitern Rabatte gewährt werden.

Bezieht der Arbeitnehmer die vergünstigten Waren und Dienstleistungen selbst und trägt er auch den wirtschaftlichen Aufwand dafür, dann gilt die oben genannte Regelung auch dann, wenn die Waren einer Person zugeordnet werden können, wie z. B. bei einer Saisonkarte.

Erwerben Angehörige eines Mitarbeiters selbst Waren und Dienstleistungen mit bis zu 20 % Mitarbeiterrabatt, so sind die Begünstigungen grundsätzlich nicht anwendbar und der Vorteil aus dem Dienstverhältnis ist als Sachbezug beim Arbeitnehmer zu versteuern.

Wenn Angehörige selbst Waren und Dienstleistungen mit mehr als 20 % Rabatt im Einzelfall erwerben, so sind diese Mitarbeiterrabatte beim Arbeitnehmer insoweit steuerpflichtig, als der Gesamtbetrag der Rabatte im Kalenderjahr € 1.000,00 übersteigt. Laut Rechtsansicht des BMF in den Lohnsteuerrichtlinien ist diese Vorgangsweise aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung möglich. Dabei ist zu beachten, dass jedoch alle anderen Voraussetzungen der Steuerbefreiung, wie z. B. kein Weiterverkauf der Waren, gegeben sein müssen. Der Betrag, der in Summe € 1.000,00 im Jahr übersteigt, wird beim Mitarbeiter ein steuerpflichtiger Sachbezug.

Stand: 26. März 2018

Montag, 26. März 2018

Senkung der Umsatzsteuer für Beherbergung von 13 % auf 10 %

Der Umsatzsteuersatz soll von 13 % auf 10 % gesenkt werden für

  • die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen samt Nebenleistungen (als Nebenleistung ist auch ein ortsübliches Frühstück anzusehen, wenn der Preis hiefür im Beherbergungsentgelt enthalten ist) und
  • die Vermietung von Grundstücken für Campingzwecke samt Nebenleistungen, wenn dafür ein einheitliches Benützungsentgelt entrichtet wird.

Die Änderung soll laut Regierungsvorlage mit 1.11.2018 in Kraft treten und erstmals auf Umsätze und sonstige Sachverhalte anwendbar sein, die nach dem 31.10.2018 ausgeführt werden bzw. sich ereignen.

Somit wird die Erhöhung der USt für Beherbergung und Camping durch die Steuerreform 2015/16 wieder zurückgenommen. Auch die entsprechenden Berechnungen für die Aufteilung von Pauschalangeboten von Beherbergung und Verköstigung werden damit wieder hinfällig. Die weitere Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.

Stand: 26. März 2018

Montag, 26. März 2018

Welche Meldezeiträume sind für Umsatzsteuervoranmeldung und Zusammenfassende Meldung zu beachten?

Abhängig vom Umsatz des Vorjahres sind von den meisten Unternehmen beim Finanzamt regelmäßig Umsatzsteuervoranmeldungen (UVA), eine Umsatzsteuerjahreserklärung und bei innergemeinschaftlichen Sachverhalten Zusammenfassende Meldungen (ZM) zu erstellen und grundsätzlich verpflichtend elektronisch abzugeben. Hier eine Übersicht zu den Meldezeiträumen und den damit verbundenen wesentlichsten Bestimmungen:

Vorjahresumsätze bis € 30.000,00

Kleinunternehmer

In der Regel haben Kleinunternehmer (Umsatz im Veranlagungszeitraum nicht mehr als € 30.000,00) keine Umsatzsteuerjahreserklärung abzugeben. Eine Zusammenfassende Meldung ist quartalsmäßig abzugeben, wenn ein meldepflichtiger Umsatz erbracht wurde. Der Kleinunternehmer hat dann eine Umsatzsteuerjahreserklärung abzugeben bzw. ist zur Zahlung der Umsatzsteuer verpflichtet, wenn er Steuer zu entrichten hat, wie beispielsweise wenn Steuer auf Rechnungen ausgewiesen ist (Steuerschuld kraft Rechnungslegung), wenn die Steuerschuld auf ihn übergeht, die Erwerbsschwelle überschritten wird (oder bei Verzicht auf diese) und bei Anwendung der Differenzbesteuerung.

Bei Verzicht auf die Kleinunternehmerbefreiung

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist für jedes Quartal zu erstellen und aufzubewahren. Die Unternehmer müssen die UVA jedoch nicht an das Finanzamt übermitteln (außer bei einem Vorsteuer-Überschuss oder man wird vom Finanzamt dazu aufgefordert). Eine sich ergebende Zahllast ist als Vorauszahlung an das Finanzamt zu überweisen. Eine Zusammenfassende Meldung ist bei meldepflichtigen Umsätzen jedes Quartal abzugeben. Die Umsatzsteuerjahreserklärung ist abzugeben.

Vorjahresumsätze von € 30.000,00 bis € 100.000,00

Die Umsatzsteuervoranmeldung und die Zusammenfassende Meldung sind von diesen Unternehmern je Quartal zu erstellen und beim Finanzamt einzureichen. Auch die Vorauszahlung ist je Quartal zu entrichten. Durch fristgerechte Abgabe einer UVA für den ersten Kalendermonat des Veranlagungszeitraumes kann man jedoch freiwillig die Abgabe von monatlichen UVAs für das gesamte Jahr wählen. Eine Umsatzsteuerjahreserklärung ist abzugeben.

Vorjahresumsätze über € 100.000,00

Wurde im Vorjahr mehr als € 100.000,00 Umsatz erzielt, so ist die Umsatzsteuervoranmeldung und die Zusammenfassende Meldung monatlich zu erstellen und beim Finanzamt abzugeben, die Vorauszahlung ist monatlich zu entrichten. Eine Umsatzsteuerjahreserklärung ist abzugeben.

Fälligkeitstag

  • Für Einreichung UVA/Entrichtung der Vorauszahlung: 15. des auf den Voranmeldungszeitraum (Monat/Quartal) zweitfolgenden Kalendermonats
  • Für Einreichung ZM: mit Ablauf des auf den Meldezeitraum (Monat/Quartal) folgenden Kalendermonats

Stand: 26. März 2018

Diese Webseite verwendet Cookies.
Damit Sie unsere Website optimal nutzen können, speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.