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LBG Österreich sperrt Büro für Dachstein / Flachau auf

  Steuerberater. Kanzlei LBG eröffnet den 31. Standort in der Region Schladming-Dachstein / Flachau. Auch Konkurrenten wie Prodinger setzen auf die große Tourismusbranche. „In einer gemeinsamen weiteren wirtschaftlichen Entwicklung von Tourismus, Landwirtschaft und Kulinarik in Österreich liegen große Chancen“, so Heinz Harb, Vorsitzender der Geschäftsführung von LBG Österreich, bei der Eröffnung des 31. LBG-Standortes in Schladming. Dabei begrüße man ausdrücklich die Initiative des Tourismusministeriums, bei der Entwicklung des „Masterplan für den Tourismus“ die wesentlichen Stakeholder einzubinden. „Die Weiterentwicklung einer gelungenen Koordination von Tourismus, Landwirtschaft, Kulinarik, Freizeitwirtschaft und Umwelt wird unmittelbar und mittelbar für vielfältigste Unternehmen positive wirtschaftliche Impulse mit sich bringen“, so Harb. Eine schwergewichtige Branche Die über 90.000 österreichischen Tourismusbetriebe beschäftigen an die 700.000 Menschen. Rund 48.000 Betriebe gehören der Gastronomie an, knapp 19.000 sind Freizeit- und Sportbetriebe und rund 16.000 Hotelleriebetriebe. Weitere rund 2.600 Betriebe erbringen Leistungen im Bereich Kino, Kultur und Vergnügen, hinzu kommen 2.400 Reisebüros und mehr als 2.000 Gesundheitsbetriebe. 80% der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sind Familienunternehmen. Die Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft lag 2017 bei rund 58,8 Mrd. Euro, das sind rund 16% der österreichischen Wirtschaftsleisutng (BIP) laut WKO bzw. Statistik Austria. Kleinbetriebe haben andere Bedürfnisse Harb: „Als ein österreichweit führendes Beratungsunternehmen ist LBG mit vielfältigen Kooperationsformen in der Praxis vertraut und begleitet Familienunternehmen und Klein- und Mittelbetriebe insbesondere in der wirtschaftlichen und steuerlichen Führung, der Rechtsformplanung sowie mit Dienstleistungen im Rechnungswesen, der Personalverrechnung und der digitalen kaufmännischen Organisation.“ Aktuell gehe der Trend bei den Rahmenbedingungen in die richtige Richtung: Die im Frühjahr 2018 beschlossene Senkung der Umsatzsteuer auf Beherbergungsleistungen von 13% auf 10% tritt mit 1. November 2018 in Kraft und ist laut Harb eine wichtige Maßnahme zur Stärkung der heimischen Tourismusbetriebe im internationalen Wettbewerb, insbesondere in Hinblick auf bestehende umsatzsteuerliche Begünstigungen in Nachbarstaaten. Dabei seien nun zeitgerecht Umstellungsmaßnahmen bei der digitalen Rechnungsausstellung, der Anzahlungsverrechnung, bei Angebotspaketen sowie der Berücksichtigung von Reisespesen- bzw. Nächtigungsgeldern in der Buchhaltung und in diätenbezogenen EDV-Programmen im Zusammenhang mit der Personalverrechnung notwendig. Spezialisiert auf Tourismus Aktuell hat LBG Österreich laut eigenen Angaben 520 Mitarbeiter an nunmehr 31 Standorten. Man konzentriere sich als Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft u.a. auf wirtschaftliche und steuerliche Beratung von mittelständischen Unternehmen in der Hotellerie, Gastronomie, etc. Freilich gibt es in Regionen mit vielen Tourismusbetrieben noch zahlreiche weitere Steuer- und Unternehmensberater, die sich auf die Branche spezialisiert haben. Ein Schwergewicht ist etwa auch Prodinger Gruppe: Sie setzt auf Hilfe bei der Unternehmensführung und Unternehmensentwicklung, mit den explizit betonten Teilbereichen Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Digitalisierung. Link:

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