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Chalet-Angebote liegen im Trend

Die Einschränkungen als Folge der Covid-19-Pandemie erzeugen in der GesellschaftIn der aktuellen Situation liegen unbeschwerte Familienurlaube in Chalets und vergleichbaren Beherbergungsformen mehr im Trend denn je. Außerdem werden Urlaubsreisen in die Natur mit viel frischer Luft und kurzer Anreise nach Ansicht der Prodinger Beratungsgruppe noch weiter in den Vordergrundrücken. Immer mehr Menschen suchen in ihrer Freizeit den Kontakt zu Natur und Landschaft, um ihre innere Balance zu finden. Das Thema Wald und Natur gewinnt immer mehr an Zustimmung, vor allem in Zeiten, in denen man bewusst Menschenansammlungen ausweicht und der Stadt entflieht.Natur und Landschaft werden ganz bewusst als Rückzugs- und Abenteuerraum wahrgenommen und gesucht, wodurch sie zu wichtigen Wettbewerbsvorteilen werden.Dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Gäste werden alternative Beherbergungsformen wie Chalet-Konzepte, Serviced Apartments mit abgrenzbarem Wohnbereich oder Ferienwohnungen weithin gerecht. Auch hat die Covid-19-Pandemie zu einer nachhaltigen Veränderung der Arbeitswelt geführt.Auch „long-stay“-Konzepte sollten stärker als bisher bei der Planung neuer Projekte berücksichtigt werden. Wenn man nach Harald Kunstowny geht, erscheint es auch besonders wichtig, Konzeptionen wie Chaletdörfer – aber auch Beherbergungsbetriebe generell – aus ganzheitlicher Sicht zu planen. Themen wie Geokultur, Geomantie oder auch das altbekannte Feng-Shui sollten mit eingebaut und Kraftplätze geschaffen werden.Gerade in Zeiten einer zunehmend verpflichtenden „always-on“-Mentalität wird der Wunsch nach totaler natürlicher Verbundenheit immer größer. Gerade dann ist es Menschen wichtig, ihr Verlangen nach einem gesunden Leben zu stillen. Die ganzheitliche Sicht von Kunstowny hilft, einen Platz dafür zu schaffen.Für Hotelbetriebe, die über ausreichend Grund und Infras truktur verfügen, sind Chalets eine ideale Angebotsergänzung.Der Vorteil eines Chalets gegenüber einem regulären Hotel liegt für viele Gäste auf der Hand: Es bietet Privatsphäre und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Dies entspricht dem Trend zum sogenannten „Cocooning“ – dem Wunsch, sich vermehrt in das häusliche Privatleben zurückzuziehen, ohne auf den Komfort und den Service eines Hotels zu verzichten. So ist zum Beispiel der Besuch eines Privatkochs direkt im Chalet möglich. Es wird tägliche Reinigung angeboten, E-Golfcarts bringen den Gast zum C halet und Mitarbeiter füllen den Kühlschrank und machen Feuer im Kamin. Mittlerweile existieren allein in Österreich, das bei diesem Trend alpenweit führend ist, rund vier Dutzend Almhüttendörfer.Grundsätzlich basiert das Konzept von Chalet-Häusern auf e iner Reduzierung dienstleistungsintensiver Bereiche, mit dem Fokus auf alpine Wohnatmosphäre und individuell nutzbare Räume. Im Rahmen der Konzeptvielfalt variieren der Grad der Serviceleistungen und die Größe der Wohnflächen stark. Die Chalets sind eine Mischform aus Hotel, Wohnung und Serviced Apartments. Es ist aber auch festzustellen, dass eine behutsam gewählte Anzahl von Chalet-Einheiten und ein durchdachtes Angebotskonzept (hinsichtlich Design, Dienstleistung, Servicewegen etc. ) einen enormen Einfluss auf den Erfolg einer Neuentw icklung haben. Chalet-Konzeptionen, bei denen die Einheiten von einem Hotelbetrieb bewirtschaftet werden (und sich meist in unmittelbarer Nähe zum Hotel befinden), zeichnen sich durch außergewöhnliche Betriebsergebnisse aus. Harald Kunstownybeschäftigt sich seit 30 Jahren intensiv mit den Themen Geokultur, Feng-Shui und Geomantie. Chalet-Konzeptionen unterstützt er durch das Schaffen von Kraftplätzen. Die Ausarbeitung eines organischen Designs bedeutet nicht nur, mehr Sorge aufzuwenden, damit das Chalet mit seinem Standort harmoniert, sondern auch mit unterschiedlichen Gestalten, Formen und M aterialien zu experimentieren. Wenn man einige sanfte Winkel und Kurven einbezieht, verleiht dies dem Inneren oder Äußeren des Chalets bereits ein fließendes und natürlicheres Erscheinungsbild.Die neuen Wald­Platzerl „Wald SPA“ vom Fischerwirt in Faistenau.eine Reihe privater und auch geschäftlicher Trendwechsel. Diesen müssen sich vorallem Beherbergungsbetriebe in ihrer Rolle als Begegnungszone anpassen.Autor: Thomas ReisenzahnDie Waldchalets befinden sich hinter dem Hauptgebäude.26WertewandelHOTEL&DESIGN Nr. 6 | DEZEMBER 2020Prodinger Tourismusberatung | Thomas Reisenzahn, t. reisenzahn@prodinger. atC halet Kitzbühel von Harald KunstownyWaldsaunen vom FischerwirtFACHARTIKELChalet Kitzbühel von Harald Kunstownywww. haraldkunstowny. comHarald KunstownyHOTEL&DESIGN Nr. 6 | DEZEMBER 202027

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