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BERGTOURISMUS: WORAUF ES WIRKLICH ANKOMMT

Zahlreiche Studien befassen sich mit dem Thema Sommer am Berg und kommen dabei immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen, aber es scheint eine Konstante zu geben.Die Prognosen für die Sommersaison in Oberösterreich sehen rosig aus.Denn Natur und Landschaft sind für immer mehr Menschen ein wichtiger Entscheidungsgrund für oder gegen einen Urlaubsort.Entschleunigend aber nicht langweilig wollen die freien Tage verbracht werden, so lautet das Urteil einer Umfrage der Oberösterreich Tourismus Gmb H.Eine Wanderung in den Bergen mit anschließendem Besuch in den lokalen Gastbetrieben steht seit einigen Jahren bei immer mehr Besuchern auf der Urlaubs-Agenda. Dies zeigt sich nicht nur in (Ober-)Österreich, sondern in ganz Europa.In Slowenien werden zum Beispiel aufgrund der steigenden Besucherzahlen Ganzjahrespläne für das aktive Bergerlebnis entwickelt. Die nachhaltige Erweiterung des Slowenischen Bergtourismus soll bis 2021 erste Ergebnisse erzielen und fokussiert sich auf die zentralen Wünsche der Bergfans. Zielgruppen Die aktiven Urlauber wünschen sich ein abwechslungsreiches Sportprogramm, während vor allem Familien lieber speziell inszenierte Outdoor Erlebnisse genießen. Auch Business Meetings finden immer häufiger in rustikalen Hütten mit Alpenflair als in Top ausgestatteten Hotelseminarräumen statt. Teambuilding Events in den Bergen werden immer beliebter. Doch egal ob sportlicher Einzelkämpfer oder gestärkte Projektteams, auf eines will der Bergtourist von heute nicht verzichten…Erfolgsfaktor gastronomie Nicht nur Liebe geht durch den Magen, sondern wie es scheint auch der Tourismus. Hand in Hand mit dem Bergtourismus geht auch die Berggastronomie. Im Zuge einer Untersuchung von „Tourismus Südtirol morgen“ wurden unter anderem die Tourismuskonzepte einiger Länder untersucht, wobei sich zeigte, dass Skiregionen Länderübergreifend auf eine Kombination aus Ski, Kulinarik und Gesundheit setzen. Der Megatrend „gesundes Essen“ ist ebenfalls stark vertreten; gesunde Küche und auch bio-logische Küche sind ein Renner im polnischen Buchmarkt und zeigen auffallend hohe Präsenz im Restaurantangebot von Krakau.Der gegenwärtige südpolnische Lifestyle ist auch durch einen Outdoor-Trend geprägt, wobei insbesondere Laufen, Wandern und Klettern – nebst dem Skifahren im Winter – häufig ausgeübte Sportarten und Aktivitäten darstellen.Auch den Länderspezifischen Besuchergruppen wird in verschiedenen Studien Platz eingeräumt. Bei den Briten ist zum Beispiel ein klarer Trend in Richtung Authentizität zu erkennen. Typische, regionale Produkte sollen das Urlaubserlebnis abrunden. Schnell und handlich, aber trotzdem ohne Qualitätsund Geschmacksabstriche. „Man will die Alpen schmecken können“.Neuer alpiner Lifestyle Im neuen Bericht der Beratungsgruppe Prodinger befasste man sich näher mit dem Thema Ferienhotellerie in den Alpen. Dabei wurde der Status quo analysiert um die nötigen Schritte für einen langfristigen Erfolg zu ermitteln. Gemeinsam mit Architekten, Fashion-Vordenkern und kreativen Hoteliers wurde untersucht, was den alpinen Lebensstil eigentlich ausmacht und welche Erwartungen der Gast an einen Besuch im Alpenraum stellt. Mit Küche, Architektur oder einem passenden Slogan versuchen Hoteliers heute, ihren Gästen ein alpines Gefühl zu vermitteln. Die Folge davon ist, dass es vielen Hotels an Individualität und einer klaren Linie fehlt. Die meisten Konzepte sind schlichtweg austauschbar. Doch als touristisch wichtiger Faktor ist es besonders für den Alpenraum wichtig die Erwartungen der Gäste zu erfüllen. Mit dem derzeitig anhaltenden Wunsch nach Bewegung in der Bergwelt oder der Neuentdeckung der regionalen Vielfalt steigt diese Tendenz immer weiter an.Laut Expertenteams bilden Bodenständigkeit, Tradition und Ehrlichkeit die Basis des alpinen Lebensstils. Doch Studien, wie der Prodinger Report zeigen, dass sich der Gast eine neue Interpretation der alten alpinen Tradition wünscht.Eine zeitgenössische und authentische Darstellung der Region. Eine Kombination aus offenem und hochwertig traditionellem mit modernem Design.Untersucht wurden neben den Anforderungen der Gäste von morgen auch aktuelle Trends, wie die vermehrte Nachfrage nach Long-Stay Appartments, das Vordringen von Mixed Use-Konzepten, sowie die sich öffnende Online-Offline Divergenz und die Frage, wie man mit authentischem alpinen Lifestyle neue und zufriedene Gäste gewinnt.

BEI DER PLANUNG EINES GAST-GARTENS MUSS VIEL BEREITS VORWEG BEACHTET WERDEN

F ür die Planung des perfekten Gastgartens müssen Gastronomen schon einiges bedenken. Das umfasst gerade Bereiche, die der Kunde später vielleicht nicht einmal direkt wahrnimmt, welche aber für den Wohlfühlfaktor dennoch entscheidend sind. Die Größe, Form und Abstände von Tischen und Sesseln sollte Beispielsweise beachtet werden. Damit die Servicekräfte später während des Betriebs leicht zwischen den Tischen durchkommen können.I ch würde außerdem empfehlen bereits beim Bau des Gastgartens neben dem Bauleiter auch einen Experten für Outdoor Mobiliar heranzuziehen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Geld. Ein Beispiel: Wenn die Terrasse einmal gebaut ist und man später beschließt Schirme mit Heizelementen aufstellen zu wollen, sollten sich die nötigen Leitungen am besten bereits am richtigen Ort befinden, sonst sieht man sich mit einigen zusätzlichen Bauschritten konfrontiert. Im schlimmsten Fall müsste die Terrasse wieder aufgegraben werden!

EXPERTEN TALK

Sommer, Sonne, Gastgarten – diese drei gehören für so manch einen einfach zusammen. Doch bevor die Gäste das gemütliche Gartenflair genießen können, müssen die Betreiber einiges beachten.Florian Schrems kennt sich in diesem Bereich bestens aus und weiß worauf es ankommt.Florian Schrems Experte für Sommer- und Garten Mobiliar

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