Neuer Erfolgsindikator zeigt, was Gäste in Destinationen wirklich bewirken

Wie viel von den Ausgaben der Gäste bleibt tatsächlich in der Region? Welche Sektoren profitieren? Wie wirken sich touristische Investitionen aus? Und welche Rückflüsse entstehen für Gemeinden und öffentliche Hand? Mit dem neuen Destination Value Score präsentieren die Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein ein etabliertes Analyseinstrument, das die touristische Wertschöpfung und den gesamtwirtschaftlichen Effekt des Sektors oder auch einzelner Investitionen, wie etwa Seilbahnprojekten, auf regionaler Ebene transparent macht.

Tourismus ist viel mehr als Nächtigungen und Bettenzahlen. Er sichert Einkommen, Arbeitsplätze, Infrastruktur und damit Lebensqualität und Akzeptanz in der Bevölkerung, betont Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. „Der Destination Value Score zeigt erstmals in kompakter Form, welchen Beitrag Gäste wirklich leisten – direkt, indirekt und induziert.“

Fünf Schritte zur messbaren Wertschöpfung

Grundlage des Destination Value Scores ist ein regionalökonomisch fundiertes Modell, das in fünf Schritten die Wirkung des Tourismus in einer Gemeinde oder Destination erfasst:

  1. Datengrundlage & Erhebung: Auswertung regionaler Struktur-, Gäste- und Finanzdaten auf Basis amtlicher Quellen und Betriebskennzahlen.
  2. Sektorale Abgrenzung: Analyse der zentralen Tourismus-Sektoren: Beherbergung, Gastronomie, Bergbahnen, Verkehr, Handel sowie Freizeit, Kultur und Sport.
  3. Berechnung der Effekte: Modellierung der direkten, indirekten und induzierten Effekte entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette.
  4. Ergebnisse & Interpretation: Darstellung der Effekte auf Einkommen, Beschäftigung (VZÄ), Steuern, Abgaben und Investitionen – differenziert nach Sektoren.
  5. Kommunikation & Steuerung: Aufbereitung der Ergebnisse in Berichten, Visualisierungen und Präsentationen als Grundlage für Strategie, Förderanträge und Öffentlichkeitsarbeit.

„Die Messung der Wertschöpfung ist kein Selbstzweck, sondern ein strategisches Steuerungsinstrument“, erklärt Josef May, Mit-Initiator des Destination Value Scores. Der Destination Value Score liefert Kennzahlen, mit denen Destinationen Investitionen transparent bewerten und priorisieren, Förderungen argumentieren und Infrastruktur- oder Mobilitätsentscheidungen faktenbasiert treffen können.

Drei Ebenen der Wertschöpfung – mehr als Hotellerie und Gastronomie

Der Destination Value Score zeigt, wie sich Gästeausgaben in der regionalen Wirtschaft entfalten. Wertschöpfung wird dabei auf drei Ebenen betrachtet:

  • Direkt: durch Umsätze in Hotellerie, Gastronomie, Freizeitwirtschaft oder Seilbahnen.
  • Indirekt: über Zulieferbetriebe, Handwerk, Bau, Energie, Handel und Dienstleistungen.
  • Induziert: über die Konsumausgaben jener, die im Tourismus beschäftigt sind.

Die Analysen machen sichtbar, dass ein Großteil der Gästeausgaben als Einkommen in der Region verbleibt und entlang der Wertschöpfungskette zusätzliche Arbeitsplätze sichert. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See zeigt die Modellierung eine Gesamtwertschöpfung von rund 105 Mio. Euro und etwa 990 Beschäftigten, die direkt, indirekt und induziert vom Tourismus abhängen. Von 100 Euro, die Gäste in Hotellerie und Gastronomie ausgeben, bleiben dort 74 Euro als Einkommen in der Region.

Neue Kennzahl für Akzeptanz, Standortentwicklung und Förderlogik

Der Destination Value Score beantwortet typische Fragen von Gemeinden und Destinationen: Wie hoch ist die Wertschöpfung je Nächtigung oder je Gästeeuro? Welche regionalwirtschaftlichen Effekte sind durch touristische Investitionen wie Seilbahnen oder Freizeitinfrastruktur zu erwarten? Welche Rückflussquoten ergeben sich für Gemeinden über Steuern, Abgaben und Gebühren? Und welche Sektoren tragen besonders stark über Zulieferketten bei?

Gerade in Zeiten, in denen Tourismus zunehmend diskutiert wird, brauchen Destinationen Fakten statt Bauchgefühl, unterstreicht Marco Riederer, Co-Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. „Mit dem Destination Value Score können Tourismusverbände transparent zeigen, welchen Beitrag Gäste zur Finanzierung öffentlicher Leistungen leisten – und so Akzeptanz und Verständnis in der Region stärken.“

Damit wird Wertschöpfung nicht nur messbar, sondern auch steuerbar. Und für unterschiedliche Zielgruppen verständlich kommunizierbar.

Über den Destination Value Score

Der Destination Value Score ist das erste österreichweit einsetzbare Modell zur Messung der touristischen Wertschöpfung auf Destinationsebene. Entwickelt von der Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein Wirtschaftsberatung, wurde das Modell bereits in mehreren Regionen erfolgreich angewendet und gilt heute als Referenz für objektive touristische Wirkungsanalysen.

Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein präsentieren neue Wertschöpfungsstudie

Die Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein haben im Auftrag der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft eine Wertschöpfungsstudie durchgeführt und die zentralen Ergebnisse vorgestellt. Die Analyse zeigt am Beispiel der Gemeinde Zell am See eindrucksvoll, welche volkswirtschaftlichen Effekte der Tourismus für Kommunen und Regionen hervorbringt – und dass seine Bedeutung für Wohlstand, Beschäftigung und Infrastrukturentwicklung vielerorts massiv unterschätzt wird.

Tourismus sichert Wohlstand weit über die Branche hinaus

Die Studie belegt, dass touristische Aktivitäten nicht nur direkte Umsätze generieren, sondern eine Kette indirekter und induzierter Effekte auslösen: Von Wertschöpfung in Hotellerie und Gastronomie über Beschäftigung bis hin zu Steuern und regional verankerten Investitionen. Diese gesamtwirtschaftliche Perspektive zeigt, wie eng der Hospitality-Sektor mit Handwerk, Bauwirtschaft, Landwirtschaft, Handel und kommunalen Dienstleistungen verflochten ist.

Die Ergebnisse unserer Wertschöpfungsstudie liefern eine belastbare Grundlage für Standortentwicklung, Förderentscheidungen und regionale Strategieprozesse, erklärt Mag. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKO Gerade in alpinen Räumen ist der Tourismus der entscheidende wirtschaftliche Stabilitätsanker.

Zell am See: 140 Mio. Euro Branchenumsatz sichern fast 1.000 Arbeitsplätze

Die Ergebnisse für Zell am See verdeutlichen die Dynamik:

  • 102 Mio. Euro Umsatz in der Hotellerie
  • 38 Mio. Euro Umsatz in der Gastronomie
  • 990 Vollzeitäquivalente, die durch beide Sektoren gesichert werden
  • 28,8 Mio. Euro fließen als Steuern und weiteren Einnahmen an die öffentliche Hand zurück (davon 6,4 Mio. Euro unmittelbar an die Gemeinde und den TVB)

Zusätzlich aktivieren touristische Investitionen jährlich beträchtliche regionale Wirtschaftskreisläufe: 21,4 Mio. Euro Investitionsvolumen aus Hotellerie und Gastronomie bleiben zu 70% in der Region und führen zu einem Wertschöpfungsimpuls von rund 15 Mio. Euro im Umkreis von 60 Kilometern.

Die Gesamtwertschöpfung der Sektoren Hotellerie und Gastronomie für das Jahr 2024 beträgt 105 Mio. Euro. Pro Nächtigung entstehen 119 Euro regionale Wertschöpfung.
Damit gilt: Von jedem in Hotellerie und Gastronomie ausgegebenen Euro bleiben 74 Cent in der Region.

Alpine Regionen besonders abhängig vom Tourismus

Die Studie ordnet die Ergebnisse in einen überregionalen Kontext ein:

  • In vielen alpinen Gemeinden ist der Tourismus die einzige tragfähige Wirtschaftsgrundlage.
  • Rund 60 % aller Nächtigungen im Winter entfallen auf alpine Regionen (mit besonders hoher Ausgabenintensität pro Gast).
  • Wintergäste geben signifikant mehr pro Urlaubstag aus als Sommergäste, was die regionale Wertschöpfungswirkung verstärkt.
  • Touristische Ausgaben erzeugen direkte, indirekte und induzierte Effekte über Zulieferer, Handwerk, Bauwirtschaft, Renovierungen und die lokale Landwirtschaft.

Tourismus als strategischer Standortfaktor

Die Ergebnisse zeigen, dass Gastgeberbetriebe nicht nur wirtschaftliche Leistungsträger, sondern zentrale Partner für Infrastruktur, Beschäftigung und regionale Zukunftsstrategien sind. Gerade in Zeiten struktureller Veränderungen und konjunktureller Unsicherheit erweisen sie sich als Stabilitätsmotor für Gemeinden und Länder.

„Der Tourismus schafft Einkommen, finanziert Infrastruktur und stabilisiert regionale Arbeitsmärkte”, resümiert Marco Riederer, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung. „Sein Wert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und regionalen Wohlstand ist deutlich höher, als es die bisherige politische und öffentliche Wahrnehmung widerspiegelt.”

Prodinger und Maylenstein unterstützen Gemeinden, Regionen und Tourismusverbände bei der Erhebung, Modellierung und Kommunikation regionaler Wertschöpfung. Der Destination Value Score liefert Entscheidungsgrundlagen für Raum- und Standortentwicklung, Investitions- und Förderstrategien, Infrastruktur- und Mobilitätsplanung sowie die faktenbasierte Kommunikation gegenüber Bevölkerung, Politik und Medien.

Tourismus schafft messbare Wertschöpfung vor Ort: Prodinger und Maylenstein legen regionale Wirkungsanalyse vor

Präsentation im Rahmen des „3. Medien Forum Zukunft Winter“ am 20. November 2025 in Kaprun

Die Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein haben heute im Tauern Spa Kaprun zentrale Ergebnisse einer aktuellen Wertschöpfungsstudie vorgestellt. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See zeigt die Analyse eindrucksvoll, welche direkten, indirekten und induzierten Effekte Tourismus für Kommunen und Regionen entfaltet – von Umsätzen und Investitionen über Beschäftigung bis hin zu fiskalischen Rückflüssen. Die Methode ist auf andere Gemeinden und Destinationen übertragbar und liefert eine belastbare Grundlage für Standortentwicklung und strategische Entscheidungen.

Tourismus wirkt in Betrieben, Infrastruktur und am Arbeitsmarkt

Hotellerie und Gastronomie in Zell am See erzielten 2024 Umsätze von rund 102 Mio. Euro (Hotellerie) und 38 Mio. Euro (Gastronomie). Insgesamt sichern die beiden Sektoren rund 990 Vollzeitäquivalente24,9 Mio. Euro fließen als Steuern und Abgaben an die öffentliche Hand. Zusätzlich aktivierte Investitionen von 21,4 Mio. Euro erzeugen gemäß regionaler Rückflussquoten eine unmittelbare Wertschöpfungswirkung von etwa 15 Mio. Euro im Umkreis von 60 Kilometern. Diese Effekte belegen die Rolle des Tourismus als wirtschaftlicher Stabilitätsanker – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Betriebe, kommunale Infrastruktur und Arbeitsplätze.

Die Studie weist für die Sektoren Hotellerie und Gastronomie für 2024 eine Gesamtwertschöpfung von 105 Mio. Euro in der Gemeinde Zell am See aus. Pro Nächtigung werden somit rund 119 Euro regionale Wertschöpfung ausgelöst.

Zusammengefasst bedeutet das, dass pro 100 Euro, die in Hotellerie und Gastronomie ausgegeben werden, 74 Euro an regionaler Wertschöpfung in der Region verbleiben.

Wertschöpfungsstudien als Steuerungsinstrument für Gemeinden und Regionen

Regionale Wertschöpfungsanalysen machen sichtbar, wie stark Tourismus in den lokalen Wirtschaftskreislauf hineinwirkt – weit über Nächtigungszahlen hinaus. Sie objektivieren Debatten, schaffen Akzeptanz und helfen, Investitionen, Raumprogramme und Infrastruktur priorisiert zu planen. Die vorliegende Studie kombiniert amtliche Statistiken mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und modelliert direkte, indirekte und induzierte Effekte – eine Methodik, die als Blaupause für andere Standorte dient.

Tourismus ist kein Selbstzweck, sondern Wertschöpfung vor Ort. Unsere Analyse zeigt, wie Umsätze, Beschäftigung und öffentliche Rückflüsse zusammenhängen – und wo Gemeinden mit klugen Investitionen und klaren Prioritäten den größten Hebel haben. Wer über Standortentwicklung, Infrastruktur oder Betriebsansiedelungen entscheidet, braucht diese Faktenbasis statt Bauchgefühl., hält Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung fest.

Josef May, Mitautor der Studie, ergänzt: Entscheidend ist der Blick auf die gesamte Kette – direkt, indirekt und induziert. Erst so wird sichtbar, wie stark Hotellerie und Gastronomie regionale Einkommen, kommunale Budgets und private Investitionen stimulieren. Mit unserer Systematik lassen sich diese Effekte für andere Gemeinden präzise nachzeichnen und vergleichen.

Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein: Ansprechpartner für Wertschöpfungsanalysen

Prodinger und Maylenstein unterstützen Gemeinden, Regionen und Tourismusverbände bei der Erhebung, Modellierung und Kommunikation regionaler Wertschöpfung. Der Destination Value Score liefert Entscheidungsgrundlagen für Raum- und Standortentwicklung, Investitions- und Förderstrategien, Infrastruktur- und Mobilitätsplanung sowie die faktenbasierte Kommunikation gegenüber Bevölkerung, Politik und Medien. Interessierte Auftraggeber:innen können auf Wunsch maßgeschneiderte Studien beauftragen, inklusive Transfer der Methodik, regionalen Benchmarks und konkreten Handlungsempfehlungen.

Florian Zellmann startet mit 5. Mai als Managing Consultant

Neuzugang bei der Prodinger Tourismusberatung

Wien (OTS)Mit Florian Zellmann, MSc. verstärkt ein profilierter Betriebs- und Finanzierungsexperte das Team der Prodinger Tourismusberatung. Der langjährige Prokurist der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (OeHT) bringt umfassende Erfahrung an der Schnittstelle von Tourismuswirtschaft, Finanzierung und strategischer Entwicklung mit. Er wird künftig eine zentrale Rolle in der Begleitung von Hotelbetrieben und Investoren einnehmen.

Nach knapp acht Jahren in leitender Managementfunktion bei der OeHT folgt für Zellmann nun der bewusste Schritt in die private Beratung. Seine Expertise in den Bereichen Unternehmensfinanzierung, Tourismusentwicklung und strategisches Management wird insbesondere familiengeführten Betrieben, öffentlichen Auftraggebern und Investoren zugutekommen.

“Wir freuen uns sehr, mit Florian Zellmann einen erfahrenen Kollegen gewonnen zu haben. Seine Kompetenz in der Finanzierung von Tourismusprojekten und sein Verständnis für die Herausforderungen familiengeführter Betriebe machen ihn zur perfekten Ergänzung unserer Beratungskompetenz” freuen sich die Geschäftsführer Thomas Reisenzahn und Marco Riederer.

“Nach vielen Jahren im institutionellen Umfeld freue ich mich auf die unternehmerische Seite der Beratung. Mit privatwirtschaftlichem Denken, Hands-on-Mentalität und fundierter Analyse möchte ich echten Mehrwert für Tourismusbetriebe und ihre Finanzierungspartner schaffen – und so auch den österreichischen Tourismus nachhaltig stärken”, so Zellmann zu seiner neuen Rolle.

Strategieberatung trifft Finanzierungskompetenz

Zellmann wird schwerpunktmäßig familiengeführte Ferienhotels in Phasen der Neuausrichtung, Expansion oder Restrukturierung begleiten – vom Umbau bis zur langfristigen Positionierung. Seine tiefe Finanzierungsexpertise macht ihn zudem zum idealen Bindeglied zwischen Betrieben, Banken und Investoren. Sein Tätigkeitsfeld reicht von strategischer Unternehmensberatung über Machbarkeitsanalysen, Businesspläne und Plausibilitätsprüfungen bis hin zu tourismuspolitischen Fragestellungen auf Landes- und Bundesebene.

“Die Prodinger Tourismusberatung vereint betriebswirtschaftliche Tiefe mit einem realitätsnahen Blick auf das touristische Tagesgeschäft. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Team rund um Thomas Reisenzahn und Marco Riederer, um maßgeschneiderte Lösungen für Betriebe zu entwickeln – und so aktiv zur Weiterentwicklung der Branche beizutragen” erklärt Zellmann.

Breite Erfahrung – starkes Netzwerk

Als Prokurist und Abteilungsleiter der OeHT verantwortete Zellmann unter anderem den Vertrieb des gesamten Finanzierungs- und Förderportfolios und begleitete mehr als 2.000 Projekte im Bereich Hospitality. Zudem war er als Geschäftsführer der Tourism Investment Services GmbH in zahlreichen Beratungsmandaten für öffentliche und private Auftraggeber tätig.

Engere Zusammenarbeit mit Maylenstein Wirtschaftsberatung

Mit dem Einstieg von Florian Zellmann intensiviert sich auch die Kooperation mit Josef May, MSc. und der Maylenstein Wirtschaftsberatung. Die langjährige Zusammenarbeit wird künftig noch stärker gebündelt, um Beratungskompetenz im Bereich Finanzierung, Betriebswirtschaft und strategischer Entwicklung nahtlos zu verknüpfen. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden ein noch breiteres Leistungsportfolio aus einer Hand zu bieten – mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Tourismuswirtschaft und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

“Es freut mich ungemein, dass Florian Zellmann künftig das Portfolio der Maylenstein Wirtschaftsberatung erweitern wird. Dadurch können wir die erfolgreiche Partnerschaft mit der Prodinger Tourismusberatung noch weiter ausbauen und umfassende Beratung auf höchstem Qualitätsniveau bieten. Eine tolle Nachricht für unsere Partner, Klienten und den österreichischen Tourismus”, so Geschäftsführer Josef May.

Mit seiner neuen Rolle will Zellmann das Beratungsportfolio der Prodinger Tourismusberatung und Maylenstein Wirtschaftsberatung gezielt weiterentwickeln und neue Impulse – insbesondere im DACH-Raum – setzen. Seinen ersten öffentlichen Auftritt in neuer Funktion absolviert er beim Alpine Hospitality Summit in Kitzbühel. Florian Zellmann ist ab sofort unter f.zellmann@prodinger.at direkt erreichbar.

Über die Prodinger Tourismusberatung

Die Prodinger Tourismusberatung zählt zu den führenden Beratungsunternehmen für die Hotellerie im Alpenraum. Mit einem erfahrenen Team, tiefem Branchenverständnis und datenbasierter Expertise begleitet Prodinger touristische Leitbetriebe, Investoren und öffentliche Auftraggeber mit maßgeschneiderten und nachhaltigen Lösungen auf ihrem Weg zum Erfolg.

Controlling-Standard­werk „STAHR II“ um Nach­haltigkeits­thema erweitert

Die Neuauflage hilft den Betrieben, alle Umweltauflagen einfach und effizient zu erfüllen

WienAuch touristische Unternehmen müssen seit einiger Zeit die Nachhaltigkeit ihrer Tätigkeiten messbar machen. Das Controlling-Standardwerk „STAHR“ hilft Betrieben, den oft zeit- und kostenintensiven regulatorischen Anforderungen in diesem Bereich effektiv nachzukommen.

Der Trauner Verlag hat zu diesem Zweck das Standardwerk STAHR („Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants“) um das wichtige Sonderthema „ESG“ (Environmental, Social, Governance) erweitert. Bereits vor der Neuauflage des Handbuches können die Besitzer von STAHR II diese Informationen mittels der „Trauner-DigiBox“ kostenlos abrufen, sagt Sonja Trauner vom Trauner Verlag in Linz. Mit diesem neuen Kapitel passt sich das Standardwerk den aktuellen Herausforderungen an und unterstützt die Betriebe bei der nachhaltigen Unternehmensführung, erklärt der Autor und Initiator des STAHR-Standards, Thomas Reisenzahn.

Ein bewährtes Standardwerk für den Erfolg in Hotellerie und Gastronomie

Das Buch behandelt alle relevanten Controlling-Themen für die Hotel- und Gastronomiebranche. Es gilt seit vielen Jahren als Standardwerk für die Branche. Von der Budgetierung über die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung bis hin zur kurzfristigen Erfolgsrechnung (KER), zur Cashflow-Rechnung sowie zu detaillierten Kennzahlen und Berichten – das Buch bietet eine fundierte Grundlage für eine professionelle Betriebsführung. Der STAHR-II-Verrechnungsstandard gilt als „Benchmark-Standard“ für Tourismusbank, Steuerberater, Schulen und Tourismusbetriebe.

Neue Themen und Benchmarks in der überarbeiteten Ausgabe

In der Neuauflage werden alle aktuellen Kennzahlensysteme und Benchmarks berücksichtigt. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Fachbeiträge namhafter Branchenexperten. Durch diese Synthese von Theorie und Praxis wird der Leser optimal auf die Herausforderungen des Controllings in der modernen Hotellerie und Gastronomie vorbereitet.

Sonderkapitel ESG: Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor

Das neue Sonderkapitel beleuchtet im Detail die Bedeutung von Nachhaltigkeit in Hotellerie und Gastronomie und zeigt praxisnahe Wege auf, wie Unternehmen ESG-konform agieren können. Angesichts steigender Anforderungen durch Regulierungen wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Geschäftsmodelle bietet dieses Kapitel wertvolle Orientierungshilfen für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategie optimieren möchten. Die Erweiterung wurde von Josef May und Stefan Stiedl ausgearbeitet.

„Das Instrument für eine erfolgreiche Zukunft“

„STAHR II“ ist mehr als ein Leitfaden – es ist ein unverzichtbares Instrument, das Hoteliers und Gastronomen auf dem Weg zu nachhaltigem und planbarem Erfolg unterstützt, unterstreicht Reisenzahn: Mit dem erweiterten Kapitel über ESG und dem digitalen Zusatzmaterial, das stets aktuell gehalten wird, erhalten Leser das Wissen, ihr Unternehmen erfolgreich zu führen, sowie auch die Werkzeuge, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

ESG-Standards als Wegweiser für zeitgemäßes Hotel-Management

Prodinger unterstützt Hotel Kitzhof Mountain Design Resort auf dem Weg zu nachhaltigem Erfolg

Kitzbühel – Erfolgreiche Hotels setzen heute zunehmend auf eine umweltökologische, soziale und ökonomisch ausbalancierte Unternehmensführung. Die sogenannten ESG-Standards (ESG steht für Environment, Social & Governance) bilden die Grundlage für eine nachhaltige Unternehmensperformance in allen Dimensionen.

Prodinger und Hotel Kitzhof Mountain Design Resort

Die in Umweltfragen erfahrene Prodinger Beratung hat soeben einen umfassenden ESG-Bericht für das renommierte Hotel Kitzhof Mountain Design Resort erstellt. Der Report umfasst fünf Schritte: eine Analyse des Status quo, die Datenverarbeitung, die Ableitung künftiger ESG-Maßnahmen, die Erstellung eines ESG-Berichts gemäß den aktuellen Richtlinien und die Integration von ESG-Kennzahlen ins Standard-Management-Reporting.

Wie Josef May und Thomas Reisenzahn, hervorheben, reagiert die Tourismusbranche positiv auf die neuen Entwicklungen. Sie setzt zunehmend auf Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Nutzung von ESG-Daten. „Eine fundierte Nachhaltigkeitsstrategie bringt nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch eine verbesserte Lebensqualität für Unternehmer, Mitarbeiter und die Region“, betonen May und Reisenzahn. Förderstellen und Banken werden, so der Tourismusexperte, künftig für ihr Betriebs-Rating solche ESG-Berichte verlangen.

Der Bericht legt im Einzelnen dar, wie das Unternehmen die Natur schützt (oder ihr schadet), was der Betrieb seinen Mitarbeitern bietet und wie das Unternehmen in der Region verankert ist.

Die Ergebnisse des ESG-Berichts für das Hotel Kitzhof Mountain Design Resort zeigen eine überwiegend positive Entwicklung der meisten Indikatoren im Vergleich zum Vorjahr. Im relevanten Peer-Vergleich ist der Kitzhof insbesondere im Abfallmanagement sowie im Energieverbrauch hervorragend positioniert. Der Betrieb legt weiters einen starken Fokus auf das Mitarbeiterwohlergehen. Dies zeigt sich in einer hohen Ganzjahresbeschäftigung, signifikanten monetären Zuwendungen sowie in einer hohen Diversitätsquote unter den Führungskräften.

Potenziale werden im Umweltbereich insbesondere in der Energieversorgung aufgezeigt, mit Empfehlungen für eine zeitnahe Reduzierung der Abhängigkeit von Gas als Energieträger. Weiters wird im ESG-Bericht eine stärkere Förderung öffentlicher Anreisemöglichkeiten nahegelegt. Im Bereich der Unternehmensführung soll die Regionalität der Zulieferer weiter ausgebaut werden.

Das Vier-Sterne-Superior Hotel Kitzhof Mountain Design Resort, Mitglied der renommierten „Design Hotels“, ist bekannt für seine Kombination aus stilvollem Design und traditionellem Ambiente. Das Hotel verfügt über 160 Zimmer, darunter 38 Suiten, und bietet eine breite Palette an gehobenen Angeboten und Dienstleistungen, von einer großen Wellnessanlage über vielfältige Restaurantbereiche bis hin zu gefragten Veranstaltungsmöglichkeiten.

Offene Stellen