NewsPresseaussendungen

APA-Ots

Die Prodinger Steuerberatung versteht sich als Impulsgeber und bündelt eine breite Expertise. Eine Übersicht über unsere aktuellen Projekte finden Sie hier bei den einzelnen Presseaussendung.
  • Donnerstag, 16. November 2017

    Datenschutzgrundverordnung: Was Hoteliers tun müssen

    Prodinger-Checkliste und Herausforderungen geben einen Überblick

    Wien (OTS) - Im Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Hoteliers müssen künftig detailliert darlegen, welche Daten ihrer Gäste von ihnen verarbeitet werden, wo diese liegen und wohin sie weitergeben werden. Generell sollten sich Unternehmen gut auf den Einführungstermin der Datenschutzverordnung vorbereiten, denn bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro (!) oder vier Prozent des Umsatzes.

    Diese Datenschutz-Grundverordnung regelt insbesondere den Umgang mit personenbezogenen Daten. "Es wird vorgegeben, unter welchen Voraussetzungen Hoteliers die Daten der Gäste speichern und für Marketingaktivitäten verarbeiten dürfen", sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

    Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind Touristiker in der Pflicht, im Umgang mit Gästedaten peinlichst genau vorzugehen

    Die wichtigsten Punkte betreffen folgende Bereiche:

    • Aktive Einwilligung der Gäste erforderlich In den Hotels werden persönliche Daten verarbeitet und die Gäste müssen sich künftig damit einverstanden erklären. Bisher genügte es, dass der Gast der Nutzung nicht aktiv widersprach. Das beutet nun, dass ein Newsletter-Versand oder ein Gästemailing nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Gastes möglich ist.
    • Dokumentationspflicht Zu mehr bürokratischem Aufwand für die Hoteliers dürfte die Neureglung der Nachweis- und Rechenschaftspflichten führen. So müssen Hoteliers dokumentieren, dass sie alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um personenbezogene Daten rechtskonform zu bearbeiten. Das Hotel muss also beweisen, dass es alles richtiggemacht hat.
    • Ausarbeitung eines Notfallplans was bei Datenmissbrauch zu tun ist; der Gesetzgeber hat hier eine Meldepflicht bei der Behörde binnen 72 Stunden festgelegt.

    Die Prodinger Beratungsgruppe und die Atricon-Croup unterstützen Hotelbetriebe bei der Umsetzung der neuen Anforderungen. Ein [Quick-Check für eine erste Evaluierung im Hotel] (http://bit.ly/2APLZMQ) und eine [Zusammenfassung zur Datenschutz-Grundverordnung] (http://bit.ly/2iifQpE) inklusive Auswirkungen wurden erstellt und stehen der Hotellerie zur Verfügung.

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  • Donnerstag, 9. November 2017

    Zur Nationalratsangelobung: "Keine Angst vor Türkis-Blau!“

    USt.-Erhöhung und Umsetzungsprozedere bei Registrierkassen als größte Flops der Steuerreform 2016. Hotelbetriebe wollen keine „paradiesischen Papiere" sondern konkrete Ergebnisse

    Wien (OTS) - Die Schlagwortpolitik des Wahlkampfes und der derzeitigen Regierungsverhandlungen sollte baldigst abgelegt werden. "Es gibt eine Vielzahl dringend benötigter Maßnahmen, die schleunigst ins zukünftige Regierungsprogramm aufgenommen gehören", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, zur aktuellen innenpolitischen Situation.

    Dafür braucht es eine starke Regierung, die willens und in der Lage ist, die notwendigen Entscheidungen auch gegen die zu erwartenden heftigen Widerstände zu treffen. Die Lohnsteuervorteile aus der letzten Steuerreform, die übrigens vom Tourismus finanziert worden ist, verpuffen gerade wieder. Inzwischen werden die Nettolöhne vom Staat neuerlich angeknabbert, wenn Löhne erhöht werden und eine nächste Progressionsstufe erreicht wird. Das sind die Folgen der ominösen kalten Progression. "Die Lohnentwicklung gehört schon längst an die Inflation gekoppelt", betont Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. Die USt.-Erhöhung auf Beherbergung (von zehn auf 13 Prozent) und die widersprüchliche Umsetzung der Registrierkassenverordnung scheinen die größten Rohrkrepierer der jüngsten Vergangenheit zu sein. "Jede Erhöhung des Umsatzsteuersatzes ist im harten internationalen Wettbewerb ein enormer Ertragsnachteil. In einer Dienstleistungs- und Beschäftigungsbranche wie der Hotellerie wirkt sich dieser Konkurrenznachteil verheerend aus. Hohe Lohnabgaben und hohe Verbrauchersteuern passen einfach nicht zusammen und gehören so schnell wie möglich gesenkt", so Thomas Reisenzahn.

    Tourismusbetriebe, die auf keine „paradiesischen Papiere" zurückgreifen können und voll in der Realökonomie vor Ort in ihren Betrieben stehen, verstehen nicht, dass der Steuerflucht von Internetkonzernen wie Airbnb nicht vehementer entgegengetreten wird. Die Big Four der Wirtschaftsberater zeichnen sich auch nicht mit diesen dubiosen Praktiken aus, die solche "Sunshine" Geschäfte ermöglichen.

    "Denn eines, was die neue Regierung mit Sicherheit braucht, sind „Push-Effekte“ seitens des bewährten Devisenbringers Tourismus, also Mehreinnahmen als Folge einer vernünftigen gerechten Wirtschaftsbelebung durch eine schnelle und sinnvolle Steuerentlastung“, appelliert Stefan Rohrmoser an die Regierungsverhandler, jetzt die richtigen Pflöcke einzuschlagen.

    [Ideenpapier für die Koalitionsverhandlungen] (http://bit.ly/2eHOpak)

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  • Dienstag, 24. Oktober 2017

    „Weingut Hillinger“ hat Markenwert von 10 Mill. Euro. Eine der erfolgreichsten Weinmarken in Österreich

    Mit einer Anbaufläche von 80 Hektar in Österreich zählt das Weingut Leo Hillinger heute zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Weinproduzenten des Landes.

    Wien (OTS) - Die Markenbekanntheit erreicht mit 71 Prozent der Bevölkerung einen sehr beachtlichen Wert. Die Prodinger Beratungsgruppe hat daraufhin erstmals den monetären Wert der Marke bewertet und beziffert diesen mit knapp 10 Millionen Euro.

    Weinmarken sind eines der zentralen Elemente in den Genusswelten. Sie dominieren das Marketing und beeinflussen Entscheidungen am Verkaufsregal und in den Weinkarten der Restaurants. Dieser Markenwert ist meist ein noch verstecktes Kapital. Mit dem „Brand Monitor“ der Prodinger Beratungsgruppe wird diese Wissenslücke geschlossen, erstmals lässt sich jetzt der monetäre Wert einer Marke feststellen.

    Der Brand Monitor macht deutlich, dass die Marke „Weingut Leo Hillinger“ mit einer gestützten Bekanntheit von 71 % nach dem Weingut Lenz Moser (78%) mit Abstand eine der bekanntesten Weinmarken in Österreich ist. Von führenden Weinguides erhalten die Hillinger-Weine regelmäßig hohe Punktewertungen und Auszeichnungen.

    Die Marke wird sehr gut gemanagt und hat ein großes Potenzial für die Zukunft. Damit verkörpert sie auch einen hohen monetären Wert. "In der 27-jährigen Geschichte des Unternehmens ist es dem Eigentümer, Leo Hillinger, gelungen, eine der agilsten Weinmarken in Österreich zu positionieren", hebt der Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, Thomas Reisenzahn, hervor: "Mit einem Gesamterlös von über 18 Millionen Euro und unter Berücksichtigung der Mitarbeiter-Vollzeitäquivalente ist Hillinger auch einer der größten Arbeitgeber in der Region“. Der Markenwert des Weingutes wird von der Prodinger Gruppe konkret mit knapp 10 Millionen Euro beziffert.

    Mit dem BRAND MONITOR lässt sich der monetäre Wert und die Bekanntheit einer Marke bestimmen.

    Der Brand Monitor basiert auf einer Reihe unterschiedlicher Faktoren. Einerseits wird anhand einer Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mittels Gesamtrentabilität, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen von Weinbewertungen (wie beispielsweise des Falstaff-Weinguides) entsprechend in Relation gesetzt.

    Im neuen Buch „Konsequenz“ erfährt man mehr über das Erfolgsgeheimnis und die Marketing-Strategien von Leo Hillinger

    Erfolgreiche Winzer stehen nicht nur für ein Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Kunden ab, transportieren Werte und verkörpern Emotionen und Sehnsüchte. Die Konsequenz, mit der die mannigfachen Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg angegangen und gemeistert werden, macht den Werdegang der Branchengrößen nur umso bemerkenswerter und auch für ein breiteres Publikum lesenswert.

    Es ist daher erfreulich, dass Leo Hilllinger den oft steinigen Weg zur erfolgreichen Marke jetzt auch in Buchform („Konsequenz“, egoth-Verlag) nachgezeichnet hat. Der Protagonist erzählt darin „aus dem Nähkästchen“ über seine Marketing-Strategien und gibt Tipps zur praktischen Markenführung im wirtschaftlichen Alltag.

    Prodinger Beratungsgruppe

    Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See.

    Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International. Die Prodinger Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo‘s Travel mit 26 Standorten weltweit.

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  • Freitag, 20. Oktober 2017

    Nachlese: Alternative Finanzierungsmethoden auf dem Vormarsch! …oder doch nicht?

    Top Experten gewährten praxisnahe Einblicke und gaben Tipps für die finanzielle Situation im Unternehmen. Rund 80 TeilnehmerInnen nahmen an der Veranstaltung teil.

    Wien/Zell am See (OTS) - Unter dem Titel „Ist alles Gold was glänzt?“ lud die Prodinger Gruppe gemeinsam mit dem Club Tourismus zu einer Kooperationsveranstaltung nach Zell am See, um über alternative Finanzierungsformen und den „Boom“ der Crowdfinanzierung zu diskutieren.

    Crowdinvesting und Crowdfunding sind Schlagworte, die seit Inkrafttreten des Alternativfinanzierungsgesetzes (15.09.2015) gerade in den letzten 2 Jahren medial stark diskutiert wurden. Grund genug, um die touristische Nutzung der Crowd anzusprechen, den Marketing-Effekt zu hinterfragen und über weitere Finanzierungsmethoden nachzudenken.

    Eine gute und kreative Idee für ein Projekt ist oft schnell zur Hand – doch woher die nötigen finanziellen Mittel für das Vorhaben nehmen? Immer häufiger ist von Crowdfunding und Crowdinvesting die Rede. Die Idee dahinter: Eine Vielzahl an Geldgebern nutzt spezielle Internetplattformen, um durch kleine Beiträge konkrete Projekte zu finanzieren.

    Vorträge und Podium waren hochkarätig besetzt.

    Nachdem Stefan Rohrmoser (Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung) in das Thema eingeführt und über stabile Finanzierung, Vermögensplanung und die Entwicklung am Finanzmarkt referiert hat, brachte er dem Auditorium neben der Wichtigkeit der Vorbereitung des Bankgesprächs auch weitere Finanzierungs-Alternativen näher: Zu diesen gehören Time-Sharing, Privatinvestoren, Buy-to-let und Immobilieninvestmentfonds.

    Dr. Manfred Parigger (Bereichsleiter Finanzdienstleistungen Hogast Einkaufsgenossenschaft) vertiefte die von Rohrmoser angesprochenen Themen und erklärte eindrucksvoll, worauf es bei der Beantragung von Finanzierungen in der Praxis ankommt. Die Hausbank ist meist nachwievor der beste Partner und Projekte gehören nicht nur sorgfältig geprüft, sondern Finanzierungsangebote auch in ihrer Gesamtheit verglichen. Neben Preiskonditionen sind insbesondere Sicherheiten, Auszahlungsvoraussetzungen, Verpflichtungen, Zustimmungserfordernisse, Kündigungsgründe und Kündigungsfristen wichtig.

    Im Anschluss daran stellte DI MMag. Paul Pöltner (einer der beiden Geschäftsführer) die heimische Crowdinvesting-Plattform CONDA.at vor, welche 2013 online ging und bereits knapp 90 Projekte erfolgreich begleitet hat. „Dabei geht es nicht um reine Ideen-Finanzierung, sondern um das Finanzieren von greifbaren und gut geplanten Geschäftskonzepten“, unterstreicht Pöltner das Ziel von Crowdinvesting. Hauptkriterium einer erfolgreichen Kampagne ist immer der Kampagnenstart, denn nur wer gleich zu Beginn die Aufmerksamkeit und die Investitionsbereitschaft seiner Stammgäste anspricht, hat auch eine realistische Chance darauf, weitere Geldgeber anzulocken – kaum jemand investiert jedoch in ein Projekt, das bereits seit Tagen online ist und noch keine Unterstützung erlangt hat.

    Mag. Kleemann (Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank) schockierte die Teilnehmer eingangs mit seiner Darlegung, warum Crowdinvesting für die Tourismusfinanzierung NICHT geeignet ist. Tatsächlich kommt es auf das Verhältnis an und Crowdinvesting kann im Finanzierungs-Mix sehr wohl eine wichtige Rolle spielen. Mit we4tourism wurde eine Plattform geschaffen, die mehr kann als bestehende Portale, denn als Tourismusportal werden regelmäßig aktuelle News und Blogbeiträge aus der Branche für die Tourismus-interessierte Crowd aber auch die so wichtigen Akteure im Tourismus (Unternehmer, Start-ups, Finanzierungspartner, Promoter, …) zur Verfügung gestellt. Das bislang erfolgreichste Projekt von we4tourism ist sicherlich die Teilfinanzierung der COOEE alpin Hotels von Hermann Maier und Rainer Schönfelder.

    Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Mag. Sperrer (Geschäftsführer SST Touristik Vertrieb) stellte noch eine weitere Finanzierungs-Alternative vor, bei der der Ansatz verfolgt wird, notwendige Investitionen mit leeren Zimmern zu bezahlen: Ein Modell, dass immer mehr Anklang findet, aber eher für kleinere Investitionen geeignet ist.

    Die von Moderator Marco Riederer (Präsident Club Tourismus) gestellte Frage, ob nach dem Urteil vom obersten Gerichtshof (tausende Kreditnehmer in Österreich haben zu viel Zinsen bezahlt) nun auch Gewerbebetriebe Chancen haben, künftig negative Zinsen zurückzubekommen, wurde von den Anwesenden Experten fast einheitlich verneint. Im Grunde sei jeder Fall einzeln zu prüfen, es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es einen Fall geben könnte, bei dem Aussicht auf Rückzahlung besteht.

    Weit erfreulicher war dann doch die Aussicht auf neue Förderungen 2018. Bleibt nur zu hoffen, dass diese dann an die Erfolge der vergangenen Investitionszuwachsprämie anschließen können…

    * * * Partnerveranstaltung von [Prodinger] (http://www.prodinger.at/) und [Club Tourismus] (http://www.club-tourismus.org/)

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  • Donnerstag, 5. Oktober 2017

    Eine unendliche Geschichte: Die Energieabgabenvergütung

    Keine Entscheidung durch den VwGH – Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH gestellt. Belastungen seit 2011 von jährlich € 20 Millionen für Österreichs Hotellerie

    Wien/Zell am See (OTS) - In der Causa „Energieabgabenvergütung“ wurden Stellungnahmen des BMWFW und BMF beim VwGH (Verwaltungsgerichtshof) eingebracht. Es ist bedenklich, wie die Ministerien eigentlich den Dienstleistungsbetrieben damit schaden. Obwohl der EuGH in der Frage der EU-Widrigkeit bereits im Sinne der Hotellerie entschieden hat, legt der VwGH erneut weitere Einwende dem EuGH zur Entscheidung vor. Er soll entscheiden, ob die Einschränkung auf Produktionsbetriebe dem Unionsrecht entspricht. „Die Prodinger Steuerberatung wird mit ihrem Klienten Dilly‘s Resort erneut den Weg zum EuGH bestreiten, damit nicht eine ganze Branche ausgegrenzt wird. Wir erwarten uns ein klares Signal von der neuen Regierung,“ sagt Stefan Rohrmoser von Prodinger Steuerberatung.

    Chronologie

    2012: Auf Anregung der Prodinger Gruppe wurden mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) renommierte Rechtsanwaltskanzleien mit der Abwicklung der VwGH- und VfGH-Beschwerden beauftragt. Der VfGH kam zu dem Schluss, dass es „dem Gesetzgeber freisteht, im Hinblick auf die typischerweise unterschiedliche Wettbewerbssituation im Recht der Energieabgabenvergütung zwischen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben zu differenzieren und letztere davon auszuschließen.“

    2013: Prodinger hat nun auf eigene Kosten den weiteren Verfahrensweg zum VwGH bestritten. Dieser sah auch keine europarechtlichen Bedenken, weil die Regelung aufgrund der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO 2008) freigestellt sei und sie auch im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden sei (Anm.: Diese Rechtsansicht kann nach der vorliegenden Entscheidung des EuGHs (Europäischer Gerichtshof) vom 21.07.2016 nicht mehr aufrechterhalten werden).

    2015: Als steuerliche Vertretung von Dilly´s Resort beantragte Prodinger eine ausführliche Berufungs- bzw. Beschwerdeergänzung beim BFG Linz, dieses wiederum stellte auf Grund unionsrechtlicher Bedenken einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH.

    07/2016: Der EuGH hat im Juli klargestellt, dass die Energieabgabenvergütung eine staatliche Beihilfe darstellt. Diese wäre auch zur Genehmigung der EU-Kommission vorzulegen. In dieser Entscheidung hält der EuGH dezidiert fest, dass die Mitgliedstaaten verpflichtet sind, zum einen bei der Kommission alle Maßnahmen mit Beihilfecharakter anzumelden. Die unionsrechtlichen Voraussetzungen wurden nicht erfüllt.

    Die EuGH-Entscheidung und die darin festgestellte Verletzung von Unionsrecht bewirkt, dass die Einschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe noch nicht in Kraft getreten ist. Dies bedeutet aber, dass der Hotellerie wegen vorenthaltener Rückvergütungen mehr als € 100 Millionen ausbezahlt werden müssen – und zwar rückwirkend seit 2011, oder dass die Produktionsbetriebe die rechtwidrig erhaltenen Vorteile rückerstatten müssen.

    11/2016: Das Finanzministerium wehrte sich gegen das EuGH-Urteil und hat nochmals eine Amtsrevision beim VwGH eingebracht. Gemeinsam mit seinem Klienten Horst Dilly und dem schon im Verfahren vor dem EuGH mit dieser Angelegenheit befassten RA Dr. Markus Kroner hat Prodinger eine Revisionsbeantwortung beim VwGH eingebracht.

    10/2017: Der VwGH stellt einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH. Die Energieabgabenvergütung geht nun in eine weitere Runde und wird zur unendlichen Geschichte. Eine endgültige Entscheidung lässt weiter auf sich warten, doch Prodinger bleibt für die Hotellerie am Ball.

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  • Mittwoch, 27. September 2017

    Saint Elmo's beteiligt sich an PRODINGER|GFB Tourismusmarketing - Serviceplan Gruppe verstärkt Expertise im Tourismusmarketing

    Die Geschäftsführung von Saint Elmo's Travel und der Prodinger Tourismusmarketing bleiben in den bewährten Händen von Hannes Haller, Verena Feyock und Stephan Kalinka.

    Salzburg (OTS) - Mit der Integration der Tourismus-Experten von PRODINGER|GFB und Saint Elmo's stärkt die Serviceplan Gruppe ihre Position im Wachstumsmarkt Tourismus. Durch die Beteiligung an PRODINGER|GFB Tourismusmarketing wird Saint Elmo's Travel eine der führenden Full-Service-Agenturen im Tourismus. 55 Tourismusexperten arbeiten an mehreren Standorten in Deutschland, Österreich und Südtirol für touristische Markt- und Innovationsführer. Gleichzeitig bündelt Saint Elmo´s Travel die Kompetenzen aus der Serviceplan Gruppe (Serviceplan, Mediaplus, Plan.net, Facit) für den Bereich Tourismus.

    Saint Elmo's Travel und PRODINGER Tourismusmarketing betreuen Marken aus allen Bereichen der touristischen Wertschöpfungskette - von Destinationen, Tourismusorganisationen und -verbänden, Seilbahnen und Infrastrukturanbietern über Hotels bis hin zu Unternehmen aus der Gastronomie und der Sport- und Freizeitindustrie. Zu den bestehenden Kunden zählen beispielsweise Europas größter Outdoorpark AREA 47 (Ötztal), Dolomiti Superski, die Großglockner Hochalpenstraße, Oberstdorf Kleinwalsertal, Emilia Romagna, Slowenien Tourismus, Sölden, Davos Klosters, Südtirols Süden, die Tirol Werbung und eine Reihe von Top-Hotels. Das Münchner Travel-Team ist jetzt unter einem Dach mit den Kreativen von Saint Elmo's und den Mediaexperten von Mediateam360°, um künftig ganzheitliche Kommunikationslösungen für Tourismuskunden gewährleisten zu können. Die Standorte in Österreich und Südtirol arbeiten unverändert für Markt- und Innovationsführer aus den jeweiligen Regionen.

    „Unser gemeinsamer Anspruch ist es, die relevanteste Tourismusagentur für den deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zu werden. Wir bringen mit PRODINGER|GFB Tourismusmarketing 25 Jahre Tourismus-Kompetenz in Saint Elmo's Travel ein. Zusammen mit der Serviceplan Gruppe können wir ab sofort auch unseren international ausgerichteten Kunden ein Rundum-Service sowie maßgeschneiderte und innovative Lösungen aus einer Hand anbieten“, sagt Hannes Haller, Gründer, Partner und Geschäftsführer von PRODINGER|GFB Tourismusmarketing. Hannes Haller wird bei Saint Elmo's Travel als Partner das Wachstum im DACH-Raum verantworten. In der Geschäftsführung wird er ergänzt durch die geschäftsführenden Partner Verena Feyock und Stephan Kalinka, die auch schon viele Jahre für PRODINGER|GFB Tourismusmarketing tätig sind.

    In der Prodinger Gruppe freut man sich über die Ausdehnung des Netzwerkes und wird sich verstärkt auf die Bereiche Steuerberatung, Tourismusberatung, Tourismusmarketing und Hotelimmobilien konzentrieren.

    Florian Freiherr von Hornstein, Partner bei der Serviceplan Gruppe, ergänzt: „Tourismus gehört zu einem der weltweit wichtigsten Wachstumsmärkte, gleichzeitig wird das Geschäft immer internationaler. Diese Entwicklung passt perfekt mit der Internationalisierung von Serviceplan zusammen“.

    SAINT ELMO'S

    Die Saint Elmo´s Agenturgruppe mit Standorten in München, Hamburg und Berlin sowie acht internationalen Hubs zur Betreuung von Tourismus-Kunden in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz realisiert ganzheitliche Kommunikationslösungen. 200 Mitarbeiter arbeiten an integrierten Kampagnen für Kunden wie Expert, Vodafone, SPORT 2000, Gelbe Seiten, Berentzen, Flughafen München, Generali etc. Die Agentur wurde 2001 gegründet und ist Teil der Serviceplan-Gruppe. Nach der kreativen Verstärkung mit AvL Berlin und Saint Elmo's Travel entwickelt sich Saint Elmo´s zu einer der größten integrierten Fullservice Agenturen in Deutschland. Weitere Infos unter [www.saint-elmos.com] (http://www.saint-elmos.com/)

    PRODINGER BERATUNGSGRUPPE

    Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig. Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International. Die Prodinger Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo‘s Travel mit 26 Standorten weltweit.

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  • Donnerstag, 21. September 2017

    Direktorenakademie (DiA) und Prodinger Beratungsgruppe gehen strategische Partnerschaft ein – BILD

    Die nächste DiA (Direktorenakademie für erfahrene Hotelmanager) von Elfriede Krempl und Tina Brandstetter findet in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe statt.

    Wien (OTS) - Öfter als man denkt, haben erfahrene Geschäftsführer bzw. Direktoren in der Hotellerie ein Bedürfnis, sich fortzubilden, allerdings stellen sie ganz besondere Ansprüche an ihre Weiterbildung. Prof. Elfriede Krempl und Mag. Tina Brandstetter bieten seit einigen Jahren mit ihrer „Generatio“ ein ganz auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Programm. Die Branchenkennerinnen gelten in Fachkreisen als erste Adresse, besonders mit ihren Lehrgängen im Rahmen der Direktorenakademie für erfahrene Hotelmanager (DiA).

    Im Interesse der Zukunft der Direktorenakademie war es für Krempl der logische nächste Schritt, einen passenden strategischen Partner zu finden. Die Wahl fiel aus guten Gründen auf die Prodinger Beratungsgruppe: Mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 13 Standorten in Österreich und Deutschland stehen laufend in intensivem Austausch mit Unternehmen und Institutionen aus der Tourismusbranche. Das Leistungsportfolio reicht von der Steuer- und Tourismusberatung über Marketing bis zu Immobilientransaktionen. „Wir suchen oft für Hotel-Eigentümer hoch qualifizierte Geschäftsführer und Direktoren. Mit der DiA können wir diese Führungskräfte bestmöglich in den Betrieben einsetzen“, sagt Mag. Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung. „Wir haben viele gemeinsame Kunden, die wir ab sofort noch besser betreuen können. Unsere Themen ergänzen sich perfekt und es stimmt in dieser neuen Partnerschaft auch die Chemie“, bestätigt Elfriede Krempl.

    Thomas Reisenzahn und Elfriede Krempl haben lange Zeit in der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) erfolgreich zusammengearbeitet, auch mit Stefan Rohrmoser besteht seit dieser Zeit bestes Einvernehmen. „Wir machen mit Prodinger in erster Linie Beratung, und sehr oft kommen wir mit Kunden während eines Projekts zur Erkenntnis, dass als nächster Schritt eine Fortbildung für die Geschäftsführer ideal wäre. Mit Generatio und DiA an unserer Seite haben wir jetzt ein passendes Angebot, das allen Beteiligten ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, zeigen sich Rohrmoser und Reisenzahn überzeugt.

    Auch Krempl und Brandstetter sehen viele Vorteile: „Wir haben in der Erwachsenenbildung immer kürzere Entwicklungszyklen, sowohl bei den Inhalten als auch bei der Vermittlung dieser Inhalte. Die Prodinger Beratungsgruppe hat die Kapazitäten, diese Innovationszyklen mit uns zu bedienen und gemeinsamen weiterzuentwickeln“.

    Für die Teilnehmer der DiA bleiben die wichtigsten Dinge gleich, Krempl und Brandstetter werden die Akademie weiterhin gewohnt professionell leiten und betreuen. Auch die gut eingeführte Kombination aus kurzen Präsenzzeiten und praktischen E-Learning Einheiten wird beibehalten: „Dieses System kommt hervorragend an. Wir werden es mit Unterstützung unseres neuen Partners maximal verfeinern und noch besser machen“.

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  • Dienstag, 19. September 2017

    Alternative Finanzierungsmethoden auf dem Vormarsch! …oder doch nicht?

    Verständliche und praxisorientierte Anleitungen mit Hinweisen und Tipps für die finanzielle Situation im Unternehmen

    Wien/Zell am See (OTS) - Kürzlich hat der oberste Gerichtshof (OGH) in einem Urteil festgestellt, dass tausende Kreditnehmer in Österreich zuviel Zinsen bezahlt haben. Müssen in Zukunft negative Zinsen auch für Gewerbebetriebe zurückbezahlt werden?

    Projekte werden oft durch die Crowd (mit)finanziert. Welche Erfolgsaussichten ergeben sich durch Crowdfunding/Crowdinvesting für den Tourismus und halten die neuen Finanzierungsmethoden auch, was sie versprechen?

    Die Investitionszuwachsprämie war in Salzburg und auch auf Bundesebene ein voller Erfolg und wurde von den Unternehmen stärker als fast alle anderen Fördermaßnahmen der letzten Jahre angenommen. Welche Möglichkeiten ergeben sich für 2018?

    Termin: Mittwoch, 11. Oktober 2017, ab 16:00 Uhr

    Ort: Büro Prodinger Zell am See, Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See

    Vortragende und Themenfelder:

    Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung

    • Stabile Finanzierung und Vermögensplanung
    • Entwicklungen am Finanzmarkt
    • Bankengespräch, Kreditvertrag, Konditionen
    • Inputs/Erfahrungen zu Alternativen wie Time-Sharing, Buy-to-let: das strukturierte Hotel, Immobilieninvestmentfonds (in Städten) und Privatinvestoren (HNWI)

    MMag. Dr. Manfred Parigger, Bereichsleiter Finanzdienstleistungen Hogast Einkaufsgenossenschaft

    • Beantragung von Finanzierungen – Worauf kommt es an?
    • Erfahrungsberichte aus Hotellerie & Gastgewerbe

    DI MMag. Paul Pöltner, Co-Gründer und Vorstand von Conda Crowdinvesting

    • Was bieten Crowdfunding-/Crowdinvesting Plattformen?
    • Indikatoren für erfolgreiche Projekte

    Mag. Wolfgang Kleemann, Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank

    • Möglichkeiten durch Förderungen
    • Erfolgsgeschichte <a href="http://www.we4tourism.at" target="_blank">www.we4tourism.at</a>

    Moderation: Marco Riederer (Präsident Club Tourismus)

    Aufgrund der begehrten Plätze bitten wir Sie um rasche Anmeldung. Ihre Teilnahme ist unentgeltlich, aber WERTvoll!

    [Hier geht’s zur Einladung als .pdf] (http://bit.ly/2frtjdB)

    Anmeldung: Sandra Pichler [s.pichler@prodinger.at] (mailto:s.pichler@prodinger.at) +43 6542 736 61 – 1644

    Partnerveranstaltung von [Prodinger] (http://www.prodinger.at/) und [Club Tourismus] (http://www.club-tourismus.org/)

    Alternative Finanzierungsformen auf dem Vormarsch Hermann Maier und Rainer Schönfelder haben es getan und ihr Hotelprojekt durch die Crowd (mit)finanzieren lassen. Nicht zuletzt durch dieses Musterbeispiel einer erfolgreichen Kampagne hat Crowdfunding/Crowdinvesting den Tourismus-Mainstream erreicht. Aber halten die neuen Finanzierungsmethoden auch, was sie versprechen? Gemeinsam mit dem Club Tourismus dürfen wir am 11. Oktober in unsere Räumlichkeiten in Zell am See einladen und über alternative Finanzierungsformen diskutieren. Datum: 11.10.2017, 16:00 - 20:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: http://bit.ly/2frtjdB

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  • Mittwoch, 6. September 2017

    Ideenpapier für die Hotellerie: „Die Beutelschneiderei gehört abgeschafft!“

    In Hinblick auf die kommende Legislaturperiode haben die Prodinger-Spezialisten jetzt ein aktuelles Ideenpapier erarbeitet.

    Zell am See/Wien (OTS) - Die letzte Tarifreform war für die Mitarbeiterlöhne positiv, aber neue Belastungen naschen schon wieder an den Bruttolöhnen kräftig mit, weshalb die Beschäftigten real abermals nicht mehr verdienen. "Das ungute Phänomen „kalte Progression“ wurde nicht abgeschafft", kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung.

    Das Zusammentreffen von sinkenden Aufenthaltsdauern und fallenden Preisen bewirkt, dass die Auslastung der gewerblichen Betriebe weiter bei 40 Prozent verharrt. Unter dem Strich steht mehr als jedes zweite Bett leer, und die Preise liegen noch immer unter dem Wert von 2008 -also der Zeit vor der Krise. Trotz der positiven Nächtigungsentwicklung führte die Erhöhung der Umsatzsteuer auf 13% zu einer Stagnation der Betriebsergebnisse. Seit 2010 sind die Personal- und Wareneinsatzkosten um 21% gestiegen. 1,1 Mrd. € wurde an Provisionen bezahlt. Die Summe der zu bezahlenden Umsatzsteuer hat sich in den letzten vier Jahren um fast 60% erhöht.

    All dies hat zur Folge, dass Aufwendungen in die Infrastruktur als Basis für brauchbare betriebswirtschaftliche Ergebnisse immer öfter nicht mehr leistbar sind. Und dies vor dem Hintergrund eines zunehmenden internationalen Konkurrenzdrucks. "In Ländern, in denen die Umsatzsteuer gesenkt wurde, wächst hingegen die Kraft zur Innenfinanzierung. Diese Mitbewerber stehen stabiler da als heimische Betriebe", bringt es Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, auf den Punkt.

    Bis 2020 stehen rund 800 Hotels in Österreich vor der Weitergabe. Bei 80 Prozent davon geht es um Übergaben innerhalb der eigenen Familien. Diese Übergaben erfolgen in Form einer Erbschaft beziehungsweise einer Schenkung an die neuen Besitzer. In einigen Partei-Programmen kommen Substanzsteuern wie Erbschaft- und Schenkungssteuer wieder vor. Für Betriebe sind zwar „Freibeträge“ vorgesehen, und für die Weitergabe von Hotels innerhalb der Familie gibt es Sonderregelungen. Doch sind Hotels nicht immer gleich Hotels. Insbesondre wären die geltenden steuerlichen Unterschiede zwischen Privat- und Betriebsvermögen zu beachten. So kommt gerade in der Hotellerie aus steuerlichen Gründen häufig der Fall einer Vermietung oder Verpachtung des privaten Immobilienvermögens an eine Betriebsgesellschaft vor. Auch in anderen Konstellationen würde die Besteuerung von Privatvermögen auf Hotelbetriebe durchschlagen.

    Die meisten Betriebe arbeiten am Rande der Rentabilität und haben, insbesondere bei Übergaben, keine Kapazitäten mehr für politisch motivierte Steuerexperimente, fasst Reisenzahn zusammen. Die Prodinger Gruppe ist überzeugt, dass keine sinnvollen Veränderungen im bestehenden System ohne Kraftanstrengung möglich sind.

    Link zum Ideenpapier: [http://bit.ly/2wxAREn] (http://bit.ly/2eHOpak)

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  • Dienstag, 22. August 2017

    Das „Biohotel Stanglwirt“ steht für eine der erfolgreichsten familiengeführten Hotelmarken in Österreich

    Mit dem HOTEL BRAND MONITOR wurde der monetäre Wert des Hotels in Going bestimmt

    Wien/Zell am See (OTS) - Hotelmarken sind ein zentrales Element der heimischen Tourismusbranche. Sie dominieren das Marketing, beeinflussen Urlaubsentscheidungen und steigern den Wert von Destinationen. Vor allem kann auch die eigene Hotelbilanz gehörig davon profitieren. Wenig bekannt ist hingegen, wie eine Hotelmarke und das damit verbundene Kapital richtig zu bewerten ist. "Die Prodinger Gruppe hat deshalb mit dem Hotel Brand Monitor ein beispielgebendes Verfahren zur monetären Bewertung von Hotelmarken entwickelt", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Gruppe.

    "Es war für uns ein besonders ehrenvoller und spannender Auftrag, das Biohotel Stanglwirt nach diesem Verfahren zu bewerten", sagt Reisenzahn, "Die herzlich-familiäre Atmosphäre, kombiniert mit erstklassigem 5 Sterne-Service, hat ja schon viele bekannte Akzente in der Hotellerie gesetzt. Dem Biohotel Stanglwirt ist es damit gelungen, seine Marke durch häufige Innovationen, Vielfalt sowie steigende Dienstleistungsqualität kräftig aufzuladen und auf diesem Wege im Alpenraum eine unverwechselbare Stellung zu erobern. Das Hotel hat für sich gleichsam ein eigenständiges Tirolbild geschaffen, aufbauend auf den Elementen Gasthaus, Landwirtschaft sowie Vermarktung eigener Produkte".

    Dem „Stanglwirt" gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die sich wie ein roter Faden durch alle Berührungspunkte des Hotels zieht. Dazu kommt eine architektonische Planung, die diese Inszenierung von Anfang an unterstützt. Über die Jahre wurde damit eine „einzigartige Darstellung für alle Sinne“ entwickelt, unterstreicht Patrick Stoiser, Bewertungsprofi bei Prodinger.

    Mit einem Gesamterlös von über 33 Millionen € ist der Stanglwirt das umsatzstärkste Hotel in Tirol, und unter Berücksichtigung der Mitarbeiter-Vollzeitäquivalente der größte Arbeitgeber der heimischen Ferienhotellerie (292 Mitarbeiter). Neben dem Hotel Sacher Wien und dem Hilton Stadtpark zählt der Stanglwirt zu den „Umsatzkaisern" in Österreich.

    Das Hotel erreicht in der Berichterstattung in unterschiedlichsten Medien eine Reichweite von über 400 Millionen Kontakten pro Jahr. Im Gegensatz zu herkömmlicher Werbung, die gekauft wird, ist diese authentische Medienpräsenz praktisch unbezahlbar für die Region und für Tirol. Redaktioneller Inhalt, Interviews, Fotos, Videos und besondere Ereignisse wie die legendäre Weißwurstparty sorgten 2015 für eine "Medien-Wertäquivalenz" von über 10 Millionen €. Der Markenwert des Biohotels wird von der Prodinger Gruppe ebenfalls mit über 12 Millionen € beziffert.

    Der Hotel Brand Monitor basiert auf unterschiedlichen Faktoren. Einerseits wird mit der Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mit Hilfe von Gesamtkapitalrentabilität, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen zu Gästebewertungen und Social Media in Relation gesetzt. Zusammenfassend lassen sich folgende Aussagen aus der Bewertung ableiten:

    • Die Marke ist sehr profitabel und liegt bei den Benchmarks über dem Branchenschnitt
    • Die Marke Biohotel Stanglwirt hat eine klare Vision für die Zukunft
    • Die Marke wird gut gemanagt und wird von der neuen Führungsgeneration bereits kontinuierlich weiterentwickelt
    • In der Öffentlichkeit wirkt die Marke sehr glaubwürdig
    • Die Marke verkörpert einen hohen monetären Markenwert
    • Die Marke ist sehr stark und hat ein klares Profil und eine klare Abgrenzung
    • Die Marke hat eine hohe Reputation
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  • Freitag, 30. Juni 2017

    Hotellerie besteht auf der ihr vorenthaltenen Energieabgabenrückvergütung

    Hotels verloren seit 2011 rund 20 Millionen Euro pro Jahr. EuGH-Generalanwalt: Einschränkung widerspricht dem Unionsrecht

    Wien (OTS) - Die 2011 ausgesprochene Ausgrenzung heimischer Dienstleistungsbetriebe von der Energieabgabenrückvergütung wirbelt weiterhin gehörig Staub auf. Es geht dabei um die Rückzahlung größerer Millionenbeträge, welche den Hoteliers durch diese problematische Maßnahme vorenthalten und nun mit Nachdruck eingefordert werden. Der Ball liegt jetzt beim Finanzministerium. Dieses ist aufgefordert, sich dem Urteil des Bundesfinanzgerichts (BFG) Linz und dem Erkenntnis des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg anzuschließen, wonach eine Vergütung allein für Produktionsbetriebe dem Unionsrecht widerspricht. Aktuell liegt der Fall beim Verwaltungsgerichtshof, der derzeit klärt ob er ein Urteil fällen kann oder diesen wieder an den EuGH weiterreicht.

    "Die Ausgrenzung der Dienstleistungsbetriebe, wodurch sich die Regierung rund 100 Millionen Euro pro Jahr sparen wollte, ist zum Bumerang geworden. Der Staat muss die vorenthaltenen Beträge an die Betriebe zurückzahlen. Dies muss endlich in diesem Sinne auch politisch entschieden werden.", betont Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuer- und Tourismusberatung zu der in diesen Tagen hinter den Kulissen wieder aktuell aufgeflammten Diskussion.

    Das Finanzministerium möchte anscheinend das derzeitige Gesetz nun schnell ändern, dass Dienstleistungsbetriebe wie Hotels die Kosten nicht zurückerstattet bekommen.

    Die Prodinger-Steuerexperten hatten, wie berichtet, in dieser Causa drei Musterfälle aufgegriffen. Einer dieser Fälle (Dilly Resort aus Windischgarsten) wurde vom Verfassungsgerichtshof an das BFG Linz zurückverwiesen. Dieses äußerte gemeinschaftsrechtliche Bedenken gegen die Einschränkung, die durch den Generalanwalt des EuGHs bestätigt wurden. Die Prodinger Steuerberatung hat alle Verfahrensschritte im erfolgreichen Instanzenzug selber finanziert und den genannten Hotelbetrieb dabei begleitet.

    Durch den Verlust der Vergütungsfähigkeit verloren allein die heimischen Hotels seit 2011 rund 20 Millionen Euro pro Jahr. Besonders betroffen von der Ausgrenzung sind energieintensive Wellnesshotels. Thermenhotels kostete es jährlich 70.000 Euro und mehr an entgangenen Vergütungen.

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  • Mittwoch, 7. Juni 2017

    Steigende Nachfrage der Briten nach Investments in Österreichs Ferienhotellerie

    Wegen Brexit und drohender Steuererhöhungen investieren Briten vermehrt in Immobilien in Österreich – insbesondere in das sogenannte „Buy-to-let“-Modell.

    Zell/See, Wien (OTS) - Immobilien in österreichischen Ferienregionen sind für Briten schon seit längerem eine sehr interessante Investitionsmöglichkeit – einerseits um hier im Urlaub ihren sportlichen Neigungen nachzugehen, andererseits um ihr Vermögen wertsichernd anzulegen. Jetzt sind sie offenbar noch gefragter: „In den vergangenen Monaten hat das Interesse daran merklich zugenommen; wir registrieren eine verstärkte Nachfrage nach Ferienimmobilien aus Großbritannien“, spricht Thomas Reisenzahn, Partner in der Prodinger Gruppe, von einen neuen Trend: „Der hat wohl vor allem mit dem Brexit und drohenden Steuererhöhungen für Immobilienbesitzer in Großbritannien zu tun“.

    Modell für Investoren und Hoteliers

    Besonders seien die Engländer im an sogenannten „Buy-to-let“-Modellen interessiert, sagt der Tourismusberater. Dabei handelt es sich um eine Finanzierungsart, die hierzulande noch weitgehend unbekannt ist, im angelsächsischen Raum dagegen sehr verbreitet und beliebt. „Unter „Buy-to-let" versteht man gemischte Hotelprojekte, welche die Interessen von Investoren, Hotelbetreibern und Tourismus-Destinationen verbinden“, so Reisenzahn. Das ist ein Modell, bei der Gast als Hotel-Miteigentümer mit für die Finanzierung des Hauses aufkommt. Anders als bei diversen Time-Sharing-Modellen wird der Investor bei "Buy-to-let" jedoch Eigentümer des Zimmers bzw. Appartements oder Gesellschafter am Projekt.

    Bildlich gesprochen, erwerben die Käufer damit Hotelzimmer oder -appartements um sie unwiderruflich an einen bestehenden oder angeschlossenen Hotelbetrieb zu vermieten. Über das Hotel können die Investoren in einem festgelegten Zeitrahmen „ihr“ Zimmer buchen und gegen Mietenverrechnung bzw. Abzug von der Rendite selbst nutzen. Die Käufer bleiben aber Eigentümer und haben jederzeit die Möglichkeit die Immobilie wieder zu verkaufen, ohne jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen.

    „Das Eigentum und damit die Investition sind im Grundbuch eingetragen“, präzisiert Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung: „Es ist wie jedes Wohnungseigentum abgesichert, veräußerbar und belastbar - z.B. für Hypothekarkredite“.

    Dem Hotelbetreiber wiederum dienen die Einnahmen vor allem als Eigenkapital und als Hebel für eine Hotelfinanzierung – ein wichtiger Aspekt, da klassische Finanzierungen auch für Hoteliers immer schwieriger werden – und deshalb intensiv nach alternativen Modellen gesucht wird.

    Rezept gegen „leere“ Zweitwohnungen

    Gerade in Zweisaisondestinationen gebe es Rahmenbedingungen, welche für „Buy-to-let“ sprechen, so der Berater: Meist gibt es in solchen Gegenden viele, teilweise schon in die Jahre gekommene Hotelbetriebe, bei denen Erneuerungen oder Erweiterungen anstehen, aber wirtschaftlich kaum finanzierbar sind. Hinzu herrscht in diesen Destinationen eine große Nachfrage nach Ferienhäusern und -wohnungen sowie Freizeitwohnsitzen. „Wenn neue Freizeitwohnsitze wegen ausgeschöpfter Quoten nicht möglich oder zur Verhinderung „kalter Betten“ nicht gewünscht sind, kann das „Buy-to-let-Modell“ eine für alle Seiten befriedigende Lösung sein“, sagt Thomas Reisenzahn: „Denn die gekauften Appartements oder Zimmer der Investoren gliedern sich den strukturierten Beherbergungsbetrieb ein.“

    Es handle sich dabei ausschließlich um „warme Betten“. Die Einheiten würden primär der Drittvermietung dienen, womit die Interessen von Immobilieninvestoren, der Gemeindevertreter und der Betreiber erfolgreich zusammengeführt werden. Die Investoren wissen, dass ihre Wohnungen einer Hotelwidmung unterliegt und daher kein klassischer Freizeitwohnsitz ist. Ebenso könne die Errichtung von leerstehenden Zweitwohnungen dadurch verhindert werden.

    Vorteil für Hoteliers: Höhere Eigenkapitalquote

    Ein weiterer Vorteil: Die Finanzierungsart für den Hotelier steht auf einem stabilen betriebswirtschaftlichen Fundament und weist eine über dem Branchenschnitt liegende hohe Eigenkapitalquote auf, die sich für die kommenden finanzrechtlichen Bestimmungen positiv auswirkt. Gewinne aus dem Verkauf der Einheiten können vom Betreiber zur Schaffung von Infrastruktur im Hotel wie Restauranterweiterung, Wellness oder Rezeption verwendet werden und verbleiben im Projekt. Die Prodinger Tourismusberatung hat selbst bereits eine Reihe von positiven Erfahrungen mit dem Modell gemacht – und zwar mit seinen "AlpenParks Hotels". Diese seien Best-Practice für die Finanzierung derartiger Projekte und Basis für weitere Angebote. „Die AlpenParks Hotels verfügen so über genügend finanzielle Mittel zur Marktbearbeitung, um auch für die Gemeinde bzw. Destination eine hohe Auslastung zu erzielen“, sagt Rohrmoser.

    Vorteil für Anleger: Hohe Rendite

    Aber auch die Investoren profitieren: Gesamtwirtschaftlich gesehen sorgen die anhaltend niedrigen Zinsen und der Eurounsicherheit für eine kräftige Nachfrage nach derartigen Modellen, so das Resumee der Tourismusberatung. Der Erwerb von Immobilien gelte als „gute Strategie zur Diversifizierung“. Neben Anlegern aus Ländern wie Großbritannien oder den Niederlanden, in denen man mit dem Modell bereits vertraut sei, steige auch das Interesse von Investoren aus Deutschland und Österreich. Die Renditenerwartungen liegen bei 4 bis 5,5 Prozent, bezogen auf das Gesamtinvestment.

    Bei Prodinger geht man davon aus, dass derartige „Buy-to-let“-Modelle leichter zu finanzieren sind als reine Tourismus- und Hotelprojekte, da für die Finanzinstitute im Rahmen der Wohnungseigentumsbegründung die grundbücherliche, alternative Besicherung mehr Sicherheit bietet. Stefan Rohrmoser: „Dabei muss jedoch immer im Vordergrund stehen, dass auch für die Zukunft ein nachhaltig funktionierender Hotelbetrieb gesichert ist.“

    Für mehr Informationen und Pressebilder zu AlpenParks klicken Sie bitte hier: [http://bit.ly/2qXhsf7] (http://bit.ly/2qXhsf7)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017

    Der Beschäftigungsbonus: von der ersten Ankündigung bis dato ein „Rohrkrepierer“?

    Das geplante Volumen von zwei Milliarden Euro für diesen ominösen Bonus sollte für eine ehrliche und faire Abgabensenkung verwendet werden

    Wien (OTS) - Beim Beschäftigungsbonus handelt sich um eine Maßnahme, die bereits in einem Monat in Kraft treten soll. Bis dato liegt allerdings noch kein gesetzlich fundiertes Papier vor. Am 22. Juni soll die Thematik erst im Wirtschaftsausschuss behandelt werden. Im Regierungsprogramm, das noch mit anderen Akteuren ausgehandelt wurde, ist man davon ausgegangen, dass folgende Personengruppen einen Beschäftigungsbonus erhalten: Neu eingestellte Mitarbeiter, die in Österreich gearbeitet haben und beim AMS als Arbeitslose registriert waren, Schul- und Hochschulabgänger, Jobwechsler oder Ausländer mit einer Rot-Weiß-Rot Card. Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder hat unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Pläne ihre Bedenken gegenüber dem EU-Beihilfenrecht deutlich gemacht.

    Ein Beschäftigungsbonus mit Herausnahme der Saisonhotellerie ist kontraproduktiv und bestraft die Betriebe, die für Beschäftigung gesorgt haben

    Die Situation ist für eine Mitarbeiterbranche, die auf hochwertigen Dienstleistungen beruht, äußerst unbefriedigend. "Unsere Betriebe werden mit schwachen Renditen bestraft, während die Mitarbeiter selbst dabei zu wenig verdienen! Zwei Drittel der Finanzierung von Bund, Ländern und Gemeinden profitieren von der Besteuerung der menschlichen Arbeit. Zusätzlich hängt das gesamte Sozialsystem an diesen lohnabhängigen Abgaben", erklärt der GF der Prodinger Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn.

    Ein zukunftsfähiges Abgabensystem sehe anders aus. "Wir brauchen dringend weitere Strukturreformen innerhalb des Systems. Die geplanten Mittel sollten für eine ´ehrliche´ Lohnnebenkostensenkung verwendet werden", betont der GF der Prodinger Steuerberatung, Stefan Rohrmoser: "Als Prodinger Steuerberatung, die tausende Hotelmitarbeiter im jetzigen komplizierten Steuersystem verrechnen muss, fordern wir als einen ersten Schritt eine einfachere pauschalierte Abführung der Lohnkosten. Das wäre ein gutes Vorhaben für die neue Regierung - kostet nicht viel und bringt einiges!"

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  • Freitag, 12. Mai 2017

    Neuer Schwung für das größte Tourismusnetzwerk Österreichs

    Marco Riederer, neu gewählter Präsident des CLUB TOURISMUS, präsentiert sein Führungsteam

    Wien (OTS) - Der neu gewählte Präsident des Club Tourismus, Marco Riederer, Leiter Revenue Management & e-Commerce bei der Prodinger Tourismusberatungs GmbH, sieht den Club Tourismus als DAS NETZWERK für Österreichs Touristiker. Nachwuchskräfte und Studierende treffen in Veranstaltungen verschiedenster Formate auf Augenhöhe mit Führungskräften und Meinungsbildnern der österreichischen Tourismusszene zusammen.

    „Ich habe die Wahl zum Präsidenten des Club Tourismus dankend und mit großen Ambitionen angenommen. Der eingeschlagene Weg der Professionalisierung soll fokussiert weiterverfolgt werden. Neben der Verbreiterung der Mitgliederbasis gehört es zu den erklärten Zielen, weiterhin hochkarätige Fachveranstaltungen zu organisieren und Kompetenz zu vermitteln”, formuliert der neue Präsident des Club Tourismus.

    Seine ambitionierten Ziele für die kommenden zwei Jahre

    • Themenführerschaft bei den aktuellen Fragen der Tourismusbranche
    • Innovative Angebote aufgreifen und die Kommunikation fördern
    • Projekterweiterung Themenbörse
    • Intensivierung Expertendatenbank
    • Aktualisierung der Vergünstigungen, Ermäßigungen und Sonderkonditionen für Club-Mitglieder

    Ein breit gefächertes Team

    Als Vizepräsident steht dem neuen Präsidenten ein erfahrener Touristiker und geübter Netzwerker zur Seite: Thomas Gschlenk ist seit über 30 Jahren im Tourismus verankert und immer an neuen Projekten interessiert. „Der Club gibt mir die Möglichkeit, auch im Rahmen meiner derzeitigen Tätigkeit touristisch up to date zu bleiben, mit renommierten Partnern Informationen auszutauschen und das Netzwerk zum Vorteil aller weiter auszubauen“. Gschlenk wird auch in der laufenden Periode dem Club und seinen Mitgliedern bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

    Mag. Kerstin Dohnal ist neu im Vorstandsteam. Sie wird als Gründerin von destination:development, einer NGO, die sich der Entwicklung sozial wirksamer und nachhaltiger Tourismusdestinationen einsetzt, wertvolle Impulse aus Ihrem Tätigkeitsfeld bei der Planung von Veranstaltungen und thematischer Vernetzung einbringen. Sie bestätigt den bekannten Nutzen des Netzwerkes: “Dem Club Tourismus bin ich bereits während meines Studiums beigetreten. Seither bin ich ein treues Mitglied der Community, in der sich die Erfahrung und Expertise des Tourismus in Österreich zusammenfindet. Soziale Verantwortung im Tourismus ist mir ein besonderes Anliegen“.

    Seit der Gründung des Club Tourismus im Jahr 1984 immer in führenden Positionen mit dabei ist Veronika Staudacher, BA. Während ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit in der Tourismusaus- und Weiterbildung war es ihr immer ein Anliegen, den Transfer von Wissenschaft und Forschung in die Praxis und vice versa in vieler Hinsicht zu fördern. “Es ist immer eine Freude gewesen mitzuerleben, wie sich junge, zielstrebige Menschen nach ihrer Tourismusausbildung erfolgreich weiterentwickeln und sich beruflich wie auch menschlich den spannenden Herausforderungen unserer Zeit stellen“.

    Dr. Hansjörg Preiss bringt seine reiche Managementerfahrung nach 30 Jahren im Verkehrsbüro und bei den Vienna International Hotels ein. Als selbständiger Berater und Coach wird er Themen wie Tourismusentwicklung in Regionen und Gemeinden sowie in der Hotellerie im Club-Programm übernehmen. Außerdem sieht er den Club Tourismus als ideale Plattform für den Gedankenaustausch zwischen Ausbildung und Tourismuswirtschaft. „Ich möchte mich in erster Linie um Kommunikationsthemen kümmern; der Club sollte seitens der Wirtschaft stärker als bisher als Partner bzw. für Recruiting aber auch bei diversen Entwicklungsthemen wahrgenommen werden“.

    Silvia Wunder ist Unternehmensberaterin und neu im Vorstandsteam, denn der Leitsatz ihres Unternehmens ist, sich mindestens in einem Projekt ehrenamtlich zu engagieren. Sie sieht den Schwerpunkt in der Vernetzung der unterschiedlichen Protagonisten, die im Club Tourismus zu finden sind. Sie möchte Synergien ermöglichen und neue Ideen für den heimischen Tourismus fördern.

    Dr. Peter Laimer ist seit 1993 in der Statistik Austria in leitender Funktion tätig und insbesondere für die Tourismus- und Reisestatistik, die Straßenverkehrsunfallstatistik und die Kfz-Zulassungsstatistik verantwortlich. Seine Motivation: „Der Club Tourismus gibt mir die Möglichkeit, abseits meiner beruflichen Tätigkeiten praktische Erfahrungen im Bereich des Tourismus mit anderen Mitgliedern zu teilen bzw. auszutauschen“. Er wird sich im Rahmen der Vorstandsfunktion im Bereich der (inter)nationalen Tourismus- und Reisestatistik in das Club-Programm einbringen.

    Felix Wiklicky ist Konditormeister und Touristiker in NÖ, sowie Lehrer an der HLF Krems Tourismusschule. Am Club schätzt er das vielfältige Netzwerk an Spezialisten, welches ihm immer wieder neue Perspektiven eröffnet. Er bringt sich aktiv im Vorstand des Club Tourismus ein, weil die Verbindung zwischen Ausbildung und Wirtschaft eine wertvolle Grundlage für die Zukunft junger Menschen bilden soll. Ausbildungsschwerpunkte sollen praxisbezogen sein!

    Reg.-Rat Karl Mitsche (im Ruhestand) war viele Jahre im Wirtschaftsministerium in der Tourismusförderung tätig und hat daher auch jetzt ungebrochenes Interesse am Tourismus. Karl Mitsche will als ältestes Vorstandsmitglied langjährige Erfahrungen einbringen und zeigen, dass man als Senior auch noch einiges bewegen kann. Seine persönlichen Schwerpunkte sind Reisen, Mitsegeln auf Großseglern und Segeltörns. Die größten Vorteile des Club Tourismus sieht er im Informations- und Erfahrungsaustausch durch Veranstaltungen sowie dem Kennenlernen neuer Entwicklungen.

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  • Donnerstag, 11. Mai 2017

    Prodinger zum dritten Mal in Serie "Steuerberater des Jahres"

    1. Platz in der Kategorie "Steuerberater des Jahres - Allrounder Salzburg - Qualitätssiegel für ausgezeichnete persönliche Betreuung, profundes Spezialwissen, Netzwerkangebot

    Wien/Salzburg (OTS) - Beim diesjährigen Wettbewerb um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner bereits zum dritten Mal die Trophäe in der Kategorie "Steuerberater des Jahres - Allrounder Salzburg" gesichert. Die ausgezeichnete persönliche Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams und einem breiten Netzwerkangebot, hat wieder zur Mehrheit der abgegebenen Stimmen in Salzburg geführt.

    "Auf diesen Titel sind wir besonders stolz. Das Qualitätssiegel würdigt die hohen Standards in unserer Kanzlei, das umfangreiche Fachwissen unserer Berater und spiegelt auch die enorme Leistung des gesamten Teams wieder“, freuen sich Geschäftsführer Mag. Manfred Leitinger und Prokuristin Mag. Sonja Eder der Kanzlei Prodinger Leitinger.

    Der von "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe 2015 ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits als fixe und viel beachtete Institution in der Branche. Die über 2.000 eingegangenen Nominierungen wurden der kritischen Wertung einer hochkarätigen Fachjury unterzogen. Anhand von transparenten und vordefinierten Bewertungskategorien wählt die Jury dann in sieben Kategorien die "Steuerberater des Jahres". Dieses Qualitätssiegel würdigt die Fachkompetenz und die Spezialisierung von Beratungsunternehmen gerade mit Blick auf umfassendes Branchenwissen und eine große Bandbreite der Beratung.

    "Die Presse" hat dazu ebenso einen Artikel verfasst: [https://goo.gl/VirHmZ] (https://goo.gl/VirHmZ)

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  • Freitag, 5. Mai 2017

    Nachhaltigkeit hinterfragt

    TourismusWissen-quarterly startet Diskurs zum UNWTO-Jahr

    Wien (OTS) - 2017 steht im Zeichen des von der Welttourismusorganisation (UNWTO) ausgerufenen Jahrs für „nachhaltigen Tourismus für Entwicklung“. So behandelt auch das in Wien erscheinende Journal „TourismusWissen-quarterly“ in seiner aktuellen Ausgabe Nr.8 in fünf mehrseitigen Forschungsbreiträgen diese Thematik. Besonders ragt dabei die Arbeit von Prof. (FH) MMag. Dr. Harald A. Friedl, FH Joanneum, Bad Gleichenberg, heraus. „Auf welche Weise erhofft die UNWTO durch Bewusstsein, dieses seit der Aufklärung so innig beschworene Phänomen, Veränderungseffekte zu bewirken?“ fragt er. Propagiert werde der Wandel, doch offen sei wovon und wohin? Friedl hinterfragt in seinem Diskurs die aus neurobiologischer Sicht (geringe) Chance von nicht auf Leidensdruck basierendem Wandel und schafft die Kurve zu den seit 1300 ausgerufenen „Jubeljahren“ des Vatikans, in denen einst für die Reise nach Rom absoluter Ablass ausgelobt wurde. Hoffe die UNWTO also darauf, dass auch dem Welttourismus alle Sünden vergeben werden? Friedl ist skeptisch, dass die Organisation Richtung postfossile Gesellschaft agieren könne. „Wachstum ist sogar der von der UNWTO ausdrücklich erstgenannte Beitrag der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung“. Das stehe grundsätzlicher Veränderung entgegen. Neben dieser teilweise durchaus polemischen Auseinandersetzung sind in Österreichs einzigem regelmäßigen Medium, das sich mit Hintergrundwissen gleichermaßen an die Praktiker in Hotellerie und Tourismusorganisationen, wie an die Tourismus-Bildungseinrichtungen richtet, wie schon in der vorhergehenden Ausgabe unterschiedliche Blickwinkel zur Nachhaltigkeit dokumentiert. Hingewiesen sei nicht zuletzt auf spannende Sequenzen, wie die Masterarbeit von Bianca Besele an der Universität Salzburg „Wie wird Nachhaltigkeit im Tourismus kommuniziert“. Weiters sei noch die mehrfach ausgezeichnete Arbeit zur „Winterolympiade in wärmeren Zeiten“ hervorgehoben, die Dr. Robert Steiger am Innsbrucker MCI gemeinsam mit zwei an der Universität Waterloo/Kanada lehrenden Kollegen erstellt hat. Gerade angesichts der aktuell in Evaluierung befindlichen Bewerbung von Innsbruck für Olympia 2026 verdient der Beitrag hohe Aufmerksamkeit. Doch die Beiträge der Ausgabe 8 von „TourismusWissen-quarterly“, der zweiten im Jahr 2017, beschränken sich keineswegs auf den Themenkomplex Nachhaltigkeit. Wie alle seit 2015 erschienenen Hefte werden vier bis sechs Bereiche in insgesamt gut 20 Beiträgen abgehandelt. Darunter diesmal Analysen zu aktuellen Tourismustrends, das Phänomen Voluntourismus, internationale Studien zu Geschäftsreisen sowie Zusammenfassungen mehrerer Foren zu aktuellen Herausforderungen für die Hotellerie. Auf diese Art wird das im Vierteljahres-Rhythmus erscheinende Magazin "Tourismuswissen - quarterly" seinem Ziel, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Tourismusforschung verständlich, fachlich versiert und gut lesbar aufzubereiten, gerecht. Details zu "Tourismuswissen - quarterly", inklusive Bestellung von Einzelexemplaren (€ 26,-) oder Jahresabonnements (€ 98,--) unter [www.tourismuswissen.net] (http://www.tourismuswissen.net) Redaktionen die weiteres Recherchematerial (zB. zu einzelnen Beiträgen) benötigen, wenden sich direkt an fred.fettner@speed.at.

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  • Donnerstag, 27. April 2017

    Ein Geburtstag, der wenig Freude bereitet

    Erhöhung des Umsatzsteuersatzes auf Beherbergung war grobes Foul an der Branche

    Wien (OTS) - Die Erhöhung des Umsatzsteuersatzes auf Beherbergung von zehn auf 13 Prozent feiert ihren ersten, unrühmlichen Geburtstag. Mit dem seit 1. Mai 2016 gültigen Satz machte die Regierung nach übereinstimmender Ansicht von Branchenkennern den größten Fehler in der laufenden Legislaturperiode. Denn wie sich heute zeigt, hat sich die wirtschaftliche Lage der heimischen Betriebe durch die Umsatzsteuererhöhung fühlbar verschlechtert.

    Ertragskraft der heimischen Betriebe unter Druck, Konkurrenzsituation hat sich verschlechtert

    Seit in Deutschland durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010 der Steuersatz auf Beherbergung von 19 auf sieben Prozent gesenkt wurde, hat sich dort, ganz im Unterschied zu Österreich, die Ertrags-und Innenfinanzierungskraft der Betriebe sprunghaft verbessert. Konkret zeigt sich das beim GOP (Gross Operating Profit), der in Deutschland 26,7 und in Österreich nur 22,2 Prozent erreicht. Die Steuerdifferenz hat zur Folge, dass den Betrieben in Deutschland bei jeder Buchung schlicht und einfach mehr übrig bleibt. Die Schweiz führte bereits 1996 zur Stärkung ihrer Beherbergungsbetriebe einen Sondersatz von nur 3,8 Prozent ein. Erst vor wenigen Tagen verabschiedeten die in Wirtschaftsdingen vorausschauenden Eidgenossen die Verlängerung des begünstigten Hotellerie-Satzes bis zum Jahr 2027.

    „Die Umsatzsteuer ist in der Hotellerie kein "Durchläufer" und eine Erhöhung schlägt beim Betriebsergebnis negativ zu“, macht Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Verschlechterung der Konkurrenzsituation gegenüber den Nachbarländern deutlich, in welche die heimische Hotellerie sehenden Auges durch eine unbedachte Politik gebracht wurde.

    Bereits 20 EU-Länder besteuern Beherbergungsleistungen weniger hoch als Österreich. Der EU-Durchschnitt liegt sogar bei unter 10 Prozent. „Die komplizierten Aufteilungsvarianten zwischen Beherbergung und Halb- bzw. Vollpension bescheren den Betrieben neben dem genannten gravierenden Steuernachteil einen zusätzlichen Verwaltungs-GAU, der Jahr für Jahr viele Kapazitäten unnötig bindet und schleunigst repariert gehört“, betont Thomas Reisenzahn.

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  • Dienstag, 11. April 2017

    Neue Spielregeln, neue Spielmacher

    Die neue Pauschalreiserichtlinie wirft ihre Schatten voraus – Sie soll ab 1. Juli 2018 in Kraft treten

    St. Christoph am Arlberg (OTS) - Ab Mitte 2018 tritt die novellierte EU-Pauschalreiserichtlinie in Kraft. Touristische Leistungsträger gelten als Reiseveranstalter, sobald die mit einer Reiseleistung (insb. Unterbringung, Beförderung) gemeinsam gebuchten „sonstigen touristischen Leistungen“ mindestens 25 Prozent des Gesamtwerts der Buchung ausmachen. Neben Reiseveranstaltern und Reisevermittlern sind etwa auch Hotels und Tourismusverbände, die Unterbringung mit sonstigen touristischen Leistungen (z.B. Wellnessbehandlungen, geführten Wanderungen, Skipässen etc.) kombinieren, von den neuen Regelungen betroffen. Die faktische Tätigkeit als Reiseveranstalter zieht Haftungen sowie vorvertragliche Informationspflichten gegenüber dem Gast für alle im Paket enthaltenen Leistungen und eine kostspielige Absicherung für den Insolvenzfall nach sich.

    Hotels in ihrer Pauschalierungsfreiheit eingeschränkt – Reiseleistungen werden neu paketiert

    Nachdem es seit 1. Jänner 2017 keine Ratenparität mehr gibt, verfügen Hoteliers zwar über eine neue Preisfreiheit, doch auf der anderen Seite werden sie in ihrer Pauschalierungsfreiheit massiv eingeschränkt. Die Herausforderungen, die sich daraus in der Praxis ergeben, sind beträchtlich. Ein Ausweg besteht darin, dem Gast einen „Baukasten“ anzubieten, wonach er sich die gewünschten Leistungen an Ort und Stelle selber zusammenstellen kann. Es wird in den nächsten Jahren dementsprechend zu einer neuen Paketierung von Reiseleistungen auf Destinationsebene kommen.

    Tarifmodelle, die sich nachfrageorientiert an die neuen Bedürfnisse anpassen

    Open Data Systeme für Nebenleistungen, die frei zugänglich und buchbar sind, werden auf Destinationsebene an Bedeutung gewinnen. Lokale „Market Places“ für touristische Leistungen treten in den Vordergrund und sind mit den Hotels verbunden. In einem dynamischen Angebotsmodell verändert sich der Preis, im Gegensatz zum starren Preis-Modell, täglich oder sogar stündlich. Insbesondere Sportarten wie Schifahren, Biketouren, Nordic Walking etc. werden dem Gast stundenweise angeboten.

    Der Hotelpreis wird bei Anfragen, bezogen auf Anreisetag und Aufenthaltsdauer, in Echtzeit nach der jeweiligen Belegungssituation kalkuliert und dem Kunden sozusagen „à la minute“ angeboten. Der Urlaubspreis passt sich also dynamisch der Belegungssituation im Hotel und bei den Anbietern touristischer Leistungen an. Während in der klassischen Ferientourismusstruktur Saisonzeiten und Preise starr und akribisch genau veröffentlicht wurden und fix waren, werden im Dynamic Destination Pricing „von - bis“ Preise veröffentlicht. Es gibt also für den Gast nur noch einen Preisrahmen, aber keine komplette Transparenz mehr. Touristische Angebote stehen im Dynamic Pricing „pro Stunde“ zur Auswahl.

    Im e-Commerce liegt der Fokus auf „verbundenen Reiseleistungen“

    Um als Destination nicht in den Genuss der voll umfänglichen Haftung und Insolvenzabsicherung zu kommen, sollten Pauschalreiseangebote (vor allem das Wording „Pauschale“ und „All-Inclusive-Angebot“) bereits im Vorfeld vermieden werden. In der Praxis könnte das umgesetzt werden, indem online zunächst Leistung A (nur Hotelunterkunft) angeboten und abgerechnet und erst im Anschluss daran Leistung B (Skipass etc.) angeboten und im Idealfall direkt über den Leistungserbringer (z.B. die Bergbahn) verrechnet wird. Ausschlaggebend hierbei ist vor allem der separate Buchungsvorgang.

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  • Montag, 3. April 2017

    Prodinger präsentiert ein „Work for equity“-Modell für Tourismusbetriebe

    Mitarbeiterbeteiligungsmodelle auch in der Hotellerie im Vormarsch - Immer mehr Hoteliers lassen ihre Mitarbeiter am Erfolg teilhaben

    Das neue Prodinger Modell integriert finanzwirtschaftliche, personalwirtschaftliche und steuerliche Aspekte

    Wenn ein Unternehmen mit Hilfe engagierter Mitarbeiter seinen Wert steigern will, sind Mitarbeiterbeteiligungsmodelle dafür ein geeignetes Instrument. Erfolgreiche Beispiele finden sich in den verschiedensten Branchen. "Nun ist es an der Zeit, auch im Tourismus langjährigen und verdienten Mitarbeitern Beteiligungen zu übertragen", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer von der Prodinger Tourismusberatung. Eine derartige Beteiligung befördert insbesondere Abteilungsleiter von Mitarbeitern zu (Mit)Unternehmern, was die Betriebsbindung und Identifikation mit dem Unternehmen stärkt. Auf diese Weise profitieren Unternehmen und Mitarbeiter. Das Prodinger Modell besticht insbesondere durch eine Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit aus der unentgeltlichen bzw. verbilligten Abgabe von Kapitalanteilen (Beteiligungen) am Hotelunternehmen. Eine Beteiligung und die damit einhergehende Möglichkeit, am "Kuchenbuffet des Hotels mitzunaschen", stellt einen großen Anreiz dar. Mitarbeiter bringen sich noch stärker in das Hotel ein und ziehen am selben Strang wie Hotelier und Eigentümer. "Außerdem kann das Unternehmen bereits in einem frühen Stadium High Potentials langfristig an sich binden", unterstreicht Reisenzahn.

    Mitarbeiterbeteiligungsmodell ≠ Mitarbeiterbeteiligungsmodell

    Im Prodinger Modell treten die beteiligten Mitarbeiter als stille Gesellschafter mit einer vom Arbeitgeber unentgeltlich gewährten Einlage auf, während der Unternehmer weiterhin Eigentümer des Vermögens bleibt und die Geschäftsführung wahrnimmt. Die Mitarbeiter treten als stille Beteiligte nicht nach außen in Erscheinung (reine Innengesellschaft), erhalten aber eine Beteiligung am Ergebnis. Im Modell sind auch eine Bonifikationsregelung, Hilfestellungen für standardisierte Mitarbeitergespräche als Basis für die Mitarbeiterbeurteilung, Ausschüttung und Bonifikation enthalten. Weiters entwickelte die Prodinger Gruppe einen standardisierten Mitarbeiterbeurteilungskatalog, der als Grundlage für ein strukturiertes Mitarbeiterentwicklungsgespräch dient. Zugleich wird vereinbart, dass der Anteil zurück übertragen werden muss, wenn der Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet. Das hat ebenfalls unentgeltlich bzw. zu dem für den Erwerb gezahlten Preis zu geschehen. Die Fachleute der Prodinger Gruppe fassen ein gut funktionierendes Mitarbeiterbeteiligungssystem mit folgenden Parametern zusammen:

    1. Es sollte nicht zu kompliziert sein, 2. vom Mitarbeiter als gerecht empfunden werden, 3. es darf nicht mehr kosten als es bringt, 4. die Beteiligung sollte an Veränderungen (Geschäftsverlauf) angepasst sein, 5. es muss zeitlich geregelt und vertraglich vereinbart sowie 6. steuerlich optimiert sein.

    Reisenzahn abschließend: "Damit schaffen wir neue Anreize und fördern unternehmerisches Denken"

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  • Donnerstag, 9. Mrz 2017

    Arbeitnehmer und Dienstgeber brauchen ganzheitliche Lösungen aus einer Hand

    Prodinger: Verwaltungswahnsinn treibt skurrile Blüten - Vorteile der Steuersenkung kommen immer weniger an

    Wien/Mittersill (OTS) - Die Zeit ist überreif für praktische Lösungen und Gesetze, die es den Menschen ermöglichen, sich wieder voll auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Die Beschäftigten brauchen "mehr Netto vom Brutto", die Dienstgeber eine Entlastung vom überhandnehmenden Verwaltungswahnsinn. Es genügt nicht, wenn derzeit nur das Thema Mindestlohn wieder intensiv diskutiert wird. Die von der Regierung stark beworbene Steuersenkung brachte tatsächlich eine Erleichterung, doch war eine solche in Wahrheit schon längst überfällig. Angesichts des Aufwands, mit dem die Steuersenkung propagiert wurde, kann man sich nur wundern, wenn Kollektivverträge im gleichen Jahr so stark geändert werden, dass von diesen Steuervorteilen de facto nichts ankommt.

    Verwaltungswahnsinn und Mehrbelastung durch 900 Kollektivverträge

    Auch kann es nicht sein, dass ständig die Dienstgeberschaft pauschal für "mehr Netto" aufkommen muss. Der ganze bürokratische Wahnsinn der Kollektivverträge führt bei den Dienstgebern, den Personalverrechnern sowie Prüfern der Sozialversicherung und Finanz zu extremen Mehrbelastungen. Es ist mittlerweile beinahe unmöglich, alle Kollektivverträge im Detail zu kennen und richtig abzurechnen. In den Salzburger Nachrichten wird in einem Beitrag vom 1. März 2017 darauf hingewiesen, dass es in Österreich 900 Kollektivverträge gibt. Man kann über den ganzen, damit verbundenen Verwaltungswahnsinn nur mehr den Kopf schütteln. Die Prüfung von beispielsweise fünf verschiedenen Kollektivverträgen - Bruttobezug jeweils 2.595 € und fünf Überstunden - hat große Unterschiede ergeben: Da diese Überstunden bei jedem Kollektiv unterschiedlich zu behandeln sind, kommt es zu Nettobezügen von 1.799 bis 1.872 €. Die Gesamtkosten für den Dienstgeber differieren von 3.397 bis 3.544 € pro Monat! Mit welcher Rechtfertigung werden gleiche Arbeitsleistungen derart unterschiedlich entlohnt? Wieso werden die Dienstgeber so hoch und zugleich unterschiedlich belastet? Wie sehr die jüngsten KV-Änderungen dazu führen, dass vom viel gepriesenen Steuervorteil fast nichts bleibt, lässt sich anhand eines Beispiels, des KV für Tapezierer, eindrucksvoll darstellen. Hier die skurrilen Fakten: Mit 1. Februar 2016 wurde die "Außerhauszulage" abgeschafft und eine "Reiseaufwandregelung" eingeführt. Bisher erhielt der Dienstnehmer 10 Prozent vom Stundenlohn für Arbeiten im Umkreis unter 10 km, pro Stunde. 35 Prozent des Stundenlohns bei über 10 km. Nach der neuen Regelung gibt es ein Taggeld von 7 €, welches nur bei auswärtigen Tätigkeiten außerhalb des Dienstortes (Gemeindegebiet), die länger als 7 Stunden dauern, gebührt. Bei nicht täglicher Rückkehr erhöht sich das Taggeld auf 26,40 €. Durch diese neue Regelung haben sich die steuerfreien Diäten drastisch verkürzt. Bei einem Klienten von Prodinger betragen die Mehrkosten pro Jahr knapp 30.000 €, damit die Mitarbeiter auf das gleiche Netto kommen wie bisher (für fünf Dienstnehmer). Nicht selten sieht sich ein Betrieb dadurch auch gezwungen, Mitarbeiter freizusetzen. Schauen in Österreich so Entlastungen aus? Warum gelingt es nicht, ordentliche Lösungen aus einer Hand zu schaffen? "Jetzt ist es wieder so, dass die Regierung die Sozialpartner beauftragt hat, Lösungen zu suchen. Man darf also gespannt sein!", erklärt Mag. Christoph Magauer von der Prodinger Steuerberatung.

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  • Dienstag, 28. Februar 2017

    Welche Auswirkungen hat der Beschäftigungsbonus?

    Saisonhotellerie fühlt sich benachteiligt

    Wien (OTS) - "Eine Lohnnebenkostensenkung ist zu begrüßen, doch sollte dabei die besondere Situation der Saisonhotellerie berücksichtigt werden. Bei der Umsetzung des Arbeitsprogramms der Bundesregierung darf dieser Gesichtspunkt keinesfalls außer Acht gelassen werden", nimmt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer von Prodinger Tourismusberatung, zur jüngsten Regierungsinitiative Stellung. Beim Beschäftigungsbonus werden Dienstgebern über drei Jahre hinweg die Lohnnebenkosten für zusätzlich beschäftigte Mitarbeiter zur Hälfte erlassen. Dazu zählen Krankenversicherung, Unfall-, Pensions-und Arbeitslosenversicherungsbeitrag, IESG-Zuschlag, Wohnbauförderungsbeitrag, Mitarbeitervorsorge, Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds, Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag und die Kommunalsteuer.

    Die Antragsstellung ist ab 1. Juli 2017 möglich und muss vor Schaffung des ersten zu fördernden Jobs erfolgen. Es ist ein geplanter Zuwachs von mindestens einem Vollzeitäquivalent darzustellen. Möglich sind auch mehrere Teilzeitjobs. Die Beschäftigungsdauer muss dabei mindestens sechs Monate betragen. Konkret müssen Tourismusbetriebe die genaue Zahl der Beschäftigten zum Zeitpunkt der Antragsstellung sowie der vorangegangenen zwölf Monate angeben. Die Förderung wird jährlich im Nachhinein ausbezahlt und das Förderprogramm wird über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

    Ein Mitarbeiter, der 1.480 Euro pro Monat auf sein Konto überwiesen bekommt, verdient brutto 2.000 Euro und kostet den Unternehmer 2.610 Euro. Falls dieser Mitarbeiter nachweislich einen neu geschaffenen Arbeitsplatz besetzt, sinken die Lohnnebenkosten für diesen Mitarbeiter um 4.276 Euro pro Jahr. Das sind Einsparungen von rund 12 Prozent. Damit können die Unternehmer sehr zufrieden sein.

    Das bekannte österreichische „Aber“ folgt mit der Analyse des Kleingedruckten. Denn eines der folgenden Kriterien muss für den Bonus erfüllt werden: Der aufgenommene Mitarbeiter ist beim AMS arbeitslos gemeldet gewesen, hat den Job innerhalb Österreichs gewechselt, kommt aus einer österreichischen Ausbildungsstätte (mit österreichischen Schulabgängern, Uni-Absolventinnen und -Absolventen und Lehrlingen) oder kann ein Beschäftigungsverhältnis auf Basis einer Rot-Weiß-Rot-Karte vorweisen. Die Bestimmung hat zur Folge, dass bei der Neubeschäftigung von Personen, die aus einem EU-Land nach Österreich zuwandern, de facto keine Förderung möglich wäre. Bei einer Ausländerbeschäftigung von bis zu 50 Prozent im Tourismus ist dieser Punkt nicht einfach zu bewerkstelligen. "Als Tourismusland sind uns die EU-Gäste mit ihrem Marktanteil von über 70 Prozent immer willkommen, aber bei deren Mitarbeiter-Bonifikation hinken wir schwer hinterher", zeigt Reisenzahn auf den wunden Punkt der neuen Bestimmung. "Damit sind die vielen Saisonbetriebe, die eine Beschäftigung unter sechs Monaten anbieten, benachteiligt, außer es wird ein Jahreskonto eingeführt und die Arbeitszeit kumuliert". Auch für Mitarbeiter aus Drittstaaten mit der Rot-Weiß-Rot Karte gibt es wenig Hoffnung, da bekanntlich "Koch und Köchin" nicht in die entsprechende Mangelberufsliste aufgenommen wurden. Die Inhaber solcher Karten sind bekanntlich besonders qualifizierte Mitarbeiter, die von den touristischen Betrieben nicht nachgefragt werden. "Daraus ergibt sich, dass speziell die Saisonhotellerie am jüngsten "Beschäftigungsbonbon" nicht nach ihrem Bedarf mitnaschen kann", fasst Reisenzahn zusammen

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  • Donnerstag, 16. Februar 2017

    Werbeabgabe: Tourismus kritisiert undurchdachte Ausweitung auf Online-Plattformen

    "Viel Aufwand, kein Ertrag und zusätzliche Belastungen" - Experten für komplette Abschaffung

    Wien (OTS) - Statt die umstrittene Werbeabgabe, wie im neu verhandelten Regierungsübereinkommen vorgesehen, auch auf Onlinewerbung auszudehnen, sollte sie am besten komplett abgeschafft werden. Denn dem großen Aufwand steht kein nennenswerter Ertrag gegenüber. Letztlich würden die Konsumenten zusätzlich belastet. "Das Konzept ist nicht durchdacht und ein bürokratischer Unsinn", kritisiert die Prodinger Gruppe den jüngst bekannt gewordenen Vorschlag.

    Bei der Neuregelung der Werbeabgabe unterstützt die Regierung bekanntlich den Ansatz, alle Medien in Österreich gleich zu behandeln und spricht sich dafür aus, die Abgabe künftig auch auf Online-Plattformen anzuwenden. Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, sieht gerade diesen Schritt sehr kritisch und nachteilig für heimische Tourismusanbieter. Denn internationale Player wie Google hätten einen großen Wettbewerbsvorteil, da eine spezifisch nationale Abgabe bei globalen Unternehmen nicht durchsetzbar wäre und steigenden Marketingkosten führen würde.

    Laut dem Gesetzesvorschlag der Regierung könnte in Fällen, in denen der Werbeleister seinen Firmensitz im Ausland hat, der heimische Auftraggeber "ersatzweise" herangezogen werden, um die Abgabe abzuführen. "Das würde künftig jede Agentur in Österreich -und auch jeden Unternehmer, der selbst zum Beispiel Google Ads bucht - zwingen, die Steuer für Google ersatzweise zu bezahlen. Das kann aber nicht im Interesse der Bundesregierung liegen, da man damit eben nicht Google, sondern heimische Unternehmen besteuert und der Mehraufwand letztlich beim Kunden landet", erklärt Reisenzahn. Allein in der österreichischen 4 und 5 Sterne Hotellerie würden so jährlich rund 8 Mio. Euro an zusätzlichen Werbeabgaben anfallen. Einzelne Spitzendestinationen investieren jährlich mehr als 100.000 Euro in Google Adwords, was zu einer Mehrbelastung von 5.000 Euro pro Destination führt. In der Praxis würde dies wohl zu einer Weitergabe der Belastung an die Kunden führen, die dafür wenig Verständnis hätten.

    Die Experten von Prodinger halten die Werbeabgabe für verzichtbar, speziell im Bereich online. "Es kann doch nicht sein, dass Google ohne Steuer durchkommt und heimische Tourismus-Betriebe, die viel in Google Adwords investieren im Endeffekt dafür berappen müssen. Dies würde in letzter Konsequenz wieder den Direktvertrieb schädigen und Plattformen wie Booking.com in die Hände spielen, die sich diese Gebühren bei der Schaltung von Online-Werbung ersparen", fasst Reisenzahn die Kritik an der Neuregelung und die damit verbundene Erschwernis der direkten Vermarktung zusammen. Ähnliches gilt für die Facebook Werbung, die auch immer stärker wird. Dann wären es schon zwei große Anbieter, die aus den genannten Gründen bessergestellt wären als österreichische Medien.

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  • Montag, 30. Januar 2017

    Arbeitsprogramm der Bundesregierung: Wahlrecht für Investitionsstimulation wäre treffsicher

    Die vorzeitige Abschreibung ist sehr zu begrüßen. Ein richtiges und gutes Signal zur Stärkung des Tourismusstandortes.

    Wien (TP/OTS) - Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung wurde fixiert, dass es eine vorzeitige Abschreibung zusätzlich zur bereits eingeführten Investitionszuwachsprämie ab 01. März 2017 kommen soll. "Die Idee dahinter ist nachvollziehbar: Betrieben unter 250 Beschäftigen steht die Prämie zu und Betriebe mit über 250 Mitarbeitern können ab März eine vorzeitige Abschreibung von 30% gelten machen", meint Dr. Manfred Schekuling von der Prodinger Gruppe. Eine Wahlmöglichkeit für Betriebe zwischen den beiden Möglichkeiten wäre sinnvoller gewesen, da folgende Bereiche für eine Verzerrung sorgen.

    Bei der Investitionszuwachsprämie gilt:

    • Wer im Betrachtungszeitraum der letzten drei Jahre investiert hat, wird mit der Investitionszuwachsprämie schlechter gestellt. Als Basis gilt nur jener Wert, der über den durchschnittlich aktivierten Anschaffungs- und Herstellungskosten des abnutzbaren Anlagevermögens der letzten drei Jahre liegt.
    • Die Prämie hat einen Unsicherheitsfaktor in sich, da das System „first come, first serve“ gilt und mit jeweils € 87 Millionen pro Jahr für 2017 und 2018 limitiert ist (Gesamtwirtschaft). Die Plansicherheit ist somit nicht gegeben.
    • Die Antragsstellung bei der Prämie ist umfangreicher und aufwendiger. Kleinere Betriebe haben daher einen höheren Verwaltungsaufwand.

    Eine ideale Schnittmenge würde mit einer Wahlmöglichkeit unter beiden Systemen gelöst werden um treffsicher die Konjunktur und weitere Investitionen anzukurbeln. „Insbesondere Bergbahnen fallen bei beiden Konjunkturmaßnahmen durch den Rost. Für die Abschreibungsvariante haben Seilbahnen zu wenig Mitarbeiter und für die Prämie zu viel Umsatz“, fasst Roland Pfeffer von der Prodinger Steuerberatung zusammen.

    Weitere Konjunkturlösungen wären die Vereinfachung der Mehrwertsteuereinhebung auf Beherbergung und die Zurücknahme des Steuersatzes unter den EU-Schnitt von 10 Prozent. Das deutsche Modell mit einen Satz von 7 Prozent hat viele positive Effekte verursacht. Die Pläne einer Reduktion der Körperschaftsteuer auf 20 Prozent sollten rasch umgesetzt werden. Diese Maßnahme hat schon einmal einen Vorsprung im internationalen Steuerwettbewerb bewirkt.

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  • Freitag, 27. Januar 2017

    Sharing-Plattformen sind für die Steuern selbst verantwortlich

    Für die Orts- und Kurtaxe zeichnet sich eine Lösungen ab: Plattformen werden in Zukunft als „Treuhänder“ agieren

    Wien (TP/OTS) - Die Prodinger Gruppe hat in einer umfangreichen Analyse die Unterschiede zwischen Reiseplattformen (OTAs, wie z.B. www.booking.com) und Sharing-Travel Seiten (wie Airbnb) analysiert. Dabei hat sich gezeigt, dass Sharing-Plattformen nicht als Vermittler zwischen Gastgeber und Gast agieren, sondern ihre Leistungen direkt gegenüber dem Endverbraucher erbringen. "Das spielt in steuerlicher Hinsicht eine große Rolle", sagt Thomas Reisenzahn von Prodinger. Fälschlicherweise wurde in der Vergangenheit immer vermittelt, dass für die Steuerabführung der Gastgeber selber zuständig sei. Die Rechnung an den Gast kommt derzeit aus dem Niedrigsteuerstaat Irland und der Gastgeber wird mit der Abführung der Steuerlast alleine gelassen.

    Beim Aufruf von Sharingseiten sowie bei der Auswahl einer Wohnung wird bekanntlich nicht darauf hingewiesen, dass die Vermietung für einen Dritten erfolgt. Der Wohnungsanbieter ist darüber hinaus nirgendwo vollständig genannt. Auch bei der Buchung und bei der Rechnungslegung wird das Tätigwerden für einen Dritten nicht ersichtlich gemacht. "Jedenfalls ist es dem Gast bei Sharing-Plattformen nicht möglich zu erkennen, wer der Wohnungsanbieter ist", sagt Manfred Leitinger von der Prodinger Steuerberatung. Für die Abführung der Umsatzsteuer ist also nicht der Gastgeber zuständig, sondern die Sharing-Plattform.

    Wenn diese Betrachtung aus Sicht der Einkommen- und Umsatzsteuer weiter gedacht wird, so ist die Sharing-Travel Seite ein selbständiger Unternehmer, der eine Leistung für den Gast besorgt. Die Sharing-Plattform unterliegt daher selbst der Einkommen- und der Umsatzsteuer für diese Leistungen. Aus Sicht der Regelungen im UStG ergibt sich dann eindeutig die Steuerpflicht in Österreich, da die Vermietung von Wohnungen oder Zimmer vor Ort steuerpflichtig ist. Erst in einem zweiten Schritt ist für die Sharing-Travel Seite zu prüfen, ob die eingekaufte Leistung zum Vorsteuerabzug berechtigt. Dies wird in vielen Fällen nicht der Fall sein – wenn der Vermieter (Eigentümer) als Kleinunternehmer umsatzsteuerbefreit ist.

    Umsatz- und Einkommenssteuer müssten Airbnb & Co direkt abführen und nicht der Gastgeber

    Aus Sicht der Einkommensteuer ist weiter zu prüfen, ob die Tätigkeit der Sharing-Travel Seite eine Steuerpflicht in Österreich auslöst. Dies ist jedenfalls gegeben, wenn die Sharing-Travel Seite feste Einrichtungen in Österreich betreibt. Doch auch Hilfsbetriebsstätten, ein Server oder ein Vertreter in Österreich können die Besteuerung auslösen. "Je nach tatsächlicher Gestaltung der Sharing-Travel Seite sowie des Auftretens können daher unterschiedliche Beurteilungen entstehen", fasst Leitinger zusammen.

    Reiseplattformen (OTAs ) geben hingegen den Hotel- bzw. Unterkunftsnamen bekannt, die Fakturierung erfolgt zwischen Betrieb und Gast.

    Aus den dargestellten Gründen können Sharing-Plattformen als Leistungserbringer der Vermietungsleistung angesehen werden und unterliegen dann der Umsatzsteuer. Da die Kleinunternehmergrenze überschritten sein wird, ist für die Umsätze die Umsatzsteuer von 13 % herauszurechnen und gleichsam als Treuhänder an das Finanzamt abzuführen, was aktuell nicht passiert. Es gibt Verhandlungen in Destinationen, dass die Ortstaxe als Durchlaufposten erkennbar sei und Airbnb & Co. diese als Treuhänder an die zuständige Körperschaft abführen sollte.

    Österreich entgehen jährlich € 14,7 Millionen (Umsatzsteuer und Einkommensteuer), die durch solche Steuertricks nicht versteuert werden, schätzt die Prodinger-Gruppe.

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  • Montag, 9. Januar 2017

    Tourismus-Trends für 2017: Flexibilität ist gefragt

    Im neuen Jahr stehen weitere digitale Veränderungen ins Hotel

    Problematik der Hotelbewertungen: Hoher Bewertungsdurchschnitt „heute schon Pflichtaufgabe“

    Die Hotellerie steckt noch immer in einem Umbruch der digitalen Vertriebswege. Wer jetzt den Einstieg in die vernetzte Distribution nicht schafft, bleibt auf der Strecke. Die Gäste kommen auch künftig über viele verschiedene Kanäle ins Hotel, doch die Wege und Formate werden sich weiter ändern und verschieben. Strategische Flexibilität ist in unsicheren Zeiten eine Tugend.

    Neue Chancen nützen

    Das neue Jahr ist noch frisch, aber die Anforderungen an touristische Unternehmer werden nicht weniger. „2017 steht durch den Wegfall der Ratenparität nicht nur der Direktvertrieb erneut auf dem Prüfstand. Neue Tools und technologische Trends fordern unsere vollste Aufmerksamkeit, um weiterhin nicht nur die Gästezahlen, sondern auch die Gästezufriedenheit hochzuhalten!“ skizziert Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung den Ausblick auf ein spannendes Jahr.

    Hoher Bewertungsdurchschnitt und Kosten/Nutzen-Rechnung

    Die Dichte an Hotelbewertungen hat zumindest in den Ballungszentren bald ihren Zenit erreicht. „Ein hoher Bewertungsdurchschnitt ist heute kein Unterscheidungsmerkmal mehr, sondern absolute Pflichtaufgabe!“ betont Riederer. Auch im Social Media Marketing müsse die Hotellerie in der Ära der Vernetzung endlich die richtigen Schlüsse ziehen. „Viel Geld und viel Zeit werden nach wie vor planlos verpulvert, weil der Return-on-investment nicht oder nicht richtig gemessen wird!“ so der Experte.

    Von neuen Preisstrategien bis zur E-Mobilität. Die Prodinger Tourismusberatung hat 10 digitale Trends für den Tourismus ermittelt.

    • Der Fall der Ratenparität erfordert neue Preisstrategien
    • Der Einfluss von Metasuchmaschinen wächst enorm
    • Ein hoher Bewertungsdurchschnitt ist kein Differenzierungsmerkmal mehr, sondern wird zur Pflichtaufgabe
    • Chatbots nehmen Einzug in den Kommunikationsalltag
    • Mobile Check-Ins werden alltäglich
    • Hotelmarketing startet in die Ära der Vernetzung
    • Der „Billboard Effect“ neigt sich seinem Ende zu
    • Airbnb & Co dienen als Vorbilder für neue Vertriebskonzepte
    • E-Mobilität schreitet voran und eröffnet neue Marketing-Perspektiven
    • Robotisierte Services und künstliche Intelligenz sind auf dem Vormarsch
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  • Dienstag, 3. Januar 2017

    Der Gast als Hoteleigentümer mit „Buy-to-let“

    Neues Modell für die Hotel-Finanzierung. „Buy-to-let" verbindet die Interessen von Investoren, Hotelbetreibern und Tourismus-Destinationen. Positive Erfahrungen für Prodinger.

    Zell am See (TP/OTS) - Für die investitionsintensive Hotellerie werden klassische Finanzierungen immer problematischer. Die Suche nach alternativen Modellen wird deshalb intensiviert. Eines davon heißt "Buy-to-let". Darunter versteht man gemischte Hotelprojekte, die im angelsächsischen Raum sehr verbreitet sind. Während dieses Finanzierungsmodell dort regelrecht boomt, ist es in Mitteleuropa noch wenig verbreitet.

    Best-Practice "AlpenParks Hotels"

    In Österreich hat die Prodinger Gruppe mit den AlpenParks Hotels ein derartiges Konzept entwickelt, das jetzt laut Stefan Rohrmoser (GF Prodinger Steuerberatung) als "Best Practice Modell" und Basis für weitere Angebote dient. In der Tourismuswirtschaft bedeutet "Buy-to-let", dass Hotelzimmer oder -appartements mit der Absicht von einem Investor (=Käufer) erworben werden, sie (bei Nichtnutzung durch den Investor) an einen bestehenden oder angeschlossenen Hotelbetrieb zu vermieten. Dem Hotelbetreiber dienen die Einnahmen vor allem als Eigenkapital und als Hebel für eine Hotelfinanzierung.

    "Im Gegensatz zu diversen Time-Sharing-Modellen wird bei "Buy-to-let" der Investor Eigentümer des Zimmers/Appartements oder Gesellschafter am Projekt", so Thomas Reisenzahn von der Prodinger Tourismusberatung. Es besteht für ihn jederzeit die Möglichkeit des Verkaufs, ohne andere fragen zu müssen. Über das Hotel kann der Investor wie der ein Hotelgast sein Zimmer buchen und selber nutzen. Die Investoren haben keine Schlüsselhoheit. Sein Eigentum und damit seine Investition sind im Grundbuch eingetragen und wie jedes Wohnungseigentum abgesichert, veräußerbar und belastbar (z.B. für Hypothekarkredite).

    Ideal für Zweisaisondestinationen und gegen „kalte Betten“

    Laut Prodinger gibt es gerade in Zweisaisondestinationen Umstände, welche für "Buy-to-let"-Modelle sprechen: Meist gibt es in solchen Gegenden viele, teilweise schon in die Jahre gekommene Hotelbetriebe, bei denen Erneuerungen, Erweiterungen, etc. anstehen, aber wirtschaftlich kaum finanzierbar sind. Hinzu herrscht in diesen Destinationen eine große Nachfrage nach Ferienhäusern und -wohnungen sowie Freizeitwohnsitzen. Wenn neue Freizeitwohnsitze nicht möglich (z.B. weil Quoten bereits ausgeschöpft) oder nicht gewünscht sind (zur Verhinderung "kalter Betten"), könnte hier das "Buy-to-let-Modell" eine für alle Seiten befriedigende Lösung sein.

    Die gekauften Appartements oder Zimmer der Investoren gliedern sich bei „Buy-to-let“ in den strukturierten Beherbergungsbetrieb ein. Es handelt sich dabei ausschließlich um "warme Betten". Die Einheiten dienen primär der Drittvermietung, womit die Interessen von Immobilieninvestoren, der Gemeindevertreter und der Betreiber erfolgreich zusammengeführt wurden. Ebenso konnte die Errichtung von leerstehenden Zweitwohnungen dadurch verhindert werden.

    Eigenkapitalquote liegt klar über dem Branchendurchschnitt

    Ein weiterer Vorteil: Die Finanzierungsart steht auf einem stabilen betriebswirtschaftlichen Fundament und weist eine über dem Branchenschnitt liegende hohe Eigenkapitalquote auf, die sich für die kommenden finanzrechtlichen Bestimmungen positiv auswirkt. Gewinne aus dem Verkauf der Einheiten können vom Betreiber zur Schaffung von Infrastruktur im Hotel wie Restauranterweiterung, Wellness oder Rezeption verwendet werden und verbleiben im Projekt. "AlpenParks verfügt so über genügend finanzielle Mittel zur Marktbearbeitung, um auch für die Gemeinde/Destination eine hohe Auslastung zu erzielen", sagt Rohrmoser.

    Gesamtwirtschaftlich gesehen sorgt das anhaltende Problem der niedrigen Zinsen und der Eurounsicherheit für eine kräftige Nachfrage nach derartigen Modellen. Der Erwerb von Immobilien gilt als gute Strategie zur Diversifizierung. Während früher die Nachfrage aus den bereits mit dem Modell vertrauten Ländern wie Niederlande und UK kam, wollen heute hauptsächlich Investoren aus Deutschland und Österreich hier ihr Geld gut anlegen. Die Renditenerwartungen liegen bei ca. 4,5 bis 5,5 Prozent, bezogen auf das Gesamtinvestment.

    Bei Prodinger geht man laut Stefan Rohrmoser davon aus, dass derartige "Buy-to-let"-Modelle leichter zu finanzieren sind als reine Tourismus-und Hotelprojekte, da für die Finanzinstitute im Rahmen der Wohnungseigentumsbegründung die grundbücherliche, alternative Besicherung (Wohnen) mehr Sicherheit bietet. Dabei muss jedoch immer im Vordergrund stehen, dass auch für die Zukunft ein nachhaltig funktionierender Hotelbetrieb gesichert ist.

    [AlpenParks Hotels] (http://www.alpenparks.at/de/): Die Hotelgruppe besteht mittlerweile aus 9 Resorts und Hotels mit über 1000 Gästebetten.

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  • Donnerstag, 29. Dezember 2016

    Ende der Ratenparität zum 1.1.2017 erfordert neue Preisstrategien

    Hotellerie-Experte Marco Riederer warnt vor vorschnellem Jubel

    Wien (TP/OTS) - Die von der Branche ungeliebte Ratenparität (ein Hotel muss Endkunden auf allen genutzten Vertriebskanälen die gleichen Zimmerpreise anbieten) wird in Österreich endgültig verabschiedet. Ab dem 1. Jänner 2017 darf jeder Hotelier endlich ein und dasselbe Zimmer auf seiner eigenen Seite günstiger anbieten als auf den Buchungsportalen (OTAs). „Die Freude über das Ende der Ratenparität ist groß, denn immerhin haben die Hoteliers nun die Möglichkeit, den Direktvertrieb wieder zu stärken und Buchungen von den OTAs zurückzuerobern.“, sagt Marco Riederer, Leiter Revenue Management & e-Commerce der Prodinger Tourismusberatung, der jedoch die Branche gleichzeitig vor einem vorschnellen Jubel warnt.

    Mehr als ein Pyrrhussieg?

    Ein großes Risiko, erklärt Riederer, bestehe im unkontrollierten Preiskampf. Die Plattformen können sich nun nicht nur untereinander unterbieten, es bleibt ihnen auch überlassen, billiger als der jeweilige Vertragspartner (also das Hotel) zu verkaufen. „Gerade in der hart umkämpften Stadthotellerie besteht die akute Gefahr einer negativen Preisspirale, denn die OTAs rund um Booking.com werden sich von ihrem Kunden-Versprechen des besten Preises nicht verabschieden. Freiwillige Ratenparität durch eine "Preferred"-Mitgliedschaft, besseres Ranking für gleiche Preise oder der Einsatz von Kommissionen, um die Preise gleich zu halten, sind einige der Zügel, die weiterhin in den Händen der OTAs bleiben. Diese werden dadurch nicht an Marktmacht verlieren“, zeigt sich Riederer besorgt.

    Die richtigen Rezepte für die Hotelbetriebe liegen nun vermehrt in der richtigen Auswahl der Vertriebspartner und der strategischen Steuerung der Preise. Denn kein anderer Hebel – weder Auslastung noch Kostensenkung – beeinflusst die Profitabilität eines Hotels auch nur annähernd so stark wie das Pricing. Die Bedeutung der Preispolitik hat mit den Kapazitätserhöhungen, der Mehrwertsteuererhöhung und zuletzt durch das Ende der Preisparität enorm zugenommen.

    Durch den Fall der Preisparität eröffnen sich zweifellos neue Chancen. Doch diese müssen auch klug genutzt werden. Sonst geht der Schuss nach hinten los…

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  • Mittwoch, 30. November 2016

    Großes Interesse am Prodinger-College "Rechtssicherheit statt Unsicherheit" im Arbeitsrecht

    Experten kritisieren Systemfehler. Reisenzahn: Lohnkostensenkung in Wahrheit nur eine "Mickey Mouse"-Anpassung

    Zell am See (TP/OTS) - Das Arbeitsrecht im Tourismus ist in den letzten Jahren überaus kompliziert und umfangreich geworden. Vor dem Hintergrund dieser problematischen Entwicklung stieß die jüngst abgehaltene Prodinger Veranstaltung zum Thema „Rechtssicherheit statt Unsicherheit“ auf großes Brancheninteresse. Namhafte Experten zeigten die verschiedenen Komponenten des Arbeitsrechts auf und boten Lösungsvorschläge für komplexe Situationen an. Die 78 Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen des Tourismus konnten sich auf diese Weise vor Beginn der Wintersaison ein umfassendes Bild der wichtigsten Punkte im Arbeitsrecht machen.

    Wie Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatungs, zusammenfasst, wurden zahlreiche interessante Themen aus der Praxis aufgegriffen und anhand konkreter Beispiele abgehandelt. Im Vordergrund stand die Frage, welche Auswirkungen die Punkte „Verkürzung der Nachtruhe“ „Höchstarbeitszeiten“, „Wochenruhe" und die neuen Regelungen bei der Durchrechnung von "Normalarbeitszeit“ und „Überstunden“ auf die Hotelbetriebe haben. Im Laufe der Veranstaltung informierten Hermann Pirngruber und Kevin Tschenet von der DP Personal Software GmbH aus Innsbruck und die Abteilungsleiter der Prodinger Lohnverrechnung, Elfriede Egger und Alfons Sturm, über die arbeitsrechtliche Umsetzung der Gesetze und Richtlinien.

    Auf großes Unverständnis der Betroffenen stößt der Umstand, dass die Erleichterung für die Beschäftigung von Familienmitgliedern nicht in jeder Gesellschaftsform möglich ist. In Kapitalgesellschaften gelten diese Erleichterungen nämlich nicht, hält Reisenzahn fest. Familienhafte Tätigkeiten nach Gesellschaftsformen einzuteilen erinnere mehr an einen Systemfehler als an eine sinnvolle Regulierung. Von den Teilnehmern wurde auch kritisch angemerkt, dass die „kalte Progression bei den Gehältern“ endlich durch eine Inflationsanpassung ausgeglichen werden sollte, um den Mitarbeitern das Einkommen zu erhöhen, damit ihnen mehr „Netto vom Brutto“ zugutekommt. Die großzügige Auslegung der Lohnkostensenkung für das kommende Jahr sei nicht mehr als eine "Mickey Mouse-Anpassung", kritisiert Reisenzahn. Bei einem Nettogehalt von Euro 1.500,-- in Monat sind es Euro 8,-- Ersparnis für den Unternehmer. Der nächste KV-Abschluss werde diese Ersparnis mit Sicherheit zunichtemachen.

    Weitere Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier: http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodinger2

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  • Mittwoch, 23. November 2016

    Aktuelles Urteil bestätigt Diskriminierung aller Dienstleistungsbetriebe bei der Energieabgabenvergütung

    Das Energieabgabenvergütungsgesetz sieht die Rückerstattung eines Teiles der Energieabgabe vor. Seit 2011 sind alle Dienstleistungsbetriebe von dieser Vergütung ausgeschlossen.

    Wien (TP/OTS) - Die Hotellerie hatte im Zeitraum 2011 bis 2015 durch die vorenthaltene Energieabgabenvergütung (EnAbgVerG) eine Belastung in der Größenordnung von 20 Millionen Euro jährlich zu verkraften. Das Ausbleiben der Energieabgabenvergütung hat damit zu großen Belastungen des Tourismus (Bergbahnen, Hotellerie) geführt. Besonders die Hotellerie, die in diesen Jahren große Investitionen in ihre Thermen- und Wellnessbereiche getätigt hat, sieht sich seit der ungerechtfertigten Streichung komplett veränderten Rahmenbedingungen gegenüber. „Während die Sachgüterproduktion weiterhin Nutznießerin der Energieabgabenvergütung ist, wird gerade jene Branche unter Druck gesetzt, die nicht abwandern kann und standortgebundene Arbeitsplätze sichert. Der Tourismus steht aber ähnlich wie die Industrie in einem beinharten internationalen Wettbewerb“, gibt Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung zu bedenken.

    Bis 2010 konnten alle Unternehmer die Vergütung bezahlter Energieabgaben fünf Jahre rückwirkend beantragen. Energieintensive Betriebe erhielten auf diese Weise einen Teil ihrer Energieabgaben zurück. Vergütungsfähige Energieträger sind Strom, Erdgas, Kohle, Mineralöl und Flüssiggas. Der Vergütungsanspruch entspricht dem Betrag der Abgaben über 0,5% des Nettoproduktionswertes abzüglich des Selbstbehalts (Nettoproduktionswert = Umsatz minus sämtlicher fremden Vorleistungen). Davon profitierten vor allem energieintensive Hotels, etwa jene mit Schwimmbad, Sauna, Thermen, Wellnessbereich oder Klimaanlage. Durch das Budgetbegleitgesetz 2011 wurde den touristischen Dienstleistern diese Option genommen.

    Durchschnittliche Vergütungsansprüche pro Jahr:

    4/5-Stern-Hotels Euro 10.000,-- Wellness-Hotels Euro 23.000,-- Thermen-Hotels Euro 70.000,--

    „Mit der Beschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe wollte sich die Regierung rund 100 Millionen Euro pro Jahr sparen und bei mir im Betrieb rund Euro 20.000,--“, resümiert Horst Dilly, „bei niedrigen Bilanzergebnissen entscheidet eine solche Summe über Gewinn oder Verlust.“

    2012: Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) beauftragte die Prodinger Gruppe, und renommierte Rechtsanwaltskanzleien mit der Abwicklung der VwGH- und VfGH-Beschwerden. Der VfGH kam zu dem Schluss, dass es „dem Gesetzgeber freisteht, im Hinblick auf die typischerweise unterschiedliche Wettbewerbssituation im Recht der Energieabgabenvergütung zwischen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben zu differenzieren und letztere davon auszuschließen.“

    2013: Im Verfahrensweg sah der VwGH auch keine europarechtlichen Bedenken, weil die Regelung aufgrund der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO 2008) freigestellt sei und sie auch im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden sei (Anm.: Diese Rechtsansicht kann nach der vorliegenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) vom 21.07.2016 nicht mehr aufrechterhalten werden).

    2015: Als steuerliche Vertretung von Dilly´s Ressort beantragte die Prodinger Steuerberatung eine ausführliche Berufungs- bzw. Beschwerdeergänzung beim BFG Linz, dieses wiederum stellte auf Grund unionsrechtlicher Bedenken einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH.

    07/2016: Der EuGH hat im Juli klargestellt, dass die Energieabgabenvergütung eine staatliche Beihilfe darstellt. Diese wäre auch zur Genehmigung der EU-Kommission vorzulegen. In dieser Entscheidung hält der EuGH dezidiert fest, dass die Mitgliedstaaten verpflichtet sind, zum einen bei der Kommission alle Maßnahmen mit Beihilfecharakter anzumelden. Die unionsrechtlichen Voraussetzungen wurden nicht erfüllt.

    Die EuGH-Entscheidung und die darin festgestellte Verletzung von Unionsrecht bewirkt, dass die Einschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe noch nicht in Kraft getreten ist. Dies bedeutet aber, dass der Hotellerie wegen vorenthaltener Rückvergütungen rund 100 Millionen Euro ausbezahlt werden müssen – und zwar rückwirkend seit 2011, oder dass die Produktionsbetriebe die rechtwidrig erhaltenen Vorteile rückerstatten müssen.

    Das Finanzministerium wehrt sich gegen das EuGH Urteil und hat nochmals eine Amtsrevision beim VwGH eingebracht. Gemeinsam mit seinem Klienten Horst Dilly und dem schon im Verfahren vor dem EuGH mit dieser Angelegenheit befassten RA Dr. Markus Kroner hat Prodinger eine Revisionsbeantwortung beim VwGH eingebracht. Die Vorgehensweise wurde in enger Abstimmung mit der ÖHV durchgeführt.

    11/2016: „Der Grundsatz der unionsrechtskonformen Auslegung verlangt von den nationalen Gerichten, unter Berücksichtigung des gesamten innerstaatlichen Rechts und unter Anwendung der dort anerkannten Auslegungsmethoden alles zu tun, was in ihrer Zuständigkeit liegt, um die volle Wirksamkeit des Unionsrecht zu gewährleisten“, sagt Dr. Markus Kroner. Das Finanzministerium geht das Risiko ein, das sich aus der VwGH-Erkenntnis ergibt, dass die Energieabgabenvergütung zwar EU-rechtswidrig ist, aber wirksam eingeführt wurde. Die im betroffenen Zeitraum geleisteten Vergütungen an Produktionsbetrieben sind somit EU-rechtswidrig.

    Nicht nachvollziehbar und fast schon unverständlich im Hinblick auf die sich daraus ergebende rechtlichen Konsequenzen für die Republik Österreich ist die sich aus dieser Ansicht zwingend ergebende verbotene Durchführung. Der EuGH hat klargestellt, dass die Gewährung der Energieabgabenvergütung an Produktionsbetriebe unter Ausschluss der Dienstleistungsbetriebe eine unzulässige Beihilfe ist und gegen das Durchführungsverbot verstößt.

    „Auf Grundlage des EuGH-Urteils sollten auch Dienstleistungsbetriebe einen Vergütungsantrag stellen. Für die Jahre 2011-2015 kann daher grundsätzlich noch ein Vergütungsantrag gestellt werden“, schließt Stefan Rohrmoser.

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig. Die Prodinger Beratungsgruppe ist international vernetzt mit der GGI geneva group.

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  • Dienstag, 15. November 2016

    Geld zurück an Hoteliers! Nach einem EuGH-Urteil fordern Hoteliers 100 Mio. vom Staat zurück

    Die Streichung der Energieabgabe wird zur Zerreißprobe. Pressekonferenz zum Status Quo am Mittwoch, den 23. November 2016 in Wien (Café Landtmann, Löwelzimmer)

    Wien (TP/OTS) - Mit dem Ausschluss der Hotelbetriebe und sonstiger Dienstleister von der Energieabgabenrückvergütung im Jahr 2011 und der Bevorzugung von Produktionsbetrieben wurde der Tourismus eindeutig diskriminiert. Damit wollte man sich bei der Prodinger Steuerberatung nicht zufrieden geben.

    Gemeinsam mit seinem Klienten Horst Dilly, Dilly Resorts, ergriff Prodinger rechtliche Schritte gegen diese Diskriminierung. Dabei schöpfte man den Instanzenweg bis zum EuGH aus. Dieser fällte kürzlich eine richtungsweisende Entscheidung, die daraus hinausläuft, dass die Beschränkung der Energieabgabenrückvergütung auf Produktionsbetriebe noch nicht in Kraft getreten ist. Dies bedeutet aber, dass der Hotellerie wegen vorenthaltener Rückvergütungen rund 100 Millionen Euro ausbezahlt werden müssen – und zwar rückwirkend seit 2011.

    Das Finanzministerium wehrt sich gegen das EuGH Urteil und hat nochmals eine Amtsrevision beim VwGH eingebracht. Die Inhalte der von der Prodinger Steuerberatung eingebrachten Revisionsbeantwortung sowie generell der behördliche Umgang mit Rechtsstaat und Rechtssicherheit sind Inhalt unserer Pressekonferenz.

    EINLADUNG zur Pressekonferenz: "Der Rechtsstaat auf Messers Schneide" am 23. November in Wien Der EuGH erkennt, dass den Hoteliers die Energieabgabenrückvergütung in der Gesamthöhe von € 100 Mio. auch weiterhin zusteht. Wird ein EuGH-Urteil in Österreich anerkannt oder nicht? Die Prodinger Gruppe gibt zum aktuellen Stand der Energieabgabenrückvergütung im Café Landtmann weitere Auskunft. Ihre Gesprächspartner sind: - Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung - Horst Dilly, Dilly Resorts aus Windischgarsten - Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt, Salzburg Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung. Datum: 23.11.2016, 11:00 - 12:00 Uhr Ort: Cafe Landtmann Löwelzimmer Universitätsring 4, 1010 Wien

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  • Freitag, 11. November 2016

    Steuerautonomie auf Österreichisch und die Einladung zum Glücksspiel

    Reisenzahn: "Ein großer Wurf beim Finanzausgleich sieht anders aus - Die Wohnbauförderung gehört zweckgebunden oder abgeschafft"

    Wien/Zell am See (TP/OTS) - Zwei Drittel der Staatseinnahmen finanziert der Staat aus den Lohnkosten - Föderaler Steuerwettbewerb sieht anders aus

    Die Wohnbauförderung nicht zweckzuwidmen und den Ländern die Einhebung zu übertragen ist ein Anschlag auf die Beschäftigung und zudem auch extrem wachstumsschädlich, kritisiert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Gruppe, die Auswirkungen des jüngsten Finanzausgleichs. Die Wohnbauförderung stammt natürlich aus dem Produktionsfaktor Arbeit und wird mit jeweils 0,5 Prozent von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Die ursprüngliche Idee war, damit Wohnbaudarlehen zu finanzieren. Die Rückflüsse aus diesen Krediten sollten den Topf zusätzlich füllen. Inzwischen ist die Wohnbauförderung nicht mehr zweckgebunden und wird von den Ländern zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet, oder dient als "Zockergeld" für dubiose Finanzgeschäfte. "Dieses fragliche Privileg bleibt natürlich weiterhin bestehen und eine Zweckbindung der Mittel scheint in weite Ferne gerückt zu sein", bedauert Reisenzahn. Eine Zweckwidmung oder die Abschaffung der Wohnbauförderung wäre die einzige schlüssige Handlung gegen föderalen Missbrauch gewesen.

    Ab 1.1.2018 können die Länder nicht nur über die Mittel frei verfügen, nein, sie können auch den Lohnkostenanteil des Wohnbauförderungsbeitrages frei bestimmen, der bei einem Durchschnittsverdiener im Tourismus 300 Euro pro Jahr ausmacht, so Reisenzahn weiter. Gegen Steuerautonomie und Wettbewerb unter den Ländern sei nichts einzuwenden, aber ob dies genau bei den Lohnnebenkosten der Fall sein sollte, bei einem komplizierten System aus neun verschiedenen Lohnverrechnungen, sei wahrlich dahingestellt. Dieses System schaffe höchstens mehr Beschäftigung in Lohnbüros.

    "Die Lohnnebenkosten sind zu hoch. Wenn jemand, der 1.500 Euro brutto verdient, seinen Arbeitgeber 2.600 Euro kostet und 1.200 Euro netto behalten darf, dann erinnert mich das schon sehr stark an den Sheriff von Nottingham", fasst Reisenzahn zusammen: "Die Entlastung des Faktors Arbeit bleibt der wesentliche Hebel für mehr Wachstum und zur Sicherung hochwertiger Dienstleistung im Tourismus".

    Veranstaltung am 24. November 2016 in Zell am See. Vom Dienstvertrag zur Abmeldung – Kein Risiko mit neuen Gesetzen Die kommende Prodinger-Veranstaltung „Vom Dienstvertrag zur Abmeldung – Kein Risiko mit neuen Gesetzen“ bietet allen Interessenten ein umfassendes Wissens-Update im Bereich Lohnverrechnung, Sozial- und Arbeitsrecht. Hier geht's zum Programm: http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodinger1 Datum: 24.11.2016, um 16:00 Uhr Ort: Büro Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See

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  • Donnerstag, 3. November 2016

    Prodinger College: aktuelle Infos zum Thema „Mitarbeiter-Beschäftigung“

    Veranstaltung am 24. November 2016 in Zell am See. Vom Dienstvertrag zur Abmeldung – Kein Risiko mit neuen Gesetzen

    Zell am See (TP/OTS) - Die kommende Veranstaltung im Büro Prodinger in Zell am See bietet allen Interessenten ein umfassendes Wissens-Update im Bereich des Sozial- und Arbeitsrechts.

    Neben der Rekrutierung von Mitarbeitern ist die gesetzliche Abwicklung von Beschäftigungsverhältnissen in den letzten Jahren überaus umfangreich und kompliziert geworden. Abhilfe schafft jetzt das College der Prodinger Gruppe und der DP Personal Software Gruppe aus Innsbruck. Dieses bringt die Teilnehmer auf den aktuellen Stand. Die Referenten verschaffen einen guten Überblick über alle gesetzlichen Neuerungen sowie einen Ausblick auf kommende Änderungen.

    Termin: Donnerstag, 24. November 2016, ab 16:00 Uhr

    Ort: Büro Prodinger Zell am See, Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See

    Vortragende:

    • Hermann Pirngruber (Geschäftsführer DP | Personal Software GmbH, Innsbruck)
    • Kevin Tschenet (PMS-Personal-Management-System, DP| Personal Software GmbH, Innsbruck)
    • Elfriede Egger, Alfons Sturm (Abteilungsleitung der Prodinger-Lohnverrechnung)

    Themenfelder:

    • Welche Erleichterung gibt es für die Beschäftigung von Aushilfen (temporäre Aushilfe, fallweise Beschäftigung, familienhafte Mitarbeit)?
    • Wie schaut die Verkürzung der Nachtruhe in der Praxis aus?
    • Bestimmungen zur Höchstarbeitszeit und Wochenruhezeit
    • Neue Regelung bei der Durchrechnung von Normalarbeitszeit und Überstunden
    • Unterschiede zwischen All-In Verträgen und echten Überstundenpauschalen
    • Wie bereite ich mich auf eine KIAB-Kontrolle richtig vor und welche Unterlagen müssen bereitgehalten werden?
    • Im Laufe der Veranstaltung werden zusätzlich interessante Fallbeispiele aufgegriffen und deren „Knackpunkte“ bzw. praxisrelevante Aspekte detailliert beleuchtet.

    Unwissenheit erhöht das Risiko, Stolpersteine im Arbeitsrecht zu übersehen. Rechtskenntnis gibt hingegen die notwendige Sicherheit. Dazu vermittelt dieses von erfahrenen Experten konzipierte Prodinger-Seminar das wesentliche Praxiswissen.

    Verständliche und praxisorientierte Anleitungen mit Hinweisen und Tipps für ein arbeitsrechtlich einwandfreies Handeln! Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl bitten wir Sie um rasche Anmeldung. Ihre Teilnahme ist unentgeltlich, aber WERTvoll!

    Melden Sie sich gleich online an: http://www.prodinger.at/s/de/news/veranstaltungen/rechtssicherheit-statt-unsicherheit

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  • Freitag, 28. Oktober 2016

    Tourismus begrüßt Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe

    Erprobtes "Salzburger Modell" als Vorbild. Schekulin: Weitere Maßnahmen jetzt rasch umsetzen!

    Zell am See/Wien (TP/OTS) - Eine Investitionszuwachsprämie für Klein-und Mittelbetriebe wird von der Bundesregierung rechtzeitig für die Jahre 2017 und 2018 ins Leben gerufen. "Das war dringend notwendig und ist sehr zu begrüßen", kommentiert Dr. Manfred Schekulin, Geschäftsführer bei der Prodinger Steuerberatung, die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung. Als Vorbild dient das erfolgreiche "Salzburger Modell" der Zuwachsprämie, das von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer im Vorjahr aufgelegt wurde. "Die Prodinger Steuerberatung hat als Ideenlieferant damals aktiv mitgewirkt", erinnert sich Schekulin: "Die Prämie war ein echter Hit und die Mittel schon nach einigen Monaten erschöpft".

    Als Berechnungsbasis werden die durchschnittlich zu aktivierenden Anschaffungs- und Herstellungskosten der letzten drei Jahre herangezogen, wobei der Investitionszuwachs im Ausmaß von mindestens 50.000 und höchstens 450.000 EUR für Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern für die beiden kommenden Jahre mit einer 15-prozentigen Prämie gefördert wird. Ein Investitionszuwachs von mindestens 100.000 und höchstens 750.000 EUR für Unternehmen zwischen 49 und 250 Mitarbeitern wird 2017 und 2018 mit einer 10-prozentigen Prämie unterstützt.

    Es ist jetzt zu prüfen, ob es sinnvoll ist, eine Investition auf 2017 zu verschieben, aber auch, wie sich der Aktivierungsverlauf von Anschaffungskosten entwickelt hat. In Salzburg mussten Steuerberater die Förderungsanträge bestätigen, und von dieser Praxis sollte man nicht abkommen, so Schekulin. Ein wichtiger Prämiengrundsatz dürfe insbesondere für die Hotellerie nicht verloren gehen, nämlich dass Gebäudebestandteile auch begünstigt werden.

    Die Prodinger Gruppe betrachtet diese Maßnahme als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen noch weitere folgen! Um den Wirtschaftsstandort touristisch wieder interessant zu machen sind folgende Signale notwendig:

    • Umgehende Verbesserungen im Bereich "Kalte Progression": Dass die Lohnsteuersenkung den Inlandstourismus angekurbelt hat, war im Sommer 2016 festzustellen. Daher sollte die kalte Progression so rasch wie möglich abgeschafft werden, damit diese Effekte nicht wieder verpuffen und Mitarbeiter weiterhin mehr „Netto“ ausbezahlt bekommen.

    • Vereinfachung der Mehrwertsteuereinhebung auf Beherbergung und Zurücknahme des Steuersatzes auf unter den EU-Schnitt von 10 Prozent. Das deutsche Modell mit einen Satz von 7 Prozent hätte sich bewährt und viele positive Effekte verursacht.

    • Rasche Umsetzung einer funktionalen Abschreibung, wie sie von Vertretern der Tourismuswirtschaft erst jüngst auch im Tourismusausschuss des Parlaments eingefordert wurde. Diese Maßnahme könnte die Konjunktur und weitere Investitionen ankurbeln.

    • Die Pläne einer Reduktion der Körperschaftsteuer auf 20 Prozent sollten rasch umgesetzt werden. Diese Maßnahme hat schon einmal einen Vorsprung im internationalen Steuerwettbewerb bewirkt.

    Weitere Anregungen finden Sie im Prodinger Positionspapier unter http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodinger-tourismusberatung1

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  • Dienstag, 18. Oktober 2016

    Prodinger im Tourismusauschuss: Steuerreform 2016 stößt viele Hotelbetriebe in Krise

    Prodinger Steuerkonzept zeigt mögliche Auswege auf. Rohrmoser und Reisenzahn präsentieren Steuerkonzept "Hotellerie, quo vadis?" vor dem parlamentarischen Tourismusausschuss.

    Wien (TP/OTS) - Zu den eindeutigen Verlierern der Steuerreform 2016 gehört die heimische Hotellerie. Die an sich begrüßenswerte generelle Lohnsteuersenkung wird durch etliche die Tourismusbranche stark belastende Maßnahmen großteils gegenfinanziert, fassten Stefan Rohrmoser und Thomas Reisenzahn von der Prodinger Gruppe am Dienstag, 18.10.2016, vor dem Tourismus-Ausschuss des Parlaments die Situation zusammen. Einen Ausweg aus dem Dilemma zeigen die Positionen des Steuerkonzepts "Hotellerie, quo vadis?" auf, dass die beiden Tourismus-Experten den Abgeordneten vorlegten. Thema der Sitzung waren aktuelle Fragen des Tourismus.

    Die wohl größte Belastung für die Hotellerie ergibt sich durch die Änderungen im Bereich Abschreibungen. "Eine Abschreibungszeit von 40 (bisher 33) Jahren ist unrealistisch und vermag keinen Investitionszyklus für die betriebsnotwendige Hotelimmobilie abzubilden. Das schwächt die wenigen noch Gewinne machenden Betriebe, die dadurch mehr Steuern abliefern müssen und im schlechtesten Fall künftig Verluste schreiben", erklärte Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. Als dringend notwendigen Ausweg empfiehlt Rohrmoser eine neue Regelung mit einer funktionalen Abschreibungsmöglichkeit nach tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern.

    Die Erhöhung der Umsatzsteuer auf Beherbergung von 10 auf 13 Prozent ist eine weitere fiskalpolitische Fehlentscheidung dieser Legislaturperiode. Bereits 20 EU-Staaten haben deutlich niedrigere Sätze und damit einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil. Die deutsche Regierung hat, anders als in Österreich, mit der Reduktion der Beherbergungs-Mehrwertsteuer auf 7 Prozent einen anderen, zielführenden Weg beschritten, nach dem Motto "Steuern senken und damit Wirtschaft und Konsum ankurbeln". Nicht beachtet wird auch die Empfehlung der EU, in allen Mitgliedsländern einen einheitlichen ermäßigten Steuersatz in der Hotellerie von 5,5 Prozent einzuführen, kritisieren Rohrmoser und Reisenzahn. In der Schweiz beträgt der Steuersatz auf Beherbergung gar nur 3,8 Prozent. Die Umsetzung der Leistungsberechnungen der Umsatzsteuer sei einfach zu komplex und wettbewerbsverzerrend und sollte sofort wieder auf zumindest zehn Prozent zurückgestuft werden, so die Experten vor den Mitgliedern des Tourismusausschusses.

    Das Positionspapier der Prodinger Steuerberatung und der Prodinger Tourismusberatung finden Sie hier: http://www.tourismuspresse.at/redirect/Positionspapier-Steuerreform

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig. Die Prodinger Beratungsgruppe ist international vernetzt mit der GGI geneva group.

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  • Dienstag, 6. September 2016

    Was nützen mir niedrige Zinsen, wenn ich die Marie nicht bekomme?

    Verständliche und praxisorientierte Anleitungen mit Hinweisen und Tipps für die finanzielle Situation im Unternehmen

    Zell am See (TP/OTS) - Nach dem massiven Einbruch der Investitionen im Jahr 2015 planen viele Unternehmen jetzt wieder eine Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit. Das Volumen der Kreditansuchen hat sich in den letzten drei Monaten mehr als verdoppelt.

    Der damit verbundene Kapitalbedarf lässt die Nachfrage nach Krediten also wieder steigen. Nun gilt es, die niedrigen Zinsen auszunützen.

    Termin: Mittwoch, 28. September 2016, ab 18:00 Uhr Ort: Büro Prodinger Zell am See, Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See

    Vortragende:

    • Thomas Reisenzahn (Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung): Einleitung, die derzeitige Lage im Überblick
    • Mag. Stefan Rohrmoser (Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung): Finanzierung, Bankengespräch, Kreditvertrag, Konditionen
    • Mag. Christoph Magauer (Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung): Möglichkeiten zur Stärkung des Eigenkapitals, Bilanzpolitik
    • Dr. Franz Hartl (Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank): Förderungen, Alternativfinanzierung

    Themenfelder:

    • Realisierung: Von der Idee bis zur Umsetzung. Wie wird ein Projekt richtig aufgesetzt und welche Anforderungen sind notwendig um die Kosten im Überblick zu behalten?
    • Bei der Finanzierung unterschiedlicher Investitionen ist es wichtig, über eine entsprechende Eigenkapitalbasis zu verfügen, um die gewünschten Investitionen entweder aus eigener Kraft zu stemmen oder aber eine Fremdfinanzierung bei einer Bank bekommen zu können.
    • Für Unternehmen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, das Eigenkapital zu stärken. Die Verbesserung der Eigenkapitalbasis ist hierbei eine wichtige Voraussetzung.
    • Viele Kreditinstitute halten sich vor dem Hintergrund ihrer eigenen schwachen Eigenkapitalausstattung und der deutlichen Ratingverschlechterungen bei der Kreditvergabe zurück. Wie kann ich hier punkten?
    • Welche Beteiligungsmodelle eignen sich für frisches Kapital?

    Die Prodinger-Referenten liefern Anleitungen für Ihre nächsten Entscheidungen!

    Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl bitten wir Sie um rasche Anmeldung. Ihre Teilnahme ist unentgeltlich, aber WERTvoll!

    Weitere Informationen zur Prodiger-Veranstaltung: http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodinger.pdf

    Was nützen mir niedrige Zinsen, wenn ich die Marie nicht bekomme? Datum: 28.9.2016, 18:00 - 21:00 Uhr Ort: Prodinger Zell am See Professor-Ferry-Porsche-Straße 28, 5700 Zell am See Url: http://www.prodinger.at/s/de/news/veranstaltungen/marie

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  • Sonntag, 21. August 2016

    „Hotel Altstadt Vienna" steht für eine der erfolgreichsten familiengeführten Hotelmarken in der Wiener Stadthotellerie

    Mit dem HOTEL BRAND MONITOR lässt sich der monetäre Wert einer Hotelmarke bestimmen

    Wien (TP/OTS) - Hotelmarken haben Strahlkraft, im Geschäft mit Gästen genauso wie bei der Suche nach Mitarbeitern. Doch was macht eine Marke auf Dauer erfolgreich, was muss sie haben, um in den nächsten Jahren größtmögliche Aussicht auf Erfolg zu haben? Diesen Fragen ist die mit neun Standorten in ganz Österreich vertretene Prodinger Beratungsgruppe im neuen Hotel Brand Monitor nachgegangen.

    Hotelmarken sind ein zentrales Element der heimischen Tourismusbranche. Sie dominieren das Marketing, beeinflussen Urlaubsentscheidungen und steigern insgesamt den Wert des Unternehmens. Dieser Markenwert ist meist ein noch verstecktes Kapital. Mit dem Hotel Brand Monitor der Prodinger Gruppe wurde diese Wissenslücke geschlossen, jetzt lässt sich der monetäre Wert einer Hotelmarke eindeutig feststellen.

    Der Hotel Brand Monitor baut auf der bewährten Interbrand Methode auf und besteht aus einem finanzorientierten und einem gästepsychologischen Ansatz. Als Bewertungskriterien werden drei Bereiche herangezogen: Wie gut wird eine Marke geführt? Wie viel Einfluss hat die Marke in ihrer Kategorie? Wie entwickelt sie sich gegenüber ihren Mitbewerbern? Weiters werden Social-Media-Aktivitäten, Online Auftritte, betriebswirtschaftliche Ergebnisgrößen und Kennzahlenvergleiche untersucht. Bei diesen Kennzahlen liegt das Hotel Altstadt Vienna ganz klar vor anderen vergleichbaren privaten Betrieben in Wien. Eine besondere Wirkung hat die Hotelmarke auch in das eigene Unternehmen hinein. So ist beispielsweise die Marke Altstadt Vienna ein wertvolles Symbol für die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Hotel.

    Der Hotel Brand Monitor macht deutlich, dass die Marke Hotel Altstadt Vienna sehr gut gemanagt wird und großes Potenzial für die Zukunft hat. Damit verkörpert die Marke auch einen hohen monetären Wert. "In der 25-jährigen Geschichte des Hotels ist es dem Eigentümer, Otto E. Wiesenthal, gelungen, eine der agilsten Hotelmarken in Wien zu positionieren", hebt der Geschäftsführer von Prodinger Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn, hervor: "Insbesondere schätzen die Altstadt Gäste das moderne, geschmacksvolle und abwechslungsreiche Design des Hotel Interieurs". Das Haus, so Reisenzahn, spricht in der Markenassoziation insbesondere Individualisten an, die an Kunst, an den über 300 im ganzen Haus verteilten Kunstwerken und an einer außergewöhnlichen Gestaltung von Gästezimmern und Wohnräumen interessiert sind.

    Das Hotel verkörpert so viel Qualitätsbewusstsein und Innovationsfreude, dass die zukünftige Markenführerschaft jedenfalls gesichert erscheint, fasst Thomas Reisenzahn zusammen.

    Weitere Informationen zum Hotel Brand Monitor: http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodinger

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  • Freitag, 5. August 2016

    Abwicklung der Energieabgabenvergütung: Der Ball liegt jetzt bei Reinhold Mitterlehner und Hans Jörg Schelling

    Rohrmoser: Eine einfache und unbürokratische Handhabung sollte nicht länger aufgeschoben werden - Nach dem EuGH folgte auch das Bundesfinanzgericht in Linz dem Einspruch von Prodinger

    Zell am See/Wien (TP/OTS) - Die Energieabgabenvergütung für Dienstleistungsbetriebe (nicht aber für Produktionsbetriebe) war von der Regierung mit Beginn des Jahres 2011 über Nacht gestrichen worden. „Diese Entscheidung hat in der Folge zu einer nicht akzeptablen Zweiklassengesellschaft von ´Produktions-´ und ´Dienstleistungsbetrieben´ geführt“, erklärt Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung Zell am See, die Vorgeschichte des erfolgreichen Gangs vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH).

    Der EuGH ist darauf hin, wie berichtet, mit seiner kürzlich veröffentlichten Entscheidung den unionsrechtlichen Bedenken der Prodinger Steuerberatung und ihres Mandanten Dilly Resort aus Windischgarsten gefolgt. Der EuGH hat damit die bisherige Auslegung dieses Gesetzes aufgehoben und den Dienstleistungsbetrieben die Energieabgabenrückvergütung ab 2011 wieder zuerkannt. Erwartungsgemäß hat das damit befasste Bundesfinanzgericht (BFG) in Linz jetzt entschieden, dass dem Einspruch von Prodinger stattgegeben wird.

    Der Ball liegt jetzt bei Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und bei Finanzminister Hans Jörg Schelling. Es geht darum, ob sie das höchstgerichtliche Urteil anerkennen, wie es sich für eine rechtsstaatliche Auffassung auch gehört, und den Dienstleistungsbetrieben die verfahrensrechtlichen Ansprüche der Energieabgabenrückvergütung bis zurück ins Jahr 2011 wieder zuerkennen. Die verfahrensrechtliche Durchsetzung des Anspruches liegt eigentlich auf der Hand, betont Rohrmoser.

    Die Anträge der Betriebe liegen den Finanzämtern bereits vor und sollten in diesem Kalenderjahr 2016 für die Jahre 2011 bis 2015 anerkannt werden.

    Der Tourismus zählte bei der Steuerreform 2016 zu den absoluten Verlierern. Jetzt sollten der Tourismusminister und der Finanzminister die Rückzahlung nicht weiter aufschieben, schließt Rohrmoser mit Nachdruck.

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  • Donnerstag, 21. Juli 2016

    Sanierungsfall Energieabgabenrückvergütung: EuGH Entscheidung bedeutet einen Sieg für den Tourismus

    2011 wurde die Energieabgabenvergütung für Dienstleistungsbetriebe gestrichen. Prodinger Steuerberatung begleitete ein Hotel durch den erfolgreichen Instanzenweg

    Zell am See/Wien (TP/OTS) - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärt in seiner heutigen Entscheidung, dass die Handhabung der Energieabgabenrückvergütung dem Unionsrecht widerspricht und die Bestimmung wegen eines Formalfehlers eigentlich nicht in Kraft getreten ist.

    Wie mehrfach berichtet, hatte die Regierung im Jahr 2011 durch eine umstrittene Gesetzesnovelle die Energieabgabenrückvergütung auf güterproduzierende Betriebe beschränkt, Dienstleistungsbetriebe wurden ausgegrenzt. Erhofft hatte sich die Regierung dadurch jährliche Mehreinnahmen von 100 Millionen Euro. "Unternehmen wie Hotels und Bergbahnen schauen seit diesem Zeitpunkt durch die Finger. Jetzt wissen wir es: Die Energieabgabenvergütung steht nicht im Einklang mit der gemeinschaftlichen Beihilfenregelung", zeigt sich Dr. Markus Kroner, Anwalt aus Salzburg im Sinne der von der Prodinger Steuerberatung unterstützten Hotelbetriebe erleichtert.

    "Die heutige EuGH-Entscheidung bestätigt unsere Meinung,dass die Schlechterstellung von Dienstleistungsbetrieben nicht hätte in Kraft treten dürfen", bringt es Stefan Rohrmoser von der Prodinger Gruppe auf den Punkt.

    Vor den EuGH gezogen ist die Prodinger Steuerberatung, stellvertretend für alle österreichischen Hoteliers, mit ihrem Klienten, dem Dilly Resort aus Windischgarsten. "Die Einschränkung auf güterproduzierende Betriebe war eine unverständliche Entscheidung der Regierung und ein Anschlag auf den gesamten Tourismusstandort. Dank der Hartnäckigkeit und der professionellen Unterstützung der Steuerberatung Prodinger und der Anwaltskanzlei Kroner konnten wir diesen Sieg erreichen", sagt Horst Dilly.

    Laut Prodinger Steuerberatung verloren die heimischen Hotels seit 2011 jedes Jahr rund 20 Millionen Euro durch den Verlust der Vergütungsfähigkeit. Die 100 Millionen Euro müssen jetzt aus der Staatskasse den Hoteliers zurückgezahlt werden. Bis zur „Reparatur“ des Gesetzes (in unionsrechtskonformer Auslegung) ist dieses wiederrum ab 2011 auf Dienstleistungsunternehmen auszudehnen, bestätigt Mag. Marco Laudacher, Richter und Senatsvorsitzender des Bundesfinanzgerichtes (BFG) Linz. Das BFG hatte beim EuGH ein Vorabentscheidungsersuchen mit den dazu gehörenden maßgeblichen Fragen eingebracht.

    Durch den Verlust der Vergütungsfähigkeit hatten energieintensive Wellnesshotels einen durchschnittlichen Mehraufwand von 23.000 Euro jährlich. Bei Thermenhotels liegt dieser Mehraufwand bei 70.000 Euro und mehr. "Die Streichung der Energieabgabenvergütung für Dienstleistungsbetriebe könnte den Staat also noch teuer zu stehen kommen", fasst Stefan Rohrmoser, zusammen.

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Donnerstag, 14. Juli 2016

    Prodinger Tourismusberatung auf Wachstumskurs

    Marco Riederer neu im Team als Leiter der Bereiche Revenue Management & e-Commerce für Hotelbetriebe

    Wien (TP/OTS) - Mit Marco Riederer als erfahrenem Tourismusprofi besetzt die Prodinger Gruppe seit Anfang Juli 2016 die Bereiche Revenue Management & e-Commerce für Hotelbetriebe. Gemeinsam mit Patrick Stoiser wird Riederer damit die weitere Entwicklung insbesondere in der Prodinger Tourismusberatung an verantwortlicher Stelle mitgestalten. „Marco blickt auf eine langjährige und erfolgreiche Karriere zurück und wir sind sehr froh, ihn mit an Bord zu haben“ sagt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung.

    Der 29-Jährige übernimmt ab sofort die Leitung der Bereiche Revenue Management & e-Commerce. Gemeinsam mit Patrick Stoiser hat er die spannende Aufgabe, Produkte zu entwickeln und den Online-Vertrieb der Prodinger Hotelkunden zu optimieren. „Die Prodinger Beratungsgruppe hat einen guten Ruf und ist seit Jahrzehnten ein etablierter Player in der österreichischen Tourismus-Szene. Wir möchten ein System im Pricing etablieren, das es den Hotels ermöglicht, mehr Ertrag zu erwirtschaften!“, fühlt sich Riederer in der Prodinger–Philosophie zuhause.

    Der Hotelfachmann bringt langjährige Erfahrung im Online-Vertrieb mit. Er war fünf Jahre bei der Österreichischen Hoteliervereinigung als Projekt- und Veranstaltungsmanager sowie Lehrgangsleiter im Weiterbildungsbereich tätig und hat den nunmehrigen ÖHV-Lehrgang Online Marketing & Revenue/Yield Management gegründet und etabliert. Im Mai 2013 war er Teil des Eröffnungsteams des beim neuen Wiener Hauptbahnhof gelegenen Hotels Zeitgeist Vienna, wo er bereits seit Ende 2012 die Pre-Opening-Phase des Hauses mitgestaltete. Als Marketing Manager im Zeitgeist Vienna war er verantwortlich für die Marktpositionierung, mit Fokus auf e-Commerce und die Einführung einer umfassenden und flexiblen Yield Strategie.

    „Wir haben mit Marco Riederer einen Hotelprofi engagiert, der durch seine vorangegangenen Tätigkeiten bei ÖHV und „Zeitgeist“ Theorie und Praxis perfekt vereint. Er bringt das nötige Know How mit, um unsere Produkte zu perfektionieren und zu erweitern sowie mit hohem Qualitätsanspruch erfolgreich am österreichischen Markt zu positionieren“, unterstreicht Reisenzahn.

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  • Donnerstag, 7. Juli 2016

    "War das alles notwendig?"

    Regierung rudert bei den verunglückten Änderungen in letzter Minute zurück. Geplante degressive Abschreibungsform für langfristige Investitionen im Hotelnur bedingt geeignet.

    Wien (TP/OTS) - Die wohl größte Belastung durch die Steuerreform 2016 ergibt sich für Gewinnbetriebe durch die verunglückten Änderungen bei den Abschreibungen. Es wurde nicht berücksichtigt, dass die Hotelimmobilie betriebsnotwendig ist und eine Abschreibungszeit von 40 Jahren (bisher 33 Jahre) den normalen Investitionszyklus in keiner Weise abzubilden vermag.

    „Diese verfehlte Bestimmung trägt zu einer Investitionsschwäche bei, welche die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie immer stärker bedroht“, sagt Dr. Manfred Schekulin, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. Denn wer sein Angebot nicht an die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste anpassen kann, verliert umgehend an Marktanteilen. Die "Steuerreform 2016" schwächt die wenigen Gewinnbetriebe, die befürchten müssen, mehr Steuern zu zahlen und im schlechtesten Falle künftig Verluste zu schreiben.

    „Offenbar hat sich das bis zur Regierung durchgesprochen. Sie will daher jetzt mit einer degressiven Abschreibung doch noch rasch gegensteuern, um den Betrieben Investitionen zu erleichtern und damit Wachstum und Beschäftigung zu stützen. Da drängt sich von selbst die Frage auf, ob das alles notwendig war“, meint Schekulin.

    Die geplante degressive Abschreibung zeichnet sich gegenüber der linearen Abschreibung dadurch aus, dass die Abschreibungsbeträge in den ersten Nutzungsjahren sehr viel höher sind. Sie eignet sich somit vor allem für technologisch-technische Anlagegüter, bei denen durch wirtschaftliche Entwicklungen in den ersten Jahren mit hohen Wertminderungen zu rechnen ist. Also passt diese Abschreibungsform nur bedingt für die meist langfristigen Investitionen in der Hotellerie.

    „Die degressive Abschreibung hat es bis dato noch nicht gegeben und es ist zu hoffen, dass sie nicht so kompliziert wie beispielsweise die neuen Umsatzsteuer-Pauschalberechnungen umgesetzt wird. Auch die Degressionsstufen sind ein wesentliches Bewertungskriterium“, so Mag. Roland Pfeffer, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. Vor allem wurde diese Abschreibungsart in Deutschland wieder abgeschafft und Gebäudeanteile waren nicht inkludiert. Mit Spannung wird erwartet, wie diese konkret ausfallen werden.

    Für die Investitionszyklen im Tourismus sollten passendere Modelle gewählt werden

    Die Wiedereinführung der vorzeitigen Abschreibung in Höhe von 30 Prozent bzw. eine funktionale Abschreibung von 10 Prozent (nach funktionaler Gliederung werden einzelne Teile unterschiedlich abgeschrieben) des Herstellungsaufwandes wäre für die Hotellerie eigentlich passender. Die funktionale Abschreibung schreibt einzelne Teile des Gebäudes nach der tatsächlichen Abnützung ab (Wellness 15 Jahre).

    Forderung nach Investitionsprämie für Verlustbetriebe

    Das bilanzielle EGT liegt im Durchschnitt bei 2 Prozent und es ist daher inzwischen zur Tatsache geworden, dass sehr viele Betriebe Verluste verzeichnen. Deshalb sollte man für diese Betriebe jedenfalls eine steuerfreie Prämie für Investitionen (Investitionsprämie) einführen. Diese wäre bei 6 bis 8 Prozent der Investitionen anzusetzen. Das würde die vielfach drohende finanzielle Abwärtsspirale stoppen.

    IFB und Freibetrag für Gewinnbetriebe

    Der Investitionsfreibetrag ist ein zusätzlicher Abschreibungsposten neben der Normalabschreibung (40 Prozent auf Gebäude und 20 Prozent auf andere Investitionen). Dadurch kommt es je nach Höhe der Steuerprogression zu einer echten Steuerersparnis von 15 bis 20 Prozent bei der Herstellung von Gebäuden und von 10 Prozent bei allen übrigen Investitionen. Diese Maßnahme kurbelt auch die Bauwirtschaft enorm an! Das System des Gewinnfreibetrages, wie es derzeit für Einzelunternehmer und Personengesellschaften möglich ist, sollte auch auf Kapitalgesellschaften ausgedehnt werden.

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  • Mittwoch, 22. Juni 2016

    Pauschale Abgabe auf Entgeltansprüche kurzfristiger Aushilfen

    Wesentliche Erleichterung für Hotels - Ein schöner Erfolg konsequenter Lobbyarbeit

    Zell am See (TP/OTS) - Die gestrige Ankündigung im Ministerrat, eine pauschale Abgabe auf Entgeltansprüche für temporäre Aushilfen zu schaffen, bedeutet eine wesentliche Erleichterung für Tourismusbetriebe und wird zu einer Reduzierung der „Schattenwirtschaft“ beitragen, erklärt Stefan Rohrmoser von Prodinger Steuerberatung. Die Regierung setzt damit eine jahrelange Forderung der Tourismusbranche und der Prodinger Steuerberatung um. "Aus unserem Strategiepapier 'Hotellerie, quo vadis?' können wir diesen Punkt jetzt gottlob streichen. Gerne stehen wir für weiteren 'Ideenklau' von Seiten der politisch Handelnden zur Verfügung", so Rohrmoser in einer aktuellen Stellungnahme.

    In der Praxis hat die Beschäftigung von Aushilfen im Hotel- und Gastgewerbe große Probleme mit sich gebracht, da qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die anderswo in einem anderen Arbeitsverhältnis stehen, nicht die Belastungen aus einer doppelten Sozialversicherung und Nachzahlungen bei der Arbeitnehmerveranlagung in Kauf nehmen wollen. Die Endbesteuerung erlaubt es hingegen Vollversicherten, über ihren Beruf hinaus an 18 Tagen pro Jahr als Aushilfskraft in einem Hotel oder Gastgewerbebetrieb tätig zu sein. Die Sozialversicherung wird sofort abgeführt, daher kann es keine Nachzahlungen geben. Und es fallen auch keine Lohnnebenkosten (UV, KommSt, DB, DZ) an. Der Bruttolohn bleibt dabei grundsätzlich Lohnsteuerfrei, und ein höheres Aushilfenentgelt (Nettoentgeld) ist somit gewährleistet.

    Hier ist unser Strategiepapier "Hotellerie, quo vadis?": http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodinger-tourismusberatung

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Mittwoch, 8. Juni 2016

    Bargeldloser Zahlungsverkehr: Die Karten werden neu gemischt

    Hoteliers müssen nicht mehr alle Kartenprodukte akzeptieren EU-Verordnung bringt ab 9. Juni Verbesserungen für die Unternehmer

    Wien (TP/OTS) - Eine ab 9. Juni 2016 gültige EU-Verordnung für kartengebundene Zahlungsvorgänge sieht vor, dass Hoteliers ab diesem Zeitpunkt nicht mehr alle Kartenprodukte automatisch akzeptieren müssen. Der Betrieb kann sich jene Kredit- bzw. Debitkarten ("EC Karten") aussuchen, welche die geringsten Kosten verursachen. Die Höhe der Disagiosätze ist abhängig vom Herkunftsland, von der Art der Karte (Privat- oder Firmenkarte) und vom Kartenbrand (z.B. VISA, MasterCard etc.).

    Auf den Abrechnungen, die der Hotelier vom Kreditkartenunternehmen erhält, müssen die Kosten aufgeschlüsselt werden. "Serviceentgelt, Interbankentgelte und Autorisierungsgebühren sind genau anzuführen, was für bessere Transparenz sorgt", weist Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe auf einen weiteren positiven Effekt der Verordnung hin.

    Diese sieht weiters vor, dass es zu keinen Wettbewerbsnachteilen in einzelnen EU-Staaten mehr kommen darf. In einigen Ländern war es Usus, bei einer bargeldlosen Zahlung ein zusätzliches Kreditkartenentgelt zu berechnen. "Diese Verzerrung wird verschwinden, solche Gebühren werden verboten", hebt Reisenzahn hervor.

    Seit der Liberalisierung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs tummeln sich unzählige Kreditkartenabrechner und abwickelnde Zahlungsdienstleister auf dem österreichischen Markt. Die Freude über die große Auswahl endete aber meist bei der technischen Umsetzung seitens dieser Dienstleiter. So war es bis dato nicht möglich, mehrere Anbieter auf einem Kreditkartenterminal abzuwickeln. Dem Hotelier blieb nichts anderes übrig, als sich mehrere Terminals anzuschaffen, um einen optimalen Mix bei der Abdeckung der Zahlungsvorgänge zu erreichen. Die Servicekosten von Terminals und technischem Support müssen so mehrmals bezahlt werden. In Zukunft müssen sich die Terminals auch für die Konkurrenz öffnen.

    Jedes Hotel sollte eine Zahlungsanalyse und Kartenbewertung durchführen, da künftig erhebliche Einsparungen möglich sind, fasst Reisenzahn die Bedeutung der neuen EU-Verordnung zusammen. Studien belegen, dass die Ausgabenfreudigkeit mit Kreditkarten höher ist. Die Prodinger Tourismusberatung betreut bereits Hotels und Seilbahnen mit einem Gesamtvolumen von über 150 Millionen Euro im bargeldlosen Zahlungsverkehr.

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  • Montag, 30. Mai 2016

    Hotellerie, quo vadis? - Ideen für die Politik, Mutinjektion für die Branche

    Prodinger-Positionspapier nennt sinnvolle Maßnahmen zur raschen Entlastung der Betriebe

    Wien (TP/OTS) - Die Ankurbelung der Wirtschaft und die Schaffung eines optimistischen Klimas ("die größte Wachstumsbremse ist die schlechte Laune") stehen ganz oben auf der Agenda der neuen österreichischen Bundesregierung. Dies sind hoffnungsvolle Worte für die durch die jüngste Steuerreform und die allgemein "nicht mehr zu überbietende" Bürokratie hart getroffene Tourismusbranche.

    Sinnvolle Maßnahmen zur Entlastung der österreichischen Hotellerie

    Damit den schönen Worten auch konkrete Taten folgen können, hat die Prodinger Steuer- und Tourismusberatung passend zur Neuorientierung der Politik soeben ein umfassendes Positionspapier zur Lage der Hotellerie veröffentlicht. Unter dem Titel "Hotellerie, quo vadis?" werden die sinnvollsten Maßnahmen zur notwendigen Entlastung der Betriebe zusammengefasst. Ziel der Analyse ist es, der Politik einen prägnanten Überblick über die Punkte zu geben, "die uns am meisten unter den Fingernägeln brennen", erklärt dazu, Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. "Unser Konzept ist als Anleitung zu lesen, welche Verbesserungen rasch umsetzbar sind und die Situation vieler entmutigter Betriebe spürbar verbessern könnten".

    Im Einzelnen konzentriert sich das Prodinger-Steuerkonzept auf strukturelle Verbesserungen der Standortkosten, mit folgenden Schwerpunkten:

    • Rückführung der Umsatzsteuer auf Beherbergung von 13 auf (wie bisher) 10 Prozent. Denn seit 01. Mai 2016 liegt der Ertragsnachteil einer Buchung in einem Hotel in Österreich gegenüber einem Betrieb in Deutschland bei rund 5,7 Prozent. Eine angesichts des scharfen Konkurrenzkampfes verehrende Situation.
    • Senkung der Lohnnebenkosten, denn zu 100 Euro Bruttoverdienst kommen für die Hotels noch 46,67 Euro Lohnnebenkosten hinzu.
    • Nichtbesteuerung nicht entnommener Gewinne, zur Eigenkapitalstärkung des besten Fünftels der Betriebe, also jener, die noch Gewinne schreiben.
    • Realistische Abschreibungssätze.
    • Aufwertungswahlrecht auf Hotelliegenschaften bei Übergaben und
    • keine Ungleichbehandlung von Zinsen.

    Funktionale Afa als gute Alternative zum jetzigen Modell

    Ein wunder Punkt ist auch die nochmalige Verlängerung der Abschreibung für Gebäudeinvestitionen von früher 25 auf bisher 33,33 und seit 2016 auf 40 Jahre (!). Damit ist die Diskrepanz zur tatsächlichen Nutzungsdauer weiter gestiegen. "Doch nichts veraltet schneller als ein in die Jahre gekommenes Hotelobjekt. Diese dem Wettbewerb geschuldete Tatsache zwingt die Unternehmer zu laufenden Investitionen, die, steuerlich als Reparaturen behandelt, wiederum einzelne Jahresbilanzen schwer belasten. Nicht zuletzt in Hinblick auf `Basel III` ein unhaltbarer Zustand", fasst Rohrmoser die Problematik zusammen. Als brauchbare Alternative wurde das Modell einer "funktionalen Afa" entwickelt. Gegenüber dem derzeitigen generellen Abschreibungssatz bringt dies den Unternehmen eine Verstetigung und Glättung der Abschreibungstangente und damit eine Verbesserung des Bilanzbildes sowie letztlich eine Annäherung an die Realität.

    Mit unserem Steuerkonzept, von dem hier nur einige Beispiele angeführt sind, bringen wir frischen Schwung in die neu aufgenommene Debatte und konfrontieren die Politik gezielt mit neuen Ideen, erklärt dazu der geschäftsführende Gesellschafter der Prodinger Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn. An dem unter http://www.prodinger-tourismusberatung.at abrufbaren Positionspapier haben auch namhafte externe Praktiker mitgewirkt, wie Peter Hettegger vom Wellnesshotel Edelweiß in Großarl und Helmut Peter, Altwirt im bekannten Weißen Rössl am Wolfgangsee: http://www.tourismuspresse.at/redirect/prodingertourismusberatung

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Donnerstag, 28. April 2016

    Erster Mai: „Tag der Sinnlosen Steuerhöhung“

    Die Umsatzsteuererhöhung von 10 auf 13 % ist ein Schuss ins Knie und bremst Investitionen, Innovation und Beschäftigung

    Wien (TP/OTS) - Die Erhöhung der Umsatzsteuer für Beherbergung ist seit Monaten Gegenstand heftiger Debatten. Dieser Schritt gilt als wesentliche Belastung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie im europäischen Vergleich. Mit der symbolischen Ausrufung des 1. Mai zum „Tag der Sinnlosen Steuererhöhung“ soll die Öffentlichkeit auf diesen Missstand aufmerksam gemacht werden.

    Die Erhöhung der Umsatzsteuer von 10 auf 13 % ist eine der größten fiskalpolitischen Fehlentscheidung dieser Legislaturperiode. Sie steht auch im Widerspruch zu dem bereits im Jahr 1997 vom Europäischen Parlament mit großer Mehrheit verabschiedeten Bericht an die Kommission, in welchem ein einheitlicher ermäßigter Steuersatz von 5,5 % verlangt wird. Ein reduzierter Satz für die Hotellerie ist in der EU keine Ausnahme, sondern der Normalfall (die meisten USt.-Sätze liegen unter 10 %). Bereits 23 EU-Staaten, darunter Deutschland und alle übrigen Anrainerstaaten Deutschlands, haben diesen Satz gesenkt. In der Schweiz beträgt der Steuersatz auf Beherbergung gar nur 3,8 %, unterstreicht Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung.

    Ab 1. Mai 2016 liegt der Ertragsnachteil einer Buchung mit Frühstück in einem Ferienhotel in Österreich gegenüber einem Betrieb in Deutschland bei rund 5,9 %. Wenn ein Betrieb die USt. ohne Preiserhöhung weitergibt – und die Bruttopreise gleich hält – würde sich der Nettoertrag um 2,7 % verringern. Bei einem Finanzergebnis (EGT) von 1,6 % eine fatale Entwicklung! Hotelbetriebe würden überwiegend Verluste schreiben, sagt Thomas Reisenzahn. Der „Verbraucherpreis-Index Hotel“ ist zwischen 2010 bis 2015 um 1,7 % pro Jahr gestiegen und es ist zu befürchten, dass viele Unternehmer nun versuchen werden, die Steuererhöhung zu schlucken.

    Zur Erklärung: In stark konkurrierenden Branchen fehlt es an Preiselastizität. Steuererhöhungen auf Endverbraucherpreise können nicht einfach an den Konsumenten weitergegeben werden. Ein aktuelles Beispiel für preissensitive Effekte: Die Schweizer Tourismusbranche muss nach dem "Frankenschock" einen deutlichen Gästerückgang verkraften, da sich aufgrund des Wechselkurses das Urlaubsangebot verteuert hat.

    Im Fall einer vollen Überwälzung der jüngsten Steuererhöhung auf den Gast sinkt die Nächtigungsnachfrage um 2,4 %, und der Ertrag leidet ebenfalls unter einem solchen Szenario.

    In Ländern, in denen die Beherbergung mit weniger als 13 % Umsatzsteuer besteuert wird, lassen sich folgende positive Auswirkungen feststellen:

    • Verbesserung der Ertrags- und Innenfinanzierungskraft,
    • mehr Investitionen dank höherer Cashflows und Ertragskraft,
    • Ausbau und Qualifizierung des Angebots,
    • Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe,
    • positive Effekte bei Zulieferern und Beschäftigung.

    Auf den Punkt gebracht: Durch den fiskalpolitischen Missgriff verschlechtert sich die Wettbewerbsposition des heimischen Tourismus - und die Konkurrenz hat künftig alle Trümpfe in der Hand.

    „Alle bisher durchgeführten Studien belegen, dass steuerreduzierende Maßnahmen einen stark positiven Effekt auf die touristische Nachfrage haben. Mit dem von uns ausgerufenen ´Tag der Sinnlosen Steuererhöhung´ möchten wir jetzt die verantwortlichen Politiker zum Nachdenken und zu einer immer noch möglichen Kurskorrektur veranlassen“, fasst Reisenzahn die Motivation dieser im Brancheninteresse stehenden Initiative zusammen.

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  • Dienstag, 26. April 2016

    Prodinger Steuerberatung wieder bei den Jahrgangsbesten

    Gütesiegel "Steuerberatung des Jahres 2016" in der Kategorie "Allrounder Regional" ging erneut an das Salzburger Unternehmen

    Salzburg (TP/OTS) - Beim diesjährigen Wettbewerb um den Titel "Steuerberater des Jahres" hat sich die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner erneut die Trophäe in der Kategorie "bester Allrounder regional" gesichert. Die ausgezeichnete persönliche Betreuung, verbunden mit einem profunden Spezialwissen des gesamten Teams der "Prodinger Steuerberatung" und einem breiten Netzwerkangebot hat wieder zur Mehrheit der abgegebenen Stimmen in Salzburg geführt. Die Kanzlei Prodinger Leitinger & Partner unter der Leitung von Steuerberater Mag. Manfred Leitinger und Prokuristin Mag. Sonja Eder hat sich auf die Optimierung der Abläufe im Rechnungswesen und der Digitalisierung und Automatisierung ("Digimatisierung") von Buchhaltungen spezialisiert.

    Der im Vorjahr von Wirtschaftsblatt, "Die Presse" und der IFA Finanzgruppe ins Leben gerufene Wettbewerb gilt bereits in seinem zweiten Jahr als fixe und viel beachtete Institution in der Branche. Mit rund 1800 Einsendungen gab es heuer bereits um rund 20 Prozent mehr Nominierungen als vor einem Jahr. In der Fachjury sind Finanzprofis für die Bereiche Banken, Immobilien und KMU sowie die Vorstände börsennotierter Unternehmen ebenso vertreten wie Familienunternehmen und Vertreter der Medienpartner, wodurch eine breite Palette an Meinungen abgebildet wird. Die Auszeichnungen in den einzelnen Kategorien wurden am Donnerstag (21.4.) bei einer festlichen Gala in den Wiener Sofiensälen vor rund 500 Teilnehmern an die Preisträger überreicht.

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  • Dienstag, 19. April 2016

    Auszeichnung für exzellente Beratung

    Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds ehrt Brigitte Pertl von Prodinger GFB Tourismusmarketing

    Velden (TP/OTS) - Brigitte Pertl, Leiterin des Standortes Velden von Prodinger|GFB Tourismusmarketing, wurde am 12. April 2016 vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) für ihr exzellentes Know How in Sachen Förderberatung ausgezeichnet. Im feierlichen Rahmen einer kleinen Feier erhielt sie vom KWF-Vorstand das Zertifikat "Gut beraten 2015!". Die vom KWF geschaffene Auszeichnung "Gut beraten" wird seit 2010 jährlich an verdiente Berater-Persönlichkeiten verliehen.

    Eine aus Experten des KWF bestehende Jury bewertet die fachliche Kompetenz, das positive Feedback seitens der Unternehmen, das persönliche Engagement und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderungs Fonds.

    Die KWF-Vorstände Sandra Venus und Erhard Juritsch hoben im Beisein von Prodinger|GFB Tourismusmarketing-Geschäftsführer Hannes Haller die in jahrelanger Berufserfahrung gewonnene Kompetenz von Brigitte Pertl, insbesondere im Bereich der "touristischen Positionierung", hervor. Ihre Kreativität, Kundenorientierung und ein pragmatischer Zugang zu Problemen sind Stärken, die von Mitarbeitern, Partnern und Kunden besonders geschätzt werden, so die KWF-Führungsspitze anlässlich der Überreichung der begehrten Auszeichnung.

    Mehr Infos unter: http://www.progfb.com/p/de/unternehmen/news

    Die PRODINGER|GFB BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Donnerstag, 17. Mrz 2016

    Österreichs Hotels winken Millionen

    Österreichs Hotels winken Millionen

    • EuGH-Generalanwalt hat zur Rechtmäßigkeit der Energieabgabenvergütung Stellung bezogen
    • Ausgrenzung heimischer Dienstleistungsbetriebe und Verfahrensfehler im Fokus des EuGH

    Mit der Beschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe wollte sich die Regierung rund 100 Millionen Euro pro Jahr sparen. Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Die Ausgrenzung der Dienstleistungsbetriebe wird zum Bumerang und der Staat müsste die Energieabgabenvergütung jetzt nachzahlen! Die Prodinger Steuerberatung hat den erfolgreichen Instanzenweg selber finanziert und einen Hotelbetrieb dabei begleitet.

    Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg kam heute, Donnerstag, zum Schluss, dass die Handhabung der Energieabgabenvergütung nicht im Einklang mit der gemeinschaftlichen Beihilfenregelung steht. Die Einschränkung auf güterproduzierende Betriebe widerspricht dem Unionsrecht. Eine Vergütung allein für Produktionsbetriebe seitens des heimischen Gesetzgebers wäre genehmigungspflichtig gewesen.

    Das bedeutet, dass das Gesetz zwar in der derzeitigen Form in Kraft getreten ist. Eine Anwendung der Regelung kann aber erst erfolgen, wenn die im Gesetz selbst vorgegebene Genehmigung der Europäischen Kommission vorliegt, erläutert Kurt Caspari von der Prodinger Steuerberatung. „Somit bleibt der geplante Ausschluss der Dienstleistungsbetriebe ohne Wirkung und die Dienstleister müssen weiterhin bis zum Vorliegen einer Genehmigung durch die Europäische Kommission die Energieabgabenvergütung erhalten.“

    Durch die schon damals unverständliche Streichung der Dienstleistungsbetriebe (Hotellerie, Bergbahnen, etc.) aus der Energieabgabenvergütung konnten ab 1. Februar 2011 laut einer Gesetzesnovelle nur mehr energieintensive Produktionsunternehmen Energieabgaben (beispielsweise Strom, Gas, Heizöl usw.) rückvergütet bekommen. Der Generalanwalt hat in seiner Stellungnahme festgehalten, dass das Energieabgabenvergütungsgesetz nicht die formellen Voraussetzung der Gruppenfreistellungsverordnung erfüllt, sagt Rechtsanwalt Dr Markus Kroner, der das Verfahren begleitet hat. In Umkehrschluss würde das bedeuten, wenn die EuGH-Richter dem Generalanwalt folgen, dass die Energieabgabenrückvergütung allen energieintensiven Betrieben zuzugestehen ist.

    Die Prodinger Steuerberatung aus Zell am See hatte drei Musterfälle vor den Verfassungsgerichtshof (VfGH) gebracht, von denen einer Ende 2012 mündlich verhandelt wurde. Der VfGH stellte damals fest, dass Hotels nicht im gleichen Ausmaß im internationalen Wettbewerb stünden wie Produktionsbetriebe und wies die Beschwerde ab. "Das war eines der absurdesten Urteile, von dem wir je gehört haben", erklärt dazu Caspari.

    Im Zuge dieser Ablehnung wurde ein Fall an das Bundesfinanzgericht (BFG) zurückverwiesen. Dieses äußerte in einem Vorabentscheidungsantrag an den EuGH (C-493/14) gemeinschaftsrechtliche Bedenken gegen die Einschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe. Der Generalanwalt hat jetzt den durch das BFG Linz unter der Federführung von Hofrat Mag. Laudacher und der Prodinger Steuerberatung angeregten Zweifeln Recht geben. Eigentlich müssten rund 500 Millionen Euro allen „Dienstleistungsunternehmen“ für den Zeitraum nach dem Februar 2011 zurückerstattet werden, da eine rückwirkende Änderung des Gesetzes kaum möglich ist, fasst Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, zusammen.

    Durch den Verlust der Vergütungsfähigkeit verloren die österreichischen Hotels seit 2011 rund 20 Millionen Euro pro Jahr. Energieintensive Wellnesshotels hatten einen durchschnittlichen Mehraufwand von 23.000 Euro jährlich. Thermenhotels kostete es 70.000 Euro und mehr an Vergütungen pro Jahr. Seilbahnen verloren mehr als 100.000 Euro.

    Die Prodinger Steuerberatung hat alle Verfahrensschritte und Instanzenwege aus Überzeugung selber finanziert, damit Tourismusbetriebe zur ihrem Recht kommen, unterstreicht Rohrmoser.

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig. Die Prodinger Beratungsgruppe ist international vernetzt mit der GGI geneva group.

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  • Donnerstag, 3. Mrz 2016

    Die neue Umsatzsteuer: Prodinger-Experten geben wertvolle Tipps

    Entlastung der Hoteliers bei komplizierter Umstellung. Beratung an Ort und Stelle, wie Betriebe am besten aussteigen können.

    Zell am See (TP/OTS) - Viele Hotels stehen mit der Umsatzsteuererhöhung auf Logis von 10 auf 13 Prozent vor neuen Herausforderungen. Denn die Verpflegung im Rahmen einer Nächtigung wird weiterhin mit 10 Prozent besteuert. Die Folge ist ein bürokratischer und komplizierter Mehraufwand, da nun unterschiedliche Bemessungen herangezogen werden müssen. Die Experten der Prodinger Steuer- und Tourismusberatung haben die neue Lage im Detail analysiert und können jetzt den Betrieben hilfreiche Empfehlungen für eine steuerlich vorteilhafte Umstellung liefern.

    „Bekanntlich ist kaum eine Branche von der umstrittenen Steuerreform stärker betroffen als die Hotellerie“, sagt Mag. Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung. Wie aus den Reaktionen vieler Hoteliers hervorgeht, gibt es in der Tat sehr viele offene Fragen zur steuerlichen Umstellung. Die Prodinger Steuer- und Tourismusberater bereiten gemeinsam mit den an der Beratung interessierten Unternehmen die Umstellung vor. Dabei können die Experten, abgestimmt auf das jeweilige Hotel, an Ort und Stelle alle Fragen rund um die Steuerreform 2016 umfassend beantworten. Zu den häufig auftauchenden Problemen zählen unter anderem folgende Fragestellungen:

    • Optimierung nach Einzelverkaufspreis, Verhältnis der Kosten, Pauschalierung
    • Richtige Splittung von 10, 13 und 20 Prozent als Basis für die Hotelsoftwareprogramme
    • Zählen Snacks oder Kaffee & Kuchen am Nachmittag zur Halb- oder Vollpension?
    • Auswirkungen sonstiger Änderungen der Umsatzsteuer auf das jeweilige Hotel
    • Steuerliche Behandlung alkoholischer Getränke während des Frühstücks
    • Unterschiedliche steuerliche Gestaltung des Frühstücks
    • All-Inclusive Erlass, richtiger Umgang mit Pauschalen
    • Änderungen bei Seminaren
    • Handhabung eines Urlaubs um den 1. Mai
    • Möglichkeiten zur Preisgestaltung – trotz Umsatzsteuererhöhung
    • Wie hoch muss die Preiserhöhung in Zukunft ausfallen?
    • No-Show, vorzeitige Abreise

    "Bei unserer Beratung erhalten Hotelbetriebe fundierte, umfassende und kompetente Informationen, wie sie trotz Steuerreform ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erreichen können", fasst Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, die Intentionen der neuen Informationsoffensive zusammen. (Preis: Die Vor Ort-Beratung kostet € 1.300,-- netto, inkl. aller Spesen).

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  • Montag, 22. Februar 2016

    Berlin geht gegen illegale Ferienwohnungsnutzung vor - Airbnb wird zur Kooperation und Herausgabe der Nutzerdaten gezwungen

    Das Geschäftsmodell illegaler alpiner Ferienwohnungen soll zum Auslaufmodell werden. Reisenzahn: "Wichtige Neuerung, die auch für Österreich Vorbild sein sollte"

    Wien (TP/OTS) - Als Folge der anhaltenden Flüchtlingskrise wird, wie in anderen Regionen, auch in der deutschen Hauptstadt der Wohnraum knapp. Dies hat die Berliner Behörden veranlasst, stärker als bisher gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum vorzugehen. Ins Visier genommen wird insbesondere auch Airbnb. Der international tätige Online-Vermittlungsdienst für Privatquartiere wird zur Herausgabe der Nutzerdaten gezwungen.

    Eine Maßnahme, die auch hierzulande unbedingt Schule machen sollte, erklärt der Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn: "Dieses Berliner Vorbild sollte nicht zuletzt in Tirol und Salzburg Nachahmung finden!". Eine solche Handhabung wurde in einer aktuellen Studie der Prodinger Tourismusberatung auch dringend empfohlen.

    Nach Ansicht Berliner Politiker zeigt die zunehmende Zahl der Anzeigen und der aufgedeckten Verstöße, dass das Zweckentfremdungsverbot ein notwendiges und sinnvolle Instrument ist, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Dies kann man, so Reisenzahn, durchaus auf österreichische Verhältnisse umlegen. Allein in Tirol gibt es rund 3.000 Wohnungen mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro, die über Airbnb und ähnliche Anbieter vermietet werden. Viele dieser Wohnungsvermietungen sind illegal und laufen ohne ordnungsgemäße Meldung. Abgaben wie etwa Tourismusbeiträge und Ortstaxen werden auch nicht entrichtet, zeigt sich Reisenzahn im Interesse der Branche empört.

    Die Prodinger Tourismusberatung ist Teil des Netzwerks der Prodinger Beratungsgruppe.

    Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE mit Hauptsitz in Zell am See ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt sie ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Marketing und Digitalisierung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig. Die Prodinger Beratungsgruppe ist international vernetzt mit der GGI geneva group.

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  • Mittwoch, 3. Februar 2016

    PRODINGER|GFB College bringt die österreichischen Hotels weiter

    Buchungsstarke Websites, Stammgäste-Marketing und stabile Finanzierungsstrukturen sind Themen eines von 23. bis 24. Mai 2016 in Kitzbühel stattfindenden Seminars

    Zell am See (TP/OTS) - Von 23. bis 24. Mai 2016 vermittelt das Prodinger|GFB College in Kitzbühel individuell umsetzbare Strategien für die österreichische Hotellerie. Ziel des von erfahrenen Praktikern geleiteten Seminars ist eine optimierte Weiterbildung für zukunftsorientierte und motivierte Hoteleigentümer und Mitarbeiter. Eine Voraussetzung dafür, weiter auf Erfolgskurs zu bleiben.

    "Erfahrung und Wissen werden in einem immer weniger überschaubaren Umfeld zunehmend wichtiger. Sie liefern die Antworten, auf die es ankommt. Damit profilieren wir uns als ideale Unterstützung zur Entwicklung strategischer Entscheidungen", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger|GFB Tourismusberatung, die Zielsetzung des Angebotes.

    Zielgruppe sind Unternehmer und Entscheider, also Hotelbesitzer, Eigentümer, Kadermitarbeiter, Marketing & Sales, Controller und weitere engagierte Personen im Hotelbetrieb. Diese profitieren auf Augenhöhe vom Erfahrungsaustausch mit den Beratern und Trainern. Alle Vortragenden sind wissenschaftlich up to date und arbeiten intensiv in den Feldern Steuerberatung, Unternehmensberatung und Tourismus-Marketing.

    Im ersten Teil des Colleges stehen am Montag, 23. Mai, die Themen Steuern und Finanzierung auf der Agenda. Die Steuerreform kann dazu führen, dass künftig die Rechtsform des Einzelunternehmers oder der Personengesellschaft im Vergleich zur GmbH besser ist. „Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch richtige Entscheidungen Ihren Steuervorteil durch Wachstum sichern“, so Reisenzahn. Am Nachmittag analysieren Fachexperten die stabile Finanzierungsstruktur in Zeiten der Nullzinsphase und unsicherer Entwicklungen am Finanzmarkt.

    Am zweiten Seminartag steht das Marketing im Fokus. Zu Beginn wird an einem Praxisbeispiel die ganzheitliche Marketingplanung im Hotel erklärt. Anschließend werden die wichtigsten Einflussfaktoren buchungsstarker Hotelwebsites aufgezeigt, und welche Rolle die „Customer Journey“ dabei spielt. Wie kann durch Suchmaschinenoptimierung beispielsweise die Präsenz bei Google verbessert werden. Abgerundet wird der Tag durch eine gemeinsame Diskussion über unterschiedliche Ansätze in der Gästebindung und bei der Ansprache von Stammgästen.

    In Einheiten mit maximal 20 Personen ist dafür gesorgt, dass sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer aktiv einbringen und einen maximalen Mehrwert fürs Berufsleben mit nach Hause nehmen kann. Einzelne Seminartage im College können von unterschiedlichen Personen aus dem Hotel besucht werden. "Das Seminarangebot überzeugt vor allem durch seine praktische Anwendbarkeit und die Einbindung von mehreren im Hotel tätigen Mitarbeitern. Die handelnden Personen im Hotel entwickeln und verbreiten gemeinsam einen neuen Spirit", formuliert Reisenzahn das Credo des Colleges.

    Weitere Infos unter http://tourismusberatung.progfb.com/college/

    Die Prodinger|GFB Tourismusberatung ist im Netzwerk der PRODINGER|GFB

    PRODINGER|GFB College Datum: 23.5.2016, 09:00 - 17:00 Uhr Ort: Golf-Hotel Rasmushof Hermann Reisch Weg 15, 6370 Kitzbühel Url: http://tourismusberatung.progfb.com/college/

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  • Donnerstag, 28. Januar 2016

    Als Folge der Steuerreform: GmbH verliert an Attraktivität

    Einzelunternehmen oder Personengesellschaft unter Umständen künftig die bessere Rechtsform. Was bei einem Wechsel der Rechtsform für Hotels zu beachten ist

    Zell am See (TP/OTS) - Die aktuelle Steuerreform bringt eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer bei Ausschüttungen von 25 auf 27,5 Prozent sowie die Tarifanpassungen bei der Einkommenssteuer. Von Experten wird hinterfragt, ob die GmbH noch die steueroptimale Rechtsform für ein Unternehmen ist. Die Gesamtsteuerbelastung einer GmbH (nach Ausschüttung) steigt von 43,75 auf 45,625 Prozent und unterliegt auch den Ausschüttungen der Sozialversicherungspflicht.

    Die ab 2016 niedrigere Einkommenssteuerbelastung kann dazu führen, dass künftig die Rechtsform des Einzelunternehmers oder der Personengesellschaft im Vergleich zur GmbH vorteilhafter ist, erklärt Mag. Christoph Magauer von Prodinger Steuerberatung. Ein Rechtsformenwechsel von der GmbH in ein Einzelunternehmen oder in eine Personengesellschaft kann im Rahmen einer Umwandlung steuerneutral, also ohne Besteuerung der stillen Reserven oder des Firmenwerts, erfolgen. Durch geschickte Gestaltung lassen sich, so Dr. Manfred Schekulin, mitunter auch bei der Umwandlung die Vorteile einer verbesserten Eigenkapitaldarstellung nutzen.

    Bei einer Umwandlung ist allerdings zu beachten, dass nicht ausgeschüttete Gewinne als fiktive Ausschüttung dann einer KESt in Höhe von 27,5 Prozent unterliegen. Wurde die Beteiligung an der GmbH vor einigen Jahren gekauft, gehen die steuerlichen Anschaffungskosten der GmbH-Beteiligung unwiderruflich verloren. Besitzt die Gesellschaft Immobilien, fällt bei der Umwandlung Grunderwerbssteuer an, die bei wertvolleren Liegenschaften die Vorteile einer Umwandlung schnell zunichtemachen könnten. Allerdings könnten sich neue Möglichkeiten bei der Haftungsregelung ergeben. Pensionszusagen sowie Abfertigungsrückstellungen für Gesellschafter müssen zum Umwandlungszeitpunkt besonders beachtet werden.

    Ist ein Verkauf oder eine Betriebsaufgabe in nächster Zeit geplant, kann die Umwandlung in ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft einen massiven Vorteil bringen, da die Erträge aus der Verwertung von Liegenschaften der Immobilienertragssteuer (Immo-ESt) unterliegen. Die Immo-Est ist zwar durch die Steuerreform von 25 auf 30 Prozent gestiegen, aber immer noch günstiger als der Verkauf aus der GmbH mit anschließender Ausschüttung. "Eine generelle Aussage ist allerdings nicht möglich", fasst Magauer zusammen, "es ist ratsam, jeden Einzelfall zu prüfen, speziell wenn Immobilien ins Spiel kommen".

    Die PRODINGER STEUERBERATUNG ist im Netzwerk mit der GFB-Gruppe und mit der ggi geneva group international. PRODINGER und die GFB-Gruppe sind unabhängige Netzwerkpartner mit den Hauptsitzen in Zell am See. Sie sind führende Wirtschaftsberatungen in Österreich und unterstützen ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien, Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Sonntag, 17. Januar 2016

    Airbnb hört auf Zurufe - Erste Empfehlungen umgesetzt

    Reisenzahn: Unser Ziel sind gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter. Datenaustauch und Einhebung von steuerlichen Verpflichtungen noch ausständig.

    Wien (TP/OTS) - Die heftige Kritik aus der Branche verhallt offenbar nicht ungehört. Als eine erste erfreuliche Maßnahme hat Airbnb, der weltweit tätig Online-Vermittlungsdienst für Privatquartiere, dieser Tage seine österreichischen Geschäftspartner über das hiesige Steuersystem und Gewerberecht informiert. Damit folgt Airbnb nicht zuletzt den Empfehlungen der Prodinger|GFB Tourismusberatung. Diese hatte kürzlich in der aktuellen Studie "Auswirkungen der Sharing Economy aus fiskalpolitischer Sicht" konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, wie sich Online-Plattformen aus der Schattenwirtschaft heraus bewegen und unter den gleichen Voraussetzungen und Wettbewerbsbedingungen wie gewerbliche Beherbergungsbetriebe agieren müssen.

    Airbnb informierte die österreichischen Gastgeber, wie diese auf einfachem Wege ihre Online-Transaktionen und Bruttoeinkünfte zur Steuererklärung heranziehen können. Darüber hinaus wird die Kooperationsbereitschaft mit den Gemeinden bekundet sowie die Weitergabe von Daten an die Behörden angekündigt. Auch hat sich Airbnb bereits bei der jüngsten Gastgeber-Konferenz in Paris gegen eine organisierte gewerbsmäßige Wohnungsvermietung in großem Maßstab über die Plattform ausgesprochen.

    Als weiteren Schritt sollte Airbnb die anfallenden Übernachtungssteuern und Ortstaxen, die an die Einnahmen aus Vermietung gekoppelt sind, direkt einheben und an die örtlichen Behörden bzw. Finanzämter weiterleiten, erklärt der Geschäftsführer der Prodinger|GFB Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn. Es werden nicht nur in Wien und Salzburg, sondern auch vermehrt in Feriendestinationen immer mehr Wohnungen vermietet, bei denen keine ordnungsgerechte Meldung vorliegt.

    Das Finanzministerium, so Reisenzahn weiter, ist dringend aufgefordert, abzuklären, ob Airbnb als Erbringer von Vermietungsleistungen anzusehen ist. Dieser Ansicht entsprechen grundsätzlich sämtliche Vermietungsmodelle unter Privatpersonen (P2P), bei denen Betreibergesellschaften ein Objekt zur Verwertung übernehmen.

    "Unser Ziel ist und bleibt die Durchsetzung fairer Regeln für die Vermietung von Privatquartieren. Die mit hohen Abgaben belastete Hotellerie soll nicht länger diskriminiert werden. Allerdings ist es immer noch ein weiter Weg bis vollständige Waffengleichheit herrscht und Airbnb endgültig die steuerliche Grauzone verlässt", gibt sich Reisenzahn realistisch. Das Prodinger|GFB Netzwerk begleitet vor allem Destinationen, Gemeinden und Länder beim richtigen Umgang mit dem Phänomen „Sharing Economy“.

    Die Prodinger|GFB Tourismusberatung ist im Netzwerk der PRODINGER|GFB

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  • Mittwoch, 30. Dezember 2015

    Tourismusunternehmen drängen auf weitere Reformen im Abgabensystem - Einfachere, pauschalierte Abführung der Lonhkosten als 1. Schritt

    Reisenzahn: "Das kostet nicht viel, bringt aber einiges!" Die Wettbewerbsfähigkeit ist von den Lohnnebenkosten ab.

    Wien (TP/OTS) - Mit der Steuerreform 2015/16 sinkt bei der Lohn- und Einkommensteuer der Einstiegssteuersatz von 36,5 Prozent auf 25 Prozent. Gleichzeitig wird mit der Erhöhung von drei auf sechs Tarifstufen die Progression verflacht. Dieser Effekt bewirkt konkret, dass ein Hotelmitarbeiter in Tirol, der 2015 monatlich netto 1.400 Euro verdient hat, ab 2016 nun 1.475 Euro auf sein Konto überwiesen bekommt. Brutto verdient er dabei 1.985 Euro und der Hotelier muss weitere 615 Euro an Lohnkosten abführen. Somit kostet dieser Mitarbeiter dem Unternehmer insgesamt 2.600 Euro. Durch eine kleine Entlastung beim Insolvenz-Entgeltsicherungsfonds um 0,1 Prozent erspart sich der Arbeitgeber bei diesem Mitarbeiter zwar 1,75 Euro pro Monat, doch ist das bei einer Abgabenlast von 57 Prozent für Arbeitgeber und Arbeitnehmer einfach zu wenig, kritisiert Thomas Reisenzahn von der Prodinger|GFB Tourismusberatung.

    "Die Situation ist für eine Mitarbeiterbranche, die auf hochwertigen Dienstleistungen beruht, äußerst unbefriedigend. Unsere Betriebe werden mit schwachen Renditen bestraft, während die Mitarbeiter selbst dabei zuwenig verdienen", betont Reisenzahn: "Ein zukunftsfähiges Abgabensystem sieht anders aus. Wir brauchen dringend weitere Strukturreformen innerhalb des Systems. Der Steuerreform 2015/16 müssen daher weitere Schritte folgen!".

    Die Staatsfinanzierung ist zu hinterfragen

    Zwei Drittel der Finanzierung von Bund, Ländern und Gemeinden profitieren von dieser Besteuerung der menschlichen Arbeit. Zusätzlich hängt das gesamte Sozialsystem an diesen lohnabhängigen Abgaben. Der oben erwähnte Mitarbeiter kostet in seiner produktiven Leistungszeit 29 Euro pro Stunde (abzüglich Urlaub, Feiertage, Krankenstand). Ein Industrieroboter schlägt mit 6 Euro pro Stunde zur Buche. "Wenn Leistungen am Gast weiterhin in der für die Tourismusbranche bekannten Qualität sichergestellt werden sollen, dann sind größere Entlastungen des Faktors Arbeit überfällig", fasst Reisenzahn die Stimmung in der Tourismuswirtschaft zusammen. "Als Prodinger Steuerberatung, die tausende Hotelmitarbeiter im jetzigen komplizierten Steuersystem verrechnen muss, fordern wir als einen ersten Schritt eine einfachere pauschalierte Abführung der Lohnkosten. Das wäre ein guter Vorsatz für das neue Jahr 2016 -kostet nicht viel und bringt einiges!".

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  • Mittwoch, 23. Dezember 2015

    Ein schönes Weihnachtsgeschenk für deutsche Hotels

    Booking.com verliert seine Knebelverträge - Österreichische Behörden weiterhin im Winterschlaf

    Wien (TP/OTS) - Das deutsche Kartellamt untersagt die „Bestpreisklausel“ der Reiseplattform Booking.com. Damit genießen Gäste der deutschen Hotellerie neben dem Mehrwertsteuervorteil nun auch eine echte Preistransparenz. Die österreichischen Behörden befinden sich hingegen weiterhin in einem seit Jahren anhaltenden Winterschlaf, bedauert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger|GFB Tourismusberatung.

    Das Kartellamt verbietet dem Marktführer Booking.com, sich in seinen Verträgen mit deutschen Hotels die jeweils günstigsten Preise garantieren zu lassen.

    Diese Bestpreisklausel verstößt nach Auffassung des Kartellamts gegen Wettbewerbsbeschränkungen. In Österreich gibt es keine solchen Weihnachtsgeschenke von Seiten der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB). Die Reiseplattformen sichern sich durch fragwürdige Vertragsbedingungen nach wie vor einen großen Wettbewerbsvorteil. Die heimischen Hoteliers verpflichten sich, den Plattformen den jeweils niedrigsten Hotelpreis, die höchstmögliche Zimmerverfügbarkeit und die jeweils günstigsten Buchungs- und Stornokonditionen im Internet anzubieten. Diese Vertragsklauseln gehen auf Kosten der Verbraucher, unterstreicht Thomas Reisenzahn.

    Aufgrund des bisherigen Versagens der Behörden müssen sich Hoteliers den „Königsweg“ zur Direktbuchung noch selber suchen. Die Prodinger|GFB Tourismusberatung gibt einen Ausblick für 2016: http://www.tourismuspresse.at/redirect/progfb1

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  • Mittwoch, 9. Dezember 2015

    Umbruch im bargeldlosen Zahlungsverkehr für den Tourismus

    Gebühren werden europaweit reduziert - Erhebliche Einsparungen für Hoteliers möglich. Thomas Reisenzahn: Der Hotelier ist nicht mehr verpflichtet, jedes Kartenprodukt anzunehmen.

    Wien (TP/OTS) - Mit 9. Dezember 2015 treten Höchstgrenzen beim Interchange- bzw. Interbankentgelt für Kreditkarten (MasterCard und VISA) und Debitkarten (EC-Karte, Maestro) in Kraft.

    Interbankentgelte werden europaweit auf 0,3 Prozent vom Kreditkarten-Umsatz und 0,2 Prozent bei Debitkartentransaktionen für inländische Gäste festgeschrieben. In der Vergangenheit lagen diese sogenannten Domestic Interchange Gebühren bei über 1 Prozent.

    Diese Interbankentgelte / Interchangegebühren sind ein integrierter Bestandteil von den zu bezahlenden Disagiosätzen der Hotellerie. Die verordneten Höchstgrenzen sind also ein Teil dieses Disagiosatzes. Sie müssen in den Kalkulationen der Kreditkartenanbieter ihren Niederschlag finden. Disagiosätze, die sich die kartenausgebende und die kartenabrechnende Bank teilen, werden zwar günstiger aber dadurch auch unübersichtlicher.

    Die EU macht zwischen Kundenkarten (Verbraucherkarten) und Firmenkarten (Commercial Cards bzw. Businesskarten) einen Unterschied. Die verordneten Höchstgrenzen (0,2 und 0,3 Prozent) gelten nicht für Firmenkarten, die für Geschäfts- oder Dienstausgaben genutzt werden und mit einem Firmenkonto hinterlegt sind.

    Neues Staffelangebot für Abrechnungen

    Ab 9. Dezember 2015 werden von allen Kreditkartenabrechnern neben den Flat-Disagiosätzen auch Mixvarianten, bestehend aus mehreren Sätzen, angeboten. Diese Mixvarianten stellen einen Durchschnittswert aller Kartenprodukte dar, der auf Basis der Kartenprodukte variieren kann.

    Hotels mit einem höheren Anteil an Geschäftsreisenden, Tagungen und Kongressbesuchern haben eine höhere Kostenzusammenstellung als Ferienhotels. Eine weitere Komponente kommt noch mit dem jeweiligen Nationalitätenmix des Hotels ins Spiel. Hotels mit einem hohen Anteil an Euro-Gästen verursachen den Kreditkartenanbietern geringere Kosten und bringen niedrigere Margen. Diese Sätze sind daher günstiger, sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger|GFB Tourismusberatung.

    Es steht dem Hotelier als Zahlungsempfänger künftig ebenfalls frei, für Zahlungen mit gewissen Kartenarten ein zusätzliches Entgelt zu fordern („Surcharging“). Eine interessante Entwicklung zeichnet sich bei der Frage der Kartenakzeptanz ab. Der Hotelier ist nicht mehr verpflichtet, jedes Kartenprodukt (Firmenkarten etc.) zu akzeptieren, fasst Thomas Reisenzahn zusammen.

    Bei den Debitkarten (EC-Karten) läuft das beliebte Lastschriftverfahren (Bezahlung mit Unterschrift ohne Pin) mit Februar 2016 aus. Die Anbieter haben für österreichische und deutsche Karten bereits eine Folgeabwicklung unter dem Namen SEPA-Lastschriftverfahren angekündigt.

    Jedes Hotel sollte eine Zahlungsanalyse und Kartenbewertung durchführen, da erhebliche Einsparungen möglich sind. Die Prodinger|GFB Tourismusberatung hat bereits Hotels und Seilbahnen mit einem Gesamtvolumen von über 100 Millionen Euro im bargeldlosen Zahlungsverkehr betreut.

    Die Prodinger|GFB Tourismusberatung ist im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Dienstag, 24. November 2015

    Ferienhotellerie erzielte im Sommer bessere Umsätze als im Vorjahr

    Die Hotels benötigen eine permanente Schönwetterphase um die Gewitter der Steuererhöhungen zu überstehen. Prodinger Steuerberatung erhebt ab sofort Umsätze und weitere Kennzahlen.

    Zell am See (TP/OTS) - Gute Nachrichten aus der Hotellerie: In den heimischen Ferienhotels haben im Sommer 2015 nicht nur die in- und ausländischen Gästenächtigungen zugelegt, sondern auch die Umsätze. Die Umsatzwerte liegen höher als im Vorjahreszeitraum, ergibt sich aus aktuellen Untersuchungen der Prodinger Steuerberatung, die ab sofort in ihren Auswertungen auch Umsatzzahlen, Bettenauslastung, Wareneinsatz und Mitarbeiteraufwand erhebt. Dieser Benchmarkvergleich schließt die Lücke zu den bestehenden quantitativen Nächtigungsvergleichen in den Ferienregionen.

    Die Erfassung dieser Daten wurde möglich, weil Prodinger in seinen Büros den einheitlichen Verbuchungsstandard STAHR ("Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants") erfolgreich eingeführt hat und dadurch die Benchmarkwerte nun auch monatsaktuell zur Verfügung stehen. Für die Sommermonate Juni bis August 2015 zeigen die Werte, dass in der Ferienhotellerie in den Kategorien „Alpin“ und „Seen“ ein durchschnittlicher Umsatz pro Bett von 73,17 Euro erzielt wurde. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es 67,60 Euro, das bedeutet einen Anstieg um mehr als 8,23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In dieser Kennzahl sind Erlöse von Logis, Küche, Getränke und Nebenerlöse inkludiert.

    Roland Pfeffer, von der Prodinger Steuerberatung macht darauf aufmerksam, dass dies Nettowerte sind, die nicht mit den Endverbraucherpreisen zu verwechseln sind. Die Bettenauslastung stieg in den bewerteten Hotels der 3- bis 5-Sterne-Kategorie um 2,56 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs erklärt sich aus den Folgen des verregneten Sommers 2014. Die durchschnittliche Bettenzahl dieser Betriebe aus Tirol, Salzburg und Kärnten sank auf 114 pro Betrieb (-0,59 Prozent). Der Wareneinsatz in der Relation zum Umsatz sank um 0,46 Prozent. Die Mitarbeiterkosten betrugen 33,34 Prozent vom Umsatz und lagen in dieser Kernzeit des Sommers unter den Hotellerie-Branchenwerten.

    Für Marketingaktivitäten im Hotel wurde noch nie so viel ausgegeben wie in diesem Jahr, fasst Pfeffer zusammen. Einen Rekordwert erzielt ebenfalls die Aufwandsposition „Provisionen für Reiseplattformen“. Diese ist in den letzten drei Jahren um 34 Prozent gestiegen.

    Ein Wermutstropfen bleibt der Hotellerie: Genau solch eine Umsatzsteigerung wird für ein gleichbleibendes Ergebnis benötigt, um die Umsatzsteuererhöhung von 10 auf 13 Prozent und die steigenden Kosten im kommenden Jahr wettzumachen. Die niedrigen Zinsen helfen derzeit noch den Betrieben keine Verluste zu erzielen. Zusammenfassend kann man sagen, dass Ferienbetriebe optimale Wetterbedingungen benötigen, um die Ideen der Steuererfinder zu kompensieren.

    Der Umsatz setzt sich aus Erlös Logis, Erlös Keller und den Nebenerlösen zusammen. Die sonstigen Erlöse wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt. Der Wareneinsatz beinhaltet die Küche, den Keller und den sonstigen Wareneinsatz. Zum Personalaufwand gehören die lohnabhängigen Abgaben, die Personalkosten und der sonstige Personalaufwand.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Freitag, 20. November 2015

    Neue Spielregeln bei der Übergabe von Hotelbetrieben

    Übergabe von Hotelimmobilien in der Familie wird neu geregelt. Die Hotelimmobilie ist ein betriebsnotwendiger Produktionsfaktor und stellt die Geschäftsbasis dar.

    Zell am See (TP/OTS) - Monatelang hat die Prodinger Steuerberatung auf die Grundstückswertverordnung 2016 gewartet: Nun hat die Bundesregierung diese eineinhalb Monate vor Inkraftsetzung in Begutachtung geschickt. Der Grundstückswert ersetzt den bisher verwendeten dreifachen Einheitswert als Bemessungsgrundlage für die neue Grunderwerbsteuer (GrESt) bei unentgeltlichen Übertragungen von Immobilien, wie zum Beispiel bei Schenkung, unentgeltlichen Betriebsübergaben und Erbschaften. Die Verordnung nennt zwei Varianten, wie der Grundstückswert, der im Gegensatz zum dreifachen Einheitswert näher beim Verkehrswert liegen soll, künftig zu berechnen ist:

    Pauschalwert-Methode

    Das Grundstück und das Gebäude einer Liegenschaft werden unterschiedlich bewertet. Beim Grundstück nimmt man den dreifachen Bodenwert (ist im Einheitswert enthalten) und rechnet ihn mit jenem Faktor hoch, den die Finanz für alle Stadtteile und Gemeinden in Österreich festgelegt hat. Zell am See hat etwa den Faktor 8, Kitzbühel 8, Saalbach 5,5, St. Wolfgang im Salzkammergut 2,5. „Allerdings stößt man bald an Grenzen, wenn erst für 30 bis 40 Prozent der Grundstücke automatisiert abfragbare Datensätze bei der Finanz vorhanden sind“, sagt Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung.

    Die Faktoren sollen die Wertentwicklung seit der letzten Hauptfeststellung, die oft lange zurückliegt, abbilden. Das könnte zu Diskussionen führen. Je ausgeprägter die touristische Nutzung einer Destination, desto teurer die Übergabe, da der Verkehrswert von Immobilien in Tourismuszentren als steuerliche Bemessungsgrundlage entsprechend hoch angesetzt wird. Das ist leider ein Wermutstropfen für die Bevölkerung in Tourismusorten, die schließlich auch für die Qualität der Dienstleistungskette mitverantwortlich ist.

    Beim Gebäude multipliziert man die Nutzfläche mit einem von der Finanz für jedes Bundesland festgelegten Baukostenfaktor. Je größer ein Hotel, desto teurer wird es. In Salzburg beträgt der Faktor 1.640,-- Euro und in Tirol 1.460,-- Euro pro Quadratmeter.

    Bei Hotelbetrieben ist eine Gewichtung des Baukostenfaktors mit 71,25 Prozent vorgesehen. Eine weitere Gewichtung aufgrund des Alters beziehungsweise des Zustandes des Gebäudes wird aufgrund der Investitionstätigkeiten in der Hotellerie der letzten Jahre nicht zum Tragen kommen. Schon bei einer einfachen Sanierung muss ein 100-prozentiger Faktor veranschlagt werden. Und die Faustregel: je älter, desto billiger stimmt bei den meisten Hotels nicht wirklich. Die Summe aus ermitteltem Boden- und Gebäudewert bildet den Grundstückswert.

    Immobilienpreisspiegel

    Die zweite Möglichkeit, den Grundstückswert zu ermitteln, besteht aus einer Ableitung aus dem WKO-Immobilienpreisspiegel. Statt des Pauschalwert-Modells kann man 2016 den Immobilienpreisspiegel heranziehen, der Durchschnitts-Marktwerte nach Bezirken auflistet. 71,25 Prozent des Marktwertes ergeben den Grundstückswert. Die Regierung hat zwar eigentlich einen Abschlag von 30 Prozent versprochen, aber Schlechterstellungen stehen derzeit auf der Steuer-Tagesordnung. Ab 2017 soll dafür ein Preisspiegel der Statistik Austria verwendet werden.

    Stefan Rohrmoser fasst es folgendermaßen zusammen: „Es müssen beide Modelle genau evaluiert werden, um die steuerschonendste Variante zu wählen.“ Alternativ ist auch der Nachweis eines geringeren Verkehrswerts durch ein Gutachten möglich. Entlastung kann nur die im Gesetz vorgesehene Deckelung der Grunderwerbsteuerlast mit 0,5 Prozent vom Grundstückswert bringen, wie sie in bestimmten begünstigten Fällen der Betriebsübergabe zur Anwendung kommt. Je höher der Verkehrswert einer Hotelimmobilie, desto sinnvoller ist es, die Übergabe noch in diesem Jahr durchzuführen.

    Die Beispielrechnung eines Ferienhotels in Salzburg mit 150 Betten finden Sie unter: http://www.ots.at/redirect/tourismusberatung

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Freitag, 6. November 2015

    Steuerreform 2015/16 – Das Hotel und die Immobilien

    Immobilien- und Grundvermögen sind als Betriebsvermögen anzusehen. Die Nebel lichten sich und der Hürdenlauf zur optimalen steuerlichen Gestaltung hat begonnen.

    Wien/Zell am See (TP/OTS) - Nach einer Zeit der Ungewissheit hinsichtlich mancher Details der Steuerreform lichten sich nun die Nebelfelder. Die Verordnung, die festlegt, wie der Verkehrswert für Immobilien in Zukunft zu berechnen ist, fehlt aber weiterhin. Alle anderen Auswirkungen der ab 1.1.2016 gültigen Reform auf Betriebe mit Immobilien stehen weitgehend fest. Die Prodinger Steuerberatung hat die wesentlichen Punkte der neuen Rechtslage zusammengefasst.

    Neue Abschreibungssätze

    Die bisher drei Abschreibungssätze für Betriebsimmobilien (3 %, 2,5 % und 2 %) werden auf 2,5 % vereinheitlicht, unabhängig davon, ob das Gebäude unmittelbar der Betriebsausübung dient oder nicht. Der AfA-Satz von 2,5 % entspricht einer Nutzungsdauer von 40 Jahren. Er kommt in Wirtschaftsjahren, die nach dem 31.12.2015 beginnen, zur Anwendung, muss allerdings auch auf bereits im Anlagevermögen befindliche Immobilien angewendet werden. Bei für Wohnzwecke genutzten Gebäuden, wie z.B. Mitarbeiterhäuser im Tourismus, beträgt der Satz sogar nur 1,5 %, was einer Nutzungsdauer von 66,67 Jahren entspricht. „Diese Änderungen werden die Qualitätsstandards in der Hotellerie zunichtemachen, wenn die AfA-Sätze so konträr von Investitionszyklen abweichen“, warnt Reisenzahn von der Prodinger|GFB Tourismusberatung.

    Instandsetzungsaufwendungen

    Instandsetzungsaufwendungen für Gebäude, die Personen, die nicht betriebszugehörige Arbeitnehmer sind, gegen Entgelt für Wohnzwecke überlassen werden, sind auf 15 anstatt wie bisher 10 Jahre zu verteilen.

    Veräußerung von Betriebsimmobilien

    Der besondere Steuersatz bei der Veräußerung von Betriebsimmobilien wird von 25 % auf 30 % erhöht. Dies gilt für alle Immobilien im Betriebsvermögen natürlicher Personen (Einzelunternehmer, OG, KG). Bei Kapitalgesellschaften unterliegt der Veräußerungsgewinn nach wie vor der Körperschaftssteuer von 25 %. Achtung: Durch Streichung des Inflationsabschlags kann sich die Steuerbelastung für Grund und Boden um bis zu 140 % erhöhen!

    Grunderwerbssteuer

    Der Einheitswert als Bemessungsgrundlage hat ausgedient und wird durch den neuen "Grundstückswert" abgelöst. Dieser wird noch durch eine Verordnung präzisiert werden. „Dass die Berechnungsbasis für den Verkehrswert noch nicht am Tisch liegt ist ein Armutszeugnis für die Regierung“, fasst Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung zusammen.

    Für unentgeltliche Übertragungen kommt in Zukunft ein progressiv gestalteter Steuersatz zur Anwendung, der für die ersten 250.000 Euro 0,5 %, für die nächsten 150.000 Euro 2 % und darüber hinaus 3,5 % beträgt. Der sogenannte Betriebsfreibetrag für begünstigte Betriebsübergaben (Übergeber hat das 55. Lebensjahr vollendet oder ist erwerbsunfähig) wird von 365.000 auf 900.000 Euro erhöht. Eine Deckelung der Steuerlast mit 0,5% vom Grundstückswert kommt immer dann zur Anwendung, wenn es sich um einen begünstigten Betriebsübergang und eine unentgeltliche Übertragung handelt. Bei Umgründungsvorgängen, die eine Grunderwerbssteuer auslösen, wird die Steuer ab 1.1.2016 mit 0,5 % vom Grundstückswert bemessen.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB und von GGI Geneva Group International.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Dienstag, 20. Oktober 2015

    PRODINGER|GFB College: Teil 1: Richtige Entscheidungen für die Steuerreform treffen

    Das PRODINGER|GFB College findet von 23.11-25.11. in Kitzbühel statt. Am ersten Tag werden Tipps zu richtigen USt.-Aufteilung, Pauschalierung und vielen weiteren wichtigen Themen besprochen

    Wien (TP/OTS) - Der erste Tag des PRODINGER|GFB College steht unter dem Motto "Die richtigen Entscheidungen treffen und durch einen Steuervorsprung das Wachstum sichern". Die Steuerexperten zeigen den Teilnehmer die aktuellen Auswirkungen der Steuerreform auf und erörtern Möglichkeiten zur Optimierung.

    Die Referenten präsentieren die wichtigsten Punkte bei der betrieblichen Übergabe von Liegenschaften und zum Thema Hotelsoftware in Verbindung mit der Registrierkassenpflicht. Durch die Steuerreform kann die derzeitige Gesellschaftsform nicht mehr die beste Option sein.

    Die Umsatzsteuererhöhung und deren Auswirkung auf die einzelnen Leistungen wie Logis, Speisen, Getränke und Nebenleistungen sind ein weiterer zentraler Punkt.

    Das oberste Ziel der Familienbetriebe ist ihre wirtschaftliche und emotionale Unabhängigkeit. Der zweite Teil baut darauf auf. Die Themengebiete reichen von den aktuellen Entwicklungen am Finanzmarkt, Schaffung einer stabilen und gesunden Finanzierungsstruktur bis hin zum vorteilhaften und sinnvollen Mix an Finanzierungsinstrumenten.

    Zum Abschluss des ersten Tages in Kitzbühel werden die Teilnehmer über die Änderungen in der derzeitigen Nullzinsphase informiert. Den teilnehmenden Hotelbetriebe bekommen schon am ersten Tag des PRODINGER|GFB Colleges eine gute Know-how Basis um die kommenden Änderungen zu meistern.

    Am zweiten Tag wird der Schwerpunkt auf ganzheitliche Marketingplanung, Future Hotelbusiness und den Online-Auftritt des Hotels gelegt. Strategisches Hotelmanagement, das Hotel als Marke und eine Diskussion über Stammgästepflege und Gästebindungsprogramme runden den dritten Tag ab.

    Melden Sie sich noch heute zum PRODINGER|GFB College in Kitzbühel an. Weitere Informationen erhalten Sie unter

    http://tourismusberatung.progfb.com/college/

    Die PRODINGER|GFB Tourismusberatung ist Mitglied der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

    PRODINGER|GFB College Das PRODINGER|GFB College vermittelt individuell umsetzbare Strategie für die Familienhotellerie. Diese können die Hoteliers weiterhin auf Erfolgskurs halten. Wir beiten Ihnen eine Auszeit vom Tagesgeschäft, die ab dem ersten Tag einen echten Mehrwert verschafft. Datum: 23.11.2015, 08:30 - 17:00 Uhr Ort: Golf-Hotel Rasmushof Hermann Reisch Weg 15, 6370 Kitzbühel Url: http://tourismusberatung.progfb.com/college/

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  • Montag, 19. Oktober 2015

    Steuerreform 2015/16 - Was unbedingt heuer noch zu tun ist

    Prodinger Steuerberatung legt Liste der sensiblen Bereiche vor Erneute Kritik an knapper Frist für Registrierkassenumstellung

    Zell am See (TP/OTS) - Die Steuerreform 2015/16 bringt nicht nur enorme Belastungen für den Tourismus, sondern für alle Betroffenen auch einen enormen Zeitdruck mit sich. Dies gilt insbesondere auch für die neue Registrierkassenpflicht. Die Kassen müssen ab 1. Jänner 2016 im Einsatz sein und den sehr restriktiven neuen Vorschriften entsprechen. Wie Manfred Schekulin von Prodinger Steuerberatung mit Nachdruck feststellt, erscheint angesichts dieser Sachlage "eine tatsächliche Umstellung aller Betriebe auf den geforderten Registrierkassenstandard bis zum Beginn des kommenden Jahres aufgrund des Zeitdrucks nur sehr schwer möglich."

    In einem soeben fertiggestellten Papier zeigt die Prodinger Steuerberatung auf, welche drei Bereiche Optimierungsmöglichkeiten bieten und daher unbedingt noch in diesem Jahr überprüft werden müssen. Es sind dies die Vorschriften zur Aufzeichnung von Barbewegungen (Registrierkassenpflicht, Belegerteilung, Einzelaufzeichnung), die Auswirkungen der Immobilien-Einkommensteuer (Immo-ESt) sowie die völlig neu geregelte Grunderwerbsteuer (GrESt).

    Wie inzwischen allgemein bekannt, werden die formalen Vorschriften zur Aufzeichnung von Barbewegungen ab 2016 extrem verschärft. Dies betrifft die Einzelaufzeichnungspflicht von Bareinnahmen (gilt auch für Vermietungseinkünfte, kein Mindestumsatz), die Belegerteilungspflicht (kein Mindestumsatz, aber Ausnahmen für "Kalte Hände"-Regelung bis 30.000 Euro Jahresumsatz) und die Registrierkassenpflicht (nicht für Vermietungseinkünfte).

    Die Registrierkassenpflicht greift bei Umsätzen über 15.000 Euro p.a. UND mehr als 7.500 Euro Bareinnahmen. Auch Bankomat- oder Kreditkartenzahlungen sind "Barzahlungen"! Für die Beurteilung dieser Pflicht gilt bereits der jetzt laufende Beobachtungszeitraum September bis Dezember 2015. Unterliegt man der Registrierkassenpflicht, muss ein detailliertes Datenerfassungsprotokoll mitgeführt und mindestens sieben Jahre gespeichert werden. Der Manipulationsschutz mit einer Signaturkarte ist ab 1.1.2017 notwendig.

    Nicht zu vergessen ist die Anpassung der Kassensysteme bei Änderungen des Umsatzsteuersatzes ab 1.1.2016 von 10% auf 13%, wie z.B Bäder und Thermen.

    Bei der Immo-ESt werden die Steuersätze generell um 20 Prozent ebenfalls ab 1.1.2016 erhöht. Die normale Immo-ESt steigt von 25 auf 30 Prozent, die pauschale Immo-ESt für Altvermögen vor 1.4.2002 von 3,5 auf 4,2 Prozent und die pauschale Immo-ESt für umgewidmetes Altvermögen von 15 auf 18 Prozent. Der Inflationsabschlag für mehr als 10 Jahre gehaltene Grundstücke entfällt ab dem kommenden Jahr zur Gänze. In manchen Fällen bedeutet das eine Erhöhung der Immo-ESt um 140 Prozent! Ausschlaggebend für die Höhe des Steuersatzes ist das Datum des Verpflichtungsgeschäfts, d.h. Kaufverträge können bis 31.12.2015 noch mit der niedrigeren Steuerbelastung abgeschlossen werden.

    Sollten Sie Gewinnausschüttungen oder Verkäufe von Beteiligungen oder Wertpapieren planen, kann heuer noch der Steuersatz von 25% angewendet werden, bei Zuflüssen ab 2016 sind bereits 27,5% an das Finanzamt abzuliefern

    Völlig neu geregelt wurde schließlich auch die Grunderwerbsteuer (GrESt), sowohl mit einem neuen Tarif für unentgeltliche oder teilentgeltliche Übergaben als auch mit einer neuen Bemessungsgrundlage. Wie Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung dazu zusammenfassend feststellt, wird für Privatgrundstücke bei Übergaben in vielen Fällen eine höhere GrESt anfallen. Bei betrieblichen Grundstücken kann in Einzelfällen nach der neuen Rechtslage auch eine Vergünstigung eintreten. "Man kann daher nur aufgrund des Einzelfalls einen Vorteilhaftigkeitsvergleich anstellen", so Manfred Schekulin. Generell gelte aber: "Keine Übergabe nur wegen der Steuer, da viele zivilrechtliche und erbrechtliche Fragen damit verbunden sind. Der gleichzeitige Abschluss von Pflichtteilsregelungen ist unbedingt zu empfehlen." Bei der Übertragung von Gesellschaftsanteilen mit Liegenschaftsbesitz ist ab 2016 besondere Vorsicht geboten, da bereits bei Eigentumsänderungen von 95% die GrESt ausgelöst wird. Auch hier können 2015 noch Optimierungen gelingen, aufgrund der komplexen Regelungen wiederum nur im Einzelfall zu prüfen.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB und "Independent Member of GGI".

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Freitag, 9. Oktober 2015

    Steuerreform: Neue Bewertungsregeln für Mitarbeiterrabatte

    Prodinger Steuerberatung: Leistungen der Hotellerie an ihre Mitarbeiter sind von der Reform betroffen. Wann können Mitarbeiterrabatte steuerfrei gestellt werden?

    Zell am See (TP/OTS) - Mit dem Steuerreformgesetz 2015/16 wurden nicht nur die "großen Brocken", von der Mehrwertsteuererhöhung über diverse Investitionshemmnisse bis zur Registrierkassenpflicht, neu geregelt und teils empfindlich verschärft, auch nicht so im Rampenlicht stehende Bereiche wurden adaptiert. Für die Hotellerie ist es auch von Bedeutung, dass die abgabenrechtliche Behandlung von Mitarbeiterrabatten überarbeitet wurde.

    Mitarbeiterrabatte stellten auch vor der Steuerreform einen geldwerten Vorteil dar, wenn "der gewährte Rabatt nicht auch anderen Kunden (Endverbrauchern) angeboten wurde UND wenn der Arbeitnehmer die Leistung von anderen Anbietern am Markt nicht zu gleichen oder niedrigeren Bedingungen erwerben konnte". Nur bei Erfüllung beider Bedingungen wurde der gewährte Rabatt als "geldwerter Vorteil" angesehen.

    Der geldwerte Vorteil ergibt sich aus der Differenz zwischen handelsüblichen Preis und den an die Endverbraucher üblicherweise gewährten Rabatt (Mittelpreis des Verbrauchsortes).

    Neu ist jetzt, dass Mitarbeiterrabatte von dem "um übliche Preisnachlässe verminderten Endpreis zu bemessen sind, zu dem der Arbeitgeber Waren oder Dienstleistungen fremden Letztverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr anbietet". Neu ist aber auch, dass unter bestimmten Voraussetzungen Mitarbeiterrabatte steuerfrei gestellt werden können.

    Voraussetzungen für die Steuerfreiheit sind:

    • der Mitarbeiterrabatt wird allen oder bestimmten Gruppen von Arbeitnehmern eingeräumt,
    • die kostenlos oder verbilligt bezogenen Waren oder Dienstleistungen dürfen vom Arbeitnehmer nicht verkauft oder zur Einkünfteerzielung verwendet werden und dürfen nur in solchen Mengen gewährt werden, die einen Verkauf oder die Erzielung von Einkünften tatsächlich ausschließen,
    • der Mitarbeiterrabatt ist steuerfrei, wenn er im Einzelfall die Freigrenze von 20 Prozent nicht übersteigt,
    • übersteigt der Rabatt die 20-Prozent-Grenze, ist er als geldwerter Vorteil grundsätzlich zu versteuern, bleibt aber steuerfrei, soweit ein pro Mitarbeiter und Jahr gewährter Freibetrag von tausend Euro nicht überschritten wird. Wird der Freibetrag überschritten, ist nur der übersteigende Teil abgabenpflichtig.

    Was die Hotellerie betrifft, so ist die verbilligte Abgabe von Hotelzimmern oder anderen Hotelleistungen an Mitarbeiter von der Steuerreform direkt betroffen. Wahrscheinlich fallen auch durch Partnerhotels verbilligt abgegebene Zimmer darunter, erklärt Stefan Rohrmoser, GF von der Prodinger Steuerberatung, wenn vertraglich geregelt ist, dass dem betreffenden Mitarbeiter der geldwerte Vorteil zufällt und der Arbeitnehmer nur aufgrund seines Angestelltenverhältnisses zum Hotel A günstigere Preise für das Hotel B erhält. Nicht darunter fallen sollten Plattformen, zu denen man nur Zugang erhält, wenn man in der Tourismusbranche tätig ist, da diese Kontingente ja den Mitarbeitern einer ganzen Branche angeboten werden.

    Grundsätzlich lässt sich also sagen, dass steuerpflichtige Einnahmen dann vorliegen, wenn dem Arbeitnehmer aufgrund des Dienstverhältnisses Rabatte gewährt werden, die über die handelsüblichen - allen Endverbrauchern zugänglichen - Rabatte hinausgehen. Zur Beurteilung sind nach den neuen Lohnsteuerrichtlinien jene Vergleichspreise heranzuziehen, die im "B2C"-(Business to Consumer)-Bereich ("Racke Rate") gewährt werden. Laut Finanzverwaltung liegen geldwerte Vorteile aus dem Dienstverhältnis auch dann vor, wenn dem Arbeitnehmer Waren zu "Ausverkaufskonditionen" außerhalb der Ausverkaufszeiten überlassen werden.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Donnerstag, 1. Oktober 2015

    Tourismus übt heftige Kritik an geplanten Steueränderungen bei Immobilien

    Problemfall AfA (Abschreibung für Abnützung) - Prodinger Steuerberatung: Branche von der Umsetzung schwer enttäuscht

    Wien (TP/OTS) - Keine guten Nachrichten für die Tourismuswirtschaft von der Steuerfront. Nach derzeitigem Stand der Dinge gibt es im Bereich der Abschreibung von Gebäuden im Betriebsvermögen keine echten Nachbesserungen, sodass die mit der aktuellen Steuerreform beschlossene Verlängerung der Nutzungsdauer auf 40 Jahre ab dem kommenden Jahr voll durchschlagen wird.

    Einer der Punkte, der die hart betroffene Tourismuswirtschaft besonders auf die Palme bringt, ist die unsensible und durchaus problematische Handhabung des Themas Abschreibung für Abnützung (AfA). Lag der Abschreibungssatz bisher bei 3 Prozent (und bis einschließlich des Jahres 2000 sogar bei vier Prozent!), so soll dieser für Betriebsgebäude nun auf 2,5 Prozent sinken. Für zu "Wohnzwecke" genutzte bzw. vermietete Firmengebäude wird der jährliche AfA-Satz darüber hinaus von zwei auf 1,5 Prozent gesenkt. Für Mitarbeiterunterkünfte bedeutet das eine Reduktion des AfA-Satzes um mindestens 25 Prozent - womit die Abschreibungsdauer von 50 auf 66,7 Jahre wächst -, in manchen Fällen wird es sogar eine Halbierung mit sich bringen.

    Die Möglichkeit einer "funktionalen" Abschreibung je nach tatsächlicher Entwertung, wie sie von den Vertretern der Tourismuswirtschaft wiederholt ins Spiel gebracht wurde, wurde im Gesetz nicht berücksichtigt. Dies hätte vernünftigerweise für Gebäudeteile gegolten, die einer schnelleren Abnützung unterliegen, wie z.B. sanitäre Anlagen, Wellness- oder Saunaanlagen. Der versprochene Erlass zu diesem Thema lässt ebenfalls auf sich warten und wird aller Voraussicht nach nicht mehr kommen.

    Damit gilt nach wie vor: Alle fest verbundenen Wirtschaftsgüter, die ohne Verletzung der Substanz nicht an einen anderen Ort versetzt werden können, teilen das steuerrechtliche Schicksal des Gesamtgebäudes. Ein Erlass könnte eine Flexibilisierung des strengen Gebäudebegriffs ermöglichen, unterstreicht Dr. Manfred Schekulin, GF von der Prodinger Steuerberatung: "Dies würde es den Betrieben erlauben, bestimmte sanitäre Anlagen oder Wellnesseinrichtungen losgelöst vom Gebäude einer schnelleren und damit wirtschaftlich realistischeren Abschreibung zugänglich zu machen".

    Beim Neubau von Wellnessabteilungen wird es in der Praxis Sinn machen, so viel wie möglich unter dem Titel "technische Einrichtungen" zu subsumieren und damit kürzer abzuschreiben (15, eventuell 10 Jahre), rät Schekulin. Diese Vorgangsweise ist immer sachverhaltsbezogen zu prüfen, aber die schnellere Abnutzung der technischen Komponenten wird auf Grund der Plausibilität von den Betriebsprüfern fallweise akzeptiert. Eine nachträgliche Herauslösung aus den Baukosten ist hingegen nicht zulässig.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Freitag, 25. September 2015

    Kein Umsatz ohne Beleg: Ein Kassenbon für eine Kugel Eis?

    Experten informieren über kommende Registrierkassenpflicht. Neue aktuelle Veranstaltungsreihe der Prodinger Steuerberatung

    Zell am See (TP/OTS) - Ab Jänner 2016 gilt die Registrierkassenpflicht, ab 2017 müssen manipulationssichere Systeme zum Einsatz kommen. In einer Veranstaltungsreihe der Prodinger Steuerberatung werden praxisorientierte Anleitungen zur neuen Verpflichtung präsentiert.

    Im Zuge der Steuerreform wurde die Registrierkassenpflicht für Betriebe beschlossen, die im Jahr mehr als 15.000 Euro umsetzen und davon mehr als 7.500 Euro Barumsätze tätigen. Das bedeutet, dass jedes betroffene Unternehmen eine elektronische Registrierkassa verwenden muss. Alle Daten sind in einem Datenerfassungsprotokoll zu speichern. Zusätzlich ist jede Registrierkassa ab 1.1.2017 mit einer Signaturerstellungseinheit zu versehen. Bei jeder Barzahlung ist verpflichtend ein elektronisch signierter Beleg auszustellen.

    Die Prodinger-Veranstaltungsreihe zum Thema "Registrierkassenpflicht" liefert Hinweise und Tipps zur neuen Gesetzeslage: Was bedeuten die Vorschriften in der Praxis und welche Maßnahmen müssen die Unternehmen setzen, um gesetzeskonform zu handeln. Was ist bei einer Anschaffung oder Umrüstung zu beachten?

    Es finden zwei Veranstaltungen um jeweils 18:30 Uhr statt.

    Mittwoch, 30.09.2015: Kunsthaus Nexus, Am Postplatz 1, 5760 Saalfelden Montag, 19.10.2015: Schloss Goldegg, Hofmark 1, 5622 Goldegg

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

    Kein Umsatz ohne Beleg: Ein Kassenbon für eine Kugel Eis? Die Prodinger-Veranstaltungsreihe zum Thema "Registrierkassenpflicht" liefert Hinweise und Tipps zur neuen Gesetzeslage: Was bedeuten die Vorschriften in der Praxis und welche Maßnahmen müssen die Unternehmen setzen, um gesetzeskonform zu handeln. Was ist bei einer Anschaffung oder Umrüstung zu beachten? Datum: 19.10.2015, 18:30 - 21:30 Uhr Ort: Kultur- und Seminarzentrum Schloss Goldegg Hofmark 1, 5622 Goldegg Url: http://tourismusberatung.progfb.com/news/veranstaltungen/

    Kein Umsatz ohne Beleg: Ein Kassenbon für eine Kugel Eis? Die Prodinger-Veranstaltungsreihe zum Thema "Registrierkassenpflicht" liefert Hinweise und Tipps zur neuen Gesetzeslage: Was bedeuten die Vorschriften in der Praxis und welche Maßnahmen müssen die Unternehmen setzen, um gesetzeskonform zu handeln. Was ist bei einer Anschaffung oder Umrüstung zu beachten? Datum: 30.9.2015, 18:30 - 21:30 Uhr Ort: Kunsthaus Nexus Am Postplatz 1, 5760 Saalfelden Url: http://tourismusberatung.progfb.com/news/veranstaltungen/

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  • Mittwoch, 23. September 2015

    Das Erfolgsrezept heißt Hotelwissen

    Prodinger|GFB College bietet optimierte Weiterbildung. Reisenzahn: "Noch nie waren Wissen und Erfahrung so wichtig wie heute"

    Wien (TP/OTS) - Individuell umsetzbare Strategien für die Familienhotellerie vermittelt das "Prodinger|GFB College", das in zwei Blöcken (23. bis 25. November in Kitzbühel, Frühjahr 2016 in Salzburg) abgehalten wird. Ziel des von erfahrenen Praktikern geleiteten Seminars ist eine optimierte Weiterbildung für zukunftsorientierte und motivierte Hoteleigentümer und Mitarbeiter, die es ihnen ermöglicht, weiter auf Erfolgskurs zu bleiben. In den Einheiten von maximal 20 Personen ist dafür gesorgt, dass sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer aktiv einbringen und einen maximalen Mehrwert für sein Berufsleben mit nach Hause nehmen kann.

    "Noch nie waren Wissen und Erfahrung in der touristischen Welt so wertvoll wie heute". Dieses neuartige College ist darauf angelegt, in einem zunehmend unüberschaubaren Umfeld die Antworten zu liefern, auf die es ankommt. Damit profilieren wir uns als eine ideale Unterstützung zur Entwicklung strategischer Entscheidungen", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger|GFB Tourismusberatung, die Zielsetzung des Angebotes.

    Einzelne Seminartage im College können von unterschiedlichen Personen aus dem Hotel besucht werden. "Das Seminarangebot überzeugt vor allem durch seine praktische Anwendbarkeit und die Einbindung von mehreren im Hotel tätigen Mitarbeitern. Von den handelnden Personen im Hotel wird damit gemeinsam ein neuer Spirit verbreitet", formuliert Reisenzahn das Credo des Colleges.

    Zielgruppe sind Unternehmer und Entscheider, also Hotelbesitzer, Eigentümer, Kadermitarbeiter, Marketing & Sales, Controller und weitere engagierte Personen im Hotelbetrieb. Diese profitieren auf Augenhöhe vom Erfahrungsaustausch mit den Beratern und Trainern. Alle Vortragenden sind wissenschaftlich up to date und arbeiten intensiv in den Feldern Steuerberatung, Unternehmensberatung und Tourismus-Marketing.

    Der Seminarablauf ist nach folgenden aktuell relevanten Themengebieten gegliedert: Fördern & Finanzieren, Marketing & Benchmarking, Planen und (Um)Bauen, Querdenken & Zukunftsdenken, Kontrollieren & Bilanzieren, Unternehmen für morgen & Gäste für morgen, Controlling & Gewinnmaximierung, Spinner & Gewinner sowie Marke & Strategie.

    Im ersten Teil des Colleges stehen am Montag, 23. November 2015, die Themen "Das Prinzip Familienbetrieb auf dem Prüfstand" und "Stabile Finanzierung und Vermögensplanung im Hotel" auf der Agenda. Der folgende Seminartag ist den Punkten "Future Hotelbusiness", "Ganzheitliche Marketingplanung in der Hotellerie" und "Der Gast ist oft nur einen Mausklick entfernt" gewidmet. Am Mittwoch, 25. November, geht es um "Strategisches Hotelmanagement" sowie um "Die Macht der Marke und die richtige Geschichte". Abgeschlossen wird der erste Block mit einer Diskussion zum Thema "Stammgästepflege und Gästebindungsprogramme".

    Gemeinsam mit Partnern aus dem Hotel werden zweimal drei Tage in die Weiterbildung investiert und zwischen den einzelnen Modulen haben die Teilnehmer die Möglichkeit die erarbeiteten Bausteine direkt umzusetzen. Das Wissen wird auf den Punkt gebracht und schafft Klarheit für künftige Entscheidungen, fasst Reisenzahn den zu erwartenden Gewinn durch Teilnahme am Prodinger|GFB College zusammen.

    Die Tourismusberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

    PRODINGER|GFB College Datum: 23.11.2015 Ort: Hotel Rasmushof Ried Ecking 15, 6370 Kitzbühel Url: http://tourismusberatung.progfb.com/2015/09/17/prodinger-gfb-college/

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  • Donnerstag, 17. September 2015

    Prodinger|GFB Tourismusmarketing fördert die Direktbuchung

    Winteroffensive für mehr Buchungen ohne zusätzlichen Zwischenhandel

    München (TP/OTS) - So wie es derzeit läuft mit dem Vertrieb im Tourismus ist es typisch für unsere Onlinewelt, in der Reiseplattformen mit ihrer Marktmacht die Hotelzimmerpreise in den Keller treiben. Die Vermittler erzielen die höchsten Renditen in der Wertschöpfungskette, doch sind auch sie letztlich auf die Zimmer in den Hotels angewiesen. Daher sollte man in der kommenden Wintersaison Anreize setzen, um den "Königsweg" der Gäste direkt ins Hotel zu forcieren und zu unterstützen.

    Prodinger|GFB Tourismusmarketing hat für Direktbuchungsmöglichkeiten eine Produktoffensive zusammengestellt, um potentielle Kunden nicht an andere Vertriebskanäle mit höheren Buchungs- und Vermittlungskosten zu verlieren.

    Folgende drei TOP Angebote wurden geschnürt:

    • Präsentation auf der größten Winter- und Bergsportplattform "Bergfex". Diese bei Wintersportlern beliebte Seite bietet umfangreiche Informationen zu Skigebieten und Schneehöhen. Besonders gefragt sind die Wetterinformationen. Prodinger|GFB Partnerhotels können sich auf der Startseite mit einer Promotion-Box präsentieren.

    • Die Tourismusmarketing hat spezielle Konditionen für die Hotellerie auf den Top 10 AGOF Seiten | T-Online, web.de, gmx.de und Wetter.com. Sie sprechen ein breites Zielpublikum im deutschen Markt an und können so mehr Gäste aktiv für den Österreich-Urlaub motiveren.

    • Für schneehungrige Deutsche gibt es das Winteraktiv - Outdoor Netzwerk (Snow Online, Skigebiete-Test & Skiresort). Dieses Netzwerk ist mit Abstand der größte Vertriebskanal für Wintersport-Destinationen, um Gäste aus Deutschland, dem wichtigsten Wintersportmarkt Europas, zu gewinnen.

    Prodinger|GFB konzentriert sich in ihrer Marketingarbeit für den kommenden Winter auf die Kernmärkte. Wir halten die Lust auf den Wintersport hoch! Das Know How über Destinationsangebote und Datenhoheit werden in der Kampagne intelligent verbunden. Bei jeder dieser Online-Aktivitäten wird der direkte Draht zum Hotel gewährleistet und somit auch der beste Preis für den Gast.

    Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://www.tourismuspresse.at/redirect/progfb

    Die Tourismusmarketing GmbH ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

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  • Montag, 14. September 2015

    Kein Umsatz ohne Beleg: Ein Kassenbon für eine Kugel Eis?

    Experten informieren über kommende Registrierkassenpflicht. Neue aktuelle Veranstaltungsreihe der Prodinger Steuerberatung

    Zell am See (TP/OTS) - Ab Jänner 2016 gilt die Registrierkassenpflicht, ab 2017 müssen manipulationssichere Systeme zum Einsatz kommen. In einer Veranstaltungsreihe der Prodinger Steuerberatung werden praxisorientierte Anleitungen zur neuen Verpflichtung präsentiert.

    Im Zuge der Steuerreform wurde die Registrierkassenpflicht für Betriebe beschlossen, die im Jahr mehr als 15.000 Euro umsetzen und davon mehr als 7.500 Euro Barumsätze tätigen. Das bedeutet, dass jedes betroffene Unternehmen eine elektronische Registrierkassa verwenden muss. Alle Daten sind in einem Datenerfassungsprotokoll zu speichern. Zusätzlich ist jede Registrierkassa ab 1.1.2017 mit einer Signaturerstellungseinheit zu versehen. Bei jeder Barzahlung ist verpflichtend ein elektronisch signierter Beleg auszustellen.

    Die Prodinger-Veranstaltungsreihe zum Thema "Registrierkassenpflicht" liefert Hinweise und Tipps zur neuen Gesetzeslage: Was bedeuten die Vorschriften in der Praxis und welche Maßnahmen müssen die Unternehmen setzen, um gesetzeskonform zu handeln. Was ist bei einer Anschaffung oder Umrüstung zu beachten?

    Es finden zwei Veranstaltungen um jeweils 18:30 Uhr statt.

    Mittwoch, 30.09.2015: Kunsthaus Nexus, Am Postplatz 1, 5760 Saalfelden Montag, 19.10.2015: Schloss Goldegg, Hofmark 1, 5622 Goldegg

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig.

    Kein Umsatz ohne Beleg: Ein Kassenbon für eine Kugel Eis? Die Prodinger-Veranstaltungsreihe zum Thema "Registrierkassenpflicht" liefert Hinweise und Tipps zur neuen Gesetzeslage: Was bedeuten die Vorschriften in der Praxis und welche Maßnahmen müssen die Unternehmen setzen, um gesetzeskonform zu handeln. Was ist bei einer Anschaffung oder Umrüstung zu beachten? Datum: 30.09.2015, 18:30 - 21:30 Uhr Ort: Kunsthaus Nexus http://tourismusberatung.progfb.com/news/veranstaltungen/ Am Postplatz 1, 5760 Saalfelden, Österreich

    Kein Umsatz ohne Beleg: Ein Kassenbon für eine Kugel Eis? Die Prodinger-Veranstaltungsreihe zum Thema "Registrierkassenpflicht" liefert Hinweise und Tipps zur neuen Gesetzeslage: Was bedeuten die Vorschriften in der Praxis und welche Maßnahmen müssen die Unternehmen setzen, um gesetzeskonform zu handeln. Was ist bei einer Anschaffung oder Umrüstung zu beachten? Datum: 19.10.2015, 18:30 - 21:30 Uhr Ort: Kultur- und Seminarzentrum Schloss Goldegg http://tourismusberatung.progfb.com/news/veranstaltungen/ Hofmark 1, 5622 Goldegg, Österreich

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  • Dienstag, 1. September 2015

    Prodinger Steuerberatung kämpft um die Rechte der Seilbahnwirtschaft

    Breite Palette an Hilfestellungen für eine touristische Schlüsselbranche

    Zell am See (TP/OTS) - Die österreichischen Seilbahnen sind ein Erfolgsgarant des heimischen Tourismus. Trotz ihrer wirtschaftlichen Bedeutung fehlt es der Politik oft am Verständnis für die Bedürfnisse und Besonderheiten dieser Branche. Die Prodinger Steuerberatung in Zell am See hat sich dieser Problematik angenommen und betreut viele Seilbahnen in ganz Österreich in steuerrechtlichen Fragen. Dabei werden maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche des Steuerrechts erarbeitet. "Die intensive Beschäftigung mit aktuellen Themen hat dazu geführt, dass wir derzeit vor vielen Höchstgerichten um die Rechte der Seilbahnwirtschaft kämpfen", sagt Mag. Stefan Rohrmoser Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung Zell am See.

    So hat der Verwaltungsgerichtshof erst kürzlich durch eine Initiative von Prodinger Steuerberatung eine wichtige Grundsatzentscheidung im Sinne der Seilbahnbetreiber getroffen: Rückstellungen, die während der Betriebsdauer für den Rückbau von Seilbahnanlagen gebildet werden, sind steuerlich anzuerkennen. "Durch diese Entscheidung des VwGH wurde zur Freude der Branche eine gegenteilige Rechtsansicht des Finanzamtes widerlegt", so Rohrmoser.

    Mit Beginn des Jahres 2011 hatte die Regierung die Energieabgabenvergütung für Dienstleistungsbetriebe und somit auch für Seilbahnen (nicht aber für Produktionsbetriebe) über Nacht gestrichen. Gemeinsam mit dem Bundesfinanzgericht Linz wurde diese nicht akzeptable Situation dem EuGH vorgetragen. In einer ersten Stellungnahme bestätigte sich die Meinung von Prodinger Steuerberatung: Die Schlechterstellung von Dienstleistungsbetrieben hätte so gar nicht in Kraft treten dürfen. "Sollte der EuGH bei dieser Linie bleiben, steht allen Seilbahnen weiterhin - auch für die Zeiträume ab Jänner 2011 - eine Vergütung der Energieabgabe zu", sagt Rohrmoser.

    Ein weiterer Punkt, wo sich die Prodinger Steuerberatung erfolgreich eingesetzt hat, betrifft die Vereinheitlichung der Abschreibungssätze bei Seilbahnen. Durch die Klassifizierung der Seilbahnstationen als "Betriebsvorrichtung" liegen nun deutlich kürzere Abschreibungsdauern gegenüber klassischen Gebäuden vor.

    Nach einer Verordnung des Europäischen Parlaments, die im Dezember 2015 in Kraft tritt, werden sich die Kreditkartendisagios verändern. Die Prodinger|GFB Tourismusberatung hat bereits ein Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro für ihre Kunden verhandelt, wobei bei den jeweiligen Kreditkartenanbietern sensationelle Konditionen erzielt werden konnten", fasst Thomas Reisenzahn Geschäftsführer der Prodinger|GFB Tourismusberatung zusammen.

    Bergbahnen übersehen oft, dass sie bei Online-Angeboten rechtlich gesehen nicht nur als reiner Vermittler von Pauschalen auftreten, sondern als Veranstalter einer Pauschalreise angesehen werden, mit allen damit verbunden Konsequenzen. Auch Buchungen, die aus einer Übernachtung und einer Zusatzleistung (Liftkarte) bestehen, sollen unter die Vorschriften der Pauschalreise fallen, wenn die Zusatzleistungen mehr als 25 Prozent des Preises ausmachen. "Die unterschiedlichen USt.-Sätze für Beherbergung und Liftkarten könnten in Zukunft bei Pauschalen Probleme bereiten, weshalb das Prodinger Netzwerk rechtliche und steuerliche einzelfallbezogene Überprüfungen durchführt", so Reisenzahn

    Weitere Fälle, in denen sich Prodinger engagiert, betreffen u.a. die Frage von Rückstellungen für die Rücknahme berührungsloser Datenträger (Keycards) oder den Abschluss von Tauschgeschäften und Gewinnspielen. Hier gilt: Wird eine Leistung anstatt mit Geldmitteln mit einer anderen Leistung, z.B. Liftkarten, bezahlt, kann je nach Vertragsgestaltung eine Umsatzsteuerpflicht für dieses Tauschgeschäft entstehen. Ein weiteres Beispiel für die breite Palette an Hilfestellungen, welche die Prodinger Steuerberatung den heimischen Seilbahnunternehmen zu bieten hat.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Mittwoch, 19. August 2015

    "Prodinger Leitinger & Partner“ setzen auf „Digimatisierung"

    Qualitätsauszeichnung für Steuerberater - DATEV Gütesiegel für effektive und zeitsparende Methode zur Buchführung

    Salzburg (TP/OTS) - Digitalisierung, Geschwindigkeit und hohe Qualität werden auch in der Welt der Steuern immer wichtiger. Der Salzburger Kanzlei "Prodinger Leitinger & Partner" wurde das DATEV Gütesiegel zur Digimatisierung verliehen.

    Digital und automatisch

    Der Trend zur Digitalisierung wird immer stärker, dies ist auch in der Arbeitswelt zwischen Steuerberatung und Kunden deutlich zu spüren. Der Qualitätsanspruch an die Kanzleien steigt, die zu vollbringenden Leistungen werden zunehmend komplexer, um passende Lösungen zu finden. Ein neuer Weg, um effektiv, zeitsparend und nachhaltig zu arbeiten und gleichzeitig Mitarbeiter höherwertig einsetzen zu können, ist die "Digimatisierung". Zusammengesetzt aus "Digitalisierung" und "Automatisierung", stellt das System eine gute Lösung für die Buchführung dar.

    Mit von DATEV entwickelten Werkzeugen werden gescannte Papierbelege automatisch erkannt und Buchungssätze erzeugt. Durch einfache Schnittstellen können Daten aus unterschiedlichsten Quellen (Bankdaten, Warenwirtschaftsprogrammen, Einkaufsorganisationen, etc.) mühelos verbucht werden. Die Buchhaltungsqualität steigt durch die Automatisierung. Mit gleichem Zeitaufwand können mehr Buchungszeilen verarbeitet werden und die Fehlerquote reduziert sich im Vergleich zur manuellen Eingabe.

    Der Preis ist heiß

    Im Juni 2015 wurde der Salzburger Kanzlei "Prodinger Leitinger & Partner" in Nürnberg das DATEV Gütesiegel verliehen. Bereits 2007 wurde mit dem Scannen von Belegen begonnen und das System immer weiter entwickelt. Die Mitarbeiter von "Prodinger Leitinger & Partner" können wichtige Programme installieren und anwenden und sind stets über Weiterentwicklungen informiert. Nun darf sich die Kanzlei als eine der ersten in Österreich über das Gütesiegel freuen, das die Umsetzung der Digimatisierung im Interesse ihrer Klienten zu fairen Preisen und bester Qualität bestätigt.

    Die DATEV.at GmbH ist eine Tochtergesellschaft der DATEV eG, dem Softwarehaus und IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Klienten. Mit über 40.000 Mitgliedern, mehr als 6.700 Mitarbeitern und einem Umsatz von 850 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2014) zählt die DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, IT-Sicherheit sowie Weiterbildung und Consulting.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Das PRODINGER|GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten tätig.

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  • Freitag, 10. Juli 2015

    Prodinger Check gegen Zweitwohnungen

    Orte brauchen echte und strukturierte Tourismusbetriebe statt noch mehr "kalter Betten"

    Wien/Zell am See (TP/OTS) - Prodinger|GFB Tourismusberatung überprüft für Landesregierungen und Gemeinden "Buy to let" - Projekte. Es geht um die sinnvolle Stärkung von Hotels, ohne neue Zweitwohnungen zu schaffen. Die Grenzen zwischen Bauträgermodell und Hotelfinanzierung verschwimmen.

    Zweitwohnsitze in angesagten Tourismusregionen sind nach wie vor heiß begehrt, doch ist in vielen Orten das zulässige Limit bereits erreicht wenn nicht schon überschritten. Daher wird immer öfter versucht, Ferienwohnsitze in aufgelassenen oder wenig genutzten Hotels zu errichten. Viele Orte haben jedoch berechtigte Angst, dass aus diesen Projekten wieder nur Zweitwohnungen und letztlich "kalte Betten" werden, sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger|GFB Tourismusberatung.

    "Buy-to-let" Modelle erhöhen die Finanzkraft der Hotels

    Die Verbindung von Hotellerie und speziellen Wohnungseinheiten, die das Hotel zur Vermietung anbietet, ist von der Grundidee her durchaus sinnvoll. Der Lebenszyklus wird verlängert, Übergaben können durchgeführt werden und das notwendige Kapital für Investitionen sichert die Marktfähigkeit. Diese regulierten "Buy-to-let" Modelle könnten eine interessante Alternative darstellen. Buy-to-let bedeutet einfach, dass Hotelappartements mit der Absicht erworben werden, diese durch den angegliederten Hotelbetrieb zu vermieten, erklärt Mag. Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung, das zugrunde liegende Konzept.

    Prodinger Test unterscheidet touristische Projekte von Zweitwohnungen

    Die Prodinger|GFB Gruppe, die sich seit Jahren intensiv mit dieser Problematik befasst, hat nun eine Hilfestellung für betroffene Gemeinden und Landesregierungen erarbeitet. Anhand eines Schnelltestes können diese rasch feststellen, ob das in Frage kommende Vorhaben einen "touristischen Kern" enthält, demzufolge die geplanten Appartements tatsächlich für touristische Zwecke weitervermietet werden.

    Wie Prodinger-Experte Stefan Rohrmoser unterstreicht, haben die bisherigen Erfahrungen gezeigt, dass das Raumkonzept allein nicht ausreicht, um Missbräuche zu verhindern. Es müsse vielmehr das Betriebskonzept überprüft werden. Warme Betten werden in Form "strukturierter Beherbergung" geschaffen. Darunter fallen Zimmer und Wohnungen, die primär drittvermietet werden und einem kommerziellen Ziel dienen. Wichtig ist dabei das Vorliegen eines einheitlichen Betriebskonzepts. Die Käufer der Einheiten lukrieren Mieteinnahmen und erzielen eine höhere Rendite, gleichzeitig nützen sie vorhandene Vertriebskanäle, das Betreiber-Know How und finanzielle Mittel zur Marktbearbeitung.

    Der Investor muss sich dem operativen Geschäft des Hotelbetreibers unterordnen und kann die Einheit nur nach dessen Zustimmung selber nutzen. Der Schlüssel bleibt beim Hotelier, der auch für die Auslastung verantwortlich ist.

    Im Einzelnen führt die Prodinger|GFB Tourismusberatung zehn Punkte an, die es den verantwortlichen politischen Entscheidungsträgern ermöglichen, touristische Projekte rasch von Zweitwohnungsvorhaben zu unterscheiden. Die dargestellten Sachverhalte reichen von der Bewertung der Betreiberverträge über Marketing, den Angeboten für Gäste, Konzessionen und Hausverwaltung bis zur Schlüsselgewalt der Investoren, der Erlösabrechnung, der technischen Ausgestaltung und der Vorsteuerrückvergütung beim Finanzamt. Die Prodinger|GFB Tourismusberatung hat mit dieser Dienstleistung, so Rohrmoser, die Palette ihrer praktischen Hilfestellungen für Tourismusorte weiter ausgebaut.

    PRODINGER|GFB TOURISMUSBERATUNG

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Dienstag, 30. Juni 2015

    "Steuerreform: Die Investitionsbremse wurde angezogen"

    Prodinger|GFB Veranstaltung über die Auswirkungen der jüngsten Steuerreform auf den Tourismus

    Wien/Zell am See (TP/OTS) - Investitionen in den Tourismus werden als Folge der jüngsten Steuerreform in nächster Zeit massiv eingeschränkt. Mittelfristig dürfte nur mehr "in wirklich produktive Infrastruktur, wo langfristiges Wachstum zu erwarten ist", investiert werden. Vorhergesagt wird auch der Abbau von Mitarbeitern und Serviceleistungen. Dies sind einige der Kernaussagen, der kürzlich veranstalteten Informationstagung der Prodinger|GFB Gruppe.

    Die Abschreibungszeiten, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung und das Aufweichen des Bankgeheimnisses sorgen unvermeidlich für höhere Aufwendungen und mehr Bürokratie. Letztlich werden die jetzt beschlossenen Maßnahmen dazu führen, dass "Tourismusbetriebe mit einem Bilanzgewinn zu einer aussterbenden Spezies werden", so der wenig optimistische Tenor auf der von mehr als 70 interessierten Teilnehmern besuchten Veranstaltung unter dem Titel "Das Prinzip Familienbetrieb auf dem Prüfstand". Den teilnehmenden Hoteliers wurden in drei Vortragsblöcken die aktuellen Auswirkungen der Steuerreform, der Änderungen im Erbrecht und der Lockerung des Bankgeheimnisses praxisnah vermittelt.

    Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Steuerberatung stellte eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten bei der betrieblichen Übergabe von Liegenschaften vor. Wie der Steuerfachmann sagte, sollte das Vorziehen von Liegenschaftsübertragungen angesichts der fiskalpolitischen Änderungen durch die Steuerreform ernsthaft überlegt und geprüft werden. Von zentraler Bedeutung für den Tourismus sind die zur Diskussion stehenden Ableitungsvarianten bei Grundstückswerten. Diese sollten in einer noch ausstehenden Verordnung geregelt werden. Diese Basis für die Bewertung der auf dem Markt üblichen Preise ist maßgeblich für die Berechnung der Steuern.

    Es sei unsinnig, den Abschreibungszeitraum auf 40 Jahre zu erhöhen. Dies bedrohe ernsthaft die gewohnt hohe Dienstleistungsqualität in der österreichischen Hotellerie, kritisierte Mag. Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung in Zell am See. Eine funktionale AfA mit Aufgliederungen und kürzeren Abschreibungszeiten auf bestimmte Gebäudeteile wäre eine unbedingte Notwendigkeit, um im internationalen Konkurrenzkampf nicht abzurutschen.

    Über die Umsatzsteuererhöhung und deren Auswirkung auf die einzelnen Leistungen wie Logis, Speisen, Getränke und Nebenleistungen informierte der Prodinger-Experte und "Steuerberater des Jahres" Ing. Mag. Manfred Leitinger. Mit der Steuerreform kommt auch ein weiterer wichtiger Aspekt ins Spiel, nämlich die Wahl der richtigen Rechtsform. In gewissen Fällen, so Leitinger, wird eine Personengesellschaft wieder attraktiver.

    Dr. Josef Bründl, Notar und Hotelier in einer Person, brachte die wichtigsten Gesetzesänderungen in Sachen Erbrechtsreform auf den Punkt. Wie er sagte, werde die an sich positive Idee einer Stundung von Pflichtanteilsansprüchen auf mehrere Jahre durch die Koppelung mit hohen Zinsen ad absurdum geführt.

    Viele Unternehmer stellen sich die Frage, wie sich die Negativzinsen auf laufende Kreditverträge auswirken. Mag. Roland Haslauer von der GFB Unternehmensberatung fasste die sich daraus ergebenden Möglichkeiten folgendermaßen zusammen: Den Unternehmern wird geraten, die Kreditabrechnungen genau zu analysieren und mit den Banken aktiv über Zinsabsicherungen, Karenzzeiten und Margenverbesserungen zu verhandeln. Die Verhandlungsposition habe sich verbessert und sollte jetzt genützt werden, betonte Haslauer. Abschließend wurden die Teilnehmer vom GFB Experten umfassend über die aktuellen Änderungen rund um das Bankgeheimnis informiert. Die teilnehmenden Hoteliers waren von den Ausführungen der einzelnen Vorträge sehr angetan und haben eine gute Know-how Basis erhalten, die kommenden Änderungen zu meistern.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

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  • Mittwoch, 3. Juni 2015

    Aufatmen in der Seilbahn-Branche: VwGH gibt Beschwerde recht

    Aufatmen in der Seilbahn-Branche: VwGH gibt Beschwerde recht

    Zell am See (TP/OTS) - Rückstellungen für den Rückbau von Seilbahnanlagen sind steuerlich anzuerkennen. Mag. Roland Pfeffer von PRODINGER STEUERBERATUNG: "Damit haben wir Rechtssicherheit für die Unternehmen erreicht"

    Nach nunmehr sechsjährigem Verfahrensverlauf hat der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) eine wichtige Grundsatzentscheidung im Interesse der Seilbahnbetreiber getroffen: Rückstellungen, die während der Betriebsdauer für den Rückbau der Anlagen gebildet werden, sind steuerlich anzuerkennen. "Diese Entscheidung ist für die ganze Branche von großer Bedeutung, da wir endlich Rechtssicherheit erreicht haben", erklärt Roland Pfeffer von der PRODINGER STEUERBERATUNG Zell am See, auf deren Initiative der Fall vor den VwGH gebracht worden war.

    Bei der Errichtung von Seilbahnen wird vertraglich und in den behördlichen Bescheiden bereits der Rückbau der Anlagen vorgeschrieben. Die Verpflichtung zur Beseitigung der Anlage am Ende der Konzessionsdauer betrifft den Betreiber. Für die meist sehr hohen Aufwendungen zur Rekultivierung (beispielsweise Entfernen der Masten und Leitungen, Wiederaufforstung) und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ist während des laufenden Betriebes Vorsorge zu treffen. Es sind daher ausreichend steuerliche Rückstellungen für Abbau- und Rekultivierungsmaßnahmen zu bilden.

    Das Finanzamt vertrat jedoch eine andere Rechtsansicht und verneinte die Möglichkeit einer entsprechenden steuerrechtlichen Berücksichtigung der Rückstellungen.

    Das Verfahren hatte 2009 mit der Außenprüfung eines Seilbahnbetriebes durch das zuständige Finanzamt begonnen. Die zweite Instanz folgte der ablehnenden Argumentation des Finanzamtes. Aus diesem Grund hat die Steuerberatungskanzlei PRODINGER 2011 im Namen des betroffenen Unternehmens Beschwerde beim VwGH eingebracht. Nach eingehender Prüfung stellte dieser ausdrücklich klar, dass "in den Jahren zwischen Errichtung und voraussichtlichem Abbau der Anlagen eine Rückstellung zu bilden ist". Der angefochtene Bescheid wurde wegen inhaltlicher Rechtswidrigkeit aufgehoben.

    "Wir freuen uns über diese positive Entscheidung der höchsten Instanz, welche der ganzen Branche Rechtssicherheit bringt", so der Steuerexperte abschließend über den erfolgreichen Einsatz für die heimischen Seilbahnbetreiber.

    Die PRODINGER STEUERBERATUNG ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Dienstag, 2. Juni 2015

    Geballtes Wissen, praxisgerecht aufbereitet! Neues Qualitäts-Magazin für den Tourismus

    Geballtes Wissen, praxisgerecht aufbereitet! Neues Qualitäts-Magazin für den Tourismus

    Wien (TP/OTS) - Seine Premiere erlebte Ende Mai im Rahmen des ÖW Tourismustages in Krems das künftig im Vierteljahres-Rhythmus erscheinende wissenschaftliche Magazin "Tourismuswissen - quarterly". Ziel von TWq ist es, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Tourismusforschung verständlich, fachlich versiert und gut lesbar aufzubereiten, mit dem Ziel, die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Branche zu unterstützen. Das Medium richtet sich gleichermaßen an die Praktiker in Hotellerie und Tourismusorganisationen, wie an die Tourismus-Bildungseinrichtungen. Die erste Ausgabe hau 100 Seiten Umfang und ist ab sofort um 26 Euro oder im Abonnement (alle sechs Ausgaben bis Ende 2016) um 98 Euro beziehbar.

    Initiator des Projektes und Herausgeber ist der Fachjournalist Fred Fettner, als Herausgeber des "Ski Guides" sowie als Korrespondent des deutschen Fachmagazins FVW, der "Salzburger Nachrichten", des Manstein-Verlags und von T.A.I. bestens bekannt. Als Mitherausgeber hat Fettner neben T.A.I.-Chefredakteur Christopher Norden auch den ehemaligen Generalsekretär der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) und nunmehrigen Partner der Tourismusberatung von GFB|Prodinger, Thomas Reisenzahn, mit an Bord geholt. TWq erscheint im T.A.I.-Verlag.

    Mit eingebunden in "Tourismuswissen - quarterly" ist ein hochkarätiger, wissenschaftlicher Fachbeirat. 23 Lehrende und Forscher aus allen deutschsprachigen Ländern, sämtliche aktiv im Lehrbetrieb, sind in diesem Gremium versammelt, von Dr. Martin Lohmann, Leuphana Uni, Lüneburg, bis Mag. Dr. Herta Neiß Leitung des Masterlehrgangs Tourismusmanagement an der Johannes Kepler Universität Linz, und Prof. Dr. Karl Wöber Gründungsrektor der Modul University Vienna.

    Die erste Ausgabe enthält einen Teil der besten Arbeiten der Studierenden ebenso, wie praxisnah aufbereitete Studien und Analysen heimischer und internationaler Fachhochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen. So skizziert z.B. eine herausragende Arbeit von Professor Ulrike Pröbstl-Haider, Boku Wien, in einer Zusammenfassung exklusiv zwei von ihrem Institut erarbeitete Studien rund um alternative Energie im Tourismus. Anspruchsvoll wiederum ist - ebenfalls in der ersten Ausgabe - das engagierte Hinterfragen der aktuellen e-Tourismus-Optionen, ergänzt mit Beiträgen aus internationaler Sicht. Zugleich wird das Thema praxisnah mit einem Blick in den Arbeitstag eines Hackers garniert. Wie weit die behandelten Thematiken gehen, zeigt das Paket "Kriegs Ziele".

    Details zum Projekt "Tourismuswissen - quarterly" inkl. der Möglichkeit das erste Heft oder das Abo bis Ende 2016 zu bestellen, finden sich unter www.tourismuswissen.net Für Unternehmen sowie Universitäten/Fachhochschulen/Tourismusschulen gibt es spezielle Packages. Anfragen bitte unter tourismuswissen@tai.at.

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  • Montag, 1. Juni 2015

    Veranstaltung zur Steuerreform 2015: „Das Prinzip Familienbetrieb am Prüfstand“

    Leicht verständliche und praxisorientierte Anleitungen mit Hinweisen und Tipps zur Gestaltung des Unternehmens!

    Elixhausen bei Salzburg (TP/OTS) - Die Steuerreform 2015 führt zu einer Welle von fiskalpolitischen Änderungen, die wiederum in die Betriebsführung einfließen müssen. Eine steueroptimale Unternehmensführung ist sicherlich ein wichtiger Aspekt für den Erfolg von Morgen.

    In diesem Prodinger|GFB Seminar werden auch die wichtigsten Einflussfaktoren sowie die Gestaltungsvarianten von notwendigen Betriebsbewertungen, Finanzierungsmöglichkeiten und Vorschläge einer optimierten Betriebsübergabe dargestellt. Aussichtsreiche Gestaltungen vor Gesetzwerdung der Steuerreform sind ein weiterer Seminarinhalt.

    Dauer: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Eintritt kostenlos Termin: Donnerstag, 25. Juni 2015 Ort: Romantik Hotel GMACHL, Elixhausen bei Salzburg

    Themenfelder:

    • Der Wert von Verkehrswerten. Die neue Basis für Steuern.
    • Passt die Unternehmensrechtsform noch für den Betrieb?
    • Die richtige Aufteilung von Steuersätzen (Logis, HP, Nebenleistungen, All Inclusive)
    • Was bringt das neue Erbrecht für die Nachfolgeregelung?
    • Ihr Bankkonto wird öffentlich und ist kein Geheimnis mehr!
    • Negativzinsen auf Kredite. Wie profitiert mein Betrieb davon?
    • Neuer Kollektivvertrag und Lohndumpinggesetz.

    Referenten: Dr. Manfred Schekulin, Ing. Manfred Leitinger, Mag. Stefan Rohrmoser, Dr. Johann Bründl, Mag. Roland Haslauer, Moderation: Thomas Reisenzahn

    Anmeldung: Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl bitten wir Sie um eine rasche Anmeldung.

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  • Donnerstag, 28. Mai 2015

    Analyse der Gesetzesentwürfe: Die Prodinger Steuerberatung nimmt die wichtigsten Gesetzesentwürfe unter die Lupe

    St. Johann im Pongau/Wien

    Innsbruck (TP/OTS) - Die Jubelmeldungen über die Abfederungen bei der Steuerreform waren verfrüht und eigentlich eine Irreführung. Der vorliegende Gesetzesentwurf ist voller negativen Überraschungen, die nicht diskutiert wurden. Die neuen Belastungen werden spätestens in den Bilanzen 2016 schlagend werden. Die Politik züchtet Verlustbetriebe und eine Unmutsbranche.

    Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat am 19. Mai das Steuerreformgesetz 2015/2016 zur Begutachtung präsentiert. Die Widersprüchlichkeit zwischen den politischen Ankündigungen und dem vorliegenden Gesetzesentwurf ist beachtlich. Kurzum: Die Verbesserungsvorschläge wurden nicht durchgeführt und die gesamte Gegenfinanzierung trifft hauptsächlich Unternehmen und Unternehmer aus dem Tourismus. Durch die Erhöhung der Umsatzsteuer von 10 auf 13% hat sich Österreich schon ins Spitzenfeld der touristischen Hochsteuersätze katapultiert.

    Dazu kommen noch folgende Belastungen, die einen weiteren herben Rückschlag im touristischen Standortvergleich bedeuten:

    Überraschung Nummer 1:

    Bei der Absetzung für Abnützung (AfA) soll der Abschreibungssatz für unmittelbar betrieblich genützte Gebäude auf 2,5% sinken, was bisher grundsätzlich bekannt war. Dieser AfA Satz war bis dato bei 3% und bis 2000 sogar bei 4%. Der AfA Satz für "Wohnzwecke" wird sich aber generell auf 1,5% verringern. Für Mitarbeiterunterkünfte bedeutet das eine Reduktion um mindestens 25%, in manchen Fällen wird es sogar eine Halbierung darstellen. Einen Hinweis auf eine funktionale Abschreibung, je nach tatsächlicher Entwertung, findet man in den Texten nicht.

    Überraschung Nummer 2:

    Als Erleichterung bei der Grunderwerbsteuer (GrESt) für Betriebsübergaben sind bisher drei attraktiv klingende Positionen angekündigt:

    • Stufentarif (Steuersatz von 0,5% bis 3,5% progressiv)
    • Freibetrag für Betriebsübergaben von EUR 900.000,- und
    • Deckelung der GrESt mit 0,5% des Grundstückwertes.

    Dies gilt nur für unentgeltliche Übergaben. Leider gehen alle drei Erleichterungen in der Praxis sehr oft ins Leere: Vom Nachfolger übernommene Belastungen wie Bankschulden oder Wohnrechte für die Eltern gelten als Gegenleistung und verhindern in diesem Umfang die Anwendung aller drei Begünstigungen. Eine völlig neue Systematik wird mit den Begriff "Teilentgeltlichkeit" geboren. Die

    Begünstigungen sind aufzuteilen und fallen ab einer Gegenleistung von 70% vom Grundstückswert zur Gänze weg. Ein Beispiel zur Teilentgeltlichkeit:

    Grundstückswert 3.000.000 100% Gegenleistung: übernommene Schulden 2.000.000 Wohnrecht 50.000 Gegenleistung gesamt 2.050.000 68% "entgeltlich" --> volle GrESt 3,5% Anteil unentgeltlich 950.000 32% "unentgeltlich" --> begünstigt

    GrESt für unentgeltlichen Teil 4.750 GrESt für entgeltlichen Teil 71.750 GrESt gesamt 76.500

    versprochen war: maximal 0,5% vom Grundstückswert 15.000

    Würden die Schulden auf mehr als 70% des Grundstückswertes steigen, beträgt in unserem Beispiel die GrESt bereits EUR 105.000,-, somit das 7-fache (!) des versprochenen Wertes. In einer kapitalintensiven Branche wie dem Tourismus liegen die Eigenkapitalquote bei 10 % und die Fremdkapitalintensität bei 90%. In anderen Branchen beträgt das Eigenkapital mehr als 30 %. Der Tourismus ist wieder das Bauernopfer. Apropos Bauern - dort bleibt der Einheitswert und der Steuersatz unverändert (2 % vom 1-fachenEinheitswert).

    Überraschung Nummer 3:

    Befindet sich eine Liegenschaft in einer Gesellschaft, ist bisher bei der Übertragung von Gesellschaftsanteilen idR keine Grunderwerbsteuer angefallen. Auch das soll sich ändern: Werden bei einer Personengesellschaft innerhalb von 5 Jahren 95% der Anteile an andere Eigentümer übertragen, löst auch das GrESt aus! Unter Lebenden könnte das durch geschickte Gestaltungen verhindert werden, bei Todesfällen wird man aber oft in dieser Steuerfalle landen. Bei Kapitalgesellschaften hat die Übernahme von 95% der Anteile durch eine Person auch schon die Vorschreibung der GrESt zur Folge!

    Überraschung Nummer 4

    Eine Betriebsaufgabe war schon immer eine heikle Angelegenheit. Aus dem Verkaufserlös bei einer Auflösung ist die Liegenschaft herauszulösen und der Immo-ESt (Immobilienertragsteuer) zu unterwerfen, derzeit liegt dieser Satz bei 25% und ist damit ident mit dem halben Steuersatz bei Pensionsantritt. Mit der Steuerreform schrauben die Steuererfinder den Satz auf 30% hinauf und machen eine Strukturbereinigung noch schwieriger. Zusätzlich wird die Steuerbasis massiv erweitert, da der "Inflationsabschlag", der eine Scheingewinnbesteuerung infolge Geldentwertung lindern sollte, zur Gänze gestrichen wird. Dies kann bei länger im Familienbesitz stehenden Grundstücken (35 Jahre) eine Verdoppelung der Steuerbasis bedeuten - und das zum erhöhten Steuersatz: Folge ist eine Steuererhöhung bei der Immo-ESt um 140%!

    Überraschung Nummer 5

    Einer der Knackpunkte ist weiterhin die Erhöhung des Umsatzsteuersatzes von 10% auf 13%. Die regelmäßig verbundenen Nebenleistungen müssen sich auf den Hauptsteuersatz von 13% ausrichten. Als einzige Ausnahme wird explizit nur das Frühstück als übliche Nebenleistung genannt. Es bleibt zu hoffen, dass ein entsprechender Erlass die weiteren Nebenleistungen noch regelt.

    Die Prodinger Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Montag, 27. April 2015

    Steuerberatung Prodinger Leitinger aus Salzburg bei dem Besten Österreich: "Steuerberater des Jahres 2015"

    Führende Position in der Kategorie "Allrounder Regional"

    Salzburg (TP/OTS) - Verdiente Ehrung für ein erfolgreiches und vertrauenswürdiges Beratungsunternehmen: Die Kanzlei Prodinger Leitinger aus Salzburg wurde in der Kategorie "Allrounder Regional/Salzburg" die Auszeichnung "Steuerberater des Jahres 2015" verliehen. Gewählt wurde das Team von Ing. Mag. Manfred Leitinger von Prodinger Leitinger Salzburg und die Gewinner aus den anderen Bundesländern durch das Votum ihrer Klienten. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen eines Galaabends in den Wiener Sophiensälen, der unter dem Motto "Steuerberater des Jahres - Vertrauen ist höchstes Gut" stand.

    Der Award ist vor allem ein Preis des Vertrauens, betonte Erwin Soravia, einer der Mitveranstalter des festlichen Abends, zu dem sich rund 500 Gäste eingefunden hatten. "Wenn die Zeiten unsicher werden, ist es beruhigend, wenn man seinem Steuerberater blind vertrauen kann". Nach den Worten von "Presse"- und "Wirtschaftsblatt"-Geschäftsführer Rudolf Schwarz ist die Auszeichnung ein nachhaltiges Gütesiegel und ein sichtbares Qualitätszeichen "für die Besten der Branche".

    Insgesamt wurden die Sieger in sieben Fachkategorien (Freie Berufe, Private Clients, Immobilien- und Bauwirtschaft, Umgründungen, M & A Kapitalmarkttransaktionen, Finanzen & Bankdienstleister sowie Allrounder Regional) gekürt. Auch zwei "Rockies of the Year" wurden mit Preisen bedacht. Die Sieger der einzelnen Kategorien wurden aus rund 1.500 Nominierungen ausgewählt. Die fünf Steuerberater mit den meisten Nominierungen je Kategorie wurden einer Fachjury, bestehend aus "Presse", "Wirtschaftsblatt" und IFA-Finanzgruppe, vorgelegt. Bei den "Allroundern" aus den Bundesländern, darunter die "Kanzlei Prodinger-Leitinger" für das Land Salzburg, zählte nur das Votum der Kunden.

    Die PRODINGER Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Steuerberater des Jahres 2015 - Allrounder Salzburg PRODINGER LEITINGER & PARTNER Ing. Mag. Manfred Leitinger Geschäftsführer, Steuerberater Karolingerstraße 1 | 5020 Salzburg | Österreich Tel.: +43 (0) 662 / 902020 | eFax: +43 (0) 6542 / 72996-4429

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  • Mittwoch, 22. April 2015

    "Mit einem Mausklick in fünf Sekunden überzeugen"

    Prodinger|GFB Tourismusmarketing über die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche und buchungsstarke Hotel-Websites

    Salzburg (TP/OTS) - Die Prodinger|GFB Tourismusmarketing spezialisiert sich verstärkt auf die optimale Gestaltung von Hotel-Websites. Im Hinblick darauf hat das an neun Standorten vertretene Unternehmen die wichtigsten Spielregeln für erfolgreiche Websites gemeinsam mit der TU Wien analysiert und kürzlich in einer Kick-off Veranstaltung in Kitzbühel die Ergebnisse vorgestellt. Rund siebzig interessierte Teilnehmer folgten in der vom Tourismusverband Kitzbühel organisierten Veranstaltung den Darstellungen des Website-Experten Hannes Haller. Hier die wichtigsten Faktoren, deren Berücksichtigung zu buchungsstarken Hotel-Websites führt.

    Bei der Urlaubsplanung surfen potentielle Gäste im Schnitt über 10 Stunden auf 13 unterschiedlichen Websites. In diesem Zeitrahmen steht die Hotelwebsite in Konkurrenz zu vielen anderen Mittlern, die um die Gunst des Kunden buhlen. User wechseln von einem Navigationsreiter zum anderen, und eine Hotel-Website muss sofort überzeugen und "Lust auf mehr machen", so Hannes Haller, Geschäftsführer der Prodinger|GFB Tourismusmarketing.

    Wie Haller sagte, basiert die Analyse der verkaufsstärksten Hotel-Websiten auf einer von der TU Wien durchgeführten Befragung von reiseerfahrenen Onlinebuchern. Dabei stellte sich heraus, dass man als Anbieter in einer "Open Tabs" Gesellschaft nur fünf Sekunden Zeit hat, um den Gast zu überzeugen und für ein längeres Verbleiben auf der Website zu gewinnen. 90 Prozent der Internetuser nutzen mehrere Endgeräte mit unterschiedlichen Bildschirmen am selben Tag.

    In 80 Prozent der Zeit befinden sich die Buchungswilligen "above the fold", vergleichbar mit dem "Falz" einer Zeitung, so der Vortragende. In diesem sofort sichtbaren Bereich müssen Hotelname, Kontaktdaten, stimmungsvolle Bilder und die Kernbotschaften abgebildet sein. Auch eine Buchungs- Anfragemaske mit einer Bestpreisgarntie sollte in diesem Websitebereich stehen.

    Über die Prodinger|GFB Tourismusmarketing können sich Hoteliers eine Website mit zahlreichen Services maßschneidern lassen. Dazu gehören Response Design, verschiedene Buchungsmaschinen, die in einem Prefered Partnerschaft Konzept überprüft wurden, sowie standardisierte Analysetools.

    Ausschlaggebend für den Erfolg der Seite ist die richtige Bewerbung. "Hier haben wir Mitarbeiter vom Otto Versand engagiert, die ihr Handwerk im hartumkämpften Online-Retail-Geschäft gelernt haben", führte Haller aus. Der Online-Experte riet den Seminarteilnehmern, mindestens 75 Prozent des Marketingbudgets für digitales Marketing einzuplanen. Denn Online-Urlaubsinformationen werden schon von 70 Prozent der Reisenden verwendet, und ab 2018 werden voraussichtlich mehr als 50 Prozent der Hotelzimmer online gebucht. Wichtige Voraussetzung: alle Multi Channel-Bewerbungen müssen zur eigenen Website führen.

    "Suchmaschinenwerbung und -optimierung sind die elementaren Bausteine des Erfolges einer Website. Nicht zuletzt deshalb, weil sich der Google Algorithmus 500mal im Jahr ändert", gab Haller abschließend den Hoteliers mit auf den Weg.

    In 5 sec überzeugen - Die wichtigsten Spielregeln für eine erfolgreiche Website (http://www.progfb.com/ueberzeugen_in_5_sekunden.pdf)

    SEO · Search Engine Optimization für Hotels (http://www.progfb.com/seo_factsheet.pdf)

    SEA · Search Engine Advertising für Hotels (http://www.progfb.com/sea_factsheet.pdf)

    SEO & SEA · Kombinierte Energie für Hotels (http://www.progfb.com/synergie_seo_sea_factsheet.pdf)

    Die PRODINGER|GFB Tourismusmarketing ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe. Ein Unternehmen von PRODINGER | GFB WIRTSCHAFTSBERATUNG www.prodinger-gfb.at

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

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  • Donnerstag, 9. April 2015

    "Negativzinsen sind positiv" - Die Verhandlungsposition hat sich jetzt umgekehrt: Bankengespräche auf Augenhöhe!

    Tiefgreifende Veränderung der Verhältnisse! Wie kann ein Tourismusbetrieb von Negativzinsen profitieren?

    Zell am See (TP/OTS) - April 2015: Nach dem Franken- und Steuerschock müssen alle Kosten im Betrieb optimiert werden. Den Unternehmern stellt sich jetzt die Frage, ob man bei negativen Marktzinsen überhaupt noch die Bankaufschläge und Gebühren bezahlen muss? (Vgl. Bild 1)

    Es geschieht etwas, was die Banken für lange Zeit für unmöglich gehalten haben: Das Gleichgewicht zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer kehrt sich um und die Bemessungsindikatoren "Zinsen und Aufschläge" bekommen eine neue Bedeutung. Diese Umkehr der Verhältnisse zu negativen Zinsen kann jetzt insbesondere vom Tourismus "positiv" genützt werden, sagt Mag. Roland Haslauer von der GFB UNTERNEHMENSBERATUNG.

    Die Banken sind zwar noch sehr darum bemüht, dass negative Zinsen nur dort eingeführt werden, wo sie ihnen nützen. Es ist aber festzustellen, dass durch gut vorbereitete Bankengespräche eine "Augenhöhe" oder sogar eine "Augenbrauenhöhe" der Verhandlungspartner hergestellt werden kann. Die Verhandlungsposition hat sich entsprechend umgekehrt, fasst Haslauer die neue Entwicklung zusammen.

    Eigentlich müssten die Banken, die mit Krediten das Geld verliehen haben, den Schuldner in der neuen Situation entschädigen. "Diese Position muss jetzt genützt werden!", so der Experte.

    Dass die Banken mit dem Phänomen der Negativzinsen derzeit überfordert sind, zeigen die überlangen Kreditverträge, die trotz dieses Umfanges auf die Klausel "Negativzinsen" nicht ausgerichtet sind, stellt Haslauer fest.

    Die GFB UNTERNEHMENSBERATUNG rät den Tourismusbetrieben, kritisch gegenüber Mindestverzinsungen und Zinsanpassungsklauseln zu bleiben. Wer nicht handelt läuft sogar Gefahr stillschweigende Margenerhöhungen zu akzeptieren.

    Eine Absicherung auf Nullzinsen bei Euro-Investitionskrediten könnte ein Verhandlungsziel sein. Bei Fremdwährungskrediten sollten die Negativzinsen sogar mittelfristig abgesichert werden, fasst Haslauer zusammen.

    Die PRODINGER|GFB WIRTSCHAFTSBERATUNG

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    Rückfrage zum Inhalt:

    GFB PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG GmbH Mag. Roland Haslauer,Geschäftsführer, Firmeninhaber Karl-Vogt-Straße 65, 5700 Zell am See Tel.: +43 6542 72 495, haslauer@gfb-partner.at www.prodinger-gfb.at

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  • Dienstag, 31. Mrz 2015

    „Steuererfinder agieren realitätsfremd“

    Großer Unmut in der Hotellerie - Experten fordern dringend Nachbesserungen in kritischen Bereichen

    Zell am See (TP/OTS) - März 2015: Die PRODINGER STEUERBERATUNG führte zwei gut besuchte Veranstaltungen zur "Steuerreform" durch. Das Fazit: 300 aufgebrachte Unternehmerinnen und Unternehmer verlieren den Mut zum Unternehmertum und ihr Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Österreich. Die PRODINGER-Experten warnen, dass es ohne Nachbesserungen keine Investitionen mehr geben und die Beschäftigung zurückgehen wird.

    An zwei Tagen fanden in Saalfelden und St. Johann im Pongau Veranstaltungen zur aktuellen Steuerreform statt. Während innerhalb der Regierungsparteien Erleichterung herrscht, üben die Hoteliers massive Kritik an den Steuererfindern. Faymann & Co verkündeten zwar, dass sich "das Ergebnis sehen lassen kann" und die Reform sich als "ausgewogen und fair" darstelle. Die Betroffenen, die die Zeche zahlen, sehen die Ergebnisse hingegen als "Mogelpackung". Der Staat verdiente an der zusätzlich eingenommen Lohnsteuer unter dem Stichwort "kalte Progression" über Jahre kräftig mit und gab dieses Geld gleichzeitig im Wege höherer Staatsausgaben fleißig aus. Gnädigerweise erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das ihnen in den letzten Jahren vorenthaltene Geld zurück, aber die Gegenfinanzierung bezahlt die Wirtschaft, und hier vor allem die Hotellerie, so der Tenor aus der Branche.

    Bei der Gegenfinanzierung sind einige Eckpunkte offen, die die derzeitige Situation noch zusätzlich verschlimmern könnten.

    Mehrwertsteuer

    Wird die Mehrwertsteuererhöhung von 10 auf 13 Prozent auf die Beherbergung, inklusive Indexierung und steigenden Mitarbeiterkosten, weitergegeben, so müssten im Mai 2016 die Preise um mehr als 6,5 Prozent erhöht werden, um die Betriebsergebnisse zu halten. Die bisherige Regelung des Steuersatzes in der Beherbergung sieht vor, dass auch die regelmäßig verbundenen Nebenleistungen dem neuen Steuersatz von 13 Prozent unterliegen. Das würde bedeuten, dass auch der Verpflegungsanteil (Frühstück, Halbpension etc.) sich nach diesem Steuersatz ausrichten muss.

    In der steuerlichen Behandlung muss es möglich sein, dass der Verpflegungsanteil mit den reduzierten Steuersatz einen eigenständigen Mehrwertsteuersatz in der Gesamtleistung beibehält. Die Herausrechnung zwischen Logis und Verpflegungsanteil sollte im Verhältnis 60:40 erfolgen. Bei Pauschalen, in denen eine Liftkarte (10 Prozent) inkludiert ist, sollte dasselbe Prinzip gelten.

    Beispiel Arrangements - Aufteilung Steuersätze

    Leistung Ust lt. Gesetz Arrangements Alt Neu Alt Neu (best) Neu (worst) Logis 10% 13% 10% 13% 13% Speisen Frühstück/ HP 10% 10% 10% 10% 13% Getränke 20% 20% 10% 10% 20% Liftkarte 10% 10% 10% 10% 13%

    Lösungsansatz: Herausrechnung von einzelnen Leistungen mit 10% Ust.

    All-Inclusive-Erlass

    Auch die mehrwertsteuerliche Behandlung der Pauschalangebote ist im sogenannten "All Inclusive- Erlass" in der Umsatzsteuerrichtlinie genau geregelt. Die PRODINGER STEUERBERATUNG, die vor 15 Jahren diesen Erlass mitentwickelt hat, ist der Meinung, dass in Zukunft alle Nebenleistungen des Hotels im Rahmen von All Inclusive-Angeboten dem Steuersatz von 13 Prozent unterliegen sollen (Seminare, Kosmetik, Wellness).

    Beispiel All-Inclusive-Erlass - Aufteilung Steuersätze

    Leistung Ust lt. Gesetz Arrangements Alt Neu Alt Neu (best) Neu (worst) Nebenleistungen (z.B. Seminare) 20% 20% 10% 13% 20%

    Absetzung für Abnutzung (AfA)

    Bei Gebäudeinvestitionen geht die geplante Absetzung für Abnutzung (AfA) von 40 Jahren völlig an der Realität vorbei. Die AfA bei Vermietung wurde von 1,5% auf 2,5% angepasst. Die Hotellerie benötigt eine funktionale Abschreibung des Herstellungsaufwandes. Bei der funktionalen Abschreibung werden einzelne Teile unterschiedlich abgeschrieben. Jene Teile des Gebäudes die einer schnellen Abnützung unterliegen und häufig erneuert werden müssen, sollen eine deutlich kürzere Nutzungsdauer haben. Dazu bedarf es einer branchenspezifischen Abschreibungstabelle (Wellness, Sanitär, Technik etc. auf 15 Jahre Nutzungsdauer bzw. 7,5 % AfA).

    25-28 Nutzungsdauer entspricht die durchschnittliche wirtschaftliche Betrachtung. Davon entfallen 40 % auf den Rohbau mit einer ND von 40 Jahren und 60 % auf den Innenausbau mit einer ND von 15-20 Jahren.

    Grunderwerbssteuer

    Mit der derzeitigen Regelung wird es keine Übergaben mehr geben. Die Hotellerie ist bekanntlich eine besonders anlagen- und kapitalintensive Branche. Die Immobilie ist für den Erfolg eines Hotels ein betriebsnotwendiger Faktor. Die Verkehrswerte sind als Basis für die Besteuerung zu hoch und die Freibetragsgrenzen für die Hotellerie zu niedrig. Es steht zwar ein Freibetrag von Euro 900.000,-- im Ministerratspapier, aber dieser reicht nicht aus. Auch können die Schulden nicht einfach vom Verkehrswert abgezogen werden. Ein Schuldenabzug ist bei der Grunderwerbssteuer nicht vorgesehen, da das Prinzip lautet, dass die Steuer von der Gegenleistung (Verkehrswert) berechnet wird. Das würde bedeuten, dass auch für die Schulden Steuern zu zahlen sind. "Das kann sich niemals ausgehen", warnen die PRODINGER-Steuerexperten mit Nachdruck.

    Übergabekosten neu in Euro Variante a) Variante b) Variante c) Variante ohne Schulabzug mit Schulabzug/FB mit Schulabzug Verkehrswert/ 5.000.000 5.000.000 5.000.000 Bauwert Schuldabzug 0 -3.000.000 -3.000.000 Freibetrag -900.000 -900.000 0 Bemessungsgrund- lage 4.100.000 1.100.000 2.000.000 GrEST gesamt (neu)in Euro 133.750 28.750 60.250

    Entspricht 2,67 des Verkehrswert

    Derzeit gültige Rechtslage 2015 (alte Berechnung): 3-facher Einheitswert (3x 400.000 - 1.200.000) abzgl. 365.000 Freibetrag davon 2% GrEst = Euro 16.700

    IFB für Gewinnbetriebe: Der Investitionsfreibetrag (IFB) ist ein zusätzlicher Abschreibungsposten neben der Normalabschreibung. Dadurch kommt es je nach Höhe der Steuerprogression zu einer echten Steuerersparnis von bis zu 15 Prozent bei den Herstellungskosten. Diese Maßnahme kurbelt auch die Bauwirtschaft enorm an!

    Investitionsprämie für Verlustbetriebe: Alternativ könnte man bei Verlustbetrieben eine steuerfreie Prämie für Investitionen (Investitionsprämie) in diesen Bereichen einführen. Diese wäre zwischen 6 und 8 Prozent der Investitionen anzusetzen. Barwertberechnungen zeigen, dass der Steuereffekt mit 4 Prozent Abzinsung (und Bankzinsen unterstellt) ca. 8,2 Prozent der Investitionen ausmachen würde.

    Erbrecht: Umsetzung des Begutachtungsentwurfs zur Erbrechtsnovelle. Die Pflichtanteilsansprüche sollen im Zusammenhang mit der Vererbung von Unternehmen mindestens bis zu zehn Jahren gestundet werden können.

    Die PRODINGER STEUERBERATUNG ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Rückfragen zum Inhalt:

    Mag. Stefan Rohrmoser, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, s.rohrmoser@prodinger.at, www.prodinger.at Dr. Manfred Schekulin, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Premweg 6, 5600 St. Johann im Pongau, m.schekulin@prodinger.at, www.prodinger.at Credit: Florian Lechner, PRODINGER STEUERBERATUNG, www.prodinger.at

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  • Donnerstag, 26. Februar 2015

    Die seltsame Logik der „staatlich legitimierten Abzocke“

    Die seltsame Logik der „staatlich legitimierten Abzocke“

    Zell am See (TP/OTS) - Den heimischen Politikern ins Stammbuch: MWSt-Senkung verhilft der deutschen Hotellerie zu Rekordergebnissen

    In der aktuellen Diskussion über die geplante Steuerreform lautet ein Vorschlag, zur Gegenfinanzierung der Lohnsteuerentlastung den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 10 Prozent für bestimmte Waren und Dienstleistungen zu erhöhen.

    Die politische "Samstagsrunde" zur Steuerreform diskutiert über eine Erhöhung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von derzeit 10 auf 12, 13 oder gar 15 Prozent. Die folgende Aufstellung gibt einen Überblick über Waren und Dienstleistungen verschiedener Branchen, die derzeit dem ermäßigten Steuersatz unterliegen und für welche eine Erhöhung überlegt wird (vgl. Bild 1)

    Laut derzeitigem Informationsstand bleibt der ermäßigte Steuersatz für Lebensmittel, Wohnungsmieten und Medikamente unangetastet.

    Die Umsatzsteuer ist in der Hotellerie kein Durchläufer und Zimmerpreise können nach politischen "Steuersünden" nicht einfach automatisch erhöht werden. Der Preisniveauindex für die Hotellerie zeigt, dass in den letzten 10 Jahren die Hotelpreise nur um 6 Prozent zugelegt haben, der Verbraucherpreisindex (VPI) im selben Zeitraum hingegen um 22,6 Prozent gestiegen ist.

    Wie die geplante Umsatzsteuererhöhung tatsächlich ausfallen wird, ist noch offen. Die PRODINGER STEUERBERATUNG veranschaulicht anhand eines Praxisbeispiels, welche erheblichen Auswirkungen eine Anhebung des Steuersatzes für Unternehmer mit sich bringen würde.

    Beispiel: Ein Hotelier verrechnet für die Übernachtung einen Bruttopreis von EUR 200,- für ein Doppelzimmer ohne Frühstück. Die Ortstaxe beträgt in diesem Beispiel EUR 1,70 pro Person. Derzeit muss der Hotelier davon EUR 17,87 Umsatzsteuer (ermäßigter Steuersatz von 10 Prozent) an das Finanzamt abführen Dem Hotelier bleiben somit Nettoeinnahmen von EUR 178,73 zum Abdecken der operativen Kosten, sowie für Abschreibungen und Tilgung. Im besten Fall bleibt auch ein Gewinn übrig (vgl. Bild 2)

    Anmerkung: In der Differenz zu Nettoeinnahmen Deutschland ist die Ortstaxe inkludiert. Eine solche Ortstaxe gibt es in Deutschland in dieser Form nicht.

    Neben Österreich verfügt die Hotellerie in weiteren 23 von 28 EU-Staaten über einen ermäßigten Satz. In 14 EU-Staaten liegt dieser sogar unter dem österreichischen Wert von aktuell 10 Prozent, in Deutschland zum Beispiel bei nur 7 Prozent. Die Differenz bei den Nettoeinnahmen beträgt derzeit 4,38 Prozent zugunsten eines Hotels in Deutschland (inkl. Ortstaxendifferenz, die es in Deutschland nicht gibt). Bei einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 12, 13 oder 15 Prozent steigt die Differenz zu den Nettoeinnahmen in Deutschland auf bis zu 8,54 Prozent!

    Die deutsche Regierung hat mit der Verabschiedung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes von 2010 und der Reduktion der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen von 19 auf 7 Prozent den heimischen Politikern ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche "Copy based"-Tastenkombination vorgegeben: "Steuern senken und damit Wirtschaft und Konsum ankurbeln".

    In diesem Jahr wird Deutschland mit einem Wachstum von 1,5 Prozent noch stärker zulegen als Österreich. Die Zahl der Beschäftigten ist kräftig gestiegen und die Arbeitslosenquote ist niedriger als hierzulande. Die Maßnahmen schieben den privaten Konsum an, der für etwa 70 Prozent des BIPs steht. Das ganze kurbelt den Binnentourismus in Deutschland an, der Freistaat Bayern feiert einen Nächtigungsrekord nach dem anderen. Mit großer Mehrheit empfehlen auch alle EU-Instanzen, bei arbeitsintensiven Dienstleistungen einen ermäßigten Steuersatz anzuwenden. Dabei wird in den EU- Richtlinien ausdrücklich die Beherbergung erwähnt.

    Die PRODINGER STEUERBERATUNG ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Rückfragen zum Inhalt:

    Mag. Stefan Rohrmoser, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, s.rohrmoser@prodinger.at , www.prodinger.at

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  • Dienstag, 24. Februar 2015

    Neue Ideen für innovatives "Stammgäste-Marketing"

    PRODINGER|GFB Tourismusberatung: bis zu 50 Prozent des Marketingbudgets für Stammgäste reservieren. Den "Gast mit den guten Eigenschaften" mit kleinen Aufmerksamkeiten verwöhnen.

    Wien/Velden (TP/OTS) - Februar 2015: Loyal, wiederkehrend, weiterempfehlend und profitabel. Das sind des Tourismus liebste Gäste. Und die gibt es. Doch sind es nicht die Schnäppchenjäger, die Last Minute-Bucher oder die immer zahlreicher werdenden Rabattspechte - es sind die Stammgäste, auf die touristische Leistungsträger zählen können. Denn Stammgäste sorgen für eine Grundauslastung und einen sicheren Umsatz, mit dem gerechnet und geplant werden kann. Doch Gutes wird schnell gewöhnlich. Und so scheint es nur allzu selbstverständlich, dass Stammgäste einfach kommen, ohne ein Zutun -sind sie doch bereits zwei-, dreimal und öfter gekommen und schon zu Freunden geworden. Doch Achtung: Falle. Freunde wollen gepflegt werden. Und kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Deshalb lautet die Empfehlung von PRODINGER|GFB Tourismusmarketing: Stammgäste-Marketing.

    Studien beweisen es: Die Investition in einen neuen Gast ist weit höher als diejenige in einen bestehenden. Und ein Stammgast hat genau die guten Eigenschaften, die sich der Tourismus wünscht. Der Stammgast lebt die Veränderungen mit, kommt wieder, weil er schon genau weiß, was ihn im positiven Sinn erwartet, agiert als Botschafter, weil er gerne Empfehlungen ausspricht und sorgt für einen Mehrumsatz durch geringere Preissensibilität und Zusatzkonsumationen, fasst Brigitte Pertl von der PRODINGER|GFB Tourismusmarketing, die Erkenntnisse zusammen.

    Im Marketing-Plan darf deshalb das Stammgäste-Marketing nicht fehlen. In der Hotellerie kann der Mix bei bis zu 50 Prozent Stammgäste-Marketing und 50 Prozent Neugäste-Gewinnung liegen.

    Familie Christine und Erich Lumpert vom Hotel Sägerhof im Tannheimer Tal ist seit über 10 Jahren Kunde von PRODINGER|GFB Tourismusmarketing. In diesem Zeitraum haben sich die Werbemöglichkeiten massiv verändert, nicht aber die Strategie der erfolgreichen Unternehmer. Die beiden gehen konsequent ihren Weg mit Postkarten- und Preislisten-Mailings weiter. "Je mehr die Mitbewerber in die digitalen Medien investieren, desto höher die Aufmerksamkeit der Gäste für die klassische Botschaft", so ihr Credo. Der Aufwand für eine einfache Postkarte beträgt 57 Cent. Darin sind von der Idee über die Produktion bis zum Porto alle Kosten enthalten. Ein Google-Click kostet meistens mehr. Optisch, inhaltlich und haptisch geht die Postkarte als klare Siegerin hervor.

    Einen innovativen Weg im Stammgäste-Marketing gehen Ötztal Tourismus und die Bergbahnen Sölden mit ihrer aktuellen Marken-Kampagne. Die von PRODINGER|GFB Tourismusmarketing entwickelte Idee lautet: "Foto aufnehmen, hochladen, posten und mit Freunden teilen. Dabei Hotspots sammeln, tolle Prämien abstauben und zum Sölden-Gesicht werden." Nicht nur die Idee ist komplex, sondern auch die Technik, die vom Netzwerkpartner INCERT, dem Vorreiter touristischer eCommerce-Systeme, stammt. Bereits über 3.000 Selfies wurden hochgeladen und über 1.400 Prämien-Gutscheine heruntergeladen, wovon bereits mehr als 200 bei den Leistungsträgern in Sölden eingelöst wurden.

    Wie vielfältig Stammgäste-Marketing sein kann, zeigt PRODINGER|GFB Tourismusmarketing mit seinem Portfolio, das vom einfachen Mailing über exklusive Einladungen, Geschenkkarten und Bonuspartner-Systeme bis hin zu innovativen Kampagnen und "Guerilla-Aktionen" mit wenig Einsatz und großer Wirkung reicht. Doch so individuell wie die Gäste müssen auch die Maßnahmen sein. Deshalb beginnt effizientes Stammgäste-Marketing mit einer Analyse der Bestandsdaten. Dieser Analyse folgt die Strategie. Wenn die Weichen gestellt sind, geht es los in Richtung Ziel, welches heißt: Stammgäste finden und binden.

    Die PRODINGER|GFB Tourismusmarketing ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe. Ein Unternehmen von PRODINGER|GFB WIRTSCHAFTSBERATUNG www.prodinger-gfb.at

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

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  • Dienstag, 24. Februar 2015

    Einladung PRODINGER STEUERBERATUNG: Was bringt die Steuerreform für Ihren Betrieb? Was müssen Sie beachten?

    Steuerfakten und Ausblick für den Tourismus werden im Rahmen von zwei Veranstaltungen präsentiert

    Saalfelden/ St. Johann im Pongau (TP/OTS) - Die Koalition hat den 17. März 2015 als Termin für die Präsentation einer Steuerreform angekündigt. Die PRODINGER STEUERBERATUNG analysiert für Sie die Ergebnisse und die Auswirkungen auf Familienbetriebe bzw. die Unternehmerfamilie.

    Termin 1: Mittwoch, 25. März 2015, um 18:30 Uhr Ort: Gut Brandlhof, Hohlwegen 4, 5760 Saalfelden

    Termin 2: Donnerstag, 26. März 2015, um 18:30 Uhr Ort: Kongresshaus am Dom, Leo-Neumayer-Platz 1, 5600 St. Johann im Pongau

    Eintritt frei

    Im Anschluss an die Veranstaltungen laden wir Sie recht herzlich zu einem Imbiss ein. Nützen Sie die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit unseren Experten aus den einzelnen PRODINGER|GFB Unternehmen.

    Um Anmeldung bis 23. März 2015 wird gebeten. Ansprechpartnerin: Sandra Pichler Telefon: +43 6542 73661 1644 E-mail: s.pichler@prodinger.at Url: http://www.prodinger-gfb.at/medien/pdf/claim/EK_Steuerreform_A5_web.pdf

    Einladung PRODINGER STEUERBERATUNG: Was bringt die Steuerreform für Ihren Betrieb? Was müssen Sie beachten? Steuerfakten und Ausblick für den Tourismus werden im Rahmen von zwei Veranstaltungen präsentiert. Die Koalition hat den 17. März 2015 als Termin für die Präsentation einer Steuerreform angekündigt. Die PRODINGER STEUERBERATUNG analysiert für Sie die Ergebnisse und die Auswirkungen auf Familienbetriebe bzw. die Unternehmerfamilie. Eintritt frei Datum: 26.3.2015 Ort: Kongresshaus am Dom Leo-Neumayer-Platz 1, 5600 St. Johann im Pongau Url: http://www.prodinger-gfb.at/medien/pdf/claim/EK_Steuerreform_A5_web.pdf

    Einladung PRODINGER STEUERBERATUNG: Was bringt die Steuerreform für Ihren Betrieb? Was müssen Sie beachten? Steuerfakten und Ausblick für den Tourismus werden im Rahmen von zwei Veranstaltungen präsentiert. Die Koalition hat den 17. März 2015 als Termin für die Präsentation einer Steuerreform angekündigt. Die PRODINGER STEUERBERATUNG analysiert für Sie die Ergebnisse und die Auswirkungen auf Familienbetriebe bzw. die Unternehmerfamilie. Eintritt frei Datum: 25.3.2015 Ort: Gut Brandlhof Hohlwegen 4, 5760 Saalfelden Url: http://www.prodinger-gfb.at/medien/pdf/claim/EK_Steuerreform_A5_web.pdf

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  • Mittwoch, 4. Februar 2015

    Erster „Hotel-Destinationsbenchmark“ liefert den Betrieben konkrete Zahlen

    Saalbach-Hinterglemm: Mehr als 3.000 Betten als Vergleichsbasis

    Zell am See (TP/OTS) - Die Prodinger Steuerberatung präsentiert den ersten betrieblichen "Destinationsbenchmark" für Hotelbetriebe in Saalbach-Hinterglemm. Ziel des "Winter"-Benchmarks von Prodinger ist es, Hotelbetrieben konkrete Zahlen für das eigene Unternehmen zu liefern, damit diese daraus Maßnahmen für die laufende Saison ableiten können.

    Ein lokaler Benchmarkingvergleich gehört zu den wirksamsten Instrumenten zur Sicherung eines dauerhaften wirtschaftlichen Erfolgs eines Hotelbetriebes, erklärt Mag. Roland Pfeffer von der Prodinger Steuerberatung. Handlungsorientiert konzipiert, richtig umgesetzt und vollständig in der Hotelführung integriert, entwickelt der Vergleich ein enormes Potenzial.

    In der Region "Saalbach-Hinterglemm" wurden dazu Hotels der 4/5-und 3-Sterne-Kategorie mit einen Sample von über 3.000 Betten herangezogen. Neben aktuellen GuV-Daten und Strukturzahlen flossen operative Kennzahlen in den Vergleich ein.

    "Die Betriebe können die wichtigsten Betriebskennzahlen in Zukunft für strategische und operative Entscheidungen verwenden", unterstreicht Pfeffer die Bedeutung dieser neuen Initiative zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit letztlich der gesamten Destination.

    Die Wirksamkeit eines Zahlenvergleichs hängt von der Qualität der Daten, der Art der Durchführung und der Analyse der Vergleichszahlen ab. Richtig dargestellt sind sie die Basis für Erkenntnisse und Empfehlungen zur Verbesserung der eigenen Tätigkeiten. Die Prodinger Steuerberatung geht dabei nach der sogenannten STAHR (Standard der Abrechnung für Hotels und Restaurants) Systematik vor. Es ist das österreichische Pendant zum amerikanischen USALI (Uniform System of Accounts for the Lodging Industry), was so viel wie Integration von Buchhaltung und Kostenrechnung bedeutet.

    Die Devise dieser Initiative lautet "weg von der klassischen Buchhaltung, hin zur Verbuchung nach Leistungsbereichen in Cost- oder Profitcenters". Durch die Unterteilung des Hotels in einzelne Leistungsbereiche, wie Beherbergung, Restaurant, Wellnessabteilung etc., stehen jedem Hotelbetrieb zumindest monatlich jene Aussagen zur Verfügung, die er zur Steuerung der Ertragslage gut gebrauchen kann.

    Die Prodinger Steuerberatung wird nach derselben Standardisierung Benchmarkvergleiche auch in anderen Destinationen durchführen. Es können künftig auch verschiedene Destinationen miteinander verglichen werden.

    Die anonymisierten Betriebskennzahlen stehen Prodinger Kunden zur Verfügung. Die Daten basieren auf internationalen Kennzahlen wie RevPAR, RevPAB oder GOPPAR*) und wurden nach Betriebskategorien ausgewertet. Sie werden als verlässlicher Maßstab für mehr Profit geschätzt, sagt Pfeffer.

    *) Kennzahlen, die nicht die Zahl der verkauften Zimmer/Betten erfasst, sondern die der verfügbaren Zimmer/Betten als Bezugsgröße vorweist.

    Die PRODINGER Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Rückfragen zum Inhalt: Mag. Roland Pfeffer, PRODINGER STEUERBERATUNG; Berater, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, r.pfeffer@prodinger.at, www.prodinger.at

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  • Mittwoch, 28. Januar 2015

    SNB lässt den Euro-Mindestkurs fallen - Was ist zu tun?

    Die GFB Unternehmensberatung aus Zell am See rät den Unternehmen zu einer Strategie der ruhigen Hand

    Zell am See (TP/OTS) - Die Schweizer Nationalbank hat den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken am 15. Jänner aufgegeben. Damit ist die seit dem Jahr 2011 bestehende Koppelung des Franken an den Euro-Kurs beendet. Die Gründe dafür sind massive und nachhaltige Kapitalzuflüsse in die Schweiz. Der Kurs des Euro gegenüber dem Schweizer Franken hat sich vorerst bei etwa eins zu eins eingependelt. Doch wird erwartet, dass der Wechselkurs mittelfristig zu einer neuen wirtschaftlichen Bandbreite finden wird.

    Für Tourismusbetriebe ist jetzt eine klare Analyse der Finanzierungsstrategie und Bewertung der Gesamtsituation einschließlich Bankbegleitung und -abwicklung von entscheidender Bedeutung. Die GFB & Partner Unternehmensberatung rät den Betrieben zu einer Strategie der ruhigen Hand, sagt GFB-Geschäftsführer Roland Haslauer. Panikreaktionen seien jedenfalls zu vermeiden. Eine schrittweise Reduktion der CHF Kredite ist zu prüfen. Auch die deutlichen Zinsvorteile zwischen dem Franken-Zinssatz Libor und dem Euro-Referenzzinssatz Euribor spielen für die zukünftige Strategie eine Rolle.

    Beim Absturz des Euro zum Franken wurde die zeitgleiche Senkung des Franken-Zinssatzes auf deutlich unter Null (auf -0,95%, 3M Libor) ausgeblendet, erklärt Haslauer. Weiters sind Laufzeitverlängerungen und der Aufbau in eine CHF Vorsorge zu überlegen.

    Wie der Wechselkurs des Franken in Zukunft sein wird, ist allerdings offen. Bei Bankengesprächen müssen allfällige Stop-Loss Mechanismen (Kurslimits) und dadurch zusätzlich angefallene Gebühren genau geprüft werden. Das Ziel der Währungsabsicherung wurde mit diesem Instrument allerdings klar verfehlt.

    Aus touristischer Sicht sind weitere Aspekte zu berücksichtigen: Für Reisende aus dem Euroraum wird Österreich attraktiv, für Schweizer Gäste detto.

    Mit Sicherheit verschlechtern sich nicht nur bei unseren Nachbarn sehr viele touristische Bilanzen im Jahr 2015, sondern auch heimische Franken Schuldner stehen vor derselben Thematik, sofern Vorsorgen fehlen. Der Strukturwandel wird in der Branche beschleunigt und führt in beiden Ländern zu geringeren Steuereinnahmen. Wir rechnen auch mit Folgen für den Immobilienmarkt. Alpine Zweitwohnungen in der Schweiz stehen verstärkt zum Verkauf und Anleger entdecken Alpine Euro-Immobilien.

    Die GFB PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Rückfrage zum Inhalt: Mag. Roland Haslauer GFB PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG GmbH Geschäftsführer, Firmeninhaber Karl-Vogt-Straße 65, 5700 Zell am See Tel.: +43 6542 72 495 haslauer@gfb-partner.at , www.prodinger-gfb.at

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  • Freitag, 23. Januar 2015

    Wiedereinführung der Erbschaft- und Schenkungsteuer bedeutet das AUS für die österreichische Familienhotellerie

    Wiedereinführung der Erbschaft- und Schenkungsteuer bedeutet das AUS für die österreichische Familienhotellerie

    Zell am See (TP/OTS) - Durch die SPÖ- und ÖGB-Steuerpläne wären Tourismusbetriebe "die größten Steueropfer, die nicht davonlaufen können".

    Die PRODINGER Steuerberatung bewertete Betriebe, die vor einer Betriebsübergabe stehen. Diese würden der geplanten Substanzsteuer zum Opfer fallen. Eine Erbschaft- und Schenkungsteuer käme einer Enteignung gleich. Würden solche Steuern eingeführt, brächte das schwere Nachteile für den Tourismusstandort Österreich mit sich.

    Die österreichische Hotellerie ist durch den hohen Anteil an familiengeführten Hotels geprägt. Diese Familienhotels sind bei den Gästen beliebt. Allerdings könnte diese Betriebsform kurz vor dem Aussterben stehen. So erwartet die PRODINGER Steuerberatung bei einer Wiedereinführung von Substanzsteuern, dass etwa 20 Prozent der bestehenden familiengeführten Betriebe in den nächsten zehn Jahren aus dem Markt ausscheiden müssten.

    Es gibt hingegen viele gute Gründe, auf Erbschafts- und Schenkungssteuern zu verzichten: Diese sind extrem verwaltungsaufwendig, standortschädigend, nicht treffsicher und vernichten Arbeitsplätze. Die Basis wurde ja schon einmal versteuert, deshalb kommt eine nochmalige Besteuerung einer sukzessiven Enteignung gleich (wenngleich sie ideologisch gut vertretbar ist). Sogar eine rückwirkende Einhebung wird diskutiert. Dies zeugt von einem beachtlichen Steuerbestrafungswillen!

    Die Hotellerie ist eine anlagen- und kapitalintensive Branche. Die Hotelimmobilie dient der Erholung der Gäste und zählt somit zu den betriebsnotwendigen Mitteln. Ein Praxisbeispiel aus Salzburg zeigt wie schwierig sich eine Betriebsübergabe gestaltet und wie vernichtend sich eine Substanzbesteuerung auswirkt. Es wird kein Extremfall sondern ein finanziell halbwegs gut dastehendes Hotel dargestellt.

    Angabe Ergebnis Bettenanzahl 100 Nettoumsatz pro Jahr in Euro 1.600.000 Kinder 3 steuerlicher Einheitswert in Euro 600.000 Bauwert in Euro 5.000.000 Schulden in Euro 3.000.000 Cash flow in Euro bei Eigenfinanzierung 25 % 400.000 Entschuldungsdauer bei 2 % Zinsen in Jahren 8,82 Abschreibung des Anlagevermögens pro Jahr in Euro 150.000

    Folgende Aufwendungen muss der Nachfolger aus dem Cash flow finanzieren: 1. Versorgung der älteren Generation

    Angabe Ergebnis Summe geschätzter Aufwand von Euro 1.500,-- pro Monat = Euro 18.000,-- pro Jahr ergibt einen Bruttoaufwand pro Jahr in Euro 31.000

    2. Ertragssteuern:

    Angabe Ergebnis Summe Cash flow bei Eigenfinanzierung in Euro 400.000 abzüglich Zinsen 2 % in Euro -76.532 abzüglich 50 % der Reinvestitionen in Euro -40.000 abzüglich Abschreibung in Euro -150.000 steuerlicher Gewinn in Euro 133.468 Körperschaftsteuer mind. 25 % in Euro 32.904

    Folgende zusätzlichen Schulden muss der Betriebsübernehmer einkalkulieren:

    1. Regelung der Pflichtteile für zwei weichende Kinder

    Angabe Ergebnis Summe Verkehrswert lt. Bausachverständigem in Euro 2.000.000 Gesetzlicher Pflichtanteil pro Kind = 1/6 des Wertes bei drei Kindern in Euro 333.333 zwei weichende Kinder in Euro 666.667 Einigung mit den zwei weichenden Kindern in Euro 600.000 inkl. dem Umstand dass dieses von versteuerten Einkommen finanziert werden muss

    2. Gewerbeauflagen

    Angabe Ergebnis Summe Betriebsanlagengenehmigung muss wieder auf den neuesten Stand gebracht werden, geschätzte Kosten in Euro 200.000

    3. Übergabekosten für Grunderwerbsteuer, Grundbuchseintragung und Notar

    Angabe Ergebnis Summe Grunderwerbsteuer 2 % (gem. Antrag von 30 % des Verkehrswertes) in Euro 12.000 Grundbuchseintragung 1,1 % (gem. Antrag von 30 % des Verkehrswertes) in Euro 6.600 Notarkosten geschätzt in Euro 8.000 269.600 GESAMTSCHULDEN NACH ÜBERGABE in Euro 3.826.000

    Bedienung der Schulden (in einer Niedrigzinsphase)

    Angabe Ergebnis Summe Gesamtschulden in Euro 3.826.000 Annuität Neufinanzierung 15 Jahre mit 2 % Zinsen in Euro 295.500

    Berechnung der finanziellen Situation

    Angabe Ergebnis Summe Cash flow bei Eigenfinanzierung pro Jahr in Euro 400.000 abzüglich Annuität für den Schuldendienst in Euro -295.500 abzüglich jährlicher Reinvestitionsbedarf in Euro -80.000 abzüglich Unternehmenslohn brutto in Euro -40.000 abzüglich Versorgung Eltern brutto in Euro -31.000 abzüglich Ertragssteuern in Euro -32.904 FREE CASH FLOW NEGATIV -79.404

    Eigentlich dürfen die Betriebsübernehmer diesen Hotelbetrieb, der ursprünglich ein gesunder Betrieb war (Entschuldungsdauer von weit unter 10 Jahren) nicht übernehmen, da sie nicht in der Lage sind, diesen erfolgreich weiterzuführen. Wenn der Cash flow nicht ausreicht, dann bleibt etwas auf der Strecke, und das ist leider meist die Reinvestition. Man zahlt Ertragssteuern und es geht sich trotzdem finanziell nicht mehr aus. Bei diesem Beispiel wird veranschaulicht, dass der Unternehmer nicht genügend Liquidität aufbringen kann, um den Betrieb erfolgreich weiterzuführen.

    Substanzsteuern sind unternehmerische Giftcocktails! Viele Unternehmer tun sich schwer einen Nachfolger zu motivieren den Betrieb zu übernehmen. Die geplanten Substanzsteuern verursachen zusätzliche Schwierigkeiten, und sie wären das Ende der meisten familiengeführten Hotelbetriebe. Die Bewertung des Betriebsvermögens (Unternehmensbeteiligungen, Immobilien) soll auf Basis des Verkehrswerts erfolgen.

    1. Schenkungssteuer:

    Angabe Ergebnis Summe Verkehrswert nach Übergabe in Euro 1.400.000 - Freibetrag in Euro - 1.000.000 geplanter Steuersatz von 25 % Schenkungssteuer in Euro 100.000

    Gnädigerweise soll die Schenkungsteuer bei Betriebsübergaben zehn Jahre gestundet werden. Der neue Betriebseigentümer muss also nicht gleich Euro 100.000,-- aus der Substanz zahlen, die von den Vorfahren aus ebenfalls versteuerten Betriebseinkommen geschaffen wurde. Weiters fallen auch dementsprechende Stundungszinsen an. Bei der Erbschafts- und Schenkungsteuer steht sogar eine rückwirkende Regelung ab 2008 (als die alte Erbschafts- und Schenkungssteuer auslief) zur Diskussion!

    2. Vermögenssteuer in Form einer Grundsteuer hätte folgende jährliche Auswirkung:

    Angabe Ergebnis Summe Bauwert in Euro 5.000.000 davon 1 % pro Jahr in Euro 1.000.000 50.000

    Fazit: Die Hotellerie ist eine sehr anlagen- und kapitalintensive Branche. Die Betroffenheit durch das geplante Steuerrevival wäre sehr hoch und die Nachfolgeproblematik würde sich weiter verschärfen. Weiters hätten Erbschafts- und Schenkungsteuer negative Einflüsse auf Wachstum und den touristischen Arbeitsmarkt.

    Die PRODINGER Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Rückfragen zum Inhalt: Mag. Stefan Rohrmoser, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, s.rohrmoser@prodinger.at, www.prodinger.at

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  • Mittwoch, 17. Dezember 2014

    Innovationsfeuerwerk zur Wintersaison aus der PRODINGER|GFB Gruppe

    Innovationsfeuerwerk zur Wintersaison aus der PRODINGER|GFB Gruppe

    Zell am See (TP/OTS) - Dezember 2014: Mit Selfie Kampagne, Wiener Flashmob und der "Weltweit Ersten Solarroute" präsentierte die PRODINGER|GFB Gruppe innovative Produkt-Lösungen für diese Wintersaison - Die Initiativen verbreiteten sich rasant in digitalen Medien und sozialen Netzwerken - Die weltweit erste Solarroute nützen Wintersportbegeisterte auf dem Weg von Salzburg nach Zell

    Selfie-Kampagne für Sölden

    Spätestens seit der letzten Oscar-Verleihung und den Queen-Bildern ist es ein Phänomen, das sich weltweit verbreitet: das Selfie. Sölden hat diesen Trend jetzt für eine interaktive Gästewerbung genützt.

    Die potentiellen Gäste greifen zahlreich zum Smartphone, fotografieren sich und können mit etwas Glück tolle Preise gewinnen. Gutscheine für Tagesskipässe der Söldener Bergwelten und zahlreiche andere Preise können bis Ende Dezember abgestaubt werden. Jeder Selfie-Darsteller kann das automatische Belohnsystem mit zahlreichen Gutscheinen nutzen und das Selfie mit seinen Freunden teilen. Weiters wird mit dieser Aktion das neue "Sölden-Testimonal" gesucht. Ein Voting entscheidet über das sympathische echte Sölden-Gesicht 2015. 4000 Followers wurden bis dato über verschiedene Social Media Kanäle angesprochen.

    Seit Oktober betreut PRODINGER|GFB Tourismusmarketing diese Selfie-Aktion und ruft in der Kampagne "Knipse dein Selfie und werde Sölden-Botschafter" dazu auf, sich zu einer lebenden Werbefläche fürs Ötztal zu machen. Diese Aktion verbindet gekonnt interaktive Medien und die mobile Welt. http://selfie.soelden.com/praemien

    Wiener Flashmob für Ischgl

    Die PRODINGER|GFB Partneragentur team4tourism aus Wien machte mit der Organisation eines Flashmobs für Ischgl auf sich aufmerksam. 200 Skilehrerinnen und Skilehrer aus Ischgl tanzten und machten ein "Warm up" für die kommende Wintersaison. Das Ganze wurde an den Hotspots von Wien durchgeführt. Wientouristen und Einheimische hatten bei dieser Aktion keine Ahnung, wie ihnen geschieht. Sie reagierten verdutzt, verwirrt, viele zückten ihr Handy und stellten die Bilder der Skiprofis ins Internet. Die Verbreitung dieses Flashmobs war enorm. https://www.youtube.com/watch?v=lripOYMI_hQ

    Solarroute nach Zell am See/Kaprun

    Auf der GFB Green Business Tourismus Solarroute von Salzburg Stadt zur Schneeregion Zell am See/Kaprun.

    "Die Weltweit Erste Freie Solarroute", eine gemeinsame Initiative von GFB Green Business Solutions und Salzburger Umweltpionieren, macht`s möglich: Alle Ski- und Schneefreaks, die schon jetzt elektrisch und/oder mit "Plug in" unterwegs sind, können kostenfrei laden. An insgesamt sieben Standorten steht Solarstrom zur Verfügung: Ab Salzburg sowohl über Lofer als auch über Schwarzach bis nach Zell am See.

    Damit stellt die GFB Green Business Gruppe ihre derzeit kühnste Vision vor: Die Mobilität der Zukunft ist FREI.

    www.gfb-greensolutions.at

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb und Zell am See. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

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  • Donnerstag, 27. November 2014

    Steuerreform 2015 - Die wichtigsten Punkte aus Sicht der Hotellerie

    Steuerreform 2015 - Die wichtigsten Punkte aus Sicht der Hotellerie

    Zell am See (TP/OTS) - November 2014: Substanzsteuern kosten Arbeitsplätze im Tourismus, treffen besonders die mittelständische Hotellerie - Deshalb: Keine neuen Steuern, sondern Strukturreformen! - Tourismus bereits überdurchschnittlich stark belastet

    Man hört von Rekordergebnissen im Tourismus. In den Hotelbetrieben kommen sie aber nicht an. Die von der Öffentlichkeit positiv aufgenommenen Nächtigungsergebnisse sind häufig durch Preisnachlässe erkauft. Hotelbetriebe müssen für die Dienstleistungskette geradestehen und tragen das höchste Risiko.

    Der Konkurrenzdruck in der Hotellerie ist enorm und lässt sich am besten anhand einer Gegenüberstellung von Nächtigungsentwicklung und der Gästebetten in der 4/5 Sterne Hotellerie veranschaulichen. Die Zahl der Betten stieg seit 2008 um 16 %, die der Nächtigungen um 11 %. In dieser Hotelstruktur erreichten die Betriebe einen EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von mageren 2 %, laut den Bilanzdaten 2013 der Österreichischen Hotel-& Tourismusbank (ÖHT).

    Angesichts dieser Situation legt die PRODINGER Steuerberatung ein Strukturpapier für die Reform des Steuer- und Abgabensystems aus Sicht der Hotellerie vor. "Die angesprochenen Maßnahmen können zu mehr Wachstum beitragen und zusätzliche touristische Arbeitsplätze schaffen", betonen Mag. Stefan Rohrmoser und Dr. Manfred Schekulin von der PRODINGER Steuerberatungskanzlei.

    In Hinblick auf die kommende Steuerreform und das Zusammentreffen von schwachem Wirtschaftswachstum in den touristischen Hauptmärkten, der höchsten Verschuldung und einem Zinsniveau, das ein Allzeittief erreicht hat, hat die PRODINGER Steuerberatung nun die Initiative ergriffen und die Erfahrung von 500 Hotelbetrieben in steuertechnische Vorschläge umgemünzt.

    Wichtigste Punkte aus Sicht der Hotellerie

    "Die immer wiederkehrende Forderung der Arbeiterkammer und des ÖGB, Unternehmer stärker zu besteuern, ist ebenso entbehrlich wie gefährlich - Österreich ist bereits ein Höchststeuerland", unterstreicht Stefan Rohrmoser von der PRODINGER Steuerberatung. "Vermögenssteuern kosten Arbeitsplätze, ziehen Kapital aus Unternehmen ab und schwächen die Eigenkapitalstruktur. Durch die Besteuerung bestehender Substanz wird die Investitionsfreude gehemmt und dadurch Wachstum im Tourismus unterbunden", warnt Manfred Schekulin.

    Durch die Einführung einer Vermögensteuer wird Einkommen und Besitz doppelt besteuert, sagen beide Tourismusexperten: "Vermögen ist nichts anderes als erarbeitetes und erspartes Einkommen, das bereits einmal einkommenssteuermäßig erfasst wurde. Eine Vermögensteuer auf bestehende Substanz würde demnach bereits Besteuertes nochmals besteuern. Vermögenssteuern haben Enteignungscharakter. Gerade bei einer Unternehmensnachfolge/-übergabe kommen laut Rohrmoser und Schekulin auf einen Nachfolger zahlreiche Belastungen durch entsprechende Auflagen wie z.B. Betriebsanlagengenehmigung etc. zu. Durch eine Wiedereinführung von Substanzsteuern würde die Bereitschaft zur Übernahme von Familienbetrieben weiter sinken. Ein Hotel benötigt für seine Betriebsleistung vor allem ein Grundstück und eine Immobilien. Die Grundsteuer auf Basis von Verkehrswerten zu berechnen würde bedeuten, dass es keine Gewinnbetriebe in der Hotellerie mehr gibt und das Urlaubsangebot in Österreich auf die Verlustseite rutscht.

    "Wenn wir im Tourismus nicht weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und den Wohlstand innerhalb der Tourismusregionen erhalten möchten, braucht es keine neuen Steuern, sondern strukturelle Veränderungen. Das Ziel muss sein, die Abgabenquote insgesamt zu senken, statt neue Steuern einzuführen", so Rohrmoser und Schekulin. Die österreichische Abgabenquote liege derzeit schon bei 43,8 Prozent.

    Weitere kritische Punkte aus Sicht der Hotellerie

    Die Hotellerie leidet im internationalen Vergleich an den höchsten Arbeitskosten (über 35 % vom Betriebsumsatz). Vorrangiges Ziel sollte sein, die vorhanden Spielräume zur Senkung der Lohnkosten endlich zu nutzen. Für kurzfriste Aushilfen sollte mit einer pauschalierten Abgabe auf die Entgeltansprüche die Flexibilität erhöht werden. In einer globalisierten Welt müssen Hotelbetriebe die Möglichkeit haben, auf schwankende Buchungssituationen flexibel und unbürokratisch reagieren zu können.

    Um die fehlende Investitionstätigkeit wieder anzukurbeln, braucht es leistbare Impulse, die sich mittelfristig auch für den Staat rentieren. Investitionsfreibeträge, Investitionsprämie und verkürzte Abschreibungsdauern könnten wieder Impulsgeber sein. Halbsatzbegünstigungen und die Steuerfreiheit der stillen Reserven sollten bei allen Betriebsaufgaben gelten. Die Pflichtanteilsfristen sollten so verlängert werden, dass der Pflichtteil bei einer Erbschaft erst im Laufe von zehn Jahren ausbezahlt wird. Es sollte zu keiner Ungleichbehandlung zwischen Privatinvestitionen und Bankzinsen kommen. Die beiden Steuerexperten sind der Meinung, dass eine Rechtsformneutralität der Besteuerung von nicht entnommenen Gewinnen notwendig wäre. Weiters sollten alternative Finanzierungsmodelle, wie z.B. die Tourismusanleihe, mit einer Bundeshaftung ausgestattet werden.

    Das Ziel des vorliegenden Papiers "Steuerreform 2015 - Wichtigste Punkte aus Sicht der Hotellerie" ist es, das betriebliche Wachstum zu fördern, Beschäftigung zu schaffen und damit letztendlich den Wohlstand für die Tourismusregionen zu erhöhen. Die betriebliche Leistung soll wieder mehr honoriert werden. Wir brauchen weniger, statt mehr oder neue Steuern!

    Link: http://www.progfb.com/steuer_prodinger_gfb_24_11_2014_.pdf

    Die PRODINGER Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB Gruppe.

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    Rückfragen zum Inhalt:

    Mag. Stefan Rohrmoser, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, s.rohrmoser@prodinger.at Dr. Manfred Schekulin, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Premweg 6, 5600 St. Johann im Pongau, m.schekulin@prodinger.at

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  • Donnerstag, 13. November 2014

    Ausschluss der "Dienstleistungsbetriebe" von der "Energieabgabenvergütung" vor dem Europäischen Gerichtshof EuGH

    Ausschluss der "Dienstleistungsbetriebe" von der "Energieabgabenvergütung" vor dem Europäischen Gerichtshof EuGH

    November 2014:

    Seit 01.02.2011 gültiger Ausschluss von "Dienstleistungsbetrieben" heftig umstritten - Neue Hoffnung für zahlreiche Hotelbetriebe und alle "Dienstleistungsunternehmen"

    Ende 2010 beschloss der Gesetzgeber eine schon bereits um die Jahrtausendwende mehr als umstrittene Regelung wieder einzuführen und die Energieabgabenvergütung wieder nur sogenannten "Produktionsbetrieben" zuzugestehen.

    Durch den Verlust der Vergütungsfähigkeit verlieren beispielsweise die heimischen Hotelbetriebe jährlich über 20 Millionen Euro. Energieintensive Wellnesshotels haben im Schnitt einen Mehraufwand von 23.000,-- Euro, Thermenhotels verlieren sogar 70.000,-- Euro und mehr an Vergütungen pro Jahr.

    Wie nicht anders zu erwarten, ließen zahlreiche Berufungen und Anrufungen der Höchstgerichte nicht lange auf sich warten.

    In einer kritisch hinterfragbaren Erkenntnis hatte der VfGH festgestellt, dass Hotelbetriebe nicht im gleichen Ausmaß im internationalen Wettbewerb stünden wie Produktionsbetriebe (ohne jedoch beispielsweise näher auf andere energieintensive Dienstleister einzugehen). Bereits in diesem Fall hat die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) mit der PRODINGER Steuerberatung ein beschwerdeführendes Hotel vertreten. Nachfolgend wurden alle VfGH Beschwerden der Dienstleistungsunternehmen, unter Hinweis auf dieses Urteil, abgewiesen.

    Die PRODINGER Steuerberatung in Zell am See konnte jedoch durch Steuerberater Mag. Kurt Caspari schon vor dem VfGH-Urteil einen Teilerfolg verbuchen. Einem von PRODINGER vertretenen Klienten wurde richtungsweisend vor dem VwGH noch die Energieabgabenvergütung für den Jänner 2011 zugestanden, da für diesen Monat die Voraussetzungen für den Ausschluss der "Dienstleistungsunternehmen" nicht gegeben waren. Somit musste die Finanzverwaltung allen Dienstleistern für diesen Monat die Energieabgabenvergütung zuerkennen.

    Unbestritten ist, dass es sich bei der Vergütung von Energieabgaben um eine staatliche Beihilfe handelt. Der EU-Vertrag sieht für solche Beihilfen vor, dass diese von der Kommission zu genehmigen sind, "BEVOR" sie in Kraft gesetzt werden.

    Zur Vereinfachung kann die Kommission Beihilfen festlegen, die automatisch von dieser Genehmigungspflicht ausgenommen werden können. Diese Beihilfen wurden in der sogenannten "Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung" (AGVO) geregelt. Unter Einhaltung der dort genannten Voraussetzungen genügt eine Mitteilung an die Kommission, um die Beihilfe freistellen zu lassen, wobei aber natürlich die Regelungen der AGVO selbst einzuhalten sind. Das Bundesfinanzgericht, Außenstelle Linz, hat nun an den EuGH einen Antrag gestellt, drei damit zusammenhängende Fragen vorab zu beantworten, da erhebliche Zweifel bestehen, ob der Gesetzgeber die zwingenden europarechtlichen Vorschriften eingehalten hat (Geschäftszahl RE/5100001/2014).

    Sollte der EuGH dem von PRODINGER Steuerberatung angeregten Zweifeln Recht geben, müssten alle "Dienstleistungsunternehmen" weiterhin auch nach Jänner 2011 die Energieabgabenvergütung erhalten.

    "Grundsätzlich ist auch offen", erläutert Mag. Caspari, "ob die Energieabgabenvergütung in der Form überhaupt der Freistellung durch die AGVO zugänglich ist, weil der Vergütungsregelung Umweltschutzmaßnahmen nicht zu entnehmen sind.

    Jedenfalls wurden, selbst wenn dies der Fall wäre, zwingende Vorschriften der AGVO selbst nicht eingehalten, wodurch unseres Erachtens eine Anwendung der AGVO allein schon dadurch nicht möglich war.

    Der Gesetzgeber selbst verlangt in der Regelung des § 4 Abs. 7, dass die Änderungen vorbehaltlich "der Genehmigung durch die Europäische Kommission" anzuwenden sind - diese gab es jedenfalls nicht am 1.1.2011 und ein Inkrafttretenszeitpunkt 1.2.2011 ist dem Gesetz nicht zu entnehmen. Selbst wenn, was bezweifelt werden muss, eine Mitteilung an die Kommission nach der AGVO als "Genehmigung" einzustufen wäre, ist die Gesetzesänderung unserer Meinung nach bis heute nicht anzuwenden und die Vergütung steht weiterhin allen Unternehmen offen.

    Auch hat sich in letzter Zeit in Entscheidungen von Berufungsbehörden gezeigt, dass die Regelung weitgehende Abgrenzungsprobleme mit sich bringt. Die Energieabgabenrichtlinie erzeugt ebenfalls keine Rechtssicherheit, sondern eher das Gegenteil.

    Mag. Caspari sieht beste Chancen, dass den "Dienstleistern", damit auch den Hotelbetrieben, die Energieabgabenvergütung nach dem 1.2.2011 wieder zusteht.

    Die PRODINGER Steuerberatungs-Gruppe betreut und vertritt die Interessen von mehr als 500 Betrieben in steuerlichen Fragen mit dem Ziel, das touristische Unternehmertum zu stärken. http://www.ots.at/redirect/prodinger

    Die PRODINGER Steuerberatung in Zell am See

    Die PRODINGER Steuerberatung ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Die PRODINGER|GFB, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien, Zagreb, Zell am See Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten tätig.

    Rückfragen zum Inhalt:

    Mag. Kurt Caspari, PRODINGER STEUERBERATUNG, Steuerberater, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, k.caspari@prodinger.at Mag. Stefan Rohrmoser, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführer und Gesellschafter, Auerspergstrasse 8, 5700 Zell am See, s.rohrmoser@prodinger.at

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  • Donnerstag, 23. Oktober 2014

    WAS WIEN VON MÜNCHEN LERNEN KANN? "MEHR MUT ZUM PREIS!"

    PRODINGER|GFB Tourismusberatung legt Städtevergleich Wien - München vor -Trotz ähnlicher Voraussetzungen liegt Wien beim Logis-Erlös deutlich zurück

    Wien (TP/OTS) - Oktober 2014: Zu mehr "Mut zum Preis" in der heimischen Hotellerie rät Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der PRODINGR|GFB Tourismusberatung. Denn der erzielte Logis-Preis pro Zimmer (RevPAR - Revenue per available room), immer noch der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Wirtschaften der Hotelbetriebe, liegt in der Donaumetropole hinter anderen Großstädten zurück. "Hier hat Wien im internationalen Vergleich noch Handlungsbedarf, um Durchschnittspreise und RevPAR nach oben zu bringen. Es gilt, sich am Vordermann zu orientieren".

    Konkret untermauerte Reisenzahn seinen Appell mit einem - übrigens erstmals durchgeführten - touristischen Städtevergleich Wien -München, den er Dienstag bei einer Informationsveranstaltung im Business Residence LePalais in der Herrengasse präsentierte. Trotz ähnlicher Voraussetzungen liegt München beim RevPAR im Jahr 2013 bei 96,11 Euro, Wien hingegen bei nur 67,15 Euro (Paris, Genf und Zürich erreichen einen RevPAR von 194, 153 und 141 Euro). Im einzelnen zeigt sich, dass der durchschnittliche Logis-Erlös in München von 2012 auf 2013 gestiegen ist (von 92,03 auf 96,11 Euro), während er in Wien zurückgegangen ist (von 70,17 auf 67,15 Euro). Test-Abfragen bei einer Buchungsplattform (Trivago) bestätigen die Preis-Schere zwischen den beiden Städten, die sich zuletzt weiter geöffnet hat. Die Tests haben eindeutig gezeigt, dass München in einer anderen Preiskategorie beginnt als Wien.

    Für die niedrigeren Preise in Wien lassen sich mehrere Gründe ausmachen. Eine Ursache ist der schwächere Geschäftsreiseverkehr in Wien. Die Grundauslastung ("jene ersten 30 Prozent, um die alle Hotels kämpfen") ist in Wien sehr niedrig. Daraus resultiert, dass schon frühzeitig niedrige Individual-Raten am Markt platziert werden. Auch kann München im Städtevergleich mit größeren Hotels aufwarten, wodurch weniger Revenue-Manager benötigt werden. Der Hauptgrund für das Hinterherhinken Wiens sind, wie Reisenzahn hervorhebt, jedenfalls die höheren Kosten.

    So ergibt sich bei einem Buchungswert von 150 Euro für ein Doppelzimmer in Wien ein Logisertrag von 79,36 Euro, bei einem Buchungswert von ebenfalls 150 Euro in München jedoch ein Logisertrag von 85,08 Euro. Die Differenz von 5,72 Euro bedeutet, dass Wien ein um 7,2 Prozent ein schlechteres Ergebnis erzielt. Einen eindeutigen Nachteil hat Wien bei der Mehrwertsteuer (Wien 10 Prozent, München 7 Prozent), bei der Ortstaxe und bei den anteiligen Mitarbeiterkosten. Diese erreichen mit einem Anteil von 40 Prozent einen europäischen Spitzenwert.

    Nach Ansicht von PRODINGER|GFB gilt es, in der gegenwärtigen Situation die Nerven zu bewahren. Als erste Schritte sollten die direkte Buchbarkeit von Hotelangeboten über lokale Websites gestärkt und wirkliche Bestpreisgarantien angeboten werden.

    Im Anschluss an den Vergleich der beiden Tourismusmetropolen referierte Mag. Nina Zeitheim, GF der PRODINGER Steuerberatung Wien, über "Wissenswertes vom Schauplatz Steuer". Angesprochen wurden Themen wie die steuerliche Behandlung von Sachbezügen, der richtige Umgang mit Gutscheinen sowie die Rolle der Umsatzsteuer bei Storno, "No Shows" und Leerbettengebühr.

    Auf besonderes Interesse des Fachpublikums stießen die Ausführungen Nina Zeitheims über die Storno-Problematik. Reserviert beispielsweise ein Gast ein Zimmer und storniert nach Verstreichen der Stornierungsfrist, dann liegt zwar ein Schaden, aber kein Leistungsaustausch vor. "Es handelt sich dann um einen echten, nicht steuerbaren Schadenersatz. Beim Verschicken einer Stornorechnung ist darauf zu achten, dass keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird", erklärte die Steuerberatungsexpertin. Ebenfalls zu keinem Leistungsaustausch kommt es bei den "No-Shows" (Gast reserviert Zimmer, kommt aber nicht und sagt auch nicht ab). Auch in diesem Fall, so Zeitheim, liegt ein echter, nicht steuerbarer Schadenersatz vor, eine Rechtsauffassung, die auch vom Finanzamt Salzburg bestätigt wird. Auch hier gilt: kein Ausweis der Umsatzsteuer auf der "No-Show"-Rechnung. Anders hingegen die umsatzsteuerliche Behandlung einer Leerbettengebühr (Reisebüro vereinbart die Abnahme einer bestimmten Anzahl an Zimmern, die aber nicht in vollem Ausmaß belegt werden). Hier besteht ein kausaler Zusammenhang mit der vom Hotel erbrachten Leistung. Die Entgelte für Leerbetten sind deshalb umsatzsteuerpflichtig.

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 16 Standorten tätig.

    Inhaltlicher Rückfragenachweis: Mag. Nina Zeitheim, PRODINGER STEUERBERATUNG, Geschäftsführende Gesellschafterin Mooslackengasse 17, 1190 Wien, Tel. +43 1 23060 3320, wien@prodinger.at Thomas Reisenzahn, PRODINGER|GFB TOURISMUSBERATUNG, Geschäftsführer, Gesellschafter Franzensgasse 14/1+7, 1050 Wien, Tel. +43 664 2645 110, reisenzahn@progfb.com, www.progfb.at

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  • Donnerstag, 16. Oktober 2014

    München und Wien im touristischen Städtevergleich - dazu viel "Wissenswertes vom Schauplatz Steuer"

    München und Wien im touristischen Städtevergleich - dazu viel "Wissenswertes vom Schauplatz Steuer"

    Wien (TP/OTS) - Wertvolle Impulse für einen erfolgreichen Marktauftritt als Hotelier verspricht die PRODINGER|GFB- Gruppe den Teilnehmern an einer hochwertigen Informationsveranstaltung, die am Dienstag, 21. Oktober 2014, im Business Residence LePalais (Herrengasse 1 - 3) über die Bühne geht. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Mut zum Erfolg - Mut zum Preis". Dabei werden Strategien zur Behandlung aktueller Steuerthemen ebenso vorgestellt wie ein Städtevergleich München vs. Wien. Warum hat München trotz gleicher Auslastung einen höheren RevPAR (Logiserlös pro verfügbarem Zimmer)? Die Schlussfolgerungen aus diesem brisanten Städtevergleich sind ein erster Schwerpunkt der Veranstaltung.

    Eröffnet wird die Veranstaltung durch Mag. Nina Zeitheim, GF der PRODINGER Steuerberatung Wien, und Thomas Reisenzahn, GF der PRODINGER|GFB Tourismusberatung. Im Anschluss an den Vergleich der beiden Tourismusmetropolen München und Wien, bei welchem praxisnahe Beispiele im Vordergrund stehen, gibt es viel "Wissenswertes vom Schauplatz Steuer". Der Themen-Bogen reicht von der richtigen Behandlung von Stornos in der Umsatzsteuer über die Frage "Worauf muss ich achten, wenn meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Begünstigungen erhalten?" bis zu den Auswirkungen des Verkaufs von Gutscheinen.

    Die beim Publikum beliebten Gutscheine können gerade im Herbst und in der Vorweihnachtszeit zu einem wahren "Verkaufsturbo" werden. Für Hoteliers sind sie als Verkaufs- und Gästebindungsinstrument von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Bei der praktischen Umsetzung sind allerdings aus steuerlicher und juristischer Sicht etliche Punkte zu beachten, vor allem was die Einlösungsfrist, die Umsatzsteuerbewertung und die steuerliche Rückstellung betrifft.

    Nähere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie in unserem Programm, und unter veranstaltung@prodinger.at und bei Frau Simone Holzapfel unter Tel: 01/23060-3329

    PRODINGER|GFB Wirtschaftsberatung

    Die PRODINGER|GFB, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

    Programm unter: http://www.ots.at/redirect/gfb3

    "Tourismus-Impulse": PRODINGER|GFB Gruppe lädt zu Info-Veranstaltung "Mut zum Erfolg - Mut zum Preis" Datum: 21.10.2014, um 09:30 Uhr Ort: Business Residence LePalais (Eingang neben dem Cafe Griensteidl) Herrengasse 1-3, 1010 Wien

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  • Donnerstag, 25. September 2014

    München und Wien im touristischen Städtevergleich - dazu viel "Wissenswertes vom Schauplatz Steuer"

    "Tourismus-Impulse": PRODINGER|GFB Gruppe lädt zu Info-Veranstaltung "Mut zum Erfolg - Mut zum Preis" am 21. Oktober ins LePalais am Michaelerplatz in der Wiener Innenstadt

    Wien (TP/OTS) - Wertvolle Impulse für einen erfolgreichen Marktauftritt als Hotelier verspricht die PRODINGER|GFB- Gruppe den Teilnehmern an einer hochwertigen Informationsveranstaltung, die am Dienstag, 21. Oktober 2014, im Business Residence LePalais (Herrengasse 1 - 3) über die Bühne geht. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Mut zum Erfolg - Mut zum Preis". Dabei werden Strategien zur Behandlung aktueller Steuerthemen ebenso vorgestellt wie ein Städtevergleich München vs. Wien. Warum hat München trotz gleicher Auslastung einen höheren RevPAR (Logiserlös pro verfügbarem Zimmer)? Die Schlussfolgerungen aus diesem brisanten Städtevergleich sind ein erster Schwerpunkt der Veranstaltung.

    Eröffnet wird die Veranstaltung durch Mag. Nina Zeitheim, GF der PRODINGER Steuerberatung Wien, und Thomas Reisenzahn, GF der PRODINGER|GFB Tourismusberatung. Im Anschluss an den Vergleich der beiden Tourismusmetropolen München und Wien, bei welchem praxisnahe Beispiele im Vordergrund stehen, gibt es viel "Wissenswertes vom Schauplatz Steuer". Der Themen-Bogen reicht von der richtigen Behandlung von Stornos in der Umsatzsteuer über die Frage "Worauf muss ich achten, wenn meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Begünstigungen erhalten?" bis zu den Auswirkungen des Verkaufs von Gutscheinen.

    Die beim Publikum beliebten Gutscheine können gerade im Herbst und in der Vorweihnachtszeit zu einem wahren "Verkaufsturbo" werden. Für Hoteliers sind sie als Verkaufs- und Gästebindungsinstrument von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Bei der praktischen Umsetzung sind allerdings aus steuerlicher und juristischer Sicht etliche Punkte zu beachten, vor allem was die Einlösungsfrist, die Umsatzsteuerbewertung und die steuerliche Rückstellung betrifft.

    Nähere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie in unserem Programm, und unter veranstaltung@prodinger.at und bei Frau Simone Holzapfel unter Tel: 01/23060-3329

    PRODINGER|GFB Wirtschaftsberatung

    Die PRODINGER|GFB, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

    Programm unter: http://www.ots.at/redirect/gfb3

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  • Donnerstag, 11. September 2014

    "Buy-to-let": eine neue Finanzierungsalternative mit Erfolgs-potenzial für Hotelbetriebe

    "Buy-to-let": eine neue Finanzierungsalternative mit Erfolgs-potenzial für Hotelbetriebe

    Zell am See/Innsbruck (TP/OTS) - Gemischte Hotelprojekte sind attraktiv für Investoren und Hotelbetreiber. Prodinger|GFB Tourismusberatung und Dr. Neumayr Immobilien-Consulting legen Analyse vor. Best Practice Modell "Ferienpark Rehrenberg" in Viehhofen bei Saalbach.

    "Buy-to-let", eine hierzulande noch weitgehend unbekannte Finanzierungsalternative, eröffnet hier neue Möglichkeiten. Das aus dem angelsächsischen Raum stammende Modell bedeutet, dass ein Investor ein Objekt, im speziellen Hotelzimmer oder Appartements, zum Zwecke der Vermietung kauft. Diese erfolgt über einen bestehenden oder angeschlossenen Hotelbetrieb. Im Gegensatz zu diversen Time-Sharing-Modellen erwirbt der Investor bei "Buy-to-let" eine ganz bestimmte Eigentumswohnung und ist über diese wie ein Wohnungseigentümer verfügungsberechtigt. Er kann diese in einem zeitlich eingeschränkten Ausmaß selber nutzen, in der Hauptzeit wird alles im Rahmen des Hotels vermietet und er kann auch frei verkaufen. Seine Investition ist im Grundbuch eingetragen und wie jedes Wohnungseigentum abgesichert.

    In vielen Regionen gibt es in die Jahre gekommene Hotelbetriebe, bei denen Erneuerungen anstehen, die aber wirtschaftlich kaum finanzierbar sind. Andererseits ist die Nachfrage nach Ferienwohnungen ungebrochen bzw. sind gemischte Konzepte (Appartements mit Hotelinfrastruktur wie Restaurant, Bar, Wellness etc.) bei den Gästen gefragt. Da neue Ferienwohnsitze oft nicht erwünscht (zur Verhinderung "kalter Betten") oder nicht möglich sind (z.B. wegen bereits ausgeschöpfter Quoten), bietet sich das "Buy-to-let"-Modell als eine für alle Seiten befriedigende Lösung an:

    • Dem Investor wird ein sicherer Kauf mit Renditepotenzial geboten
    • Der Hoteleigner erhält Kapital für nötige Um- und Ausbauten
    • Der Hotelbetrieb kann seine Attraktivität und Auslastung steigern sowie Nebenerlöse (F&B) generieren
    • Die Region vermeidet "kalte Betten" und profitiert von einem besseren Angebot
    • Die Länder erzielen zusätzliche Kommunalabgaben und können auch eine weitere Zersiedelung hintanhalten
    • Raumordnungsrechtliche Auflagen bleiben unberührt

    Der Kauf selber ist europarechtlich nicht beschränkt. Wie Dr. Neumayr, gerichtlich zertifizierter Immobilensachverständiger aus Kitzbühel, in einer aktuellen Analyse weiter hervorhebt, müssen für die Umsetzung eines solchen Buy-to-let-Modells neben den baulichen Voraussetzungen aber auch die rechtlichen und steuerlichen Aspekte geprüft und im Auge behalten werden.

    Bei Neubauten können bereits von Anfang an alle Erfordernisse der zukünftigen Hotelanlage mitberücksichtigt werden. Bei bestehenden Objekten können durchaus umfangreiche Adaptierungen notwendig werden, um einen wohnungseigentumstauglichen (parifizierungsfähigen) Bauzustand herzustellen. Bei den rechtlichen Rahmenbedingungen sind vor allem das Wohnungseigentumsgesetz sowie das Bau- und Raumordnungsrecht bzw. das Bauträgervertragsgesetz und steuerrechtliche Vorschriften zu beachten.

    Mag. Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung geht davon aus, dass Buy-to-let-Modelle leichter zu finanzieren sind als reine Tourismus/Hotelprojekte. Dies hat drei wesentliche Gründe:

    • Mit dem Verkauf von Einheiten wird notwendiges Eigenkapital für den Hotelbetrieb geschaffen, ohne einen Eigenkapitalanteil von zumindest 25 bis 30 Prozent bekommt man heute keine vernünftige Bankenfinanzierung mehr
    • Die Investoren finanzieren überwiegend mit Eigenkapital, die Tilgungskomponente wie bei einem Bankkredit fällt weg
    • Für die finanzierende Bank sind die nicht verkauften Einheiten im Wohnungseigentum mehr Sicherheit als ein Hotel ohne Pazifizierung

    Bei der Finanzierung sollte allerdings immer im Vordergrund stehen, dass auch für die Zukunft ein nachhaltig funktionierender Hotelbetrieb gesichert ist. Dabei ist ein gut durchdachtes Betreiberkonzept der wichtigste Schlüssel.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Buy-to-let in nachgefragten Ferien- und Freizeitdestinationen durchaus Erfolgspotenzial hat. Nicht von ungefähr wird das Modell derzeit in der Schweiz, wo der Neubau von Zweitwohnungen in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von mehr als 20 Prozent verboten ist, sehr intensiv und durchwegs positiv diskutiert. Es wäre wünschenswert, wenn der Gesetzgeber diese Chance erkennt und durch intelligente Gesetze und/oder Förderungen forciert. Die Schweiz könnte hier durchaus als Vorbild dienen.

    Auch wenn aktuell kein (zusätzlicher) Finanzierungsbedarf besteht, schadet es auch bestehenden Tourismusbetrieben nicht, sich mit diesem Modell zu beschäftigen, finden die Experten der Prodinger|GFB Tourismusberatung und von Dr. Neumayr Immobilien-Consulting. Denn einerseits können bei Umbauten etc. solche Erfordernisse bereits mitgedacht und berücksichtigt werden, andererseits kann sich -insbesondere bei "Parifizierungsfähigkeit" - das Rating und die Verhandlungsposition mit Kreditinstituten deutlich verbessern. Und auch die Unternehmensnachfolge kann durch eine solche Perspektive zusätzlich an Attraktivität gewinnen.

    Als ein (von ihr mitentwickeltes) Best Practice Beispiel nennt die Prodinger|GFB Tourismusberatung den Ferienpark Rehrenberg bei Saalbach. Die von Investoren gekauften Appartements sind Teil eines strukturierten Beherbergungskonzepts. Die Finanzierung steht auf einem stabilen betriebswirtschaftlichen Fundament. Dadurch verfügt das Modell auch über genügend Mittel zur erfolgreichen Marktbearbeitung. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination von klassischem Hotelbetrieb mit hohem Komfort und beständigem Investitionsfluss bei gleichzeitigen Mieteinnahmen für die Investoren.

    PRODINGER|GFB TOURISMUSBERATUNG

    Die PRODINGER|GFB Gruppe, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

    In Zusammenarbeit mit: Dr. Christian Neumayr MRICS von Dr. Neumayr Immobilien Consulting ist Jurist, Sachverständiger und Immobilientreuhänder in St. Johann/Kitzbühel; www.immoneu.at

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  • Freitag, 5. September 2014

    Tourismusanleihe: attraktive Finanzierungsalternative

    Vierte Tranche noch 2014, Ausweitung des Erfolgsprodukts auf tourismusnahe Betriebe

    Innsbruck (TP/OTS) - August 2014: Die von der GFB & Partner Unternehmensberatung und der Hypo Salzburg entwickelte Tourismusanleihe wird noch in diesem Jahr ausgeweitet. Die ersten drei Tranchen brachten bei einem Anleihevolumen von 40 Millionen Euro bereits ein Investitionsvolumen von 130 Millionen Euro. Nun folgen die vierte Tranche und die Ausweitung auf tourismusnahe Betriebe.

    Das Konzept der Tourismusanleihe stößt auf große Nachfrage. Die erste Tranche wurde Ende 2011 emittiert, nun ist die vierte in Vorbereitung. Die Anleihe stellt für die Betriebe eine äußert attraktive Alternative zu den schwer zu bekommenden und teuren Bankkrediten dar, den Investoren bietet sie attraktive und gesicherte Erträge aus der regionalen Realwirtschaft.

    Tourismus: Erträge und Investitionen gehen zurück

    Bei den Tourismusbetrieben gehen die Erträge - und in der Folge die Investitionen - seit 2007 zurück. Trotz der massiven Zinssenkungen der EZB kam es zu einem deutlichen Rückgang der betrieblichen Ertragskraft (EGT). Der aktuelle Bericht der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) konstatiert eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation, auf Branchenebene ebenso wie auf Ebene der einzelnen Betriebe.

    Alternative Finanzierungsmöglichkeiten gefragt

    Die Situation in den öffentlichen Haushalten ist angespannt, die klassische Fremdfinanzierung über Bankkredite seit Basel III noch schwieriger. "Die Betriebe müssen sich auf die neue Situation einstellen. Sie müssen Angebot und Kostenstruktur anpassen und sie brauchen alternative Finanzierungsmöglichkeiten. Mit der Tourismusanleihe können potenzielle Anleger optimal angesprochen werden", sagt Mag. Roland Haslauer, MBA, geschäftsführender Gesellschafter der GFB & Partner Unternehmensberatung.

    Bisheriges Investitionsvolumen: 130 Millionen Euro

    Die ersten drei Tranchen bewirkten bei einem Anleihevolumen von 40 Millionen Euro ein Investitionsvolumen von 130 Millionen Euro, die vor allem in Hotel- und Seilbahninvestitionen (Qualitätsverbesserungen, Neuprojekte, Aufstiegshilfen und Beschneidungssicherheit) von Topbetrieben in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und der Steiermark flossen. Dieses Investitionsvolumen ist beachtlich. Zum Vergleich: Die Gesamtinvestitionen in der Hotellerie betrugen 2011 laut Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer 762 Millionen Euro.

    Mehr Geld - auch für tourismusnahe Zweige

    "Mit der vierten Tranche können wir das Angebot kräftig ausweiten", so Haslauer. Die Emission ist noch für dieses Jahr geplant und wird dieses Mal auch tourismusnahe Betriebe, z. B. den Sportartikelhandel, einschließen. "Es ist wichtig, diese Finanzierungsmöglichkeit auf eine noch breitere Basis zu stellen."

    Vorteile für Tourismusbetriebe

    Durch die Tourismusanleihe erlangen die Betriebe eine neue Unabhängigkeit. Die Bonität orientiert sich am Unternehmer und seinem Geschäftskonzept, traditionelle Sicherheiten, wie Grundbucheintrag, werden nicht gefordert. Die Liquidität erhöht sich substanziell, da die Rückzahlung erst zum Ende der Laufzeit, d. h. nach acht Jahren, erfolgt. Zusätzlich sind auch Förderungen möglich, da das österreichische Fördersystem an Fremdfinanzierungen und neuen Investitionsvorhaben anknüpft.

    Die PRODINGER|GFB Wirtschaftsberatung

    Die GFB PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG ist ein Mitglied im Netzwerk der PRODINGER|GFB.

    Die PRODINGER|GFB, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungsgruppen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann in Pongau, Velden, Wien und Zagreb. Die Gruppe betreut u.a. aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe in ganz Österreich. Derzeit sind 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

    Begriffsdefinition zu Anleihen:

    Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere. Der Herausgeber der Anleihe nimmt einen Kredit am Kapitalmarkt auf und verschuldet sich damit beim Käufer der Anleihe, der gegenüber dem Herausgeber somit eine Geldforderung besitzt. Daher nennt man eine Anleihe auch eine Schuldverschreibung oder ein Forderungswertpapier. Die Kreditkonditionen, wie Verzinsung, Laufzeit und Tilgung, sind dabei im Vorfeld genau festgelegt. Anders als Aktien werden Anleihen nicht in einer Währung gehandelt, sondern in Prozent. Der Anleger kauft also nicht eine Stückzahl einer Anleihe, sondern einen bestimmten Nominalbetrag.

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